Indiana Tribüne, Volume 14, Number 193, Indianapolis, Marion County, 2 April 1891 — Page 1

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Die Angelegenheit mit Italien bil det natürlich augenblicklich das Tageöge spräch. DaS Schreiben des italienischen Gesandten und die Antwort BlaineS dar auf werden im Wortlaut veröffentlicht, die Möglichkeit eines Krieges wird viel fach besprochen und eS wird darauf hin gewiesen, daß wir Nichts haben, das wir der mächtigen italienischen Flotte entge genstellen können, dann wird für den Fall eineS Krieges -auf den Opfermuth und die Tapferkeit des amerikanischen Volkes hinzewiesen, alleS Dinge, die gar nicht am Platze sind. Die Thatsache der Bla. mage bleibt. Die amerikanische Regie rung wird vor der ganzen Welt als un fähig hingestellt. Ausländer vor Pöbel, überfallen zu schütz?. Von Rom wird telegraphirt, daß unser Gesandter Porter mit dem Untersekretar der auswärtigen Angelegenheiten Italiens eine Unterredung hatte, an deren Schluß letzterer sagte: Gesetzten Falls, ein Dutzend amerikanischer Bürger würde in einer italienischen Stadt ermordet und wir würden unZ außer Stande erklären, die Mörder zu bestrafen, weil die Stadt, in welcher der Mord geschah, eine selb ständige Regierung hat? Welche Meinung würden die Ver. Staaten, welche Meinung würde die 'zivilisirte Welt von uns haben?Herr Porter versuchte darauf die Be ziehungen der EinzelkZaaten zu der Regierung auf Grund der Constitution zu erklären, worauf der Sekretär erwiderte: Wir haben nichts mit Ihrer Constitu tion zu thun. Wenn sie ungenügend ist, müssen Sie sie ändern, Sie wissen, daß eS keine, eines freien Landes würdige Verfassung ist, wzlche nicht Bestrafung deS Verbrechens und Schutz des Schwa chen ermöglicht." Diese Antwort ist vollständig zutrefe send und man muß sich dieselbe gefallen lassen. Durch VeriragSgipulationen mit Italien sind die Ver. Staaten verpflichtet. Italiener, welche sich daselbst aushalten. zu schützen. Die Regierung ist gezwun gen, zu gestehen, daß sie daS nicht kann. Die italienische Regierung sagt mit Recht: Wir verlangen Ausführung Eurer Verpflichtung, eS ist Cure Sache dafür zu sorgen, daß Ihr lJure Verpflicht tung erfüllen könnt." Europäische Blätter, franzöZsche, wie deutsche sind einstimmig der Ansicht, daß in diese? Angelegenheit Italien die Sache der Civilisation vertritt. Die Berliner Nationalzeitung sagt richtig: Eivilisirte Nationen sind in der Thatsache in teresfirt, daß Mord unter dem NMen Richter Lynch eine nationale Institution in Amerika wird." Italienische Staatsmänner schlagen vor, daß die italienische Regierung ein Zirkular an alle freundschaftlich gesinnten Mächte erläge, worin die V:r. Staaten nach ihrem eigenen ,Geständniß als unfähig erklärt werden. Gerechtig, keit zu sichern und die Pflichten einer zivilisirten Regierung zu erfüllen. Auch daS, wenn eS geschähe, müßte sich unsere Regierung ruhig gefallen lassen, sie könnte nichts dagegen einwenden. Nicht genug, daß der Vorgang in New Orleans an sich eine Blamage für die Ver. Staaten ist, kommt also dazu noch die Riesenblamage, daß die Ver. Staaten unfähig sind, die Satisfaktion zu geben, welche nach völkerrechtlichem Brauch im mer gegeben wird, die Vsrgerichtziehung und Bestrafung der Verbrecher. Die bekannte chauvinistische Prahlerei deS Amerikaners wird sich wohl mit der Sache abzufinden wissen, aber der Fleckm auf dem Rufe des Landes siöt doch fest. DaS Wunderbare bei alledem ist, daß eS selbst bei unS, selbst unter Deutschen Leute giebt, wzlche da N w Orleans Lynchverfahren entschuldigen. Die Er mordeten mögen noch so schlecht- Subjekte gewesen, die Geschworenen wögen besto chen gewesen sein, so giebt es doch keine Entschuldigung für ein solchöS Verfahren. Alle Sicherheit und alles Vertrauen muß in einem Lande schwinden, m wel chem Richter Lynch ungestraft seines AmteS Walten darf. Und speziell AuSlän der, also auch Deutsche, sollten sich hüten, ein solches Verfahren gutzuheißen. Der Rassenhaß, der heute die Italiener trifft, könnte morgen die Deutschen treffen. Ja, die Deutschen haben dergleichen zur Zeit der Knownothing'Bkwegunz erlebt, wenn eS auch Viele vergessen haben, und daS jüngere Geschlecht nichts davon weiß. Die deutschen Turner namentlich wissen Geschichten davon zu erzählen, was sie

in den fünfziger Jahrm unter dem Haß gegen die Ausländer von dem fanatistrten Pöbel zu leiden hatten. Wo Richtn Lynch zu Gericht sitzt, zumal wenn er vom Rassen und Klassenhaß befeelt ist, da ist auch der Unschuldigste seines Lebens nicht sicher, eS ist ein der Civilisation unwürdiges Verfahren. Draywagrtgten. Inland. Cittttf aus flöten. Für Jndiana: Kälter, trübes Wetter und gelegentlich Regen.

Die italienische Angelegen, dett. Washington. 1. April. DaS Schreiben det italienischen Gtsandten, des BaronS Java an Staatssekretär Blawe lautet, wie folgt: König!, italienische Gesandtschaft. Washington, 31. März, 1891. Herr Staatssekretär j In meinen zwei Noten vom 15 und 18 d. halte ich die Ehre, die dringende Aus merksamkeit Ew. Erellenz ans die hoch ernsten Vorgänge in New Orleans am U d. zu lenken, wobei vier Unterthanen des König von Italien, welche dort im Gefängniß waren, von einem Volks Haufen unter der Führung von zwei ame rikanischtn Bürgern ermordet worden sind. Nach einem formellen Protest gegen daß nicht u rechtfertigende Verhalten der Lokalbehördne, welche augenscheinlich ihre Pflichten dabei versäumt haben, behielt ich für die Regierung Sr. Majestät daS Recht vor, solche Genugthuun zu ver langen, wie sie für angemessen erachtet wurde, da daS betreffende Erelgnib eine Verletzung der zwischen unseren beiden Ländern bestehenden VertrazSbeftimmun gen bildet, welche den italienischen Unterthanen in den Ver. Staaten denselben Schutz gewähren, wie ihn Bürger der Ver Staaten genießen und welche? led teren auf italienischem Gebiete stets Theil aemorden ift. Die Forderungen derNegierung des Königs bestehen, wie ich Ihnen bet unseren Unterredungen in den lttzten Tagen mitzuteilen die Ehre hatte. auS folgenden Punkten : 1) Amt licht Vttstcherung, daß die Schuldigen bisteast werden sollen, und 2) Anerken nu'g. im Prinzip, daß den Angehörigen der Opfer Entschädigung gebühre. Ew. Excellenz waren so freundlich, mir zu erklären, daß die Bundesregierung viele Ansicht nicht theile und es daher adlehnen müsse, diese beiden Forderungen in Erwägung zu zkehrn. Unter diesen Umständen hat die Regie rung Sr. Majestöt in der Annahme, daß die legitime Handlung des Gesandten del König in Washington unwirksam gk morden ist, mich angewiesen mich zu der abschieden. Diesen mir zugegangenen Mahnungen gemäß habe ich fetzt die Ehre, Em. Ex cellenz mitzutheilen, daß ich Washington sobald als möglich verlassen und die lau senden Geschäft der Gesandtschaft de Marquis Jmperiali, Sr. Majestät Ge fandtschaftssekretär. zur Erledigung über lassen werden. Genehmigen Sie. Herr StaatZsekretär, die erneuerte Versicherung einer Hoch achtung. lGez.) Java. Sr. Excellenz. Herrn JameS G. Blaine, EtaatSsekretä?,c. Washington. Darauf richtete Blaine ein längeres Schreiben an den Ltgatkonssekretäe Impertali. worin er sagt, daß der Präsident nicht in der Lage sei. mit Bestimmtheit zu versprechen, daß die Missethäter be stcaft werden, daß I aber nicht richtig sei, daß da Prinzip der Eatschädlgung zurückzewiesen worden sei, jedoch müßten erst alle Thatsachen genau geprüft werden. Die Grippe. DeS Moine,J,.,1. Apell. Auch hier ist die Grippe auSgebrochen und Hunderte von Patienten befinden sich in ärztlicher Behandlung. Viele Fälle verlaufen tödtlich. Die Seuche grassirt im mittleren Theile de Staate allgemein und ihre Ausdehnung wird von dem regnerischen Wetter noch sehr begünstigt. Milvaukee, 1. April. Hlerbrel tet sich die Grippe immer mehr au und alle Aerzte haben mehr zu thun, als sie zu bewältigen vermögen. Von der Po llzei und Feuerwehr sind diele Mitglieder krank und fast alle großen Geschäftshäu er haben lange Krankenlisten. Die Pensionszahlungen. Washington, 1. April. Der Sekretär de Innern hat aus Grund der neuen VeroilligungSbill für Pensionen die verschiedenen PenftonSagenturen de Lande in drei Gruppen eingetheilt, fo

daß vom 1. Juli d. I. an die Pension in monatlich in den einzelnen Gruppen zur Auszahlung gelangen sollen, i Letztere sind folgendermaßen arrangirt : 1. Ehk cago, De Moine, Buffato) Eoncsrd. Milvaukeeund Pittlburg; 2. Jndiana poll. LouiSville. Topeka, Philadelphia, Kaoxville und New York und 3. Colua du. Washington. Boston. Detroit, Au gusta, Me. und San Francisco. Ja der ersten Gruppe werde die Pensionen am

4. Juli. Oktober, Januar und April, in der zweiten a 4. August, NödeÄSer, Je druar und Mai und in der dritten am 4. September, Dezember, März und Juni ausgezahlt werden. Nnöland. Preßstimaen. Berlin. 2. April. Die allgemeine Ansicht geht dahin, daß Java' Abberu fung keine ernstliche Verwicklung zur Folge haben dürfte. Die .Rat. Ztg." schreibt: .Selbst wenn, va noch kei neswegs erwiesen ift, die lynchten amerikanische Bürger gewesen wären so läßt der Ton de? amerikanischen Presse doch keinen Zweifel darüber, daß Jta lien's Sorge um die Wohlfahrt seiner Unterthanen in Amerika gerechtsertigt ist. ES war Amerika' völkerrechtliche Pflicht, eine gerichtliche Untersuchung vorzuneh men. Eiviltstrte Nationen .haben ein Interesse an der Thatsache, daß Mord mit dem Namen des RtSter Lynch eine nationale Institution in Amerika wird.Die .Bofftsche Zeitung- nennt Blaine einen politischen Bramarbal.der wohl im Stande sei, einen Krieg mit legend einer europäischen Macht heraufzubeschwören. Da .Tageblatt' hält die Sache nicht sür schlimm und ist überzeugt, daß Blaine, die Personisizirung de Yankee Hochmuth, sich nicht in den Grenzen tn ternationaler Höflichkeit gehalten habe. Pari. 1. April. .Libert' sagt: .Da Borgehen deS Marqui di Rudini ist die richtige Antwort auf de zögernde amerikanische Diplomatie. Italien hat eine hinreichende Flotte, um Achtung zu erzwingen und tritt für die Sache Europa'S und der Civilisation tn." - - Kaiser Wilhelm auf Reisen. Berlin. 1. April. Heute ist der Kaiser noch Stettin abgereist, um die dort auf der Werfte der Gesellschaft .Buk can im Bau begriffenen Krkegschiffe zu insplziren. Von Stettin wird er nach Lübeck und Kiel zu mehrtägigem Aufenl halt reisen. Koch'Z Rückkehr. Berlin. 1. April. Prof. Dr. Robert Koch ist von seiner Reise nach Egypten zurückgehrt. Er erfreut sich der besten Gesundheit, ist aber über den Mißelfolg seiner Lymphe sehr verstimmt. SiSmarck'S Geburtstag. Friedrichsruhe. 1. April. Zu seinem heutigen 76. Geburtstage empsing Fürst BiSuarck den ganze Tag übn Abordnungen mit Adressen und Blumen aus allen Theilen des Reiches. Am Abend fand ein Jackelzug statt, an dem 3000 Personen theilnahmen. AUS Rom. Rom, 1. April. In hiesigen amtlichtn Kreisen verlautet, daß Baron de Java, der italienische Gesandte in Wash inaton. noä nlütS Bestimmte Üb leine Abberufung gemeldet habe Der hiesige amerikanische Gesandte A. 0. Porter er suchte gestern die italienische Regierung, sich noch einige Tage zu gedulden und erklärte eingehend die in den Per. Staa ten vorhandenen Hindernisse einer bal digen Lösung der Fragen, welche durch da Lynchgericht in Ri Orlean ent standen find. Die öffentliche Meinung hier erwartet mit größter Ruhe den Au gang der Unterhandlungen zwischen Jta lle und den Ver. Staaten. SchkssSnachrlchten. Angekommen in: London: .Buffalo'von New York. Ja Sicht : .MaaSdam von New York. Hamburg: .Marsala. von New Bork.New York: .Teutonie" und .Nevada von Liverpool, .Wksternland' von Antwerpen. tcftocö. Volizeigericht. Die Nebraka Straß Bummel-Gesellschaft wurde um je tzlO u. Kosten bestraft. Hattie Nobert ist der ! Hehlerei angeklagt, sie wird morgen prozessier. Ein kleiner Junge Namen Wm. Edward konnte der Versuchung, Zucker zu stehlen, nicht widerstehen. Er dachte wahrseZtinlich, daß jetzt der Zucker so

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