Indiana Tribüne, Volume 14, Number 186, Indianapolis, Marion County, 26 March 1891 — Page 1

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SditovieAsa. Wir setzen heute die Kritik des gc stern erwähnten Artikels im Musical Cu rier" fort. Das Blatt schreibt : Chopin war zweifellos ein Crponent der Ariflo kratie, wer aber würde ihn aufgeben kür alle Steuertheorien eines Henry George? Walt Whitman predigte daS neue Gleich-

heitS-Evangelium in sicherlich nicht unbe stimmten Tönen, aber in den Eymphonien von Beethoven kann man den Protest einer großen Seele, eines wahren Mannes gegen Tyrannei siaden. Die Kunst hat keine Nationalität und ist so sensitiv, daß sie genau den Geist der Zeit wieder spiegelt; oft kommt sie ihm zuvor, den in den Polonaisen von Chopin Kanonen in Blumen begraben, wie sie Schumann nannte pnden wir einen Aufschrei gegen die russische Tyrannei in Polen. Ge setzten Falls, die Bedeutung vieler Töne des Komponisten Tschaikowsky würde in Worte übertragen Der Compomst würde sicherlich Sibirien besuchen, statt zusammen mit Walter Damrosch das kommende MaZ'Musikfeft zu dirigiren." Der Musical Courier wird uns als die beste amerikanische Musikzeitung und die Herren Flörsheim und Hunecker als vortreffliche Musiker und Musikkritiker be zeichnet, deshalb aber ist eS doch nicht nothwendig, daß sie die Kunst, welcher sie sich gewidmet, in ihren Wirkungen so sehr Überschäden. ES war ein großer deutscher Philosoph, wenn wir nicht irren, Kant, welcher der Musik kein Interesse abge wlnnen konnte, weil, wie er sagte, man sich nichts dabei denken kann. Ja der That spricht die Musik niemals zum Vsr stände, sondern nur zum Gefühl. Aller Programm-Musik zum Trotze ist eS noch niemals gelungen und wird eS niemals gelingen, vermittelst der Musik einen Ge danken so deutlich zum Ausdruck zu briw gen, daß er ohne irgend welche begleitende Erklärung klar zum Verständniß eines Andern gebracht - werden kann. Ein Bild spricht oft noch deutlicher als Worte, in gleicher Weise können durch eine Statue Gedanken übermittelt werden, durch die Musik aber nicht. Es mag sein. daß Tschaikowski sich in Sibirien befände, wenn er seine Gedanken in Worte, statt in Töne gekleidet hätte, und wir bestrei ten auch keineswegs, daß sich der Compo nist bei seiner Arbeit etwas denken kann, aber dann besiadet fich Tschaikowsky eben deshalb nicht in Sibirien, weil seine Art, Gedanken auszudrücken, nicht im Stande ist, diese Gedanken an einen Andern zu übermitteln. ES ist ungefähr so. wie wenn ein Taubstummer vermittelst der Fingersprache sich Jemandem v:rftSndlich machen will, welcher die Fingersprache nicht versteht. Chopin mag als geborener Pole in sei nen Melodieen manchmal gegen Rußlands Tyrannei aufgeschrieen haben, aber aus der Melodie selbst läßt sich nicht erkennen, welcher Tyrannei, oder welchem Schmer zenbringer der Aufschrei gilt. Man sagt, daß Beethovens Eroicader Verherrlichung Napoleons bestimmt war, aber kein Mensch wird aus den TS nen selbst heraussiaden, ob Beethoven da bei an Napoleon oder an irgend einen Andern dachte. Wir geben zu, daß die Musik den Geist der Zeit wiederspiegelt, aber nur für den, welcher diesen Geist bereits kennt. Mit theilen, beschreiben kann ihn die Musik nicht. UebrigenS Ware eS richtiger, statt Geist Stimmung zu sagen. Ber omvontZl mag vurcy em Allegro eine freudige Stimmung hervor zurufen beabsichtigen, aber auszudrücken ob diese Freude der Ankunft eines Crstge borenen, oder der Einnahme einer guten Mahlzeit, oder dem Ableben einer bösen Schwiegermutter gelten soll, das zu be stimmen vermag der Compomst vermittelst seiner Töne nicht. Die Musik vermag bloß aus daS Ge müth zu wirken, selbst dann, w:nn sie als Begletterm des Wortes auftritt. Aber sogar in solchem Falle giebt daS Wort den Ausschlag, sonst wäre es nie msls möglich gewesen, dm Melodieen deutscher Gassenhauer und 'StudentenlZe der dZe Tkxte von Kirchenliedern unterzu legen, wie das in amerikanischen Kirchen oft geschah und och geschieht. , Wir wissen den ästhetischen Werth der Musik ebenso zu schätzen, wie die lul turelle Bedeutung jeder Kunst, wir vif sen, daß die höchste ekstatische Empfindung sich oft weder im Worte noch im Bild, sondern nur im Ton ausdrücken läßt, aber die Musik vkd nie kultumachend, sondern nur kulturausdrückend wirken sie

wird .immer nur einen auriliären Charakter tragen, und im allerhöchsten Falle den Eindruck des Wortes erhöhen können, damit eS in her Form des Gesanges auf Verstand und Gemüth zugleich wirke. Darum bitten wir die Herren vom Musical Courier" ihre Kunst doch nicht gar zu überschätzen, und nicht solch lächer liche Fragen zu stellen, wie die : Wer würde Chapm aufgeben für alle Steuer Theorieen eines Henry George?" Die Steuer-Theorieen eines Henry George sind allerdings völlig werthloS. Aber wollten die Herren statt dessen Theorieen eines Karl Mais' setzen, dann können wir ihnen die Versicherung geben, daß Millionen Menschen nicht nur einen, son dern hundert ChopinZ für diese Theorieen aufgeben würden, und sicherlich haben diese Theorieen mehr Geräusch in der Welt gemacht und mehr Menschen in Be wegung gesetzt und mehr Gedanken er zeugt, und mehr Stimmung hervorgeru fen, als allePoloaaisenChopinS zusammen und alle Strauß'schen Walzer obendrein. DrshtnaHriHten.

Inland. Ist taust tat in. JÜr Jndiana : Trübe Wetter Aegen ? kälter am Feeltaf. und Stürmische Fahrt. New York. 25. März. Dir Dampfer .Caledonian". welcher htute hktr vom Mittelländischen Meere eintraf, tat eine sehr stilemische Fahrt gehabt. Am 11. d. halte er einen heftigen Sturm zu bestchen, wobei da? SteueedäuSchen von den SlurzVelltn erläzmtttert, ver Sieuermana und mehrere italienische Auswanderer verledtund alle diWkgllchen GkgknftSade auf .Deck übn Bord ge schwemmt murden. Der zweite Ossizier wurde aus der BeÜckz vsn einer mächtigen Woge zu Boden geschleudert und mußt' während de R,ste :d Fadrt da Seit hüten. Am 20. wurde ein L0 Fb hoher und 800 Fuß langer Eisberg vom Dampfer au gesehen. Schneesturm tn Kansa Oborn,Ka.. 25. MZez. Seit 36 Stunden wütbit bler einer der des tigstm Schneestükme dies, Mnterkz Kansa City. Mo. 25. Mär Diptschen au Kansa melden, daß heute do.t ein ungemein heftiger Schneeftaim wüthet. Alle Züge au dem Westen. welche heule Vormittag hier eintrasen. halten stch beträchtlich verspätet und ihre BeoienungSmannschasien mußten schreck lich viel von dem Unwetter leiden. Vom westlichen Kansa b! Denver ist da Land mit tlesem Schnee bedeckt. Bei Junctlon City liegt er fünf Zoll hoch und inColorads18Zöll. Der schnfe Wind verursacht hohe Schneewehen und überall sind die Eistllbahngeleist nicht zu sehen. Auf der Centralabtheilung der Missouri Pacific Bahn ruht heute der Verkehr voll ständig und ein Personenzug und der Zig dtZ ZahlmisttrS stecken im Schnee fest und , gelingt nur mit Mühe, die Mannschaften und Paffagiere mit Le benSmitteln u versehen. Heute Nach mittag wurde ein Schneepflug von M chison abgesandt, konnte aber nicht durch komme und blieb km Schnee stecken. Au Winchester wird gemeldet, daß ein Per sonenzug nach Sa Francisco bei Ell worih und einer bei Bentley an der Union Pacific Bahn w Schnee sticken. Onöland. Ein Sch iedSgerichtl.Ver. trag. London, 26. März. Der Wiener Correfpondent des Chroniile' meldet, daß die Regierung der Ver. Staaten und der Schweiz eine Konvention abgeschlos fen haben, worin sie stch verpflichtet, etwätge Streitfragen zwischen beiden ei nem Schiedsgericht zu unterbreiten. Der Präsident Harrison fügte dem ter Schweiz übersandten VlrtragSentvurs den Vorschlag bek, dab ander Nationen dem Abkommen btitreten können, wen sie ein Ekkmplar der Konvention unter zeichnen und nach Washington senden. Drohen mit Ausstand. Madrid, 25. März. Der jetzt hier tagende Arbeiterkongreß hat htute den Antrag genommen, nölhlgenfall in ganz Spanten einen allgemeinen Ausstand zur Erzwingung achistüabiger Arbeitszeit z erklären. 1 Ein P ol izeiagent er n o r d et' Berlin, 25. März. Ei russischer Polizeiagrnt ist ip Dobra in der Provinz Posen ermordet gesunde worden. Alle Papiere, vrlche er bet stch hatte, wurde gestohlen, sein veld und seine Werth

sachin aber nicht. Man veruuthet, daß polnische Nihilisten, welche der Agent überwachen sollte, die Mörder waren. f Der ZölchstiÄe Mtniflerprä. stdent Fabelei, t Dresden. 25. März. General Gras Georg Friedrich Alfred von Fabrick. Vorfllzender de Ministerium. Staat, und Kekegminister, sowie Ministee der aulwäetigen Aagelegenheiten seit 1866.

ist heute gestorben. Er wurde am 23. Mai 18l8 geboren, trat im Jahre 1824 au dem Kadettenkorps in die sächsische Reiterei ein und rückte, schon 1848 zum Rittmeister auf, war 1313 bei den Bun. destruppen i Tbüringip, nahm am chleSwizholsteinilchen. Kriege von 1349 heil, wurde 1853 Major und im folgen den Jahre Vice-Ehef de Generalstabe. 1861 Oberstleutenant 1363 Obeest und 834 GeneralstabSchef , bei dem Bunde. ErekutionSkommando in Holstein. 1866 eilete. er, zum Generalmajor befördert, a! Chef de Stäbe de Kronprinzen Albert von Sachsen die Operation de ächfischen Armeekorps in Böhmen. Nach dem Friedensschlüsse wurde er im Oktober zum GeneraUieutenant befördert und mit der Leitung de sächsischen KrikgSNinisterium betraut. Beim Au, druch de deutsch französischen Krieg wurde er zum Grneralgouverneur für da 12. AkmeekorpZ ernannt. Er verhandelte n Solsy mit Jule Favre und vermittelte dessen Zusammenkunft mit Fürst Bi. marck in Frankfurt a. M. Im Juni 1871 ehrte er nach Dresden zurück, um die Leitung des sächsifchtN KkkegSminifterium wieder in die Hand zu nehmen, und wurde 1S73 zum General der Kavallerie beför dert. ,-! : ! ' . ' ; Zur Weltausstellung. Berlin, 25. März. Eine Konferenz hervorragender deutscher Fabrikanten über die Betheiligung Deutschland an der Weltausstellung in Chicago fand heut hier statt und würde dabei geltend gemacht, daß eine de deutschen Reiche würdige Betheiligung , nur zu erlangen ei, wenn die Regierung einen Kommissär nach den Ver. Staats!! sende und ihn er? mächtige, für die sich betheittgendea deutschen Fabrikanten alle Vortheile zu sichern, zu welchen die deutsche Industrie berechiigt ist. ös wurde beschlossen, eine Massendtk ammlnng deutscher Fabrikanten auf den 2. April nach hier einzuberufen. Einer der Zw,cke derselben ist die Ernennung ine AuIschugeS, um die Betheiligung der deutschen Industrie an der AuSftelung zu leiten. London, 25 März. Die britische Regierung hat den Staatssekretär Blalne formell von ihrer Annahme der Einlad ung de Präsidenten Hareison zur Be theiligung Gkoßbritanien'S an der Welt auSstillung in Chicago benachrichtigt, sowie daß eine britische Kommisfion .für die Betheiligung der britischen Industrie er nannt werde. BiSmarckö Kandidatur. Berlin. 25. März. Der national liberale ReichStagSabgeordnete von Buhl ist hier von einem Besuch bei dem Fürsten BiSmarck zurückgekehrt und erklärt, falls dieser erwählt werden sollte, würde er so fort in den Reichstag eintreten. Schiffsnachrichten. Angekommen in: New Bork: .Spree" von Bremen, Noordland von Antwerpen. Queenötovn: .Wisconsin" von New York. Vdosdges. Märzfeier. Die sozialistische Sektion bält diesmal ihre Märseler in der AkkelterKalle ab. Für die Vorbereitungen zu einer Feier in groserem style war die Zeit nicht vor Handen. Nächsten Sönntaa Abend wird die littet adgehalten und zwar durch Reden Musik und Gesangvorträge u. f. w. ' 1 i i Bolizeigericht. . ' . in ... - Im vzi,zetgertk wurde deute gar nichts von Bedeutung verhandelt. Dte Familien RhodeS und Gray. welche nicht unbekannt in Polizelkreike sind, dstten eine riesige Kellerei in Szene gesedt und das Verhör der verschiedenen Parteien nahm fast den ganzen Vormittag in An spruch. , Die ganze RhodeS'sche Familie wurde inS Arbeitshau geschickt. Lew Nacht wurde der eiserne KassasSrank in der Osfice der Advokaten Pkellk S: Taylor. 18 Nord Pennlylva. nia Str.. von Einbrechern gesprengt. Die Dlebi erbtuttten zwar nicht, vei sich keine Werthsachen und kein Geld in deHSchrank besandt. aber der Schrank W voananvig rmalrr.

SozialistWe Sektion! ' ßXt ra(Heschäfto Versammlung Ore!tag. 2-l. Utäti '91, Vbenb, l Uhr, in lei AJBVBmVXIinEL - HAIXK. Tagesordnung : Veschlußfassuna . roege

finanzieller NnterftZzung der sez'.al. Wahleampagne m Threago. E. Vtewegh, Vgenk. Was ftad misats" nutz ntöt ab fltgolit Ultibt t ! Das find Kleider, welche bei Schneidern be stellt und nicht gepaßt haben, oder au einem andern Grunde mcht abgeholt wurden? Wir habe Kontrakte mit dielen der dedeutendSen Schneider im Lande. Für sie sind solche Klei der saft ein totaler Verlust nud wir sichern hnen kemanen die oftea des Matenals, lern. neu sie aber um die Hälfte oder noch billiger verkaufe. Nahte, Futter, Einfassung aus ein Jahr garantirt. Kleine Aenderungen weröen kasteusrei vorgenommen. er verraureu: tz2ö.00Merchant Tailor Anzüge für $12.50 80.00 10.00. 31.00 m w 0w 17.50. 40.00 - m m m m 20.00. Hosen. $5.00 Merchant Tailor Hosen für $5.00 6.00 w m 0 , 3.50 8.00 m m 9 0 4.00 Original Mi3fit Cr.0TniNO Pablor, No. 35 Nord Jlliuoi Str. erßch nicht den Platz. Vollmachten. Kausbrlefe, Sydotbekeu, Tefta. meute und sonstige gerichtliche Dokument der den sorgfältig und zu mäßigen Preifen aaze fertigt, sowie Siakajfiruug von SrbschastS. Teldira prompt besorgt. Wechiel. nud Schisssschttue ach ucopa schnell und billig vermittelt. Häuser und Lot m allen lheileu der Starr zu verkanskn. Seid aus isrundriaenthum Vermittelt und ansg'liehe. BesitzMel unter sucht. jReteir fimteror, OeffeaUlcher Notar und Versicherung - Agent, 113 Ost ashin,to trefft. In der Circuit Court begannen gestern die Verhandlungen wegen de Gesuche um den Verkauf de von Ernst Koller hinterlassenen Grundekgenthum. Frau DenkeWalter, eine Tochter de Verstorbenen erhebt Einwand gegen den Verkauf, im Falle sie nicht als Miterbin angesehen wird. Die Sache liegt etwa igenthümlich. Dr. Denke-Walter über, rüg einmal gewissee Ursachen halber. den Denke-Walter'Block in Ost Wash. ngtoa Straße an Ernst Kollar, und als päterhin Letzterer denselben wieder zuück anDenkeWalter tranöferirte. fa)rteb er ohne Wissen seiner. Tochter und seine Schwiegersöhne in dte Uebertragung urkund, doß sie den Block an Stelle hres Erbtheill erhalte. Er Hefe die Deed selbst morden und DenkeWalter und Frau hatten von der Klausel keine Ahnung. Sie bestreiken nun die Giltig keit derselben. Ein fernerer Streitpunkt liegt darin, daß der NachlaffenschastSverwalter den Ertrag des Verkaufes zur Abtragung der Schulden de Verstorbenen, welch stch angeblich auf etwa 513,000 belaufen. verwendet werden soll. Da aber ein grober Theil dieser Schulden in Bürg schalten für einigt der Erben selbst be steht, so bereitet Frau Denke da Recht de NachlassenschaftSverwalter dieselben au dem Nachlaß zu bezahlen. 13. T. Brovn. Advokat, Oance Slock. Zimmer 25. Aus dem öffentlichen Geldbeutel wird hierzulande aar häufig für tausend unwichtige Dinge Geld ausgkgeben. und wichtige Bedllrfaisse.verden gar nicht be rückfichtkat. Sa ist e eine Thatfache. daß s im städtischen Dispensarwm an Wager fehlt. Der Janltor dieser An. statt mub da Wasser IX Square we'i von dem Postosfice Brunnen holen, weil in der Anstalt selbst weder Brunnen noch Wasserleitung sich befindet. Geute nud die solaenben Tage OeÄmtdt'S Sock tn allen WtrtbsQasteu zu habe. Mavor Sullivan hat stch noch immer nicht bemüßigt gesunden, inen Polizeirichter zu' ernennen. Von Zeit zu Zlit setzt er einen Advokaten auf in paar Tage alk fungieenden Pottzeirichtir ein. Aller Wahrscheinlichkeit nach hat r nicht Luft, unter den Applikanten in Au wähl zu treffen, weil er, da er Kandidat für Widerwahl ist. e mit Niemand vtk. derben will. Der Mayor hat in dem AnstellungSrecht jedenfalls schon ein Haar gefunden. Er hat die verschiedenen politischen Sippen, Drahtzieher und Schwärmer für praktische Politik belei diat. weil er bei seinen Austellungen bis her das anftändige Element mehr als die politischen Macher berückfichtigie. Die politischen Macher braucht man aber bei der Wahl, also vaS thun? Wer die Wahl hat. hat auch die Qual. Man steht, nach der Extas über den neu harter stellt stch schon ganz leise und schüchtern der Kußenjammer in. Wir haben' la vorher gesagt. - Kauft Nuüo'S .v5 va:Jg , '-:!."-'

GVSÄ im G (Höass L Ein junzer Mann wurde im Ojlea derhaflet nnker dem tu dachte einen Mord begangen zu haben. In seinem Schlafe Mhnte er vnd sprach von einer dnnlle Begebenheit. John 05. Seit schrieb: 4 Willst Du die HSßNchen Tr2nme umgehe. So sei vorsichtig beim Ssse uud bleib bn Trinkeü bei der MaßigkeU siehe. Keine häbllchen Träum, suchen den Slreblichen heim, der Kingan's Fleisch stets vorzüglich in Qualität und Nahrhaftigkeit - ii. ßtoUtt Klngan's Slhinkkn, Kinggk's KLFUk-(ZLreä Schultcro, Kingan's FrühstölkS-Spkl?, oder irgend ireS seiner .Pork-.Produkte. frisch oder geräuchert. Wenn Sie gute, uverlässtg Fleisch haben wollen, so verlangen Sie stit

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