Indiana Tribüne, Volume 14, Number 196, Indianapolis, Marion County, 5 April 1891 — Page 1
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NoÄiOQtkkkank. Washington 4 April. Baron Java dkstndrt sich Heu! zVZr ttsaS sn. ist adke iQAtr noch an? Z'ramkr ge ftsstlk. Er bkabstchligt am Montag ad. zuktlsin. . doch ist die? vorlSusiz un rnözlich. AuS der ttoakSregton. Mt Pliafant, Pa.. 4 April. Seit 9 Udr gtstkrn Morgen btvegt sich ununtttdrochtn ein gtliger Strom V2N Mtnschkn an den LeiÄk vordki, um dit frlden zu besichtizkn. Unterdrücktkö Weinen und Slödntn hört man auf alle Stitm und die Mienen der Albtittr ntu künden nicht GuttS. Die Leute find furchlbar aufgtregl und tS ist gar seine JkZgt, dak blöd die AnkStsenh!t dtk Mlltz bis jttzt Otittttn Unruhtn vorSeugte. Seoitdale. Bz.. 4 April. Ein bluttger Zusammtngoß zwischt den Slktlktrn und dkr Miliz ist in den fich sten Tagt zu eroarten. Der Milizsol. dak Stitüat, der italienisch und slavisch vttftkht, mischte sich im Austrage seines Borgtstztt untkr dle Lmte und höete, wal sie sagten. Ee berichtete im Haupt quartier, daß die Leute wüthend darüber ttn, dab Soldaten hierhkkgeschlckt wut den. und dak sie dieselbe nicht zu sürch. tkn scheinen. Er glaubt sicher, dab S zu vt'itkren Unruhen kommt. Dat Lebe der DepLly'SherissS Vöre ohne da? Ml likäe keinen Augenblick sicher. Die M'lizsoldaten sind mit scharfen Vaironin versthen und kein Mensch zroei seit Darar, dak sie rötitn Fall? aal gtedizen GkbrauÄ Öiuon machen vittden. Nicht genehm. San Francisco, Cal.. 4. April. Die chinesischen ftauflrnte dieser Stadt hielten in dUser Woche eine Versainm lana ad und , bkschloss:n. den chinesischen Gesandtes' in Wasdington zu ersuchen, er möze m Namen der chinesischen Beoghnkr von California gegen die Ernen nung de srüdeeen Senotik Blair zum Gesandten kür China P:otist ets.legkn. Sie bkschlLsim ferner, den chinesischen Gesaridlen zu ersuchen, die Sache zur Kenntnis dtS PkSZdtnten derZIer. Slsa ten z bringen. Dl chinesischen Kaufleuie erklSrendaö Sen. Vliir ein Geg. ner iNkr Rasse sei datz sie au diesem Grunde sein? Ernennung orpsn'.ren und alle Hebel in BkMkgung setzen würden, um seine Anerkennung von Celten der chinesischen Regierung zu hintertreiben. Bimarck fühlt sich geehrt Berlin. 4. April. Allgemein er blickt man in der Dtpesche, die der Kaiser dem Fürstm Biömarck zu dkssrnGkburtS. tag geschickt hat, einen Beweis der bevor, stehenden AuSsödnung d,S Kaisers mlt dim Fülsten. VmarS liek sich die Dk' pesche vorlese, nachdem er vorher die Mütze, dir er geradk aus dem Kopfe hatte abgencmmen batte. und er s.ldst und feine Gemahlin schiene sich aukerorÄent lich über den Inhalt der Depksche zu freuen. Man glaubt daß der Kaiser von Mona auS den Fürsten resuchen, urd dab kS dann zu einir vollständigen und dauernden Versöhnung kommen rolrd. Die Sozialdemokrat n streiken. Berlin. 4. April. Die Händler kkk'Parade vor dem Kaiser in Lübeck fiel fehrdünn auS. .Die sozialdemokratisch gestnnt:n Arbeiter hatten sichdemon ftrativ ferngedallen. Die? geschah na mentlich auch, eil Anfang der Woche ein Anzahl Parttizenosien verhaftet worden var, welSe sich gegen die Be theiligung an der P irad erklärt hatten Man stillte die Aerdastung al Sicher heillNarezel im Interesse des Kaisers hin und heute Morgen rvurden sie, als er nach Kiel abzereist :r. auS dem Qe fängnib entlasten. - CctlffotUtatar. M'.: , . 's :" ' .. . ; r'. ..- . Alle Dampfer hinten sov.'e alle turo päischan Eisenbahnen haben ib?e diesige Havpt Slßtptut n Ut'jt M tzaez'S QrundkigevtbumS Agentur. Wechsel Bank und AollmachtS.Vureau. Etadlirt 1833. ;!-- 'r:i::j ii ? u y u u Ein Schwindler. ji:;, - ::;r!' '.:Vi . -' ' -'n'ä'!. :" . -"fci'rii .;::."'!: I k" ., , , , 1 '.!, j -;. 1 r . i . , : gestern Abend verhütete d!Äcl zi einen Mann, der seinen Namen :ait I. Q. MerzerS angab. Derselde M zwar noch ein junger Bursche von etma 21 Jadrer, oder troddem schon ih abge feimtcr Spitzbube. Er hat S iauptsächlich auf die Zumelendändler obgei'dkn. Er tiiß sich zunächst in einem Laden in der Süd Illinois Straft verschiedene Ogchen vorlegen und er v,, stand tl durch Angab intZ faischea NamtnS uud sein
:;?" , , ' , ,,' . ' ' M . , f. ! .; 'II. ; .1 " Nl,"! i Benehmen Vertrauen zu ; iDickin. so db man ihm die Sachen zur Ansicht mitgab. Bei dem Juvtlier Crane gelang eS ihm, auf diese Weise Waaren im Werthe von NA) zu bekommen. Er sagte da selbst, db! seine Mutter diese Woche eine goldene Uhr habe kaufen mollenund da dieS zufällig, vlrklich mit einer deut fchen Frau der Fall var, fchenkie man ihm Glauben. ' . ( - -j'f Durch den Erfolg muthkg gemacht, be gab er sich auch zu Marsee.no er sich alS eine Sohn von Stoughton Fletcher aus
gab. - Hkrr Maises aber Zööpste Verdacht. Ein Elert glng ihm nach, und zu gleicher Zeit machte man die Polizei aufmerksam. Man vtthaftete ihn und fand noch stimmt llche Sachen bei ihm vor. Früblabrömode. Die neueste Mode in garnirten und ümaeardeileten Hüten ist soeben einge treffen. Ich südre eine grob Auwahl in vüten und BonnetS und alle Aufträge werden in kurzer Zeit auSgefilhrt. Auch in Bändern, Blumen und sonstigem Hut AuSputz ist meine NuSwahl vollständig und ich lade hiermit die Damen zur Be sichtigung meiner Putzwaaren ein. Reelle Bedienung und billige Breis,. G Jrankmoller. 28 Süd Illinois Str. Einbruch. Einbrecher drangen vorletzte Nacht in das Q 60 letale Blechwaa Qefchäft von W. B. Mkyer, No. IS k 2i Oft South Strake und sprengten den Kaffaschrank. Sie kahlen eine Anzahl WttthpJpltr und $33 in Gels. Die Ossiee, in vilcher dir ttasszschrar.l stand liegt an der Straße und Herr Myer fragt sich wo ohl die Vottzei gemlen skin mag. Qassee-Kränzchen. Hkute Nichmlttag giebt der deutsche Frauen-dilsZ. Verein wieder ein Kaffee kkZntzchen in der Mänerchor Halle. ' Da der. Ertrag ßtr!,r guten Zwicke dlert. kkIarten die Damen, welche sich mit bin Vorbereitungen viele .Mühe gegeben daden. daß tS nur dieser ZlZittdeilung bedarf, um eine recht zahlreichen Besuch zu veranlassen. Wtcheig für HauSfrnen Beim hernahenden Satsonwkchsel er laube ich mir. die deutschen Hausfrauen darauf aufmerksam zu machen, daß ich da Autoolstern und Repartren aller Sorten Möbel kowke alle Dekorationsar. Veiten auf das beste und billlast besorge Ferner verfertige ich alle MSdel auf Bestellung, u-d zwar bin ich in den Stand aeseN die neuesten und gtschmackvsllsten Muster zu Nesern. Neue Matratzen und das Aukkissern derselben eine Spezialität. Gefälligen Aufträgen steht entgegen . A. Grävknitz. 124 Fort Wayne Ave. Eisensaaren jeder Art, Vulver, Munition u. f. v. zu mößiaen Vreifen xm neuen Laden von B. v. Vanier. N. O. Ecke der Morris und Meridian Str. Telephon 1032. Salem Aleikum. Die DiedSfchule. N die Schicksale Oliver Twist'S er. tnnert unS die nachfolgende Begebenheit auS dem Leben zweier Lehrburschen, schreibt das .N. Wiener Tagbl. die, gleich den Helden in Boz Dicken'S Ro man,, zum Stehlen abgerichtet wurden. Jüngst erschien nämlich in der Ge meindekanzlei von Altmannsdorf , bei Wien ein etwa sechzehnjähriger Junge mit einem Bündel unter dem Arme und erzählte weinend, sein Meister hätte ihn durchgehaut und weggejagt, weil er nicht mehr stehlen wolle. ... Zuerst dachte man, einen verlogenen Burschen vor sich zu haben, der seinen, Lehrherrn zu ver dächtigen trachte; nachdem ' aber der Bursche fest bei seiner Behauvtung blieb und die haarsträubendsten Dinge ! auS seiner Lehrzeit, angab,- wurde eine amt liche Untersuchung angeordnet. Der Anzeiger und sein süngrer Bruder nur ren seit drei Jahren Lehrlinge bei einem GewerbS manne in Altmannsdorf, der sein eigenes HauS besitzt. , Nun soll ihr Meister sie abgerichtet haben, AlleS zu stehlen, waS nicht niet- und nagelfest war, und die gestohlenen Gegenstände ach Hause zu bringen. Die Bursche trugen die Futterkrippen und Wassertrsze, die vor den EinkehrSWirthshäusern standen, fort, stahlen den Pferden die Decken vom Leibe, dem welcher Würste, dem Kaürmann Nüsse; im Sommer und Herbste führten sie bei Nacht ihre Diebstähle auf den umliegen den Feldern aus und plünderten die HühnerhS'e. Sie schleppten Erdäpfel, k m "i i . ei ..v ' yjtaii, Nullen, orngarocn, dcircuiu, Heu. für die ' vier Ziegen deS Meisters ! nach Haufe, , fingen Kaninchen, Gänse, Enten und Qühner und mußten die -Küche der Meisterin mit den Holzvor. rathen der Nachbarn versorgen. it einem Worte, sie stahlen wie die Raben. Die Früchte ihres Verbrechens genossen W4V die Meisteröleure; hie armen yur-.
ichen deramen die Erdäpfel zu verzehren und '' übten 1 in einem Holzverschlaze, der im Hofe des Hauses stand, schlafen. Gegen die Kälte und den Wind, welche durch die Fugen des Bretterkastens drangen, schützten sie sich mit den estoh lenen Pferdedecken. Zu? Anmerung in dem ihnen aufgedrungenen Berufe er hielten sie auch zeitweilig eine gehörige Tracht Prügel. Diese entsetzliche Lehr, zeit währte bereits drei Jahre, r 1 :!,!,.. I ,:r :. - - i!1 -nr ;:
Zwei Beamte der Geemd5 hielten l . - 9 " "ii; ck. r f ' infolge ver Auslagen ver eyrzungen eine Hausdurchsuchung bei dem Meister ab, ! welche in . der That eine große Menge von, gestohlenen Eegenstanden zutage förderte. , Dieselben wurden auf einen Streifwagen geladen und in das Gemeindehaus gebracht. Bei dem Verhöre, welchem die beiden Lehrjungen unterzogen wurden, fragte der Bürgermeister den Einen, warum er hinke. .Ja, gnädiger Herr, erzählte er, .im vorigen Herbste haben wir einmal bei Nacht Erdäpfel stehlen müssen. Der Feldhüter erwischte unS dabei und' wir sind schnell davongelaufen. - Der Wäch ter aber hat unS nachgeschossen und nach dem Schuß purzel ich und spüre einen Schmerz im Fuß, bin , aber weiterge rannt bis nach Hause. Der Meister und die Meisterin haben' meine Wunde verbunden' und mich so lange einge sperrt, bis der Fuß zugeheilt ist." ' Die Herren ließen sich den Fuß jeigen und conftatirten, daß in der Vernarbten Wunde noch Schrotkörner stecken. Die Lehrburschen wurden dem BezirkSge, richte Hretzing eingeliefert und gegen den Merfter, der , auf freiem Fuße be lassen wurde, erstattete man die Anzeige. Der Vorfall erregt in dem kleinen Orte begreiflicherweise Entrüstung und Auf sehen. ' Nobert Koch als Ehesttster. ES ist schon so viel 'in den letzten Monaten für und wider daS Köchin" geschrieben worden, daß die Leute aus die gewöhnlichen Mittheilungen über Koch und seine Erfindung gar nicht mehr reagiren" und, schon etwas ganz Außerordentliches sich ereignen muß, wen eS ihr Interesse errege?? JfsSL Dieses Ereigniß hat sich nun in bei That, wenn man der Mittheilung eins Berichterstatters der Kleinen Presse in Frankfurt a. M. glauben ,Sarf, in deu letzten Tagen in jener Stadt zugetra gen und zwar, wie folgt: War da ein junges Brautpaar,' das in Glückselig' keit fchwamm.denn Alles war schon vor bereitet, die Aussteuer in Ordnung, uni demnächst sollte die Hochzeit stattfinden. Da sing auf einmal die Braut zu huste an und wollte garnicht aufhören z husten. Sie hustete Morgens, Mittag und Abends, und auch ihr Schlummer wurde durch den schlimmen Husten ge. stört. Der Bräutigam dachte, daS seien die Folgen eines Katarrhs, die wit schon manches Andere nach der standest amtlichen Trauung verschwinden wür den. AnderS aber urtheilte die Ver wandtfchaft des Bräutigams, , namens lich eine alte erfahrene Tante, die z dem Neffen sagte: Du wirst doch nicht? Deine Yraut ist schwindsüchtig, ich kenne die Art Husten, mach'S wie iaj und bleibe ledig!" Dem Bräutigaa wurde so heftig zugesetzt, daß er schließ lich wankend wurde und die Aufhebug der Verlobung beschloß Die .unglückliche Braut weinte, schluchzte und hustete, und hätte sich auch demüthig in ihr Schicksal gesägt, 'wenn nicht ihre Eltern, die keineswegs an eine schlimme Krankheit ihres Kindes glaubtensich dagegen aufgelehnt hatten. Sie wollten einen Proceß anstrengen, da wurde in einem letzten von beiden Seiten zahlreich besuchten Familienrath eine r Vereinbarung getroffen, die hustende Braut möge sich einem Verfahr re Koch unterwerfen: Reagirt sie aus das Mittel, so findet die Hochzeit nicht statt, reagirt sie nicht, sö ist sie ge. sund und heirathet. Vorige Woche nun wurde die Einspritzung vorgenom men, und daS Mädchen reagirte nicht. Nunmehr reagirte 1 wieder der Bräutigam und umarme seine gesunde Braut, die, beiläufig gesagt, unter dem Einfluß der milden ! Witterung der letzten Tage den! Husten ganz verloren hat. '' Aus diese Weise ist Robert, Koch der Stiftet einer , Ehe geworden, für die ihm vi,l. leicht noch zahlreiche Kinder und Kin. deskinder danken werdend Der diagno stische Werth des KochinS als .Binde, mittel" wäre somit glänzend erwiesen. Dies ist in flüchtigen Umrissen die Ge. schichte, für deren Wahrheit sich der oben citirte, Gewährsmann verbürgt. Sie bietet dem Feuilletoniften einen dankbaren Stoff, den er zu einer' inte ressanten kleinen oder größeren ErzSt lung verarbeiten kann, etwa mit dem Titel .Die hustende Braut" oder .Reaktionäre , Bestrebungen" oder .Kochin! Du ' sollst und mußt hei. rathen" u. f. w. Vielleicht bemächtigt sich auch ein moderner Bühnenschrist. steller deS schönen Themas und verar Leitet e'S zu einem Drama in fünf Akte mit der Steigerung im vorletzten Akt: .Eine Koch'sche Einspritzung aus offener Scene, auf die, wenn' nicht das Versuchsobjekt, jedenM daSPubliku r?2glrka würde.
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