Indiana Tribüne, Volume 14, Number 192, Indianapolis, Marion County, 1 April 1891 — Page 1

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Der italZenZsche Gesandte m Wash. ington verlangte gestern seine Pässe. DaS bedeutet nichts anderes als die Absicht, die diplomatischen Beziehungen zwischen Italien und den Ver. Staaten abzubre chen. Ein solches Verfahren pflegt gewöhnluh einer Kriegserklärung voranzu. gehen, obwohl eZ in diesem Falle kohl kaum so weit kommen wird. AIS Grund sür sein Verfahren gab der italienische Gesandte an, daß die amerikanische Re gierung nicht die mindeste Versicherung m m fer jt mi . Mi .

gegeven yave, vay v momt oer ytaiie j n iMt Nrmek oehra&t werden, tinh fcafi X O wwww w w wm die italienische Regierung darüber öffent lich ihre Mißbilligung kund geben wolle, dadurch, daß sie ihre Gesandten auS einem Lande zurückberufe, in welchem der selbe keine Gerechtigkeit, zu erlangen ver möge. SS ist wohl natürlich, daß alle unsere Staatsmänner, deren wir in diesem gesegneten Lande zu Tausenden haben, die Köpfe zusammenstecken. Jeder Beamte, jedes Conzreßmitglied, jeder Sena tor, jeder Prominente giebt jetzt seine Weisheit kund und die Zeitungen beeilen sich ganze Seiten mit diesen WeisheitS. aussprüchen zu füllen. Natürlich ist Je. der der Anficht, daß Italien etwas voreilig gehandelt hat. Der Eine meint, die Sache werde zum Kriege führen, der An dere meint, sie werde friedlich verlaufen, der übliche Chauvinismus tritt dzb.i ebenfalls zu Tage. Aber alles Geschw Ztz und alle prahlerischsn Reden können die Blamage nicht von diesem Lande abwm den, die darin liegt, daß die wohlbekann tsn prominenten Anführer eines Pöbel Haufens, Welche? am hellen Tage gewalt sam daS Gefängniß erbrach und kalt blütig elf Menschen ermordete, noch jetzt nach Wochen frei und unbehelligt herum lausen, daß kein Mensch daran denkt, sie zum Prozesse zu bringen und daß unsere Regierung völlig machtlos ist, durch Pw zesstrung der Schuldigen der italienischen Regierung Satisfaktion zu geben. Unmittelbar nach dem Vorfalle in New Orleans ließ der Präsident durch den Ge sandten Porter der italienischen Regierung sein Bedauern aussprechen, dann erfolgte der Austausch einiger diploma tischer Noten und dann schrieb Staats sekretär Blaine an den Gouvnnör von Louisiana. Dieser antwortete, und die Antwort wurde der italienischen Regie rung zugestellt. Wir haben sie seiner Zeit veröffentlicht. Diese Antwort ist in höchst arrogantem S!yle abgefaßt, erwähnt der Absicht. die Mörder zum Prozeß zu bringen, gar nicht, erwähnt nur kurz, daß eZ wohl möglich sei, daß sich unter den Ermorde ten einige italienische Unterthanen befan den, verspricht nicht einmal zu untersuchen, ob sich das wirklich so verhalte, oder nicht, und der Gouvernö: sagt im Grunde genommen nicht mehr und nicht weniger als : Ich bin zwar höflich genug, das Schreiben deS Staatssekretärs Blaine zu beantworten, im Uebrigen aber kümmern wir uns weder um die Bundesregierung, noch um die Regierung von Italien." Dieses Schreibe und jedenfalls noch andere begleitende Erklärungen mußten die italienische Regierung überzeugen, daß die amerikanische Regierung gänzlich außer Stande ist. Satisfaktion durch Verfolgung der Mörder zu geben, daß die amerikanische Regierung gänzlich außer Stande Ausländern den geringsten Schutz vor Ausbrüchen von Rassenhaß zu gewähren, und die italienische Regierung handelt ganz richtig, wenn sie in dieser Weise die Ohnmacht unserer Regierung bloßlegt und unS vor alle? Welt blamirt. Unsere Weisen mögen hundert Mal sagen, die diplomatischen Unterhandlun gen seien noch in der Schwebe, Italien hätte den Verlauf derselben abwarten müssen u. s. w. Wa5 ist da abzuwarten l Die Führer des Mobs in Nw Orleans sind zur Stunde noch gänzl-ch unbelästigt, sie werden unbelästigt bleiben, und unsere Regierung kann nichts dagegen thun. Der italienischen Regierung aber kann eS ganz einerlei fein, ob unsere Regierung nichts thun. Will, oder nichts thun kann. In Wirklichkeit läßt sich mit einer Regie rung, welche Nichtsthun kann, noch weit weniger unterhandeln, als mit einer Re gierung. welche nichts thun will. Die Annahme, daß eS wegen dieser Angelegenheit zu einem Kriege kommen könne, müssen wir vorläusiz als eine fri vole bezeichnen, "aber eS rst euch ohnedies schlimm genug. Vor dem ganzen Aub lande proklattirt Italien die Schwäche

der amerikanischen Regierung, dem gan zen Auslande sagt eS, Eure Bürger kön nen in Amerika von der dortigen Regie rung keinen Schutz erwarten, mit welchem Rechte kann Amerika erwarten, daß das Ausland feine Bürger schützt? Hat Amerika daS Recht zu verlangen, waS eö selbst nicht zu gewähren im Stande ist ? Riesengroß ist unsere Blamage. Unsere Regierung muß eS sich gefallen las

sen, daß Italien eS ihr inS Gesicht sagt, daß eS anständiger Weise nicht mit einer Regierung verkehren könne, welche nicht im Stande ist, einm elffachen Mord zu sühnen und die Theilnehmer an einem Pöbelaufruhr zum Prozeß zu bringen, und welcher gegenüber insolent und arro gant aufzutreten der Gouvernör eines Staates daS vollständige Recht hat. Der Abbruch der diplomatischen Be Ziehungen ist vorläufig kein vollständiger. Der Geschäftsträger Marquis Jmperiale ist einstweilen mit Besorgung der nöthi gen Geschäfte betraut und die Gesandt schaft ist nicht geschlossen. Die mit der ersten Depesche überkom mene Nachricht, daß in Florenz achtzehn Amerikaner verhaftet wurden, um sie so zusagen als Geiseln zu behalten, ist na türlich unwahr, und jider Vernünftige konnte daS von vornherein wissen. Wir leben doch im neunzehnten Jahrhundert und nicht im Mittelalter. DrahtnagriHten. Inland. WetterauIltQten. Für Jndiana: WärmmS hübschtS Wetter: morgen Regen. Die Abberufung des italienischen Gesandten. Washington. 31 März. Unter den Beamten deS Staatsdepartements herrschte beute große Aufregung als die Adberusung Fava'S, des italienischen Gesandten, bekannt wurde, wa erst nach Schluß der Geschäftöstunden geschah. Der Staatssekretär Blaine war durch einen abermaligen Gichkanfall an'S Hau? gtfess lt und lkß im StaitSdevartement nichts von der Adderufang wissen. Um Uhr aber fuhr er nach dem Weißen Hause, tSetlke dem Präsidenten die Sache mit und berieth mit ihm. waS zu thun sei. Stach einer Stunde su)r et wieder nach Hause, war aber nicht zu sprechen. Die Beimtm des Staatsdepartements wollten sich über den Fall nicht äußern. Der erste Hilfsfekretäk Whaeton ist kränk und der zweite Hllfskekeetär Ad:e wußte nichts davon. Die allgemeine Ansicht ging j!doch dahin, der Sacht keine allzu. große Bedeutung beizulegen. Die Abberufung des gesandten ist zAeiselloS eine schlimme Sache, doch bedeutet sie noch lange nicht, daß letztere nicht mehr durch Erklärungen und andere diplomatische Schritte wieder in Gleichgewicht gebracht werden kann. Da der italienische Ge schäftSträger Jmperiale die Geschäfte der Gesandtschaft besorgt, so ist ein vollflJndiger Abbruch der diplomatischen Be zlehungen noch nicht erfolgt. Wenn der Abberufung de Gesandten ernstliche Bedeutung beigelegt wird, so erden sich die .laufenden Gtschäfte deS Geschäftsträgers auf Ausfertigung von Pässen. Anweisungen an Konsularbeamte und ähnliche Sachen beschränken. Ja diesem Falle müsse weitere Unter Handlungen zwischen den Regierungen der Ver. Staate und Italien direkt zwischen Washington und Rom gesührt werden. Ader diese Ansicht des FilleS wird voll den Beamten deS DepirtementS nicht allgemein getheilt und e wird erwartet, daß der Geschäftsträger wirklich auch die Ge schäfte der Gesandtschaft führen wird, so daß Blaine, falls er mit der italienischen Regierung unterhandeln will, seine Noten an den MarqalS Jmperiale odresfiren kann, welchem jetzz amtlich Italien'S Interessen in den Ver. Staaten unterstellt find. Wenn nicht unvorhergesehene Ereignisse eintreten, wird keine Extrasesstoa des Kongresses einberufen werden. Der Präsident jedsch wird wahrscheinlich seine deabftchtigte Reise ach dem Süden und Westen auf unbkftimmte Zeit verschiebe. Im Laufe des Nachmittags waren verschitdene leere Gerüchte über angebliche Bergewaltkguna amerikanischer Bürger in Italien im Umlauf, doch sind in den letzten sechs Monaen nur zwei derartige Fälle zur Kenntniß des StaatSdeparte mentS gelangt, welche indeß nicht derartig sind, um internationale Verwickelungen in Aussicht zu stellen. In einem dersel den wurde ein ammkanischer Bürger, welcher in Plemant zu eft über die Grenze fuhr, des Schmuggels verdächtig und verhaftet, als er sich weigerte, sein KlltlQt von Zollbeamten naS einae schmuggelten Sachen durchsuchen zu las.

sen In dem anderen Falle wurde ein Italiener, welcher von den Vir. Staaten urüSkehrtt. wegen im Jahre 1828 verübten Straßenraubes verhaftet. . DoH stiöte s fich heraus, daß er annesttrt worden war und er wurde entlassen, g. rade als das Staatsdepartement ermittelt hatte, daß' er seinen Järgerbrief hier durch Betrug dereltS nach zweijährigem Aufenthalt langt hatte.

Unter Bürgschaft. New Orleans, 31. März. Heute Vormittag wukden die drei der Eraor dung des PoltzeiütsS Heunessey ange klagten Italiener Sunznt. Caruso und Natlelli. welche den Lynchgertcht cm 14. dl. MtS. entgangen waren, unter je $2,500, resp. $100 auf freien Fuß gefeSt. Die Sterblichkeit in Chicago Chicago. 31. März. Güster wurden dem GesundhkitSamtt 200 Todesfälle gemeldet. Die HauvttodeSuesaüin waren Grippe, Lungenentzündung und ähnliche Krankötiten. Die Zahl der Todesfälle tft die größte seit langerZeit, Die Grippe und Lungenentzündung breiten sich hier immer mehr auS. Von ' Samstag bis gestern Abend sind 90 Todesfälle daran hier vorg,kommen. Die gestrige Zahl der Todesfälle war beinahe ein Viertel der in der ganzen vorigen WoHe angemeldeten und ein Viertel jener in vorvoriger Woche. In voriger Woche kamen 70 Todtökälle an der Grippe und 240 an der Lungenentzündung vor. Heute wurden 165 und feit Sonntag 4W Todesfälle angemeldet. Wur den angeklagt. New Vor k. 3l. März. Cbauneey M. D'ptw und die anderen els Direktoren der New Jark und New Haven Bahngesellschaft wurden heute von der Grand Jury wegen deS jüngsten EifenbahN'Ünfalle in dem hiesigen Tunnel der fahrlässigen Tödtung angeklagt, veilz sie trotz gesetzlichen Verbotes gestattet hatzten, daß der verunglückte Zug mittelst vifen geheizt wurde, wodurch die Trummes: I Brand ' geritthen und mehrere Menschen umkamen. Chauncey M. Depew leistete heute Nachmittag 15000 Bürgschaft. Auch die Bahnbeamten Tuthill und SB.' D. Bishov, jr. wurden als ZtUgen unter Bürgschaft gegellt. Nnöland. Des I ergnannS'Kong keß. Paris, 31.-März. Der lnternatlo nale Bergmann'S Kongreß welcher über Mittel zu? Hebung der Lage der Berg leute in Europa berathen soll, trat heute hier zusammen. An demselben betheiligten sich 99 Delegaten. welche 909,167 Bergleute vertreten. England sandte 41. Deutschland 19. Böhmen 1, Belgien 16 und Frankreich 23 ; Delegaten. Dr. Philipp. Sekretär der ArbeitSbörse. begrüßte die Delegaten und wies in seiner Rede auf die wichtige Resultate hin. welche von ihren Berathungen zu er warten find. Graf Granville' gestorben. London, 31. März. Der bekannte liberale Staatsmann George. Levesoa Gower Gras Granvtlle ist heute ach längerer Krankheit im Alter von nahezu 77 Jahren gestorben. OchiffSnachrichten. Angekommen in: Plymouth: .ftugia' von New York. London: Ckgnalistrt : , .Majestke' von New York. VQissOtur. Alle Dampfer-Linien sowie alle euro väischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt - Agentur i Alex. V'tzaer' runvetgenthum - Agentur. Wechsel Bank und VollmachtS-Bureau. Etablirt 1863. BiavdnaA . - Ueberntutb tbut selten gut. - "mmmmmmmmii:fi:'k Wa. Harvey und Wm. Madiager. zwei Angestellte im Bahnhos, hatten gestern Nachmittag sich scherzweise mit einander herumgebalgt, und Harvey hatte dabei ein offenes Taschenmesser in de, Hand. Madinger fiel und daS Mef fer fuhr ihm in die Brust und ist vier Zoll tief eingedrungen. Der Berletzte erlitt schweren Blutverlust und wurde sofort nach Dr. Marsee'S Ossice gebracht und dort verbunden. Dann brachte man ihn nach seiner Wohnung, Ecke Mtchigan und Rural SNaße. , Madinger ist 21 Jahre alt und sein Wiederaufkommen ist zoetselhast. , Harvey wyrde nicht verhaftet.

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