Indiana Tribüne, Volume 14, Number 221, Indianapolis, Marion County, 30 April 1891 — Page 3

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t EezLhlnug cm! dem Englische dsu Max . 1dn Weiß eu thuen. , -p," -: - ; mmmmm'm 1 issortieduna.) , " n. Capitel. Wa mir ei Traum schix, j, ;:';,;,, Ste Wahrheit iK. .K ' . In einem Frieden, wie sie ihn bisher m "" j i ein . - me geranm yaue, verleore jüiow ra ihren, neuen Heim in London ihre. Tage. Marys Borsatz, ihr- die Ent j weichung Eduard Willsons aus dem DeHngniß HuM war zur DurcHuhrung r 'gelaugt und das 'junge -Mädchen, welches ohnehin - schon genug' geprüft war, ahnte Nichts davon, .hak . der Mann, der durch em thorickterwelse ttnst Schebenes Versprechen Rechte aus sie zu besitzen Mahnte, auf freiem , Fuße war. So. trübte Nichts ihr Dasein' welches dem fvieaelalatten See glich, 1 dezzen Oberfläche lern Windhauch kauseit t Luf Mary's Zureden hatte Viola sich bereit erklärt, so lange ) zu warten, ehe sie für den Jugendfreund einschritt, bis dessen ' Urtheilsspruch gefällt sein würde. . !'-. iif?l.Sie that es schweren, Herzens, 'aber dennoch willlgte sie eimMMuß!e siedoch ti C tt . ' . , C-.c:--. uoerau lyre ganze nrrz ausruzjen, um sich zu zwlngeu, skr: den Mörder Partei zu nehmen. Von der zweüeu Frau ihres verstor benen Vaters wüßte sie ' nur,' daß dieselbe mit Lucie in London ein zurückgezogenes. Leöen führe. Keine Kunde von Adrian hatte sie jedoch bis jetzt erhalten. ' Fürchtete er denHVerkehr mit ihr? . Sah er darin eiye;lIesahr, der er sich nicht gewachsen , fühlte? WeShalb sonst wicd er ihr auS? . Das , goldige Sonnenlicht durch strömte den Salon) deW.'Mary'S für sorgliche Hand eineM, mustergültigen Charakter verliehen hatte, als der Dieuer die Portiere hob, um ein im Besuch anzumelden. K,' .Baron Deveraux!. ,'. ?l ' Wie der Name Violas Ohr traf! Sie war zu- der Antwort? nicht im Stande, die Mary an ihrer Statt gab., Sie wußte eS kaum. . Sie kam erst wieder zu sich, als er die Schwelle überschritt und auf sie zukamt' Sie wußte sich aufraffen, um, wie es 'ja die Sitte verlangte, ihm Mary vorzustellen. Viola, nahm er dann von Neuem das Wort, zürnen Sie mir, daß ich' hierhergekommen bin? ES geschah bei Gott nicht in selbstsüchtiger Ab. sicht. Wichtige Motive vielmehr veranlaßten mich dazu. ES ist vor Mem Ihretwegen, weshalb ich kam.- j Zum ersten Mal richtete Viola voll den Blick auf ihn, daß es ihn heiß durchriefelte. . -,M ' Meinetwegen ?" wieberholte ?f& Wollen Sie mir nicht .erklären- V Alles, was Sie nur besehlen ! m t erbrach er sie - fast ' leidenschastSvoll. Viola. ich würbe dielen Schritt nicht gethan haben und hierhergekommen sein, wenn nicht, ernste Grunde mich leiteten. Sie wissen, wie ich über den Tod Ihres Katers denke ! . -V---?? I ' .,t Ihre, Augen erweiterten sich. War neues Unheil im Anzüge? I ,; l4 Beunruhigen Sie 'sichtnicht, fuhr' er,- ihren -Ausdruck verstehend,-1& ist Nichts geschehen, was mich zu diesem Schritt veranlaßte. , Die Ursach? liegt einzig in Dem, waS bereits i früher sich ereignet e Sie,, kennen die grausame ,,! , V . 11 ' . .; " " '( I I "j. l'l il I- I ' Anschuldigung, die Ihn Stiefmutter,' ja, alle Welt gegen Sie richtete!"! " . .( . i - V ' k Sie verzchkanz ihre Hanye in man der und senkte tief däS Haupt. ? A , .Ich kenne sie, erwiederte sie, !,eS ist die ungerechteste Beschuigung, wie je gegen em menzchllcheS Wesen erhoben ward. Ich bin unschuldig' an meines VaterS Tod, wie Sie selbst. Doch meß halb wiederhole ich daö ? ' Sie, müssen eS ja wissen ' 1 i " Ich weiß es, Viola, ja antwortete er, und deßhalb einzig und allein bin ich hier. ' Die Welt ist eS gewohnt, nach dem Schein zu urtheilen und nur zu leichtl, zu glauben,... gegen s einen Menscken ob schuldig ober unschuldig spricht. Ich habe .meine Gründe," .seine Stimme schwankte, eine Deichte Nöthe stieg ihm m's Gesicht, meine Grunde, die, Wahrheit zu erforschen. Ich will ganz ehrlich sein. ; Es geschieht nichhn !!ich eS wissen will und mutz, was mit dem räth seltzten Ende Ihres ' Vaters in Verbindung steht, sondern es handelt sich auch noch um Anderes, um mein Le den -glück!' Dennoch, Viola, bitte' ich Sie, nicht zu denken,, daß selbstsüchtige Gedanken mich lenke. , Mein Schicksal ist entschieden,--ein tiefer Seufzer begleitete die Worte, aber Sie Sie sollen nicht lüäfilSif. hen. Sie sollen vielmehr glücklich sein gUicklMschrankenloSlglückli p- il .UnbewegZich saL sie vor im.i Ihre Finger, ; die sie in emander, verschlungen hatte, losten sich nicht? ihr Blick blieb gesenkt.' : DuieM! sich dävörHtt'an-k zusehen, weil .sie? fürchtete, daß er shr Geheimniß auf dem Grund ihrer Augen NMVWMiM.''.sÄ Viola, ich will ganz offen zu Ihnen sprechen,", nahm Adrian nach einem lan,genSchweMn1Wiedtt ist Ihnen wie mir kein Geheimniß, daß djeWeltdaSt heiWdkeMenschenj unter' Wen Sie bishe an dem Tode Ihres VaterS sowohl, wie JlzreS 'VetterS zeiht. O, erschrecken 6tt;;;m;je unbarmherzig sie?Ä Ich glaube ja Nichts davon, Viola; ich habe vielmehr festgegr die Wahrheit zu erforschen die Wahr-' heVdieich'ahn mchtWszusMchWÄ eS nur, Ihnen in dieser Stunde mehr zu sagen. Darf ich jedoch daraus rechneu, daß Sie mir einige Fragen, die ich stellen muß, beantworten wollen? - ES ist. ich wiederhole eö, zu Ihrem, wie zu meinem Besten!" .Ich bin bereit, Ihnen MeS zu sa. een..wSLU ich übnhauvt in der Las v. .-' . ' ! " ' , : , j ., V' " -s,.:.;-.! -"4 il,,. ij iij.ii";-- ( : x.::; H'p?i? .i!ii fi';, .1,1 ij. ,!,, . Iz,

om," erwteoette fie. Fragen Sie, Baron!" " Nun denn, in erster Linie, betrifft es Ihres' Vaters letzte Stunde,- sprach er gepreßt. Wissen Sie. nicht wissen Mie nicht." er stockte, ob Lucie bei dem Grafm war?" ' -; - l Wie auf ein - Commando - wurzelten ihre Blicke in einander.'.'' . -, , Das weiß ich in - der That ' nicht," erklärte Viola gepreßten Tones.? Doch halt, da fällt mir ein, ich suchte meine Stiefmutter, um ihr die Freuden-, botschaft des Doktors :! mitzutheilen.. Da am unteren Ende der Treppe . trat Lucie mir in den , Weg. Sie gab wir auf die Frage nach der Gräsin eine M..t..ui v:. r - il m.:

lUVIUllM, UIC JIU), tWU M K-ts wies. Als ich meinen Vater verließ blieb nur die Wärterin, Frau Ivan, cal feinem Lager zurück." ; : . -: i In Adnan's Augen flammte . eZ auf. ::t Wissen Sie den Aufenthalt diefe? .Fraü.??.!sragteMgespa Viola fchüttelte de Kopf. ' - ' v " j , Ich sah sie nur an dem ' Krankenla ger meines,, Vaters, nachher? niemals wieder e Sie reiste noch am selben Abend ab, wenn ich nicht sehr irre!" t : ,naii:ifie:ul, .So sagte man mkr bereits," i sprach er.! Ich .mx auch schon bei Doktor Grieves, um Näheres zu erfahren, doch derselbe ist verreist und kommt erst in den nächsten Tagen zurück.. Da trieb es mich denn hierher, : zu Ihnen l ES schien mir wie ein Wink der Vorsehung, Sie zu bitten,! mir AlleS zu fagen, was Sie wissen, ehe ich Fremde darum befrage. chaiJ'ewen fütro Verdacht, mit dem ich keine Ruhe jsindeu kann, und das ließ mich alle Schranke bei Seite! setzen und hierher kommen, Viola, ahnen Sie nicht, wer Schuld daran sein kann, daß Ihr Bater so jäh lingS uud mit eiuem Fluch für Sie, fein Kind, auf den Lippen aus dem ' Leben schied?" 1 Sie hatte wieder die Lider gesenkt vor seinem brennenden Blick. Erlassen Sie mir die Antwort, Baron," sprach sie leise,ich .weiß Nichts. Alles, was ich Ihnen sagen köuute, sind Gedanken. ! böse Sedanken, die auszusprechen ich mich scheue. ES liegt so . viel Trauriges hinter mir; reden wir nicht davon und geben auch Sie es auf, das Vergangene anfjurühren. ES kann nur Uuheil brmgen, den Schleier z lüften, den eme gnädige , Gottheit unZ voe die Augen legte." ? . . .Viola", sagte er und jedes Wort klang wie ein i Posauneatou, .Viola, wissen Sie, waS aus dem Mörder Ihres VetterS geworden - r; , y.Äi'fufcS auf, mit , einem erstickte 'f:'m jr ':i'V,-'.--l If , . i: 1 - .,. Schrei. ; - t,ß, i ,, Aus dem M0rder meines VetterS ?" wiederholte sie, mit gleichsam verglastem Blick ihm m'S Gesicht starreM ' i Ja, aus dem Mörder JhreS'Vet ters!" erwiederte er. . .Er kann doch nicht verschwunden sew von der Erde" Er konnte nicht vollenden ; sie war aufgesprungen und hatte seine Häude ergrissen. !? :, . :- . :. . I .Verschwunden von der Erde?'? ächzte sie. ' So so ist er entflohen?"? Wie ein Schrei rangen die Worte sich über ihre Lippen.. Seine - Bestürzung var eine so machtige, daß er den ge radeju eisernen Druck ihret -Hände gar nicht fühlte. ' - - : ' t Entflohen, ja!" bestätigte er. Sie müssen es doch wissen ! In allen Zeitungen stand es. Ein Preis, von tansend Pfund ist auf semen opf gesetzt!" Mt keinem, gurgelnden Aufschrei stürzte Viola auf. ihren Sitz zurück. 1 MWie'eint Todte, lag sudaM Bestürzt beugte er sich über siü Sekunden vergingen, dann lengsam öffnete sie die Augen. .-' S ;nu:9 ü .Sie wußten Nichts, Nichts davon?", stammelte er verwirrt. ' 5 il Nichts, Nichts !" ächzte sie. Gott im Himmes.1". Er ergriff ihre Sand und fühlte ihren stürmischen Pulsschlag. .Beruhigen Sie sich. Viola,", sagte er? e$ ist die Möglichkeit Vorhände, daß er aus England ? entkommen ist. Wollen Sie mir versprechen, mir zu verzeihen, und das bethätigen, 'indem Sie sich fassen und muthig sind? i ll4 Seine Worte wirkten auf sie wie ein Lebenselixir. Schon lächelte sie ihn wieder an.. . . , --'i" ' 'v'tit Ich bin gefaßt ; ängstigen' Sie such meinetwegen nicht mehr, Baron," sprach sie mit Aufgebot all ihrer Kräfte. ! chGehen Sie ' jetzt, kommen Sie wieder, morgen, übermorgen, wann Sie wollen, nur jetzt gehen Sie!" ' 1 ..TV'Afc . M;l..;:r!-i!iijfiifr Er verstand ihre Unruhe nicht; i er begriff nicht, daß sie ihn fortschickte, weil Alles fast unwiderfteblich sie antrieb, sich in seme Arme zu stürzen uud ihre ganze Qual auszuweinen an seinem WWWBUzW seine Lippen führte; sie winkte ihm so gar freundlich zu, bevor er nach noch utgenj; sie von ihr ging. Dann aber, als sie allemHarW sprang auf und eilte in ihr Gemach) um ihrer Schmerzzerissenheit in einem ' heißen Thränenstrom !Snft"zu machen. ? ft UUastähÄnWeW den sie zu fürchte, hatte, und ewig ihr entrückt, er, den sie liebte über AlleS .ln'derWelt !MHatteßSie.dMtihre. Sinne noch? War eö möglich, daß sie .eS'ertrug,Hhne ZAMelche!ÄuWeMA schüttelnde Mary vorbrachte, sie wußte es nicht. 1 SiefM das sie that, waS sie antrieb, AlleS zu thun, bis das HauS hinter ihr lag und die frische Luft draußen ihre Stirn um. ' teehifcfl ES ' war ihr AlleS ?nß eng ffge worden; deß nur war sie sich bewußt. Sie war hinausgestürmt, ohne Ziel, ohne eine Absicht, nur hinaus, hinaus aus diesen Mauern die sie zu erdrücken I läliSW'fiä'S HroytenM.s; KS,ie'ei!te durch '( die von Gärten be-' grenzten Straßen, bis sie an den Fluß gelangte, wo sie mit , zitternden . Knien auf eine Bank niedersenk. In ihr stürmte und tobte es. OK fe fc! b c2zl cf tit V.,:,.,,:,. V i fe.v

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überfluthenden Wassen blickend,' sie hätte . .. - fXTXi - es mmmer . zagen: ivttttlll. sxt zm Schlag berührte es sie, als eine Stimme plötzlich neben ihr ertönte, eine Stimme, die sie ausspringen ließ wie elektrisirt. Mit erweitertenMugen starrte sie um sich, Wer hatte da , gesprochen? Kein Wesen war in der Runöe. Ein Schauder durchrieselte sie. Doch da wieder .Kiese Stimme: ?! - v ' A .viws .Ola Ola!" : müi&I Ein Entsetzensschrei brach sich von ibren Livven: Die Tannenaruvve bini ter ihr hatte sich getheilt, und zerlumpt ersetzt, kaum im Stande, sich auftecht zu erhalten, stand da vor ihr, er, der Berseymte unv ersoigie,, er, 'ver un glückselige, der durch seine , wahnsinnige Liebe zu ihr zum Mörder und zum Daion ihres Lebens geworden war, Ed .. ,ard Wilson! . .- - ' , i. . -. . . -: 22. K a p i t e t;, $ , ., ., ' ,v '- ., ,v : ;. : Lttsttgt M Pautbl, da D Ichlffek :. ,. " ' Schaudernd wich sie vor ihm jurück. i r .Du Du ?" , - , .i 3 ' 3 . ! 1 1n Tönen, die so gar nicht den ihren glichen, kamen die Laute über ihre Lippen, , indeß ihre Blicke die eisigste Furcht ausdrückten., . ; ,, ! ;;;:,!f 5 i . :i . I -v.j, , Er hörte es, und er sah den .Abscheu in ihrem ganzen Wesen. Schlaff, sanken ihm die Hände herab und tief neigte er sein Haupt, wie vor ' dem Richtbeil -.. ,i ' 3 ili ',? 'Ü ;l "f 1,1 i !l-!1' -X K'- ui i.: des Henkers. S-, V . ' ,; W ,,,, .; , 1 . - '- '"! . ";! -l -iH- n- i .,.!!, I , !,.", k 1,, ! l Im nächsten Moment lag er vor ihr auf den Knieen, und ehe sie es hindern konnte, hatte er den Saum ihres GewandeS erfaßt, um feine Lippen darauf zn drücken.'! IV t S YJlm , Ola," rang es 'sich jetzt endlich in heiseren, fast erstickten Lauten von seinen Lippen, Ola, ich weiß, ich verdiene Dein .Mitleid , mcht, weder Dein, noch kbert)aupt, eines Menschen. Mitleid Aber es geht mit mir zu Ende soll ich am Wege sterben " . ., Seine Worte schnitten ihr durch's Herz; sie ertrug es nicht länger. Alles vergessend und mit der ganzen Gewalt, die sie über sich selbst besaß, überwiw dend uud besiegend, waS in ihr vorging, streckte sie die Hände nach ihm aus. ', Edward," sprach fie zitternd stehe auf -stehe auf !" j, . .. . tttftsa Nlat.) Die MämmuryK sibirisch tz 'is., Auf dem diesjährigen Geographentag in Wien hielt Baron Toll aus St. Petersburg - nen i höchst interessanten Vortraz über . Forschungen, im nordöstlichen Sibiriens Als . man um die Wende des 16.. SaWundeD, im nordlichen Sibirien den ersten Fund eines mit allen Weichtheiten woHlerhalienen MammuthS erfuhB herein darüber klar daß diese Erhab tung des Vertreters einer längst ausge storbeuen Thierart, der sich bald weitere .Beispiel' anschfo verdanken -sel ? Man dachte jedoch an zufälliges Hineingerathen des Thieres in Eisschcllen der Küste; mit? der bald darauf (175) von Gmelin ' gemachten Jiitdeckung der gewaltigen Schicht ewig gefrorenen iB odenö unter einer j periodilch Wfthaucnden oh erflachllchen Boden decke"Hd?esen Gegenden brachte mau d:e Funde nochmcht zusammen, schon weil man über die Natur dieses Jöo denezses" wenig im Klaren war i t.'ft Beide Probleme, die Entstehung deS y-.'itßl'iy ' f.:1'"": t ' . ' e! es uns vu ttunve auarlarer Thierleichen in Sibirien, sind erst in der Gegenwart einer befriedigenden Lösung naher geführt worden. Nachdem Pros. Penck die Vermuthung ausgesprochen, daß der Eisboden bereits ' aus der EiS zeit stamme, wurde 188S . und '188S von Petersburg aus eine ! Expedition unter Dr. Bunge und Baron v.' Toll in das Mündungsgebiet der! Leu und zu den neusibirischen Inseln entsandt. Dieselbe, stellte sest, dsödaS sog. .Bodeneis", oder wie der Redner zur , Vermeidung ? falscher Anschauunaenbesser ' vorschlägt .SteineiSI : EioirienS aus wirtlichen uralten EiS massen von gewaltiger. Dicke besteht, die von einer meist relativ geringen Schicht von Lehm überdeckt sind.' Dieser :Lehm der-. .sich z auch., auf' breiten Spalten zwischen die Eiömassen! eingedrangen findet, ist die Lagerstätte der Thierkadaver. Die Angabe der Funde ist ajso auf' solche- Spaltenlehme zu deuten. ; Die südlichste der ueusibirischen Inseln, welche heute durch die Massen haften i Mammuthfunde zu einem der ergiebigsten Länder für Elfenbeinexport gemacht wird, basirt fast ganz auf solche SteZneiSmassen; ' sie würde zerstießen, wenn die Bodentemperatur hier nur nnmatüber,S!ull Grad stief !i-' II " - :' ', " fi( lf .f. . f ).,;,.,:-. !.!:.,.,: !! A- f I l! Baron Toll findet nun hinsichtlich deS Alters der EiSmassea durchaus ,, Peno? Vermuthung bestätigt, weist , aber du bisherigen Erklärungsversuche verschiedener anderer Gelehrter, die dasselb auSglnßalchvemraungea 1 oder Schneewehen : entstehen ließen, zurück. Anknüpfend an die neuliche Entdeckung eines fossilen" Gletschers in Alaska, deMs eine Eisschicht von ungeheurern Flächenausdehnung heute bewegungslos, gleichsam erstorben, unter einer Schutt und ? Lehmschicht daliegt, deutet er daZ Stein eiö Sibiriens als Reste von Gletschern der Eiszeit. : Daß an den Rän dern dieser Gletscher einstmals eine reiche Thierwelt gelebt haben könne, be legt der Redner durch Hinweis auf die Moschusochsen Grönlands und die zahl losen Thierhcerden der eisigen Hoch' wüsten des nördlichen Tibets.' An dem Untergänge derselben ist nach ihm nicht eine Vereisung schuld, sondern die große Einschränkung ihrer Nahrungsplätzt durch das Versinken der nördlichen Land, massen unter das Meer. , ,,, II 1 llfl1 'ilfl'äiüf tir Gitttoanöerunöfffraa Da die italienische Einwanderung zur Zeit in allen politischen Kreisen Gegenstand : der Besprechung ist,' so.sei hier angesührt. daß sie sich'un, Monat .März d. I. auf 7.LL3 Köpfe dezUert? (gegen 4,193 im März 1880). Während der letzten neun Monate landeten 38.025 Rttuin ccue 24.203 drralnQz ,M

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Periode deS Vorjahres). Die Zunahme ist nicht unbedeutend, aber , bei Weitem noch nicht so stark, als bei der deutschen Einwanderung; ,,-in den letzten ' neun Monaten , , kamen nämlich 3,849 Deutsche hier anS im correspondirenden Zeitraume des Vorjahres dagegen nur 56,002. Und aus Oesterreich-Ungarn kamen sogar 44,876 gegen 34,839 Monarchie-Müde; beil.den gemixten" Völkern auS CiS"- und .TranS". Leithanien hat demnach die allgemeine Amerikasehnfuchtkam! MerftSrkftenu? genommen, welche sich in der Gesammtewwanderung' der letzten neun Monate mit Ziffer 316,237 gegen 254,403 dn gleichen Monate des Vorjahres deutlich fÄli' ? ,srii!ri--r'''- 'W

uuifriui. .ic., meinen, ,. ans ., Steuer r ri Csin g e anbcri e s ole cfcctt beut f cb r i i"i r r: a.- T - x, xtt leyle, von D?amgton ausi ver össentlichte Ausweis über die Einwan derung rn diesem Fiskaljahre zeigt, daß von'der wünschenSwerthen Einwänderung nur die aus Deutschland und den kandinavischen Ländern eine nicht nllz starke,? aber vou ,ZerMerwünskenSiuz. vanderuug die ans einem Theile, von lwgaW;auSJ sehr starke Vermehrung über daS letzte Fiskaljahr erfahren a haben. ' Das verstärkt selbstverständlich die Agitation der uativistisch gesinnten angloamerikanischen Presse für eine Beschränkung der Einwanderung und eS bedarf daher der Wachsamkeit aller deutsch-amerikanischen Bürger, besonders aber der gefammten deutsch-amerikanijchen Presse, um zu perhüten, daß eine derartige Agitation eine allgemeine Beschränkung der Einwänderung zu Folge habe. Eine stricteDürch jührung unserer ' EinwanderungSgesetze wird einen ganz beträchtlichen Theil , der unerwünschten Einwanderung von unfern Gestaden fern halten können, wie dies ja rn den letzten Wochen durch daS Verfahren der EinwanderungSbehörden im Hafen von New Fork zur Genüge gezeigt wordenist. ,,Wenn diese Behör den , , in allen' Häfen ihre Schuldigkeit thun 'genügen die '.bestehenden Gesetze allen gerech:en Anforderungen und eine Verschärfunz 7 derselben ist , nicht,, nö 'KiJ. .. X. . rzs VuSland I n d e r N ach t zu m 17.' F ebru!, würde deinem Futterhändler in Hammerbrook bei Hamburg aus seinem Stalle ein Pserd la mitsammt ;: Geschirr gestohlen. Nachdem der Bestohlene bis jetzt , vergebens nach seinem lebenden Eigenthum''' gesucht hatte, erblickte er dasselbe 'an einem Sonnabend in dem Stalle eine, ebenfalls in Hammerbrool wohnenden Dröschkenführmänne.l Wie ersichtlich ' war ' inzwischen 1asj Thier durch Stutzen ; der Mähne und ' des SchweiseS,' sowie in der Weise, daß man i einen . weißen Fleck mit Oelfarbe überstrichen hatte, unkenntlich gemacht worden. ' . Der Futterhändler erklärte dem Lutscher, daß daS Pferd ihm ge höre und wollte dasselbe sodann aus dem Stall entführen Dem widersetztt sich ! jedoch der Kutscher und die Folge war, daß sie inzeinen heftigen Streik geriethen. 4 Der Futterhändler! begab sich nun - aus daS Polizeibmeau! ' ' Der Polizeicommissär- vernahm den 'Kutscher,- und wenn eö auch - wohl den An fcheni hatte, ! alS ob der Futterhändler' in seinem Rechte sei, so war doch Bestimmtet noch immer, nicht , festgestellt. Der Cvmmissär begab sich hierauf Ml! den Parteien nach dem Stall und. be fahl, den Hämb. Nachr." zufolge, das ' '." i'i'i iljVfc '' '" i' , 's' ' ' ! W I ".hj.' "--JT.. ' Thier rn Freiheit zu setzend-" Dies ge? schah und sofort trat das Pferd langsam die l Wanderung ' nach ' seinem früheren Stalle -an..? Zu diesem führten einige Stufen,' welche das Pferd hinanstieg.' sich zjnzi Folge :der geringen Hohe des Eingangs sogar huckte : und sich an seine frühere Stelle begab,, wo es sofort zu fressen ansing. Nach diesem Resultat ließ der Commissär den Kutscher als deHMWahlsvWch mam mwJ ' f1'1' '' ' "''"tl : "'" "' ' ' h1' " ' ' men. , , .. i :. tsg- tM. i;! ''! D e r F e n e r p r ä m r e v e g e ist ein noch nicht zwölfjähriger Knabe in Berlin zum Orandstifter geworden, , wodurch, wie seiner Zeit gemeldet, vor etwa 14 Tagen mehre Kassenraume dn Gemeindeschule Pankftr. 89 Feuerfchä den erlüten haben., ,PolizeilicherseitS ist nunmehr der Brandstifter ermittelt und eS ist dies ,, ein noch nicht strasmün diger, sondern erst , 11$ Jahre . alter Knabe, der Sohn . deS in der Pankstr. wohnenden Arbeiters L., der nach snnem eigenen GeftSndniß deswegen Feuer in Ken Schulräumm angelegt hat, um als Erster" zum Feuermelder laufen zu können und so die drei Mark Prämie zu derdienen. Die Löschmanuschaften hat ten ,' sofort .Brandstiftung" ;, angenommen, eS wurden Recherchen , angestellt, nd da kurz vor dem i Brande der kleine L. Papier aus den, Papierkörben verschieden Klasse bei , Seite geschafft hatte, . wie mehrere Schüler bekundeten, so wurde Ver Junge alsbald in's. Verhör genommen und gestand nach einigem Leugnen , ein, ' aus obenerwähntem Grunde Feuer m Klasse 4b angelegt haben. Er hatte zu diesem Zwecke Papier zusammengetragen, sich Schwefel verschafft und die leicht brennbaren Stoffe angezündet, nachdem er bereits am Vormtttag desselben Tages, um die Wirkung zu erproben, die Müllgrube eines Nachbarhauses mittels Papier und Schwefel w Brand gesetzt hatte. Da Nachmittags kein Unterricht in der Knabenschule stattfand, und der Eingang l derselben verschlossen, schlich sich L. durch den Eingang der Mädchenschule !n daS Gebäude und begab sich nach Klasse 4b, wo er den Brand anlegte. Befragt, warum er gerade hier ?daS Feuer angelegt, äußerte der hoMungSvolle Bursche, er habe geglaubt, baß in dem kleinen Raum daS Feuer sich fchneller ausbreiten werde, und die Spuren der Brandstiftung screte verwischt mA mV -1" !::'i-"t. iT;.::;!;:1!'.! n;iili:ij'--j.5.!r-il- "i'I,! . - v . vurden, i iisi siii MMi ; m . Eine recht vergnügte Riesengebirgs-Partie haben zur Öfter bejh zwei schlesische Touristen zu erdul den gehabt. Die beiden Wanderer brachen am zweiten Feiertage früh sechs &fe C-tt?siiteep t5 ..

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