Indiana Tribüne, Volume 14, Number 221, Indianapolis, Marion County, 30 April 1891 — Page 1

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Weßosiey. :, ' ; ' In interessante? und nicht sehr un richtiger Weise bespricht die.Nev Flnker Volkszntung- die Neise deS Präsidenten, vte folgt : .Wenn eS Ben Hirrison, dem Präsi Unten deS amerikanischen VölkeS, darum va thun dar, den intimen Lusam

und den mächtigsten Vertretern der Plu' okratZe deS Landes, d:n Bahnmonopöli sten, offin vor aller Welt darzulegen. dann hat er den rechten Weg dazu einge schlagen. Auf Kosten der Pennsylvania Bahngesellschaft -KoSen, welche sich auf $l5.000 belaufen sollen, kutschirt un sn Herr Präsident jetzt in den Ver. Staa ten umher, angeblich, um an Ort und Stelle die Situation in den verschiedenen Staaten zu jtadwn", in Wahrheit wohl nur , theils zu seinem Privatvergnügen, Heils um . Stimmenfang für die nächste PräsidentschastS Wahlkampagne zu b. reiben. Die ganze Reise an sich ift schon der purste Humbug, wie alle diese Präsident chaftSretsen, gleichviel welcher Partel der betreffende Präsident zufällig angehört. Diese Reisen find nicht um ein Haar des er, als die berüchtigten Reisender euro päischen Monarchen, die eS nicht Ntachen, wie weiland Kalif Hirun al Raschid. nicht, verkleidet sich unter daS Volk rrnschen, sondern mit allem Pomp sich umgeben und empfangen lassen und mit eigenen Augen nur zu srhen. bekommen, waS man ihnen zeigen will. Die Reisen deS Monarchen in Europa haben für die ea selbst , Wenigstens subjektiv einen e wissen Werth. Da die .Anhänglichkeit deS Volkes an den Thron?, soweit diese Phrase nicht überhaupt Hon ausgespielt ht,-von einer willfährigen L iZaienprefsz meist mit. dem Träger der Krone" per, Snllch in Verbindung gebracht wird, so muß dieser .Träger" durch seine Lakaien, von Zeit zu Zeit Parade halber im Lande spazieren geführt werden. WsS er da zu sehen bekommt, ist herzlich gleichgültig; die, Hauptsache bleibt, daher selbst gese. hen wird. t Bergleichen wir damit die politische Vergnügungsreisen .unserer? Präsiden ten, so verschiebt sich dlei Sache ein veaig, aber der Humbug bleibt in Grunde derselbe. j1 ; , " ( . Der Präsident reift weniger um gese hen" zu werden, als um)s den verschiede' nen. Ortschaften seinen Pirteianhängern Gelegenheit zu lälmenWDemonZkatis nen zu geben und diese dann als AuSdiuck der Volkösympathie- inftze Welt hin uSpoiaunen zu lassen. Daß tu solchen DemonstratioaSreisen von politischen LandeSöudten, auch nur von ernsten Ja spektionSabsichten seitens deS Präsidenten die Rede sein sollte, dieseMnnahme ift einfach lächerlich. rstgelaze, Re'.en, Auoienzen, Audienzen Aeden, Feftge läge, daS ift der ewig eme Kreislauf der .Tagesordnung" solcher? Reisen. WaS dabei ftudnt oder inspizirt wird, möchten wir wissen. Nein, Ben Harrison wie seine Vorgänger machen diese Reisen nicht als Ver tret der Nation", sondern -als Partei Politiker und als solche thun sie im Grundc nur Recht daran, wenn sie die VundiS lasse mit denIieisekoften nicht allzusehr belasten. Wenn sie aber trotzdem, nicht wie Volkipräfidenten, sondern großart! ger wie die an verschwenderischen LuruS aewssnu eurovattcoe Macvtlzaver rm Lande umherkutschieren auf Kostm eineS unser größten LandeSmonopolk, welche nie etwas umsonst zu thun Pflegen, dann sieht daS -einem Parteiboodle so ähnlich, wie ein Ei den anderen. - Aber eigentlich, wchhalb wundert sich die Welt darüber? Du herrschende Administration unserer BourgkoiSRepublik mag sie sich nun republikanisch oder demokratisch nennen regiert" im Interesse der Bahnmo nopole und un fich zu revanchiren" (kleine Geschenke Unterhalt. bekanntlich die Freundschaft) erbietet ' man sch, die Repräsentationspuppe deS Landes bessn derS elegant im Lande spazieren zu sah ren., ES ist doch nicht mehr als recht und billig, daß die AdQmistratZoa ihren An theil an den Millionenprcsit erhält, den die von ihr protegnte ungestStte AuSbeu tung ? von ' Arbeiter und Publikum ab wirft ! Und dabei kann man noch sich stellen, als erweise man im Gewählten deS Volkes diesem Volke selbst seine Achtung ! Sand in d Augen bleibt die Losung l "Uundns vult decipl', die Welt LP getrogen sein-, das ift noch

$äU v . ihr, vi, jUMMDAM

. DrayMaWlAen. Inland. Xli ttti aus tiOtio. . Für Jndiana : Warmes, ' hübsche Wetter, stationäre Temperatur; zuwetten trüb und Regenschauer.

Auf Verdacht verbastet. l Jersey City, N. I, 29. April.! ,u - ' - I Hier hat die Pollel einen algierischen Mairosen auf den Verdacht verbastet. der Mörder der Sarrie Bromn u sein, deren nach Aet von Jack dem Ausschllder in London, vttflümmelteLeiche a.m vorige Freitag im Saft R:vkr Hotel pefunden worden war. Der Verhaftete ist unter dem Spitznamen .Jrenchy No. 2" bekannt und sädrt auf Trampdampfeen, welche Vkeh nach England bringen. In London var er Qtbeer Wochen lang auf den Verdacht in Hast, der vielgesuchte Jack der Ausschllker zu sein, mutzte aber wegen BtOeiSmangelS entlassen llerden. Keine Lohnerhöhung. C b i e a g o. 29. April. Der hiesige Verein der Sizakrensabr.kanten. welche es. 300 Arbeiter beschäftigen, hat beschlossen, d!e veelangte LohnerdSbung nicht zu gewähren, am i. Mai die Fab. rike zuschließen und nur mit Zuftim mung dcS Verein den Betrieb nieder ausjuntdnen. DleS deutet darauf hin, daß die Hälfte der Eliarrennachee hier am 4. Mai ausgeschlossen werden dürfte. die anderen werden die verlangte Lohn erhöhung erhalten. AuS der KoakSregion. Scottdale,Pa..29.Vpkil. Heute rifen in MoreVggd 60 Italiener unter den Schuh des Sheriff? ein und siogen an die Arbeit. Morsen itd ein seiter Schul) koanen.- Die Streike? stnd aber troüdem dere. feste 'riruguna. aus dem Kampfe ölS Sieger heevonngeben und behaupten, die Brennereibeftder hätten 5U 33irber2eait; celrgTf Ar. b;it zurückgekehrt siay, viel zu hoch ängegeben; wägend diele dagegen erklären, bis zum Samüsg würden st mindestens 1000 Mann an die Arbeit haben. Heute N in dr KoakSreglon Alles ruhig. In KetsterS Anlage Binde deut, der Betrieb zu den Lohnsätze der Strel ker wieder ausgenommen, der vierte Fall dieser Art seit Beginn dS stände. Me Streiker haben in Folge dessen mehr Vertrauen auf ihren Sieg. Die Kasten des Ausstand?, der jetzt schon 12 Wochen dauert, werden auf ca. $3,500000 slc schützt, wovon aus dit Arbeiter $1.000.000 an Lägnen kommen. SinSpekulantveeschmunden. C h i e a g 0. 29. April. An der hiess. gen GetreidedSxfe henschte heute über daS GttüM von den Verschseaden deS als Böesenkönig bekannten Geteeidespek'ikanten V. P. Hutchlnlon große Aufregung. Seine Familie hat seit gestern Nachmittag nichte von ihm gesehen. Gestern Abend um 7 Uhr war er noch mit einen Freunde in einer Kneipe und sagte b;im Hinaus gehen, derselbe habe ihn setzt zum letzten Male lebend gesehen, mal dieser aber als Scherz aufnahm. Man vermuthet, daß Huichlnson aelsteS krank und geschäftlich ruinfct ift. ' dnölauD. AuS den Reichstag. ' F Berlin, .29 April. Heute wurde im Reichstag die ZuSerstenervorlage be rathen. Herr von Maltzahn, Otaatese kretä.' del NeicheschatzaatS. gab in Ver lauf seiner Rede zu. daß von finanziellen Standpunkt .die gänzliche Abschaffung der Zackerprämiea sehr vortheilhaft sein würde; ein solcher Schritt aber würde dukchauS nicht der, gkgenväetigen Politik der Regierung entsprechen. Er sprach die Anficht auS. die deutsche Zuckerindu stete würde auch ehne die Prämiea nit den Aullande koakuerirea können, aber k so hochwichtkgen Dingen halte die Re gierung eS für richtig, vorsichtig vorzu gehen. Der'Welfenfond. Serlis. 29. April. Ja Abgeord. netenhause kündigte heule der Reichs kanzler von Eapeivi füe die nächste Ses fion eine Vorlage zur Festsetzung der Kontrolle über den Welfenfond an. Er roies in seiner Rtde darauf hin. daß e unmöglich sei u ermitteln, in welcher Weise der Welsensond seit zwanzig Iah ktn verwendet worden sei. da alle Abrech nungen und AuSwtise darüber an Schluß eineS jeden Jahres verbrannt worden find. Dies sei keineswegs so sonderbar, denn e sei Yeti beabsichtigt gewesen, daß die , Verwendung der yelder nur de Minister deelenigea RessortS bekannt sein sollte, welchen sie von Oesanatainiste riun zugewiesen worden wann.

Zum Maitag in Paris.

yarts. 29. April. In der ganzen Stadt iftdaSPkögraaa für die Maltag. stltk durch Anschlagzettel bekannt gevor den. Deputationen auS den Provinz werden sich dem Zuge der Arbeiter nach der DeputirtenkaOmer anschllefen, un ihre Forderungen vor,nkegtn. Die Je gierung trifft umfassende Vorkthrungen zur AufkechtdaltANg der Ordnung. Ja amtlichen Kreisen herrscht ernstliche Beunrudiaung vor eiaea etvaiaen anar wm M.m m ' '' flr t . ' ' v - ftv. chistischen Putsch an 1. Mai und den die ausgedehntesten nltttärtschen und po lizeilichen Maßnahme zur sosoetigen Unterdrückung von Unruhen getrogen. Die Anarchisten haben hier und in der Umgegend Flugblätter vertheilt, worin die Soldaten zum Ausita-d aufzefordert werden. Die Politti ift in Besitz von einigen Crempiarea davon und hielt heute Haussuchungen bei mehreren der hervor ragendften Anaechiftea. OiS zur Been digung der Aufeegung wegen deS Mal taS erhalten weder Offiziere, noch Mannschasten Urlaub und jeder Soldat der hlefigen Garnison hat 100 Patronen erhallen., - Amtlich wurde heute bekannt gemacht. daß hier aa l. Mai kein, öffentliche Ae. beiterdenonftratio erlaubt werden wird. Die hiestge Garniso ift durch acht Re gimenter Kavallerie verMkt worden Militärpatrouillen durchziehen während der Nacht di, Straßen. Den AerkSufttN von Waffe und Pulver izZ befohlen vor den. ihre Läden an Freitag nicht zu öffnen. ' - - ,-; Die Judenve, folgung in Rußland. t London. 29. April. Die Priester und Prediger tn Moskau werden m Juden überlaufen, welche fich taust las sen vollen, un der AuSmisuag zu ent gejen. Derartiger Retkgioneoechstl ift aber nur den Protestanten und Katholi ken in beschränkter Anzahl gestattet. Die Flucht der Juden dauert sott. ' Dle AuS gewiesenen werden . grausam , deyandelt und an den Häkida.Leinaadeegestsslt au der Stadt gebracht.' Die Verlässt nen Häuser werden spüln von den Russen geplündert. St. Petere burg. 29. Aveil. - Durch Erlaß wuröen.dke gegen die Juden in Moskau angeordneten Seschränkun gen auch auf St. Petersburg äuSgedehrt und hier die Plätze angegeben, wo Juden wohnen dürfen. Eine aufregende Szene. R o n. 29. April.. In. der heutigen Debatte über di afrikanische Frage be schuldigte derAbaiordneteJmbrianl in der Kammer die Regierung, den Skla venhandel offen u gestatten. Erbehaup tete ferner, daß 35 junge Mädchen, welche ihren früheren EtgenihSmirn genommen worden waren, um sie angeblich auS der Sklaverei zu retten, unier mehrere italie nische plstziere in Asettg vertheilt vor den seien. ' , Der Mlnifterprüfident' di Rudlni vro tefilrte gegen das Erbeben derartiger Beschuldigungen, ehe überzeugende Be weise für ihre Richtigkeit erlangt wurden Unter der. Rufen: .Lügen!' .Zurückaehaen! erklärte der' Kriegiminl fter, er werde nicht in Hause bleiben, sUS die Anschuldigung nicht zueückge nommen würde. Die führte zu einer lärmenden Scene, so daß der Präsident, elcher vergeblich versucht hatte, die auf geregten Abgeordneten zur Ordnung zu bringen, die Sitzung aufheben mußte. Fünffache, Mord und 6ldftord. ' Peft, 23 Avril. Hier hat fich heute eine furchtbare Tragödie ereignet, inden ein Postbeamter in einen Anfall von Wahnsinn seine Mutter. Schwiegermut. tee und drei Kinder ermordet und fich dann in der Dona ertränkt hat. OchissSnachrichten. 'Aasekoanen ln: ' New Z) o r k :. .Rusfia' 'und .Mo. ravla" von Hamburg. dask(Z0O. i Die Wlrtbe-Qttbtndung. vefteru Nachmittag fand eine See saamlung der Wirthe Verbindung in der Mozart Halle statt. Die Versamm lungen dieser Organisation find geheia und wir nÜssen unS deshalb darauf be schränken, das mitzutheilen. , was uns ein Mitglied deS Komitee, welche beaus tragt wurde, den Zeitungen die nöthige Information zu geben, gesagt hat. Diese Mttthetlunge t gehen dahin, daß der WirtheVe?iin namentlich den Jweck ver folgt, den Otkthen oder Apothekern. welche ohne LizevS verkaufen, auf die

uv, in xnzen.

' Die Mitglieder deS Wikthe-JekelnSfa

gen, daß eS eine ganze AnzahlWirtheund Avotbeker hier giebt. welche angeblich nur beim Quart verkaufen, und ihr Gewissen alt Entrichtung ihrer BundeSsteuer be ruhigen, daß aber diese Wirthe und Apotheker fast ebenso diele einzelne Schnäpse verkaufen, als andere Wirthe velüe Stadt und StaatS'LizeaS zu be zahlen haben. Bezugnehmend darauf hat heute der Sentinel eine große Lifte von Wirthen, Groeer und Apothekern veröffentlicht, welche beschuldigt find, ohne LizenS zu verkaufen. Die Liste bedarf aber einer Revision, denn eine Anzahl der Genannten ist gar nicht mehr im Geschäfte, und diese ersuch ten uns speziell, dies zu erwähnen. An dere behaupten, daß fie im Besttze einer BundeslizenS find,, welche fie berechtigt. beim Quart zu verkaufen, und daß fie dieses Gesetz nicht übertreten. Sei die en Apothekern nag dleS' zutreffen, von andern weiß naa jedoch sicher, daß der ttleiSchnapzhandel ohne LizenS sehr erfolgreich von ihnen' betriebe wird. Die Wirthe.Uaio ift , aber der Anficht daß die Apotheke und Wirthe, welche hei GlaS verkaufen, ebenfall zur Ad' gäbe der gesetzlichen Gebühren herange zogen werden sollten, und daS obenerwähnte Komitemitglied sagte un, daß dleS der Hauptzweck der Organisation sei. Um diesen Z eck zu erreichen, will fich die Wietht'Organisatloa an den Sicher deitSrath wenden, damit derselbe die Ge setzübeetreter ausS Korn nimmt. ' Bezüglich der. da allgeaeinePubllkän an meisten aufregende. Beftimmung, daß für daFäßchen Bier in Zukunft von den Brauereien $2 25 für Private und Vereine berechnet werden soll, sagte un daS Komite deS Wirthe.Vereln Jol gendes : .Diese AeftlONUNg vuede nur diZbalb grtrossen. um uns eine bessere Kontrolle die Hand zu geben. ES ist vielfach vorgekommen, daß junge rauflustige Bursche fich ei Fäßche Bier in der Brauerei h ölten, , daß fie dasselbe außer halb. der Stadt vertilgten und dann be ruaken in die Stadt kamen. Verübte dann solche Bursche irgend welchen Un ug, so hat man die Wirthe, von denen man , annahm, daß sie den Burschen zu dem" Rausch verholsen hatt, dafür ver antvortlich genacht. Damit diesem Un ug gesteuert werde, wurde der Preis für daS Bier auf $125 hinaufgeschraubt und eS wird von den Brauereien erwartet. daß sie selbst zu diesem Preise nur solchen Leuten Bier verkaufen, welche fich eines guten RufeS erfreuen. Privatleute und Vereine köinen jedoch den erböhten VierpeeiS dadurch umaebe. vab fie ihr Bier bet irgend einen Wirthe bestellen, der eS ihnen dan für $1 76 per Keg in Haus schicken läßt. Sie köinen auch i diese Falle irgend eine Sorte Bier haben." Die Wirthe Organisation zöttt zu, Zeit, wie uns ein Mitglied derselben mit theilt. 200 Mitglieder und da etwa 380 lizenfitte Wirthe tn der Stadt find,' so ständen demnach 180 Wirthe außerhalb der Organisation. Die hlefigen Brauereien, resp. Agen ten. baden der Wirthe Organisation je $500 Bürgschaft für da Aufrechterhalten der getrogenen Vereinbarungen gestellt Unglücksfälle. Albert Talbert, No. 32S Eaglifh Ave. wohnhaft, wurde gestern an der State Avenue Kreuzung von einem Bahnzuge der Van. Handle Bahn zur Seite ge schleudert und schwer om Rücken verletzt. Christ Konkel. ein Arbeiter in AtkinS Sögefabrlk gerieth mit dem linke Arm in eiven Treibrieaen und brach densel den. Dr. Manker richtete den Arm wie der ein. .. Iahn Hutchinson. ein alter Arbeiter, dem eS noch nicht vergönnt ist. die letzten Tage seines LebeaS in verdienter Ruhe zu verbringen, sondern der noch immer in Burton'S Käserei an West Ohlo Straue um da tägliche Brod schaffen mußte, ist gestern von;; einen Rückenlelden über mannt, plötzlich bei der Arbeit zusamnea gebrochen. Die Natur verlangte gegen über der Grausamkeit der Menschen ihr Recht. Man brachte den alten Mann nach seiner Wohnung No. 27 Grant Straße. ? Gestern Abend als R. M. Boone. der frühere Superintendent des Arbeitlhau seS. mit seiner Frau und seiner Tochter svatzieren fkbr. wurde ander SSe der Jllinoi und O.io Straße da Pferd scheu fund die Insassen wurden au dem den Fuhrwerk geschleudert. Frau Boone erlitt ein schlimme Wunde an der Stirne welche , von Dr. W. S. Beck zugenäht werden mußte. Jet. Boone kam nit ei nigea Schramnea und Herr Boone kam vollständig unverletzt davon. CC- Frauen und Männer geht norgen Abnd in die Tonlinson Halle und kringt

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