Indiana Tribüne, Volume 14, Number 196, Indianapolis, Marion County, 5 April 1891 — Page 5
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rnniTT ifn"iini nriin nnn iiniriiiini kTiifri Oarnrn wurde er gemordet ? CM caf Vuaud;u, stlSA nit auf seine gib alle Mutter hören wollte. . QU hstte ih gerathen, sa zn lhnn, die fit ta lZree 2zd getha hatte. 'Sk iA'nlchl der giriugfte Zdeifel, dßdi, Lte dar Iahn' sich iuer beffne Gesund. hrU ttftrnj und länzn leiten, eU die Leute heuten Die Ursache ift, da w j Tagt hie gntkN alle Wtter seden Hnbft eine Onantüll Wedijiue eisl gt,n. eie sammelte Lurzel, Kränter Und Rinden. Sie hielten aJ Vlut rein und derhinderte dadurch Krank, hetten. velche letzt so iansig dorksmmea. SI ist kein övnlel, daß die S n W a chinesischen kkSntnVkdlzisen die besten sind, welche die OeU je herdoreebracht. Diet ist eine That, suche und wir besitze Hunderte do Zeugnissen 2ttz LärJ, Kelche dnrch den Seb rauch diese MLel kurtrt Kotten sind. Otr gedranchen keine kusSlichtn Fabrikate, ßseder geit uü? die dos der Natnr erzeugte tttel, daher die dielen Kuxen. &k le:sta"' Shnrn nicht für - ConfuAa LsN, Nntnsnchnng oder Nath ud Sie dekntt öloS Krauler, welche sich sdnieL für Ihre Fall eiZtnen.' Sie sind mit beschick nd Kennt -it. .. ...k .f. i.v. ,rr rs v... Mif . VHk fCM JIVCU 0 I Vt dtt Urzt sie dsrschttüt. Opnchen Sied und prüfen Sie die Lifte J" l-A : atz ine. CI wird Ihnen nichts dafür berechnet, da KIZnktzH' :ch nicht gezÄnnge die Vkedizine i kanseN, t?n Sie nicht Llaus, daß sie uutze. : Wen Ihr Uebel nicht heilbar ist, werde wir es Ihnen sgen.T I Os7.eeOp?k5nsdn: 9 bis 12 Uhr Va. &i ernjL r 0 rtfc ttlfc taz, l Uhr V. bt uyrnqm. MGM m m 4y m w v f wwwwWAö'MiWWWWj .. "'::...' .;.r nts-1!11 'V 'sViiti! '-S"1'' I t?n.a rirtL: ?N üllCiA UlULuulWll WUM1.M r-::;.;:::;:; Zndittjch, s. ...': Jiiij;i.liif"'-,I'S - '-ififtfi ;!' : ::;&., " ! 1 211 vl 23 3l fi"l s ttZne Jnds fabrlifittCft rntr;:rt et- ,,Z. onath ,s Lak C.S, '.43 och t KxNl 1331 II esf ev l fI tux PaetZ luf: Will 100 VN.ae?et,t 4Äk& titx m. tt m,e is t. r r. p tCJl.Jtcot;'. ssf tlirna UX eil x tr i tC3 t.J lXi f csf ttl UV t x, U. AJUt ,:, u tti. fit cu, ; - Hl i'l'-'"?'k'i!' Z,,' 'f'V'Jr' ay(vw .i:il,t!Jk;:: lC&S PMCMB' ZniUt ie tw ,t es tzifn Ptsk aS, ih. l Usttitt t mw-wm- ! ClgOO'!1 aJGt'O0 ;
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; Zu dem Titel- und Diplomatenhandel, der gegenwärtig die Berliner Be Horden außerrrdentlich ln Anspruch nimmt erfahren die , Berliner Blätter eine , Reihe u verbürgter, Einzelheiten: Vor, Allem ist., festzustellen, daß die Schuld bei den zwei Verhafteten ganz unverhAtnißniäßig vertheilt liegt. Mit dem Hanptkonto ist ' lediglich Reüer be lastet. Der Hoflieferant Eduard Thiele hat an der ,unerquicklichea Sache Nur so weit Theil, als er sich von Reiter, der rhrn erst einige Tage zuvor von einem hresigen Hlieferanten vorgestellt vor den war, in einem einzigen Falle , alH Zwischenperpn hat gebrauchen lassen. Der Hergang wird uns folgendermaßen dargestellt: : ; Der Inhaber einer hiesigen Teppich, klopserei, Herr Graßnick, der schon län gere Zeit ftr den kaiserlichen Hof arbei tet, hatte beim Hoftnarschallamt . die Titelverleihung nachgesucht, und zwar ohne irgend emem Dritten davon Kennt' niß zu gebend Um so lebhastervar sein, Ueberraschung, als eines .Tages Herr Thiele, mit dem er geschäftlich verkehrte, ihm die Andeutung machte, ein Agent, NamenS Moritz Reiter, wäre allein inr Stande, auf die Gewährung seines Wun fches hinzuwirken, ohne ihn fei ein Erfolg undenkbar! ; Irgend welch Summen sind von Herrn Thiele l nach weislich weder vereinbart, noch empfan gen wordnr ; vielmehr hatte, er behufs weiterer Abmachung Herrn Graßnick einfach an Reiter verwiesen, der ihm selbst wiederholt im Hinblick auf senu einflußreichen' Verbindungen erklärt hatte, eS Ware dabei auch mcht das Min, beste m riskiren. Kurz vorher dies Vorgänge spielen im Jahre 1888 ! hatte Thule selbst noch für ein ähnliches Gesuch im eigenen Interesse dreihundert Mark nutzlos gespfert? die Empsange rin war eure Dame, welche die be jchrievene Visitenkarte eines bekanntem und angesehenen Hofbeamten vorlegte. Diese Karte rftH'Zachi m dn Hand deS Untersuchungsrichters befin den; auch der Name der vermittelnden Dame, die ein sehr drastisches Versah, ren gewählt haben soll, ist bekannt. Von den Andeutungen, welche Thiels dem Herrn Oraßnick gemacht hatte, gab dieser dem Poliznhanvtmann ' M. Kenntniß und äußerte snn Befremden darüber, daß Reiter von seinem Gesuch überhaupt Kenntniß erlangt habe, Nnu wurde zunächst Thiele, dn belläustg in weiten Kreisen den beste Rnf ge. meßt und Würdenträger einer der vor nebmsten Logen ist, vertraulich von dea Polizeihauptmann befragt ; erklärte den Beamten offen über die Anträge Reiterk auf und verschwieg auch nicht, daß dieser der hochstehendsten Verbindnnga sich rühme? er sägte hinzn, daß er sich nimmermehr in die Sache eingelassen hätte, wenn er nicht wüßte, daß Hof lieferantentitel nur gegen Remuuerätio an betheiligten Personen zn erhalten wären! Nachdem - die Polizei der Hof behörde von diesen Eröffnungen Keuut niß gegeben hatte, erfolgte wie e 'Blitzstrahl ThieleZ und Reiters Ver. Haftung. Nach Lage der Sache ist e nicht ausgeschlossen, daß der -ßofltef e rant Thiele gegen Kaution wieder ans freien Fuß gesetzt wird. Reiter soll, wie eS heißt, nicht weniger als 84 Kauf leuten, Zahnärzten und Anderen Titel und Diplome verschafft haben, und zwar in allen Fällen inländische! Hier sei eingeschaltet, daß Thiele selbst sein Bp. lom nicht Reiter verdankt, sondern dag rS ihm direkt vom Fürsten von Schwarzbürg Sondershausen in Folge seiner Familieuverbmduugen verliehen wor den ist., ' ' - Ganz besonders aber muß man aus die Klärung deS Punktes gespannt sein, welcher Beamte es war, der einem uoto rischen Titelhändler wie Reiter stets von dem Eingang der Gesuch: um Titelver leihnng Kenntniß gab. Die Frage, ob Reiter zu Aemtern direct oder indirecl Beziehungen gehabt habe, beantwortet sich hiernach schon vvn selbst. Bis 'kt ist der Name des schuldigen Beamten noch ,aicht ermittelt worden, und um diesen Punkt dreht sich gegenwärtig der Wichtigste Theil der Untersuchung. Wie sich übrigens herausgestellt, hat, ist der famose Doktor Reiter kein Neuling in Strafsachen: eine Urkundenfälschung hat ihn schon früher einmal nach Plötzensee gebracht. Sein Antrag um Hastent lassung geqen Sicherheit dürfte unter diesen Umständen schwerlich Berücksichti. gung finden. In Reiters Wohnung zu Friedrichsberg sind mehrere Waschkörbe mit Papieren, darunter zahlreiche , Ge schäftsbücher, in Beschlag ;h genommen worden. : , ,:, , -xifcix?;';: !; Der !TitIaribtcr ben i 21cuct nichts, weniger alSi einnehmend ist, pflegte wie ein ordentlicher Kaufmann alle seine delikaten Operationen zu -hu' chen. - So wird es dem Untersuchung?, richte? kaum schwer fallen, Licht in diese verzwickten Geschä ftsverhältniße r zu bringen. . Reiter besindet sich im kleinen Männergesäugniß mUit Moabit in I so lirha st und wird dem Untersuch unzS richte? täglich mehrmals ' vorgeführt. In Folge der veröffentlichten Mittheilungen sollen auch auS Köln, Dresden und Hamburg gegen Reiter uene Straf anzeigen eingelaufen sein, welche ihn sämmtlich belasten. Uiii '-n Eine'gefAllen'rö j- -t. "Wr t '- v: . Alin - 00: ßWanHatllaM Ek'Khedive Jsmacl Pascha gehört, der einst in Egypten einen luxuriösen Haus halt als Souverän führte und jetzt ; ein Schattendasein am Bosporus lebt. ": Als gsniÄet : ipaf efee? ftTfni xtj?ri Jahren seinen Harem und HauZhau in. Neapel .La Favorita-, auflöste und sich nach Stambul begab, glaubte . er wirklich, daß der Augenblick gekommen fei, durch die Uytergützung deß SulhanS eine neue Machtstellung zu gewinnen. Während der Jahr?, die JSmael Pasch? theils m Nwej und Rom, theils in London und Paris vnftbt hatte, würd fca Lsö-Ü. d-5 fe'Cita Czz
abendländisch zugeschnitten. Neben dn, türkischen Beamten ,, wurden europäische Würdenträger engagirt, mko so kam eK daß in der unmittelbaren Nabe des Verbannten ' sich ' Männer' aufhielten, deren Namen zu den besten der ttalieni. scheu Aristokratie : gehörten. Freilich knüpften alle diese Männer selbst allerlei sanguinische Hoffnungen an den 'Tag einer Wiederkehr in das Land der Py. ramiden. Um so größer war die Ent tZuschunz des ganzen europäischen Hof. staats, als Jemael ' Pascha sich' nach Konstantinopel begab, von dort auS den
Hoshalt ' in Neapel auflöste und ohne l, ,,i ? . (j' .f n, u i, i $ il1',- '0i!''i- y ' : , , n-rt i i t 's' . f . ' Xlkl.. Cll..i. .V Dseiieres oic cutouijucu cuuucu uau Würdenträger entließ. ' Es gab keinen Appell. Wenigen der' Herren wurde freigestellt, dem Er-Khedive nach Kon. stantinopzl zu solgen. 'Dort beeilte man sich, das Gehalt dieser Herren auf ein Viertel der in Europa auSgewSrse neu Bezüge herabzusetzen Kein Wunder, daß die ; Herren jetzt ebenso sehnsüchtig nach Westen 'blicken,, als früher nach Osten; man hoffte stets darauf, Jsmael v werde, überzeugt da von, daß EgYptenS Thron ihm desnsch unerreichbar, bleibe, wieder nach seinem geliebten Paris zurücttehren. Vielleicht lag das auch in den Absichten deS ExKbedlve." ' 'Vor wenigen Wochen jedoch erhielt derselbe vom Sultan Abdul Ha mid ein werthvolles Geschenk, nämlich ein Palais in, Konstantinopel. Diese Gabe ist nach türkischer Auffassung dem Besehle des .SultanSI Konstantinöpel unter keinen Umständen zu verlassen, gleichzustellen. Eigenthümlich ist eS, daß wahrend die Gehalte der Europäer dermaßen reducirt wurden, das türkische Personal und , der Harem nahezu eine Verdoppelung erfuhren. f Der Sultan behandelt den Entthron ten mit großer Freundlichkeit, Zoll es aber auch entschieden abgelehnt habm, JSmael Pascha irgend eine Mission für daS Abendland anznvertranen. Man weiß, ? welche Contrafte da Charakter JsnraelS vereinigt. Ein Pröbchen davon ist folgende als antheo tisch erzählte Geschichte: Vor etwa zehn Jahren verbrachte Jsmael den Winter in Paris und ließ daselbst eine mit verthvollen Diamanten besetzte Uhr für seine Mutter anfertigen. Der Ex-Khe. nve bewohnte, tagsüber ein Apartement ' im Grand Hotel .und begab sich Abends stets nach Iassy, wo er für drei seiner Frauen eine Villa gemiethet hatte. Der Pascha übergab die Uhr einem seiner europäischen Cavaliere zur Ausbewahnmg. welcher dieselbe in seinem eigenen Schreibtisch in einem ihm einge. räumten Zimmer der Apartements Jsmaels verschloß. Der Cavalier ver ließ gleichfalls allabendlich . daS Grand Hotel. Bei dem nächsten. Diner, a welchem außer dem europäischen (Java li er noch zwei hohe türkische Würdenträger theilnahmen, bat Jsmael den europäischen Aristokraten, derselbe möge die ihm zur Verwahrung übergeben Uhr holen. Der Cavalier begab sich an seinen Schreibtisch, öffnete denselben mit seinem Schlüssel und war nicht wenig Überrascht, die Uhr nicht mehr zn finden. Leichenblaß stürzte er zn JSmael zurück,' die Uhr hatte einen großen Werth und der Cavalier war in peinlichste? Lage, da er wußte, daß , uach orientalischn Denkungsweife Niemand über den Ver dacht des DiebstahlS erhaben sei. ' Hg. heit, machen Sie mit mir, waS Su vollen, die Uhr ist fort.- .Wie va das möglich?" war die kühle Antwort. Nachdem Jsmael die ungeheure Aufte zunz des Herrn fich noch etwas hattl steigern lassen, nahm! er ruhig die Uht aus der Tasche und legte sie ans d Tisch. Sine der Prinzessinnen deS Harems in Passn hatte am Abend vor her die Uhr zu sehen gewünscht. Dn galante Gemahls sandte seinen Leit neger in daS Grand Hotel, um diefelb u holen. .. . -:rH ' Der verschmitzte Neger fand des Ca. valier nicht anwese ad, öffnete ohne Wer teres mit . einem ' Nachschlüssel , den Schreibtisch, .schloß denselben wieder und brachte die Uhr seinem Herrn. , , , ' Dieses 1 Tyrannen Stückchen sollt, eigentlich eine weise Lehre feiu und be deuten, wie gut Jsmael bedient werde. " Zu jener Zeit wollte Jsmael sowohl die italienische als die englische Regie rnug für seine Wieder-Emsetzung iw terejsiren. Er wußte überdies, daß von vielen Seiten Anfragen an die europäu schen Cavaliere) seiner Umgebung gin. gen, und daß diese oft in die Lage tumen, Schriftstücke zu übersetzen. ,l Man bedeutete auf diese Art, daß nichts vor! Jsmaels Augen verborgen werden könne. , und er sich Alles anzn eignen wisse, was sich im Bereich sein Umgebung bestnde. Jsmael war im Stande, mit Leich tigteit 100.000 Francs zu verschenken und überfeine Ausgabe von 500 Frcs. in heftigsten Zorn zu gerathen. , 'IH ten häystg kostbare Gaben, die anderen Herren wurden höchst selten uud auch dann nur mit Kleinigkeiten bedacht. Der schon erwähnte hochadelige Ca valier war zumeist beauftragt, die Zahlungen für Jsmael zu leistm und chat dies sMwie s sich das für jeden tZentle man von selbst oeritct)L : . l i JSmael glaubte jedoch absolut nicht an Redlichkeit oder nnruteressirteS We sen, er lächelte sogar über solche Art von Bornirtheit und begriff nicht, daß eine so einträgliche Stelle nicht ; auSge miMB m. Dre meisten ! durch zdieDren verursachten Todesfälle finden unter den körperlich geschwächten Personen statt Diese Schwache beruht mehr oder. m.in. ee? auf vier Gründen: yem hyhereq Lebensalter, dk? Krgnkh?jt. dem Hunge, und der Erschöpfung. Wirkung feer Kalt ist die Verminderung der Lp benskrast, und hie Gefahr dieser Wip kung wird bei denjenigen erhöht, deren strafte ohnehin schon gesunken sind. 3s Todtsrikren scheint zwar tm schreckliche und schmerzhafte Todesart zu sein; glücklicherweise ist dies jedoch icht m der gefürchteten Art und Weil t,Sl ,, . ..
l ; D Schm erz gesühl, wie überhaupt für lebbaste Ein drücket ist ein Zeichen ' der Lebenskraft. In der That ist nicht der Tod schmerzvoll, sondern der Kamps zwischen dem Leben und, Sterben, und diese? K am pj ist bei dem Erfrieren außerordentlich schwach. - Der. Kälte gegenüber findet kein schroffes ' Auseinandertressen zwi scheu dem kräftig pulstrenden Leben und einem noch stärkeren Feinde statt, ton wenn z. B. em starker Mann an einem Bluterguß in die Lunge stirbt und um sein Leben kräftig bis zu Ende rämpft. Auch ist ' das Erfrieren keine Tage und selbst : Jahre währende Qual, wie s manches schmerzvolle Leiden, durch wel cheö die Kräfte allmählich verzehrt wer den. :, :. ' .;" , ' Unter dem Einflüsse der Kälte schwin den die Ceelenkräfte bald dahin unl zwar zuerst das Gefühl so daß die Uw empftndlichkeit schon vor dem Tode eiw tritt.' Wir alle wissen, was wir unZ unter dem Frieren vorzustellen haben; es ist ein sehr unangenehmes, aber umh lange nicht so schmerzhaftes Gefühl, wie manche andere,,,, Dinge, wie Zahnweh oder, ein Stoß ,-. ans ,,, daS Cchienenbeia. Wahrscheinlich ' leiden alle diejenigen, welche erfrieren, nicht mehr als dieses, und vielleicht nicht einmal so viel. Sicher ist dieses der Fall bei de Erfrieren eines Gliedes, welches nichts als der Tod des Erfrierens in kleine Maße ist, .und in der Unempfindlichkeil eines Theiles unseres Körpers, dei Ohrs oder der Finger u. s. w. besteht. Frostbeulen sind dagegen viel schmerz hafter, weil der Vorgang deS Ersrie renS in ihnen ein noch unvollständig ist. , . ' Diese Ansichten , werden durch daS jenige bestätigt, waS wir über die Natm der Kälte wissen. , Ihre erste Wirknnß ist eine Reizung der Nerven, welche ge gen den Wechsel der Temperatur außer, ordentlich empfindlich sind. 1 Deshsll genügt die menschliche Hand ebenso gut wie das gewöhnliche Thermometer tra die Temperatur und den Unterschied der Wärme zweier Flüssigkeiten zu be stimmen. tt Reizung der Nerven durch du Kälte ist von Schmerzen begleitet, welche jedoch) die spätere und ernst, haftere Wirkung der Kälte nicht hervor ruft. Die nächste Erscheinung ijt ein lanj samerer Blutumlauf. Die Arterie, ziehe sich in . Folge der KaUe. zusaut' men, ihre Spannung wird verstärkt, baj Herz schlägt schwächer. Biese Ww kungen sind bei den Eingeborenen dn kalte Zonen und bei der Ueberwinw rung der Thiere deutlich zu bemerken Der PulS eines Grönländers fchlägl L0 bis 40 Mal in der Minute, statt 75 bis 80 Mal bei uns, die Puls schlägt eineS MürmelthiereS sinken im Wintev schlafe sogar von 90 auf 3 oder 9 uul seine Athemzüge vou SO auf 7 bis 8 li einer Minute. ' Wenn der, Mensch in diesem Stadiun aus der Kälte in die Wärme gelangt, so tritt eine Gegenwirkung ein, uud dies Reaktion bleibt besonders 'bei kräftigen Menschen niematt auS; wenn aber keine Unterbrechung der Kälte stattsin. det, so geht deren Wirkung tiefer. Da Blutlauf in den Armen und Beinen wird immer langsamer und hört schließ lich ganz auf. Die Nerven verrichten ihren Dienst nicht länger; die Erstar. rung, d. h. die Unempfänglichkeit nnd Lähmuug tritt ein. Die Starren leiden dabei mehr, als die Schwachen, weil sie nicht so schnell unterliegen und bei längerer Einwirkung der Kälte, wie den arktischen Gegenden, werden d Menschen oft von brennendem Durst geplagt. Um, eS kurz zusammeuzw fassen, so 7 . werden die Zellen deS menschlichen Organismus durch du Kälte zerstört; dieselben werden beroe gungsloS, frieren zusammen und ftw den ab. r .' " Dadurch wird eS nklSrlicb. ban du
'Schwachen leichter frieren, als dieStar9mm ' t A Afii' mm C i : yitwv puvuf nwcy tuic Dirn sehr gefährdete Menschenklasse, und dies, besteht aus den Trinkern-. Fälle die ser Art kommen in'jedem strengen, auoZ m dem diesjährigen Winter vor, ohrn daß man immer die Ursache derselba klar erkennt. In dem sehr strengn Winter deS ' Jahres 1344 wurde ein mecklenburgischer Landmann ,. erfröre gefunden. : Derselbe hatte den Abend vorher in vergnügter : Gesellschaft uge. bracht und war von der Kälte auf sunea Heimwege , übermannt worden. Vo den , zahlreichen Menschen, welche dn Winter in Rußland . tödtet, fallen viel dem Branntwein ' zum Opfer; ein erfreulicher, fast , unglaublicher Beweis für i die Gefährlichkeit deS Moholge. nusseS während der Kälte ist unter den, Minister Potemkw geführt worden. Ein großer Branntweinbrenner gab ein ordentliches Fest - in Petersburg, bei welchem der , Branntwein wie Wasser sloU Die kalte :: Lnft übt nicht die er. nüchternde Wirkung, welche man ihr all gemem zuschreibt: denn sonst würden nicht 1S000 biS 17000 Personen in je ner einen Nacht, welche sehr kalt war. erfroren sein. Diese Erscheinung laßt sich auf doppelte Weise erklären. Dn Alkohol verstärkt die Empfänglichkeit für die Kälte und die Kälte erhöht du oxydirenden, den Sauerstoff rasch ver. zehrenden Wirkungen , des , , Alkohols. Ein halb Berauschter kann noch daZ Hauö verlassen: aber in der kalten Luft wird eK sofort völlig Z betreu WedHSversaMZMnftiM wieder, schläft ein und wird am folgen den Morgen todt erfroren gefunden. Ä Die Mittel, welche zur Wiederbele. bung der huxch die Einwirkungen dn Kälte aqf den yrgamSmus bewußtlos gewordenen. Menschen angewendet wer den bestehen in dem Reizen der Haut, nerven durch kräftiges Reiden, in dn Einwirkung der mäßig erwärmten Luft auf den erstarrten Körper und in dem Einflößen von lauwarmem Wein, The oder Kaffee. Wie in alle Fällen, so ist auch in diesem die Vnbütnna deS ; Uebels besser und sicherer, als die He !wng. ' - QzUz QzVZl
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Ksö e -ß M S $ US 6)5 s Kl " Maccaroni gegen tzchweinlflilscd! Du amerikanische Soldat und Matrose, mit amerikaniscdem Schselneflnsch als Deckung sind undesteg. bar. Der amerikanisch Ardtittr. det sehe leicht in einen tüchtigen Krieg,, mann umgewandelt werden kann, ist ein SchwelniflzisÄ.Csser. Laßt un? hoffen, daß S nicht zu einem verderblichtn Keiege kst, ' '
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