Indiana Tribüne, Volume 14, Number 189, Indianapolis, Marion County, 29 March 1891 — Page 5
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Uns den, ensstsiJen Oesängnij lcden.
In der Februarnummer tonVre Ru&sia, dem Organ der englischen' wGeseUschaft der' Freunde russischer Freiheit-, erzählt ein früherer .politisch Verdächtiger" folgende merkwürdige Episode auZ seinem Gefangnißleben: ES war der dritte Tag seiner Gefan gcnschaft, als in die Zelle, in welcher sich, mehrere Personen befanden, ein neuer Gefangener gebracht wurde. Seine kleine Gestalt war abstoßend häßlich und seine glanzenden Augen wanderten unftät von einem Gegenstande zum an deren. Der politisch Verdächtige" legte sich aus die Pritsche und versuchte zu schlafen; er träumte von Frau und Kind, da weckte ihn früh ein Sonnenstrahl und er bemerkte zu seinem Qnt setzen, daß er in einer Blutlache gelegen hatte. Er schrie auf und weckte dadurch hie übrigen Gefangenen, Sein Genosse uf der einen Seite hatte,' sich ebenfalls erhoben, während der, andere weiter schlief. Um auch ihn zutwecken, hob er den Mantel desselben in die Höhe und sah nun, daß eZ der am Tage vorher hereingelassene Gefangene war, welchem van den Hals durchschnitten hatte. AuS der furchtbaren Wunde war daS Blut auf den Rachbar izestossen. Alle Gefangenen geriethen ia die höchste Ausregung und man kam überein, den Fall sofort anzuzeigen. DaS erÜe Gesicht, welches ich sah", so erzählt der Politische" .war dasjenige deS AufseherS' er war noch halb rm Schlaf, blickte gleichzütlg durch das Fenster und ließ die Thür aufmachen : Kommt ttnzeln heraus!" Die Gefangenen gini gen einer nach dem anderen zwischen zwei Reihen Soldaten hinaus. Ich war der Letzte und der Wächter, mir in das Gesicht sehend, fragte: Was ist das?" Ich sagte es ihm. Warum ist er hierher gebracht worden?- fragte er, Sich an seinen Gehilfen wendend, welcher edoch keine befriedigende Antwort geben konnte. Der nebenbeiftehende Schrei her erklärte dann, daß er mich empfan .jjttt und hier eingesperrt habe, da nichts m meinen Papieren angeordnet war. Bringe ihn ins Bad, gib ihm seine eigenen Kleider wieder und setze ihn in die Zelle der Edelleute-, sagte der Auf seher. Ehe er hinausging fragte er mich: Schliefen Sie neben ihm?- Ich bildete mir ein, daß der Verdacht der Thaterschaft sich auf mich lenken konnte, vurde hleich und antwortete: Ja.Hörten Sie etwas in der Nacht oder können Sie irgend eine Aufklärung qt ben?- Nein." Gut, Sie können gehen.- Der politisch Verdächtige" suhlte sich sehr erleichtert. Er erhieU seine eigenen Kleider wieder uud kam nun in eine ganz andere Gesellschaft. Es waren lauter gemeine Verbrechn der eine, ein georgischer Fürst, hatte den Gatten seiner Geliebten ermordet; der zweite, ein Polizeikommissär, hatte schmähliche Betrugereien verübt; der dritte hatte sein eigenes Haus angesteckt, um die Versicherungssumme zu erhal ten ; der vierte, ein Priester, war des Raubes angeklagt u. s. w. In diesem Theile deS Gefängnisses befanden sich Einzelzellen, in welche schwere Verbre cher vor der Gerichtsverhandlung ein leiverrt werden. Da wurde einer dn i tM.f(iMI Ss . 4. nfilitjf WfclUUtlKU, IllU lUClUyt VtV fUUUU Verdächtige" die Nacht vorher zuge bracht hatte, hineingeführt, weil man ihn im Verdacht hatte, den Mord be zangen zu haben. Er hatte in der Ecke geschlafen, doch ö bis 6 Personen von dem Ermordeten getrennt und doch hatte man an seinem noch nassen rechten Are mel Spuren von Blutstropfen gefun den, welche er offenbar auszuwaschen de".cht hatte. Am nächsten' Tage ge stand er Folgende? : Zwei Monate frü her hatten in der Abtheilung für Zucht Häusler, unter denen sich auch der Er mordete befand, die Gefangenen untet ihren Schlasstellen einen Tunnel gkgra' ben. Tie Arbeit war bereits weit vor geschritten, als eine plötzliche Unter suchung veranstaltet und drei Männer bei der Arbeit gefaßt wurden. Die Coldatrn mißhandelten die fangenen auf das Scheußlichste, brachten zber einen derselben in ein anderes Ge fängniß es war dies der bezahlte Fpion. Der Transport nach Sibirien sollte eine Woche später erfolgen und die Schuldigen wurden daher hastig ah zeurtheilt und unter Erhöhung der strafe abgesendet. Woche auf Woche gingen andere Partien nach Sibirien zb, die Sache schien vergessen zu sein, und nach zwei Monaten glaubten die Behörden annehmen zu können, daß zlle Gefangenen, welche von der Ane segenheit etwas wußten, nach Sibirien abgeschickt worden seien und daher auch her Spion später nachgesendet werden könne. Er wurde deshalb absichtlich unter die wenigst gefährlichen Gesängenen gesetzt, allein unter denselben des fand sich Einer, welcher wegen Krank heit längere Zeit zurückgehalten worden war. Dieser kannte die ganze Geschichte und er war von einem seiner Freund, welcher an dem Fluchtversuche theilge nommen hatte, ersucht worden, sie zu xächen. AlS sich lhm hie Gelegenheit darbot, führte er sein Versprechen aus und schnitt dem Spion die Kehle durch. Dafür wurde er, anstatt zu bloßer Vexbannung. die ihm bereits zudictirt war, zu lebenslänglichem Zuchthzuz perur, theilt. Kaiserin Friedrich be, Munkaesy. Ueber den Bemch der Kaiserin und ber Prinzessin Margarethe im Atelier Munkacsys wird der Wiener N. Fr. Pr." von ihrem Pariser Eorrespondent geschrieben: .Der Künstler empfing die Kaiserin und Prinzessin in seinem Ätelier, wo die Kaiserin ger.ide die für den heurigen Salon" bestimmten Bilder .Der Unverbesserliche", eine Scene aus Ke ungarischen Dorslebcn, und das Portrait einer Amxriksnxrin besichtigen konnte. Die Kaiserin fand an beide Bildern großes Gefallen und lobte he sonders Munkacsys Art, das Portrait mit dem anziehenden Interieur als Hm. ! terarund l zu verbinde. . Der Lüuül
zeigte der VaiserZn'auch T große Skizze zum Deckenbild für das Wierer tast bistorifche Hosmuseum,, welche auf der Ausstellung 1889 in Paris zu sehen var. Die Kai serin äußerte sich geradezu mthnsiastisch über dieses Deckenbild und verrieth in der Hervorhebung eiuzelner Details große Sachkenntniß. Sie forßerte Munkacsy auf, diese Skizze nach verlin zur Ausstellung zu schicken. Der Künstler antwortete, daß er an der ökizze viele Veränderungen vorgenomNen, die übrigens noch nicht vollständig tnSgeführt find; wenn , er dieselben rechtzeitig vollenden könne, würde er die Skizze gern nach Berlin schrken. Die Kaiserin bestand hieraus, was der Künst ler mit der Zusage beantwortete, sein Möglichstes zu thun, um -den Wunsch ier Kaiserin zu erfüllen. Sodann be lab sich die Kaiserin in die -Salons, wo stadame Munkacsy die Kaiserin und tte Prinzessin erwartete. Die Kaiserin kannte diese Räume zwar bereits, da sie Dieselben schon bei ihr, ersten Anve'enheit vor mehreren Jahren besucht ttte, besichtigte sie aber -von ' neuem, xm dieselben der Prinzessin zu zeigen, vnd verabschiedete sich, sodann von Herrn und Frau v. Munkacsy in huldvollst Weise. Der Wcinban in Oranvendnrg.
Ueber den Weinbau in der Provinz Brandenburg und den Nachbarorten enthält der Jahresbericht der branden burgischen Gewerbekammer allerlei in? teressante Notizen. Danach ist dieser märkische Weinbau sehr alt und war schon im 16. Jahrhundert sehr auSgebreitet. Fränkische . Eoloniften haben denselben im 13. Jahrhundert in die Gegend von Grünberg gebracht, von wo er sich wahrscheinlich gleichzeitig über die Gegend von Züllichau, Tschicherzig und Crossen a. O. verbreitet und scho im Jahre 919 schickte Kaiser Heinrich l. Cachsen.Jranken und Rheinländer zur Einsührung des Weinbaues in die Ge gend von Guben. Gegenwärtig werden im Regierungsbezirk Frankfurt a. O. VZ7 Hektare Landes mit Wein bebaut und 2188 Hektoliter geerntet. Hiernach wäre ein vollständiges Aufhören des Weinbaues im Regierungsbezirk Potsdam zu constatiren; daS trifft aber vielleicht bezüglich des KelternS zu, doch werden aus der Umgegend von Berlin, namentlich auS Werder bei Potsdam, Weintrauben in ziemlicher Menge vre kauft. Auch im Regierungsbezirk Frankfurt ist der Anbau von Wein etwas verrin gert, namentlich in der Umgegend von Guben, wo der Weinbau dem Obstbau immer mehr Platz macht, ferner in der Umgegend von Senftenberg, wo die Weinberge durch die Braunkohlenwerke zerstört werden. In der Umgebung von .Crossen und um Züllichau hat der Weinbau keiue Einbuße erlitten. Alt Karbe bei Friedeberg i. Neumark (53 Gr. n. Br.) ist der nördlichste Punkt auf der Erde, an welchem Wein zum Keltern gebaut wird. Die Weine werden vielfach nach Berlin, Hamburg und Stettin zum Verschneiden und zur Weinfabrikation zu einem Preise, von 60 80 M. pro Hektoliter verkauft uud werden zu diesem Zwecke allen übrigen Ninen Weinen vorgezogen. ES wird sowohl rother, als auch weißer Wein gewonnen, von dem man wohl sagen kann, daß er besser ift, als sein Ruf. Bon, dem um Grünberg gebauten Wein heißt eS: Bei guter Behandlung sind die Rothaieine feurig, voll, angenehm und zart, dem Oberingelheimer oder auch dem Petit-Bourgogne nicht unähn lich, auch fehlt es ihnen nicht an Blume. Der Weißwein, besonders der Traminer. kommt bei gutem Aroma, mildem Ge sHmack und einiger Fülle dem Rhein wein Hessens oder dem Bergsträßer ziemlich gleich. Neben dem gekelterten Wein werden viele Weintrauben der kaust, z. B. versendet Grünberg alleiu in guten Jahren 250,000 Kilogramm Trauben und zwar bis nach PeterS bürg hin. Schaumweine werden in Senftenberg mit gutem Erfolge fabricirt. Qraf Kleist vom 2& auf Urlaub. ES war vielleicht doch zu nachsichtig, schreibt das Berliner Tageblatt-, den Arafen Kleist aus dem Gefängnisse zeitveise zu entlassen. Wie er die ersten Tage der goldenen Freiheit benutzt hat lehrt folgende Geschichte: Es war vorauszusehen, daß die letzte Beliebte deS Grasen, Emma MartenS, Delche handgreifliche Beweise seiner Liebe schon vielfach erhalten, ihren .Karl- von den düstern Pforten ZZlötzensees abholen und aus seinen er Zen Fahrten durch die Stadt begleiten vürde. Alte Liebe rostet eben nicht, :ber Boxer Karls- Fäuste waren auch )ie alten geblieben. In den ersten Tagen kam daS Pärchen kaum zur Besinnung ; denn alle die ilten Plätzchen, an denen in Plötzensu aur die Erinnerung! gezehrt, mußten aufgesucht finden, und es gab da jetzt, wie früher, so süßen Wnn.... S? schwelgten denn Beide in eitel Wonne, An ? einem Tage unternahm Graf Kleist lber eine Extratour ohn? Damen, nach em Admixalsgartenbad, divers Bo degen und wer weiß wo sonst noch hin. eine Emma suchte ihn mit Hilfe des gräflichen Kuriers- bei Dressel.'. - Dort nd, anderwärts fand , sie den beliebten aber, nicht, indeß wollte sie ;s immer nicht glauben, daß man über seinen Verbleib nichts- wisse., Die les Mißtrauen sollte ihr übel bekom 'inen; denn spät Abends rückte ' ihr öoxerkarl- auf die Bude und bläute ie in Gegenwart des Kouriers- gründ ch durch. Wie konnte sie auch an sei ,er Liebe und , Treue zweifeln?! Der .Kourier" aber, der sich auf den Yrr Zährten mit , der!,, schönen Ea .nnm zar ernstlichen Lungenkatarrh geholt zatte, lag in seiner in der Schmidstraße ?klegenen Wohnung " krank darnieder, mdeg sein Her? nach ihm verlangte. I Mehrmals schickte Kleist Dienstleute rod DrosSkrykulscher dk? Rg?. Z?elche
tte Wrrttnn des Kouriers", Frau St., herausklingeln mußten. Alschas nits half, erschien Boxerkarl- in'höchsteigener Person auf dem Platze. Frau St. versagte in banger Vorahnung dem ihr unbekannten Herrn den Eintritt, dieser erzwäng ihn, sich rücksichtslos. Der Herr Graf stürmte in das Zimmer sei es Kouriers", welcher schwitzend im Bette lag. Und nun entlud sich über dem Haupte des armen, kranken Menscheu ein schweres UngewUter. Wie .sein Kourier" krank sein könne, brauste der Graf auf, die Krankheit sei um ngirt; übrigens werde er. den unge treuen Diener wegen Unterschlagung einerDoppelkroae verhaften lassen :c. zc. Das Unglück wollte eS, daß der Kranke den Wüthenden durch einige entschnldigende Worte noch mehr reizte; da ver setzte ihm dieser einige Faustschläge, daß ihm nicht allein Hörm und Sehen vrc gmg, sondern auch daS Bewußtsew schtvand, ' Infolge deS Lärmes nlte die Wir. !hin herein und forderte den Tobenden uf, d Wohnung, in die er widerrechtlich nngedrungen, zu verlassen umsonst. .Boxerkarl" streichelte seinem kranken Diener die Backen und sagte ganz un schuldsvoll: ,Die? Zft ein Cou. kier". und, ich bin hh da. mit wollte er dt -Frsu hiustzrüngen. Diese befand aber x ihrenl .Recht, deutete ans izzi gemißhandelten Mic cher und' sagte, sie habe die Schläge gehört Ja," meinte Boxerkarl" ge. lassen, du habe ich auch gchörf Da Alles nichts fruchtete, holte die geäug.
iate Frau Hilfe herbei. AVer selbst etzt wich Kleist nicht von der Stelle, er qann wieder zu schreien und zu toben, f die Wirthin zu schimpfen, und, wer veiß, was nicht noch geschehen wäre, väre nicht plötzlich ein Schutzmaun, den nan herbeigerufen, in der Wohnung er. schienen. Vor der hohen Polizei hat aber .Boxerkarl" einen riesenhaften Respect, gwar kostete es viele Worte,, um ihn zus der Wohnung zu bringen, schließ, lich aber ließ er sich willig nach der Revierwache führen, wo der Thatbe stand festgestellt wurde. So hat Gras Kleist vom Loß sich schon wieder eine schöne Suppe eingebrockt; wenn er so -?rtfährt im Hausfriedenbreche und öörperverletzen, dann dürfte sein Ur laub bald um- sein. Der Gemiß. bandelte befindet, sich , in ärztlicher Be. Handlung ; es scheint, daß ihm ein Hieb ks Grasen das Trommelfell des rechten rsprengthat. Ein berliner Sonntagsjäger. Mit übergroßem Erfolge hat im letz ten Herbst ein Berliner Sonntagsjäger im Holsteinischen gepürscht-. Der junge Nimröd war der einem befreun beten Gutsbesitzer im Kreise Stormarn zu Besuch und gerieth rn die Ver iuchung, einen Fuchs zu erlegen, den er jedoch nicht traf. Bei dem zweiten, dem Fuchs zugedachten Schuß, verwech selte der Schütze sogar den nach dem ersten - Schuß herbeigeeilten Jagdhund -deS Gutsbesitzers mit dem Fuchs, und statt letzteren zu schießen, traf er den armen Hund, der nach weni gen Minuten verendete. Der Schaden var ein recht bedeutender, denn der Hund hatte 250 Mark gekostet. Damit var aber die Sache nicht abgethan, denn ein Ziegeleiarbeiter schaffte Ut Jagd heute in seine Wohnung und verlangte von seiner Frau, daß sie ihm einen hundebraten bereite. Als die Frau sich dessen weigerte, wurde sie von ihrem Manne bedroht, weshalb sie bei einem benachbarten Landmann Schutz suchte. Der Ziegeleiarbeiter kam darauf in eine nbeschreibliche Wuth, bestürmte seinen Machbar, verlangte von diesem, er solle ihn zu seiner Frau führen, und, als der Landmann ihm diesen Gefallen nicht er weisen wollte, griff er diesen an, be chimpste ihn und zertrümmerte fast ämmtliche Scheiben der nachbarlichen Wohnung. ' Die Folge war, daß der Wütherich derhastet und kürzlich wegen Bedrohung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung zu fünf Monaten Gesängiß verurtheilt wurde. Aber auch da mit hatte der Fall noch nicht seinen Ab schluß erreicht, denn obgleich der Guts besitze? sich über den Verlust seines Jagdhundes damit getröstet hatte, daß er sich einen neuen" Hund gekauft, der, nebenbei bemerkt, 300 Mark gekostet hatte, so sollte doch noch weiteres Uuge nach an ihn herantreten. - Der neue .Feldmann- her zuweilen auf eigene Hand jagte, rm Revier aber noch nicht öescheid wußte, gerieth auf einem kolchen Strchzuge auf die Fuchsfalle, K welcher der Hund am nächsten Tage von d?r Först-r vorgefunden vurde, der ihn .jsdsnn seinem Herrn vieder züfüb r;e. "fe m. .sSor ; . n Frost, welche nOtzreyd de -ttregeuden Scachr gcherrchl hatte, baun jöch bem Hnude dre Vorderbeine erfroren nd eS blieb nach längerer thierärztlicher Behandlung nichts Anderes übrig, lS den Hund zu erschießen DaS war ,lso wieder ein neuer Verlust von 300 Vcark., Der juuge Berliner, der die Absicht hatte, den ganzen Winter a.lf dem Lande zn verbringen, hat es für rathsam gehalten, baldigst zu Muttern zurückznkchrcu. Die Trotkenmme". DaS Pariser Zuchtpolizeigerlcht 'be schästigte sich vor einigen ' Tagen mit einem originellen Fall. Ein junger Pariser öiamenS Auguste Lerox hatte sich, im Gegensatze zu ' den Frauen, welche sich männlichen BernsSzweigen widmen, einmal eine ,rein weiblicheBeschSftigung usurpirt. Er hatte , sich nämlich als ., Trocken Amme verdungen. Der Fall war folgender: Madame Du bosset war zum vierten Male,, Mutter geworden. Da dleselbe dreimal hinteri einander die Freuden und L eiden einer Lmme zur Genüge durchkostet ,, hatte. enljcyiov ste sich diesmal, ihr Jüngstes durch künstliche Ernährung- aufzu 1 ziehen und rückie in mehrere Journale i eine dieSbttüalicde Annonce ein. 'Un! I ter den zahlreich Bewerberinnen auf :il Kam QTmrM Of' n a.m OfmMji CaI dA '!,:"i iyi u vvuiu J.'iUii liu i ;;,
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