Indiana Tribüne, Volume 14, Number 209, Indianapolis, Marion County, 18 April 1891 — Page 2
Indium Tribüne. erZchrw ' pSfillQ ONd gOOOlCQg ii iS8U3.stu&ai um dch br,su T,ni, sch, Ms -taglr2 b CtnU , Woch. Bitt uZamm, IS I VN Etx,Nst, YI Vsfi JunlchU In BtMll8Uif tt 85 ßf dßÄt ISO O. accölönSCc.
JAdM-polK, Jnd 18. April 1891. Die Stimmung in den Neichslanden. :i - W W T f ' ? ft. W 3 Tb xui cem eiap luuo er vl Ztg." geschrieben: Thatsächlich liegen hier die Dinge jedoch so, daß mit Ausnähme einer verschwindenden Minderheit, die nichts zu verlieren hat, Nie mand eine Aenderung der jetzigen Poli tischen Laqe herbeiwünscht. Auch der ungedudetste kann es pch vorrecynen, welche Folgen es für unser Land ach sich ziehen müßte, wenn eS wieder fran zostsch würde. Der allgemeine Militärund Schulzwang, die Haupwrfache, welche semetzeit die Einzewöhnung in die neuen Verhältnisse erschwerten, sind inzwischen auch m Frankreich eingeführt, sodaß also nach dieser Seite hin nichts zu gewinnen wäre. Dagegm würde eint Steuererhöhung von 11 auf 13 M. auf den Kopf eintreten; das Land, da? ' .:. k.' . r .ri. . t.fcrt jtuisllci icinc ciui iixuic uuu dade! die besonderen Verhältnisse berück sichtigen konnte, würde seine Selbststäw digkeit verlieren und wie früher zu einer wenig beachteten Provinz herabgedrückt werden ; die aufblühende Landesaupt' stadt würde wieder zu einer Provinzialstobt dritten Ranges herabsinken. In den Schulen, an den Gerichten und im gesammten öffentlichen Leben würde die Quälerei mit dem Französischen wieder beginnen, das doch immer, nur einem kleinen Theile der Bevölkerung geläufig gewesen ist. Für Industrie und Landwirthschaft wäre ein solcher Wechsel gleichbedeutend mit halbem Untergang. Erstere hat sich in Deutschland ein lohnende Absatzgebiet geschaffen, während die französischen Unternehmer so viele Neugründunßen geschaffen haben, daß sie nur noch in vereinzelten Jndustriezweigen auf die elsaß-lothrinifche Fabrikation angewiesen sind. Daß, wenn die französische - Mitbewerbung wieder zugelassen würde, die Weinpreise mindestens um die Hälfte sinken müßten, sei nur beiläufig erwähnt; was dies übrigens für unsere Landwirthschaft bedeutete, läßt sich daraus entnehmen, daß die reichsländischen Weinberge einen Werth von rund 230 Millionen Mark darstellen. Die Bevölkerung ist viel zu einsichtig und viel zu praktisch veranlagt, um dies nicht einzusehen, aber sagen darf man es nicht-. Blättert man manche re!chsländ:sche Zeitungen durch oder liest man die Sitzungsberichte des Landesausschusses, so wird man kaum je ein Wort zu Geficht bekommen, das den gegenwärtigen Zuständen eine günstige Seite abgeM 4 l fif$Mäk mCTmA fa jvimu, nvuf jcucuc. cuic vCiic uuupyi liche Erklärung, daß man im engen Anschluß an Deutschland die Zukunft des Landes erblickte. Dieselben Lmte. die im engern Verkehr mit der Anerkennung der Lage unseres Landes nicht zurückhalten, verstummen plötzlich, wenn sie wissen, daß sie französische Zuhörer habm; sie entfernen die Bilder des deutschen Kaiserpaares oder die Soldatenphotographu ihres Sohnes aus der Wohnung, wenn .sie Besuch aus Frankreich erwarten, sie oriifcttt in Kealeituna eines solcben Be iiimrä thr öllneiinme Rekannten mml - - - - - - , f I 7" -7" " - - 7 mehr, um ja keinm Gedanken an irgendwelche Gemeinschaft mit dem Bedruckec auskommen zu lassen? sie un terdrücken in der bekannten Adresse an den Kaiser alles, was als eine offene Anerkennung der unverbrüchlichen Zu gehSrigkeit zum deutschen Reich ansgelegt werden könnte. Dieses doppelte Spiel ist es nun. was den französischen lChaudlNismus im Glauben läßt, die Elsaß Lothringer feien noch mit jeder Faser Franzosen und könnten den Tag der Befreiung nicht abwarten. Dieses Doppelspiel trägt also mittelbar die Schuld an der Einführung der Vaß maßregeln, in denen die elsaß-lotyrin-gische Bevölkerung nur erntet, was sie gesäet hat. Von dem Augenblick an, wo die Mehrheit der Elsaß-Lothringer es nicht bloß fühlt und in vertrautem .. 's. f..i r .j TT. ÄiciC uyi, üiiuciii uuu) vcu vuv uu Welt erklärt: Wir sind deutfch und wollen deutsch bleiben, ist dem Chauvinismus in Frankreich der. Boden enb 'zogen. k Die zweijährige Dienstzeit. Kürzlich ist ein höherer Officier der bmtschen Armee, der Generallieutenant v. Boguslawski, mit einer Auffegen erj iSÜAt(4 innir'iet irt tnf. äiyijtjjt. 'w'wtfl! inwiijmnni, 4 vvt tfe er die Kiniübruna der zweil'äbriaen Dienstpflicht befürwortet, um der deutscheu Wehrkraft diejenige Ausdehnung zu geben, welche sie angesichts der europäischn Lage entwickeln sollte". Ausdrücklich wird bemerkt, daß mindestens mtxii Mekjahrlge Dienstzeit nothwendig 11 fei um den Rekruten soweit zu erziehen, daß er in der Todesgefahr, in den verwirrenden und betäubenden Erscheinungen des heutigen Gefechts seine Pflicht - ac z ir . (AMiX. 1 i!I 1 u II II llil VLUIIUC III. JKJUV UUUXV sische Heer ist im Frieden 23 Bataillone Lud 46 Batterien stärker, als das dmtsche, seine Kriegsstärke beträgt 1891 ' 3,240,000 Mann gegen 8,900,000 Mann in DeutschlanÄ. Da überdies noch 80,000 Mann Gendarmerie, Douaniers und Forstleute in Frankreich vollständig für Kriegszwecke orgamsin und verwendbar sind, so hat Deutsch.land 1891 eine Minderzahl von 420,. Z00Mann. - ',, i , .1 ff i - i Die 49 Millionen Köpfe des deutscheu Reichs bringen also weniger Streitbare aus, als die 33 Millionen FrWSsZen. Um dieses , MißverhältciS 5z2lkiöen. kann man nack An-
stcht Boguslawskis zwei Wege für möglich halten, einmal bei voller dreijähriger Dienstpflicht eine so gute Ausbildung des einzelnen Mannes, daß feine Qualität, die mangelnde Quantität ersetzt, oder die Einführung?)er zweijährig gen Präsenzzeit. Wir haben äugenblicklich bei den Fußtruppen: dreijährig Gediente, zweijährig 22 Monate Gediente (Dispositionsurlauber), einjährig FreiwilligeErsatzreserven mit zusammen 20 Wochen Dienstzeit, dann die Volksschullehrer. Beim Train gibt es dreijährig Gediente und Mannschas ten, welche nur 6 Monate dienen. Du Beurlaubung zurDisvosikion soll äugenblicklich nach Mehreren HanptgesichtSpunkten erfolgen. Gute Führung und Ausbildung, die hauslichen Verhältnisse und die Dienstzeit follen dabei maßgebend sein. Herr v. Boguslawski erklärt, daß der dritte Jahrgang, die Zurückbleibenden, in seiner Mehrzahl unbedingt kein Musterbild alter Soldaten biete. Man könne ganz zufrieden sein, wenn er keinen schädlichen Einfluß ausübe. ! Weil so verschiedene Gesichtspunkte Vorhände sind, wird der nicht Entlassene nur zu leicht Unzufriedenheit und Mißmuts hegen und dadurch bemmend und hindernd wirken. Was der Versasser übel das mittelmäßig militärische Element der Ersatzreserven sagt, deren Ausbil dungJahr für Jahr die Kräfte derO fsi. ciere undUnterofsiciere so übermäßig an strengt, wird von allen Seiten bestätigt werden. Dispositionsurlauber und ErsaSre. serven sollen nun mit der Einführung der zweijährigen Dienstzeit verschwinden und so die Einheitlichkeit in die Armee wieder hergestellt werden. Chinesische Contrevanve.
Es ist nicht wahr, daß ein Chinest wie der andere aussieht. Und doch ge räth selbst der geringste Pfysiognomiker, wie es z. B. die Polizisten von Mott street in New Fork sind, in große Vn legenheit, wenn er am Morgen vor dem Polizeirichter unter Eid seinen mongo tischen Gefangenen, den er am Abend vorher mit einer Gesellschaft feiner Landsleute verhaftet hat, aus dem Gewirr herauslesen und identificiren foll. Und weshulb. verläßt den Gesetzeswäch ter gerade hier sein gutes Gedächtniß? deshalb, weil der mongolische Typus an sich so besonders charakteristisch und fremdartig ist, daß der Blick des Kaw kasiers eben nur die in's Auge springew den Rasseunterschiede feinem Gedächtniß einprägen kann, für die feineren individuellen Züge aber kein Verständniß hat. Würde er aus einige Jahre nacZ China gehen, nur von Mongolen um geben, so würde er bald die der Rafft angehörenden allgemeinen Züge durch die Gewöhnung ihre Fremdartigkeii einbüßen, er würde anfangen, die einzelnen Menschen von einander zuuntw scheiden und schließlich auch nach 'kürzn Bekankt schaft ein Individuum mit eben solcher Sicherheit wiedererkennen, vieei heute den Strolch, den er gestern derhaftete, mit Leichtigkeit aus einem Dutzend seinesgleichen heraussindet. Unstreitig wandern alljährlich Hunderte, vielleicht Tausende von Chinesen mit ihren Ersparnissen über den Stilleo Ozean nach ihrer Heimath zurück, denn zum Scherz behalten sie weder ilrer Zopf, noch ihre Kleidung bei, oder las fen ihre Familim daheim. Und doct werden ihrer nicht weniger, eher mehr.' Der Umstand daß die Zollbeamten ir. San Francisco selbst nach der vorke gendm Photographie deren chinesisches Original schwer ldentisizieren können, harte zu einer unglaublich frechen Aus. nützung der Urlaubsscheine geführt. Ein Chinese, der amerika müde war, ließ sich einen Urlaubsschein geben und verkauft, ihn dann, zu Hause angekommen, an irgend einm Landsmann, der hier fein Gluck versuchen wollte. Das Expenmen! wurde nur in fehr wenigen Fällen , ent deckt. Aber es gibt für die unbemittelt ten Chinesen ein viel besseres und billi geres Mittel: Sie lassm sich übet du Landgrenze einschmuggeln. Vom Süden her geht das nicht mehv so gut, denn einmal ist die Bewachung der Grenze, sowohl seitens der Bundes reginung, als auch seitens Mexikos. eine fehr strenge. Dann auch liegen weite, unftuchtbare und mmschenleert Strecken zwischen der Grenze und den nächsten Ansiedelungen, und mancher unglückliche Mongole ist den Strapazen der langen Märsche erlegen. Viel bequemer laßt sich die Einwanderung dön Norden her bewerkstelligen. England verbietet bekanntlich die Einfuhr von Chinesen nicht, sondern legt,, ihnen nur eine Kopssteuer von fünfzig ' Dollars auf, die sie natürlich mit Freuden de zahlen, um so bald wie möglich das gelobte Land der Nordamerikanischen Union zu betreten. So erhält Canada das Geld, und wir die Chinesen. Nur wenige derselben wagen es, sich zu Fuß über die Grenze zu stehlen. Die große Mehrzahl dieser lebendigen Contrebanoe wird zu Schiff eingeschmuggelt, und eine der beliebtesten Linien ist der Pugetsund mit, seinem ausblühenden Verkehr und seinen verzwickten und engm Fahrstraßen zwischen Jnselchen und Fjorden. Namentlich die Fucabucht mit ihren zahlreichen Inseln ist ein be liebter Absteigeplatz. Die Schmuggler betreiben ihr recht einträgliches Geschäft in harmlos aussehenden Fischerboten von fünf bis zehn Tonnen Gehalt, und lassen ihre Fahr, zeuge ordnungmäßig in Victoria regiftri ren und sich ihre Schiffspapiere ausstellen. Unweit des Hafens von Vic toria, dort wo an der Jndianerreservation eine Bofe. verankert ist, schaukeln sich gewöhnlich mehrere dieser leichten Slipper. In der Stille einer mondlosen, oder regnerischen Nacht nehmen t. i . i ' . r " '5 ne oann erwa ein zueno ymezen und ein . gut Theil des verbotenen Opiums an Bord, die Anker roerden gelichtet und mit günstigem Winde glri ten die Fahrzeuge pfeilschnell nach den Jnfeln James, Sidney, oder nach der Cadborough - Bucht zu. Hier werden die Chinesen gelandet und das Opium ausgeladen. Die Gegend ist völligem-
pm uno menschenleer. So geht 'die' Fahrt mit lebendiger Contrebande etw
dreimal hin und her. Inzwischen ist eine größere Schaluppe angelangt, web che den wartenden Trupp der Mongo len an Bord nimmt und sie sicher nach Port Townsend oder Dungenetz beför dert. Die Gegend bietet so viel gute Landungsplätze, daß die Zollbeamten der Ver. Staaten sich verzwanzigfachen müßten, um nur eine einigermaßen aus reichende Küftenbewachung zu ermöglichen. Haben die.Chinefen erst emmal die Wohnungen angesiedelter Lands leute erreicht, so sind sie vor jeder öe fahr geborgen. Oeretsigung uAfittdeade ' Sprache. Der Edison-Phonogravh ist kürzlich in Berlin m interessanter Weife praktisch verwerthet worden. Die 'beiden Aztekm in.CasiänS PanöptikuQ haben in ihrer eigenartigen Sprache dem Phonographen anvertraut, daß sie z den , letzten ihres Stammes , gehören, daß sie Mr. Maximo und Mrs. Bartolo heißen ferner daß sie sechsundfünf, zig respective fünfundvierzig Jahre alt und lange veryeirathet sind. Der durch seine Shallverbesserungen des EdisonPhonographen - bekannte Physiker Hm Carl Caroli hat mit feinem Apparat diese Ausnahmen vollzogen. . Die Auf' gäbe war nicht leicht, wl die beideo kleinen exotischen Menschen nur fehl unvollkommene Laute und dazu mit nur schwacher Stimme von sich geben können. - Aber wie erstaunten die Beiden, als ihnen der Apparat ihn Stimmchen wiedergab. Msisw tionrnq alatf tueati . . . .klang kS auS dem Phonographen' zurück.. Die im Aus sterben begriffene Sprache der Azteken, zenes altmexikanischen ' Volksstammes, ist nunmehr in Wachs eingegraben, und der Kulturhistoriker Äd Sprachforscher kann dereinst die OriginalauSsprache eines nicht mehr vorhandenen VolkeZ durch den Phonographen sich vergegenwärtigen. Herr Caroli hat wegen dn Zerbrechlichkeit der Hachswalzen gleich mehrere Aufnahmen gemacht. Oom Jnlanve. Der Kanton ,N euch tel in ber Schweiz schickt uns alljährlich 800, V00 Gallonen Absynth.. Der junge Vanderbilt hält sich zur Zeit in Monte Carlo auf. Er kann's affordem" Wenn'S nicht zu lange dauert. New Aork ist mit falschen Nickelstücken förmlich überschwemmt. Es soll dort mehr falsche, als echte Nickel geben. Ex Präsident BuchananS Schwägerin, Frau Edward G. Buchanan in Philadelphia, ist in hohem Alter mit Tod abgegangen. E inige N ew I o r ker haben eine Corporation zur Einrichtnng von .2 Cents-Diät Küchen" gebildet. - omen et ornen das wird wohl außer ordentliche Diät" sein! Für die Weltausstellung in Chicago hat der Mutterstaat Jllinois nur S500,000 übrig, nicht mehr als das ferne Californien für denselben Zweck ausgeworfen hat. Der dritte Assistent des Staatssecretär Blaine hat refignirt, um eine Professur am Columbia-College anzunehmen, welche $5000 Salär einbringt. Ein früheres ResignationSschreiben, welches Herr . Moore bei Blaines Amtsantritt einreichte, lehnte Herr Blaine ab. Als der Mönig des Hnmbugs", P. T. Barnum vor etwa acht Jahren sein Testament gemacht hatte, ließ er sich sofort don mehreren hervor ragenden: Merzten auf seine geistige Zurechnungsfähigkeit prüfen, um späteren TestamentSftreitigkiten' vorzubr. gen. Sem, Testament ist daher auch unanfechtbar. . Jn'Glodwin. Mich., hat ein Deutscher, Namens Chas. 23. Leh mann, durch 'Selbstmord geendet, weil eine in Detroit wohnende Frau, NamenS Mary Moscher, welche ein , von ihm im Michigan BolkSbtatt erlassend Heirathsgesuch beantwortete, im letzten Augenblick zürücktrat. Lehmann hatte sich von seiner ersten Frau scheiden ? las sen, da diese dem Trunk ergeben war. Vermuthlich hatte er dieselbe auch durch eine Annonce,, kennen gelernt. ... Der .Mi ch i g a n e r Saljtrnst hat aufgehört, zu bestehen aber die .Mich,ganer Salz-Assoeiatum ist eben fröhlich aus seiner Asche ttjwnden. Und der Zuckertrust blüht und gedeiht unter : dem ! Pseudonym ' Zucker. RaffinerieCompany". : Und der Chicago GaStrust lebt weiter und befindet sich wohl und .helter. Und ein Kupfertrust ist erst drei Tage alt ' und ; ist alive and kiclring. Und daS Anti-Trustgefetz lebt auch noch aber fragt mich nur nicht : wo? - Un er e Landsmännin Blanche WÄis Howard, die an den Herrn v. Teuffel in Stuttgart berheirathet ist,1 ist auch jetzt noch literarisch thätig" Ihr Gatte sagt ei tmt Mi&äMtrm die Ehe ihr : Talent iu Fesseln legen sollte.- Im Gegentheil: wir wellen hoffen, - daß die Ehe daS schönste, daS noch von keinem Manne erreichte,' göttliche, schöpferische Talent deS WeibeS bei Frau von Teuffel zur Entwicklung bringen wird. - Das: G esetz schreibt vor daß auf jeen Bewohner in der Stadt New York- 600 Kubikfuß Luftraum treffen solle, doch es zeigte sich, daß dieses Gesetz mehr oder weniger ein leerer Buchstabe ist., So wurde z. B. in No. 89 Clintonstraße ein Fall vorgefunden,' daß fünf Erwachsene und em Kind in einem kleinen Zimmer wohnen. Im vierten Stockwerke des Hauses 13 For sythts wurde entdeckt, daß in einem klei nen , Raum vier Ermachsene und drei Kinder vegetiren ' In einem kleinen Zimmer deS HauseL No. 17 Eldridge straße ' wohnt Wolf Berg mit einer aus drei Erwachsenen und fünf Kindern bestehenden Familie., Aehnliche haarsträubende Fälle wurden in No. 90 Catharivestraße, No. 21 Ludlowstraß No.S0 Eldridaestraße. Ne. 47 Effer.
firaße, No. 16 vorzytystraße und No. Mulberrystraße entdeckt. Die Gefundyeitsbehörde will diese entsetzlichen Mißstände zur Kenntniß der Grvßgeschworenen bringen. Der italienische Gesandte in Washington, Baron von Fava, ist in Folge der New Orleans Ereignisse in letzter Zeit so oft genannt worden, daß von etwas über lemePersönlichkeit wohl Interesse sein dürfte. Der Baron wird von Allen, die ihn kennen, als eine Art Sonderling geschildert. Sein ältester Sohn ist ein erfolgreicher Baumeisterin Washiugtou, steht aber mit seinem Vater so schlecht, daß sie nicht mit ein ander ..sprechen. Seine Frau hat ihn mit den übrigen Kindern vor einigen Jahren verlassen und lebt in Europa. Sie ist reich, wahrend Fava selber aus sein Gehalt angewiesen ist. Dasselbe beträgt zwar H16.000, aber Fava besin det sich durch 'unglückliche Spekulationen und Wetten immer in Geldverlegenheit. Sein Credit bei den Washingtoner Geschäftsleuten ist deshalb nicht gut. Eine seiner 'Sonderheiten ist, daß er alle Paar Wochen seine Wohnung ändert und daher Niemand ihn zu finden weiß. Das soll schuld fern, daß ihn eine Depesche verfehlte, welche ihn an vies, die Scote Rudini's, welche ihn abrief, nicht abzugeben. Wenn man zu alledem annimmt, daß er trotz seiner Jahre ein Stutzer ist und es liebt, den angenehmen Schwerenöther zu spielen, so ,st das Bild eines Diplomaten, wit er nicht fein soll, fertig. John L. Sullivan, das prachtvollste Stück Muskelfleisch, in dem noch je eine menschliche Seele ihr Quar tier aufgeschlagen hat, schreibt der Louislle Anzeiger", ist in unserer Stadt empfangen worden, als wäre er ein ganz besonders erfreuliches Kunstprodukt der amerikanischen Civilisation. Und zwar waren es nicht nur Sports, Gämbler und Leute ähnlichen Kalibers, welche sich dem großen Preisknoten mit ehrfurchtsvoller Devotion zu Füßen legten, sondern auch in solchen Kreisen, die im Allgemeinen als anständig und gebildet gelten, herrschte fieberhaste Aufregung ob Sullivans Ankunft. Es geht uns ja natürlich schließlich nichts an, wenn andere Leute die Verdienste dieses Fausthelden besser zu würdi gen wissen, als wir es zu thun vermSgen, allein in dem gebildeten Menschen empört sich doch das sittliche Gefühl gegen diesen abscheulichen Humbug, den man in einer großen, gesitteten Stadt mit einem Menschen treibt, dessen rohe Instinkte wahrhaftig nicht geeignet sind, ihn zu einem Gegenstande der Bewunderung zu machen. Wir verstehen es, daß man sich für ein fchones Roß, das im stolzen Vollgefühl feiner Kraft die Glieder streckt, zu begeistern vermag, wir begreifen die Freude, die man über einen prächtigen Löwen oder Tiger empsinden kann, wie aber gebildete Leute in förmliche Ekstase gerathen können über einen Menschen, der vielleicht mit Steineklopfen würde sein Brot verdienen müssen, wenn ibn die Natur nicht zufällig so verschwenderisch mit gutem, hartem Muskeifleisch ausgestattet hatte, das geht denn doch über unser Verstandniß huu" In der Farmers -Allianz droht eine Spaltung über die Frage des Auftretens derselben als politische Partei auszubrechm. Die südlichen Mitglieder sollen dieser Absicht sehr kühl gegenüber stehen, während die westlichen Feuer und Flammen dafür sind. In der Woche vom ö. bis 12. April sind in Brooklyn, N. Y., 30 Menschen gestorben; 103 mebr, als in der Woche vorher, und 6 mehr, als in der letzten Decemberwoche von 1889, in welcher in Folge der damals herrschen den Grippe bisher die größte wochent liche Sterblichkettsziffer in Brooklhn erreickt worden war. Deutsche Locaknachrtchtcn. Königreich Baiern. Zur bleibenden Erinnerung an dtt diesjährige Prinz-Regentenfeier hat ein Söldner in Reichersdorf sein ganzes Besitzthum (ca. 42,000 M. werth) zu einer Stiftung geschenkt. Es soll auf diesem ca. 50 Tgw. umfassenden Besitzthum ein Spital errichtet werden. Anläßlich eines Rencontres auf offener Straße wurde der Rechtspraktikant Runk in Straubing von dem Lieutenant Ableitner von der 10. Companie des IU Jnfanterie-RegimentS durch Säbelhiebe über den Kopf gefährlich verletzt. Gegen den Rechtsanwalt Meier in Weiden hielt das Ehrengericht der Nürnberger Anwaltskammer eine zweitägige Verhandlung ab, die mit der Verurteilung des Genannten zur Dienftentlassung endete. Meier hatte einen feiner Klienten unrechtlicher Weife um mehrere Tausend Mark ßebracht. f. In Würzburg Domkapuular Dr. Reininger, der Senior des bischoflichen Domkapitels Der, wie f. Zt. berich tet, vor einiger Zeit nach Unterschlagung von der Ofsiciersspttseanstalt gehörigen Geldern fahnenflüchtig gewordene Pre mierlieutenant des in Zweibrücken gar nifonirenden Bataillons des 13. Jnfan-terie-Regiments, I. Fasel, ein gebore uer Würzburger, hat sich der Comman dautur in Würzburg gestellt und wurde unter Begleitung eines Ofsiciers an das Bataillon nachZweibrücken abgeliefert. Selbstmord durch Erhängen begingen: in Dorsgütingen der Altsitzer Belzner, in . Gerolzhofen der Bäckermeister und Magistratsrath I. Johanni, in Steinwiesen der dem Trunke ergebene Flößer Joh. Porzel, gen. kleiner Schütz, in .Stemmasgrün der Hofbesitzer Jak. Prell, in Würzburg der Juliusspitalmüller, Endres,, in Wüstenselbitz der Weberssohn Joh. .Christian Neubauer (aus Furcht vor einer ihm bevorstehenden Bestrafung wegen Gefährdung emes Eisenbahnzuges) und in Zettlitz der Schneider Joh.,. Dressel; der Notar öadler von Hammelburg hat sich, unheilbarer ,, Krankheit , wegen, erschossen; m Passau hat sich der, wegen Sittlich Kitsverbrechen, begangen an schulpflichtigen Mädchen, zu 9 Monaten Geiäna-
! .niS beurtheilte Pfründner Jak. Huber nte&tB; den.glchen Tsd aab sich der
zpVrzeuanvreyer Ion. Mzumer rn ine genSburg. Den Tod deS Ertrinkens fanden: der Zimmermaster Johann Kneitl von Mershsusen, der Schneider Lutz von Eibelstadt, der HänÄer Kaufmann von Laugdorf, der Baners söhn Martin Gräf von Oberörüchkem und der Bauer Andr. Schoning von Oberbürrbach; todtgefahren wurden: in Eisenstein der Knabe des PäcknnfierS Frey, in Saussen der Tagelöhner. Joh. Paulus Frirsch von Brand (vulgo Kreuzerpaula), in Motschenbach der Dienstkneckt Ga. Küssuer. oen. Lans.
jörg, und in Passau der Fuhrkuechi ' Mdw. Brennhofer von Pumfietten; Tölz wurde dem SchreinermeifterSsohn Schröder durch einen zusaMnensturzenden Bretterhaufen der Kopf zerfchmet tert. Ein Raub der Flammen wur den: die O. Halbleib'fche Papierfabrik rn Brückenau, die' Haag'sche Bierbraue rei in Oberdachftetten, sowie die An Wesen folgender Besitzer: Maurer S. Tieienbacher in Altenberg, Söldner, Jotz. Zöpfl und Jak. Rischböck in, Bergheim, Oekvnvm Gg. Hörmann' (Bester Bauer) in EberSbach, Mo delleur Kretzschmar - LMNlberg, Schuhm. Jak. Wildernuknn Nenze heim, Bauer Binder Zum' Schlnßin Poxau und Söldner Carl in Bm kam. Großherzogthum Baden. k Letzter Tage waren es 200 Jahre. daß Mannheim ausBeschtSGeneralS Montclair dem Eroboden gleichgemacht wurde, während kurz r vorher daS Schloß und das Zeughaus in Heidelberg durch i Melac ausgepündert und niederge?. brannt worden waren. Das gleicht Schicksal traf die Städte Offenburg, ! Kreuznach, Ladenburg, Oppenheim, Gernsheim, Bmchsal, Franrench, Ab zey, Pforzheim, Baden,Wastatt und un gezählte kleinere Orte. Me wurden sämmtlich zerstört, daß kein Stein aus den andern blieb. Landwirth Linus Heine von Hecheln, dessen Anwesen total abgebrannt ist, wnrde nebst seinem Sohn Norbert Heine wegen Verdachts der Brandstiftung verhaftet. Auf dn durch die vielfach ZugsenigleisungeR bekannten Zell - Todtuauer Eisenbahn stürzte ein mit Gütern beladen Eisenbahnzug über einen Bergabhang hir, unter in den hoch angeschwollenen Wie. senfluß. Personen siuv keine verletzt, der Schaden jedoch ist em bettä btlicher. f In Villingen Spital, und Stif. rungsverwalter Joh. Evang. Schleicher, Als Bürgermeister von Biüingen mußt; er sich im Jahre 1349 nach Niederwer. fung der Revölutwn flüchten zuerst rn die Schweiz, dann nach Amerika, Dort wirkte er als Pädagoge in Ein cinnati und Memphis. Nach Erlassung des Amnestiegesetzes kehrte er 1864 i, eine hiesige Vaterstadt zurück. Aus der Rheinpfalz. Die Ueberreste des von den Fluch beö Rheines unterspülten und eingestürzten römischen Kastells in Altripp sind nun durch Sprengung vollständig beseitigt und ist damit der Schiffahrt nn großes und unter Umständen an jeuer Stelle gefährliches Hinderniß auö dem Wege geräumt worden. Auf dem Bahnhof in Edenkobm wurde de, Schaffner Pfetter in dem Augenblicke von der Locomotive überfahren, als er den Zug durch Herumreißen der Wnchi von der Fahrt auf ein falsches Geleise bewahren und so ein großes Uuglück verhüten wollte. Der Tod trat sofort ein. Der als Opfer der Pfüchttreuk Verschiedene hinterläßt eine Iran und fünf unmündsge Kinder. Der Kauf mann Joseph Pilgeram, ein Kirchhn. mer, der schon lange Jahre in Mainz weilt, hat unserer Stadtgnneinde sein ganzes Anwesen im Herrngarten, in welchem sich Töchterschule und Kindergarten befinden, sammt Zubehör scheu, kungsweise Übermacht. Damit ist das Fortbestehen der genannten Anstalt gesichert. Elsaß-Lothringen. Wegen Körperverletzung wurde de, Viehhändler Eduard Guthmann m Metz zu 1j Jahr Gefängniß verurtheilt. G. hatte den Eisenbahnbetriebs-Secretäl Hennig, von dem er Judenjunge" ge. nannt worden war, dermaßen verhauen, daß der Mißhandelte ein Auge einbüßte und eine GehirnerschütieruLg erlitt. Wegen Kindesmordes wurde die Ehefrau des Sägemüllers Hubert in Nideck verhaftet. Dieselbe hatte ihrem zwei Wochen alten Kinde den Schädel eingeschlagen und den Leichnam im Walde unter einem Steinhaufen versteckt. Wegen Majestätsbeleidigung ist der Pastor Älois Hessemann aus Kochern verhaftet morde? Man wird sich deS schau, berhaflen Familienmordes im Schaaf'schen Hause zu Berlin noch erinnern. Der Architekt Schaaf brachte seine ganze Familie um, mit Ausnahme der kleinen Elfe, und beging dann Selbstmord. Else Schaaf ist nunmehr nach einem fünfmonatlichen Aufenthalt in der U niglichen Charitee aus diesem Kranken-' Hause als völlig geheilt entlassen worden und befindet sich gegenwärtig im städtischen' Waisenhause. Die Kleine hat ihre Sprache sowie auch daS ErlnnerungSvermögen völlig wiedererlangt und entsinnt sich der Vorgänge jener Cchreckensnacht des 6. OctoberS; nach den Erzählungen der kleinen Else muß sich der Vorgang jener Mordscene genau so abgespielt haben, wie f. Z. an genommen. Papa hat wohl Mama'n geschlagen," so erzählt daS Kind jetzt ganz gleichmüthig, und als Mama weinte, bin ich aufgewacht, Papa sah aber so furchtbar aus, daß ich nicht zu schreien wagte." Nach den , weiteren Schilderungen des Kindes, das, jenes Morddrama von Anfang bis Ende in feinem Bettchen mit angesehen, hat der Wahnsinnige wohl die älteren und dann die jüngeren', Kinder getödtet, die Else weiß nur noch, daß Papa sie auch einmal geschlagen und dann sei ! sie eingeschlafen. Die, Kleine zeigt keinerlei Verlangen 1 nach Eltern , und Geschwsstern und ist ziemlich apathisch, wahrend sie früher äußerst luftig und aufgeweckt
Carl Yiugplmk'S &M4 Kuch - Handlung ! 09. 7 Oüv OlsbsQaM.
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