Indiana Tribüne, Volume 14, Number 231, Indianapolis, Marion County, 10 May 1891 — Page 7
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ra&fflSfirtSÜB
Ciw MsStuassalre. s WA Wtener Fremdenblatt" wnd über eine Vlockenaffaire in UeSkilb gol zendeS gemeldet: ' Als der Erzbifchos von Uesküb sich vorKurzem zur Osterfeier nach Pris rend begeben hatte, ertheilte der Generalaouverneur telegraphische Ordre, den? r-nm j, J1 r " Kirchenfürsten sofort und wenn nöthig Mit Gewalt nach Uesküb zurückzubrmgen. Es bedürfte erst des Einschreitens des österreichisch ungarischen Botschaf ters Freiherrn v. Calice, um die Ordre bes Generalgouverneurs durch einen Befehl des GroßvezZers zu' widerrufen Ankaufe einer kleinen, ungefähr 30 Kilogramm wiegenden Glocke, die nelrn der Kirche auf einem kleinen Gerüste an CZipff tftönW tSlutn CÄtiut j Stelle einer anderen schadhaften Glocke, die seit Eröffnung der katholischen Äirche j anstandslos gelautet worden, angebracht wurde. . Am 22. März Vormittags, drang .t r r it.s'fit rv.-f?.i; verlangte vom Pfarrer ungestüm die so fortige Niederreiöung des Glockenge-, rüstes. Auf ch!e Machricht von diesem Vorfalle rief der österreichisch ungarische : Konsul Zu Uesküb,, Herr Schmucker, so fort die Intervention ides Gouverneurs an, erhielt aber in hochfahrenden Wob ' "1 "' " t ... , , f . "ienHen B,efch,,,,einkFath'oljiche,Iirchk Ml in UeZküb, nicht,, das Konsulat habe sich nicht in die Angelegenheiten des katholischen Klerus zu mengen und falls die Glocke binnen ! Stunden nickt entfernt würde, würde er, der Gouverneur, veranlassen, da dies mit Gewalt geschehe. Die Versicherun; I des Konsuls, daß ' die Glocke bis zum Emtreucn emer Entscrelduna aus !ton"v w T y w - - p -w--- I bis zum Eintreffen emer solchen Enb k schsidung zu rcrtagen, beantwortete der P Gouverneur , mit der Androhunz sofortiger Demolirung. Thatsächlich erschie- i neu wir 4 Üh? Nachmittags zehn Polizisten un:e der Führung des Polizeitrags des Gouverneuers und werde mit G?:'lt vordringen. Thatsächlich dran gen di: Polizisten ein und dem Drago inan ttkb nichts anderes übrig, als dem -Polizeich:? gegenüber zu konstaüren, da 5 er mit der andringenden Ge walt ioeich?. und sich zurückgehen. Mittlerweile hatten nch vor der Kirche an 2009 Versonen angesammelt. Die ; j- .i l.' . - . ; eu:e oeicy?en ?uZszenyzsi oxe -ijacgr er 'z..r ..W fC.u V. ver .'laaiiqaac uuj juijcn ucci Lchaus?:ele zu. daß sich ihren Außen bot. Die VolttiUen drangen in den zur Kirche gehörigen Garten ein, mt sen die alte und die neue Glocke vsn ihren Gerüsten herab und demolirlen die letztere. , , Z $ "' , Der Pfarrer, der Laienbruder und noch viele Andere eilten auf da? Konsulat und forderten in größter Ausregun. daß Alles aufgeboten werde, die. Polizei zu vertreiben. Der Konsul hatte alle Äühe. die Leute zu beruhigen und sie von ei?m Gewaltacte abzuyalten,'' der ' ünb.'rechenbare Folgen , hatte h:ra:!sbeschmören können. DleLforte hat inzwischen Her österreichisch ungarischen ?egierunz volles Genugthuung gegeben. . , Die' hunderttausend Gulden Jokais. Jolai schreibt in der jüngsten Nummer des ,.Pesti Hirlap" : Jch wäre gern bereit, in der Provinz Vorlesungen zu Gunstm cultureller und wohlthätiger Zwecke zu halten, denn mich kostet es nickt viel un) dem betreffenden Patriot tisch! Vereins brächle es doch 50 bis 500 Gulden ein. Ick verflossenen Winter geschah es, daß ein wackerer tranodanubischer Verein feine freundliche Einlavung damit einleitete, daß er mir dreihundert Gu'den auf Neisespesen sendete. ' Ich schrieb sogleich dem vermittenden. Freunde,' daß ich kommen würde, söbalo es nur Zeit und Umstände OFstatten und ersuchte ihn gleiche zeitig, die 300 Gülden dem Vereinskapital anzufügen, denn für Bezahlung halte ,, ich keine Vorlesunzen. , Mein Freund wemts arauf da? ich Unrecht thMf'lH'W?AL mir nur Jgj-'kikens vor Augen hatten, niztcher von, Stadt ;u Stadt zöz und Hunderttausend e von Guldcn durch seine Vorlesungen er ch seine Vorlesung warb., Ich erw!d'.'r!L meinem Freunde, daß ick eisebe, Lo-,'D:ckens'wäre e:n um so Miltt n;arizch;n Parlaments und dar? t dqs, , wrsä uiid, außer de:Abgeocdnetetthauje öffentlich lpceche, keine Bezahlung entgeg-nnehmen. Auf diesem Weg? werde ich also mit den hunderttausend GülSennZe züfämmen komnnnl Ri htsdchowenizer ginge ich Bankette und die Reporter. Ich weiß pstastcr), lui a la raode (cüt bluli, '. r Stier). I Freunde! Mein Her;. mein KoL!, meine and und lruer, las set mir meinen Äiagen in Frieden! 0iit3; wenig Halaszle, ein Vischen Gull?s5s!eisch und ein. zwei Gläschen Krätzer",, eigener Fechsung sie genügen
und es dem Erzbischof zu ermöglichen, ' noch dankoar tui, dan
unbelastigt in Prisrend zu verweilen. ,darch einzelne
Dte katholische Gemeinde zu Uesküb MM!tlerzZnz?k.D
hatte eme Sammluna veranstaltet znm ein verzch'.mmeller, lru
lk. T? i. Z.-f J lim 11 itTiX CV?ni .iSL":
j yci :,! u.jfiui wuu wvi-viv, onf Iveroeir uno kinelooien uoer meine 'ze, Effendi, in die katholische Kirche, in wel- nigkeit erzählen) die, wie man zu sagen cher dcr Pfarrer. Don Vittorio Pavissich - pflegt, : jedweder Grundlage entbehren. ein österreichlscher DtaatsangehSngerEinHreSburger-deutscheslatt.schriei ncradeRelmwnsunterriÄt ertheilte" und nml. idi hatte für Naul Wort siiin?
ujej vvr vss itifc uua vciiuuijicu, I Nllll oaoe, rcn leine), o neien ne au Eintritt. . 'diese Nachricht hin Alle über mich her Der Kawaß und der Dragoman des und ich käme unter'S Wasser. :Abcr es
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Ztonzulats, die zur Stelle waren, wets t auch nicht ein Wort wahr von dem gerten dieö Begehren und erklärten dem j Ganzen! Wohl aber erzähle ich aus Pl?!izeich5f. dai; er nicht das Recht habe, I diesem Anlasse eine viel ' bessere Anekin die Kirche und in das Domizil eines dote, die zu Alldem auch wahr ist. Du Oesterreichers gewaltsam einzudringen, Szegediner Damen beschenkten mich zum
ohne das Koufttlat zu averttren. Der j Andenken an meine Vorlesung mir einem Pokiz'eichn kehrte sich aber nicht daran, prächtigen Fauteuil und einem Lesetisch? erklärte vielmehr, er handle im Auf die sowohl in der Ausführung als auch
viek größerer Hrisisteller wie ,ch. als das englische Publitum zahlreicher ist . . " ' 1 !!f M tm -. -v:s wie b - irische, auem ich bin aua)
rei (vnK u.c vüJMj,; uiu oyiicjaii;i gen zu HÄlen, wenn mir nicht Zweier i Äedenken nnflö5te: die osiiciellen
ü. Sk. .1 tt t OAvt AlllM.
schon im Voraus. waZ das Menuieln niird: ' Sono Juttenn (gelbe öiüben su?ve) ' a jlaj Tartiirel- ( Senf-
.wirl während t Eure Traclamentezmicy 'krankmachet' -7 j:""7"." 'I :': i m :! !5 '"' i1!1!1 ;
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Ebenso weiß ZK das Menuett Zourttaliften im Voraus ; Ich besuch i V- , ' r Die öf?mttichen Anstalten, nrn mit den felden höchst zufrieden, schrieb meinen Mmm in das Fremdenbuch ein, bekam Kranze; das Wasser des artesischen Bnnens schmeckte mir so ausgezeich daß ich ein zweites Glas begehrte; ich tanzte und san z. tüjz'e die hübschen Mädchen der Reihe nach, cmp,.n z die Collezen von d:r eoer anya Zuvorfo nmendste und theilte ihnen bisher ge heim gehaltene Daten üus meiner Bis zrFphiezmit. In solcher Gestalt stellen jl mich ilzrem Publikum vor und haben auÄ,Numetft recht. Ich rnuft timen sie mein wahres Striche sür die Ich war niemals mmnaulger Stuöc:: Hocker, sondern allezeit ein TeMs innge.- Das 'ist mein wahrer E wrakle? :u). ich bitt sroh,.dou es die Welt er - - ' ' t ' ' ' Ä eiliger cnzeuehm tst es mir aber 'ck in, das; einige meiner jungen Freunde u-ltcr den' Re erlern ' von dem ' MZ' ; der VkanwZeMm weit tmiM". ,n. U'CJi 3' . f zti a -K,LLr derttausend Gülden ' befahlt, und ick fand es nicht der Muhe werth,' das Gerücht! 2uge: zu strafen sondern ; lacht. vielmehr herzlich darüber, t Es ist recht hübsch, wenn Jemand,, von mir voraus, föt, daß ich und hunderttausend Gu5 den, wenn auch nur auf negativer Ba- ' . ' ' ri'.t l! ,,- . ivf zutammenlamen: genau w, wil mMänrnbm-mtk ?d l.ätke die Bairam-Odaliske entführt! Da aber aus jenem Blatt die betreffend. Legende auch in mehrere hauptstädiischk J1' f i r I' !l" "' !' X "! -l; 'a''s mh ua1 fc m i4 - AmII a 0 das; dieselbe niemals existirt'hat. " Ich stand mit Vaul Moritt nie' in irgend uuci iiug, i"wi iu; (i,uu;i, welcher , geschäftlichen Verbindung und M,' v- r mr -ß m f wm auch mein kategorisches Dementi zm Kenntniff nehmen und sich in Zukunft hüten möchten, solche Nachrichten zu verbreiten, denn das ist eine gefahrlichi Sache. , . , , ,S Wenn ich seht Gläubiger hätte Uurt f t f. rr- r' I in der Idee großartig sind als ich die Prahme nacy Hauze vracyte, waren meine Tochter und meine Sch:viezermuttec ganz enrzückt davon; und di . m.--.-.-jf s-i1' " ' 'te -Lillil.. ' m:i'- .'iii. -mu w-'-i verztehen sich daraus. Jeyt haben aber der stilvolle Sessel und der Tisch das ganze Logis aus dei bisherigen Form gebracht Und nun wiederholt sich an uns die einem meinet . . viomane ais imieriaze vienenoe 'ner t. i nv . .vi . . . t ; dote, wo ein Moldauer Bojar vom tüv kischen Sultan s einen prächngen Kaftaü zum Geschenk bekömmt nnd genöthigt ist, zu diesem Kaftan ein entsprechendes neues Schloß zu bauen. , Das ist Watzo heil.' Senn über Orpheus die Steint zusammengeleiert ß hätte : warum sollte ein Äcaler nicht auch zudem Szegediner Fauteuil ein entsprechenoes Haus malen können? Das ist einmal Jaktum. (Hu mertwürvzgc GeschtchtHen vom Perliner ,Hofe weiß der Peters; burger Correspondent der Kopenhagener Politiken" zu erzählen. Wie bekannt, schenkte rm vorigen Jahre Kaiier Ale xander dem deutschen Kaiser ein präch tiges Dreigespann, . einen sog. Troika, Wagen, nnd die drei Hengste waren aus Anordnung des russischen Kaisers erster Güte, das Geschirr der Pferde war nach russtzchr Art reich mit fernstem Silber gezchmuckt und , selpst der runliche Ori ginalkutscher fehlt nicht. ' Der Kutscher, em echier MoO.owite mit breitem Rücken Und" langem , Bart, das 'Barett' mu Vsauenfedern geschmückt sah'GelS Mit pemllcher Genauigkeit - darauf, daz; tich sem Gezahrt m sauberstem Zustande be fand, und namentlich widmete er feint 1: ii J. : ,'l "- iO,' - s. v jf 'Jf.. ucoeocue ssorgiaii anry oem 3110 schmuck, so daß auch nicht das geringste Fleckchen daran zu entdecken war: wußt er doch, daß sein Kajser allein sür das Geschirr Rubel bezahlt Halle; früh und spät mußten deshalb du Z Slallleute oäran.pusew,tMVÄK - Eines ages . munlen die Stallleut s Geschirr einer Ertrareinigung nn da terziehen und wie gewöhnlich stan) un sttSRunelzelbstldavnumauszupa sen, bai alles gründlich geschah. Plötz. lich stieß er den Seufzer aus: Slave tebo KoltpcKli" ! (getobt sei Gott!) und bekreutte sich. wahrend , hm, Ttzrä 1 nen die Wangen herniederliefen. Sein sarfes Auge hitte (nämlich entdecke, daß daZ Silber ansinz, gelbe Flecke zu bekommen also mcht für Silber, sondern sür Meffinz hatte sein Kaiser MM., Rubel ? auZgegeven ! Diese liittdeckung, hie ihii jo plötzlich an seine theure Heunath erinnerte, war es, die ihn so tief ergnff. Die Stallbedienung war über diesen Wechsel, der mit dem silbernen Geschirr vorging, .natürlich Zehr verrounderts sie ' entjannHch plötz, lich, gelesen und geHort zu haben, wela merkwürdige Dinge in Rußland paj' Ziren können, bis sie schließlich in heüeö Gelächter ausbrach. Dies rief den Obcrstalln'.cister hinzu, , der, als rnar. ihm die gelben Flecken zeigte, nichts weiter als: bm, hm! sagte, aber von dieser Entdeckung 1 Meldung . machie. Man erzählt, daß sich Kaiser Wilhelm mit eigenen klugen von diesem russts .nen !v!iratel überzeugt und dann später bei einer passenden Gelegenheit dem Borschafter Schuwalow und dem Generat Werdßr , gegenüber einige scherzhastt Andeutungen über die Sache fallen ge lasten habe. Als dann diese beiden
&iixtz bald dnsch .naH Petersburg
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-. -.- : ; v-is'v,-' gereilt waren, kam diese -ingelegens auch dem Zaren zu' Ohren. Im rujw ? scheu Marstall fand unlängst eine AufI ic ini.!LVi ? . 15en erregenoe krusoerunz narr, rw dem der Generalmajor,,, Maninow, bei jetzt zehn , Jahre,,,, lang an der Spitzi desselben steht, ganz Plötzlich von seiner Stellung entbanden wurde. 7 Ob indessen diese Mäßregel ' mit! der Troika geschichte in Verbindung zu bringen ist. ist insofern zweifelhaft, al) er nach . sei ner Entlasuing aus dem Marstalldienß zum Geheimen Rath und Senators ernanni worden ist. ,f AS mvw0Pmm f giebt es etwas Alltäglicheres un boch zugleich Geheimnißvolleres und Uw heimlicheres als einen Äries? Ich we nigstens kann kein verschlossenes Sckrifd stück in die Hand ' nehmen ohne Herz , klopfen zu verspüren. . Was birgt sich in diesen weißen galten: Heil oder Unheil! Bevor ich mich: entschließe ,minOriej zu öffnen, betrachte ich ihn von alled Seilen, studire ich ihn nach allen Zlich, tunaen : Papier. Couvert, Schrift, Moß nozrämiNi cdir Siegelung, Marke, Post Helnpel, 5parZum)! all das hat seine Be deutunz, aus allcdem suche ich den Jw halt zu errathen. In vielen Fällen ge'lingt bas.-Ärlefe" : nomie wie die Mensch en. Gleicht diesei unsörmlich zusammengefaltete, Stück grobeii Papiers witder schülerhaften, uni ünoithoMphischen Adresse, rothem. ordinärem Siegelwachse und 'ei' nem rohen,abgenütztenPetschäft gesiegt, nach pveifelhaftem Tabake und unzweifelhaftem , Alkohole duftend, nicht denz fragwürdigen Individuum in fettigen, abgeschabten Kleidern, zerdrücktem , Hutl und offenherzigen Stieseln,' welches das selbe mit dem tröstlichen Versprechen ab gegeben hat, sich morgen die Antwort abzuholen 'i Kein Zweifel: ein Vettelbrief. Und wenn' alle ' diese äußerlichen Merk, male fehlen würden,, so giebt es ein un ! trügliches innetts.ri Ein Bettelbrief verleiht dem (Zil pfänger immer auf? cci ? Adresse eine Menge von Würden unl 'Titeln? auf ivclche" derselöe keinen' rechd lichen Anspruch erbeben kann. ' Excellenz",ist eine der gewöhnlichste Arrcden in dem Arieslteller für Vettler. tat . ..Hoheit" gehört du 6 aus nicht zu den Seltenheiten. Welch' ein Gegensatz zu dem Billet' der elegam ten Weltdame oder der eoktten Llünstle rin.! Gleicht nicht das zierliche Couverl einer gewählten, geschmackvollen Toilette, das kleine Goldmonogramm nicht einer glänzenden Broche an dem schönen Bu sen lr Steht nicht, wenn du das Billei m die Hand nimmst, die verführerisch: Gestalt dr Schreiberin lebhaft vor dil und ,-schlägt dir aus dem Blatte nicht derselbe Dust von Heliotrop entgegen, der dich berauscht, wenn dein guter Stern dich in ihre Nähe führt Erkennst du in diesen capriziösen Schriftzügen ,nicht di reizende 'Launenhaftigkeit, die den Um gang mit, der. Schreiberin so reizend, ab auch fo aufregend macht ? , Wenn du tU ivas :n der Graphologie zu Hause , bist so kannst du aus dem rckhlgen oder ner. vösen Charakter der Schrift errathen 0! der Inhalt des Briefes eine einfache da nale Einladung fei oder ob Intimeres : Vorwurf, Klage, Beschuldigung, Zorn und Eifersucht,' aus dem Couvert hervor' brechen wcrde.!tz Merkwürdigerweise tra 'gen gerade die Briefe und Biüets, web che man ohnedies an der Schrift zu er kennen pflegt, die Sendungen genau Freunde und Bekannten gewöhnlich de Namen deö Absenders auf dem Couvert zur Schau, während wir die schriftlichen Älittheilungen , ferner Stehender erst er brechen müssen, um denselben zu sah, ren. $ ?l $ I M M !' Der Geschäftsbrief ! Wie er viereckig und breitspurig vor dich hintritt, mit feu nem auf Wobtfeilheit berechneten düw nen, grauen Couvert, mit seiner gedruck ten Firma auf demselben, mit seine; ausgeschriebenen Comptoiristen- oder Co. Pisten Handschrift, mit seinem Verschluß, auf dem die aufdringliche Firmenbezeicht nung sich wiederholt! l ErMrsetzr dich sogleich in das Bureau des' Advokaten, dem du die l schwierige Regelung deiner pnanciellen Lage übergeben hast, oder in das Comptoir des Bankiers, die Deckung für die in Depot gegebenen Papiere, ven langt. Der Geschäftsbrief bnngt dich in neun Fällen unter zehn schon, bevoi du ihn geöffnet hast, um deine guti Laune, während er dies, im zehnten ,,,,, ff Am i '" ;, 'L '' ! i Ji; Falle erst thut, nachdem du ihn gelesen. Zur Kategorie der Geschäftsbriefe, uni Wli'",'!, 'P-t"'. ,1 ;l: j f i k zwar zur unleidlichsten derselben gehört selbstverständlich der , . Mahnbrief. , Ein ,, vorsichtiger Empfänger wird denselben an der , Stimme seines Gewiffens, an seinem Schuld oder vielmehr Schulden' oewußtzem sofort erkennen und ihn uner öffnet verbrennen. Freilich ist dies nur ein Palliativ, denn wie der Phönix auZ der Asche, pflegt aus einer längeren odei kürzeren Reihe von unberücksichtigt ver. brannten Vkahnbriefen z gewöhnlich ein amtliches Actenstück empörzusteizen wel' ches mit dem Stempel einer Gerichts be, Horde versehen ist und nicht von dem Arlestraaer, sondern dem Amtsdnel gegen Empfehlungsbestätigung überge den wird. Eine solche Zuschrift kann man eine Zeitlang ebenfalls ignorrren, freilich auf die Gefahr hin, dad sie sich eines schönen Tages in der Gestalt eines w-t , ... . ' s v :riazlsvouneyers ve:orper: und em, Razzia unter deinem beweglichen Eigen thume unternimmt. , Unfrankirte Briefe sind eine Unhöflich' keit, die man am besten einfach durch ?!ichtannabme zurückweist. Dagegen ha den einzeschriebene immer etwas Feier liches, ja beinahe Drohendes an sich. Es muß' sich um etwas Wichtiges handeln, wenn der Abkender die EmZchrelbunzsae bühr nicht scheut und der menschliche Egoismus berechtigt leider zu der Lln nähme, daß der Inhalt weniger für den Empfänger als für den Absender von Wichtigkeit sei. Pakete erregen . gleich falls bei vorsichtigen Naturen Mißtrauen 1 ,. - p (Vi . r ri . i . : r" r uno VewrgniN. n ott ieilenlien len ist in denselben eine Sendung erqui siter Cigarren enthalten, dagegen lauerl in den meisten unter der Wachsleinwand Umhüllung ein fünfactiges Trauerspiel in Berien, um dessen umgebende fcmmi Beurtheilung d unglückliche Adressat bosiichtt ersucht wnd. Grobe Briefe läßt man am besten un beantwortet ; siejurd in ZelIen sZlech
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ter Lebensart und der Ben?eiOsöazz' ti Schreiber , sich geärgert und man i Hai nicht nöthig, ihm durch eine Antwort hm Empfang zu bestätigen und ihn zu der Annahme zu berechtigen, daß er seinen Zweck erreicht und auch Unsere Galle auf geregt, hat. Ueberdies sind grobe Briefe ebenso wie Drohbriefe meistens anonym, und jeder anonyme Brief ist eine Feig beit, eine Niedrigkeit, die nicht über das Niveau unserer Verachtung sich erheben darf." Wenn es sich um grobe anonyme Correspondenzkarten handelt,, fo tritt zu der Feigheit noch als erschwerender Um stand die Gemeinheit. Man kann allen falls den Schreiber, wenn es gelingt, ihn zu eruiren, der behördlichen Ahndung übergeben, mit einer Personlichen Antwort auf derleiBübereien wird sich kein anständiger Mensch besudeln? ii; - ? iy! Zu den harmlosesten Gattungen von Briefen gehören die offen verschickten Mittbeilungen, Verlobung und Hochzeitsänzeigen, Todesanzeigen, Einladun gen zu Ballen und Soireen, PreisChurante, Antiquar-Cataloge, Empfehlungen von Handelsartikeln u. f. w.,? Allerdings giebt es auch hier Ausnahmen. Em schwarzaeränderter Partezettel, ,. ,den der Briefträger gleichgiltig iii den Brief-. . ... . . .ir . c .iii. t'.fültX i lanen an czi oynungviyur ivn .r, rann uns ebenso die erschütternde Kunde vvn dem plötzlichen Scheiden eines uns theuren Wesens, wie die formelle Mitthei lung eines, Trauerfalles, der uns inner" lich gar nicht pvütxC bringen. !l! Giac; Verlobungs- oder : Heirathsanzcize kann , unsere Träume von Glück zerjtörcn und unseren Glauben an das menschliche und speciell das weibliche Herz für immer bes graben. ' Eine Einladung kann uns mit Stolz erfüllen,,, wenn sie das erreichte Ziel aeseUschaftlichenlShrgtneI bezeichs? et, oder mit Seligkeit, wenn sie uns die Aussicht bietet ,,sie", von per uns harte Eltern oder ein eifersüchtiger Gatte fern halten, zu sehen, zu sprechen, vielleicht gar im Wirbel des Tanzes umschlungen, zuhalten. hm ' Ä s ' ' Bon dem eigentlichen Liebesbriefe soll hier nicht gesprochen werden. . Es ist der Proteus unter , den Briefen und im . . , .. L'.:t:ff'? t - 2 ;-! . irunoe oocy immer oerieioe,mag er nun auf grobes Papier ungrammatikalisch md unorthographilch gekritzelt oder ant feinstem , enatischen Velin in moderner steiler cbrift aescbrieben. maa er in Prosa oder Versen verfaßt, mag , er nrit einem fürstlichen Wappen oder Mit emem Pennv gesiegelt sein. - Erlist hle'Poesiö des Epistelwesens, er beglückt den, der ihn schreibt ebenso wie den, der ihn empfangt. Der Liebesbrief hat das Borrecht, unsranlirt zu erscheinen. - Wie könnte ein Herz, das wahrhaft liebt, an die prosaische Marke denken? " Z n Hut ab ! 1 he last, bat not the least: Der Geldbrief". Er ist meist ebenso willkommen, ja manchmal vlelleichi noch willkommener als der Liebesbrief. Wenn die .simple Sieg lung", von der Nestroy sagt, daß sie her Geldbrief Hoffnung Hohn spreche", der imposanten Fülifzahl Platz macht, wenn auf dem Couvert imponirende Ziffern sich unserem entzückten Äuge. darb ieten,.tvenn der Briefträger mit einer gewiffen, auf erhofftes Trink geld bajirten Ehrfurcht uns die Lmpsangsbestätigung zur - Unterzeichnung vorlegt, dann ist einer jener seltenen Mo mente im Menschenleben erschienen, in welchem wir die Erfindung der Briefpost, die . wir oft genug verwünschten, aus nahmöweise segnen und in denen daS freundliche Licht unserer Erwartungen selbst das aelbgraue Paprer ,, des Gel'). . . ' . ?Ff ', i ;'(iK :t ,!,,:' j cn ' cu veri5 xivr 1 uri. öttig cei osufc; lob,' ' ' : Neue Krevövehandlttng. Die Methode, der Krebsbehandlung, welche I unlängst der Krakauer Prof. Adamkiewicz derselbe ist ein Preuße von Abkunft und war ehe er nach Ürakau berufen wuroe, Oberarzt der Charitee und Prroatdozcnt an der Berliner Universität der Wiener Akademie vorgelegt hat, ist das Ergebniß langähriaer Forschungen. Er rer ucyte es, und zwar mit Eroika. Krebspartien, die er aus dem Uörper des Krauten ! und aus der Deze von Geschwulsten frisch entnahm, au? lebende Thiere zu ' verpflanzen (das Nämliche sührte vor Jahren Bernhard von Langenbeck aus) Es zelate sich dann, daß sckon nach kurzer Zeit aus den überpflanzten Krebsstuckchen Krebszellen rn aronerer oder geringer Zahl, nicht selten , sogar in ganzen biestern, verschwinden. , Zu gleicher Zeit aber treten m dem mit Krebsstuck' chen geimpften Organe an verschiedeuen . .. '' , c it-. . 'i. 1 bleuen iowoyi in nacyuer vianz oer 5imv neue, als auÄ m eur ervevlicyer i'r- ''J' vVC: S .r. i.jC. Nlsernuna oaoon icyt ciacniuuuuiujc Destruktionshcrde auf, die man ' schön .! 1 .. ... . L':.!i.. Vv.m.I Air oionem ?iuge erkennen lann. ei den mikroskopischen, -Untersuchungen sieht man sog. Infiltrationen besonderer Art, die in ihrer Mitte leicht zerfallen, i, ,t .1 !!. i H ,,! tt'.lte. m V . wahrend! m den Außenbezirken die Neri gung zu schnellem Fortschreiten ausfällig ist. ' , Diese Tendenz zum Zerjall 1 einer seits und zur Verbreitung andrerseits ist nach Ädamkiewicz dem Krebsgewebe ganz eizentdümlich; denn, wenn er in der nämlichen Weise gesundes epithelhaltiges Gewebe einpflanzte (daS Krebse aewebe t gleichfalls epitheual), so wandern die Epithelien nicht aus, noch kommt - es zum Schwunde. Darnach muß man im z Gegensatze zu der letzt herrschenden Anschauung AdamNewicz betont das besonders dem Krebs j. 11, . " .1, .1 r. ii. ', . in. .111., . ..11, .!..!. .1 1 . 1 ' gewebe ,: eme ; ganz , eigenartige Sonder stclluna geben. Einzelheiten über seine i, Hellmethode gerichtet Adamkiewicz der Voss. Ztg." zufolge nicht, er beschränkt sich lediglich auf die Angabe, daß er daraus ausgeht, die krebsige Tiathese zu bekämpfen nnd zwar. durch eine 'allgemeine Behandlung. - Sodann gibt er summarische. Nachrichten' über die Heilergednisse, die sehr günstig lau ten. Es ist mir, sagt Ädamki'emicz, gelungen, KrebSmelastasen vor kritischen Augen in unzweideutiger Weise zum Scuwunde zu bringen,, und im Krebse selbst Reaktionen anzuregen, die eine ganz unverkennbare Tendenz zur Hei lung verrathen." , Wichtig ist noch, daß der der Krevsbehandlung nach Adam kievirF kein Zyi-ber eintritt.' , ', " stf 't c 1 c (5 r a u e n j i e h t n eine Modelrankheit vollkommener Ge
Zundh?it vor.
T v'iU J( tiXS-i'-'-L;J--f mm ' Tkc moderne Mbllenmaschtne
tÄ4lÄ;rrSSoa sc Cil&rv. Pel. 'Welch''ein"'Meisterwe,, $1 Mensch! Wie edel durch BernuXt! ndeln wie abnkick einem Enel! Die Zierde der Welt ! Das Vorbild St? Lebendigen !" so spricht Hamlet, unv er tin t.i. -' .cm . s. i . J.. ( 1 .. ! As i ipiie unuaue jieaji, iucuu et tu ut hinzuiusSzen hatte daß es auch keinen ärgeren Teuiel gibt, als eben denselben Menschen, sobald Krieg die Losung cher Kulturvölker., .wird,! Als Illustration dafür dient der moderne Seekrieg nnt seiner neuen Waffe, dem Torpedo. ' ' e . 111 i'L 1 ' " i '''i " VI'. , pueril singen im . rlmiriege Franzosen mit den qevänzerten Schiffen an, deren Panzerplatten zu jener Zeit noch die sehr bescheidene Ticke von, zehn Centlmeter - bemven. Jetzt und wir langst darüber hinweg, und wenn beut: ein großes Kriegsschiff' die Werst verlägt, besten Stahlhemd! nicht über einen kalben .Meter Stärke ausweisen kann, so wird, es Kritiker, geben,. welche beHäupten, ,,, daß - das .kostbare ; Fahrzeug veraltet ist, ehe es überhaupt zu nützen ange angen ar. , , , .1... In den wentäen Jahrzehnten, seit jenen , ersten schwimmenden Batterien, -i ,ViVl V.A ! k iW , ' r welche Napoleon II!. ans Toulon gegen die russischen Festungswerke im Schwär zen Meer herbeigetührt hat, besteht ein stetes 3!iugen i zwischen , Kanone und Panzer, wen der Stärkere von beiden sein soll. : cBäre wachsn ins Kolossale Unmögliche; und wenn man dleze vorsündstuthlichen llnaeheuer mit Stahlhaut, Geschützthürmen und Feüerschlünden die Fiukh durchrauschen sieht, wird man' unwillkürlich zur Ansicht verleitet. der 111 Technik müßten bald die Mittel vertagen,' in eine solche schwimmende Festung Bresche zu schlagen. ' Aber' alle diese stolzen Kolosse haben, wie Achilles an seiner . Ferse, : einen ungeschützten Theil,? wo sie, verwundbar, sind. , Zwei Metern unter Wafferspiegel, wo selbst bei, heutigen Schwankungen eine Kugel nur mit abgeschwächter Gewalt, durch ormgen lann, yorr o;e Panzerung auf. Hier heranr.uschleich.'n' heimlich unter dem Wasser, ein Sprenggeschoß an dem Schisssleib zur Explosion ' zu' bringen, daß der Erzbau 'aufreißt ist "eine der hauptsächlichiten Ausgaben der heutigen Kriegskunst, für die der bewunderungs würdige Scharfsinn der Ingenieure rastlos, thätig ist.'. , ; - ? Früher wurde der Torpedo mehr zur Vertheidigung verwendet. Man legt unter dem 'Wasser am Eingänge des 1 '' . c !.-. e' - paens eme orpeooielre reu, uno yo bald ein feindliches Schiff einfahren will, stößt es an eine solche unsichtbare Miue' die sich' entlädt und , den Ein 5.. v i l n. i: t r -:.. orlngiing vernilei. 0 yaiien vie Russen: ebenfalls im Krimkrieg, die -Nhede von Kronstadt gegen die franz.- , . tif t.. --twi.k . . r. " 1. - rf engllaze - yioue geltzi. roei uuzu küune englische Avisos, welche die Einfahrt erzwingen wollten, mußten mit zerschossenem Leib den Rückzug ergreisen, und die ablchreaende Wirkung war derart, daß die 5?asenfestung vor weiteren Feindseligkeiten sicher war. . Später ist man zum Angrins-Torpedo übergegangen, der nicht mehr auf das Herankommen des Gegners wartet. sondern ihm direkt auf den Leib geht. Zu diesem Zweck' verfügt die, deutsche Flotte über ungemhr 109 Torpedobooti. kleine Schiffe, die nicht hoch über das Waffer emporragen, schlank, schmal und außerordentlich schnell, Windspiele der See.- l--:- :X 1 'ir'- ::' ' V Sie schießen zu vieren, fünfen zeh nen : hervor i und stürzen sich auf das feindliche . Panzerjchist. -: Diezes kann kaum noch entfliehen, da , es nur 15 bis 17 Knoten macht, während die herberiaaenden Boote für 20 , bis 25 Knoten Schnellig feit ge baut' sind. "7,,.- I ji-'it. 4 1- i'.V' ''' ' " , Sie heften stch unerbittlich, an .die Fersen des Kolosses Und ' vermögen ihn in- .o-ir-LA-ri..'':.v J! L : .it. It- :v ' :! in erner oicueiuiuiue cuuijuii, v. y. ivenn Wmd und Welle nicht uuzünstiz sind, denn die kleinen Schiffe sind' sehr empfindlich und können s spurlos unter der grünen Woge verschwinden, - die sich über sie hlnweglegt, wie ein Bahrtuch über einen Todten. . -i . r-v- ? Am geeignetzten aber ,rst der Angriii znr 'acht bei . ruhiger . See. Dann r t . . . er- rv .; ..c V ... . ! cyleiqen 11c uej an oen cino yeran Dieser hat sie bemerkt,' der elektrische Scheinwerfer, mit dem die Kriegsschiffe ausgerüstet sind, wirit seine Lichtfülle weit über die Jlmy und die Ge-chaFe und Revolverkanonen nedmett die kecken kleinen Gegner, , welche auf einige Huni rt Meier herangekommen sind, aus's kU .Hier und dort schlägt eine Kugel! ein) das eine und das anoere Torpedo-' boot sinkt sammt 1 den Duyend Köpfen seiner Mannschaft aus den Grund, einem', andern ist die Schraube zecschmeltert tin vierics ist : tampsunsähig. Aber; immer bleiben Ein lge, und loenu nar. ein E inzia es,' d as' d em Panze r auf jiöei b lö dreihundert' Me ter und noch näher rückt S undt ihm ein Tor pedo hleudert.: n : einer : solchen , Macht,? unter denn Donnernder Geschuye, it i er agemury vil cm uneror:cr, uno z.?cnn es nur glückt. , eine einzige todtIUk Wunde de.'n stählernen Ungeheuer bcimbnngeNIdan gegenüber dem Sieg kaum rn die Wag 1 1 y ". a ''' .:; rr- -v-i, pH j, j: ;l i ii 'i ' T-.-. ;;, Zum Schutz der Panzerjchwe ist das kogeuannie ytc auuioan erjuiioii iur 'Knk,'Dazse1be?5stZ f 'af t a fj t n c b 'f "a it:1 j ( a a g e n''1' 's e tiö acht hiervon der-chifsswand wegragenoen ÄiaNgen ansgeanl iv.ro uns Wiekein l Kang .das bedrohte aurzeug llieilia ' umaibt. Gin ä.llanseuder .Xorfcio versangt sich in den Massen . . . . . .. i V if rf J'i' ii iwn ft f '.iii"' n ! U II 0 IV 1 u.Z. Uuvunxj ti.vi(-"$t, ii m vitin. nntsernung vom Schiffe, welche jeoc Gefahr sür dasselbe aucichlie.'zt. war l.at ein Arbeiter im französischen Arsenal,, Namens Ricolini, eine Gege,.ersindung gemacht. , durch welche der Torpedo deiäki,;t wird, das ey durazzuschneiden und sich so Bahn zum Sckissslab zu schaffen. Allein auch dagegen konnte man i man die Maschen enger und 'stärker nahm. Das Unzulängliche des Schutzuedes besteht darin, daß M! dem ver '$&M
.:iK!-4.-f t ;!' ;f is :r fi r i !' f '! ? ' : ' , .- .!; i ankerten, ruhenden Schiffe : wohl nützen,' rt . . ' 'i. t r t r r .
dürrk arfwtimk Mk k:. smr,', wuö uoer, oas iaurenoe nm oa ' Ö " il tilll-V iJlUllUWttt' fähigkeit belästigt und geschwächt sindet, so daß in einem Kampf mitten auf der See diese 'Schutzmäßreaer 'vermuthtick wird unterbleiben rnüssen. ' ' ' I ; M Torpedo ist ein uu!erfeeches . .,-r'1 f- ,. ... ,!,,.,. -S .. i. itium üüti ciniaen Vrtfrn Prtn in M'ptferif htrf(t;trr ü&itxSvi ' siipftMt ewfV (Tfrrr sTinSiT' sSt. -'nf intn u), IUU4' lick vorn irnfc xMmark seine Triebkraft in Fol? Ion Druck- ' luft, , komprinrirter Kodkeniaure oder dergleichen, in,, sich cfelbstLräqt. ' binteren Ende bndew sich zwei SchranL - . 1 ' . . . den, durch t welche die Bewegung stattfindet. Am vordren s?nd. Zündung angebracht, die beim Amto an irgend einen Körver eine Ladung Svrenqstosse, etia Pulver oder bester Schienbaumwolle, zurErvlosion bringt. Der Torpedo wird, um seine Richtung zu bekommen aus einigen Röhren oder Torpedokanönenj unter oder über Was ser abgeschossen, y Im letzteren Fall fällt er ins Waffer. wo er dann durch eigene Kraft getrieben auf sein Ziel zusteuert. Ein eigener Apparat nach der c ..,,, ,,..1,. vKafcM ivf vtv i 5dee einer Schwimmblase, sehr aei.'treich i?V und bis vor wenigen Jahren noch qeheim gehalten,,, hatt den, künstlichen .M .r . ' - v ' i Fisch in emer vorher bestimmten, Tiefe. ' Der am meisten verbreitete Torpedo ist der von Whitehead,' einem Ingenieur der österreichischen Marine. In Deut'ch land - werden die Geschosse seines Sypems jedoch !von der bekannten Firma Schwartzkogff in einem eigens dazu erfundenen Aluminiumbronzemetall ausgeführt.. Der Whitehead'fche Torpedo besitzt, allerlei .feine , Mechanismen, welche, gestatten, ihn so zu bestimmen, daß er nach einer gewissen durchlaufe-' nen Strecke, wenn nian also annehmen kann, daß er sein Ziel verfehlt Hat, beim Anstoß nicht mehr erplodirt; ferner, daß er bei verfehltem Ziel entweder unternnkt, um -nicht Von dem Feinde auf' gesischt zu werden; oder bei friedlichen ManZver im Gegentheil an die Ober' fläche kommt, damit -rnan ihn wieder finden und einfangen kann. Denn ein Torpedo reprälentirt immerhin einen Werth von 4 bls 5000 Mark. Neuerdings ist man vomIbscndepunkt aus pedos 'gekommen. Die L-L " i"" ' i r rn ' r . die das unterittlschs siichnti ini,n?n
ins VV- ' J . 'InV t zum ei r o eingericyier, oan e txt eine Stundenachdem der An ÄWett naturlich, mü bmtt ,hllid) CItA m . welchem das Gescho ,m Waffer dahin- aS leicht brennbar!' würde' durch xiwi 'öte bestehen aus tzollrtem in Paraffin getauchten Faden vexbun, Draht und werden dazu benutzt, um di? Un Ut mt mnibttmtr&mrMtW ß euer und Fahrenergie rn Form von derart verknüpft war, daß erst, , wen dem Torpedo zuzmuhren. dieselbe anderthalb Zoll niederbrannte. Der. Abiender hat eS nun m der yand die Leitung Feuer sing.' .SiNeu - weuchtunz beliebig zu andern und vom Ring wohnten weit auseinander, darnr zu sorge dan das folgsame Ge-- Jeder in besonderen Häufen für sich we Adrezie gelangt. Ist nd Jeder wechselte nach sedem Brande v b-" Xfrpä?.il und nachdem er die erhaltene Versiche. die chiffswand angestonen, so schllevt rungssumme in den gemeinsamen FondS ich ein elettr den District und die Adresse wort dem M,ed r durch exn Saute j nebft Namen, und wechselte die VerWerk wne Ankunft anzeigt D sicherungsgesellschast ebensalls. Der erü bnngt, ebenfalls aus e ektrischem m h?eler wurde als Belohnung Wege, den mehrere hundert Meter ent- ihre Verbesserung- vom v'am. ernten Torpedo durch einen Fmger- lten Ninae- zum Tank em Dia.
oruur xpiozion. . um aoervcn -, er Waßerschwimmenden Torpedo zu lenken, mun mzn sehen können, wo er sich , benndet. Zu diesem Zwecke ragt ! am Nacht eine Siznallaterne aus demselben 6 ," lauaijiuujjc, uv uei. über den Walzerjvlegel herauf. Darin liegt em? nicht unbedeutende Schwäche d-.eser neuen Idee, denn es kann der bedrohte Feind den herankommendenTorpedo beobachten und ihn eventuell unschädlich machen . Als im -Jahre 1320 der Kapitän, Johnson!, den Vorschlag machte,- mit Torpedos die. feindlichen Schiffe ,an;ügreifen, wurde der Gedanke , von der englischen Admiralität als zu diabolisch emteien. Heute halt es , iedes civiliurte Land für eine ' Pflicht der Sklbsterhaltung, sich mit diesen Höllen Maschinen zu bewaffnen. Wohin treiben wir noch? -Y ': 1 in v ' Gedankenklein. Sie kann das Leid nicht überwinden, -Das, Mädchen härmt 'sich Tag und ä-u . . f, ' Nacht? . Der Gram würd', augenblicklich Zchtvin? I dM, ' '1, , Wüßt'. sie, daß er sie häßlich macht. , h : Wenn'S nur hilft. A.: Ich tiebedie Eisenbahnunglücke, aber nur in der Zeitung. Ich möchte, wenn es ginge, ,, in jedem Monat zwei Eisenbahnkatastrophen von einer nicht existirenden Du möchtest mich sch verstehen wenn Du eine Schwiegermuiter hattest, die sich nach jedem Eisen-', bahnungllick welches die Zeitung dringt,! meinen Monat" lang zu reisen ArchleZu:,L,-k S H i. ' Anders g emei nC WieZ gesagt, diese Dame kenne ich sehr genau. Sie ist in jeder Beziehung empfehlensDerth; ich glaube, sie würde auch gut zu JlMen passen. Hm, sie ist nir, nur .eichlich klein und ich bin so gronl Und ich besorge, wachsen wird sie auch nicht mehr ! Deshai b nehmen Sie sie ' nur runig !!.Jch' loill mit Ihnen jede Wette , eingehen, daß sie Ihnen schon innerhalb öes ersten Jahres nach der Hochzeit über i -f.fyii. " il , fei:.':;!.!1.. ii'' ?. iiii ' iii ' ...:ir,! flPl'Sltt'- jt -ülrto?. Wo;u die Eile? ' Patientin : Sehen Sie mir nur an, lieber Doktor, ich habe die Gelbsucht. Ar,t (der als rins höflicher Herr bekannt ist ) h?Jch sinde. Gelb stelzt Ihnen, ganz ansgezeichnet. Pat:entin Und mein Puts geht so schrecklich langsam , Arzt: 'un, er hat ja aber auch gar nichts zu ccr f ä urii c n ifeiü -ü!:;!! liiirf iiliii f f -u iüi 1 ii!!j: " " .Hilf u-, I:; : ü. !-" !" !: - "' "' -''"i y ':' ii'": ' 's'11' i'1" ."-i ' '! ' '"'!-v Schlau. Die Kaeepause it vorübenIlDieIH Fliege und sperrt sü; in die Zuckerdose ein. i Frenndin: Aber liebste Emilie, was machst Dil da ? Hausfrau: Liebstes lidlärchen, ich hab' ein neues StubenMädchen und da will ich sie mal auf die die Probe stellen, ob sie genaschig ist! ! i
Eisenbahn in die Zeitung hmembnngen. B.: Mensch!' Bist Du denn von Sinnen? A. : Dn möchtest mich schon
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vm. v...tr,M jv.v.v. -ir Achthundert Brandftistuugen; ProsiW ber Brandstifter-Firma: eine runda Million Gulden m englischen Ziffer ; 90,000 1 Pfund St. Bestand dieses- ; Ikuerringes unters Leitung nneM - ltr nt' tttr trr 'Inf.rlrtwtAtn
HwMiu.flÖklMvm!)l.i 35 Jahre. Der Stifter SaH ter, des Geschäfts r t in . ä. r L Culmer senior, starb vor zwanziz Ia ,und nahm Abzclne den leroeoetie von men rMpoMLns , , zungeS M ieseW überreiche ihm das Gcschaz sWÄ, dasP ' V, ..'I ' A,t i...s.. ?yT i T 1 W:es. Nflt - LvOS . Psd. Der .' Alte schüttelte wehmüthig das weiße Haupt und brach ,n die Worte aus: Adjl Ich dachte, es wäre wehrl" unv that dew letz!cn''A!bemzrzF,iDiks die, ' Resultate' polizeiliche? Nczchforschungen : welche zur Verurtheilunz von sechs,,,, Brandstiftern führte. Die alte Feuerkönigin T?iß Wheeler hat sich ftiapp" zu machen verstanden und als Mann verkleidet eine Seereise t v! vi. cisr! wt.s..i uu$i,ii.nHf t y 1 1 v i r 4) v i i t tvll.uii,rl. v v ev . rv ?ach Neu eeland. Ber deMren lour. cen nur ?raaniTsr srtrflnn rn r im iimer m, r-ww- y-T (j-wy !7V r'fMJtMllil M "0 sucht als genügend, .wobei 'drei Äersiche-rungs-Gesellschaften zu Schaden qelominen waren, Äer 'ein siebenter Theil" hader n des eFeuerriNFsSl deH als Kronzeuge" funzirte gegen freien Per don, fertigte eine Liste von 800 gelungenen Unternehmungen an, unter ihnen als Rauä)erüngen- öeelchneä Lw zur vielseitigen Geschäftsmetbode.' Die Scen war immer' die'' Millionenstadt London. Culmer!, senior,, der Fiuer konig", rnachte" das erste Erperiment. indem er c:n Cvnsections Geschäft etablirte und dies - wiederholt immer unter verschiedenen Namen ' fortskhte. Er . brannte mehrere Male im -Jahre ab, Papier und rParafsin Loten das Material. 'Er ,war Vater' , von, zwei Kindern die er im Geschäft unterwies Dann fand er eine Konkubine, Misj Wheeler. Ihr Erstgeborener Geora wuchs ebenfalls zum Geschäft heran und wurde als Betriebsdirecwr l voüIden anderen Helfershelfern erwählt,,, weil hww müw ' vtv vvuiiv uitii4itui.il. 1 tVH ';. ?ft - -, V mamschmuck votitt., Brandstiftung ten sie auch auf .Commission ie machten Ladenbefiöcr aubnndia deren Geschäft wackelig war, und veö nlanten sie. den Inhalt ant 211 trr sichern. Nachdem das Feuer gewirkt und die Versicherungssumme gezahlt war, schenkte der Versicherte dem guten Rathgeber und Anzünder Prämien voa 20 bis 50 Psund Sterling. , ) Die Feuerkönigin Frau Wheeler Mutter der mit Diamanten Beschenkten, übernahm zumeist die r Vkschwatzung jener Kunden". Sie ist 75 Jahre alt. Culmer junior, ' Sohn deö verstorbenen Königs", verstand! es, ein und dasselbe stark lädirte Mobiliar : öfters! fünfmal hintereinander, neu gefirnißt, zu. ver sichern und abbrennen zu lassen. Auch kaufte er für jedes Feuer gute Gemälde rahmen. Die Bilder dazu malte er selber in raschen Züzen Einmal veranstaltete der .Ning", wie er es nannte, eine bona ücto-Räucheruua," mit .scheinbarer Lebensgefahr sür sie: b'elber ' als Brandle.der. Der Eine niethete ein Haus und 'versicherte das Mobiliar iin Parterre, ll Zweiter galt als Miether des ersten Stockwerks als möblirter Zimmerherr, em Drit ter ,versuhr ebenso im oberen,StockwerL Ein Vierter paßte draußen anl und gab Feuerlärm, als der erste Brandsch immer (' :a ' . '- -: u lch Zeigte. . . tttr.y n nM Culmer hatte seinen Genossen, zuvor gesagt: Ein Bericht wird in die Blätter kommen über unsere öZettunz, und und den Zeigen ' wir dann der Versiche rnnzsgeseUschaft. K Zwanzig! Liter Pa rasfin wurden verwendet -und? im Nu brennt die Treppe und der, Flur.: A.' rettete sich durch das Parterresenfler B. ließ, sich ,,an,einem!',bereitZe!zalt Betttuch,,,, aus' den;' ersten Stock herab und C., der oberste rnöblirte Zimmer Herr, erschien im Hemde "jammernd ' am . Fenster' 'und wurde auf! der Nettunzs. leiter heruntergeh olö Die'alte Fener. königin" aber warf sich, um Hilfe schrei end, in die Waffcrleltungs-Csterne, aus der schön nach zehn Minuten ein Feuer wehrmann sie erlöste. ,Die Üomöcie trug dem -Ring" 170, Pfund ein,' und alle guten Herzen , in London sympa thisirten mit'ihrer Leben-ettüng'Eö . wird vermuthet, da mitderprenzunz , dieses FeuerringZ die Summe der Ent Hüllunzen noch bei weitem nicht erschöpft ist. r Verfädungen nach Australien Ire gen auf der Hand und Tetettires. sollen dort schon nacb' dem Zipfel fahnden. J v-r V dessen Ergreifung das Bild an'ö Licht .führen dürste. Auch , glaubt rnan iin laß zu weiteren gorschungra aus ei genfter ) englischer , Erde ... zu 'sindeu nach ähnlichen Verbindungen, S'ndi'aii um, r 'I "' JHIyi ' ""'l 'Vi ff j. ta ten und Ringen feuergesahrlichsrf Spekulanten. iiniiteiM ft-tn 1 n im W et er -P rog no se. Junger H Ehemann : Dier Falb ist doch ein H genialer M enich ; hat' der' für gestern. einen kritischenITäg angesägtW tig ist meine Schwiegermutter ange?,kommen!"
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aul'gezen eitt; y- t besaß !" -1" - ' - " - ' & lenkbare Tor . Miß Wheeler verbesserte MÄe. zwei Kabel, an fus, uv.s; r,sr;;t.tnA;
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