Indiana Tribüne, Volume 14, Number 187, Indianapolis, Marion County, 27 March 1891 — Page 1

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Daß die Einkünfte unseres Staates nicht ausreichend waren, um die laufen deu Ausgaben und die Zinsen auf die hohe Staatsschuld zu decken, war bekannt und eine Vergrößerung der Einkünfte deshalb eine unbedingte Nothwendigkeit. Die Legislatur erhöhte nun zunächst die StaatSgeuer Kon lS CtS. der Kundttt Dollars auf !S CtS. und änderte denl Wortlaut des SteuergesetzsS so, daß wie man annimmt die Abschätzung des zu der steuernden Eigenthums eine bedeutend höhere sein wird. Die Legislatur hat eS also für gut be funden, die Steuer in einer Weise zu er höhen, welche die Bürger mehr belastet, und wnl der Besitz deS kleinen ManneS sich nicht der Besteuerung entziehen kann, vor Allem schwer auf den Minderbemit teilen fällt, der nichts besitzt, als sein Utu neS Heim. Zwar hat der Gouvernör in seiner Botschaft darauf hingewiesen, daß unsere Eisenbahnen sehr gering besteuert sind, daß die Besteuerung der Eisenbahnen in anderen Staaten fast die ganzen Verwal tungSkoften inbringt, ' aber man kann doch wahrhaftig nicht von einer demokra tischen Legislatur verlangen, daß sie sich um das kümmert, was ein republikanischer Gouvernör sagt, und dann, nun ja, Eisenbahn-Corporationen haben viel Geld und können Freikarten ausstellen. Also halt man Freundschaft mit ihnen und vergrößert lieber die Steuerlast der Bürger. Das neue Steuergesetz bestimmt, daß für den Zweck der Besteuerung Land und Gebäude, zu ihrem vollen, wahren (true) Baarwerthe und zu dem Preise abgeschätzt werden sollen, den sie bei einem freiwilligen Privat verkauf bringen würden. Das alte Gesetz. Par. 6379 der revi. dirten Statuten lautet im Ganzen ahn lich, nämlich dahin, daß für den Zweck der Besteuerung Land und Gebäude zu ihrem vollen, rechtlichen (5!r) Baarwerthe und zu. dem Preise abgeschätzt werden sollen, den sie bei einem freiwillig gen V e r k a u f bringen würden. Man sieht, die ganze Aenderung besteht darin, daß in dem neuen Gesetze -true'' steht, wo in dem alten 'aiY' stand, und daß an Stelle des Wortes Virkauf" das Wort Privatverkauf- gesetzt wurde. Im Grunde genommen sollte zwischen true ralue und fair Yalue kein Unterschied sein, denn auch bei Feststellung des trug vawo's (wahren Werthes) kann man fa!ni33, d. h. rücksichtsvolle Be Handlung verlangen, aber zwischen einem freiwilligen Verkauf" und einem freiwil ligm Privatverkauf" ist immerhin ein großer Unterschied, denn wenn Jemand sein Eigenthum freiwillig unter dem Ham mer verkaufen läßt, so kann er nie den Preis dafür bekommen, welchen ein Lieb Haber für das Eigenthum bei einem Pri vatkaufe bezahlen würde. Bei strikter Befolgung deS neuen Ge setzeS und besonders in Rücksicht auf die bisher befolgte Praxis dürfte nun aller dingS eine sehr bedeutende und sehr fühl bare Erhöhung der Steuern eintreten. Selbstverständlich trifft sie den armen Mann am schwersten. Nicht nur deshalb, Weil ihm die Bezahlung schwerer fallt, sondern auch deshalb, weil kleines Eigen thum leichter verkäuflich ist, und sich der wahre Werth desselben mit weit größe rer Leichtigkeit bestimmen läßt, als der wahre Werth großer Geschäftshäuser und eleganter luxuriöser Wohnhauser. Sehnlich ist eS mit HauSemrichtungen, und erwägt man ferner, daß kostspielige Schmückgegenftände, baareS Geld, Aktien uud Werthpapiere u. f. w. mit Leichtig keit ganz und gar der Besteuerung entzo gen werden können, daß Fabrikeinrichtun gen, große Waarenvorräthe fast unmöz lich zu ihrem vollen Werths abgeschätzt werden können, so ist es vollständig klar. daß von der Härte deS neu.n Gesetzes der Arbeiter und der Farmer am meisten be troffen werden und daß diese durchaus keine Ursache haben, voa der Freundschaft und Liebenswürdigkeit der letzten LegiS latur sehr baut zu sein. Sie werden voraussichtlich tief in die Taschen greifen mästen. Die Steuern in diesem Früh jähr und im nächsten Herbst sind natürlich noch nach der alten Rate berechnet, weil die Steuern immer für das abgelaufene Jahr bezahlt werden, aber im nächsten Jahre wird Mancher Über die Höhe seiner Steuern erstaunt sein. Die Erhöhung wird auf 30 biS 40 Prozent geschätzt. Und - barntt Be un ja nichts daran

fehle, gewisse Klassen zu begünstigen, hat der Assessor dem Commercial Club den Vorschlag gemacht, selbst Leute zum Ab schätzen des Eigenthums im Geschäfts theil anzustellen, worauf die Herren auch einginge. Natürlich werden -sie im In teresss der öffentlichen . Wohlfahrt die Werthe möglichst hoch ansetzen!' Wer könnte auch etwas Anderes erwarten k Der minder bemittelten Klasse einen solchen Vorschlag zu machen, fällt dem Assessor gar

nicht ein. Es 'ist auch völlig unnöthig. weil, wie schon gesagt, der Werth kleinen Besitztums leicht festzustellen ist. Jedoch so ist eS und die Leute wollen? nicht besser haben. Sie werden noch für Erste fortfahren, die alten Parteien als die allein seligmachenden zu betrachten. ' DraywaHriHtev. . ..il-... Inland. rsettirauSZiedte. Für Jndiana: WSramS ttübtS Wetter und Regen; kälter und Regen oder Schnee in der Nacht. Das Fleikchschau Gesetz. Washington. D. C., 26. März. Der LandvirtdschastS.Sektttäe hat so! gende Vorschriften auf Grund deS Mschschau-GesktztS vom August v. I über die Inspektion von lebenden und ge schlachteten Rindvieh und Schvewen er lassen? Die Besttzer von Schlacht und PökelhäustkN und P'Sservtnfabkiktn, welche Fleisch nach dem Ausland: Versen den. müssen sich an den LandsirthschastS Sekretär um Inspektion dS lebenden oder geschlachteten ViehS wenden und sich vkrpfltchten. ollen diesbezüglichen Vorschriften nachzukommen. Der Stk retär wird darauf dem betreffenden Eta blissement eine amtliche Nummer gtben, nach welcher alle Flelschprodukte auS demselben gekannt sein sollen, und für dasselbe einen Thierarzt als amtlichen Jnspkktor ernkNklkn. Dieser und alle seine Unterbeamten sollen freien Zutritt zu allen Theilen deS EkabNssementS jeder Ztit hab Der Inspektor soll alle zu schlachtenden Thiere vorher sorgfältig untersuchen und darf kein V'eh ohne vorh?riae Untersuchun geschiachtet werden. Wenn in kcankeS Thier gefunden wird. so muß der Besitzer dasselbe sofort fort schaffen und sich seiner nach den Vorschriften der StaatSgesetzt entäußern. Der Inspektor und seine Assistenten müssen alle geschlachteten Thiere sofort sorgfältig untersuchen und darüber dem Departement berichten. Sollte ein Ka daver sich bet dieser Untersuchung alt verseucht oder ungesund für menschliche NahrungS,wcke erweisen, so muß er so fort unter Aufsicht de Inspektor sortge schafft und nach Vorschrift der betreffen den StaatSgesktze darüber veefüzt wer den. Geschlachtetes Rindvieh wird mit einem vom Departement gelitfkrten amtlichen Stempel vom Inspektor versehen erden und muß dieser den Departement darüber Bericht erstatten. Alle Arten von verar bkitetem Fleisch von inspkzirten Thieren erhält ein vom Besitzer de Etablissements zu bestimmende Etikett. Die Untersuchung von zu zportiren den Schweinen muß nicht nur tn obiger vorgeschriebener Weise, sondern auch auf Trichinen mittelst Mikroskop vorgenom nen werden, ebenso bei allen Produkten von Schseineflkisch. Der Inspektor ei neö itden Etablissements wird ein Certisi kat für alle zu exportkrenden Thierkada ver und der verarbeiteten NahrungSmit' tl au denselben ausstellen, worin die Nummer der Fabrik, der Name ihre Be sttzer. da Datum der Untersuchung und der Name de Empfänger und de Lan de. wohin dasselbe expoetirt werden soll, angegeben ist. Dasselbe soll auch die Anzahl der angebrachten Stempel ent halten. Opfer der Grippe. L i m a . 0 . 26. März. Von den die len Patienten an der Grippe hier fällt besonder der Fall von Mary Christ mann auf, welche feit Montag Abend unaufhöillch niebt, ohne daß die Aerzte itsa dagegen thun können. Heute Abend ist sie dem Tode nahe. Der Ausstand in Röche ster. R 0 ch e st e r. N. D . 26. März. Die Folgen de Auschluge der Zuschneider durch die hiesigen Kleidtrsabrikanten fangen bereit an, fich unter den Taufen den von Arbeitern zu zeigen, welche für den E:verb ihre Lebensunterhalt auf die Kleiderfabrikation angewiesen find' Letztere, deren Produktion im vorigen Jahre die Höhe von 111,000.000 erreicht hat. ist einer der wichtigsten Industrie zweige der Stadt. Mit Ende der Woche werden die von den Aulgeschlossenen zu geschnittenen Kleider ausgearbeitet sew

und wenn die Leute nicht zur Arbeit zu rückkehrea oder andere statt ihrer die Arbeit thun, so werden am nächsten Montag 20.000 Menschen btschäfttgunglo werden. Die Fabrikanten werden versuchen, sobald wle möglich die Arbeit mit Zu fchniideen au anderen Städten wieder aufzunehmen.. ? . -Wm. vheldon hat gegen die hiesig Union der Zuschneider und Trimmer? eine Klage auf Z1S.M Entschädigung für

Verschwörung. Einschüchterung und Er Pressung angkflrei'gt. . Die Gripv in Chicago. Chicago. 26. Mä,z. In Folge der hier herrschenden Grikpt hat die Sterblichkeit bedeutend zugenommen und die Leichenbeftatttk und Sargsabrikanten baden alle Händß voll u thun. In dort ger Woche sind hier, 804 Todesfälle vor gekommen, ea.100 mehr al in irgend einer Woche während der Grippe im vor! gen Jahre. In dieser Woche wird aber die Sterblichkeit voraussichtlich noch weit größer fein. lUnöland. VlSmarä'S Gegenbesuch. Berlin. 26. MSrz. Heute hat Fürst Bimarck dem General Glasen von Wal dersee, früherem Chef des Generalflabe und gegenvärtigen Kommandeur de S. Armeekorps in Altona seinen Gegenbe such gemacht. Al Waldersee kürzlich in Friedrlchruhi war. hieß S. er fei Ueber bringer einer versöhnlichen Botschaft dS Kaiser an den sküheren Kanzler und de Gesuch an letzteren gewesen, einige Briefe weiland Kaiser Friedrich' III. herauSzu geben. Fürst BiSmarck soll da letztere abgelehnt und dadurch da zwischen ihm und dem Kaiser bestehende gespannt Verhältniß verstärkt haben, so daß alle VersöhnungSversuche abgebrochen worden sein sollten. Jetzt aber hat JlSmarck'S Gegenbesuch bei Waldersee neue Gerüchte veranlaßt, wonach eine Aussöhnung zwischen ihm und dem Kaiser nahe bevorstehen und e bereit sein soll, unter ßevissen Bedingun gen einige der Briefe herauszugeben. Heute Abend wird er von Altona nach FriedrichSruhe zurückkehren. Der Wtlltnsond. London. 27. März. Wie der Ver llner Korrespondent de .Chroniele" mel det. hat die deutsche Regierung elne Vor. läge über den Welfenfond auSgear bettet. Großer Bankerott inJta. lien. London. 26. Mär,. Dle Ban tier Corradtnt 62 Co. lnLivorno haben mit 20.000.000 Frc. Verbindlichkeiten fallirt. Andere Firmen find an dem Bankerott betheiligt. Rom. 26. Mär,. Die Bank von Livorno hat mit 50.000.000 Lire Verbind lichktlten fallirt. Sin hier kürzlich der krachter angesehener Finanzmann hat Selbstmord begangen. Parnell'S Wahlkampf. S l i g 0, 26. März. Heute Abend traf Parnell hier ganz unerwartet ein und hielt vor einem Hotel eine Rede, worin er sagte, selbst wenn er hier geschlagen wer den sollte, so würde er den Kampf nicht ausgeben, sondern bk ihn zum Aeußerften fortsetzen. Wird nicht verbannt. , Pa i,26 März. Nach lorgsältiger Erwägung hat daKabknet entschieden, daß der Prinz Loui Napoleon, der zweite Sohn de veestobenea Prinzen Jerome Napoleon, kein Thronprätendent ist und daher da gegen solche gerichtete Verbannung . Gesetz keine Anwendung auf ihn finde. Schiffsnachrichten. Angekommen in: Q u e e n t 0 w n : .Tritannie von New York nach Liverpool. Philadelphia: .Missouri- von Glogow. London. Ja Sicht: .Lake On taria und .Brttifh Oueen von New Volk. . NevPork: .Germania von Llver Pool. D i S f & 0 C 0, Die Arbeitssperre. l.. P. I. McQutre, der SekretSe der Brüderschaft der Carpenter kam gestern von Philadelphia hier an. Er wird zu nächst versuchen, durch eine Confeeen, mit den ontrarioren die Sache beizulegen Gelingt die nicht so wird wabr. fcheinlich Kltvkr von Chicago, der Hästdent der Bcaderschaft hierher

Wa siud mlBüta" nd ulQt ab geholt leider ! Dak find Kleider, welche bei Schneidern be stellt und nicht gepaßt haben, oder ut einem and-n Grunde nicht abgeholt wurden? Wir habe Kontratte mit dielen der bedeutendilen Schneider im Lande. Für sie sind solche Klei der saft ein totaler Verlust und wir sichern ihnen wenigsten die Sofien de Materials, kön. nen sie aber nm die Hälfte der och dilliger verkaufen. Mhte, Futter, Einfassung aus ein Jahr garantirt. Kleine Venderuugen werde koftenfrei vorgenommen. Wir verkaufen: 25.00 Merchant Tailor VuzSae für S1S.S0

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' j. ' Sia tun er Mann wurde im Osten derhaflet vnier dem Ver dechte eiuen Mord begangen zu hüben. In skllltA Schlafe pH sie er und sprach von einer duntten Begebenheit. John G. Sa? schrieb : Willst Dn die häßlichen Träume mZkhen, So sei vorsichtig bei Esse nd bleib 1 .. Trinken bei der Mäßigkeit stehen. - 1" Keine häßlichen Träume suchen den Streblichen Helm, der Kingan'S Fleisch - stet? vorzüglich in Qualität und Nahrhaftigkeit - ißt. Probirt HG Kingan's Schillkkli, Kiligak's LugUsh-lZareü Schulttro, Kiilgav'S FriiSstl!llS-SpW oder irgend eines feiner .PorlProdukte, frisch oder geräuchnr.' Wenn Sie gute. zuverlSsstgeZ Fleisch haben vollen, so verlangen Sie stet

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