Indiana Tribüne, Volume 14, Number 210, Indianapolis, Marion County, 19 April 1891 — Page 3

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im. TW l z. . i -J" !! .. - 1 ,1:! iI?fl..;tettÖ;v.!; ,!;!'.: lji -lil NiM. , , - !' ' ,it ; v i . ; tonan von Conrad MühlwenW j . '4Wis4t :' L-, ' ' .'' K? " llelyit Muß:)M 1 I ''!;:,.;: J: .. j- , ' m,i.,i.:., 'K, ,1, jv w. I,' . !

; (5. Fortsetzung und Schluß.) fm 'ZeZ Monate sind vergangemMnott' Skarnow schleudtrk gedankenverloren die Linden hinab. Dn klopft ibm Jemand jP 't ' j" ':' ,iMKik :S'V:!.'ijii, , -K." euf die Schulter und eine Stimme sag! hinter ihm: .2?kknschZ "'Sie sind ein , Glückspilz! . ... ... , i rc l;;ir "Öi'v e T J' ii1 Er wendete sich um:j Mh lieber . Huld, gütenPaz! s" , ; ? Wie ' ich mir aber diese VezeichÄmz ' verdient habe, weiß icü doch nicht.". i. ' . ? p :" Sle meinen deshalb?" entgegneteder Andere nd n, ceR auf den Streifen Flo ry .Der den linken Arm de suchen Malers umgab. DaS, lieber Freund..,., wollen roir au5 dem Spiele lassen. Sie roifsen. at wie Mf.MM'MÜe ?miNihnD ge. suhlt haben. Was mir. jett das Wort entlockte, war die Kritik, die ich ebMge? lesen, in der Sie nichts weniger als dik Zierde und der Stolz der. gcsainmten deutschen Sknift genannö wkrdÄ.KZ5di Zcltunz, die man in die Hand nimmt, erzählt von der Poesie", und keine ist darunter, die einen ?Mngel daran ' heraus sindey , Skarnow. . isageu.,.',iSZeii warum in aller. Welt haben Sie da Bild nicht fllcich nach feiner Vollendung an, dje Oklfknttlch)eii.geMckt Weshalb haben'Sie'Jhr Licht so lange unter den Scheffel gestellt und daSÄild,f ine Privat - Sammlung vergrasend Wenn Nanmc? jetzt nicht die Marotte gehabt hätte, das Bild fortzuzeben wo wäre da heute noch' ihr Juhm? Wie mag er übrigens darauf gekommen sein, das Bild der Gallerie zu schenken? Ex ... m- .:"'iiri-r ,j- r Iws sonst nrc em Kunttwerk ÜU3 feinen Händen, das er einmal erworbn?. Es rnuß geradezu eine Fuberphantasi?gewcsen sein, die ihn dazu gebracht. Er hat den Tnpbns gehabt und soll noch immer 5 i:m '.tK I nicht uueöcr reqt aus dcu Velnen sein. Sie haben gewiß davon geHort?" Skarnow nickle. Dann ans die vor- ' hergehende Ira?;e Hylds eingehend, erwiderte er: Lkaümer kaufte Sie Poesie schon vor der Vollendung. Ich brauchte Geld rni$ ging deshalb auf Alles ein. Geld!, Ja, ja, daran ist ja schon rnanchcs Talent ?n Grunde aeaanaen. Aber Sie, Skarnow, sind ja noch jung genug zur UicruhQtbett." Zkcmmen Sie mit .zu Dcdel frühstücken?" fragt HuMdann gnb bleihtlan der Ecke der Charlottcnztraße ziehen. charrndorf erwartet mich dort." Ich kann nicht. , Pher ich , komme heut? Rbend noch einmal in dm Herml, '; Äbsck''ed neb,:::en." ' ,, ,MschZcd? , , SSLöigch! gehe morgen nach dem Süden. Den Sommer über bleibe ich in der Schweiz, lm September will ich in Tic:n fern, dce nöthigen Studien für wm großcs Bild . zu . machen. : , Im Früh sah? komme ich zurück, um es noch cuf die Ausstellung im nächsten Jahre bringn ix können. Wollen Sie denn durchaus im nachftcii Jahre schon unsterblich werden?" " lächle Huld. Nun, also auz Wi?dcr lehn heute Äbcnd! Damit kreunen sie sich. f$r V 9 Skarnow qcht gedankenvoll weiter. Seine Koffer stehen gepackt, seine Auge?ez:nhcltctt nnd.aue auf daS öilarzie geordnet, cS bleibt ihm,, nichts mehr zu thun, als Abschied zu nehmen Und deshalb zieht es ihn hinaus an einen dlumenübcrdeckten Grabhügel. , . Er bat sie doch lieb -gehabt seine 'schöne Mclanie,' sehr lieb! Daß sie gerade setz! sterben mußte, jetztZ aWle enduo.) hatte frei athmen können. Arme Und vor seinem geistigen Auge, dain inert die Zuk:x:sk. empor mit Rühm lind Wohlk-eöMehtkd?Mree um ZT. 1 li-t , m .fec Ä., tzsettSchlZfkcstöHttnsicht sich bcnclicz UN) peotraomDa wird ihm aus einer der vorüber fahrenden Equipagen eifrig gewinkt. blickt auf! Ah, Frau Annuschka!" Der Wagen hält, die Dame bietet thu die Hand nun Gruß. . ','. Wir haben uns lange nicht gesehen. Wellen Sle mich ein wenig begleiten? Zra?? sie. ixt nintmt den Platz an ihrer Seite till lill liin, t d:c wanne, lletne Hand. raie tyf-W traurig Sie anö'.ehcn. Annt r F, ' f-y ' ui dieser schwarzen Kleidung, r,r nv: s-1! - H ts.m.lf . V . uuj iv v i ufun ; Die Thränen steigen ihr in die Augen, waZ li vorirettltch kleidet. , i Dann sag sie mir ihrer weichen, ; schmelzenden Stimme: SA'em Freund, wir leide schmerzliche Verluste erlitten und ( 'tenneneac:lsektig''.i! stehen. Heule sind es acht Tage, seit sid meinen Gatten unter den Rasen gebettet r ; ,i h a 5 C .1 : ;,.. i....-......!:!:!;!;;?!!;!:! llstllI "PH:Hj! !!!Iiii Z,!lii' mi'nt Stunde später der Wagen vor der Wohnung der jungen Wittwe .HUi ' Hand noch einmal zum Abschied. sAns Wiedersehen an den blauen Flu'''theN'deslLago ,maggloMZIüstertfi ' ,nit einem gluthootten Blick. Tann schwebt sie an ihm vorüber in das Haus. Er schaut ihr nach, bis die Thür sich hinter ihr geschlossen und schlägt den Heimweg ein. Das frische Grab draufce n, von dem er Abschied nehmen wollte, hat er vergessen. " 7E'-!'iii ... W,j teiiiiiisi!" g":! "nif'ij., ..ü'üs.iiiif Ji liii .Kunstausstelluna." Als Herr von Raumer dies Wort liest; '' ':',.' f i. c : ....v t..! i.rtr.i iHctcB ctDichliCKt Lrnaus stii denpic gel des lFom:rees und die öerglgen uzer jenseits, hittüuf zu dem blauen Himmel, wo am Horizont ' die Sonne hinter einer Wolkenwand versinkt. Nber all' das rermaz seine Gedanken nicht zu beschaftigen. Seine Blicke werden immer wieder von den großen,' schwarzen Lettern dort aui'' Er weiß, daß er in dem Artikel unter denselben einem Namen begegnen wird der Erinnerungen wachruft die zu verf Hessen er fast iü Jahre.! vergeblich Ui

legt er die Zeitun g , sich mit feinem Sorbet. Er blickt durch . die große GlaSthür, die das Eafe des 11.. ,-:h " M m ? l - ,v? ;j,w a

müht ist. Eindrücke lebcndig-macht, die

zu verwischen ihm in all' dieser Zeit nicht jjtuuynu :ti, ,; .i " f -,; üilfi, f.i'il''. 'i y 'k l' 1 'l". i.,ll:vi,i 1T, H k. . " i,,,,"ii . .. ! - !" Endlich areizt er nach dem. eltnngöblatt. Vielleicht konnte er dem Gespenst ,..:1!'-, ,ui y. i-!'.':,i.ii " H r am. cyesten entrinnen, wenn er iym einmal gerade ins' Gesicht sah,' statt es so ängstlich zu meiden, wieder bisher ge- : Und so liest ? er Zelle um Zeile. Da endlich gegen .das . Ende der gesuchte, gesürchtete Name Skarnow. " Mit. .gewannten Zügen licst er, als koste es Anstrengung Wort für Wort halblailt,, und abgebrochen vor sich hin. Als vor' zwei Jahren die Poesie" den Namen und Nahm des bis dahm noch ziemlich unbekannten Künstlers verbreitete, war ,,!eS uns vergönnt, einen Blick auf einauS demselben Pinsel her. vorgegangenes, erst halboollcndcteS Kunstwerk zu werfen, welches zu dn schonltenMndShochsten Hoffnungen berechtigte. Wir liabcn seither vergebeits auf Vollendung diezeS KunjtwcrkS geharrt. Statt seiner . sindcn wir aus Ux diesjährigen Ausstellung drei Bildchen, mit denen'! Arnold Skarnow dieselbe. beschickt hat, zwei Studienköpfe und em Genrebild." - Es war also nicht vollendet, jenes Gemälde .mit der Heldengestalt der Haraldadas er auf! jeder Ausstellung, !n jeder,,,Galeriezu siiiden gefürchtet. j Jsidor von N au lncr liest heftig weiter, nur hie und da ein Wort hervorhebend. ...... qroue Enttäuschung .... Aus? führung mittelmäßiger.. ..Eomposition versehlt.. ..ohne Tiefe und geistigen Gehalt.H'..L i Dann folgt eine fachliche Begründung der hervorgehobenen Mängel und zuleht die Frage: : Was kann den sonst so .f- f t '-. ;ir !.V " '! l nrcoiamen .unnier zelner ,o:unzt oerarr ntsremdet haben?" ' ' 1 t Ein kuncö, scharfes, höhnisches Lachcn tont durch , den weiten Raum,, in dem biöher uur das leise Klirren von Glasern und ds Knittern der Zeitungsblättern ;u verncbmen war, ie Lesenden, meist Engländer, heben verwundert hie Jopse, , und die Kellner flüstern mit. einander, aber er, der das Lachen ausgestoßen, kümmert sich nicht darum; bemerkt es wohl gar nicht. Er hat daSEZesich mitten geschlossenen Augen in die Hände gestützt und sieht wieder jenes Bild vor sich, das ihn seit Jahren schon fo namenlos gefoltert. Aber diesmal wird sein Körper nicht von jenem unnennbaren Grauen geschüttelt, das ihn fönst stetS dabei übcskommt; hcnte ist ihm, als müsse er der schlanken Gestalt, die da vom Mondlichte überstrahlt !n dem langsam versinkenden Kahu vor ihm steh t und mit - lächelnden Lippen und , glänzenden Augen von Tod und Sterben spricht, zurusen : ?cun sich, nm was Du mich opfern gewollt, um waS Du Dich selbst zum Opfer gebracht last." Und ihm ist, als verlöre die Er isdjeimrng cinics üönijnribamomfcjöi Macht über ihn.'" Anu rfßt m lEtas I Als Räumer endlich die Hände vom Gesicht sinken läßt, sind die Kronleuchter im Eafe und in dem daneben liegenden ,', , . t ii. ,, ii i'. .' ,''.:!'.,. "i1.. ; -".'i' -s. I? Splelttmmer bereits angezündet. Dranßen ist 'es fast völlig dunkel. : Die Wolkenwand, die , vorher im Westen gestanden, ist heranf gezogen und bedeckt den gcknzen Himmel. Der rothe Feuerschein der zuckenden Blitze zeigt, wie der Wind, der sich zwischen denBergen verfangen, das Wasser aufwühlt. Er zeigt auch einend mit den Wellen kämpsenden dunklen Punkt, aber NanmerS Augen sind viel zu geblendet, um lnterlchciden zu können, was es lt. n -r: !' ,i l WT'-V ' ': MM""' i " "1" "t ' I "-mm '; F I1 inrtrt F ihn rt'trn? :-1 ' MIIW IVV lUIUIIIVt! V V V4i1 r jjjj xinn?cttcr hinaus und ,!i''iii Ii . i . , ii,.. k ,. 1 ,i denkt an eine stille, klare Mondscheinlackt, an eine Nackt, in der ein Weib in ' . c!iL rt .ffr. - . li i3 l iym npaj mivcre icmyie erwenl yar, als den Wunsch eS in flüchtigem Rausch iu besitzen ;KqZ der zum ersten Acale ein Veib ihm Bewunderung abzwang und Grausen zugleich. Und er war doch kein Feigling! . . j Dies Weib, für das sogar er seine Freiheit hingegeben hätte , mußte ihr zanzcs, stolzes Sein einem Manne, wie dieser Skarnow, zu eigen geben, der sei- . . . . ' t '. .,.i.f. . i a derig niqji einmal agiue; innizre ncy selbst zum Opfer bringen für diesen, Künstler, diese Knnst! Und dabei zerknittert er das ZeitnngSblatt grimmig, )as den Artikel über die Kunstausstellung Nithält. ' 1 -ff,- .f-r -ifirf I ' ' ' ü! 1 V: '' "ii. ' - liii1' -s;i;"" :H; Da streckt sich ihm eine Hand entgezen und eine fröhliche Stimme ruft: Ma darvero, Freund Räumer! 'Sind 5!e es oder sind Sie e3 nicht?" t , Der Ton dieser Stimme läßt Räumer tkammenkahr'eu 'unV wie entgeistert uarrt er dem Frager in das Gericht. ! ,,, ! er endlich, Skarnow!" ' '"' " H,,!i'M,utt I, Skarnow, " ruft der belustigt. ,Aber Sie starren mich ja an, als sei ich mm Gespenst geworden. Auch. Sie zaben sich auffallend virändert." ' l Räumer nickr. Ich bin alt geworden. Sie dürfen es ruhig auSsprechen. ohne mich zu ve.'letzen. ES liegt, mir. nur kioch sehr wenig daran für jung zu gclten." -'In sein Gesicht ist allmählich die F.'.rbc zurückgekehrt und der Ton, in dem er spricht, klingt wie eine Selbstlronre und macht einen unbehaglichen Eindruck auf iyV'1 f i'1'"1' tf i . '" ""' ": r ' '-. , ' oen yjta icx. h ;'i u c r n a cq e i n tx . i) t n c 19 nbeit sucht. er diese Unbehaglichkeit fortzuscherlen In unserem lieben Berlin will man eine noch viel merkwürdigere Wandlung sn Ihnen konstatirt haben. Dort bebauptet man, wie ich kürzlich erfahr, Sie seien ein Weiberfeind geworden." : ;. Statt auf den Scherz einzuachen. ölickt Räumer ihn, aber schqrf. in die Augen und fagti tfs ist, wie in fast Ze'd"einWep:HIan Wahrheit. . Solche Wandlungen gehen vor sich, wenn n:an dem Tod einmal ganz unmittbar in ö Auge gesehen. " Mcin Gott, wie . escgisch! ruft , '!!!' :'li 1 i'il' . '' " 'I'i :llh ! 1 "1 ' ' 1 ' 11 ii 'i S karnow, obgleich er weiß, daß in dem zanzcn Menschen daH vorZ ih m m, keine ur davon zu sinden ist. Er will nur ' . t r -f 1 ' r dem ejpracy eine anoere, veyagitcyerc Wendunq acbcn. Er stellte eine rage. öie ihm schon seit Jahr und Tag aus )em Herzen gelegen.

u:eme Poesie" der Galerie?" Clever ai) ütaumer imn inu ekgentbümlichcm Blick in die Augen.' Ich wollte das Bild. los sein." ., f i 'i rr . .. i . V" " i : . .' i : ''- Hm, ..das klingt nicht gerade schmeichelhaft. Aber, wenn das .der Grnnd gewesen wä,- hätten sie eS wahr, scheinlich dem ersten besten Trödler verkaust, statt es der Galerie zu schenken. Darin liegt immerhin eineAnerkcnnuna. " Nun, so nehmen Sie an, daß "ich Ihnen damit ich doch that. Aus purerMenschenlieve als durck scknellere euch schneller und' sicherer auf die Hohe der Kunst zu führen. Die Kritik, die ich " - , . . ' beute aelesen" dabei hielt er. dem Maler den Kopf derFZeltung l,h!nA '""-ii ' ' 1 . -.'' I ie kennen tote oocyf tote von JhremFreunde Scharrndorf geschrieben-" ' titln, ich kenne sie nicht." ; O.. dann lesen Sie sie ia!" Damit reichte Naumer dem Maler, das Blast hin. Der aber schiebt es zurück, und lacht: Ich habe nicht die geringste Lust dat ieMrtheile über mein Schassen ' . ' . - . ' " . anzuhören, und waren sie noch so jchmcl chelhastZ" . ..Nun. sie brauchen Act nickt gerade immer schlneichelhaft -zu sein. Wenn ich Ihnen rathen kann, lesen Sie die Kritik! stefct mckt Mit ' Sammluna im stillen Kämmerlein. Vielleicht wissen Sie eine Antwort auf die Nathselfrage, mit der sie schließt." - " ."4i' ' Wenn tch das Blatt da sammt der Tritts nuricht'vergcsse m all mei ,, . " 1 1 . . näher. ; Das Herz ist anssprcchen muß und Sie Si'.'.:i:' k ,!;- j- vj .ii ;". uici. vric icjiaiii uc iu. ' I Wen?" - Dasi Weib aller-iWeiber- ,i An NU aitß." : , i, .. I Wie, Annuschka Löschwitz? Ick

Weshalb schenkten

hätte nützen wollen, wie lers chwollen an uno ounlte.olye lieg .. i- I ... . , . y rr- ' ' ' r i . . -

ächlich gethan." lym m s wiicmv ,Vir niacgie eine )e,

von Räumer? Der Maler sah lehr an die Zieyle zu ,ayren,-. -ooax vene ungläubig mh Ä;. 4r OU ' kalter, verächtlicher Blick , bannte. ihn, )!un, vielleicht glaubte Ich damals, !und' die' v befehlend ' 7' ansgestrecktk Sie durck schnelleres Bekanntwerden jHdnd,' linkte' 'fe!n' AugeaUf' ieineu

m Glück, " lachte der Maler und schiebt i scheck bezeichnet worden, lleyt oon'tnnullydasselbe in die asHe? Danch ruckt' cr jka: Er ergreift ihre beiden Hände, die in vlöblichcr Änkwalluna dem Andern , sie ihm nicht enttiehtN - Et drückt feine

mir so voll, daß ich es müssen helzze, leidenschaftliche Worte sein.

wußte noch eine andere Bezeichnung für wegung der Beiden m dem Spiegel besie aber was ist mit ihr? Sb achten. Immer schnelle immer drin-

' Wmn Sie noch einen Taa hier verweilen, können Sie die beiden glücklichsten . Menschen sehen, welche die' Erde trägt, und cin Fest mit uns feiernunser Vcrlobunasfest." ' ..So ist . die Wittwe mci- ' . I ncs alten Löichwitz wirklich Zhrc Braut?" n - -:S : ': - .Nun.' wenn man eS aani vedantifck ncymcn mm, x ic es zwar lm .'tu gen- ..." -.':..,, r? CX.iL "1 i r . I r r- " rr ' i üiia noG) niai aaer ne roiro c iciii, 1 sobald ich die entscheidende Frage an sie richte. Arnold legte die Hand vor die Stirn, wahrend mne rluaen ln eine unaewlne. " m ' ' , : .'fsjf f,.!;-., ih , :si.,-.: -, - : ,. ,i , ' ii'iipri' -, j - bksel!gendeFetnebl!cke und mit halber Stimme' fuhrt er fort: Gott. welche Stunde voll unendlicher Seligkeit liegt hinter mlr! Wir fuhren auf 1 : evrx rr '. c , ;',i,,H"' ' " '''"f-. , 0CM I5 r ve od und Sterben sprach.' suchten ibre zluthoollen Lippen die meinen. Sind i -fj?. H' rri":lA 11 rviVa'' 'r-'"i-dL. n"tl!:ls!: ? ovuisc, oou .ooesangii un eoens? öcaierde in einem Augenblicke, wo kein t,V;'iWf'''' ',!iiW;;! ''1-, i'a 1-'t- - weoanre an iue uno xonoenien; oas zoahrc Gcsühl unterdrückt und beschränkt, kcht schon an und sür sich ein Verlöb!nfc?" ' s y,v-i'i; ''' ii:"-U. " Ein Laut, nicht einmal artikulirt. und doch voll von einem Gemisch aus Hohn, Verachtung? ab cn f r eüb e, " lä 6t , i 6ri in MWbegeiftekten'Morlen -innehalten, )!aulner,sitzt-ihm gegenüber, beide Ellen,ogen aus den Tisch geztützt, das Kinn en die offenen Hände gelegt. ' So blitzte kr ihn ans spottischen .ÄüeNÄahrend . ein eigenes Zucken um seine bartlosen, rt-.. ... -.. . - '"i:" ' -4 ' ' - - ' !: " Kippen geyr. ,( Das bringt den Maler ein wenig antfh 'MI 8 ex . Fassung. Er stemmt-beide Hände ' auf den Tisch und neigt ? sich nach vorn: ,Was haben iif, Icaumrr? Was VäS j-fc.- j. ---'n un lackt Naumer qerade heraus. ,1 Es izt sonderbar, vori seh? kurzer. Zeit :rst hat mich Jemand zum Vertrauten kines ganz ähnlichen Abenteuers gemacht, nur die Scenerie war. em wenig anders. Ein deutscher Wald in der Nähe :!nes Badeortes mst i obligatem vVconr if ' . " : ' .''i . 11 sen wein. vr r , , w sr oer unoemttleile LctterIcineS' reiche die reiche Wittwe eines Mannes ohne Scamen. !.So sehr :eS , sie aelüstete. 'in Wappen auf ihrer Karte, ihrem Wa'f'l'j'.r ffK T "'s"": f "'""' r t f " :.""' r'1., zcnschlaa zu haben, glaubte sie doch nicht reich aenua zu sein, um sich den Lnrus :iner solchen Heicath zu gestatten. Sie verlebte deshalb nur eine ganz ähnliche, cfübloolle Scene mit ibm ' und verjchwaich. . seitdem haben sich die Veryaltnljse aber geändert. Durch den plötzlichen Tod - feines -clters , ist er MajorqtShcrr - geworden und folgt uun ihren Spuren, ihr all fein .Hab und n, i : -'. ' 1 ' r .' ;'"'! ".'.' I:l' ' '" ., .rw .' " V1'. " ' i; yix, Mlijammr jeincrn neuen iuei nno seinem alten Schlosse, zu Füßen zu legen. Das Absonderliche an der sache aber ist, daß in beiden Scenen dieselbe Liebhaberm1plelt!5lWU - - '" w i;l '-,-1 -''i1 mit hämischem Kacheln jay er dem Maler nun ia's Gesicht und weidete sich an dem völlig verständnißlosen Ausdruck, MW vj-Herren 'Raumttfe ,'Nu ich habe mich doch deutltchauS - iebrMr Löschwitz! Wer aber, glauben Sie nach alledem, wird mehr Ehaneen bei ihr ! haben, der Maler,, auf den man wohl if " rt . 'it i'-r li' r j.i. r. i:L."!i 4 einmal me .yosinung geseyr aiie, vag iiiii,.,,,

aner.uno es. oroure uns eine e- r kli uiar 03 m. et

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NÄ an mich. Durch ü den ? leichten. Hetel zurückkehrte. AIs er den' Korrl-

Stoff ihres Kleides hindurch fühlte -ich , dor . durchschall, plieb er unwillkürlich baS Beben ihrer Brust, die Wärme. ihrer rzr.,r der in das Lesezimmer führenden Haut. Und während sie zitternd von Thür lauschend stehen. Da wurde diese

würde, oder der neugebackene Majorats- Und nun theilte Naumer dem KünstHerr? Meiner Ansicht nach wird sie dem ler mit der Offenheit eines weltver-

Letzteren gerührt m die Arme sinken, sobald er ihr die Quittung vom Erb'chaftssteueramt vorgettgt ' hat. Der zroße, blonde, junge Mann dort drinnen m Spielzimmer ist der Unglückliche: Caspar Baron Nadscheck, Freiherr von öandiö." .Manul sehne da plötzlich der Mc,

--V-M-h-' ,-'; !''

torftoi ? ,,!! . ,1! . ttiK ':. Ü! I! ler. auf und umklammerte mit eiserner un das tfftiieaelen! ftcj5 Andern.! 5Dn .;!,'i . aber schüttelte die Hand ärgerlich ab und sagte: " Vergeszen Sle mcht, wo Sn f . . ,-J. .1 ' . .1' it S ' vrernoroi" ,. - - - ;fi ... Ich fürchte, ich . konnte mich ! nock mehr vergessen, welUkD!.,jvägen, - noch ein solch 'Wort' über eine Dame ziü sprechen, die " nt&x i. : , .. ' : - i5r WAfr.tt r ifJiJlZ- Clr jUUl ,'ll.UHl yvyuv Jf Skarnow!" Die Adern auf , der Stirn des Künst, der großen,, .breiten ' Pscilcrspiegel. , " m m jt Ii- ,i w - i. l f i w r - ,. . !,k - I rian des dem lc?pie!:lmmcc gegenuverllegcn den " Lcsesalons. In diesem stchr den .... ..rbt '. y.i ' JOua' nacu c-cin Spielzimmer gniicr, den Ausdruck einer peinlichen Ueberra lschung aus dem anziehenden Gesichtßen. Annusckka Löschwih. Sie hat den Baron :! ef f)eir;f t)er'" ?,:nRc5.. ni t; 6i:mcrf ni jüberlegte öu äieft 5 i'nfi$P?:;acr di 6eä! sei, einen schleunigen Rückzug anzutretcnZ ! Schon wendet sieisich.lidaistocktithruy, . w- v-. . er' V , icr gern,, da s-jftuicinMii' es hervorzaubern könnte,' legt sich . um ! ihre schwellenden Lippen. .. k - A Skarnow will aufspringen, doch Herr von Raume? hält lihn. znrück. Da ist auch schon ein Anderer ihm zuvorge kommen. ?cr groge,. : vionoe, mnge Mann, der ihm, vorher als Baron Rad ! m Lippen daraus, , er sprHt zn thr Es - . . . . l't- ... - !Äuch ictzt venett ste wre Hano nicyt ans ivert 'se rncnl. : 'n'cjii sie nebt ihn mit sich tier Tti t-I.f-.-r-iJstü,.i!fX-üTtv ir cr.3 simirtcr, in eine xcuncrui a)c. Aber auch dort kann Arnold, lede Begende? spricht der Baron auf Aunulchka ein.- Sie lächelt sie schüttelt das dunkle Köpschem.' Nun senkt siedie?lugen und ösjnet den Mund zu einem kurzen Wort. 'Da leuchtet eö euf in den Augen des Mannes vor ihr.. Er scheint ganz1 . ,- l-.'' .,11 fcj! :-.!' m ji -' ,, 8s ii- i- r m ir- r- , w tch vergeben zu yaven, wo er ncy ocfindet, denn er 'schlingt beide Arme um die zierliche Gestalt der Frau und zieht r. . ... , n3-...t UN irmr 0iu,i. ' tmT. ...k !s, das Lesezimmer zu; doch an der Schwelle halt er plölich inue. Soll er ihr noch uni-Muti ifima "i v n.i uu den rlumph bereiten, ne den ratenden w , ? f . . XTr-' V r JT? ' . azmerz ei)en zu la en, oer ein erz lammcnrrampste Er wendet sich um und e!lt, ohne noch ' einmal zurückzublicken,, in daÄ", Unwetter Z'i.?äuL '. ':- V ; ff. u ... . . . . CV . js. & von innen geöffnet und Herr l von Rau mer stand vor ihm. Er zog den jungen I 0 iM ft. Q ' t i wm" umiiu uuw uuiui lyn von oben bis unten. Haben - haben Sie , mir , etwas zu ciijcii, aumer?" sragie er .'.'laur. ..Nein,. höchstens, daßes' eine nuschka nicht verdient, sich ihretwegen einen RhenmaliSmüs zu holend cnf gegnete er kalt. , Dann aber setzte er . ".. ' i..' .0 11 - . i i. v 1J. Mit fast h:ftigelttTsn luiu& Miix roc nigsten aber ist das bei seinem Manne begreiflich, der einst eine Melanie , sein eigen genannt." ; Die Stirn des MalerSzog sich noch finsterer zusammey. Melanie, was wissen Sie von Melanie!" - i.inJi,.,::. crra i. l.ir .jr.c rn v.:.'..... .".ii das jemals gelebt. . Ein Weib, das sich selbst zu7n'Okebiach;' Udenk' Manne i " f ; i " ii,Ai;ifji. 0? .-!:- . :,. 5., o:e jc(e zum yeuhrn zu ebnen: -jr 'j r-'--" -j - . 'ii; 1 - K$vx- vciv, das , mit dem eigenen McnDld.'tUtcl. .ctjautfi d.em Manne die profanen. Sorgen fern zu halten" . Nennen Sie das folchV unerhörtes vcr: wenn eine Frau in ihren MußetItfttt,. ,, (t.VAlA. . ! m' l4 .MI .t 1' uiiiuui miw .iiu(.iitcii tui jiuut tu nige vcrdlent?" ,. .. s,;:" ;rV. I , , , O . ... . ..nü ...i -t-Ti - : . -,u ! i'i ilii.'i"'"!' . It! i'ü Ii ., ! 'n, " . Ii--,-Hat sie auch das gethan?" fragt Räumer. ,, Davon "wußte ich noch nichts. Aber . freilich, sie hat wohl nichts unversucht gelassen, ehe sie sich zu diesem letzten, entsetzlichen Entschluß durchrang7 ,,Was ist denn das für ein Entschluß meiner Frau, von dem ich nichts weiß und uder den Sie so vertraut sprechen? sraate Arnold Starnon, kalb oerwm, dert. halb verdrießlich. Er i ist äugenscheinlich sehr wenig Zu?' Remlniscenzen ausgelegt" Uebcrhaupt ist ihm der Gedanke an die Verstorbene unbequem, ja peinlich. -Weshalb also ihn unnützer in!?1" f y" t : r1 '. m - : . t Ai : äh1:' :: ''..:!!-:.; veije yeransoezworen: . , ; I ,,'Ficl Ihnn nicht bei dem Tode Ihrer I rau em kleines Kapital zu?" I Ja, mein Lottcr'geivinn." Haha,1 das nenne ..1 ' w w " , '" ''i-' , iM , " l '! . . - h: lcy miyoyem lnzatz jptclen:" , Wenn Sie mir etwas zu sagen ha den, Räumer, so f pr ec& en f ic b c n 1 1 1 c6 oder lassen Sie mich gehen. Ich bin nicht in der Stimmung, Räthseln nach.Zflunnen.' - J:Ä8l fßim sagen! entgegnete dtt Andere mit ruhigem Ton, mährend zugleich ein harter, hohnooller Blick den Maler, der sich eben zur Thür ll-l..V-'!:''lTri-!4':..'-:':l:':c ''i r " Wnis'Y'i" wenven wouie, wleoer aus seinen Ptay achtenden Eynikers mit, welche Mühe ensi sichUfgegeben habe. "die"''" Frau seines Zuhörers zu gewinnen, und wie er endlich geglaubt, fein Ziel erreicht zu haben. Er verhehlte Arnold auch nicht, daß er ihn mit Absicht in Verlegenheiten habe stürzen lassen, um leichter zum Ziel I iu kommen.

m i; M, 1 r w. 1 . v l ! r-

o, Herr wegung, als wolle er selnem egenübel .. I . " c ' t .. "

' lieber. Nan- denn heit; und lcidenschastlich V der ' l : Blick, den Arnold im Spieael ausfänat.

niuu 'iuji wcijj, -illcur iiaiirncr - nip B it t e r c ni o'5 n;' ' ÜJ ;riÄ" : 'tx ei B't:'l:'ÖVr:l1:ic6 . -, - ,?, "kii u f i :'i . w i'ir i'ii. . - "sw::n, daiz ncdas itaribcrzlgste Wclv war,

l-iii'ljjjill! . M"-i,,i.-Ü...ii:..-ip : .MM'IÜi' ; .,yJ iM$$MwiWPi$ - ; . - . "' I i -.f f '' l!' I'i'! !i!':!P,i 'ii 'i -'iit1 s: , F

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ti.HJi'sä v4:l?lÖmtS

. SS Sf E; iif xi Z i fÖiftiiiJi:" , s'lluj. , Ji, Jii t"1 i i.i,.ii..i, Der-Umstand, daß Sie bereits da. "teit. iWiKli, mals von denReizen der fchonenAnnuschka gefangen waren, schien mir, die' , Partie ziemlich auszugleichen," warf der ErZähler mit häßlichem Lachen dazwischen, als sein (gegenüber wild auffahren wollte, und dieser Einwurf bewirkte, daß Skar- " ; . - . , ',1' 1 ':'- . ' ÜI -li,!' now, die Zahne aufeinandergepreßt, unbeweglich sitzen blieb. 1 l" v - Leider hatte dieser Umstand auf Ihre Frau - keine rückwirkende Kraft,", fuhr Raumer fort. Als freiwillige Märtyrerin ging sie zum Tode, an demselben Tage, den Sie mit Ihrer Angebeteten heiter verbrachtenp glng züM'Tobe um Ihnen die Mittel zu schassen, noch' viele solche. Keltere Tage in so heiterer Gesellschast ' zu verbringen. Haha! 7'. Sie rannte das, stch der unzt oplcrn: und ch sollte die Zechei bezahlen. . Nahe daran war ich freilich," setzte er ernster hinzu nnd wiederholte selbstocrloren, fast nur uoch murmelnd, die Eindrücke , und rlcbnllze jener furchtbaren Nacht, die hm beinahe das Leben ' kostete und .die M' 'ii..'"- j'"1' ''.,:;, 9. r Af .("".,! c ' i Jh ähin immer vor Augen stand. ' , , Wie schon war sie, als er in Sadowa mit , lhr ' zusammentraf:,' das , Antlitz l- .', ,U, i'' ji i ,;; , .,11 i.j'rt j, !. i-irsf jl.ii,! (, durchlichtig bleich. aber Augen und Lippen glühend in dämonischem Feuere , Er tj'- C A M ,, i !!',.:. liii agieioas, in Erinnerung vertorcn nur Noch zu sich. In seinen Auczen Aammte ein leidenschastlichcs Feuer ans, während doch e in u n ne nnbarcs Grau cu jede Sp u r 1 von Farbe aus seinem Antlitz triebt. 1 zxt als er des Fiebers gedachte, das :ach jenen ' todesbangen Stünden für . tar jS r . '; " :f -.. ange. joa;cii jcuic, mne umnacyler, chien er wieder zu sich selbst zu kommen. Er strich mit den bebenden Fingern über die Stirn, als schmerze sie ihn. V I 1 iu ; " i' :.! . :::,!ii , '. i. 1.1 . ' i inj''i , ' III ! 1 . UM die Erinnerung an lene. Nacht - y, ii'': : Im., i. .. . , j,'..!,,,, . ttt Mir zum weiaen zu vrtnaen.,.ottt & seitbenl ieder '3)t5gticQfrVimitS5&1 zusammenzutreffen, oder anch nurhren Namen nennen zu hören, ängstlich i auss 'A..A.jit ..JV' ' -. '':-.v' gcroiajc .010 ijcuic.!' yeiiic f ave icu den Muth gefunden, den Artikel in der i!4. f f. r '"l'g'ig, -..i- ; , Zeitung zu lesen, m welchem ich Ihren Namen zu sinden erwarten mußte. Tain seitdem weiß ich den auch, daß Melanie sich vergebens zum Opfer gebracht rZ. tr .Yt t tu. a)x wzio, weicyes ne mn lyrem Leben - für Sie , crkauste, . hat ,, nicht Ihr Talent zur Entfaltung geführt, sondern - den Künstler ln Ihnen getodtct!5 : Erst jetzt sah der Erzähler auf fein Gegenüber. ,, 'Arnold starrte, in sich zusammengesunken, wie geistesabwesend vor sich hin nnd wiederholte tonlos Melanies Worte:' Er wird ein Künstler werden, und ?clemand wird ahnen, .daß ich ein Theil habe an seiner Größe. " Ein kurzes, , schneidendes Lachen Ran? mecs antwortet ihm. , Das brachte rlobt'"r: j'irj'i.'; if.' j .-"-..''': 'z t rr'-' t i : ' ' rr--' . na; icpcn in cn;e rcgio e ciaij luax zitternden Fingern tastete 1er ., an seinen haschen ilmber. riß fein Pörtesenitle hervor mit einer' Bewegung, als wolle er es dem Andern vor die .üuex werken. , doch unschlüssig ließ er es auf den. Bed en fallen als ihm ein siel, welch, kärglichen Rest, von der stättlichen Summe es noch H Vi, -,!-' Jr '-'' : 11 kntytclkannwar lym, als mune er oem ! .,!..,!.'.i!,i ,,,! ,,..!. ,,i f;, ' J " i.i , ' jL f ' Manne da an hle Kehle fahren, . unr,i sich iu rachcnl Doch beim ersten Blick in dessen Z. - ii'!', 'liP.'i'V'r "' -i"' '-.i wi' "U- !''". i.'!.ii--u ii v f Augen, , die voll Hohn und Verachtung t ... .. r . 1 1 V'.frn. y r VL ' !' : i .. . ' 't '' 'i! ' '"" . ' : ' " S r ' auf ihn herabschauten, sank er noch mehr ,.. i,h-Ji 'l Vi.ll: ii ;j ' m tlck luiammen. , t :,C,.. -illll ,1 V ,J,.S I t.3,!'!;r.. I'i:'- .! Aus dem Nebenzimmer , tönt Helles Gläserklingen und anmnthlgeS , Lachen herein. '. Ueber . Räumers Gesicht geht tMftSV kpect lj 'jittf ii ffftn ne' Ätfii VVV,;, IVVVV, VIUV - VlUlihWbUVV, MV4yWi Arnold Skarnow aber hört nichts davon lr rafft sich auf, er will,sort fliehen oor. den. quälenden Blicken' und Worten des Mannes vor, Ibnt?'!5.i5lfiet die nächste, beste Thür . J Da steht er in oem , neu,,, erleuchteten , vcedenaemach yl-.'i'Hm, JV" llifeV.-P'-.li!, '.k'F !n,-'i.rj. I t i!' I. ..r- tf, i ..Ti.i'-!" ''.'in'' , : .. : ": ! ..fi." ' i.;;;.!i!'ii- .! lino uarri wie enlgelZlerl in 'innusa)las Msicht,,as,,H zlänzenden i, "lugen, und glühenden! Watt zen doppelt verführerisch aussieht. , k l g m,: heftl ges E rschrecken mal t sich für Zlnen , Augenblick aus ihren Zügen,, doch I'U,;!'!!!.. f , .rl' (II f .M- '! 'ii'1 ,l!l l"l''.! " . ,,HI F- f .j m nachsten fchon gewinnt ie iene splcl c rJ- jr i' .'i'ii-' li ? I c' v Jen ''2' sende Sich .'rbett wieder, die.das Bcwutse i n i h r er,.Sch önh ci t ihr zu eigen gemacht & a r n o , I a i) e rnb'"!1! sa n t ,'":ficl::;il l Ö,-"1', f ci -now, S i kommen gewi ß,' u n 'ix als d er ,IU. 'Ii..: I.i.i, ... ... . ,.,,l'Hläil .. ':i'. . '..iil-i.lffiv,::: :':':i . ivrjic zu, gratuurc. vD-ad wirb .iinS.'luct bringen! Das ist, mein Lieber' " wandte i, ,1- mV f .i!;.,-- n . i "I- !,,. ' ' 1 " " f''lf' 1 ' '" '''i" f " ji; .ucn zu ,oem jungen naron. ,.oer oekü lzmte S chopser i der oc sieSi,4!iiD u kennst das Bild Herr Arnold Skar: ' - ' ' ü -. : li; " -' - Vf ' ; " 1 o lv. , 1.1 ,i, ., -l-ngi ,, ; j!,. ,,.:,i Ulf. ii.i: ji g . Xp.fc 11,1. Der Baron verbeugte sich leicht. AI .Uttd hier." !fahr Annuschka fort, i Baron Radsch cck seit ; ' eine , ; Stunde , ' .in. 0, '!; r '' f i , ! ,, - .!, ' ,.. l: . ' -Ui,,!!....,. . ,. . s ' 1.1" ' nein Berlobtcr." gmh Ami .,,,,S karnow vernimmt den schmeichelnden ö a ut ihre r St imm 'tp och die W orte mt tf ? ieotrVhtt;- imkM ktl Darf ein alter Freund wie ich auch ratuliren?" hört er da hinter sich die L .:, ...'... .... .i.'i!;?': ... ' '.... ::J.' V;. "n1 7 ...n :'( .i,,i.te,' I Hl-V ,'. stimme seines PelNtgcrS. Ä!au die offen gebliebene Tür getreten. , . Ah, Herr .von Räumers ruft An uschka, innerlich sroh, die peinliche Scene unterbrochen in sekcg. -Kommen S.ile,l 0a ssts üf iie c r r c n 1 i e & e i: Jr e ii rib J: endet sie sich dann an ihren Verlobten, znd eilsertig .-eicht sie die beiden Gläser 7. Tt VScrvti A ST? . fitr 'trrtf Vrrnt r:j", vrzz. , : k rzzr : " ? im " &taxnw::":Wl Dieser nimmt eS mechanisch. Alles, ivas er langsam begreift, ist, daß auf oas LZohl des Brautpaars getrunken werden ,?oll-es Arautpaars!M Raumerstößt mit dem Paar an und virft Arnold, der fein Glas noch immer mbcwellch in der Hand halt, einen lro lisch auffordernden KB lickH zDKZO o Klingen der Gläser gellt dem Künstler vie eine schrille D issonanz iy den Ohren. Unnuschka reicht ihm ihr Glas hinüber ,. ,i 1 .i , Jl!:1 'Mli11!1'11';!1' L , , ili' , md sagt lächeln: Ihren Gluckwunsch, neinFreund!1,';?! Doch da tritt er öffnet die Augen loch weiter deutlich wie eine Fieber)hantasie MelanieS Gestalt in all ihrer keuschen, blonden Schönheit, vom Mon? englanz verklärt,' wie Räumer sie ihm I. , m.TjL.1 X V 4 aiA-n hl t" rf1 T5 rtstn lUUül CUfUVM uivtii vuvuw UMU. ' Das Glas in Arnolds Hand zittert md plötzlich schleudert er auf den Zußbodcn daß eS' in Stücke zerbricht. On ?urzS, gellendes Lachen bricht von einen Lippen und Glück nnd GlaS," .uft er höhnisch, Glück und Glas Dann stürzt er fort. .Um Gottes Willen." saat' Baron

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f ifi Illr Radscheck zu Naumer gewendet, währn ri'! j ;',v '"iy''1 .1', '. i . . A.-L er zariiiq vcruyigeno vie rieine van seiner Braut streichelt' ein plötzlicher WahnsinnSansbruch,' fürchte ich. Man hat in letzter Zeit gerade unter Künstlern , vielfach davon gehört.", i Räumer zuckt die s Achseln. Dann sagt er, nährend er den Blick an Annuschka Mvd ; $St 4s .-i t M. -. A Zrtr XX 1 T1 . T. w 1ß

vuiu; vit vui yvtnvuu. , u uuijv ivvij. yuv fc-iii&ü iiv&üviv vuiu gleiten läßt: Ich fürchte, er ist nie sF tn der Ubr,,be'HriSet1mSwfeßfstffc 1 ' ..tl I llul i. rf. V " " "'' V.'i .''' ! '1 .

gescheidt gewesen, als eben jetzt! VM Wieder sind zwei : Jahre vergangen. Wieder strömen die Schaulnitigen 'und Kunstsinnigen dem KnnstausstellunaSgebände zu und wieder bilden sich Gruppen nnr' tm' dnrtniYiP: P5fslmstra5. ' " w v n-i .p y , i'!- " " , 'uiBb Mann, daS einst schone Gesicht von, Lei-, den scha sten vcrw üstet, die Hände verzweif- . I-i.", Iiz.,1 .i. ln l;sli!..""i:i i'M.'j ..r Üii? ',.;.! . . I .... a 2 a ii 1 ' mm . m. mN. M..f4iliiirAiin .' rif lUllSiOU lll ClilUIlVtl VUUUUI, Vlk Augen erh o bcn zu enier lichten Jdealgestalt die gleichsam ansdent dunklen I , . "I. II ,. ,. .... ... ,1 iß 7 1. ,,i i 1 ,1 ... :.i;! ,,. .1 ' i, i-i u,. : .. ?. w v : r. ...i ......ti; UiTil lnierarunoe vervoricuivcvi., ic. eine ii,jii;.',.t;'f iyiU JrrWMrr.l--., ?','?! fw Hand reicht sie mit mild verzeihendem Lächelcn,,,dem Knieendcn lvahxcnv die andereDK,Helr in voller irdischer Schönheit, und doch geht 'ein Glanz himmlischer Verklärung von ihr aus.' ' ' . j, ,: . .. ,,. 1- ,' !', " r- 1, Tli"1Tfi. Was soll ess bedeuten?" fragt manch Emer Lllrni w ( r . ., j ; h . '' 1 1 ' " 4 v die Kunst sein, die einen abtrünnigen Jünger wieder annimmt? 1 ' Oder was sonst? Die verstorbne Frau d?Z MalcrS ii-'i'"-' i' .'.-".'lAi'.' r .iJ'.Vi.,"l ?'rv' f'r. ' trug vie Zuge oer ocaigiau. Wie uar auch Aehnlichkeit mit der Poesie. Sie kennen doch das Bild in der NationalGalerie? ;" ; . : '''' Dlt ''Frau ver glückte vor eluigcn Jahren, nicht wahr? Sie soll ja eine große Schönheit gewesen fein: ""i,"'! i . ' Wer aber nach dem ' Künstler' gesrazt hätte' der 'würde den Bescheid erhalten ' ,' .!,(!,.;; . ,. " .i. . 1 'Er'lebt Zn -weltferner AbgefchiedenVl heit, ' ein schwer zuganglicher, vorzeitig zealtcrtcr Mann.", " ,1 1 ! ' ' i 'II '"'i ' ' U:' 'ir s': Ende. , U . Erinncruttgett an Klpp stoÄ :: Aus der cmpfindungsfröhlichen "Zeit, in welche' die ersten Gesänge von Klopstockt vielbcwundertem Messias" fallen, geben ' einige Siellen' von jetzt in der Vierteljahres schrifr' für Literaturgeschichte veröffentlichten ' Briefen an Karl Wilhelm - Namler '(die Friedrich 'i.-rrlf. .r :!!. 2 m 0 'U . . rr . if f i'r- li f . ':. f zsuimMi resiau im cacrziae seines 1882 verstorbenen Vaters vorgefunden hat) fesselnde Augcnblicksbilder. Mehrfach beschäftigen sich die Briefschreiber mit der Persönlichkeit Klopstock's und dem ' Eindrucks den' er ' macht, ' wobei manche Streiflichter auf das damalige Gefühls- und,ElPslNdungsleben fallen. Aus Halberstadt schreibt z. B. der dnzu mal einmiddreißigsährige Gleim an Ramler in einem Briefe vom 31. Mai 1750: ÜlLpstock ist kein so ernster Gesellschaster als Dichter, er ist so ausgeiräumt wie ' Sie oder -Bergius ( Job. Wilhelm, 1712-65). ' Denn ein BisÄcn ist er doch gesetzter, als wir kleinen Poeten Amors." m Aus ungefähr derselben Zeit berichtet Sulzer: ' ' . 'Mopstock ist ein allerliebster Mann. Ich drücke seine Hand beinahe 'mit so zärtlicher Empsindung,' als die Hand meines Mädchens der ' nachmaligen Gattin Snlzers, von Kensenhoff), und fein Kuß kommt dem ihten am nächsten. Er ist, dem Ansehe nach, ein galanter Leipziger. Er ist ziemlich lebhaft, aber dabei freundlich ernsthast, und zeigt einen wirklich .seraphischen Geist in,, seiner Miene. Er hat sich mit unseren Madchcn recht' sehr lnsiig gemacht, und i ich bilde mir nicht tveNig' daraus ein, ' daß er dem meiniaen vorzüglich nackgegangen und nach ihrem Kuß' am 'begierigri i.. 'K... '. . -r .. : ' . 1..' .' r ' zicn geweicn. ic jenen oarau, cap wir auch brav "geküßt haben. Er hat uns sehr vie! vom vierten und achten Gesang des Messias vorgelesen. "Jung und Alt mnßtcn dabei nicht nur weinen, sondern beinahe :. zerfließen ; : Viele von uuswarcn den ganzen Tag . hernach melancholisch. Eine ' starke Anzahl Frauenzimmer wurden zu unserer or- ' xi rtt .f. tc J..-' i eil

cenuiEH: vi?ceuja;aii: gr-tujen .uni; iuu lesen zu hören. Dies alles geschabt in einem sürtrefflichen Garten. Mit einem Worte, man kann nicht vergnügter sein, als wir waren. ? fSm i?" . i Als dann Klopstock auf Vodmers Einladung nach Zürich kommt, ent wirst der gleichfalls dort anwesende Sulzer von dem Dichter des Messias Zn einem Schreiben vom 23. August 1 750 folgendes Bild: Klopstock gesällt es hier so wohl, daß er mich allein wegreisen läßt. Er vergißt hier , seine Schmidtin ( die von ihm als Fanny" besungene Sophie Schmidt) und' sein Glück. Der König von Dänemark hat ihm eine Penslon von 40Q Thaler gegeben ; nun lollteKsglcich'ch stät zu -prüsentiren, ! aber er läßt Könige und Minister warten, und macht sich mit I ünglingen . und k M ädchc n lustig. Bodmcr rSi'o ich sind von seinen meisten Gesellschaften ausgeschlossen, wir sind ibm zu alt sBodmer war damals 52. Klopstock 20 und Sulzer bald 30 Jahre alt) und können nicht Wein trinken. Sie können - kaum glauben, was für Aufsehen dieser ! Poet hier macht, i Alte Weiber und Kinder lernen seinen 5! amen aussvrechen. . . . Er ist nicht lustig, als bei Jünglingen und Mädchen. Dessen ungeachtet arbeitet er zugleich in dem Messias. Dies alles tst uns ein rares Phänomen und macht uiiS'rto , E i n t selt ene'Han d s ch' r i ' f "ff Erster Student: Tu sagst, du besäßest eine seltene Handschriftlich sehe hier nur eine bezahlte Schneiderrcchnnng. Zwei' ter: Ist das keine seltene Handschrift ? P a rla m e n t s - Blü t h e. n Aeine Herren ! Freuen wir uns, daß wir das, was uns so i lange Jahre auf dem Herzen lag, endlich vom Halse geschafft haben!" Man kann ein K o pf hän ger sein und doch die Nase hoch tragen. :'".'' "''''' ' ''."' '' I'.' '' i ' A . ;;i: te&K , ,,

I,.. rtii:!!;:Hi:''i:;,,iv; V -üP t 1. f ' ! 5 I' ' '!iS,v!lis,,i!i!ii!äi . OU Tas6)tnuhr aK l?omptz. ,, , , r v ,,, r ,!!; W s Wo ist hier Norden? ist eine Frage,' ilt man oft hört, und sie wird dann " Meist nach InMgenstm.herschauMBlm tln in die Sonne oder in den Wind mit ernster Miene von allen Anwesenden verschieden beantwortet. Mancher; i- nfif A A t MM !i ff ß AmkACk, wohlweislich nicht consnltirt, denn er .geht nlchtI,Fder, M! Anderer dc? zujälliz was man von jedem Mcnscheudräsumtiv annehmen sollte ? ein Äma. teurphotograph und dazu ein Mann ist, der es mit seiner' Passion ernst nimt. trägt gar ein etwas besseres, Jnstrn ' lnent. einen veritablen Tasckcnkompaß, bHch'. .WZe aber,1ven!Z elnereIAn' wcsenden" einfach seine Taschenuhr l- 'r ' kuszoge, einen kurzen Blick auf deren Zifferblatt ' Wurfe, und ' ebenso schnell und genauer von. dort die Richtung ao :'!! i-, ' , . ; , , M 'i , Aber wie macht jener das, 'welqe hcimnißvolle Vorrichtung an seiner l!br befähigt ihn zu seinen Schlüssen?, Wie Hromethenö" schreibt, ist, d:e S:ch; so einfach,, daß Jeder sich wundem wird, der von ihr zum ersten Mal hör. In der That ist jede Uhr ein Kompaß, voran-gcsetzt,' dazz ,d:e Sonne scheint. sich sührt. . . Stelle Dich 'mit, Deiner Uhr in ; die Sonne, richte sie so, , daß.,.P Stundenzelger gerade nach dem Punkte r7t des Horizontes zeigt, über welchem die Sonne senkrecht steht, ' oder so was ' dasselbe sagt daß er parallel dem Schattenrand einer vertikalen Wand, eines Baumstammes etc. steht, und lies ; dann die Zahl von Mmutentheilen ab, j welche er noch von 12 Uhr auf kürzestem ' Bogen entfernt istP"1 Nimm dle,Pälfte 'VD dieses Bogens, so' giebt die ''NtchÄnzN von dem Centrum des Zifferblattes nach m diesem Punkte die' Nord-Südlinie an. K ' Beispiel: Es sei 8 Uhr moraens. sg beträgt die Länge 'des kurzen Bogens zwischen dem Stundenzeiger . und XU 20 Minuten; die Zahl X flebt .genau , auf der Hälfte dieses Bogens f ' c!st bezeichnet, wenn der Stundenzeiger nach ,- der Sonne weist, die Zahl X genau den Südpunkt des Horizontes. Ode? die i Uhr sei 4 Uhr 36 Minuten Nachmit. tags, so befinden sich Zwischen dem Ort ' der XII und dem Stundenzeiger '3 Minuten;, die Halste davon 11,5 Mi nuten oder der Punkt, wo ' 'der' Stun dcnzeigerum 2 Uhr 18 Minuten stand, ? giebt die Südrichtung. ' ' Der Grund ist wohl einleuchtend, da die Sonne um . ! I - . '12 Uhr lm Meridian (über dem Süd. Punkt) steht und sich in 12 Stunden um 180 Grad bewegt, während der Stun denzeizcr in derselben 'Zeit 3Ü0 Wrad, das Doppelte, durchläuft. Es 'ist noch zu bemerken, daß Morgens vor Uhr und Abends nacht) Uhr natürlich der lange Bogen zwischen dem lleuien Zei ger und XII zu wähknH.' V.1 Ter ,,??agclorscn. - r ' - :f; i .lil E 4 Im Jahre 1830 wurde, in den Ossi " lierkorps der iiteiste englischen Acai. ' menter ein sogenannter . Nagelorden-, ;:i gegründet, über dessen Ursprung und Bedeutung wir in engllzchkn Blätter Folgendes lesen: . Die Vorliebe der Bntten sür starks und edle Getränke hat von jeher im Heere ihre bcndere Stätte gebabr. , Jra Anfang unseres Jahrhunderts nun ga. ben wöchentlich die. Ofsizicre, welche zu sammen zu speisen pflegen, ein öffentli ches. Essen, zu dem Jeder stinHelanqD ten einladen konnte. Den Vörstjj i führ K tcn ein Präsident tlnd im Wice.PräWZ dent, von denen der Eine en dem oberen, der Andere an denk unteren TÄKZ?,H Tascl saß und auf Ordnung zu , haltenW hatte. ,t. War nun der Nachtisch I ausge. , U tragen und eine zureichende Menge von Weinflaschen herbeigebracht, so mußten alle Diener sich cntserncn ?.ider,SrasideniA stand ans, nahm einen Nagel und einen , Hammer und ' schlug " den Nagel ,,ln'Id:eI Thür d es Zimmers, zum 'ZeichenA i, daßH', nun Niemand mehr hinaus oder herein dürse. ' Dann kehrte er an seinen Platz zurück und brachte feierlich die Gesund heit des 5!önigs aus, worauf die Fla schen zu kreisen begannen und bald all gemeine Trunkenheit sich einstellte. Nur der Präsident mußte sich tapfer halten, denn es war ihm vorschriftsmäßig unter sägt ; früher sich zu betrinken, als all Uedrigen ünter dem Tische lagen. Wer gerte sich ' einer der Gäste zu trinken, wenn die Flasche zu ihm kam, waS re gelmäßig alle zwei Minuten geschah, s, bedrohte ibn d.er Präsident zuerst mik einer Strase und dann mit der Verach tunz aller Kameraden. ''Was'Zc:v.ältige mando hat seit 1815 in der englischen Armee aufgeh ört, nicht aber da S Trin ken überhaupt; dieses hat n-lr gesittetere Formen angenommen. - Im Jahr h 1830 wurde dann wie eingangs tx' mahnt in fast allen englischen Rkgi. menterkl eine sogenannte Nagelgesell schast (zur Erinnerung an den berührn ten Nagel, der sonst feierlich in ;. di Thür geschlagen? wurde), errichtet, und fcic 1 i t g li efc e v ! , ers lenen in be ti Ver sammlungen mit , dem OrdenSzeichen, einem silbernen Nagel, den sie an einem blauen Bande am Halse trugen. Sie machten sich bei der Aufnahme in den Nagelorden verbindlich, monatlich ein mal zusammen zu kvmmen und zwar bei einem) v bloß zu dem Zwecke, sich in guter Ge sellschaft einmal recht ordentlich zu be trinken, oder, wie sie sich malerisch aus zudrückeu pflegten, einen Nagel ja .schmiedenAÄ Ein englisches Sprichwort, dem man allgemein Glauben schenkt, versichert, meMngel von gar kein" Ausschweifung unterbrochene Leb.? weise sei der Gesundheit nachtheilig, und monatlich einmal müsse der Mmsch über die Schnur hauen, wenn er sich vohlbksindcn und lange leben wolle. Die Förderung dieses Zweckes ließ sich denn auch der ehrenwerthe Na$tf orden" angelegen sein.

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i S ;i -4, i -.il :iii!ii 4 ' ' ; ii; :l 4 ir ii;;i ,i:i': i -H, m I m M ';!::;l; M'A 'I "ti?::ii P:l ii m 4 t mm ' :l"!i i!;iiä!, . '.lllffll 'il "i'iiff Ifil I iil' I, il1 l! ;V, i ,m :? ,!!ii':ii ;(' "'I i ' 4 .1 '"ii1 j:4 i ti : ;!i'i 1,1,1. InN S "!: .'' fö'ii ii, ' i ': ?f 4 'lil f. "Hu:. i' m .1' l'l . ! .1 ß-j "Ifjf.l .-Ull" i,!;' ;V!!.' m w .ji ?';!: 1 ". '.Vi'1 ! ' ili Vi i M ,:"j:,!:'.,!j: M ''i'i; j,! -If 1 K-f. "'yi'i ' .'im ? ' vi'' ii,;'i: . : i M 1 3: i'i: -4! vi-.

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