Indiana Tribüne, Volume 14, Number 220, Indianapolis, Marion County, 29 April 1891 — Page 3
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irBiinWliliifii it "Tii'fa MstegeringWbe. S'Ä if C '' Erzählung tut dem SngNsche l ds dsn Veiienthnrn. Max , lstortsttuna ) re hatten gute unacye dazu", lag sie leise. Diese schrecklichen Todesfälle haben all meine Pläne umgestoßen. In allerkürzester Zeit sollte eine Hochzeit staitnnden. Än Schloß, Cortell sollte t glänzende Feste geben, das Alles ist " f, im i NUN jeifionr Welch' ganz andere Worte hatte er von ihr ersehnt Er rauhte an sich hal ten, ihr das nicht zu verrathen. Sie können nickt erwarten, daß ich das , Verzögern Ihrer Hochzeit bedauern soll-, antwortete er düster.. ' Ich hoffe vielmehr dag setzt, da diese -Hochzeit einmal verhindert tf Sie sich entschließen werden, sie überhaupt auszuge den!TaS werde ich gewiß nicht thun! stieß Luci: unbarmherzig aus. Seien Sie doch nicht unvemünftlg ! Diese Hetrath aufgeben, hieße einer glänzenden m i. -' t ... i aiuz enlagen, um eine jtyictyvc machen!" 'Aber Sie sind doch selbst räch. Lucie! And Sie besihen, so viel ich weiß, so gut wie Nichts ! Sie werden doch nicht von meinem Gelde leben wollen! Lorenz seufzte. Von solchem Stand punkl aus beleuchtet, klang die Sache curtdings wenig hübsch. .Was mich betrifft," fuhr die schöne Lncie fort, fa bin ich weit ärmer, als ,ch von Ziechtswegen fern sollte. Dank jenem unglückseligen Geschöpf, das sich ftine Tochter nennt, hat mein Onkel mir Stichts, oder so gut wie Nichts, hinterlajzen. Ich aber brauche viel Geld und könnte nie in bescheidenen Verhältnissen leben. Ich bin an Pariser Touetten, an Schmuck, kurzum an sehr'viel Prunk und Glanz gewöhnt. Adrian ist in der Lage, mich mit all diesen Dingen zu versehen, und somtt werde ich lhn heira, then und keinen Anderen! Ich habe durchaus nicht die Absicht,Jhr Leben zu einem elenden zu gestalten, mdem lch Sie mit der Sorge um mich belaste!" sie sind jedenfalls von einer be wundern werthen Ausrichtigkeit entgegnete Lorenz, leicht gereizt. .Das bm ich auch!" qav ste zu. ie sollten mir dasür dankbar sein!" Er sah sie mu einem langen Bücke an. Lncie? sprach er endlich mit mehr Gefühl, als man diesem Menschen hätte zutrauen sollen, .warum, o, warum sini Sie so grausam gegen mich?" Sie lachte laut auf. .Grausam. Lorenz? WaS Ihnen nicht einfallt! rief sie. .Ich bat Sie ja doch, hierher zu kommen. 5lst das etwa graüsam?" Er ergnn ihre Hand. .Ja. das ist grausam!" stieß er mit Leidenschaft auS. ..ES ist grausam, mxv die Gelegenheit zu bieten, Sie sehen und sprechen zu dürfen, wenn Sie die Absicht haben, nie die Meine zu werden, well Sie wissen müssen, was Sie mir sind. Weshalb also thun Sie eS? Weil Sie wich 'doch lieben und' Ihr Herz , Ihnen sagt, da Sie nicht ohne Mich sein kön nen? Orer nur, weil Sie daran Ver gnügen sind, mich zn quälen ?" Er nichte anguvzll ihren Bllck, avn mit unsagbarem Spott nur begegneten ihre Augen den feinen. . .Weshalb stellen Sie so emfättige rragen?- stieß sie sau heftig aus. .Die selben lassen mich fast bedauern, Sie zum Besuch aufgefordert zu haben. Ich hntix vor Allem, um mit Ihnen mm Vese zu ersinnen, wie diese? MKsStMbS stehen oder nicht?" .7 .Sie wissen, daß ich Ihr Freund bin". entflcanete cc aevreat. v pAh, bitte, nur keine tragodienhaste eene!" weyne , Lucie 'av. .Ich vave m tee? oanniaj. genug oavon I bekommen. Seien S angenehm und 5 ..... n.i Irr k. unterhaltend! Wollen Sie es möglich machen.mich künftigenMittwoch mit sich in'75k"t7r tu Amt' Adrian ist Anfang der Woche nach' Schottland und wird uns somit nicht im Wege sein.Lorenz zögerte sichtlich mi! der Ant Wort. ' !, .- .Ich bedaure, daß ich !,am' Mittwoch mchr frei bin", entgegnete, er endlich. Lucie öffnete weit die Augen. ' .Was? Nicht frei, wenn ich etwaö von Ihnen wünsche?" rief sie ungläubig aus. &&'ri , ; .ES thut mir seh? leid wiedel hotte er. , .Mittwoch sind jedoch, die Rennen in Üxerton und ich bin dabei betheiligt; ich habe einen besonderen Anlaß dazu. Ich habe erst kürzlich' erst ein brillantes Rennpserd gekaujt." :. ; ' LucieS Erstaunen kannte seine reit ten. : , Ätef, i.Sle Lorenz?? fragte Mi z.sttfelno. ßr bescktFt? t& IstumM .Ja", entgegnete er,I ein prächtige? Thier, eS heigt .Leuchtstern".,, Sie ha. ben gewiß seinen Name bei früheren Rennberichten schon gelesen?"? 1 1 .j, a, erinnere , rnira -, ucrcic Lucie mit wchlkndea Blick, ti hat i . 'j . !" 1,1 v 1 i' ! M - I tn.hrmAll (Dvlll. tlHilinH 'llttll ,O, ja, ich erinnere , mick", versetzte dieses Pferd gehört wirklich und wahr lUiVii HlfcUtlUU? 4Vfrl uuvuimviv. vnv haftig Ihnen?" fragte sie wieder zwei I mT 1. 'lilu'i 1 1 m ' 'I' P ' " " ' ' '' V' 1 . ' 11 - ' felnd. , .Sie müssen sich zu Grunde ge richtet habe, um es kaufen zu können!" Eem'chHrergrag .Ich habe es zu gleichen Theilen mit einem ; Freunde an mich gebracht und rechne mit eller Bestimmtheit darauf. MI ; VV IHUIlUtU VtltUU , m it damit eium h,he Pktii 5 ri 'li.i: ft.. '. f . Wie cieimiii rieie xuziz pion Wissen Sie waS", rief sie aus, .ich 'liytf'i' 'i i'i'l'iiE'll! bui yacu 4uui jveuuu Lorenz glaubte seinen Oh trauen zu bttiteiiSlSi .Sie, Lucie?" stieß er aus. S fahre mit Ihnen zum Rennen! I -Z- --l.t,A-r-ZX'-et.-l--,''.ä jjien nicyr .Sie, Lucie?" stieß er ans. .Das kau Ihr Ernst nicht sein! WaS würde Varo Deveraux dazu sagen? .V-ron Dereraur!" wiederholte Ttt r:rä5,tlich. Habe ich Ihn: nicht eben . . : -;;:: ..f ,
rerss? r vraucyr es also gar'nNyr'zn wissen! ' -V.., Aber zhre Tante!" wandte Lorenz ein. .Wir müssen den ganzen Tag fort sein und können erst mit dem letzte Lbendzug zurückkehren!" , Nn.it, und waS bereitet das für eine Schwierigkeit, wenn man denn schon einmal Jemanden tauschen will?", lächelte sie ihn an. '.Meine Tante kann kaum Etwas dagegen einzuwenden haben, daß
ich den , Tag über bei einer lieben Freun-j . ; 'ii,..! r-Arr ffll.f. C. ' vrn, incucici vzi upiiiicjjc joivitt , ic ( lachte spottisch aus. .zubringe. Damit , ist aber jede Gefahr aus Z dem Wege ge räumt. Wenn ich nur um elf Uhr Abends zurück bin, so ist Alles gut Die Tante hat Viola gar zu , lieb, aU daß sie aus den Einfall komme könnte, , mich dort suchen zn lassen oder gar per, jönllch abholen zu wollen." - ? Lorenz überlegte. Er wußte, daß die Entrüstung der Gräfin. keine, Grenzen kenneu würde, wenn sie von dem Vor? haben der jungen Dame auch nur bie ge , ringste Ahnung' hätte; er wußte überdies, daß Baron Adrian Dev'eraux sehr .strenge Ansichten über DaS hegte, waS . sich für das weibliche GeMcht guiemtö und was für dasselbe unmöglich war Wenn ihm die Wahrheit zu Ot)ren kam , so war zweifellos Alle; vorbei und er würde Lucie nie mehr zu seiner Gattin erbeben. In Lorenz-Doyle'S Auge leuchtete eS auf. Wenn er thr den Wil len that und Lücie'S Plan ein unliebsa-, meS Ende nehmen würde! .Nun, schwachherziges Menschenkinds vollen Sie das Wagniß unternehmen oder nicht?" fragte Lucie ihn spöttisch Ihre eigenen Worte gaben den AuS . schlag. Er schwankte nicht mehr. .Ja," sprach er mit ungewohntem Ernst, .aber Sie müssen mir zuvor Eins verspre-i chen. Wie die Sache auch' ausfalle mag, mich tadeln Sie nicht dafür. Alle Folgen fallen auf Sie selbst!" .Hu," machte Lucie sich schüttelnd .blicken Sie nur nicht gar so feierlich drein! Ich verspreche Ihnen Alleö was Sie wollen. Also abgemacht, ich begleite Sie zu dem Rennen!" .Abgemacht, ja! Könnte ich Ihnen denn widerstehen?" ' Und ehe sie eS sich versah, preßte er sie sufS Neue in seme Arme Spät am Abend dieses TageS taa Adrian von der UebernahmS und Be erdigungS-Eeremonie auf Schloß Cor tcll zurück. Man sprach lebhaft von dem der Gerechtigkeit entkommenen Mörder des Grafen. Bangenden Her zens fragte Adrian sich: wußte Viola um die Flucht des Unglücklichen? Sowohl die Grasin, als auch Lncie beschuldigte das junge Mädchen, wen nicht in offene Worten, so doch in bet steckten Andeutungen der Liebe zu Ed ward Wilson? ganz deutlich aber gaben sie der Vermuthung Ausdruck, daß die Aermste eine Mitschuldige an der Ermordung ihres VaterS sei. .Natürlich ist eS nicht an uns, das arme Mädchen allzuhart zu beurtheilen" meinte die Gräfin, .denn sie ist nun einal niedrig geboren und daS läßt sich in der Gesinnung nie verleugnen. Mein armer Mann glaubte, sie sei seine Tech ter. Ob sie eS wirklich ist, darüber wird man jetzt wohl nie mehr Gewisses erfahren können; so viel aber steht fest, daß ihre Mutter von der gewöhnlichsten Abkunft war, und die Tochter scheint ihr in Allem nachzngerathen." .Frau Gräsin, ich kann nicht schwergend zugeben, daß Sie derlei Unge rechtigkeiten behaupten," stieß Adrian unmuthig auS. .Viola, kann für thr . Geburt Nichts; sie selbst aber ist jede, falls eine der zartfühlendsten Wesen, welche mir im Leben vorgekommen sind." .Eine wandelnde Vollkommenheit na türlich !" höhnte Lucie, welche, mit ihrer Angorakatze spielend, auf dem Sofa lag. Die Gräfin aber warf unwillig ein: .Die sorgfältige , Erz iehuna, in einem guten Institut, die ich veranlaßte, 6 hat ihr natürlich eine äußeren a Scbliff ge geben; ihr Inneres aber ist und bleibt verderbt. ' Warum hat i sie nicht offen und'ehrlich erklärt, daß sie jenem rohen Gesellen, dessen Bekannt schaft sie in dem Pächterhause gemacht,' als Weib angehören wolle? Durch ein ehrliches Ge ständniß hätte sie wenigstens das Leben jeneS Unglücklichen gerettet, welche ihr Vater und ich für sie zum Gatten bestimmten uud der nun in der Famt liengruft modert.7 t ' Nur mit Mühe hielt Adrian an sich, aber in ihm stürmte eS. .Ich glaube, daß Sie die Sachlagi nicht ganz richtig darstellen, Frau Grä sin," wandte er ein. .So viel ich weiß. t)aßte und fürchtete die arme Biols zenen unseligen Menschen, der sie' durch feine Drohungen emzuschüchtern verstand." mim. I r t ; f ;. ' ' Die . Gräfin zog die Brauen bock. .Ah,' uud weshalb fürchtete sie nhn? Weshalb drohte er ihr? " Jedenfalls doch nur, weil : sie sich in seiner ! Macht befand und er irgend etwas Ehrenrüh rigeö von ihr wußte. " Ich brauche wohl Nichts weiter zu erwähnen. Als Mann von Welt werden Sie sich die Sachlage 'selbst erklären können!"'"' ' ' '1 Diese herzlosen Worte brachen den Bann, den Adrian sich aufzwang. , .DaS ist Nichts als Verleumdung!" rief er, ungeduldig aufspringend. . .Ich lege jeden Eid darauf ab, daß Viola T 0 mP ' tfCmt mx i . f ! '" rnn nno jchiiioiöd reicher Art daS Geheimniß Beider auch gewesen sein mag. Viola selbst kann kern Vor Wurf treffen, mag auch alle Welt gegen :! sie sagen, was sie i wolle , 1 ,',,. V. 1 ., " "j' ' '! ! ',' I1 W' ' 'V iL ' i vetne mnthigen Worte ließen die vraft scheinbar unberührt. , ,, .Jedenfalls ist daS Geheimniß arg aenua gewesen, um ihren armen Vater zu tödten," sagte sie achselzuckend, .denn zweifelsohne hat nur die plötzliche Mit tbeilunz dieses Geheimnisses sein Ende so schnell herbeigeführt!" mili0d Einen Augenblick schwieg Adrian; die Worte der Gräfin ließen ein bis jetzt noch unenthüllteS Geheimnis mit erschreckender Deutlichkeit ihm vor die Augen treten, ein Geheimniß, daS er ergrunden mußte um jede PreiS. .Da fallt mir eben eine Frage ein. grau Gräfin, die ich fchsn längst ea ßie stell? wollte", b?Z2?n er xzzfj rArrUr.
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' ' "f !".' -r 7""r."-rr-v.-, wHdUMi meueuyt, wo Zeue Frau Ivan, diö Wärterin. Ihres verstorbenen Gatten, zu finden sein dürfte?'' Mit kopsschüttelnder Verwunderung sah die Dame den jungen Mann an. .Die Wärterin?" wiederholte sie. Nem, bei Gott, daS weiß ich nichts sie wurde unS von irgend einem Hospital zugeschickt. Aber, Lucie, waS ist denn Dir?" Mit einem unwilligen "Schrei' war das schöne Mädchen heftig aufgesprun- - . : - - i': " " " ' gen. .Die . abscheuliche Katze. sie hat mich gekratzt!" rief sie, das aufkreischende Thier zur Seite schleuderud.' .Hat sie Dich tm Gesicht gekratzt?" forschte die Tante beunruhigt. .Nein, am Handaelenk!" entgegnete Lucie. mit hastiger Geberde den Aermel so tief als möglich über die Fingerherabziehend. t : Baron Adrian schien indeß gar nicht neugierig, die Wunde zu untersuchen, sondern streichelte vielmehr die Katze,' welche sich zu ihm geflüchtet hatte. Er j war fest enizchlvtten, na? ourcy oteze Unterbrechung von Seiten seiner Ver lobten nicht davon abhalten zu lassen. Das zu erfahren, was er wissen wollte. . .Ich war immer- der Ansicht," nahm er mit aller Gemüthsruhe den Faden deS Gesprächs wieder auf, .daß jene Wärterin unS dje Klarheit verschaffen könne über die. letzte Augenblicke JhreS verstorbenen Gatten, die unS ja gründ eigentlich immer noch fehlt. Die plötz licke unvermittelte Veräuderuna in sei uem Befinden kann nur durch Umstände hervorgerufen worden sein, welche zu beleuchten einzig zene Frau tn der Lage sein dürfte. Ich bin daher entschlossen, sie auf jeden Fall aufzusuchen und auSs zuforschen." Die Gräsin zuckte sehr gleichgiltig dit Achseln. .Ich kenne ihre Adresse nicht," warf sie hin, .ich denke, wir wissen auch nur zu wohl Alles, waS sie uns etwa sagen könnte. Vielleicht indeß, wenn eS Sie gar. so sehr interessirt. Ware Doctor GrieveS in der Gage, Ihnen Näheres angeben zu können." Adrian sah der Dame forschend in'S Gesicht, aber ihre Züge waren so ruhig, daß sie zweifellos kaum Etwas vor ihm zu verbergen trachtete. Und so war es. Sie glaubte so felsenfest an ViolaS Schuld, daß jede Nachforschung in der Angelegenheit it)r lächerlich und höchst überflüssig erschien. Die Unruhe aber, welche Lucie während dieser Unterhaltung beseelte, entging deren Verlobten nicht und sein Verdacht, den er gefaßt, seit Viola ihm ihr Herz au Z geschüttet uud dabei mit ihren großen, klaren Kinderaugen, die nimmer lügen konnten, ihn angeblickt hatte, er wuchs riesengroß vor seinen Augen, , : , .. Nie zuvor hatte ihn die Nähe seiner Braut so kalt gelassen, ja, geradezu ab. gestoßen, wie an diesem. Abend. Hatte et sie sehen können, als sie endlich allein war in ihrem Gemach, er würde voll Abscheu geflohen sein bis an'S Ende der Welt, um nur der Möglichkeit, mit die ser ' Teufelin für ein - Menschenleben verbunden zu werde, zu entgehen. .Er ahnt Etwas, er ahnt 'EtwaS!" zischte die schöne Lucie vor sich hin, wie von bösen Geistern getrieben, ihr Ge mach durchschreitend und dabei selbst aussehend wie eine Furie. .Und er will es erforschen, er will eS erforsche k Wenn er jenes elende t Weib auffindet und sie sagt ihm die Wahrheit, die mich vernichten kann! Nein, nein, nein, - er darf, er soll sie nicht finden! $ch tnug ihm zuvorkommen! Ich muß jene Person erkaufen! Solche Ereaturen sind ja alle käuflich ! Sie d a r f ihm nichts sagen, denn spricht sie, ? so buuch verlo ren, verloren, und das will ich nicht sein, um j e d e n Preis nicht !" (Oonittunu total. Die arme Philologen. Neber das Elend der deutschen Dorsschulmeister ist' schon- so viel ge schriebe und gedruckt worden, je:och stell es sich heraus,' daß die' studirten Lehrer, ' die sogenannten Philologe, eigentlich noch viel schlimmer daran sind. Denn die ( gewöhnlichen Lehrer haben doch wenigstens Aussicht, srüh zeitig Stellen zu bekommen, die Philo logen dagegen werden jetzt über. dreißig Jahre alt, ehe sie ein , Amt erhalten, welches sie wenigstens e!üigermaßen ernährt. Die .durchschnittliche Dauer des akademischen Studiums ' berechne! sich nach der amtlichen .Statistik - für Philologen und "Historiker auf 11,70 Seinester. für Mathematiker und Na türwissenschaster auf 11,16 Semester. Diese Zahlen entsprechen den thatsäch lichen Verhältnissen. ' (- Und wie sieht es nun trotz dieser 11 bis 1L Semester, mit dem Ausfall bei Staatsprüfung aus?,!, Nach den statistischen Mittheilungen erhielten 1838J8S im ganzen Reiche 141 Prüflinge ein Oberlehrerzeugniß, 113 em : bedingtes Oberlehrerzeuguiß, 87 ein Lehrerzeug, niß, 181 em ' bedingtes Lehrerzeugniß, S 1 sielen durch Nur diejenigen aber mit einem unbedingten Oberlehrerzeug niß können i sich' rühmen, ihr Ziel bis dahin erreicht ' zu haben. Die Praxis des Mediciners wiro durch fein Zeug niß nicht im Mindesten beeinflußte zz- Ob ein Jurist glänzend oder mit genauer Noth bestedt, ist, nach , der Anstellung auch für ihn insofern von gar keiner Bedeutung, als alle Richter tm' Laufe der Jahre bis in die höchste Gehalts, stufe von 000 M. aufrücken. Der Philologe aber, der nur ein Lehrer zeugniß erhalten hat. bringt es höchstens znin, ersten ordentlichen Lehrer mit viel leicht 3150 M. Gehalt. Heute aber' tl v: rr.r - "' - , . . . . liegen oic ,, Zükryaitniffe ; tittoige ocr ueversullung tm höheren Lchrfach so. daß ein Philologe mit einem Lehrer zeugmß überhaupt kaum eine Stelle findet. eS sei denn nach langem Warten an einer Bürgerschule, Nectoratschule j u. s. w'. ' Wie groß augenblicklich die ! Uebersüllung im höheren Lehrfach Ist, beweisen am besten folgende Zahlen, die auf amtlichen Angaben beruhen: Da? (?xar-.:n pro kLutt-.tJ 62226! l:;.
"'' k 1 - , .. : ir. .t .e -.",:.,- f i , . 1 jgjjjjjjjjjijgjgj
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uanvlvaten, währeno nur 1040 Lehrerstellen während dieser Zeit vakant wur der. gerechnet min den' Durchschnitt, so wurden, in.'dem genannten Zeilraume jährlich S4Ä Candiöaten geprüft, dage gen nur 2(13 Stellen frei. Es ijt daher nicht zu, verwundern, daß thatsächlich am 1. Apns;1839 im ganzen 1445 anstellungsfähige Candidaten obne Anstel lung?waremMWenng wuchs hinzukäme, so würde , also der Bedarfs noch' für sieben Jahre gedeckt sein. UebrigenS' ist zur AnstellungS Zähigkeit noch eine zweijährige praktische Vorbildung 'erforderlich, nämlich ein Seminar und ein Probejahr. Der Philologe gebraucht so durchschnittlich sechs Jahre - bis zum Staatsexamen, macht eine zweizährige Probezeit durch, muß auch vielleicht noch dem Vaterland ein Jahr' als Soldat diene und ist also nach acht bezw. neun Jahren so weit, daß das eigentliche Warten auf eine Anstellung beginnen kann. ' Hat er endlich nach weitern vier bis fünf Iahren. vorausgesetzt, - daß er - l gute Zeug nisse aufzuweisen k hat daS Glück, als Hilfslehrer angestellt zu werden und wiederum etwa nach drei bis vier Iahren zur endziltigen Anstellung zu gelangen, wird er dann eine gute und gesicherte Existenz haben? Man muß cte vielbesprochene und verjprocheue Regelunz der Ascension und der Gleichstellüng im Gehalt und Rang abwarten. Augenblicklich liegen die Ver Hältnisse so. daß der Gvmnasiallebrer. wenn er Oberlehrer werden kann, nur von 1L00 biS 4500 M. steigt, also im Durchschnitt um jährlich 1050 M. schlechter besoldet ist, als der Richter. UebrigenS ist bei der ganzen Rechnung nur das Gehalt eines Philologen mit einem Oberlehrerzeugniß an einer staallichen Vollanstalt zu Grunde gelegt. Hunderte aber bringendes zu dieser Stellung nicht. Telepyon-Naten. Die so oft wiederholte Behauptung, daß der Telephondienst nicht für eine niedrigere Rate besorgt werden kann, als die in den meisten größeren Städten geforderte, und die so oft wiederholte Erklärung seitens der American Bell Monopolisten, daß '.je größer die Ausdchnung des Geschäftes, desto größer die verbältninmäniaen Kosten seien ( ein Widerspruch gegen alle Erfahrungen in .vanoel uno Wanvet j, yaven rurzitcy eine begründete Widerlegung gesunden. Wie Jedermann bekannt, ist der Termin des ursprünglichen Bell-Patentes üi Großbritannien obgelaufen. In 1893 wird dasselbe Patent auch in den Ver. Staaten ablaufen. Infolge gewisser richterlicher Entscheidungen geben die derzeitigen Zustände in Canada ein Bild, was wir in 1893 hier zu erwar ten haben. Heute existirt in Montreal der billigste Telepbondienst auf diesem Continent. Die bereits lange etabttrte .Bell" Company verlangt dort H23 per Jahr, für Wohnhäuser sowohl als Geschäftshäuser. Die Konkurrenz Company, .The Federal Telephone ' Co.", welche die Preise aus die jetzige Basis brachte. ver langt 5 für Geschäfte-, 25 für Modrchäuser. Beide Gesellschaften! machen blühende Geschäfte. Die Lokal .Bell" Co. hat si,000 Kunden in der Stadt, die .Federal L,500 Kunden. Beide Gesellschaften gebrauchen dieselben Jnstr. mente. Welch' bessere' Beweise als sie angeführten " That fachr lönmn verlangt werden, daß daS Geschäft unter billigeren Raten betrieben werden kann und in dm größten Städten der Welt betrieben, werden wird, sobals die Patente für das Monopol ablaufen und die Legis laturen dieses LanöeS Mt Raten festftesic werdend . OOOSlesO E l n fqvet je r H u m 0 r t ft,' dessen lustige Streiche ebenso in seiner Heimath und über deren Grenzen hinaus Anklang gefunden haben, wie sei ernsthaftes Wirken anerkannt worden, der unter dem 1 nora de guerre .Dr. Bäri" in Bern stadtbekannte Dr. König hat ein trauriges Ende genommen: er hat sich in der Osternacht in Brugg an der Aar erschossen. Noch vor kurzem erzählten wir, wie der populäre Mann, als Bernerin, . in Landestracht vermummt, einer von socialistischer Seite zusammengetrommelten ' Versammlung von Kellnerinnen einen sehr vergnügten Ab'chluß bereitet. hatte: seitdem hatte i . . t 5. if , , :, ' : i1": : n t man von 1 dem , schweizer Euleui.plea.el nichts , mehr gehört, ,, bis zu dem selbst mörderischen Schusse, der den lchenden Mund verstumm ließ. - Wie die Neue Züricher .Zeitung berichtet, kam Dr. Rathhaus ab.. Als am Sonntag L'ocgen Herr K onig in sehr vorgerückt er Stunde sich Moch, nicht blicken ließ, sah man nach und fand ihn in seinem Zimmer leblos auf dem Sopha sitzen; der Unglückliche hatte sich einen wohlge zietten Schuß mitten in die Stirn gegeben, welcher nach Aussage des Arztes den augenblicklichen Tod zur Folge gehabt haben mußte. J?m Revolver wa rcn von sechs noch fünf Kugeln vorhsn den; im ganzen Gasthause hatte man keinen Knall wahrgenommen. Im Zimmer fanden sich eine Reihe Briefe vor, welche der Selbstmörder während berNachi Schreiben an seme Frau ( K ömg war verheirathet und Vater von fünf Kin dern) lag auch eine Mittheilung an daS Statthalteramt, in welcher er selbst den Vorfall angezeigt und, da er sein eigener Mörder sei, die Behörden ersucht, nicht etwa eine Secirung seines Körpers ' vorzunehmen. Für die verursachten Kosten, hieß e5 ferner in einer andern aa den Gasthofbesitzer hinterlassenen Notiz, solle man sich an seine Zunft in Bern wenden, welche für Alles einstehen werde. König ist augenscheinlich mit dem Vvrsay v?n Bern gekommen, sich in d2Z Leben zu nehmen. Oeko- ,.? - - M
König am Abend von Langentkel her wo er sich eine Revolver : kcue, in Brugg an und stieg im Gastka::5 zum
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MAW zu ver Verzweistunasidat aetrieden üaben, denn er war kürzlich in CvncnrS zerathen. Zu Ehren ihres Gastes, der Kcnigin Victoria von England, hatten die Behörden i dem kleine französischen Städtchen Grosse am Ostermontag eine Blumcnschlacht veran staltet, zu welcher sich zahlreiche Zw schauer aus Cannes. Nizza und anderen benachbarten Städten anfanden. Balo nach drei Uhr erschien die Königin mit den Prinzessinnen Bcatrice und Louise, sowie verschiedenen Damen und Herren ihres Gefolges auf dem in Roth und Gold drapirten Balcon ihres Hotels und ließ mit sichtlichem Interesse die bunten Bilder und Gestalten der Procession an sich vorüberziehen. Der Zug wurde von reitenden Gendarmen eröffnet, welchen ein Marschall und Trompcter im Costüm LouiS XV. folgten. Dann kam die Kapelle des 23. jran zösischen JSgrRegimentS, welche einen flotten .Marsch spielte. Hieran schws sen sich die eigentlichen Gruppen des ZugeS, unter welchen sich namentlich eine Cavalcade spanischer Ritter, eineSchaar Tennisspieler in rothen und weißen Costümen, ein Boot mit zwanzig Fischern und Fischerinnen in der Neidsa'. men nizzaer Tracht, ein Wagen mit Kindern in den Costümen aller Nationen und eine fliegende Küche mit phantastisch gekleideten Köchen, durch ihre Originalität auszeichneten. Die reizenden Kindertruppen erregten daS besondere Wohlgefallen der Konigin, welche nicht ermüdete, den Kleinen' durch huldvolles Lächeln wie durch das Zuwerfen von Bouquets und Blumen auszuzeichnen. Die Königin und ihr Gefolge blieben auf;dcm!Balcon, bis der Umzug, welcher etwa eine Stunde gel... . . ' . f. .11. ry c in. ? oauerr yane, zu vrnoe war. m& oit, Königin ' sich erhob, brachten die zahl reich anwesenden Engländer ein kräfw geS Hurrah aus, welchem die Franzosen mit einem Viva U Reine solg' ten. Der Tod deS Dichte? Fofephin Soularq wird, wie aus Paris berichtet wird, eine merkwürdige Schrote rigkeit nach sich ziehen., Am Todestage des Dichters meldete ein Schreibe deZ städtischen Secretärs der sranzösischen, Akademie, Herrn Camille Doucet, di: Akademie habe beschlossen, ihm ihren großen Jahrespreis, 10,000 Franken.' zn verleihen, und fragte, ob er an nehme. Soulary, der zwei Stunden später sterben sollte, sammelte seine letzte Kräfte, um zu seinem Freunde Paul Marieton zu sagen: .Antworten Sie: ich nehme an," und diese Antwort wurde der französischen Akademie telegraphisch übermittelt. Nun deutet aber ein UkueZ Schreiben des Herrn Camille Dourel an, die Akademie erachZe, sie sei ihre. Wortes entbunden, da der Tod des Dichters eintrat', ehe ' der Preis ihm in öffentlicher Sitzung zugetheilt wurde. Die Freunde SoularyS hingegen sini der Ansicht,' die Auszeichnung sei, die feierliche?, Krönung des Werkes eines ; französischen Dichters und, könne nicht zurückgezogen, werden. Dennoch ist es wahrscheinlich, daß die französische Akademie die 10,000 Franken nicht des lachenden Erben eines begüterte Man. nes überlassen wird. Sie kann ihni über das Grab hinaus ein ehrendes ! Denkmal seyen, der Summe auch eint j andere BZitlmmung geben, wozu eS thr an Gelegenheit nicht fchle wird. .z Wiev ie l B erlitt j ä hrlich daran wendet, um feine Einwohner zu bekleiden bezw. zu . putzen", ergiebt sick aus folgenden im .Konf." mitgetheilteu Zahlen: Berlin zählt jetzt 16 Sonfek. ttonS-Detailgeschäfte, 1S4 Sinderkonfek. tionSgeschafte, 493 Herrenkleider und Schneider.Detailgeschafte, 206 Klcidev stoff-Detailgeschajte, 43 größere Passen menteriegeschäfte, , 811 kleinere Passe menteriegeschäfte,, welche . auch noch Nähartikel , führen. 3Lö Putz und Modemaaren - Detailgeschafte, 10 i Federn und BlumenDttailgeschäste.l0i Damenhutgeschäste (außer Putzmache rinnen). 94 Herrenhut-DetailgeZchäste ,99 Wollenwaarea - Detailgeschafte. i; Rechnet man hierzu noch S2 größere ! Damenschneider - Geschäfte undZ D HerrenauSstattungSgeschäfte, ÄOHand. schuh und 210 Schuhwaaren-Geschafti ( außer Schuhmachern ), so sind daS i Berlin 3310 Detailgeschäfte, welche nut für die Bekleidung sorgen und deren emmmtumsatze sich aus mindestens 6V Millionen Mark beMern. Soviel gibt verlin jährlich für., seine yekleiduag .,:.!
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