Indiana Tribüne, Volume 14, Number 210, Indianapolis, Marion County, 19 April 1891 — Page 5

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. ebt zn Heimbo. 188 Weg Wasbington O'traiZe. Wir dkksuÄtn die 2utt nicht durch Schund. Bankerott- oder Feutr.Vtkkaufe. zu ködttn. LaKt.Euch durch lolche Reklami nicht detbSrm sondern kommt und seht

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Oatnrn wurde er gemordet? Oeil auf Rinnsuden, selbst nicht auf seine gute slte Mvtttt HZrm wollte. Vk hatt ihm gerathen, ss zn thun, dit sie in ihnr 3sgtn5 gethan d'attk. U lfi nicht der geringfie ZdeZsel, daß die Lente dor Jähren sich ewer besseren Sesnnd. HM nfreutm utb ftwt lebten, eil die Lenke henk. Die Ursache ist, daß w jene Tage Hie gnten allen Mutter ieden Herbfi eine Onan. tU2t MedijZnen inlegttN. Sie sammelte Wurzeln, KrSnter nd Rinden. Eie hielt dai Dlst n! und derbwberten dadurch Krank, heiten, velche t so bSusig vorkommen. S ist kein ZveiZil, daß die snß st, chwesifche ArSutermedizinen die lesieu siud, welche die Olt te herdsrökSracht. Die tft tue That, fache Lud dir besihen Hunderte von Zeugnisses gut vürger, welche durch den Gebrauch diese SSW friiTi worden sind. ' Oir gebranchen keine künstlichen Fabrikate, iz&txu gt!m nur dle do der Rat erzeugte X3UUV daher die dielen Knre. Qir berechnen Ihnen nich sur Consultati, Untersnchnng oder Rath und Sie bekam t bloß räuter, welche sich speziell su? Ihren Fall eigenen. Sie si,td mit Geschick nd Kennt iß znbtteitet uns hellen jedm Fall, fär den d llrztfie dsrschttiit. Spreche Sie dar nd tzrüfe Sie die Liste berKnrirte. Cl wird 2hne nichts das berechnet, daß , pir Shue sag, da Ihr Uebel sifri, Sie sind auch icht gezÄNAgen die Medizinen zn kaufen, t?s vie Licht glauben, daß sie vfr. Vens 3ht Mi! nicht heilbar ist, werden dir e Ihnen kg. Offiee-SpreLÄssden: s bi12 Uhr Vm. TIU S Uhr Nachm.. 7 bi 9 Uhr Uid.; Sonn, tej lu Uhr V. btl 4 Uhr Nach; Chinese Herb Rernedy Company LS West Wsstinston Straße. ' JndianaösNZ, Znd. . L. ZZVWW. S5Nts5)cr Zahn Uni, tiri M vl':'' ' ' - s . -ij :. 'y : 0 j Nttd PnnHlvsnZs CticZu CT Cü fcttd f OnnsS asgtvit. LZr. WaMev, Olsiu: Ü0. 00 0(1 05b Stesije. OMee - Oknnd : 10 Uhr Vormittag. " . u r ' m - M. . ül.t ' , k , !' ,,il H iTqznzsz,4Z,z Octxras: Ccke Broadvay uLineola Av.

l-F-rOTt'iwrii MMö Ii r1 fj J L, J Dr. SaSerlw, Deutsches Avzt, cto. Oüb SS Otr., Scke Lincoln Lane. Pnchfiunde : 9 tu 10 Uhr VsnnMaz. Cd Oafbington n. Tennessee (Lorraine Block) Zlmmer 4, b & S. Lxrchftud? chntga 3 bt 4 Nbr'S.Z 7 ftt 8 Mr bd. Sonntagen 10 bt 11 Uhr Rots. CZTm elttdo tio. Dr. C. H. Abbett, Offiee: ZZd 01 V Blrginka Avenoe Wohnung: Warnt Vermont 8tr. 2disadslt, 2. ör. J. A. Mnredül, Office: 0VS Oüd Meridtaa GtraL-. 0 ssiee.Stnndeu: S lvÄorW., 4 Nachm. 7 S ddß. Telephon SO. Garuul'S Apotheke, NQ.?. MaffachuseM Ave u. Peruftr. fc gn&&t dem naffaafcttl si Dxt. Fr scb e Qrzneien. -Vkzts werden sorgfäMg angefertigt zn den niedrigste ?rttl. ßsttles g.VanL, Eigmth. le,dn RSS. l?. Will. Pantzor, NyoöYsSsc?. M?cht Qrzi. MSßw Preise. Nezept dessndere vorgfaU. C'cU Ossdisgton Cti ur fcra Bott i D,. Hast fct Sziairxtt 7 Xti einigt 3tIi m In Ctakt. tlCt ficni ntt (. FellZ). A. Mulles, (Nachfolger da Leorge MöLex.) , f. ., , s -. , .' ,;" yoöYcZööc?. ' , ' : " ':: - ' , ' ' ' ' $U tkZRÄS vsu tUtto z,s5UU b zttlMi ZsSdnASsötzn WZ, vüdvep 0S de, WI,!sf2insesu NDMW.DWKD Wm. Bnrteniclr, ' !: '. j ,' : s ,: ' ! ,, -!':-. Z,,, .'";,;:!;;, U'j bV,u,u Jr ' ,,, i-1!. ;':,;-" ?- i iWWWHMMWM Bfsistrik i:XVkMiäft"K, ?',if ! ii. ; ittü. .ii-i!;, f .,:!' ii:." üi.i,!' 'i.'i, S.'i II,? ::J iv : .ssSr!

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t In den baltischen Landen, wo durch lange Jahrhunderte deutsches Leben und deutsche Sitte, deutscher Fleiö und deutsche Cultur geblüht, herrscht nun die russische Willkür. Die von Peter dem Großen und Katharina der Zwei ten den Ostseeprovinzen zugesicherten Rechte, welche noch unter Alexander dem Zweiten aeachtet wurden, sind bereits unter seinem Sohue Alexande: dem Dritten vernichtet worden. Es ist nicht nothwendig, des langn und breiten zu erzählen, mit welcher Treue und Aufrichtigkeit die Balten den russischen Herrschern gedient haben. Das ist genugsam bekannt. Noch nicht genugsam bekannt jedoch und sehr lehv reich für alle jene, welche um Rußlands Freundschaft buhlm, ist die Rohheit, mit der die Regierung des Zaren du heiligsten Rechte und Gesetze verachtet. um an Stelle alter guter Sitten mo derne Barbarei zU rücken. Durch tt barnmche Cv?aturen laßt sie gebudett Völker beherrschen und bedrücken. Wi Friede und Ruhe gewaltet, da entfach! fte Haß und Zwietracht, Betrug uns Verleumdung. Aus ehrlichen treuen Unterthanen bildet sie gewaltsam zorw erfüllte Revolutionare. Das skandalöse Regiment, welches n meiner Vaterstadt Riga vom Polizei' mecher Wlassowsky geführt wird, sein. Heldenthaten" gegen Deutsche und Ju den, habe ich schon geschildert. Fafl noch ärger als die Zustände in Riga sind die Verhältnisse m der Provinz Eftland. Hier begann der Versuch, das BvL der russischen Cultur und Freiheit" zi gewinnen, viel früher als i Livlani und Kurland. Schon rn den siebziga Jahren, allerdings vorlausig ohne Er folg, regte sich die panslawisttzche Pro. paganda in Estland. Die Seele dies Propaganda war ein zum Slaventhun übergelaufener Deutsch-Este, Namens Jakobson, welcher in jungen Jahrei Lüfter bei einer evangellsch-lutherische? Gemeinde gewesen, aber durch häßlich Geschichten um Amt und Brot gekom men war. Er hatte deshalb seiner v& terlichen Religion und dem Deutschthn bittere Rache geschworen , und sia d Partei des Herrn Pobedonoszew m d Arme geworfen. Durch diese erhielj er in Petersburg das Diplom eines Lehrers der Kalligraphie und würd als solcher in die vornehmsten Hausn der Residenz eingeführt, auch bern Großfürsten Konstantin Nikolajewitsch dessen Tochter Olga jetzt König u von Griechenland er im Schreibet unterrichtete. Dieser Jakobson wt von Jugend auf bis zu seinem letzte, Athemzuge ein Schwindler. Er fälschte Urkunden und stahl wie ein gemeine: Dieb. Einmal auf einem Betrug ertappt und vor Gericht geführt, verstand er es. den Proceß vor den Senat, den oberstn Gerichtshof, zu bringen. Und hier zo sich die Geschichte dank hoher Gönner schast m die Länge, bis Jakobson ge storben war . ". . . Alle Schandstecken, du dem Manne anhafteten, hinderten dit Regierung nicht, ihn als ihren Vertre. ter nach Estland zu schicken, damit n dort Haß und Feindschaft gegen de, Adel, daS deutsche Bürgerthum und dil evangelisch-lutherische Religion säe. Uu seine Zwecke besser verfolgen zu können, gründete Jakobson eine von der Re qierung stark unterstützte estvische Zei. tung Sakala", in welcher er allem Be stehenden den Krieg .erklärte, und d panslawistische Propaganda schlang ihn Polypenarme immer fester und fest um das unglückliche Estenvolk. Nacs Jakobsons Tode wurde die Misston vo, nicht minder ehrenhasten Mannern fort qesetzt und schließlich auch vollführt Estland ist heute mit dem Stockrussen thum begnadet. Schlau ging man zu Werke, um dm estnische Volk zu bethören. Man sprack von der Absicht, ein mächtiges Estenreiq zu gründen, o:e estnische Sprache sollt, herrschend werdm in den Behörden unl Schulen, wo bisher alles deutsch gewe sen. .Eesti keel ja Eesti meel- est nische Sprache und estnischer Sinn! Dai war der Lockruf der Reglerungsapoftel Und als die Esten sich dann wirklich det Deutschthums entledigten, da erhielte. sie statt des erwarteten EstenthumS - das Slawenthum. Dteseiven Blatter welche gestern für das Verdrängen bei Deutschthums zu Gunzten des , Esten thums geschwärmt, predigten nunmeh: das Ru enthum als daS Allnnselia machmde und verpönten das Festhaltn des Volkes am Estenthum als em na menloseS Unglück. Und was solcher Lift nicht gelang das setzte fort und beendete brutale Ge walt. Man verletzte das Volk in sein zartesten Gefühlen, man raubte ihn seine althergebrachten Sitten und Ge wohnheiten, man nahm ihm feine Reu aion und zwang ihm dasür die orienta tische Orthodoxie auf. Man löste all Familienbande, hetzte die Gattin geg den Gatten, d!e Kinder gegen di Eltern, verlockte durch Geld und qut Worte, durch allerlei thonchte Vorsm, gelungen uno Besprechungen zun Uebertritt. Und eines Tages würd ganz offen erklart, die gewaltsame Ern führung des griechischen Glaubens se .unbedingt nothwendig. Folgender Vor fall gab den Anlaß dazu: Ein kstnischeS, evangelisch, sutheri scheS Sonntaasolatt mit m wn? geistlichen Anrede an die, Gemeinde at schrieben: 0 Herr, reinige unedn Dein Haus. Wo es znr Mördergrubt geworden ist, da mache. eS wieder zn Tempel. Gib r gnädig, daß , tu unsern Lande und in der ganzen Welt Deiv Wort klar und rnn gelehrt , und gehör :tottii$j,&i:&te-. Wer kann 5 hifftzr Worten Has aeaen Andkrsglänblge heraustmeln 7 Das vermochten nur die russisch Nkgierungsapostel, die krampfhaft nac einxm-Vsrwclnd zum Beginn ihrer Agl tatipn sucht kll. , Äcjt Heller Entrüftunz erklärten sie. du ritirte Worte bewies m besten, daß wdie Prediger der evan Selisch-lutberischen Kirche in den balti

schen Provinzen mittelalterliche Un duldsamkeit gegen die griechische Kirchl hegten, und kamen zum Schlüsse, es wäre die höchste Zeit, mit diesen Predi. gern aufzuräumen. Und ihre Weherufe fanden Widerhall in den russischen Blättern, und besonders die Mitarbeiter der .Nowoje tauch ten ihre Federn in Gift und Galle unc schrieben' breit und lang von deni schweren Kampf", welchen die Orthodoxie in Estland zu bestehen hafte, und riefen Himmel und Erde, den Kaiser

und verrn pobedonoszew um Schutt und Hilfe an. 'Und mit Genehmigung des Kaisers leitete Pobedonowszew eine Agitation zur Rettung der in Estland . .m :!!.. V mt so hlmmelichrelenö- veorumen und bedrodten Orthodoiie" ein. Das merk-' würdigste aber war, daß plötzlich eine aus dem eftnlZchen Volke selbst ersten dene Abordnung in Peterrburg erschien und um die Gnade endlicher und voll, ständiger Russificirung bat. Allerdings durfte man hutn eftnischen" Abgeord- . . Z.I 13 s-I..--nuen nirai zu rief n ca juruicn. Einer dieler Herren war ein bestrafter Dieb, ein anderer wurde später weg Vranostiftung nach Sibirien geschickt Diese beiden Ehrenmänner waren estnv scher Nationalität, die andern alles eher, nur mcht Esten Alle Abgeord neten" aber hatten gemeinsam, daß sie weder im Auftrag des estnischen Volkes noch aus ehrlicher persönlicher Ueber zeugung, sondern blos als Soldlmge der panslawistischen Partei handelten. Das genirte die Regierung mcht im m rmgsten. Man nahm die Leute als eine estnische" Gesandtschaft gläubig und ehrenvoll auf und versprach sofortige Erfüllung der estnischen Wünsche". Povenmissionen gingen nach Estland und begannen dort eine Popenwirthschast. Sie. vertheilten Flugschriften, welche rm Namen des Zaren die Esten aufforderten, die Deutschen zu verderben und sich den russischen Befreiern" anzuvertrauen, in Tausenden von Exemplaren unentgeltlich unter das Volk. Die estnischen Bücher und Schriften und noch mehr die deutschen versielen einer willkürlichen Censur. Das Lied Ein' feste Burg ist unser Gott" wurde wie ein Revolutionslled verpönt und ver folgt und von dem Titelblatt eines alten Bolksfalendcrs der Bibelspruch, welche, durch lange Jahre auf demselben gestanden, gestrichen. Denn dieser Bibel' spruch hieß: .Der Herr kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht". Das Vorgehen der Regie rung hatte solche unglaubliche Lächer lichkeiten zahlreich im Gesolge. ' In unwirthlicher Gegend des östlichen Estlands liegen eili paar kleine Dörfer mit ausnahmlos evangelischlutherischer Bevölkerung. Längst hattk man beabsichtigt, hier eine Kirche zu erbauen, in welcher die Alten und Gebrechlichen, die nicht nach den entfernt liegenden Bethäusern der größer Dörfer wandern konnten, das Abendmahl empfangen sollten. Endlich nahm man den Bau in Angriff. Die Gutsherren lieferten das Material und die Bauern übernahmen die Anfuhr und leisteten Arbeitstage zu dem, auf dem Kuremagi oder Kranichs berg" begonnenen Bau des Gotteshauses. Kaum erfuhren die Panslawisten davon, so machten sie plötzlich die Enb deckung, daß der Kuremägi eigentlich Püchtiz heiße und ein orthodoxes Hei lirsthum sei. Vor Zeiten, so erklärten sie, hat sich dort die Mutter Gottes yairfig gezeigt? dort ist em vom Hlm mel gefallenes wunderthätiges. Bild ge funden worden; dort fließt eine heilige tounderthätige Quelle Und sofort wurde der Bau der lutherischen Kirche untersagt, uud in der .Nowoje W'remia" und den andern panslawistischen Blättern erhob sich wieder ein großes Gejammer über die Unterdrückung der Orthodoxie in den baltischen Provinzen. so daß sich aus dem Boden russischen it e , . yettlgiyum? uno inmitten nner aus nahmslos orthodoxen russischen Bevöl Zerung" ein evangelisches Gotteshaus von gewaltigen Dimensionen- erheben konnte. Die estnische Gemeinde sandte zwa, in ihrer Noth einige Männer nach Petersburg, um höheren Ortes die Freiaebung des Bethausbaues zu bewirken. Allein diese wirklich estnischen Abgeordne!en wurden bei ihrer Ankunft in der Residenz am Bahnhof von Gendarmen erwartet, verhaftet, in Arrestantenklei der gesteckt und per Schub nach Haust znruavesordert. Und am dem Kra jf . in . . Nicysoerge enrnanv kurz Daraus emi prachtvolle russische Kathedrale, wo all lährlich am 14. und 15. Auaust unter Entfaltung großartigen Pompes, unter m - it-if-. 1. . rpi ä velyeulguug oer oocynen AomiNittraro ren des Gouvernements und besondern Abgesandter des heiligen Synods und t- f , . ! s Jaren ein großes orlyoooxes ?ir chenseft abgehalten wird. Zu demsel ?en ladet man wohlweislich auch daS umwohnende lutherische Volk in herz lichen Worten ein, damit es vom Pomp . txr-Zt. r. . - r i i '. i UNS Meiyraucy oeneoell uno vttyorr el nen Glauben verrathe und zur Ortho doxie übertrete. Aber nicht nur PomL und Weihrauch sind die Mittel der Panslawlsten-Apostel, umSeelen zu ge winnen. Auch der Schnaps spielt eine große Nolle, ja, die größten Agitatoren ziehen von Schenke zu Schenke und zahlen den Leuten Getränke, soviel sie mögen, und wenn die so Gekaperten aus schwerem Rausch erwachen, sehen sie an ihrem Halse das orthodox griechische Kreuz L. V . ,. " c ..: atm i . . ozrumrin, zum Zeichen, vgy sie wayrenv c...k.t . . ' jciuiipnoiigicu zum allergiau ben dekehrt worden. . Nach der Mit theilung emes vollkommen glaubwürdigen Zeugen, des estlKschen lutherischen Pastor Lööralt, wirkten Bekehrten fast nie klar gemacht, daß es sich um einen Bekenntnißwechsel , handeU und welcher Unterschied zwischen beiden Religionen besteht, sondern man redet ihn ein, den .Kftiser- und Skeichsglauben anzunehmen, um der Voxtheile theilhqstig zu werden, welche der, Kaiser angeblich nr- tx. f , - r : itufii uycnicii ghio, vie ncy zu lym or kinven, die sich ihm opfern. Ausdrüch lich wird betont, daß der Glaubens Wechsel an sich nichts bedeute. Selbst vpn anderen Normen, welür d ortbs.

in ii in !!i.:'!ffi.!Vifts: ''if! 1 : ': 'lis1? 5", -id inii'ni ittÄtfiiii oox-griechifche mM fönst so stärk hervorhebt, werden die NeUbekehrten ent' bunden, so vom Fasten. .Ihr armen Leute hungert ja genug", sagen mit erheucheltem Mitgefühl - die - Popen. Die Popen! Wenn die Bekehrer nur immer Popen wären. k Aber zumeist sind Schurken, Diebe Mörder, in best seren Fällen gewöhnliche Handwerker und Tagelöhner, die kaum zu lesen und zu schreiben verstehe, diejenigen, weicht NmbekchruNgeuvsiHm Namen Gottes, Tm Namen des Zaren, im Naen des heiligen Syuods!!. ... Während Eftland politisch vollständig ruWnrt ist, , siud dle religiösen Erfolge des Russenthmns trotz aller Bemühun. gen noch keme bedeutenden. Dennoch legt Pobedonoszew Jahr um Jahr dem Kaiser glänzende Berichte über die Er. gebnrsse der orthodoxen Bestrebungen in Eftland vor. Und auf die Frage des Msnarchen, ob denn die Bekehrten für den orthodoxen Glauben gehörig vorbei Nltet werden, erundert der Vorsitzende des heiligen Synods, der nächst dem rt . ' . "t . Pi 'iV . r. i . i m . Zaren o uocyi gnntilye nuroruar m Rußland ist, gegen besseres Wissen und Gewissens Jeder, der zum griechischen Bekenntniß bekehrt wird, erhält durch sechs Monate Unterricht in allen orthodoxen Glaubenslehren, hat dann eine dreitägige öffentLche Prüfung zu bestehen, und hierauf erst mmmt man ihn in den Schooß der griechischen Kirche anst ....bapieau aail Frühlings Anfang in Nuninien. Aus Bukarest, 14. März wird geschrieben: Dank unseres kontinentalen Klimas, welches die rumänische Ebene mit dem aus Rußland herüberbrausenben Kriwetz" alle Schrecken des Step penwmters trnt snnen .. furcht barm Schneestürmen mitempsinden läßt, im Sommer aber im raschen Wechsel senzender Tagesgwth und kühler Nächte zanz prächtige Gelegenheit zu Bordereitunzen für Tropenreisen gewährt, zeht bei uns auch der Uebergang vom Winter zum Frühling ganz anders, als im westlichen Eurova vor sich. Wenige Dige genügen, um unter den plötzlich brennheiß herabschießenden Sonnen prahlen die meterhoch liegenden Schnee nassen verschwinden zu machen, und Zaum ist och der Schnee von den Fel dern verschwunden, so entwickelt sich wch sofort ein üppiges Pflanzen und Vlumeuleben in dem gesegneten Lande, velchem der Himmel wohl als Aequi ?alent für seinen überreichen Natursegen den ganzen sozialen Fluch feuda !en LattfundimwesenS und einer demselben entspringenden Armuth deS Bauernstandes zum Angebinde gegeben hat. Aber ob reich, ob arm die mit phänomenaler Kraft sich vollziehende Wandlung deS strengen, schneereichen WinterS in einen allerdings raschlebizen, dasür aber um so duft- und färben reicheren Frühling wird in Rumänien in Palast und Hütte mit gleicher Leben digkeit gefühlt. Und nirgends wohl ist dieser Uebergang durch ftststehende, von ler Welt gleich hochgehaltene Süten lnd Gebräuche zu ähnlicher Bedeutung für das Volksleben gelangt, wie in Runänien. Namentlich hat der 1. März des rumänischen Staats- und KirchenAalenderS (bekanntlich der 13. März eS gregorianischen KalenderS) als ofjicieller Tag des Frühlingsanfangs nnem Gebrauche, Ursprung und Bestand legeden, welcher m der poetischen Zart- j zeit einer der allen BevölrerungSfchich !en gleich bleibendm Uebung wohl nicht Zobald von einer anderen BolSsitte Überzroffm werdm dürfte. Wer immer in Jwmänien ein junges veiblicheS Wesen zu betreuen hat, möge 's nun den Namen einer Tochter, einer Schwester, einer Geliebten, , einer Freunbin oder, einer Braut führen, wird sicherlich es kaum unterlassen, demselben nit einem "Martisoare" seine Aufmerksamkeit zu bekunden. Was ist das Marrisoars"? Ein kleines Amulet in herz oder Medaillonform, bei welchem 's weniger auf den materiellen Werth )eS zumeist in Metallprägung hergeßellten Anhängsels, als vielmehr darauf ankommt, daß dasselbe das Da ium des 1. März mit der entsprechenden Zahreszahl und sonst ein der Stellung zes Spenders zur Beschenkten entsprehendes Symbol trägt. Daß bei Liezesleutchen schnäbelnde Täudchen den heiligensiguren vorgezogen werden, ist selbstverständlich, gehört aber, strenge zenommen, nicht zum ."Afantisoare", Mtus ; denn ein Cultus, ein wirklicher lnd wahrhaftiger Culws ist es, welcher nit den, wenn auch immer noch so unscheinbaren Märzamuletten getrieben vird. Sie müssen so lange, sei es nun am Arme oder auf der Brust, in unmittelbarer Berührung mit dem Leibe der rrägerin bleiben, bis die erste blühende Kose oder der erste Schlag der Nachti;all den , vollendeten "Sieg des jungen Lenzes verkündet, i Dann wird das Martisoars an dem blühenden Rs senstrauche oder am nächsten frühlingszrünen Busche aufgehänzt ; ein DankeS)pfer für' die siegreiche Allmutter, welhes eben im Hinblick darauf, daß das artisOars ja selbst wieder nur als geichen der zwei Menschenwesen ver?md enden Liebe, Treue und Freundrhast zu gelten hat, kaum sinnreicher rnd poetischer gedacht werden , kann. Daß der VolkSaberglWe auchum diese jchöne Sitte allerlei wunderliche Ranken zeschlungm hqt, kaun nicht überraschen. W,e tief aber der Brauch der .larti. aro, au, welchen sich übrigens auZ leicht " begreiflichen Gründen auch gern tlle nach Rumänien emgewandertm Zremden anschließen, in dem Volksleben kingewurzett ist, geht deranS hervor, aß in Bukarest große Bijouteriesirmm in her Erzeugung der Martisot? ehr lohnmdeS Nebengeschäst sehen und ,zaß.MSHread,Her; mxh lgg. Kal.) Hunderte von Per onen beim Verkauf der Fruhlingsamu ette lhxey Lkd?nsunttryalt verdimeu." ' ':lv ' il '' ' i 1 .:l ' MiQfri Agarrmladm beNndtt stO in No. IN 03 Oalllaab etraxi. um 2T.li vrovn. msekat, Ocnee vleZ. U.ZS

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