Indiana Tribüne, Volume 14, Number 182, Indianapolis, Marion County, 22 March 1891 — Page 6

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f !lMii!"B,M!, G (Tönte Vri. ; .!h Srs'fCntttt emlUl C v 'l.eMr i, GrvßHerzogNch bad!, scher KemWr'herr deZ Königreichs Hannover weiland Taseldecker, KomZhur des Ordens vom Hl. Grabe, , Ba- ., j'-'-rt ii-rf,h" t--;-"':":':'v;iv,. .' '.:, T9N. tlt r "'.i-iiin nit.iKABAt " :c, teeh 'ehrt sich, die hoci-geborene Antins di: an ihn gerichtete Frage: w.. j i V i ;i uuui i.. k-. wort a 353 r e w n r d e n S i ein terna ti o nale sK oHJLUMzurSnfox' , . w v , . V 'll:,'l"; maüon der Mit- und Nachwelt clnzu1cnd::L : w- " "v:' . ,. . . Nein Herr! , Sie wünschen von mir AulNärunq übMden Beginn ,rncine? glänzenden LauZba?) Zu erhalten. Indem ich.,,hicr int Jhzn Wunsche willsaöe. kann ich 'die Beerkunq nicht LnterdMckcüAäß' eussührliche Qaitn über mein Leben und Wirken: iii' memeni Memoirenwer! nachzulesen sein ; werden, welches "demnächst gleichzeitig in allen Hauptstädten der 'ctt m einer Auflage "von !,000,000 Exemplaren, mit Einleitungen und Cvm,Ncn!areH der,,, größten Gelehrten rerfehÄ"D?UuJgabe gelängen wird. Ich tvttß. daß alle KmelNchritt' Mürcn und Engagentents berechtigter Weize den Gegenstand des ledyastejten ZnterklienS beim Volk bilden, Hunderttansende , aufhorche n, sobald zucin Name genknnt wird; ich will darum, bevor ich an die eigentliche Ve fNtwortung Ihrer Frage gebe, auch' der Uknftändk, unter denen di-se Zeilen zu Papier gebracht worden, Erwähnung C? PO f.Zi 3 1 -i''V" i '!chÄ,B ... , JIÜ.,; Zch bm m Hotel do Kussio elnlogirk. Zwei Salons, ein Cabinet. , Mein. Einzug vollzog sich in der. üblichen Weise. Von Dresden aus Bestellung o vier Appartements auf telegra- . phischem B?ege. Ein Wagen erwartete nlich ' vor der AnlunstshaUe. Von mir ging ein Schimmer aus, der schon währeu) der kurzen Fahrt viel bemerkt wurde. Die Hotelglocke gab. das Zeichen, und das so oft wiederholte Spiel begann. Leicht pornüber ,, geneigt, den bereits mehrfach, u. A. in dem Sitzungsberichte der! Z?anzMschen,Mkademie, ' be Zchriebenen Stock mit der goldenen lirone in der Hand, durchschreite, ich das Spa lier der Hctelbediensteten, hinter mir cr der, .hotcldicner mit dem Koffer. 'i 1"; -'ü ih-.-i!':";!' H'i'!1! r.;IMi; ,(. T .Ci'!. ' i " - 523 te geblendet von mcmer Erscheinung, von den reichen vornehm fließenden Linien meiner Toilette, sinken Aller Blicke zu Bqdm, i Dieser stumme Gang fcurch das Spalier erfordert meine ganze Geisteskraft, er ist vor allem Anderen'-. entscheidend sl:r mein serneres Austre len. Solange ich ' die Leute mit den scheu ttieergssölagenen Blicken hör , mir habe, durch die ' Kraft Meiner Äugen Zascinire, besorge ich nicht 'das Geringste. ' Aber, ich, Eute'Bri, bete ein Zater unser., sobald mich die Blicke der Holelbediensteten von hinten gefaßt habcn. 'Da fühle ich. wie sie sich gierig im meinen backen einbohren, ein stechen er Schmerz durchläuft meinen ganzen Sl örpcr, eine unheimliche Gewalt zieht znciuen NopZ, zurück, ich, höre meinen Hainen flüstern, ich vermag . kaum den rechten Fuß nachzuschleppen, ich erwarte seden Moment, da sich einer von den beuten wie ein wildes, reißendes Thier uf miä) stürzen und mich ohne Gnade und Barmherzigkeit drosseln werde. . .. Habeich den Stiegcnaufgang erreicht, so bin ich gerettet. , Oft aber stößt eZ znir zu, das; ich unterwegs strauchle; baan gebe ith die-Partie 'verloren . .,.' MitalleÄnMll ich blos gesagt haden, daß meine vleldewunderten Allüren das Prsduct grandioser seelischer, Käm pk sind. ES ist tragisch, daß Eonte Bri vrr cmrm Portier beben muß. , , So si'e ich im Salon allein, respect7 r i'H, - 'Isr.ei. i ',i ..;:. ti . . ... r z ' vcu gemle?en verennamr wie leoer groß: Äann.' Auf einem Seitentifchkcn steht 'das berühmte goldene Reise eceffaire abgebildet in dem Album biftorischcr Denk:vürdigkei:en" ), das ich sofort nach memer AnmnN ausgeztellt babe. Und dort, links vom Einganz, liegt auf dem Beden etwas Mensch' liches. etwas Lebendiges, dessen stumer Anblick mir Lein verursacht. ES ist mein U osfer, den ich hier nach Durch sübrung meiner Transactionen zurücklassen werde. Wie mit treuen Hundeengen blickt mich das schwarze Ding an. Ich werde es dennoch verrathen. , Eine- TageZ wird Monte Brl anordnen. das; alle Appartements , geheizt werden sollen, da er mit dem durchrei ' senden schwedischen Gesandten zu Abend speisen werde Der Diener entfernt sich. Eonte Bri weilt die letzten Augen, blicke im Salon. . . . Eonte Br! verbirgt das Nelse-'Aeeessaire in fernen 'Taschen und steht zum Ausgehen bereit... , Schritte nähern sich.. .. setzt, sind sie ' vcr der Thür .... halten inne . . ..Gott befohlen k.'. .ß ssie verhallen. ; . Cont? Bn stchtfMKüm..k?ai7tcht sein Sl cfitxT:'; Wie ein , schwarzes Hund. t chen möchte es mitgehen.. . , Nnmög. Iich!. . . . Ecnte Bri neigt sich über das Ding, das schmerzhaftes Leben gewon- ' nen hat, streichelt es, sagt, er werde wiederkommen und verlädt für ewig biealons im Hotel de Russic.,, Armes 5!'osserchcn ?, . Du wirst den grausamen Leuten in die.Hände fallen, wenn den, Kcherr? .bereit s die bö hm: sch e Grenze er. zen. werden dich zerbrechen, zerschlagen, erden in dir nach werthvollen Sachen forschen und. nachdem sie enttäuscht wor. den, mit starrem Entsetzen die Eisenstücke in'deWandal Wird es mi euch ikilci weroe nicht jesn (n sie in meinen, zuckenden Eingewei Un, als erfvrickztcn sie die furch:baren ehcimnisfe'uMnes "'llRenZkonlä baft ?u. ich bemerke schöne Frauen und ZJvhlgenäYrte änncr. TaS Pflaster i: reingciegt und schimmert, die Luft iis:iwrnitf uli'.s und auf den Wolken, die . Format:: haben, wie ich sie liebe, die Osterzeit ankündigt, segelt jchn 7? Frühling brbei

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l Den Frühling klage sch an, daß er mir wonnige Schmerzen schafft, und im Frühling war's'auch, als ich den ersten Schritt auf derMabn that, auf der wich Ruhm und Poesie,, aber auch Vereinsamnng und Entsagung begleiten. . . Ich weiß, Tausende blicken zur mir auf, beneiden mich, e halten mich für den Glücklichsten, aller Sterblichen? sie alle wissen nicht, daß ich in Poesie ersticke, baß ich, jung werden,. muß wie ein Zwanzig sähriger,' daß mit jedem kommenden Frühling mein Innerstes aufgewühlt wird, das mich - in tausend Stücke zerreißen mochte, . um überall zu sein, wo linde Lüfte wehen, Kolonnaden wlnken, Waldpromenaden sich hinziehen, wo Rosen blühen, Potpourris klingen, reizende Damen lachen und scherzen.. . Ich kann aber, nicht, da und dort sem, kann nicht in Abbazia, Nizza, Homburg. ,.; !"'-'!,., ..'tlil!1" i.,! Wiesbaden zuglelch AuZ,eyen erregen oh, wie drücken mich dann meine Titel und wie wenig wird mein Weh, dadurch aelindert, daß ich mir immer neue Präikate. und Orden verleihe!.. .. - O ' ' ' " ' ' Im Frübling schasse ich mir regel mäßig neue Toiletten rn, Kunstwerke von .ersten Meistern, Kleider nach der Fac?on des serbischen Königs, des Lord Churchill ete. Der Tas aber, an dem ich das erste neue Frühjahrslleid an lege, izt für mich em unhelmlichcr Festtag, ein schmerzensreiches Myste rium, eine verzehrende Gluth, aus der lch mich icdesmal unter Wonnen und Qualen wie der Phönix zu einem neuen, noch unbekannten Dasein crhe den muß. Em kunstvollendeter Anzug übt auf mich eine geheimnißvolle Wir kung aus. Ueber drne, neuen Kleidern inne wohnende, theils ästhetisch veredelnde, , , t ' jr i tf lyeus ttytjcy vernicyrenoe wewall uave ich zum ersten Mal eingehende Uutcr suchungen angestellt und . deren Nesub tat in meiner Doctor Dissertation Ueber die' Einwirkung der Eleganz auf den Menschen niedergelegt. Dort heißt es: .Es kann nachgerade behauptet wer den, daß all das entsetzliche Ringen unter den Menschen, dem man den Na wen llampf um's Dasein beizulegen übereingekommen lst, viel prägnanter in der Bezeichnung stampf um den schönen Faltenwurr ersaht wird. Die Menzchen bekämpfen ' einander und ich bin der erste; der es ausiprichr aus asthett schen Motiven. Uns allen ist das Stre ben eingesenkt, die Falten unseres KleideZ in schönen, rnhig vornehmen Linien Zit bewahren. Jede heftige, ignoble Emotion, wie z. B. das Arbeiten, ver nichtet diese Grazie des .Faltenwurfs, welche von den Auserwahlten, die keinem Zwang zur Arbeit unterworfen ' sind, gleichwie von hohen Pri?stern mit crha vzner' Lazttgkeu zur Schau getragen wird. Und gegen diese Vernichtung lehnt sich in uns der ästhetisch fühlende Menjch auf. ' Wir sind geneigt, um des schonen .Faltenwurfs wmen, der- uns selbst in unseren Augen vornehmer er scheinen läßt, einen Kampf mit den Verhältnissen aufzunehmen. Alles für den schönen Faltenwurf! Oft aber sind die Verhältnisse graufam und gestatten nicht die Pflege desselben. ' Man empört sich gegen die Brutali tät der Arbeit, der alle Eleganz verhaßt ist. Der ästhetische Mensch bäumt sich auf und opfert seinen ethischen Menschen, um sich Zu behaupten; im heiligen Kampfe um den schönen Faltenwurf ist ihm jedes Mittel erlaubt, er setzt sich über das Strafgesetz hinweg, man nennt ihn dann nach Olthergebrachten ' An schallungen einen Verbrecher, einen Schwindler, einen Hochstapler, aber das, ist er alles nicht er ist ein Kämpfer für bie Schönheit, sür die ästhetische Weltanschauung und, falls er im Kampf niedergeschlagen worden, ein gefallener Held, das Over eines edlen Berufs, ein Märtyrer zur den Kult des schönen Faltenwurfs. . . . Ob eine Zeit kommen wird, in der die Nichter jedes scheinbare Verbrechen, .beispielsweise MalrersaHon, beganzen aus dem heißen Streben heraus, die Falten des Kleides stets vornehm fließen und nicht durch Arbeit zerstören zu lassen, von ihrem Tribunal abweisen?,. Ob wir es noch erleben werden, daß auf jedem Gerichtstische eine Aesthetik liegt daß auf der Vertheidigerbankölei'derkünstler ersten Range? sitzen und den Geschworenen Abbildüngen tadelloser, vornehme Ruhe ath.mender Anzüge gereicht werden? ' t Seht das Weib es genießt bereits die Segnungen der ästhetischen Weltanschauung. Man begreift, daß da Weid für eine Robe Alles hingibt, daß es mit allen Fibern seine 5 Wesens der Schon,eic dient, dinn denn fort mit euren Gesetzen, die ungerecht sind, weil sie dem Mann in dem Kult des schönen Falten wursS,Schranken'setzenAesthetiiche Emancipation des ManneS ! Gehorchet der -Stimme der Natur, die vernehmlich zu einem Jeden von uns spricht, der im Frühjahr ein neues Kleid trägt! Analysiren wir oa unsere Gefühle!.... Weich und glatt und, kühl rieseln die Falten. Wir befinden uns m angeneymer Erstarrung. Wir vermeiden alle überflüssigen Bewegungen. Wir lorn men uns fremd vor so viel reiner und' vornehmer als sonst. Die Welt : zeigt sich unS schöner, 'Ahnungen von einem be sseren Leben durchziehen die. Bru st. Eine süß-schmerzliche Spannung greift Platz.. Wir möchten fort, fort aus unsere? " Umgebung. (Für Weiber ' ist diese Stimmung Himmel undHolle, sie mochten immerfort in ihr schwelgen, darum ihr stetes Verlangen nach , neuen Toiletten.) : Der ästhetische Menich liegt bereits mit dem ethischen im Kampfe. K Betrachtet dieses junges Pärchen er sowohl wie fic haben daö erste neue Frühlingskleid angezogen und treten auf die Promenade. Beide sind ernst beklommen, die neuen Kleider hemmen ihre Bewegungen, und Ruhe ist Vorneh seit langem und scheuen heute doch vor ihrer Vertraulichkeit zurück. Aus ! ihm spricht ein Anderer, aus ihr eine Andere. Phrasen sprechen sie, Phrasen.

Mife Lachen . können , sie nicht, es würde sie aufregen, schmerzen. ' Er hat vielleicht die Stimmung eines Grafen, den er ...., . ..-.. r. . Cr. 1 i ; iraenowo, gc.cvcn, ue tue , ucrve 5511m 1 0 i r- . . ':W: ! . I muna einer Comtesse. " Er blickt recht recyl, sie links als erwarte jedes neue, tau sendfältlge , Anknüpfungen. Und die Lu- 1 ... ! vy,-rfrULM.mk sich sonst mit einem innigen Kuß verab schiedet haben, ', trennen sich heute kühl, mit tadelloser Verbeugung. r-' 'Die Promenade hat ;: ihnen wohl gethan, aber ,, sie , haben ,, die Aesthetik ihres schönen " Faltenwurfs bewahrt. Schwache Eharattere athmen wie ve freit au?, wenn sie Abends das neue Kleid, ablegen, sie kommen , wieder ,, zu sick nach einem lveinvvlle. Mken., .Haw, gen, duftigen Traum. ' Starke Eharaki . . t l? . . ., I lere aoer oieze roouen le 'xOnnung, die ein neues Kleid verursacht, , von nun an nimi minen. ne w o iit n n t cn 11 mehr zu fZÄ i kommen. Geweihen sich dem .. ? t ., t. ... r" ' .. '... & i f r r p . f Dienst der Schönheit ganz und gar und werfen Alles von 'sich, was sie an der im Elb-Hotcl, auf der Estrade. Ich hatte damals noch Bankbc am: er in Karlsbad einen Ausflug dahin gemacht.. e Ment neues chamois farbiges Kleid, eigentlich sür einen Prinzen auf Bestellung gemacht und von diesem nur wegen eines an unrichtiger Stelle angenähten 5nopfes znrückgemiescn, kleidete mich wie einen jungen Gott. Wenn ich an mir hernntcrsah, erbebte ich beim Anblick der weichen Linien vor mir selbst. Ich wilßte ich müßte Zn t i. ..r oicjcni äticio eiroas auösuurcn, oic nup merksamkeit auf mich lenken Alles drängte mich zn einer großen That. . . . ; Und die große That blieb nicht aus. Das neue prinzliche Kleid war mein camon. : . Es war 2 Uhr Nachmittags, als ich tm Hotel eintraf da fpeifen die Gazte r v . m v rr:- rt? .?.v rs. auf der Veranda. Die Gesellschaft L . . . .... 1 äußerst distinauirt, die iuuaen Damen c r: rj. irii,....ii.i vsf ;iw;c.. m.u. blan. kunarla. uoermutbia aber lch kabe nickt die PMcbt böiliü zu sein: -r- T ? J ' " deutsche breit, plump. . Ich kam aus dem Walde, wo, ich eigentlich sehr wider Willen und nur. well man. in Schanden in den Wald ge aldrestaaration gegcen. ? , ', ,,Zg,!..,t w;, Wer ist das?" hörte ich ein junges, elegantes, blasses, verzogenes Mädchen mit einem großen Mun und blinkenden Zahnen fragen. Der Kellner entfernte sich und kam wieder, ,, aber, ohne den Kaffee, und er beachtete mich gar mcht. Nach einer Weile wiederholte ich mei nen Auftrag zu einem anderen Kellner. svSstfs Trt1' Sl AKti'iafi. imS aSta ü L. -.:-.. tJixlLl ' V.i l ivuit. liui. uiwcu ouu ucni Mdcken mit dein atniW Mnn firirt ÄSÄfLt9Ä, ich fürchtete . zu taumeln , und - warf in meiner i'ingtf oen luyl. um. ,,,,, :. ,, I Mehr todt als lebend schritt! ich auf ven Ausgang zu. m mmmcJli Wer ist das?" .hörte ich wieder fra gen und fühlte damals zum ersten Mal, wie sich Blicke in meinen Rücken ein bohrten. achteter. cinSZnausae!äÄer.sszpS.ss " " ' - :.-... . ' ..... ii : - Warum hat das Mädchen mich sixirt, I in frifA Pft er 'i- sf.ÄNI c: " 71 c.I7 uuiu.mziui). , j&iz (jcniict. vzi. fruyiiocn Villen glühten Ueber die Wäld ri ..c v:. cni r ii'i nni ni ?f v 1 n 1 rfin 11111 m iTTTrvii na ir: wv ,ittU,uU BCUJUync. UHU , YiNier : fSJ.Xlt,",--..,. ' l'V Ä't": hlA1MI ,;t,l, A.MA: . .M. ''II. stl W4UUt " c 41, ft.uc iciuc erg' I.u. . 1 I lelie. . ü'" Sjjfciliiiil,", V ' !' 9 njiiBte nicht warum iey grüßte. Sie dankte Nicht, sie trank mit aieri- . ni 5." ' s: , . , gen Augen die chonyeit der Landschaft, als sollte sur die auderen nichts übrig bleiben. : : - 11 , . ,rf! i m, rii'-'i? inf! iM: Kuni zweiten Mal aedeumutblat j " " I V , ' , J I ,, .7 ?an!m? Weil man michKicht kannte. und plötzlich plötzlich suhlte ich nt-TTiL .,'.,..,.,..,.-,,: rt.. ,, l;Cit;v f ;:J? . 1 ,; Angune r nct eine uerve brauen stimme. Das Mädchen enteilte ; in di Gloriette, wo die Gesellschaft, zn der sie zeyorte, eoen angelangt war. 5kck nnn d, ?line ant' f nute unS hor barg sie. Dann trat ich ebenfalls in mw -T V 1 I " " V.Wfccn,Pat)tIIoni Ein Fremdenbuch lag dort auf. die Gesellschaft schrleb sich ein. Auch das MädchkBWOMWMW'''! Sie legte die Feder aus der Hand, ich ergriff sie und tauchte ein.

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Cf..Zr.t. Tla :t.a-:"f. !'.. I , J .

i'mvimjruug :zres'.oryaoen , Wioern Sie ruht Mir am Kerzen Mutiern Mr. i ziainme,, ivgur rinc von -yoneroe

konnte..... Die arme Rose die wilde. ... alö Speise, verwenden... , Ich, Eonte Vri, bin ein starker Eha- Ich bin der Freiherr von Armour ' . Eine derartige Erde wurde, als man rakter und genau so, wie eS in dieser Und führe oielose'im SÄlde. ' 1chZhrerim)Jahre'1tz32 im KirchspZet meiner von dreißig Fakuttäten, preis- Aus dem 6. Bande meiner Poesien., Tegernam Schweden an der' finnischen

gekrönten 'inettatlon ge cyllverl wiro, h 'i A1t: rarts grenze! iNsoige cl'pwacys, reo'.enle, erging auch mir, vor Zwijiz Jahrm JA' Ä ÄnM 4 t& an elncm denkmiirdigcN PftnzttionvIaz? 'Sv 'S Mehl.rernii cht. zu Brot zu vcrbackcn, in K chsikchm EchweiA-Echindsu. W?M ZÄH- Km. kchwMchm ittemZ:

wie junge Fohlen englischer Rasse, m vertrauten ilrenen genannt wurde, uno waren in vjußi verwanoctt woroen; Im Sand knirschen die Schuhe die eines Abends am Stammtisch mal wie. 1012 wäre Bcrglctt. a'hnlich dem Mehl, österreichische Svaernt schmal, svik. die der eine seiner liebcnswüröiaen Ge- gewachsen: Alle diese Arten Bergmehl

neu luüii ucii uin;iiiaq vciutuoji : "vv ZZ Z i 1 r- ' ' ; -Am j uuic i uiuuiu vtu vuivjvv'''t 4 n v - , hatte. Ein fröhlichen Psingstausflm; den auch soM zn Thei Nourde: Ja. PrWnz ttiang-L ausschließlichen Nana. ie 1 UIÄ ' war das nickt wohl Gwckk Aber em solches Glück, wie worm es heißt: In drel Jahren leb- te wandern zu dieser Zeit in's Ge- Paradieses Pzorten.

i . .n m :ii . l . ir 11 .itl iLruri rii 1 im i i(f t iinrr 11 1 1- iitts i v; iii K, i 1 1 v 1 1 w a'M w tv mmv vwv i m a . i. aa : i K, r r v

Einen schwarzen Kaffees sagte ich unr,zn zungerettahrenmal ganz un. m WAlMMiffenpM m Wpe hirge und bleib:!! so tmlze oben, wie i . v ...... t'i!,m hLniri MiilLehi verdienter Weise zu Theil wurde, ifl emMgewinen .Baumes, -andere'aL? Rauven in aenllaender M?nne'v?kan- Wen Aklba, dem die Geschichte

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T'slS Wrthmfit jftfi ntiffi Irtn . ittiS . fl I

n lim ß IMU 'S i? SerffiS Festbankett, welches mS von. unserem m Orinö?' beobachtet andere SSn hziäi M o r reichen Rheder Pkicrsen gegeben wurde. SZtde'Wm WmHeZ el" er anWorltte,mchk.,ndern g'..Z . fuhr da:n7ls auf der Marie, stellt, da die BeMr" der 'heißen . SdS sa hline Ä:er!eMnde so. .! wunderschönen nagelneuen Voll, j L'W Ä-MsMW

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. "',. .,.!: . "' . Ta. fr.s . .....-1..... i ,N1 , -tf-T ini t irr natt ! .

" Der Kon a von Nortttiial " kZtt' i ' -vi , vuv, tiuc .u utn tuiout "" aulraSlS SatM(?j: MöP!ch'öi-mirItt .v stecken und. essen. In Guinea esscn die Warumbaben ZcÄ d;,se 0,'kndl- vnn rückie Gedanke: , Mensch, wenn hiei Neger eine aclbliche Erde, die sie Kauak kSellnV jkdt Einex pme , uN,,D!r Deine De nennenf' dM stWruWmSoS goldenyWGv, WM sichinen DnMn

aixam naö, riir aekraat? rhm tit bah uno iur; e! ?!0!,e. isie ti) ,n der cc uiiuucaiu-ii, iseiaier llierila gegen "älÄ":S? Wwm' 'BktrünkenheitKlM sein pflege, uchn-.e da Jhr 17Z0 besuchte, sind die Neger :tXmih i'biiwtfi "r!bäö.tresenänt)e fcaitXbft fcl)f auf HnegehjiiWGrbc;cri rtfSS V ' dBNMk'llmitehl der 'Tasche herauZ und - verberge picht. ' Ei allge:neü:e Ursache des ein .cnelle nnb wenn uian lung st. sie unter einnn gros-en Etein. der dort MegeniibttS bei' deii" Sklaven ist nach .steht.manva drtemMPara. gSStrände herm,l1inÄ'' a?Ui ihm d-.e G.-mrhnheit der n Guinea

...4. IU VUV VUVUlvU lillUJ lliill. 1 - ' . ' 'ta. . : I

vlcs .,. . v iuu( aeueu ieuo i.iur, ai i

ueu vsumu lli i?ciuji u mei- drei 5?akren iiibnr n?kt ans P?NN,V Markte neben anoeren

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nen Füßen fiel eine gelbe Rose nieder. . hentüti . bor meinfm ininfm tln sine kalkartiae Erde, die sie

Eine i gelbe Rose führe ich im Wav. ich hebe den Stein auf und Glück Eocablättern zur Speise vermischen.

;:::fi:;'!:, li!,,.:l .,,:!ii!l!lM'll.l::,," l,,,,, 'i! ' ' ll' l'ffe'ic :!'""' MW 'ß '"il!' li'.'-l U NZemand sprach Alle sixirten wtch e r Z Vor, meinen, Augen fausten Bergt und Thäler, Flüsse , und Seen, Städte ini.Li, v. . t iJf. ix . Uttv icacn voroel, iu wuij vu r . , . r r I r .f. i .1 :cy cynev, avcr icn uijii iiy u; .... V Vi 1 " nn3. rrttthi;f-,t ' : j- -uh.' f Ich legte die Jeder aus vcr.vano. , ! Das Mädchen warf eincnBlick auf dad Blatt. Dort'st.and es: : ' ' i , Lcovolo Freiherr von S'na-Wart. Wie gelähmt wanlte ich davon. ' i ii . . . ' ' ' Das war der Anfang meiner Kar. nere und ich hatte die Kraft- üszuhar. ren. - Künftige Gcschichtsschreiber .;, werden . bösse ich. Meinem Schicksal aerecht wer. den. Schwer und düster ist mein Weg. . .! ";.... ' iLdX. rttmfafT: I oer aoeiis vonoer menz, i schaft führt. Wie dle , Gemse schreit, .. r. r :. m ,,,.,. t . - : -. t-.w.w i i im iumm i vq uoer ra:e uns Linien, viw mi! 'mir i" j von Land zn Land. Nie habe ich einem Weib ruhig in die Augen gesehen. . i ehernen Grinel in die Taseln der Weltaeiazicnte es emaradcn: Qr net cii Opfer seines allezeit tadellozen Falten wurfS...: s. ,, . Mein Herr, ich bm ' - Ihr, ergebener , . ', .. ,. . ä Eonte Bri. TV S. Knr belieb! aen Bcnükuna n Ihrem werthen Blae. Soeben hab, ich wtch rcfolvirt, auf die Würde eine! r, r - r , . rM . , I Nelchsgrafen . von Bautz-sandern au! Wllmenan Gro fing . vorläusia 'zu ver.

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t f ..... öarde anzunehmen. Seltsames Glü er. Xaxoott, meine Herrin, wie aesaat; Glück muß der Mensch haben " ' sonsi tt kann ihm allerhand Unangenehmes pas. I n . . r - . ...?3"r .. in-. i" ... stren! x'at it diesen schwerwichiigm Wortei ducirte der alte Admiral", wie er .. . . ... ' mtroduc schichten. " ' Da sich aeoen diese Sentenz nun m Allgemeinen kaum etwas einwenden ließ so schwiegen wir ehrfurchtsvoll und harrt .:. 1 r- r- t . . einen, Men schen.?. 'i - - .i..,- : . Sie wissen Alle, meine Zerren, da ich einen ziemlichen Sticbel vertrage f. IJ.L .nil

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laiiii, mui yjaii ; - - uivi, viv uiiiunutuw yv juiuiutuiiiu, i: Wir bejahten selbstverständlich iv Geschmack an der Erde als Nahrungsgrößter Pietät. mittel ist fast in der ganzen heißen Zone

ca za,, seyen Ele wohl. Einmal, vcrorenei. ange ttl M man oic.in es ist jetzt reichlich 50 Jahre her und vielen ReisebeZchrcidunzen enthaltenen ich war damals uock Untersteuermann. Nachrichten über das Essen von Erde

hatte ich mich aber doch mal übernommen, und das war in Kiel bei einem Fährt so brillant anzgemacht hatte. so cab un? Qerr Peterien eben in kei. ' . - ry. ' x . , ' . "cnl ,e in Tage vor ,l,erer zel t.uzkahrt M,gß4. Diner. also durch die damals noch: fehr winke ten nach unserem Landungsplatz zu ge ll' : ' ' . . .. ;ü. -'i' r.,." ' . U - 5V. weznai i.tsmm hma tmin 7 Tf r 44 ' ' i ,' . ''I ' a. '' ' L.1 ''W ,' .. Allt ' Mif Säiw ftt rit 4.l "4tV O" H ! lr, wemguens Niemand, weauehmen 1 , . 1 . , AN meme Uhr und Kette batte ick r.flrfi tttAf' T Sfl V ' I , VM!!n.,...Mfc UkVUMta " 'Mfflirn ys,,sis: ' ,.'Z. Tl.- 'llrrt;'it:."jl.:ii"llL:''L''t:vJ?';l alle die schönen. Plätze Heißen, waren Y.nitti3L V, 4in.M ! ..iC.Ji f 3 '1 tM 4r Uil W V M - - x - -j 7 u v v . Hafenkneipe einen tüchtigen Affen taufte f Mi?d inrUU ifr nö s;-? geladen mitten in der finsteren Nacht dnrch die engen Gassen wieder komme ifi in ki? fAnS cxffrtnS? I "7 ,cak"' vnvn'. ymn ftn s ?tfi '''k'.:..' ii 1 V rt V , Ml Ik 4bllk liur 1 LlilLll U LUHL 1 Stein! und ,, was meinen Sie. meine Zerren ? Die aanze Situatia?, knn i .. ji .....r.,, '.' : ' ' !!.."""" NH?" k?raul,A m I&ifiRräu Leid: .Zwei Männer habe ick scüon verloren. Jetzt ist der dritte krank. Ob ich aber, wenn der stirbt, nochmals heirathe, das weiß ich noch nicht."

:i i im. uno oa lv!5 cm uu erer crnen I en,.:r'zu .t!v mm n.llit, rlii

bei dem ich mich o niederträchtig be- oer, wenn es auxgeuvrr, rar zu regnen, saufen mußte. - - einsperren, damit, sie nicht hinauslaufen Gänzlich schief, geladen, wanke ick und übermäßig viel Erde essen. -

ugen Gauen der alten Hafenstadt (dn ow Welchicyle Amerikas, vav m vem anderen mußten natürlich Alle per Wa Dorfe Banco am Ufer des agdalenen-' aen an, Bord aebracht werdend um un stromes - die Eingeborenes ' namentlich

. da lag unverzehrt und unbeschädigt Ar;te Eottinz im Aezine von Nicymono e meine echte goldene Ankeruhr mit der in den Bereinigten Staaten Mitgetheilte

dicken goldenen Ankerkette!" Notiz. In diesem Bezirk sindet sich

.Donnerwetter, vierr Admiral, aixtt sie idm zufolae eine yonarr, oie von vie-

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:t:m ;!i':l::JI;f; -!f !, 1f fii'fv S t XX;U T ... geben II Theile Kieselerde, 12 Theile Eisenoxyd. ,, Theile Thonerde, 10 Theile Magnesia und 12 Theile Wasser. f.' r- t , : .. .... . iqc iroe eniyaii leine ??ur von an:malischen Substanzen, aber man findet darin vegetabilisch: Stoffe in verfaultem r .', t ' " :: f, i. r r l ' Hunanoe. ,. um reinnen nnoer naz oie selbe. rn der Grazjchaft Nichmond, wo große Aushöhlungen zu finden sind, die von den Erdessern herrühren, Der Geschmack dieser , Erde, ist süßlich und' dem der calcinirten Magnesia ziemlich ähnlich: diesem Umstände ist wohl die Be. J....fj hf. t''m y.ciuc 3U5UGjreiüCii, jinii ' CCF mauu,c Menschen ne als Nahrungsmittel l!cden. So sah Eoiting einen vierzehnjährigm Knaben, der diese feine Lieb lings speise verzehrte und auf Befragen angab, daß er . jedesmal eine, Handvoll esse und seine Mutter eS gleich ihm thue. '..:-. ri ' ''",':',.' . , uinc: . niazi minoer elgemyumtta): Liebhaberei ist die Verwendung von Jnfectenlarven als Delikatessen, eine Geschmacksrichtung, die bis :. ins graue Alterthum zurückreicht. Die alten Nomer bereits aßen eine gewisse Art derselben und. betrachteten sie als große Leckerbissen. So schreibt Plinius: Die großen Holzwürmer, welche man in hohlen Eichen sindet und Eoßus nennt, werden als Leckerbissen betrachtet und sogar mit Mehl geröstet." Jedenfalls ist damit die unserer Jugend wohlbe kannte Raupe des Weidenböhrers gemeint, die zu den sich vom Sonnenlicht abschließenden Holzbohrern gehört. .In Surinam wird" die feiste, daumendicke Larve des Rüsselkäfers, welche oft in überaus größer, Menge in den Stämmen der Kohlpalme lebt, als Delikatesse gegessen. 1 Sie wird in Schmalz gebralen und mit, geriebenem Brot. Pfeffer und ; Salz i; bestreut. ," Europäische Rei sende, welche dieses Gericht versuchten, versichern, daß es sehr wohlschmeckend sei. Auch im Innern , von Afrika werden nach den Berichten von Reisenden Käferlarven genossen, jedoch sind die Arten derselben noch nicht bekannt. Da gegen steht fest, daß auf der Insel St. Thome die Larve eines großen Borkkafers in Palmöl gebraten wird. In Australien bilden die Insektenlarven nicht nnr eine Delikatesse, solldern spielen ' auch als Nahrungsmittel eine.nicht'unbedeuteude Rolle. Außer verschiedenen - Bock- und Rüsselkäferlarven werden hier auch Raupen von Nachtschmetterlingcn, die ' von den Ein geborenen Bogong" genannt werden, gegessen. Der Reisende von Lendenfeld berichtet darüber Folgendes : Dieses Ranven werdet M verpiippen, )eyr grotz und lcm uno oiencn?m .i Vli T?rt I ,juuj üuijuu jwu vi . s ' .f . - . . 1 Tiefland zurück." Aber auch ln Deutschland gibt es noch Delikatessen welche bei der Mehrzahl drr Menschen em gewisses Gruseln her..r .. ... f ' ...r. . i . . rn 'i" vorrusen. Pieryer geuvrrn z. . mz Froschschenkel und die Schnecken, welch: namentlich in Frankreich und theilweise auch in Süddeutschland diejenige Beachtung finden, welche sie billig verdienen; denn sie sind nicht nur sehr schmaayaste, sondern auch besonders nahrhafte Lecker- ;:' ? r c .., t .'...,;;.' f' ! e..e. ."ri Dlljen. uoem iino uc ! auczyi izvyi verdaulich, weshalb sie besonders Kran ken und Genesenden zu empfehlen sindl So enthalt daS FrofchlchenlelsiciZch m 1000 Theilen 24.8 Theile Kleber, während Ochfcnfleifch nur 13, Kalbfleisch l7. Forellensseisch ' 22 und Schweine fleisch gar nur 8 Theile davon enthält. ' at.r.... A -..fcj iC, ff.xxr iticucr uecc i cm lucuyuuuct stickstoffhaltiger Körper, der indirekt bei der Knochen- uno Äxusleiviioung.. direkt bei der Sauerstossverdrennung und Athmunz mitwirkt. ' Ebenso sind die Frofchschenkel auch an Albumin oder Fiweißstoss reich, denn es finden sich in ihrem Fleische 18,6 1 a fi ,. An " . '' t'1 a'J .'"t. :' r rM mayreno zum 5öcipici oas jcaionciicg aur 12,9 enthält, ttcht minder ist der Frosch reich an Fett,' indem sein Fleisch l Theil auf . je 1000 Theile davon mehr enthält, alS das gewöhnliche Schlachtviehfleisch ; in dieser Hinsicht steht er nur ' dem Karpfen nach,, der Sri ; 1 1000 Theilen 11,1 Theile Fett mthält. Dazu ist der Geschmack nicht übel: in dieser Beziehung gleicht der Froschschenkel dem Fleische junger Hühner, dagegen kst er diesem an Schmackhaftigkeit und Zartheit weit vorzuziehen. Endlich und vornehmlich hat der Frosch die schätzensVerthe Eigenschaft, nicht nnr ein Leckerbissen für Reiche, sondern auch ein billizes Nahrungsmittel für Minderbegü-, lerte zü sein; dazu befähigt ihn besonders sein massenhaftes Auftreten in) Wasserreichen Gegenden und die wenig unständliche Art und Weise seines 4 Einfangenö' and feiner Zubereitung. All die hier angeführten Eigenschaften kommen in ser bezeichneten Güte jedoch nur dem zrünenZ Wasserrosch) !n röthlich'grau-grünen GraSfrosch zu, daher , ! finden auch nur die Schenkel des :rfleren zu Suppen, Frieassees und i so veiter Verwendung. , Auch wird der Wohlgeschmack anderer Suppen durch hinzufügen einiger Froschkeulen wesent lich erhöht.'A'! -ySn i: 1 !::Dic BiiDCTcitartg M FrosohsncassceS verscheidet sich nicht K von jener des hühnerfricassees, am besten aber eignet sich eine säuerliche picante Sauce dazu. Sarbonadcn von Froschkeulen werden mit Ei und Zwieback panirt , und in Butter gebraten. Alles Angeführte wird aber an Wohlgeschmack übertraffcn von den sogenannten Jroschcotelet ten, die mit Eitronensast beträufelt und mit einigen Schlücken . Ehablis oder Khcinwem auch em kräftiges Helles Bier verrichtet diesen Dienst wäh-

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rend des Genusses angefeuchtet, selbst Narschall. ich will de5 Henkers Zem, den Ungläubigsten überzeugenHdaß UM Kriegskunst roscksckenkeln.eutsckland.:.nament-'!?e!' :MMmäk imik

Froschschenkel in Deutschland, nament -

ff n , ' .f. : I ,,n ;i i;i,ii.,i:,ll,:i1,:i s ii::.::!!!,:.,. '. r ,: .ly, :,1.MHMri;i.i,i.;i: .-.-..i;, . :.,: llcS lm Norden desselben, zwar eme oft mtr sten K u s s e sagt derSmannte, aber auch viel verkannte Dtlv Sb et s5'' vi3 dahin verft(a ... r

ratesse sind. Nicht anders liegt die Sache bezüz

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Wf? Sii;..:;!!!!1' : !. I;i;i;lt!;i,'i!s'ilftäili . - s i j i ij i i -: i ! -! 1 i j i 1 ' i , ; !M, 4:65' k.i;i,ji,''-; if: :;! 'i:i!t.': !':, ' T , ... i ,,'!,, .' -,' ,' iff.f ' ' lich der Schnecken. ;" Während man im Norden einen gewissen Widerwillen ge . gen diese Thicrcbcn hegt, werden sie im . ''. Süden und Westen Europas förmlich gezüchtet und gemästet". Zu diesem Mvecke legt man Schneckenberge unt Schneckenärten an; jene an Teichen, während diese auf dem Lande mit Zäu. neu umgeben und mit einem DrahtZit. tet überdeckt werden. Zur Nahrun g'l' der Schnecken die gezüchtete Art ist die Weinbergschnecke dient aZnlel Gesträuch, besonders aber .Säläkl-SluM macht man sie mit feuchter Weizsntteie ftlt. Am liebsten genießt man die TPere im Herbst und Frühling wenn sie sich znmWinlcrfchlaf zmückziehen oder bevor' sie davon erwachen, namentlich während der Fastenzeit. Zu dem Zwecke " reibt man Vrt Thiere mit Galt ab." wäscht - sic,"d2nn- im Wasser' imd hzckt ' sie zur' Herstellung einer Fleischörüh-' fuppe oder bereitet verschiedene andere Gerichte daraus, wozu alle größeren Kochbücher Ncteple enthalten! Andere lversen'bie Schnecke mit UxJ&ü&t- (dein"Gehäuse) in Weinessig, worin Salzens getost ist, damit sie flAMchlelmt hen dann mit cincm dazu hergerichteten Häkchen , odcr uüt. Fjne,,GabeSkj.daS ; Thier ans dem Gehäuse, reinigen es und kochen cS einige Stunden lang. Dann werden die Schalen mit Salz ad gerieben, ausgekocht und wieder mit den "" Schnecken gefüllt, "worauf die Oesfnnng -mit seinem Teig verklebt wird; endlich richtet man das Ganze mit einer Fleischoder andern Brühe an.' , Besonders empfohlen werden Schneckcnpasteten. . ' Versuche und du wirst Yitouat deru!" , -. , YA I eis $!M H ;iin.. iü;!;H -iiipi!!lji"HilH" Nichts Neues. Als Adam mit dem Evchen zart mmii 'i:: Durchkost d:e Flittcrmochen, .; ,P S'i Kraut ihm das Weibchen süß den Bart, l Hat also dann gesprochen: , ' Ja Männchen, ich bin zwar schon nett. Doch wär' ich noch viel netter, ..5 ", Wenn ich ein reiches Kleidchen m. : Geblümt mit Feigenblätter." ". 1 "' ' '!. , .. , y . .. ', . ' ' ' V Und flennt' und bat und ließ uicht still, Um die Geduld zu reißen, y' Lis daß er sagt: . Jawohl ich will -'i Jn'n sauren Apfel beißen. 'i'-pi "; ..,i,'..,ii!.i",I t Um zu erkalten Evchen s Huld, n ' . :;,..'i,J. iijP'l.ii'rii'ii'fiJIt'ii.-iiilJilliiaii iilii. Zu lindern ihre Qualeit, ... , S ,!,'!!,PK?!!,I?!!!!'!?? Siilji.l'JlJiilllliitiliJBIiiiMliiiiS;! Stürzt er sich dann in große Schuld, 1 f Konnt'bald i.diD iL 1,llt: Wlfc fTWiUW VUfcW lUUli 4Uiilfc u t , . i. AI I&.lMltrtV TSM.AM & C" ich'S nicht. f if; W! o in US zmon oaacme .nr . n -arm t.- . . i t . ' I. Schlattmann.,, Welnr Wort genommen i Vo VtZ5 YHV. , ' , ' "XZ , ' In dem kleinen Städtchen G. steht . Herr Aaron Levy schmunzelnd vor der ' Thüre? seines W eißwaarenUGeZchäftSÄ Da kommt zufällig eich kürzlich von ihm' unsanft abgewiesener, Geschäftsreisen' der deS Weges daher. Der Reisende zieht höflich den Hut, erkundigt sich nach , LeoyS werthem Befinden und raacht wiederholt befcheidene Versuche, seine zeüesten Muster vorlegen zu dürfen. ,Heute ! habe ich wieder keine Zeit dazu,", zuckt e L e v y) d! e Ach seln. ' Sö darf ich vielleicht morgen noch :inmal vorsprechen?" : . ;, Bedaure, morgen geht'S erst recht mcht da reite ich aus !Z lächelt höhnisch ''&ifrr' 0hti '' ''' '"'.'!!?',5K'l'. il:1" t. ' "liis1 ' yerr iieog. . .fs uf .; Kjji:,s 'iifxtitert!ai2f' wundert.sich . der' Reisende. So ganz richtig? . Huf 'nein lebenden Pferd ' " 1 Nu" schreit' Levy ärgerlich - !,, i-T Vi'Ä v, t- V "i ! .naturlich ! . W erd' ich doch mzcht rei ;en aufm 1 todten Gaul I? Ä ' . ' . Na ja beruhigt ihn der Reisende . Mich glaub's ja schon, aber fchreien. Sie nur nicht gleich so. sonst könnten eS

zoch die LcuZc hören!" ' Wie haißt?" , ereifert sich LevyMZ immer mehr. Sassen Sie's doch die , öaite hören! Meinetwegen ,kön,mS'SMK . . Mi. umT '''. rt ''-, -'ll.1!:1"," ß 'V ;: rusrufen laz?en!" Damit drehte er p vüthend dem Reisenden den Rücken ..zuWD,j . n -t rt -c""" : ""-'s "" JHrf,' 4nd. geht in semen Laden. .iiiV v " m Am nächsten M orgen wundert . sich j - -i ' .. j. ! ;"':rL ' '' '! 'H11'.:. .ii,,.:'.,, j. iti.jr1"' . ''-' st i e l1'. iBer-4er5cö9fr3i:tieaififvölScr4-v 7v, . rn".m..:.r.- vi: f-ntL.:.f.i, J-Wi'"' -4k:

llic Liusruzcr ves gqoigt 071 nneri Rotte lärmender Buben und Mädchen, auch plötzlich vor semem hause Halt macht und nach dreimal i-, ZeA-MmMttngeWlo?,laÄ jeine schon halb heisere Stimme noch ; i c st a tt c t c, ; I ä Tii rn 1 1 1 e n ctr d rt c rn ; , 5 j kleinen Nestes verkunoet:

Heute Nachmittag vier Uhr, bei gün. stiger Witterung, wird Herr Aaron Levi H, öffentlich auf einem , lebenden Pferd, " . -i 1 ; l . . . u l, .r:!;, 'ii:1' f. . i ti iii : . ": : : 'vmM ft !:: -

-Muif 1 " .!! ,S;I' t L!'!!!! . ' ;: :: aus reuen; wia .stiÄ B e i einem g r o ßen G a Jti .nahl verbreitete sich einst der Marfcha? Herzog von Villeroy m Gegenwart des o . ichters Bmleau über Literatur uni zwar kreuz und quer, wie eS ihm eben in den Sinn kam. Niemand mider. sprach dem 5lriegsmann. und da auck Bottecniftscfö zanze Taselruiide in die Urtheile B!lle eoys ein. weil sie dies Schweigen sür Summen Beifall hieliWNur der War!'challZlvW:dMtiLmcht zätte gern ttueauSdrü zeö Dichters gehört. ' Deshalb ergriff :r nach Tische BoileauZ Hand und ?agte vertraulich: Nun. was halten ! - 11' i: j!i , J-i J. K,,T..T.4if ' f. S i m O Ii - :; SIC uöil XilCliiCii Mmj wit atur ?" B vilcaü verneigte sich tief j ,nd saate mit Salbung : .0, Herr . :ede.' schwiegen. ,

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