Indiana Tribüne, Volume 14, Number 210, Indianapolis, Marion County, 19 April 1891 — Page 4
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Zndians (?onntaL0QuSgabe. O7l!eet 18O0OcöIac&Cls toajcIiS, gd.. 19. Qpnl 1891 Nttsche. ruijmiefe (.Verlmex Stuttgart. D!e Klagen der Stuttgarter über iu genügeuden kZremdenbesuch sind ein vielerörtertes Unterhaltungssystem rtou scheu Einheimischen und Fremden. Erstere geben nun allerdings selber zu, ' bajj das, zum Theil wenigstens, seinen Grund darin habe, daß in der schwabi schen Hauptstadt zu wenig los sei. Die sehr anerkenneswerthen Bemühung gen des Vereins zur Hebung des Frem denverkehrö und des VerschSnerungSVereins können im Grunde doch nur in Zkleimgleiten fördernd eingreisen ; eine große und grundlegende Äerbesserung in dieser Beziehung kann nur von resormatorischen und speculativen Köpfen erwartet werden, die mit der nöthigen CapitalSkrast ausgerüstet hier ein lohnendes Feld ihrer Thätigkeit sinden würden. Es fehlen hier: ein Som mertheater, ein zoologischer Garten, größereVergnügungSetablissementS und manches Anöere, was Städte von der GedeuwNg und Einwohnerzahl Stnttgarts sonst zu haben pflegen. Namens llch im Zommer während der langen Hoftheaterfenen ist dieser Maogel recht fühlbar. Der Stadtgartm und dann nochmals der Stadtgarten das ist Alles. Im Verhältniß zwischen Hof und Stadt, zwischen Fürst und Volk ist seit einiger Zeit nne 'hemerkenswerthe Wendung zum .Besseren eingetreten. Vor zwei, drei Jahren noch bestand eine recht unerfreuliche Spannung, deren Symptome und Wirkung die Blätter aller Schattirungen im Inund selbst im Auslande beschäftigten. Jö möchte vergangene und schon halb vergessene unerfreuliche Dinge nicht ausführen, darum genüge, zu konstati- , ren, daß der König, seit seine spiritisti " eschen Amerikaner den Laufpaß erhiel ien, viel zugänglicher und theilnahms , doller geworden, daß die- Reisen ins ; Ausland aufgehört haben, daß er jetzt anscheinend mit Vorliede in seiner Re ' pdenzstadt sich aushalt, daß er era ""' pfangt, zu Tische lädt und daß seine Popularität sich wieder bedeutend ge steigert hat. Ungeteilter und Herzlicher Verehrung .erfreut sich nacy wie vor der gute Genius des Fürstenhanses, die hochgebildete, feinnnige und überaus wohlthätige Königin Olga. Prinz Wilhelm, der Thronerbe, sitzt in der langweiligen Soldatenstadt Lud"H vigsburg. Die populärste prinzliche Figur ist Hermann von Weimar, fesch und lebensfroh und mit der Stuttgarter Bevölkerung als Ehrenpräses zahlrei eher Vereine in freundlicher Verbiw dung. Auch das Verhältniß zwischen dn Stadt Stuttgart, die in diesem Falle als Repräsentantin und Meinungsver treterin deö ganzen Landes gelten könnte, und dem Reich hat sich neuerdings besser und herzlicher gestaltet. Die Vorgänge sind noch so neu, daß sie wohl noch in aller politischen Leute Erinnerung leben. Es yatte pcy, ourcy allerhand Unliebsamkeiten und peinliche Vorgänge veranlaßt, eine gewisse Miß stimmung gegen die preußische Militär spitze herausgebildet, man glaubte das Württembergerthum hintangesetzt und die Eigenart von Volk und Land nicht genügend in Betracht gezogen all das ist durch kluges und sreundschast Ziches Entgegenkommen Preußens, das die mißliebigen Persönlichkeiten abbe- ' rief und das specifische Schwabenthum mehr in den Vordergrund stellte, beseitigr, und heute sinv die Beziehungen zum Reich die denkbar besten. Stuttgart ist auch und daS gilt nicht als ihr unbedeutendster Vorzug die Stadt der Wochen-Literatur, der Sitz eines hochbedeutenden Verlagsund Buchhandels. Die beliebtesten und verbreitetften Wochenschriften im deutschen Reich, meist prächtig illustrirt, er scheinen hier. Während die Stuttgarter Tagespresse über eine lokale Bedeutung nicht hinauskommt, sind die in den beiden großen Verlagsanstalten erscheinenden Wockensckriften weltbekannt und weltver 1 breitet, freilich sind's zwei feindliche Brüder, oie sich in den Stuttgarter l buchhändlerischen Ruhm theilen ; aber gerade ihre Feindseligkeit h und Rivalität bürgt dafür, daß beide, t die Deutsche Verlagsanstalt" sowohl, w,e die Teutsche Verlagsgesellschajt ! " Union die größten Anstrengungen ma. W chea und machen werden, um auf der . , f'i rr Höhe zu vlttven. le,ztterarizcu sr, scheinungen der beiden Verlagsanstal. :en. Uever Land und Meer, ..Jllw stritte Welt, Deutsche Roman-Bidlio-thek", ein starker Buch- und Kusikaliew Verlag auf der einen, und Du Gartenlaube. .Buch für Alle-, Jllu. ftrirte Chronik der.Zeit, Vom Fels ., Meer", serner der game Spe? T mann'sthe und Cotta'sche Verlag auf der Ä anderen Seite bedürfen ebenso wemg einer besonderen . Würdigung, wie d allbekannten Namen der Leüer beider 1 nlt,n des RrofefforS Kürschner in dem einen und der Herren Kröner und Spemann in dem anderen Verlage. WÄs Commissionsplatz hat Stuttgart seine frühere Bedeutung an Lnpzig abgegeben, auch als Erscheinungsort d Prachtwerke, die hier zuerst hervortra. tea, ist es nicht mehr nennenswerth raan ist. glaube ich, allgemein von die sem theuren Spott etwas abgekommen; 1 F ' f l'il . ' 1 i m Y ' abtx als Verlagsott der periodisch UnterhaltunzS. und zum Theil auch de, pissenschaZtlichen Literatur bat eS eine
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erste Stellung lu eutja)iano elnge nommen. Ob die Schriftsteller, die bei diesem Gewerbe" doch auch mit, in Betracht kommen, mit dieser ' ?teuordnung d Dinge zusrieden sind ? Ich , weiß es nicht; aber ich hörte viele Klagen über die Unzuträglichkeiten dieses EnzroSBetriebes, dieser Buchfavrikatioa oa luasS. Ja, es ist ein fabrikartiger Betrieb eingetreten, das läßt sich nicht leugnen, mit all 'seinen Vorzügen und Fehlern. Das schöne idyllische Ver hältniß zwischen Autor und Verleger von ehedem ist zerstött. Früher wurde Alles hübsch beim Frühschoppen abgemacht, so ähnlich wie' Heine mit seinem Verleger im Ham durger Austernkeller verhandelte? jetzt durchläuft', jedes Anerbieten- geschästs mäßig weiß Gott wie viel Instanzen, ein halbes Dutzend Direktoren' und Prokuristen, und mit dem intimen, geschästlichen und geistigen Rapport zwi schm Autor und Verleger, -einem Rapport, der manch herrliche Geistesblüthe 'zum Reifen gebracht haben mag. ist's i vorbei.. Nun, Klagen sind nutzlos, es ist ne es ist, und der Geistesarbeiter wird sich in den neuen Zustand der Dingt finden müssen, wobei ihm immer.noch der Trost bleibt, daß er es mit gemuth lichen Schwabenseele zu thu hat. Q R, vinpöpftlicher ttapellmeister. Die diesmalige Jahresfeier dl Thronbesteigung Papst Leo'S XII zeichnete sich dadurch aus, daß die Vov träge der päpstlichen Kapelle wieda durch deren alten Kapellmeister. Signoi Mustafa, geleitet wurden. Das wa, ein musikalisches Ereigniß für du ewige Stadt, und auch außerhalb dw selben wird man.eS begreifen, tom man weiß, wer und was W!ustafa ist. Wir wollen ihn den Lesern vorführen und zwar an der Hand deS vatikanische Correspondenten des Figaro", dn Folgendes über ihn zu plaudern weiß: Vor Allem die Frage, - die man so oft hören kann, wenn von der Sixtinischu, Kapelle die Rede ist: Gibt es in ihl noch Castraten? Die Antwort lautet. Ja. etwa sieben oder acht. Die Päpftt haben bekanntlich die betreffende Ope ration mit schwerem Bann belegt, ab . die Natur selbst macht zuweilen Spielereien, und hie und da gibt es auch m ei 5 würdige Zufälligkeiten. Einer solchen Zufälligkeit verdankti ti auch Mustafa, daß er sehr jung nach Rom kam, Musik lernte und in diz Stztinische Kapelle kam, wo die Kenner bald seine herrliche Sopranstimme be wundern konnten; er singt mit Leichrig. Kit das D. Vom einfachen Sängn schwang er sich zum Dirigenten aus; PiuS IX. ernannte ihn, den Sohn eineß armen MaulthiertreiberS aus Spoletö, zum lebenslänglichen Hoskapellmeister. Mustafa war auch Componist und h hat viel Schönes geschaffen. DaS Wirb samste soll die Motette gewesen fein, dn er vor 1370 zum Sankt PeterS-Jubr läum, componirte. Bei der Aufführung in der PeterS kirche wirkten drei Chöre mit; der ein, war beim Haupteingang angebracht, der andere beim Hochaltar, also in de, Mitte, und der dritte unter der Kuppel Der Effect soll großattig gewesen sein AIS Leo XIII. den päpstllchen Thror bestieg und Manches zu resormiren be gann, hielt Mustafa auch , die Zeit fin seine Nesormpläue gekommen. Er setzt, ein Memorandum auf, in welchem den Papst um zwei Dinge bat: ersten! sollten die Mitglieder der päpstliche Kapelle heirathen dürfen, und zweitenj sollte man mit der Pensionirung nich! warten, bis sie gar keine Stimme meh, haben. Leo XNl. nahm die Vov schlüge Mustafas im Princip an, du Ausführung aber machte gar keine Fortschritte, so daß Mustafa die Geduld vev lor: er strikte und zog sich mit den Kapital, das er gesammelt hatte, au jfein Gut in Monte Falco bei .Spolet, zurück. Erst in diesem Jahre trieb ihn dn Sehnsucht nach dem Dirigentenstab wie der an , die Spitze der Sixtinischen Ka pelle. Er wurde mit Jubel empfangen, denn so, wie er, vermag Keiner zu dirigiren, namentlich, wenn eS sich um du Aufführung von Werken .alter Meist handelt. Von Interesse ist ein Ren. contre, das er mit Rich. Wagner hatte Unter Pius lX. sollte daS Jubiläun PalestrinaS recht festlich begangen wer den. Mustafa wendete sich an die be deutendsten Componisten der Welt unl lud sie ein, zur Ehre des alten italieni. schen Meisters etmaS zu componirn und einzuschicken. Von allen Seiter entsprach man. dieser Einladung, und ei tit rr .r! ' : m r tiqcn üuic oniponiuznen em. Nunarl Wagner, der ebenfalls eingeladen wov den war, begnügte sich damit, die Partitur einer Palestrina' schen Messe einzusenden, auf welcher er in Randbemev kungen angegeben hatte wie nach seine, Innung oie Ä,ce,ie auszuführen ser Mustafa, der sich in der Jnterpretat, der, heiligen Musik für ebenso unfehlbar hielt, wie sein Herr in Glaubenssachen war von dem Wagnerischen Jubiläums. Beitrag keineswegs erbaut; er schickt die Partitur, mit den Randbemerkung an Wagner zurück mit einem Briefe un gesähr folgenden Inhalts: Wenn es sich um Angaben und Rath schlage handelt bezüglich der Auffübruna eines Ihrer Werke, so würde ich miä beugen; aber ich weiß nicht, wie di, Munter Roms von irgend Jemant etwas zu lernen haben sollten m Bezuz auf die Interpretation der Werke Pale' stnnaS!- : Richard Wagner hat darauf nicht ae antwortet; er! hat jedenfalls gedacht, daß mit Unfehlbaren nicht ; zu streite ist. Eine andere Anekdote ist nicht minder bezeichnend. Ein deutscher Souve rän hatte be: einem Besuche in Roa nn Werk von Palestrina von der bädst glichen Kapelle ,,iauMhrÄMra und bat nun den Papst, ihm eine Abschrift de, Partitur zu schicken. DieZ geschah, der Souverän ließ das Stück bei f& a
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Hauze aufiuyren, fand aver, vag t m 4 ganz anderes Werk sei, und beklagte sich veml Papjle uver v Verwechslung oder Täuschung kikfct$aP$ l,etz Mustafa komme üni machte ihm Vorhalt; dieser behauptet! aber, das rechte Stück abgesandt zu ha. den, und schlug vor, der Fürst solle ein. mal 'seinen Kapellmeift nach Rom schicke, um zn sehen, wie man Pale, strina aufführe. Dies geschah, und jetzt, .nachdem der deutsche Kapellmeister von Rom zurück gekehrt das Stück richtig interpretirt, erkannte eS der &üxt wieoer. Mit an. deren Worten: nur in Rom und nu, von Musta a kann man echte Palestri' na'i'cke Muiik köttn. üoen wir nock bei,- daß in der diesjährigen 5harwochi zum ersten Male wieder in den einzel nen Kathedraien größere Meisterronft der alten Musik zur Auffübruna kam. me, so in Santa Maria Maggiore, ws Morlconl plrkglrt, Werke von Victors Palestri na, Bay und Nllegri. ' ' ' V t::!::" i' , l'r Die unst ttf Slclzcn. i Sylvain Doraon, einunternehmungs lustiger Bäcker und Stelzenganger au? den Landes, ist bekanntlich dieser, Tage zur Kräftigung der französisch russischen Beziehungen unter dem Jubel dar Bevölkerung von ParsS nach Moskau ab marfchlrt und hofft dort am EröfsnungStage der Ausstellung einzutreffen. Die Thatjache, bafs er den' ganzen Veg aus Stelzen zurückzulegen gedenkt, hat Herrn Charles Laurent im ,Matinzu der geschwollenen Phrase begeistert, daß Dornon auf diese Welse an seinen Schuhsohlen auch nicht ein Stäubchen deS verhaßten preußischen Bodens da vontragen werde". ,MU diesem Ausspruche" so schreibt der wiige Mitarbeitcr des Figoro-, Chicot (A. Coussot), hat Herr Saürcnt de schwierigen Problem der, Behandlung unserer internationalen Beziehungen emen ganz neuen und ) überraschenden Horizont eröffnet. ' Diese geuiake Art, unfre i nationale Würde, bei einem Besuche . unserer überrheinischen Stachbarn zu 'wahren, eröff net auch unseren Künstlern jem nuwarteteS Mittel, ihr Versprechen, aus der Berliner Ausstellung erscheinen zuwollen, nun doch mir einer, , Leichtigkeit einzuhatten, die nur von derjenigen übertroffen wird, mit der sie üch im kritischen Augenblicke über dasselbe hin weggesetzt haben. Herr , Bönnat, De'.aille und die übrigen Künstler brauchn nur täglich ein Paar Stunden be, einem Stelzenläufer auZ , deq Lande) Unterricht zu nehmen, um dic Fähigkeit zu erlangen, auf Stelzen', mit ihren Bildern nach Deutschland zu marschiren. ind zwar ohne sich der Gefahr deS UmkippenS auszusetzen. waS sie am die betrü bendfte ( Weise mir dem Boen eineS feindlichen Landes in Berührung brin müßte. Frau Madeleine Kemoiire könnte die Reise in einem von Stelzenmanuern zetragenen Palankin zurücklegen. Und im schließlich auch den Gemälden unse rer patriotischen Meister jede Berührung nit feindlichen Wänden zu ersparen, iönnten dieselben ja auf von Frankreich nitgebrachte Stasfeleien gestellt werden, iese Stelzen der Maleret.!,' Man wird inir einwerfen. Herr Bonnat jund De taille können doch nicht Tag und Nacht lufrecht auf ihren Stelzen dleiben. Das ist aber nicht meine Sache. Sie sollen zusehen, wie sie eS fertig bekominen. WaS schließlich Herrn Sardou betrifft, so hätte er sich all! seinem PatriotismuS erwachsenen Unannehmlichleiten einfach dadurch ersparen können, daß er die Berliner Schauspieler 'derpflichtet hätte, seinen Thermidor aus Stelzen zu spielen. ' Das rst wohl das Beißendste, was vaS bisher den französischen Künstlern von ihren eigenen! LandSleuten wegen ihres Fernbleibens von der Berliner Ausstellung gesagt worden ist. .Ande rerseits fehlt eS nicht an beachtenSwerthen Stimmen, du sich ganz mit Reeht darüber lustig ech, daß Berliner Künstler in dun Liebeswerben uÄ ihre franzö sischen College- hartnäckig fortfahren. Bon deutscher Srifc ist Och? als genug geschehen, u franzöfi schen Künstlern den Weg i 2ch i Berlin n thntn. Wenn diese nun, nachdem sie sich bedauerlicher Weise von einer Hand voll chauvinistischer Radaubrüder in's Bockshorn haben jagen laffea, nicht von selbst zur befferen Einsicht kommen, so mögen sie halt draußen bleiben, die Berliner Ausstellung wird auch ohne sie glanzend , und international genug ein. ES ist aber kein erfreuliches Bild, jn sehen, wie in Paris selbst Maler zweiten und dritten RangeS ,m ein Sild für die Berliner Ausstellung förm ttch angebettelt werden. Ei deutschn Berichterstatter, der sich dieser Aufgabe nit besonderem Eifer unterzog, ist kürzlich auS einem Pariser Melier wörtlich and buchstäblich hinausgeworfen vorhen. Ihm ist Recht geschehen. Oorlanslg Nuzekge. K. HINLlUIH ' J r liii1 i, ' i, i ... -r, der bekannte - t - i. : " ! " - , Costüm- und PerüSenmaHer wird am 0. d. Tt fein Lokal, 17 Süd Als bama sitraße, speziell für ''t ' Qaat'ttttlM aller Ctrl ? eingerichtet habe nd sollte all? Dame daIttvn vorzpttqen. ! ! .Natu?ga-Vch.Oeftt. "p scßtyaxttz Dstf-De frn ki jsta3fea n.&D. Qrongtzt Gteel Nankes. -.: How, JnttUator Vase Vurner. " ; " ' : r: : ' : ": ! :! 'ji.;, - , ll billigst y,eil.
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r--r .r-.r. - 'f , - FrühZahrö Alle Mensiben haben zur Frübjahrizelt eine Medizin nöthig, wtU che das Blut verändert. Der erste warme Frühlingstag zeigt uns, daß das Slnt zu dick ist uud die Leber nicht richtig arbeitet. Wir leiden an Verstopfung und die rerfchiedensten KrankbeitSerschelnunqen folgen, wiekopffchmer n, schlechter Geruch aus den LZunde, fettige Hant, AuSfchläge, Schvindel, Appetttlosigkeit, wir werden kraft- und energteles, ge! siig sowohl wie physisch, schläfrig, abgespannt und träge. Alle diese Krankheltkerfcheinungen sind bekannt unter dem Namen ' ffruhiahrS.ZZleber. Wenn blergeaen nichts gethan wird, können leicht schwere Krankleite entstehen, auch ist ein Mensch mit unreinem Blute bedeutend empfänglicher gegen ansteckende Krankheiten. Jeder so l l t e das große deutsche Heilmittel tzMmWosnZgd s it !S j Hamburgcr Tropfen anwenden. Millionen von Deut schen gebrauchen sie und sind dadurch gehellt. Durch deren Anwendung wird die Leber ihre Funktionen wieder richtig versehen und zu neuer Thätigkeit anspornen. Sie bringen Lust zur Arbeit und häus liche Zufriedenvett und schützen ge c en xt lazleqttn vtnjiup rer en Sommertage sind selten glückliche. Wie und wodurch diesem Nekel in ku?,, Ktit adaeiolk erd fonn. itiat hrr lttttaftiinfrr". Crtn mit . , W -'""f ' HMUh M aturgktktut lldkr, welch von dem alten und bewährten Deutschen Heil-Jnftttut In Ren, l am . . 1.4. m Sc iaBs9c8eero irc, aus rte klarste IM 1 e. ?tuuae 9,ute. hie In fcn et v. . - - V " V - 7-" - W, &t treten wollen, sollten den Spruch Schiller' : r t 2 ? eg v,vet", wyi rrygru un? fffl ronrkMchk Buch lesen, tht sie tfn nlAilaftm de Leben thun I Wird für 22 Lent in voimarren t dentscher Eprache, tut und sorgsam tetpalt, versandt. Kresse : Xtentache IlelMnatltut. 11 CUqton Plce, New York, Dir.RiUunallnker ist auch Zuhaben in Jdia axoltl.Ind., b,i . ,uler, 2g vüd Dtlawarestr. Red Star Line. Vtt. Staatm und Möglich Bels gische Poft-Dnpfer. Regelmäßig, Fahrtm zvischm Ontwerpsn , : Cleö ÖPcf Unttottptu URd Vvilabelpbka 5 Ä Vorzüglich Velöftlgnng, gut vediennug und tedrige Preise. Vntverpeu bietet Reisende bau und nach veutschlünd Oefterreich, Frankreich und de? vchveiz besondne Vortheile. Vbsahrt don New vork jede NMvoch ; dou Nutverpe jeden Samftaa. Die Dampfer dieser Linie find alle neuester Eonftruttio und veriiudm Sicherheit mit Bequemlichkeit uud Sckuelligkeit bei besonder niedrigen Preise. Nähere bei: Pä Wrtßlit & Sons, ' Seueral-Ageuteu, New vork und Philadelphia, oder: Freu zel Brothers, Alex. Vc s t, Sndlanadoli. Eine vorzügliche Gelegenheit zur Ueberfahrt zwischen Deutschland und Amerika bietet di bewährte und beliebte BaUimon Linie de Morddentscheo Lloyd ! : Die rübmNchft bekannte, neuen und erprodtkn Poftdampsee dieser Linie sahrea gel. Müßig wöchentlich zwischen Oaltimyro und Bremen direet, uud uehmeu Paffagiere zn stZr eilligt Pnisea. Sute Verpflegung! SrSßtmSglichfie Sicherheit l Dolmetscher begleiten die Sinwaaderer auf der Keife uach dem Westen. Bit Sude 1833 vnrden mit LloydDamPseru I.SSS.SIS Vassagiere glücklich über den Ocean befördert, gewiß ein gnteS Z.ugniß für die Veliedtheit dieser Linie. OeUitt uirunft rthNUn: JL. öchumacher o,, Stuerak.Vgenteu,No. End Sah Str., Daltio, Nd., oder deren Vertreter int Inlande. le?. Metzger und 3ebr. Iren, el Jndiauapoli. psv öests :Qpö:Bach ' - MaSevtal ! .. -v: o. oniTHJ03itt : Händler in Kietdach.Naterwl, i und 8 d'b Aeadh Noosing, vagerdichte Vheating. feuerfestem Vsphalt-FUz, Strobpo'zpe, Dach, und Metakl-garben te. Offiettes West Mary, laud Ltraße Telephon st. ; Oachdockovei. ijo;..,,.! Fähige und verantwortlich ! Dachdeckers Meedächer, Trinidad und SUsonite Asphalt Dächer. Alle Arte Csspisitisss-Dächer mit defieaterial.Office:SßZ!Z nt . I - nn. . mmt ' ' ' yzxvz ta. l5U U. .N?t5?r. ;,:;iuoo'
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Nuch fernen (Zestaden, segelt dahin uns'n Brigg. Es plätschern die Wellen: i ! I, , ' " '!!"- Seid fröhlich, Gesellen, Denn Santa Claus; Seife bringt Gieai"! I ! t? & CO.. CHICAGO. Eurem ttrSmer TAÖßAßT'S) C3ä&6&Gi beste Laib. CoiiBan i Oitt ! Zheodore , Nein VZft,er 9m 19. j. AZO, f Lbftrakt dsu Vesittitels uud Vrundelz' , " ' ? '- -' -' 1 ' ' thu verdeu lu prsLipter uud zndkrUisilztt Weise auZsefährt. , ' , M Co 00 ÖÖ CZtttUt CttöC ' SndlarlSdslie, Ind. v. o i .'!':' ji1-, '"' '( jiÜiiiffl'i1 U'T!!!'! an j!!i'1i!;,i!i;:ia:i!!;; Leichen - Bestatter, I- , -v'-'ifi. -l''.1:'5'r,,i:;,-.i"lVlll'':!.i':l1 !i!kf '!S!li!S!lif ''i '; - ' ' . , - . .y' Vli vii i! 'S'ibib.ii 1' ' :i j' :: ' - T;mm: w'v StQ 70 ' !;;;-. IV l;f :;;!' :';iv'i:!'ili,:i;.;. :-: -siA;?;5 Teltvbön IISM !iii!Egi,,,iä;f"?'fvii''f:::l;ri ff; ;:iu.,1:..
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