Indiana Tribüne, Volume 14, Number 192, Indianapolis, Marion County, 1 April 1891 — Page 2
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Ctfttst pagfiQ vsd Ssueiags. UUallc.tUtni Mtt Hu? b T,zkz enll vi Osch, du SonstszSra gaail Wo HZ. Btib c!atBiro 1 GtxtJ ö f IRtl 5 SNSt. Pn piZtschl t vS5AeaZ!sL 15 Jajr. 0füe ? 180 i ci?tz!aQd0?. FsdisA5psli5,i 1. April 1391 CUan ein FrauenmSrör?. WeV ein Schema! der - übgeda??ke SönlF Ättlan von Serbien t, gib! sich aus einem Briesmechsel, den declfr König mit seinem ehemaligen Minister Garaschanin soeben geführt hüt. Mi tan hatte Garaschanin brieflich schwer beleidigt. .Dadurch wird ein dustereZ Kapitel aus der Zeit der Regierung MilanZ in Erinnerung gebracht. Am 23. Ottober 1882 feuerte die Wittwe deß vier Jahre früher kriez? rechtlich erschogenen Obersten Markovie vor dem Portal der Metropolitan Kirche in Belgrad zwei Schusse auf Köig Milan ab, vhne ihn zu treffen. Helene Markovit, eine geborene Unga rin, war in ihrer ersten Ehe mit einem Arzt in Neusav NamenZ Andre-evie erheirathet., Sie galt als Schönheit. bei König Milan zu hindern gesucht. Man erzählte damalZ, sie babe in ihrer Verzweiflung-eine Tepesche an ihren Mann, ßenchtet; und dieselbe nach einb gen Stunden m!t der Bemerkung zuruckgestellt erhalten: .Der. Adressat ist bereits begrabend Ihr Attentat hatte, obwohl unzweiselhast ein Akt der Pri vatrache. politische Folgen. Die Stellung des Ministeriums Garaschanin ward erschüttert; es bot seine Entlaisung an, blieb indes nach einer zweiwöchigen Krise im Amte. In Belgrad wurden viele Verhaftungen vorgenommen, darunter auch jene der Wittwe Helene Knicanin, die aft Hauptmitschuldige der Frau Markovic bezeichnet ward. Nach einiger Zeit körte man auK Belgrad, dag Frau önicanin in der Untersuchungshast (im Januar 1833) .plötzlich gestorben sei, und einige Monate spater endete Frau Markovic selbst ebenso rasch und ge heimmßvoll im Zuchtbause zu Pozare. vac, wohm man sie gebracht hatte, nach dem yas 'Todesurtheil in Äerkerstrase Lmgewandelt worden war. Niemand zweifelte daran, daß man die beiden Frauen ermordet habe. Das wird nun durch den oben erwähnten Brief MilanS an. Garaschanin zur Gewißheit. ES beißt in demselben: Sie müßten Ausklärung darübn geben, wie es gekommen, daß nach dem unter Ihrem Ministerium von Helene Markovic abgefeuerten Pistolenschusse Beide. Urheberin und Mitschuldige diesei Verbrechens, im Gesängnisse, die Eine erdrosselt, die Andre erstickt, ge Korben sind." ' : Der Ex-Minister Garaschanin erklärt nun in semer Antwort, daß es König Milan selbst war. der, ohne Wissen des Ministers, die beiden Frauen heimlich ermorde ließ. Ter ErMinister nmnt den Ez-König in jenem Briefe .den Vorgänger des Bauchausschlitzers Jack. Q!Sarck uns Laölcr. Am Sarge WindthsrstS haben alle Vnteien in Deutschland getrauert. Der Kaiser hat einen Kranz aus den Sarg legen lassttt. hat befohlen, daß der Sarz im ZürstenMuiec deö Hannovers tätn l&ahnhote cuZatxltüt werde, der ÄeichSanzejzer? widmet WinNhorst ..''1 ü...ii - 1. 5 . : ciatn crgirijcncen viaujiuj, iicimui0 konservative und soar Socialdemskra im trauern aufrichtig um den Tod ihres lanaiäkrizen (Leaner?. den Mann. welche? Bismarck hundertmal einen euqsselno nannre. Wie anders war ti noch voe einige. Jahre, .uls der Tod. Eduard LaZlerS aeeldet wurde, des deutiüeu Mannes. der in der ??remde. wo er von dem voll tische Kamsse jür die liberalen Ideen Erholung suchte, von einem plötzlichen Tode, hingerafft worden' war. Bis über das Grab hinaus reichte der Laß des großen Kanzlers Bismarck gegen . " . . ' i. mt - oen vegntlmen rager oer uceraien Zdeen. S dem Sasse gegen den i6e raliSmuS wollte Fürst Bismarck es uhr dulden, vag der deutsche Reichs tag die Bvischsst entgegennehme, welche daS amerikanische Repräsentantenhaus ihm, nachdem LaSker auf dem freien Bsden Amerikas gestorben war. über sandt , hatte. Und als diese Botschaft i i. " rt' V- 'i . t is oceuoen von erm amviaeuoneu naskerS Herrn Nickert im Reichstage ver lesnk fcm-de. ttbob fitti stsirst Rismarc?. "3 7"- ' 0 l"7 ' f um auf dem offenen Grabe Eduard LaSkerS erne Hekatombe von baner , fs.M Slt! , Ahti. rrM liberale Deutschland mußte noch in, der IMUttU .Ifctt vVlItU AU VUIVIII, Lttcze oes eutoplerunas amguen und übmeugunaStreuesten Sohnes verhöhnt werden, b LaSker, der unermüdliche Mitarbeiter an dem großen Werke der -. . - m j tf t m Sieoerorrzieuung rrs Lcuiiajeii iaateS. dir deaeisterte Vorkämpfer der " '"iinlif" 'strfifceil wnrde önentlick vor aller Welt beschrmpst, weil es ihm , i A'i;i'::iL-' f jf. NAMozilq gemeien locr, naaj oer iioc rslen, auch die reaktionäre Politik B& - . ri .-. . ; tzssua h uiiiciuugca. ,i . : p. , :,. ' ; Vrnzösische Wittwe ervdcIUI llüi. Q fCrtnfrtf "trf' rnTMirn rtrr fttpr : m m . , 11 . ' . Jtt . . m IH ntuit.vkiui ilt nviirn w.v K55t oeinnat woroen. weiazer oie sm kg sd die Würde der Frau wesentlich k. BtStzerFyatte m rantrelZ) sie Ehez'attin keinerlei Erbrecht dem Gatten T 'mr ""'eny i:'ri' v f'v';1':i S!iin m ilrit tnif rn '!;.!!::. fc,.. wy... i'V V V r U . mm V. ctesne, wie da! in Frankreich meistens Wk'Fll ist, unter im ; .regime dotal- :, Übt?, das heißt mit gesondertem Ver- , 5-7 und der Mann starb ' vorher, so Qtuttruuöen .AnsvruÄ
Die Hinrichtung lhreS zweiten Gatten, dessen Schuld nlcbt ganz siee erwiesen war. toite sie vergeblich durch Bitten
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anr oaz lzlN!e?:ae::e Vennsgrn des. selben. Wenn Kinder da waren, so ica reu diese die alleinigen Erben und schul beten der Mutter blos die gesetzliche Unterstützung. Aar die Ehe kinderlos so muszte die Wittwe eZ mit ansehen, wie Seitenverwandte, ulanchmal ganz tut sernten GradeZ, die vielleicht den Ver storbenen gar nicht gekannt hatten, die Hinterlassen schzft an sich nahmen und sie selbst einfach vor die Thür setzten, manchmal aus reichen Verüälinissen in vollständige Armuth. Dieser schreienden Ungerechtigkeit hat die Gesetzgebung jetzt ein Ende gemacht Nach dem neuen Artikel d'eS bürgerlichen Gesetzbuchs ist die Wittwe Erbin des verstorbenen Gat ten, und zwar erbt sie. wenn Kinder auS ihrer Ehe da sind, den Nießbrauch eineZ kleinsten gesetzlichen MndeZantheil?, der jedoch in keinem Falle ein Äiertel deZ t -: I .. . f.! . I Vermögens uociucigcn sau, wenn Kinder da sind, den Nießbrauch deZ gern im Vermögens. Wenn sie sich wieder verbeiralher. verliert sie den Nießbrauch und die natürlichem Erben treten in ihr Recht ein. DaS ist eine einschneivende Aenderung de-Z Erbrechts und der ande ren Neuerung an die Seite zu stellen, welcke jetzt vorbereitet wird, und beider es sich um die Anerkennung bei Erb, rechts unehelicher Ninder handelt. NoHS und LiebrchS LJitter. SS war eine aroßmacbtiae Freude, tvelche in der Mitte des MouatS No vember die Welt uberitrahlte, als wie eine Offenbarung des Heiles die plötz liche Nachricht austauchte, es sei ein Heilmittel wider die Schwindsucht ge funden worden. Niemand Geringern als Robert Koch gab darüber Bencht der aufhorchenden Welt. In dem Namcn des Flnvers allem lag schon v Gewähr derWahrhaftigkeit desGesagten. Ruhig und ernst klangen die Worte Robert Kochs, mahnende Vorsicht klang aus ihnen daran kehrte sich die Welt nicht, sie las gewissermaßen nur das Groß gedruckte und das war vom Uebel. Denn als sich nicht io rasch die vollen Erfolge einstellten, wie sie sich der Wunsch, und feien wir aufrichtig, auch die Phantasie der ansgeregten Menschheit vorgezaubert hatten, trat eine unmäßige Reaktion ein, die in keinem Verhältnisse zu den positiven günstigen Eriahrungen stand, welche trotz der kurzen Zeit der Anwendung und Prüsuna des Mittels allenthalben zu constatiren waren. Dieser stürm:schen Reaktion folgte eme ichier unheim liche Stille. Diese Stille wurde nur einmal unterbrochen, als Virchows Stimme ertönte. Man bekam da wenig Tröstliches zn hören die unendlich rasch in Sast ge schossenen Pessimisten fanden Rückhalt an dem, was Virchow gegen da5 Tuber kulln Kochs vorbrachte. Vor Allem den Einwurf, daß durch die Einspriz zungen mit dem Mittel, das ein Stoff wechjelproductderTuderkelbacillen selbst ist, Tuberkelbacmen t die Blutbahnen gelangen und die Krankheit auch dort hm verschleppen, wo )it noch nicht im Körper aufgetreten. Bei der Vorhände mn Verstimmung und Attzzstunmung tlt es lem Wunder geweien, dag alles Da?, was wieder gegen die Behauptuw gen Virchows in den verschiedenen ärztlichen Körperschaften Berlins und in den medicinijchen Fachblättern als streng contrzlirtes, unanfechtbares Mate rial für die Wirksamleit des Mtt lels verzeichnet wurde, unbeachtet bei Seite geiazzen wurde. Robert Noch verhielt sich nach seiner stillen Ärt unbewegt in der ganzen Zeit, eine ubtikauni über das Mittel machte die Methode bekannt, wie er es gewinnt, ohne des!e Zusammensetzung und effektive Zubereituugsart zu veroffent lichen. Man konmc auch daraus nur kieder das Elne ertenuen, daß Robert sioch in semem enrauen in da) Mittel unerschüttert geblieben. Und dann: sollte nch dt. kritl,che, oder laen wir genauer, dle gern ttltitlrende Oenen! lichken hzlkcn. Robert Koch selbst war kr, der sein Bedauern auZsprack, daß er, ebs noch kinreichnde klinische Vkobachtu::Fcn?eübtnorten,wozu lange Zeit noth.rend!g ist, zur Veronent lichung gedrängt wurde. Er war es. der von allem Amanae an die Pa rote ausgegeben hatte: Langsam roran! Die wirktich arbciler.den Jünqer seiner 5lunst haben sich auch getreulich an diese Dtrecilve gehalten und die seither ver flossenen Mcnate haben ein reichhalti ges Material aufgebracht; ist ja doch schon die erste ofsicielle Statistik über Heilungen, Beierungcn, Verichlrmme runqen und Todesfälle veröffentlicht worden, damit auch die Ziffern ihre Sprache erkalten. Mit langsamem Schritt ist denn auch die veueste Kundgebung aus dem Ee neratsUbsquartier Robert Koch's, der zur Zeit .bekanntlich ,,n Egvpten sich aufhält, in die Leffentlichkelt getreten. ES ist eine Erklärung von Professor i. mr: . , 1. v ' ,r ' . ivoery in zerttn, ioeiqein oie ersrei lung des Tuberkulins amtlich übertra aen ist, danach daS Tuberkülin durch langandauernde Siedehitze derart steri lisirt (das heißt bakteriensrei) gemacht Wird, dan, wenn Batterien nt dem;el den sich vorfinden sollten, dieselben voll kommen unschädlich sind. ' ES werden zugleich in diezer Erklaruna die Ver suche Dr. Fränkel'S hervorgehoben welche die Richtigkeit diezer Behauptung beweisen. Das ist ein scharfer Schuß wider Virchow. Man hat ihn nicht r.. r. ' ? i . , srnye? aogeseneri, ms vls aimazen zitirt werden konnten. I Tann trat Professor Oscar Liebreich mit einem neuen Mittel hervor. Lieb reich ist durch daS ll'vch'sche Mittel auf sein Mitte! gekommen. Er hatte, wie jeder behandelnde Arzt bemerkt, daß bei tuberkulöser Erkrankung der Haut, dem sogenannten LupuS, die erkrankten Hauttheile in Folge der Einspritzungen INit dem KoaVi'chen Mittel QnsckmeUen. j vorauf der Heilproceß eintritt. ES ist elso die Schwellung der kranken Haut, . theile ein Anzeichen der Heilung. Könnte nicht ein anderer Stoff, als das Tuber kulin, das unter ungünstigen Verhältnissen auch schädlich wirken , kann, solche bellende. Schwellungen bervorrufen-
oachte der Forscher "und er verfiel auf, ein seltsames Mittel, das bisher ' vornehmlich zu der harmlosen Verrichtung des - BlasenziehenS verwendet worden, auf eine aus den Kanthariden ( spanischen Fliegen) gewonnene Substanz. In der s Art, wie diese Substanz von Liebreich hergestellt und dosirt wird, liegt die Garantie, daß das richtige Maß bei Anwendung nicht überschrit ten, also jede krankhafte Nebenerschei nung vermieden wird seine Versuche zeigten aber bereits auch,' daß daS Mit ' tel nicht allein tuberkulöse GewebSver önderungen. sondern gewöhnliche Vw, Änderungen jeder Art heilt. ZranzSsischTrussische Vossen., ; ' , !" y J- 4 yjf j. Die Weltgänzereiwird immerlebhas er zwischen Rußland und Frankreich. Vor einigen Tagen hat ein Kosakenossicier Graf! von Ennatski die französische
Grenze überschritten, wohin ihm sranzö. sische Ofsiciere, äusÄar.le.Tu: entgegen gekommen Zraren. Sie gaben, ihm zu hren Abends ein Feit. - Der Gras hat 30,000 Rubel gewettetzu Fuß von Sa mara nach Paris zu gehen. ' Zmeijunge Pariser betreten diese Woche 1 ttxi deut schen Boden, indem sie' zu Fuß s nach Moi kau zur Ausstellung wandern. Die lange Fußreise durch Teutschland , wird ihnen hoffentlich in jeder Hinsicht recht wohl bekommen, ihnen dann den Wer gleich mit Rußland' ermöglichen. In Berlm wollen sie einen oder einige Tage rasten. Moraen tritt ein änderer Fran zoze seine Reise nuch Moskau cm, und zwar auf Stelzen, ylvarn Dornon hat als Hirt in den Dünen des Departements Landes eme ungewöhnliche Uebung, im SZelzenlaufeu erworben und ist jetzt Bäcker in Arcachon. Im' Jahre 1830 kam er von dort auf Stelzen zur Welt auZpellung und' bestieg den Eiffelthurra bis zur höchsten Spitze, immer auf Stel zen. Er trat am IS. März um $10 Uhr an der Place de la Concorde seine Reise an, be! der er täglich 60 Kilometer zu rucklegen will. In Berlin gedenkt er sich im CirkuS Schumann zu zeigen. Am L5. oder 26. April will er m Moskau sein, sich dort ächt Taae aushalten und dann, wiederum auf Stelzen, nach Frank reich zurückkehren. Seine Stelzen sind l2ü M eter hoch, so daß er weit über die auf der Erde wandelnden gewöhnlichen Sterblichen hinausragt. Mit elnemstel zenschritt legt er 1j30 Meter zurück, weS halb er in der Stunde, ohne Anstrengung Kilome;er durchschreitet, le:cht auch et was mehr. Sebstverständlich tragt er nur das Allernothwendigste bei sich. Uebri gen? erleiden'auch manche Moskaupilger jetzt chvnEnttauschunqen. EmemPariscr GeschastsmannwuNe'asVisaseinesPas ses vonder russischenDotschaft verweigert, da er keinenTaufschein beibringen konnte, Rußland aber ausländischen Juden de Eintritt uncrbiittich verwehr:. Dom Anlande. Senator Valmer von Jllk aois verdiente in seiner Fugend als Farmarbeiter 25 Cents pro Tag. Spater veldiugte er sich als, Küfer. General Äreely wird im Juli d. I. seinen Posten als Vorsteher des Sigualamtes niederlegen. Glück licherweise wird unsere Witteruug nicht dadurch beeinsinßi. Fast sämmtlicheJllinoise'. Bundessenatoren, soweit dieselben eim rationale Berühmtheit ' erlangt haben, sind in Kentucky geboren und erzogen, so Palmer. Browning, : Oglesby, Cul lom, Zates und.Lincoln. Während in Amerika sehL viele Wirthe von den Brauern abhängig sind, stehen die Berliner Bieryerleger" (so nennen sich dort die Saluhnkeeper) ven Brauern unabhängig gegenüber. Sie wollen nicht dulden, daß die Brauer Flaschenbier in großen Massen an Privatleute verlausen und habe folgenden Beschluß Mßt: Wr erklä ren ausdrücklich gegen das Ueberhand' nehmen des FlaschenbierhandelS der Brauereien ganz entschieden Front zu machen und mit allen uns zu Gebote stehenden gesetzlichen Mitteln dagegen u kämpfen. Dagegen wollen wir die tenigen Brauereicu, welche keinen Fla schendierhandel betreiben, nach Kräften unterstützen und nur bei diesen unser Bedarf decken. ' i : Mit den Meistersingernhat die deutsche Oper in New Z)ork ihre siebenjährige, an tünstlerischen und rna teriellen Erfolgen ebenso, wie an äuße. ren Ehren reiche Existenz vorläufig be schlössen. Die schon während der gan zen letzten Woche ' unverkennbar demon strative Haltung des PublikümS kam in der Abschieds Matinie .zum offenen Durchbruch; .sie bedeutete den , festen Willen der aufrichtigen Kunstfreunde, zuf die deutsche Oper nicht dauernd ver zichten, und noch weniger, sie gegen fran zojlsch'italieni'chen Mischmasch auStau schen zu wollen. Ein größer Theil-der Temcnstrirenden t wird seinem Willen aber im nächsten Winter, in noch viel wirksamerer Weise Nachdruck geben, nämlich durch principielles Fernbleiben von den Vorstellungen des Herrn Abbey. Und der andere Theil wird sich bei den ewigen Wiederholungen deS .Rlgo letto-, Trovatore",, zc.r in leeren Haufern dann ' schon von selber langweilen. Sicher izt, schreibt die Fr. Ztg.5 in Newarr, daß die kunstsinmaen l Deut, schen von Nen?ark uns anderen Städten guZ der Umgebung New SorkS gar nicht daran denken, die nicht unbedeu tenden Opfer an Zeit und , Geld, welche sie freudig und ausdauernd, an den Genuß deutscher Meisterwerke gesetzt yaveo, zur andere Opern zu bringen. Sie und ihre gleichgesinnten Landöleute in der Metropole werden den Herren Managers? des Metropolitan Opera Houfe .paiziv?, beweisen, welchen wia tlgen Kunstfactor kz$ deutsche Element ausmacht. . . , , i f, l- - i.'1 !.!:,' -,:! - 'f-.-" L-:':i;"i ; ! 5) a S Vert r a uen i n di eBan en ist in letzter Zeit durch verschiedene Bankerotte zchwer erschüttert worden. Nicht nur der gräuliche Krach der LouiS viller Bank von Söwartz Eo sondern auch der aroue Cmcagoer Schwindel ' Bankerott stehen noch im frischen Gedächt l nig. Und nun iü in Run Aork die Wa!b r'i';,a;,
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inaton Rationaldan? aesMofsen worden.
DerPräsideatderselben,Sherman,hatte die Gewohnheit, an Bekannte u. jw. Riesensummen zu leihen, ohne gute Si cherheiten oder überhaupt welche zu nehmen. . So bekam ein gewisser John S. Silver dreiund sechstausend Dollars geliehen, ohn? irgend welche Sicher heit! Wie viele Leute mögen jetzt be dauernd die Hände über den Kopf zu sammensch lagen, wenn sie hören, daß dort in jener Bank Geld so billig war. wie dieAepfel bei der Höckerin. Freilich war wohl nicht jeder Borger ein Siloer. Ein anderer Kunde bekam zweiund. vierzig Tausend Tollars geliehen, von welchen nur sieben Tausend Dollars ge. sichert waren. Tann hatte die Bank eine sehr, sonderbare Gewohnheit, Wech. sel,die ihr zur Einziehung überschickt wa ren. an die , betr. Parteien, welche fit ausgestellt, zu senden, mit der Bemer. kung, sie nicht zu protestircn; dagegen beglaubigte sie die mitgesandtenEbecks-, als ob sie schon das Geld dasür iw tasten bätte. , Alle, oder die meisten dieser Dinge wurden gethan, ohne daß die Directoren der Bank auch nur ein Wort davon wußten. ES sollen aus diese Weise über hundertundfünfzig Tausend Dollars zum Teufel gegangen sein, welchen Verlust die Actionäre der Bank einsäckeln können, zu denen solche EenieS ,w:e Ch.M Depew, George M. Pullmän, , Sisnea Dillon, G. B. New comb u. f. w. gehören. ES kommt sei ner dieser Herren wegen dieser Verlustk in's Armenhaus; aber mancher Mensch wird wohl herzlich' darüber la chen, daß diese Finanzgrößcn erster Güte sich so über den Löffel barbieren lassen. Sderman. der Bankvrändent. ist momentan verreist vermuthlich, um seine angegriffene Gesundheit zu stärken. , Merkwürdigerweise war ei nicht einmal ein Sonntagsschul Superiutendent, aber sonst muß er doch ein sehr gescheidter Kerl sein, daß er schon in etwa sieben Monaten eine Bank ruiniren konnte, denn gewöhnlich braucht man etwas längere Zeit, um so etwas fertig zu bringen. Wenn, wie bekannt, sehr wenig Weisheit dazu gehört, die Welt zu regieren, so gehört augenscheinlich nur ein gehöriger Grad von Frechheit und Unverschämtheit daUt. sich als Baqkpräsident aunuwielen. Veuera 'coecrans, oer LchadamtsReaistrator. ist trov seiner 71 Jahre noch sehr rüstig. Um 7 Uhr MorgenS ist er bereits mit dem Früh . . . ..j. . Ä ' ucr fertig, um s llyr styt er am Ar eitstisch und diesen verläßt er nicht vor Ubr Nachmittaas.' Den größten Tbeil seines Salärs verwendet der alte Haudegen zu Geschenken an bedürftige Kriegsveteranen. Oom LlnSlanV?. In V enera ue lDeparte Mmi Haute Garonne) wurde jüngst . f., . ,,. ,,. ;,. .. ! , J, eme nusgraoung gemacht, euren wetcye sich der Schauplatz der-im'Jahre 1S13 geschlageneu' Schlacht bei Muret, die mehr alS 40,0)0 Albigen,ern daS Leben f.ftl4 it tix. c-'.s. f..:. t.Ti. ivjiciic, juiv. jicmiuct viuctijcu cu stellen läßt. Mter dem Rasen eines 500 Meter östl. von Venerque gelegenen Hü gels fanden Erdarbeiter eine große An zahl jmenschlicher Skelette, die mit merk würdiger Symmetrie die Köpfe nach Westen, die Füße nach Osten neben und auf einander gelagert waren. In maßiger Entfernung von dieser Grab statte fand man kurz darauf noch ein Massengrab, in dem jedoch die Schädel und Todtenknochen wirr durch einander tagen? außerdem enthielt das Grab zahlreiche Urnen und ThonvaZen, Bruch stücke, von Stahlklingen, eiserne Ringe, kupfernes HauSgeräth und aus den verschiedensten Metallen gefertigte Schmucksachen. Man ist allgemein der Ansicht, daß diese Funde der Zeit der Albigenserkriege angehören, und die ans Tagesllcht geförderten Waffenstücke scheinen dirle Annahme, auch zu bestatt gen, zumal die ffunöstätte in der Näöe dernach Earcassone sührendm Land strafe gelegen ist, auf welch:?, wie historisch , feststeht, das Heer Simons von Montsort. des Führers d?S Kreuz Heeres gegen die Ketzer, der sich in der schlicht bei Muret' mit dem Könige Peter von Arrazo gemessen hatte, den Rückzug antrat. Die bisher gefundenen Gegenstände sind culturgeschichtlich nicht gerade werthvoll, , doch würden , plan mäßig veranstaltete , Ausgrabungen sicherlich noch zu ' interessanten Ergebnissen führen. v f , Vor ei nigen T agen hat ler dramatische Schriftsteller und Schau spiele? Eoghland in London seine Zah, lunaen eingestellt. waL ihm überhaupt leicht , wurde, da er eigentlich noch nie etwas bezahlt hatte. Seme Passiva be laufen . sich in runder Zahl- auf 4000 Psund ' Sterling, seme Activa ans ichtS . Eoghland be-o am Princeß Theatre" eineÄöchenll:che Gge von 7S Pfund (außer dem Spielhonorar) für eines seiner Stücke, das ein Reper toirstück derselben Vühne ist erhielt er von der Erstausführung ' 2000, P fund. Unter solchen Umständen muß die Ge schäftsstockung beinahe ' unerklärlich erscheinen, und in der That wußte er im Verhör auf die Frage des Richters, wie er es fertig gebracht hatte in drei Iab ren 20,000 Pfund Sterling zu vergeut. . C ä ." ' i ven, nur vie lia, niaze riniworr zu geven: IJch sinde Ihre Neugierde durchaus begreiflich, aber, ich bin nicht weniger neugierig als Sie, etwas Bestimmtes darüber zu erfahren." Die Glaubiger '' 4. : T.'i'l a ,:':. i'ä . " , .. mo ez,on, sanier iine eme-, uns die verschiedenen Handwerkszweiae bil den in dem Gläubigerheer eine bunte Reihe. ,. Als der Anwalt der Gläubiger sich genaue Mittheilungen Über die Ver mögenSlage des PumpgenieS erbat, zog der Schauspieler mit einer theatralischen Veberoe nn Hennystuck aus der Westen tauche und jagte gelassen: .Erst will ich früdstücken, dann werde ich antworten.Sprach'S und entfernte sich, während der Sollicitor" in tiefen Gedanken über die zeitweilige , Bedürfnißlosigkeit. ' eines Verschwenders dessen viuckkeyr erwar : .i .ib.:;!!:-;;:;, : , . : .ii;;!:;;; .;'i,;::.r,l-J!i:-. . --i! .:!;; ii-i. m& Eine originelle Anklage oegen groben UnfugZ vurde jüngst vor der 96. Llbtbeiluna des Scbööena.erichtS
ln" Berlin verH5udeIt 1s ett' einigen Monaten 'erregt in den Straßen Berlins ein in Form einer kleiner Locomotive gestalteter Kessel mit warmen Würsten großes Aufsehen und beim Erscheinen dieses Ungethüms bilden sich stets große Menschenansammlungen. In dereu jahrsnacht war eine Anzahl junger Leute gegen 4 Uhr aus der Kneipe ge kommen und in der Mohrenstraße der Wurstlokomotive" begeznet. Die Kaufleute Emil Mehls und Earl Schulze, welche etwas reduürte Enlinderbüte
trugen, traten an den Wurstmann heran .-v r i , F ! lluo lauslen t cinc Lvurzr. -Die zayi reich um die Locomotive versammelten Menschen waren etwas laut, ein Schutzmann trat heran und arre tirte die' oben genannten jungen Kaufleute, weil sie seiner Ansicht nach durch das Tragen der ausrangirten Evlinderhüte die Menge zu Excessen herausgesordert und somit grob:n Un fuz verübt hatten. Ein amtsrichter licher Strasbefehl belegte Beioe hierfür mit je einer Woche Haft. Auf ihren Einspruch kam die Sache jüngst vor daS Schöffengericht. Der Schutzmann, welcher die Angeklagten zur Wache ge bracht hatte, vermochte nicht zu dekun den, daß sie den vorhanden gewesenen Auflauf herbeigeführt oder scnst irgend . .- . -1. l t. cinrn vf43CP wuur ooer oeroorgeruzen hätten. Ter Gerichtshof nahm an, daß d.ie Angeklagten durch das Aussetzen der alten öüte wat einen Ulk aetrieben. daß sie aber damit noch lange keine? grvven llnmg verübt haben. Es ersolgd oayer relzprechung. Vor den Geschworenen iti Departements Lot und Garonne, stand dieser Tage ein Bauer Namens Argonin, angeklagt der schweren Kör ' ververletzunz und des hinterlistigen Ueberfalls. Die Bäuerin hatte sich mit einem Freunde Araonin's einaelassen und der Bauer war dahinter gekommen. Z r Zwang nun seine Frau, dem Gelzeb ten ein nächtliches Stelldichein zu aeben und als Ort desselben die Scheune zu bestimmen. Dort wollte er an dem Verräther Rache nehnn und die Zat tin sollte bei der Züchtiauna anwesend sein. Zur angegebenen Stunde erschien der Galan zum Rendezvous - kaum War er jedoch in die Scheune getreten, 1 als iym Argonm eme Flasche Vitriol tn s belicht gon, wahrend die Bäuerin mit der Laterne in der Hand daneben stand. Die ätzende Flüssigkeit hat sürch terlich gewirkt: das ganze Gesicht ist verbrannt, die Augen ausgeronnen und lebenslängliches Siechthum ist die Folge dieses letzten Rendezvous. Die Herren Geschworenen sprachen, trotzdem der hier kurz skizzirte Sachverbalt festaeltellt wurde, den Bauer Argonin von Schuld und Strafe Zrei! An den oberitalieni. chen Seen, dem Lago Maggiore, Eo, mer See u. a., sowie dem Luganer Lee, machen sich seit einigen Wochen' eigenthümliche Vorgänge bemerkbar.' Da nämlich seit über 3 Monaten keine oder wenig erhebliche Niederschläge, sei eS in Form von Schnee oder Regen, stattgefunden haben, und demnach dis Wasserzuflüße zu den genannten Seen sich außerordentlich verringerten bezw. ganz aufhörten, so sind deren Wasser spiegel in außergemöynlichem Maße gesunken. Die Folge hiervon ist nun, daß diejenigen Theile der Ufer, welche uns Sand, Gerölle, Erde u. f. w. bestehen, sich nach der Seefeite zu mehr oder minder in Bewegung zu fetzen be Zinnen oder hinabrut schen. Diese Beoegunge sind an manchen Stellen des Luganer SeeS z. B. so bedeutend ge worden, daß sie den daselbst besindli chen Gebäuden gefährlich wurden, so zwar, daß einige von diesen von ihren Lemohnern verlassen werden mußten. Ein neues Idyll au dem Schaumburgisch'LippZchen Landtage berichtet die Mindener Zeitung. Während der Berathung einer Petition des Frauenrereins Reform" richtet Ab geordneter Viesantz an den Vorsitzenden die Frage ob eS erlaubt sei, in offener Sitzung am Tische der Abgcordnele Butterbrod zu essen. (Bezieht sich auf den Abgeordneten v. BNlow, welcher gerade ißt. Vizepräsident Langer feldt: Es seien für diesen Fall keine BeschästsordnungZbestimmungen vor' Handen. (Abgeordneter v. Bülow ißt denn auch weiter.) Abgeordneter Bie! sautz meint, dann sei er auch berechtigt sich ein Frühstück aus der Wirthschaft zolen zu lassen." ;t n i er g eyr man m 1 1 dem kühnen Gedanken um, den drei Kilometer breiten Meeresraum zwischen der Stadt und dem immer mehr an wachsenden Gaarden durch bereits eine feste Brücke zu überspanne?. Ende voriger Woche hat bereits eine zahlreich besuchte Agitationsversammlung getagt, ein Comite gewählt und im ersten Ansturm 1S00 Unterschriften für den Plan zusammengebracht. Man denkt die Zahl der Zustimmenden in aller Kürze aus mindestens 8030 zu bringen und dann sich mit einer Petitiru an die städtischen Behörden zu wend v Ein Denkmal des Fü ften Bismarck in Wien ist dieser Tage ebenso -plötzlich, errichtet worden, wie wieder verschwunden. Als die dortigen Studentm eines TageS Mittags zwölf Uhr, bei Schluß der Vorlesungen, den rechts gelegenen, , bereits mit mehrere! Monumenten geschmückten Arcadenhl.l der Universität betraten, sahen sie in demselben zu ihrem Staunen auf einem Postamente die lebensgroße Büste Bis marcks aufgestellt Fragend sah ein Hörer den anderen an; unbegreiflich schien es, daß Säuli und Bälle unbe merkt in die Hallen der Universität hin eingetragen worden fein konnten. ', Der Ulk denn daß ein solcher vorlag, wußte Jedem klar fein fand dannt sein Ende, daß die Büste nach wenigen Minuten entfernt wurde. - . - Sdita Miikum. Aurora bosbu; u bezikOk outd August Elbkich. Silt vbon 10Z2. Pz i - AA .. , ' r U M , , t'- 'i : Mttrscdauvdftistn, lange d'utfät yseife, Eigarrensvien etc. bet Qm. Uü$o. sio. id ou Oaiymals Git. iii;Hi!t!i,l!i;:p(Ssiö Sii'iji !H :S :i W; M ff ':' f P Ejt"; ! Y?' ii ; il. V ; ' '!!'.- is, , Mi :!!:
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