Indiana Tribüne, Volume 14, Number 185, Indianapolis, Marion County, 25 March 1891 — Page 1
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Der Musical Courler" dringt m seiner letzten Nummer . eine Erwiderung auf unseren kürzlichen Artikel, worin wir seine Bemerungen bezüglich Liebknechts und der Sozialdemokraten keitisirten. Die Erwiderung ist, im Grunde genommen, gar keine Erwiderung, und somit Ware duser Gegenstand erledigt. Wenn wir trotzdem einige Stellen aus dem Courier" ausziehen und besprechen, so geschieht eS, weil es immer von Interesse ist, zu sehen, wie sich die Dinge in den Augen Anderer abspiegeln, und weil man die Irrthümer Anderer ebenso kennen lernen soll, wie die eigenen. Der Musical Csurisr? - sagt : Monarchische und aristokeatische RegierungS formen find stets dem Fortschreiten derKunft besonder? günstig gewesen Die Geschichte zeigt, dab dies falsch ist.' Wir bezeichnen heute noch die vor 2300 Jahren hergestellten Kunstwerke der alten Griechen mit dem Worte klassisch. Sie dienen noch unseren hmtigen Künstlern als Muster. Und dies trotzdem die Rszierungsform der Griechen die demokratischste war, wzlche die Geschichte kennt. Das Beispiel der katholisch m Kirche, welche der .Musical Courier" anführt,! namllch daß diese wahrend der dunkeln Zeiten deS MittelalterS die Kunst erhielt, ist schlecht gewählt, denn nicht in der hierarchischen Gliederung der Kirche, son dern in dem Bedürfaige dieser, auf die Sinne einzuwirken, Auge und Ohr zu fesseln, ist die Ursache zu suchen. Als die christliche Kirche noch keine Heiliger hatte, zerstörten die Bischöfe die antiken KunstWerke, Und im jüdisch.hierarchische Reiche wurden nie Kunstwerke geschaffen, weil den Juden untersagt war, sich ein Bild V0N ihttM Go!t? ZU NlächSN. pc MM ri . crw T. L Daß dle Hilft vo Monchm UNS mit der RegierungSform zusammm, son dern mit dem Umstände, daß in den Hän den der .regierenden Klagen sich die vom PlebS"s geschaffenen Reichthümer anges sammelt hatten. Denn um die Kunst fördern zu können, muß man mchr haben. als das Nothwendig e" Sin A lafct stck ia ur oenv,o,r. laßt ja nicht leugnen, daß bei schwerer körperlicher Arbeit zur Erlanauna des Notbwcndiaen Joiitim,nn F Ach' rn , jnl M a w V V & M 9 W M 4M1 ?ur vl mwmmna ves unnaVinaa:s - d Chancen nicht sehr günstig sind. T 1 7 1 "0g alledem n ixt Annahme, daß durch die Vnhältniffe, welche Reiche und rwWtä' W i . m . ,M SfTf'. l,! 8,lt w ,!B ituui ixn lanoe waren, enirnzocr ein r . n rw m . -f ztte vom ÄUsau AegünNtgte auso,lven I zu lassen, oder durch Ankauf von Kunst w?, 0N k k?5Ks.- tn, 7'-"- -'.-. e7? I . . - v iinji yeioror rouw?, eine vMig irrige. Diese Anschauung be It k-i oc CTxr:xe . tx. i jinicu, ivwh,c iui Nebt, als was dem vbvmsen Auae er ' " " tf k t W- f r. r X . r. i ,u, uver vi? seiitaqe nlql durchdrmgen kann. ff.Tl. CTI C f 1T fT . ' fC .1. otH?snyuttli:zz5, iwttqen ix uttl Wicklung der Kunst von dem Schutze der Reicksn unh MZcktiae abkSnat. b:ldsn vielmehr ein Hinderniß für diese SntW:ckl lung. Wer kann behaupten, daß die Na tur bloß einmal in einer Pniode von vielen, oft von Hunderten von Jahren das - mtnkt. rn r m atenr emes woiyt, emes Nuoens. emes ' " I lUlUV CiJvUj) 4UC9 li UCtJlVlVKUütilUVt er-!..- & arrr, ..rx. w.-:tx-Fülle, aber Millionen von Keimen gehen in dem Kampfe umS Dasein unter, weil sie durch Zufall die Bedinaungen zur Weiterentwicklung nicht vorsiaden. I? gleicher Weise gehen sicherlich Millionen von Talenten unter, welche die Natur schafft, und welche, - wenn sie zur Entwick lung gelangen würden, Künstler ent wickeln würden. Für jeden einzelnen KünKler. der entdeckt", wird, bleiben wahrscheinlich Hunderte .unentdeckt", für jeden einzelnen Künstler, der die Stufen leitn deS RuhmeS hmaufprotegirt wird, gehen wahrscheinlich hundert vt Grunde, Weil sie eS nicht verftehm, Protektion zu suchen. Für jeden einplien Künstler, welcher zu Reichthum und Ehren gelangt, giebt eS wahrscheinlich Hunderte, welche ihre künstlerischen Anlagen, kaum daß sie an den Nagel hängen, weil sie für Brod arbeiten muffen. Kann man erwarten, daß ezn ungebil deter Arbeiter, oder überhaupt Jemand, er zu vielrund zu schwer arbeiten muß, die m seinem Kinde schlummernden Anla m kennt ? Und falls das doch einmal der Fall sein sollte, dann fehlt eS eben I --'S' , I ' 7 nn k, Mitteln. hiMbm i ' I wng zu vrmgen. l 7 Diese Hinderniffe der Entwicklung ; in.
tellektuelle? Keims im Menschen wärm jedoch in einem demokratischen auf coope rat wer Grundlage produzirenden Gemein Wesen nicht vorhanden, und es ist höchst wahrscheinlich, daß in einem solchen die Kunst fich zu bis jetzt noch ungeahnterHShe entwickeln würde. Die gegenwärtigen Verhältniffs sind der Entwicklung deS VirtuosenthumS günstiger ali der Entwicklung der Kunst. Sie machen die Kunst, sowohl was Ausübung als was Genuß betrifft, zum Monopol einzelner besonders Begünstigter, und schließen die Maffen vom Genuß und Verständniß derselben auS. Die große Menge der, antiken KunstWerke bei einer verhältnißmäßig geringen Bevölkerung zeigt, wie vZrbreitet und allgemein das Kunftverständmß in . dem demokratischen Griechenland gewesen sein muß. So viel für heute bezüglich der Kunst im Allgemeinen. WaS speziell dle Musik betrifft, so werden wir morgen noch Ein! geS u sagen haben. Die Entscheidung deS CquireS Alford in dem Falle von Griffel gegen Noel BroS. bezüglich deS achtstündigen Arbeitstages wird nach der Ansicht Rechts.
kundiger in den höheren Gerichten nicht aufrecht erhalten werden. Unser Achtfiundengesetz bezieht sich bloß auf Arbeiten, welche direkt oder indirekt für den Staat oder die Gemeinde verrichtet werden. DLshtnschrtchteu. JuZand. - 3tititauitäitm Für Jndlana : EtmaS wärmere, tküdes Wetter. Regen am Donnerstag Zum L y n ch a e r i ch t. W a s d i n g t o n. D. C.. 2t. MSrz. Der Staatssekretär erhielt heute Vormit tag folgenden B:ief von Gouverneur NlchslS von Louistana über die Esmor dung von It Italienern im GtsSngniß in Ntch Orleans: . R e w O r k a n S. La.. 21. MSrz '91. Herrn JameS G. Blame. StaatSlekrt tür. WaZSinnton, D. C. Geehrter Herr! Am 15. d. spät er hiett ich eine Depesche von Ihnen be tttgZ deS gemattsamin Einbruchs in dal hiestge Gefängniß und bie Ermordung von II Mensche in bemselSen, gegen welche im hlistgen KctmknalgerZcht Ankla gen erhoben worden waren. Sie sagten darln. der italienische Gesandte in Wafh ington habe dem Peüftöenlen vorgestellt. daß unter den dabei ErsÄoffenen drei oder vier Unterthanen deß König von JZatte waren. Die Depesche deückte die vom Minister gehegte und augenscheln lich auch vom Prästoenten getheilte Ve fürchtung aus, daß noch andere ilalieni sche unteetsantn in New Orleans zu leiden haben dütflen. Der Präsident spricht ferner die Hoff nung au, daß alle Schuldigen bald zur Rechenschaft gebracht werden mögen. Am 16. dS. telegraphlrte ich Ihnen. daß keine weitere Ausregung hier herrscht, und daß weitere Unruhen nicht zu eewar ten sind, serner daß das Vorgehen gegen bestimmte Individuen gerichtet war und daß Klaffen oder Nationalitätenfragen nichts damit zu thun hatten. Seit jener Depesche ist eine Woche vttfloffen und meine darin ausgesprochene Meinung hat sich vollständig bestätkgt. Die Crschoffe nen waren, wie ich sagte, im Gefängniß unter Anklage deS CrZminalgerichtS : die lem hat der Sheriff Bericht über die Thatsachen erstattet, worauf der Richter die Grand Juey anwies, die Sache zu untersuchen und ich vermuthe, die Unter suchung ist ic& im Gang. Ich bin überzeugt, daß die meisten der Erschossenen amerlkanische Bürger waren, doch kann eS immerhin fein, dah zwei odzr drei och ltaZienffche Uiterthanea gesilen find. Achtungsvoll. (Gej.) FranciS T. N Scholl. Der Staatksekretär hat eine Abschrift des Briefes dem itattenischm Gesandten zugestellt. Der Gesandte hat den Inhalt deSselben feiner Regierung mitgetheilt und i Staatsdepartement glaubt man, daß er das Ergebniß der Untersuchung seitens des Gerichts in New Orleans abwarten wird, ehe er weitere Schritte that: Die Grippe in PtttSburg. PittSbur g. 24. MSrz. Hier hat die Grippe in kurzer ZUt eine gefährliche Ausdehnung angenommen. In diesem Monat find hier und in AUegheny bereit 723 Todesfälle vorgekommen. Die To deSfälle find so zahlreich, daß e an Leichenwagen fehlt. In einem groben ttleidergefchäft find 83 ClerkS an der Grippe erkrankt Und in der ganzen Stadt
etwa 6000 Menschen. Die Uerzte haben Tag und Nacht alle Hände voll zu thun und einige von ihnen haben 40 bis 00 Patienten an der Grippe. ,v Man schätzt, daß in den Ortschastea läng der Fort Wayne Bahn mehr al 1000 Menschen an der Gkippe erkrankt find. In Bellevue und West Bellevue find mehr alS 200 Patienten, in Elövorth und HoyZville thr a!S ' 1000 und in Sewickley5000.
Die Unterfuchuna i n N t w O ileaa. ,;, New Orle an 5, 24. März. Die Grand Jtry hielt heute wieder eine lang Sitzung ad und von den vernommenen Zeugen läßt fich erkennen daß !fie sich mit der Bestechung von Geschworenen in dem Henneffty Mordprozeß beschäftigt und wie eS heißt, werden mehrere bisher hochangefehene Pcrsonen zweifellos in Anklagezustand versetzt werden.! Gestern wurde gegen den Privatdetektiv Dominik O' Ralley eine Anklage wegen Verleitung zum Meineid erhoben. Die Masfia hat in den letzten Tagen keine Drohung er lasten, obgleich die Frau des'MayotS Shakespeare jüngst aus der Straße von Italienern angehalten und bedroht wor den sein soll. (?) Die Verwilligungen. Wafdington. 24. März. Eine amtliche Zusammenstellung Über die Per illkgungen des 61. KongreffeS für da Rechnungsjahr 1891 im Vergleich zu denen deS 60 für jeneS 1890 ergiebt, daß dieselben tzl 008.87S.129.S5 betragen, ge gen $817.663.859.83. In der ersten Session deS 60. KongrefftS wurden 5t22.. 626 343 63. und de 61. 5464.444,510 70 verwilligt ; in der zweiten Session 395. 337.616.27. gegen $544,430,618,76 int 61. Kongreß. Im Ganzen hat der 51. Kon greß SI90.904L69.76 mehr bewilligt alS lt! Vorgänger. Ausland. Der Wßlsenfond-Skandal. Berlin, 24. Mär. Die Börsen. Zeitung" erklärt, daß Kaiser Wilhelm eine Untersuchung deS WelfenfondSSkandal einleiten roerde. ; Die .Kölnische Zeitung" erkläet in einem, vermuthlich tnspirirten Artikel, daß Fürst BiSmarck S0,0w,vM Mark au. gegeben habe und daß idle Bücher und Belüge verbrannt worden feien. Die jüngste Volkszählung hat ergeben. daß die Bevölkerung Deutschland seit der letzten Volkszählung um 2,665.138 zugenommen habe. Haussuchung deiAnarchtsten. R o m. 24. März. Die blestze Polizei hielt heute bei mehreren Anarchisten Haussuchung und beschlagnahmte Papiere. au welchen fich ergiebt. daß tta llenische, französische, deuische und spa. nische Anarchisten am 1. Mai ein revo iutionkre Manifest erlassen vollen. Die Revolution in Chili. Panama. 16. März. Da englische Kriegsschiff .Warspite' bringt die Nachricht, daß die Rebellen die Stadt Zquique bombardirten und einnahmen. Die Zerstörung ist eine furchtbare. Bei der Einnahme fanden zwei hundert Men schen ihren Tod. Schiffönachrlchten. Angekommen in: London: Suevia" von New Äork. In Sicht: .Eity of New York" von ew Vork. Q u e e a t o w n : .Britifh Princeß" von Philadelphia. Philadelphia: .Pritlsh Prknce' von Liverpool. New York: .Wyomiag' von Li. veipool. Moville: .Ethkopa' von Ne York. Bremerhaven: .EmS'vonNeo York. ' . Stsss-Qgentor. Alle Damvfer.Ltnien sowie alle euro päifchen Eisenbahnen haben ihre hiefig yaupr Agentur tn Ulr. Metzaer'S Grundeiaevtdum . Aaentur. Weiblel. Bank und VollmachtS.Bureau. Etadllr 1863. ptcfige? Unsere Straßen. Für die Herstellung von Backstein Pflaster innerhalb der nächsten Zeit ist wenig AuSstcht vorhanden, da die Back stelndrenntttim so viel zu thun haben. daß sie aus lange Zeit hknau mit der Httsttllung von Bausteinen beschäftigt sein "werden. Eine Pttition an den Board kür öffeni liche Arbeiten um Verlängerung der Mill Straße 200 Fuß über die fünfte Sttaße erhält viele Unterschriften.
Was sind rnisfits" nud nQt ab geholt Qleid-r ! Das sind Kleider, welche bel Schneidern be. pellt nd nicht gepaßt haben, oder tut einem andern Grnnde nicht abgeholt wurden 7 Wir haben KontraUe mi vielen der bedeutendöen Schneider im Lande. Für sie sind solche Klei, der faft ein totaler Verlust und dir sichern ihnen wenigsten die Kosten dee Material, tön. ne sie aber um die Hälfte der och billiger verkaufen. Nähte, Kutter, Einfassung auf ein Jahrgarantirt. Kleine Aendernngeu Verven kostenfrei vorgenommen. Ditr verkaufe:
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Vor einiger Zeit kam ein Patient zu mir und Nagte Über eine tröge Leber." bemerkte ein prominenter Arzt. .Er sagte, doß ihm gor nicht mehr schmecke. Wa ich verschrieb ? Sie werden lachen, wenn ich e Ihnen sage. Ich rketh ihm, er solle zum Frühstück drei mal wöchentlich zsel Wochen lang Früh MckS.Speck essen. DaS Resultat ? Am Ende der ersten Woche kam er zu mir und sagte, daß er meinen Rath nicht nur befolgt, sondern sogar jeden Morgen FrÜhstÜckS-Speck gezes. sen und daß da MiNel ihn kurirt habe. Ich habe S feitde öfter veeschliebea. E ist ein großer .Appetiterzeuger und schmeckt, wenn andere Speisen widerstehen."
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M&SWt m Hass. Unser Frühjahrs Liger ist angekommen.
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