Indiana Tribüne, Volume 14, Number 182, Indianapolis, Marion County, 22 March 1891 — Page 3
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lHpgodtts. Roman von Conrad Mühlwenze:. . w.u..-- f1, Fortschnnz.) . .,. i.ßstoÄr an einem Freitag Abend i:n KüchlZerhausc. In dem vergrößerten und Aiürzuch erst neuderonrtenEaale stände '1 und saßen ci:::gc Mitglieder deS Künstle: TfrttnA in.lnTr.S mnfVr " V J j( V 3as sagen Sie zu der Leinwand, die sie uns da von Wien auf den Hals ge, schickt haben?" sagte ein kahlköpfig Herr, fcer ui Um Kreise als Humorist TcschZtzt , wurde, zu seinem Nachbar, eineV juttzcn, hohlniangZgen, dunkel augkgrn Wanne. Gt, diese Amoretten! Die richtige, himmlische Kinderbemahn "enjtaft. ,MJch,,bitE'Sl,x. Huld. rief,dcr Pho, kograph über, den Tisch herüber, der sich i. ' JE. , . L . . ,.-.t..JUi.,!i cm üinunca cinnicijaquct ei möglichst künstlerisch es Ansehen zu geben snchte, ' da ck' iGrkndß doch nur halö int Zunsk' gehörte, 'wie können CZe Franzcök ü5hanpt ein Urtheil über etwas so rssistcS, lebensvolles zutrauen. Ja intim H Wasserleichen waren! Was andres malt er ja nicht. Darm allerdings ist sein Urtheil kompetent." ' -, 1H 23 itke, Werter, augenblicklich bin ich init einem Frauenkopf beschäftigt mit Au gen und einem Glanzlich! darin ! Z'ch sage Ihnen, großartig!" vertheidigte sich der Angegriffene. . ' v ß Nun, wem: daS wirklich etwas so VhänomenalcZ wird, könnten Sie mir z'a die Vervicisaltizung überlassen. Wie u?är's?" Ehe Franzesk dem PhgtograpZcn noch ntworten konnte, trat der Bildhauer Echarrndsrf zu der Gruppe. Will sich denn heute Niemand meine? erbarmen?" fragte er und schwanq da? Queue, das er in der Hand hielt. Scit nner Stunde laufe ich umher, obne es . ' - t ' zu eink? Partie bringen zu können.' Moll das Villard heute den ganzen Abend verwaist stehen?" .,,,,. Wo haben Sie dennJhren gewöhn' ten Partner, wo ist Raumer? Der ist Y doch sonst imulerbereltZ , I, ; -Hvanst Raum,-?? Nachmittags noch hat er mir versprochen, zu kommen." in sabula," rief derPhstoraph vnd wies auf die Thür, durch die der Besprochene soeben herantrat'. Naumcr, Mann, wo waren Sie? Wockommcn Sie - her?" klang es ihm entgegen. : - , Ja wo ich herkomme!" entgeguete er i:i;d lies; sich an einem der Tische' nieder. Da3, sieht mir, gewiß Niemand vott Ihnen Qn." r . Nun, jedenfalls nicht von einem Diner, nach dem Eifer zu schließen, mit Um Sie nach der Speisekarte gre!fen,5 .,,sagt Photograph., , : -''"O'tcii!, - ich besuche niemals solche Abfütterungen. Lncullns speist bei Luculluö," warf sZranzcsk ein. - Ncmnxr lehnte sich in seinen Stuhl zurück, wiukte den Keiner heibei, deutete ihm schweigend ' eine Stelle auf dc, Speise ka-tc an und'' sagte dann gedehnt ; Jch komme aus der Kirche. " ' Hott, hört!" rief Huld, Naumer voav in det" Kirche. Schade, daß ich nicht dabei war. Das hatte einen Vorwurf zu einen, famosen Genrebild abgeben müsseu." ' . - z '' Was in aller Welt hat Sie dorthin fthrt?" fragte Werner. Ist die Ihre : ,!LH entaste beherrschende Schönheit diesmal. eine andächtige Maria, oder gar F? v!'fi T'? Art V 0 sr ? itifc viiqvkvi luvutiirn k So viel ich vom Hörensagen weiß, sind die Kirchen bei den abendlichen Betstunden nur sehr matt erleuchtet," rief "" tzran.zcsk dazwischen. , . ' . 1 z,Jch habe einer Trauunq . beige: ' ohiit, erklärte Raumer geltfssen. 'Hübsche BrautkunFfern also , !lt ' .Räumer schüttelte denÄopf: ßn tz keine und doch habe ich dort mehr Schönheit gesehen, als Sie, meine Herrcn, alle miteinander jemals gcschafsen haben. Große schimmernde Augen unter bunklcn Brauen, lockiges Haar, ie aus Sonnenttrahken gesponnen. Haut wie eine Apselblüte und dazu eine königliche .,Vei1alk -riM Kränz-und'!.Schle,ier. " ,z Jtäi&:&xiui selbst?" fragt, Hyld erstannt. Der Mann gefällt ' . . f. . .? .l,k,,,.., !; rnu! tmt nt die Lerche,, seine Angebetete mit einem Anderen krauen zu se, hcn, statt sich zu H au t in sein KZ mmerlcin.cittzuschlleßen!,,, m-:, !- fl, Huld, da kennen Sie unseren Nau? mechiechtGrief,de , :tM ist ja gerade, so . sein , Fall, arf FranzeZk ein. Lieben aber ohne Verbindlichkeit, und das läßt) sich bei Vct Frau eines Andern am besten ' thun. , t ' . Sie werden sich cinstauch noch zu iicser philosophischen Erl' niß durcharbeiten. 'junger'Män" ' ntgtgneti. , Räumer gclasZen und fältele - ,eine Serriette auseinander. ' Ich will Ihnen "irnrnschen, daß Sie sich dann nicht schon gebunden haben, m Uebrigen kann 'Ä?cr " schmeichelt fühlen, wenn - ein Kenner in reuknjchöuhcit, roie ich, seinem Gc'KchmackÄeisaM ,Wulsö)SkW?w5Z, yJS .SkarnowZ Wie? Skarnom?" xic 'l"i-v.:fnt:,ie: tJerni-" Tjeiit; cincö ? f Si-f! Jst seine Brant wirklich eine solche Schönhen i Hat sie auch Geld? Denu !'.'., W 1 s?. i , rcrnow, aiane iw, wiiumu uvy uuzuviell? warf) Neumann ein, der kurz nlch Nanmer den Saa l betreten. Sein AeußcrÄtenlbchrtt
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ML!nstrichsWH 1 llMNÜi-.lÜiiili;!:!;'111!!,!!!' iMKw " ":; '. ' )') y." .nil ''"V 'p; ' ! :-. ,.:' p wenlger sein 5iunjtnnn ln iip'd nicht über den korrekten Stich der Kas senscheine hinÄsKH 'sondern vielmehr seine Bereitwilligkeit, Künstlern, die in Geldserlegenheit, gerathen waren, heruszuhelftn gegen, der jeweiligen Verlegen'hkik entsprechend, hohe Prozente. ; Ueber NaumerS Gesicht ging ein iiZ'.zllZvMfyx Ui NcumsllnZ
jjii'iiiiii l"!!!;!1!!"!!1!'!!'1 !f i! !!"!!-: VSv.'" t, s:.;; :'!lSi'''. Ä 'iji,:; '3M i'öiW1: iii ji1:- :. w x f 4 -r ' sxaaaaa Worten. Er öffnete den Mund, alß wolle er' antworten, schloß ihn. jedoch wieder, ohne gesprochen- zu haben) da Ccharrndors ernst sagte: , Ich fürchte. Skarnow hätte desserae, than, während der nächsten zehn Jährt noch LunJgeseffc zu bleiben. Kr ist ein großes Talent, aper er ist noch zu sehr in der MtwMung;. Wenn, er jetzt ausau: gen, muß, deß Verdienstes,, des täglichen BrotcZ wegen zu arbeiten, wird er nie, mals zur , völligen Entfaltung .. kommen. Aber freilich," ' setzte er danu, sich ab: wendend, fast unverständlich murmelni hinzu, im Grunde ist es gleichgiltig, wem man cnlsagt, - dem Rühm oder dc, Liebe Nach einer Seiie kann man um glücklich sein. Hatte ich vor sunfzchr Jahren Mariechen zu meinem Weihe ge: macht ich hätte jetzt nicht den großer VreiZ gewonnen. 'Se habe ich meinen Lorheerkanz ailhr!Pa legen müssen. i So ist" SkarnowZ Iran also arml Wissen Sie etwas von ihren Verhältnis' sen'i" fragten Huld und Werner zu, T:''- ' ' '" i gleich';-- KH, :i . ' Scharrndörf Zuckte die Achseln. Arm fmjr-M ti; (v;a, .1: it i . st So viel ich welZ, hat ic eine kleine i'ctüi rento, für den Unterhalt eines Zunge? Mädchens ausreichend, mehr schwerlich. Eine Leibrente?" fragte Neuman? aufmerksam. . Wenn sie einmal, in Verlegenheit gerathen sollten." berech' netete er dann bei sich, könnte man ja, vorausgesetzt die Frau war jung und kraftkg - Wieder, richteten sich NaumerS Augen mit einem eigenthümlichen Blick ans dev Geldmann. Der ließe sich vielleicht ge. brauchen Vielleicht ließ sich durch sein, Vermittelung die Dankbarkeit der scho, neu rau gewinnen. ?l:. . J Seit Tages Anbruch schon tanzten btt großen, glitzernden Schneeflocken durch die kaltes klare Winterluft und schmiegs icn sich um das kahle Geäst der PLuim I C. is-Tl ? Tt 1' deS Thiergartens, ihm einen flimmern: den Glanz verleihend. Jn'der obersten Etage eines jener eleganten Häuser,, du den Blick auf den mächtigen Park frei, geben, an einem jener breiten,,,, hohen Fenster, denen man es schon von außen ansieht, daß ein Künstler dahinter seinl 'Werkstätte cufgeschlagen, lehnte eün jnnge Iran. Ein'dunklcS Morgcnkleii floß in weichen Falten an der hen'lichev Gestalt nieder, der schöne Kopf mit den schweren Flechten war leicht in den Nackes zurückgelegt und die - großen Augen hingen voll Entzücken an der. einfache Landschaft, zu ihren; Füßen. Q, Du lieber, grauer, trüber deutscher Winterhimmel," sagte? sie. Eigent: lich .hast Du gar kein Recht, schon solch ein grimmiges Gesicht zu zei: xen, aber ich , liebe Dich. Zeigst Du mir doch so erst die ganze Traulichkeil meines Helms. Triest, Venedig, Bel, laatö,! Littcrn, ifit: wäret schon, abel ''0itiirit- '"'ii U'rit was seid ihr mit aller eurer Herrlichkeit gegen dies kleine Reich, in dem ich hew fchen soll!", Dabei erinnert sie si plötzlich,' daß sie in diesem Reich nocj ziemlich eine Fremde ist. Am später Abend .von derRseGzürückge, ehrV.'!stZsie nnr einmal flüchtig durch die Raume geschritten. Jetzt erß will sie m it jedem e inzelnen S t ü ck B e: kanntschast machen. So geht sie umher, läßt sich prüfend in die Polster einej Sessels nieder, öffnet dort eine Schrank: thür, ,, hier , ein Schubfach. - Nichts i vergessen. v. r, Diö gute Hanna hatte das alles sl emsig zusammen getragen, während fit mit Arnold die Schönheit i, der Welt drauizen ., genon und , in , ihrem ., Glück wenig Gedanken für die sorgend, Schwester daheim übrig behielt. Jhl mußte sie doch gleich, heute ihren Will, kommengruß bringen, gleich . nach den Frühstuck. i Frühstück! Das erste Frühstuck heut, 4 ,,!,V !if;; i.yvm- .-- ij IM.. . W. ;., 4m eigenen Heim! ," . ! Schnell , eilte sie in das anstosendi Zimmer, wo z auf z weiß gedecktem Tiscs das heiße Wasser lustig brodelt. !i Si( rückt noch einmal die Tassen zurccht unj lauscht dabei nach dem Schlafzimmei hinüber. Ein ' Geräusch dringt von dort her und gleich darauf wird d! Thür geöffnet. IF I&S I Arnold! 1 Melanic!" . 1 ' -i 3lnd: sich eng umschlungen, haltend. leffcn sie, sich am Frühsiückötisch nieder. Eine Stunde später kniet Arnold vo, F 1 ' "' "' ' f ' V- . . , . Cifi einer geonneten Kiste in seinem Atelier, der er Skizzen-Mappen und allerhand Malutensilien ; entnimmt, wahrend Melanie in glücklicher Ungeduld dca Klingelzug an der alten Mädchenheimat zieht. Sie. nickt der öffnenden Mag fröhlich zu, legt den Finger auf die Lip: pen und huscht an ihr vorbei den Kor ridor entlang. ( : Dem Mädchen gelingt es aber, noch einen Zipfel ihres Mantels zu erhäsche und sie zurück zu halten. Nicht da, hinein, Fräuleln Lany. gnadige Frau, wollte ich sagen," flüstert sie dabei. ::. .. ; Weshalb. Mine? 'Ach, mein, Schwester ist bereits änf dem Wege ,u ifi. V ' - . " "" , ij, . ,:,'i ä ji; 'i,'! , ii., . .-.., . . ., mir, Nicht wahr Dan ich an. diese Möglichkeit, . uns zu ' verfehlen, nicht her gedacht habe!" . ,7, Wvxc schüttelt den Kops und entgeg et im Flüsterton: .' .Nein, nein! . Sie Sät fichsehWank -geMd!eleMacht und izt vor einer halben Stunde erst eineschlast'n. Da ist es vielleicht besser, Sie warten, bis sie aufwacht." Krank?" wiederholte. Melanic. .Haben S ie denn nicht sofort einen Arzt gerufen, und was sagt der?" ii lilDo5 5b$eutftellev3(4feTiT Lautcr gelehrte Namen, lateinisch SlaubeJchHdleWw Erkältug soll es gekommen fein, sagt MMajMnoMinM nicht. Alle Tage bei dem Hundewetter hinaus in den Thiergarten und da in der kalten Wohnung 1 stundenlang herum gekramt, und dabei Füße und Hände schlimmer wie die Eiszapfen." Also wieder meinetwegen," flüstert die junge FrauHK'zD Der Schall einer Klingel aus dem Nrsnkcnimcr unterbrach das Gespräch.
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Als Mine die Thür vorsichtig , ö ssnete. rief die Kranke in sichtbarer Erregung: Melanie,. weshalb kommst Du , nicht herein?' ' f IgMK-' ' '" Im nächst:n Augenblick schon, hielten die beiden Sc?'wcstcrn sich umschlungen., Mclanics l.scrgter Blick siel, auf ein Antlitz, ,dec:. dl! Ficbcrröthe. den tausehenden A"-?!'? der Gesundheit vcrlieh, und bcrui-t drückte sie ihre Lippen auf Mund nr fangen dcr Schwester. ' Wie Mine mich erschreckt hat durch die Nachricht,- daß Du krank seiest." M u: Die Kranke lächelte. KES ist durchaus kein Grund . zu irgend welcher Besorgn! ß. Dn weist ja, Unkraut vergeht nchtlM'MK .f .ftW Melanie aina auf den Scherz, nicht ein In Hannas, Augen lag doch ctwaö, was ihr nicht gefiel. , Ich habe Dich noch nie , bettlägerig., gesehen, )anna. Da Ist' es kein SJundprMem ängstlich macht. . Ist e5 euch ganz gc- , ;,,.:, A.-'i'i l:',JrJV::y-y:;t(J,' win nichts weiter als ein .vorübergehendes Unwohlsein?" ' :::r i& Ich danke, liebe Herz. Aber selbst augenommen, es wäre mehr,7was käme darauf an! Der, Zweck und das Ziel,' die meinem Leben , noch geblieben waren, sind,, erfüllt. Ich sehe. Dich glücklich. Deine Zukunft von einem starken, treuen Manne versorgt und beschützt. ' Ich habe noch helfen dürfen, Dir Dein Rest recht traulich und heimlich zu gestalten und .habe Sich nach diesen zwei. Monateil der Trennung mit solch strahlenden Glückslacheln wiedergesehen. Was soll ich jetzt noch auf der Wclt?! 7' Aber Hanna, wie kannst Du so sprechen?! Weißt Du denn nicht ; Freilich weiß ich, daß Du . mich' lieb hast, lieb, genug, um mich an Deinem Glück ein wenig theilnchnen zu lassen. Clitl 'i, ,,r' v-','' xl f v ri Aber ich wein auch, da Du mich Nicht, vermissen , würdest,,, sollte ich jetzt abgc rusen werden. Ich mache Dir keinen Vorwurf daraus, liebes Herz, gewiß nicht. Das ist nun .einmal so. der Lauf der Welt. Und dann ist mit alledcm noch gar nicht gesagt, daß es mit, mir zu Ende gehen muß. ES gedeihen in Gottes .Menschengarten so viele Kraut-, lein, deren Zweck und Nutzen man nicht begreift, weshalb sollte er mich gerade ansjädcn wollen? Aber nun erzähle mir, wie es Euch ergangen und weshalb Arnold nicht mit Dir gekommen ist?" ; Ich hatte ihm versprochen, Dich mit nach Hause zu bringen, Du solltest an unserm ersten Mittagbrod daheim theilnehmen. Hätte ich Dein Unwohlsein freilich geahnt ". Und dann erzählte sie mit glanzenden, entzuckt in eine unbestimmte Feme gerichteten Augen von all der Herrlichkeit, die sie in der weiten Welt geschaut. Aber der immer wiederkehrende Refrain in ihren Befchreibungen lautete: In - unserem Heim, !? in " , Ii , -!'l' .4 m , I -A . f. . t unseren vier Pfählen htcr izt ö doch am schönsten." ;,nmVn r. f : ! i "' p ' i' i & " c ' Hanna lag mühsam ' athmend mit halbgeschlossenen Augen, aber einem befriedigten Lächeln um die heißer, trcckenen Lippen in ihrenKiffen und lauschte der lcbh asten Erzählling, nur dann und wann eine Frage einstreuend, bis Melanie sich' endlich erinnerte, daß es Zeit, hohe Zeit für sie sei, zurückzukehren. DaS erste Mittagbrod heute, denke doch! Ich muß' im s ja die höchste Sorgfalt zuwenden, wenn ich Arnolds Achtung vor meiner Kochkunst nicht gleich heute . für ' immer einbüßen, soll. Mir die zu erhalten ist jetzt, doppelt schwer, nachdem däö Hotelleben uns so verwöhnt hat. " . .. ... . , Daün noch ein inniger Kuß,' das Versprechen, schon ! morgen wiederzukommen, ein Händedruck, eine Ermahnung zu schneller Besserung, ein Kußsinger zwischen den Falten der Portiere her, und Sie Thür schließt sich hinter der jungen Frau, , Der Kopf der ftnrnken sinkt müde tieser in die Kissen zurück und die trockenen Lippen ' flüstern : O,' du selige, o7 du fröhliche, gnadcnbergende Jugendzeit! Nichts als Liebe, Vertrauen - und Hoffnung die Liebe aber ist die größte unter ihnen." , - -..i. - .Die Fieberröthe macht, einer tiefen Blässe Platz, die vorher so, mühsamen Athemzüge werden unhörbar und ' die Augen schließen sich gan. ' , . ';'.:v nuten später als sie dem Arzt die Thür öffnet. ; f , ' . : ' ü :tr& Der legt die Hand prüfend auf Stirn und Hände der Kranken , und schüttelt den Kopf; Das ist kein Schlaf, daS ist Ohnmacht.",,,.. :-.,p7v ; "' Wenige 'Wochen später. - MelanieS Kopf ruht au f der Schulter ihreS Mannes und ihr ganzer, schlanker Körper er bebt in herzbrechendem SchluchzenM'' Seit drei Tagen, seit die alte Mine mit der SchreckenSkunde: Das gnädige Fräulein Hanna ist ist todt , vor Äner.Stunöe gestorben", in'S Zimmer, .gestürzt war'wkederholie. immer ; von Neuem jene schwächlichen Trostesworte, wie man sie einem Kinde saat, daS um den Tod eines geliebten :Weffnsj:p.fjntrfM
, : Aber wie daS gewohnlich ' ist, blieben seine Bemühungen, zu tröstenH vollstans dlgnfolglöMMßk f Ich hab' sie so lieb gehabt, so lieb, schluebzteMelanicM , So laß mich die Erbschaft, dieser 'i-, " . wfU 'i'1 ,iii!,,S,:'! '., ''-r' . i,-. ;', Liebe antreten, Lany, und ich will versuchen, annaS Platz bei Dir auszuMn so gut ich kann." O, Du!" Und sie barg ihr thränenüberströmtes Eestcht noch näher an seiner Schulter. Nie wieder zu ihr zu können!' riSi ."Sri Eine " leichte Falte legte sich zwischen seine Brauen. ' Aber, Lann, ich werde nun endlich wieder wissen, daß ich eine Kr, KabtWM 15 r a u . 9 a c i:,.,,;.,,,,!!;!;!;;;! .i -.in1!! 'V dt6mi. Ihr Kopf fuhr m dle Hohe, die Thränen hörten auf zu fließen und mit gnnf ihminS'mm'WS Ich ich hab' Dich vernachlässigt, verzeih mir Arnold! Von jetzt an solleu alle meine Gedanken nur Dir gehören, nur Dir und meiner Pflicht. " 'Damit richtete sie sich aus seinen Ar. men ans, trocknete die Augen und trat an das Fenster. . - mZlz ltä UZzzz
' t : x. :... v:?.-. f ri. -r .ü:! :.r- "-ii'. .":;. n:xt '.'. cjv-Lr .'.ffy;1: rw r 11, i.. --irc .--i-v i"" ''1! ' '.x ,.,.r 1
V .niiv i vin itvu lujuuii. vum ....... wuiiii i. u vuvv4 iuiuuviuuii. ii VUilli UUI. UJla GJIU' I
iu 111 ui üicjvi 4c;ku cn gcrni Miuui, uiiu jyc; rociy, ' uicucicji ic oie oryange noen weiier zurucr UNS I wenig von Zhrn-Liebc heim :al)lcn wollte. fand er morgen noch dies oder jenes ; aina ordnendem dem bobcn. weiten
Aber daß ich Dich darüber vergessen , daran . bessern.";.. ;-: rb -::-v Qüm umher, ihm ein möglichst sröhli , . , . i-r'h:;'-,,:ivw0 .if n B J?: ' '?J : v':' J:,:;-:. ::;;' 7 "''v"!i-V'-'.( -i'u " ,jü:j.! T7i,r..:-i ;n 'i 1 :i
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anklage! auö dem Ton, daß Arnolds Stirn sich wieder glättete und ein fast mitleidiges Lächeln sich : 11 nt,; seinen Mund leckte. Doch ehe er noch etwas erwiedern . - ft :l vn"W "' ''l'"f "':'tt ' koiuite, hatteVlanie, mit Blick auf die Uhr, dcrs Zimmer bereits verlassen. r;'m'i; 3. , Als er eine Stunde später mit Melanke an der otkenen Gruit stand und den , r ' ... .... .;! r . . . . ...t. --7 , I Worten dcS Predigers lauzchte, der die selbstvergessene. , opserfreudige Liebe der Nerskarbcnen vrles. stimmte ler im Gedanken diesen Worten bei. ,T T.. - - y - - -. f. 7 ,., r j ,.. I . icr H -IbTO Ja, sie war eine gute Seele, die zchon .Kocheni.xäarJ ,, Diese Ansicht niodisizirte er aber am nächsten Tage, nach der Testamentscrösf!i."C!,'''t.l!::!:!'::,lrt',': '''- "t:,v:,,,'l"v,,":';:,v ,'! NUN, daHln: Eme verschrobenes alte Af 'm-' . - ,,;iv!l.:!:" C ;' ii:u' ! t- f -v Jungfer, wie alle anderen, ihr . ganzes Bischen Hab' und Gut dem HeimathsHaus für alte Lehrerinnen zu vermachen k . ! .!,,!, t. ::;, ,V , 'ii,: - ii-i :! o J i und die eigene Schwe ter zu! übergehen!" Er wollte diesem Gedanken Ausdruck Jii'.-i, .. ' .st"' 'ii " V-y' '' ' p" . "' i'.i geven, aocr ein Zuilcr'aus oas rraurige Gesicht ' feines jnngen Weibes,' , dessen Blässe durch die schwarze Kleidung noch durchsichtiger erschien,, ließ, ihn schwcigen. Er zog ihren, Kopf , zu sich nieder, strich ihr sanft daS schimmernde Haar aus der Stirn und fragte: Fühlst Du Dich sehr vereinsamt, Lany?".' ' .. Sie fchlang leidenschaftlich beide Arme um seinen Nacken. . . - ' Nein, nein, bei Dir,, niemals, Arnold. ", . Er bedeckte ihr Gesicht, mit Küssen und, zaubertet dadurch eine warme Rothe auf ihre Wangen einen hellen Strahl in ihre feuchtschimmcrnden Augen. Wie ihre Schönheit , ihn. noch immer berauschte! ' "'T't," I - Schnell schlang er beide Arme' um ihren schlanken Leib, hob sie empor und trug sie in sein Atelier. , Dort drehte ftc sich noch einmal mit ihr im Kreise und rief: Jetzt gehörst' Du. nur noch mir! Jetzt darf Niemand won da draußen her mehr Ansprüche an Dich machen. Und nun muß weine holde Muse" ger wieder begeistern,' nachdem eZ ihm gelungen, sie so gefesselt in den Tempel seiner Gottheit zu führen!" DaS Roth auf Melanies Mang, wurde leuchtender. Ihre Augen strahlten noch heller. Sie löste selbst die Nadel aus dem Haar daß dieß schimmernden, leicht gelockten Massen wie ein Mantel um ihre Schul tcrn flössen. : 1 ES ist die herrlichste Beleuchtung heute, die man sich wünschen kann, sagte Arnold und zog den schweren Vorhang , noch weiter vom, Fenster, zurück. Dann nahm er das verhüllende Tuch von einer der Stasfeleicn, au der ein großes Gemälde lehnte. ' , '; :,"J; Aus einem schattigen, nnr hier und da von glänzenden Sommerrefleren geheimnißvoll durchleuchteten Walde schwebt die Poesie hinaus m die sonnige Früh: lingspracht einer.blühenden Wiese. Die h och au fgesch 0 ssen eu HB lum en Z 'M scheinen sich vor ihr sZuknelgcn!' Glänzende Vögel flattern ,, hebei, ä... schimmernde Falter , umschweben ihr Haupt und bunte Schlangen ringeln sich zu ihr empor. Die ganze Scenerie ist vollendet ausgeführt,, nur die Gestalt der Poesie selbst ist erst leicht angedeutet.' Nur daS Antlitz sieht dem Beschauer ,. in herrlicher Vollendung entgegen; ein Antlitz von sonniger Jugendfrische, von dem 'Heiligenschein Hldfchimmernder Locken umgeben, mit .dem bezaubernden, unschuldigen und doch gehcimnißvollen Lächeln um die schwellenden, verführerischen Lippen und ' jenem abgrundtiefen, sehnsuchtsvollen Blick. I ?crKünstlcr trinkt gleichsam mit cntzückten Angen die Schönheit seines eiaencn Werkes in sich hinein und vergleicht sie dann wieder mit der seines jungen ijeibes ,,,, . 'K Wahrlich, seine Kunst ist solchenMo: dcllcs und dies Modell ist seiner Kunst würdig! .DaS Schaffen an diesem Werk macht ihm jeden Tag zum Fest, verleiht jeder' Stunde : ihre besondere Weihe. , . . ( w i' 7 ., i , ' v'' 'i t '' Was seinem leltt noch einen besonderen Eifer verleiht ist der , Gedanke Melanie vor das vollendete Bild führen und den Eindruck beobachten zu können, den eS auf sie machen wird. Bis dain hatte er ihr noch keinen Blick darauf ae- . ' i s)-Jpt' tt V'3 "ei' : m ff gönnt' -r : CyS ; 1 9 n t e::' (cine.-:l 1 5 onPc- SB e iq 9 nung sein, Bewunderung uud Entzücken in ihren Mienen zu lesen. Und Melanie sie war stolz und glücklich, durch die täglichen Sitzungen an der Kunst ihres Gatten theilnehmen zu dürfen, ihm in ihrer Schönheit etwas h bieten z können, was zur Erhöhung seiner Begeisterung, seiner Schaffenslust beitrug. Hanna hatte Recht gehabt: das neue Leben und das neue Glück füllten Melanies Herz und Kopf so vollständig aus, daß k s! e. j d ie verloren e Sch mester nicht vermiete. ' Wenn sie jetzt ihrer gedachte, so geschah eö mit einem Gefühl Zanstcr Wchmuth. Die arme Hanna, dWiD,eZichZ'Zz h atte verlassen mü ssen ! GMe. viel Glück hätte ,Mit 'ochfü! sietz bergen können ! Pen5AWst,,DenK den f Tod de r JS chwester betro ssen, ein -'.' : ß jsfi e' 'ji:;:r tit nir; lj f c 5 r' ;:;;:f n? c irt tg : '!l b er tarn ihr kaum zum Bewußtsein. - Da end lich kam der große Tag, an dem Arnold mit einem letzten,' langen, prüfenden Blick befriedigt den Pinsel ans der Hand legte und nach einem tiefen Athemzuge sagte: ,, Fertig! "M .ß;--, ' : : I , . l 1 Vui, . W -,' ;;; V!lH,;::- f:;r. V'!1' ii1' .j;:' lllj!1' !'!l,' - - . TurkfelbenZeitMurdeeinBrief, ab, gegeben: . KWMU, '- ? ill0 Wann darf ich einmal kommen, Ihr '!;. '.jj.j'j 'jin. i; j! -s ,! ' 'j . I1 ' 5,,,. ! ii!!,iii!ü. II Hl''11!! i --' ' '''n ''' Kunstwerk in Augenschein zu nehmen? Eöist grausam von Ihnen, es so eifersüchtig zu hüten, da Sie wissen, welch' Bedürfniß e3 mir ist, dann und wann in Ihrem ; tUeUer fcen : gküelragcu j tec Göttin'AuMR'laüs Ganz der Ihre . Jsidor o. Räumer. : Das Bild war fertig, aber jetzt Räumer hierher bescheiden oder ihm daS Bild sofort zu schicken, nein, das war
,w .m .v.. V;; . . M - v l.-r 'ii - '. ::f- ''T 7 Z" " ' V w..'. VMVUIÄU .VlIVUfVMi -. I
geMAntwortZzM Tage ir ,t;,,., ,,. .'".. . ,. " 4äx,.. 'i i,..i.;, .1! " ,Fsi': ,i!T' . ., eouiyuuzw JtvttA i"i,,'CÜL-; -.A 'ii"t-t?-ij -i " :!' . , ,0 7 7 t ' 7." " J T;."'' Blick auf dem Gemälde ruhen ließ, ohnl gleich Worte zu finden, da glaubte Ar: nold den süßesten Triumph feiner Knust XU erleben. , , mk-m , v.t: i . ....,. -: ":v.;, I'", . as vln iu) a civt, xit Die zungt Frau endlich, ohne die Annen von dem Gemälde zu verwenden, ,,uud doch bin tVwa .''f ' nMt . ::m$t.L . , m U b - Vy r ,. .. . ( ji 'tl lH': Sie ist tausendchal schöner als ich. O, . Arnold, wie häßlich muß ' ich Dir jetzt vorkommen neben dieser berückenden (SeftaltjK''' i: ' ErDschloßnD Arme, 'D c.n c;!!!;, S$pn r; et ; ' -1 si l!'rn ir la uci iB rn d( lieber, als die,; märchenhafte deS Bildes dortk.Lan',!Aber Dlr?,",,?''.W " H Gefallen! welch' Wort einem solchen Kunstwerk gegenüber. ''Es entzückt es i begeistert. r - & ..: s i u r:, 3 Arnold war sich völlia bewußt, daß c5 ., p,,, .s.,, t.': f ; .u-l'l'Ü'ii va l-
um 4iu4vniuuuiijt uuycu um, au; '.'caier oas vircirntn eines iiöerocrd von den rothen Lippen seines jungen kaufs feierlich begeht. . , Deshalb habe K!iMfit? iiiFnwt ':, itiKJ,!VrtiJf'i''TirtJi: 'Ifii. J... 't'i'I-iJT:. jL"-rrZ',;.rr-Vii-'Tiit'jL,wl.-l'.Ai
Weibes - kam, und doch hatte ihn noch tnnrZ srt frrtf Anf 0 k ,,,, r vk4. J j! Welch, köstliche Stunden der Weihe und des herzinnigen in einander Aufgchens brachten die beiden "jetzt ' auf dem kleinen, Sammtdiöau vor . dem Wtlde'K !UWelame'haite sich ihr ,1, ..,. -Y .1-! xlV '!,.. V , f 'ij ii:, - --lf i," junges Leben hindurch bis auf sehr, wenige Stunde,; imm er froh - und " glucklich gefühlt. - Trotzdem war cS ihr, .als lerne sie erst jetzt kennen, was Glück sei, in diesen stillen Stunden. ' . ! ,i. -f'-i - . . !.f ', ..... '' t '. 'l ' .. ' i!'" ' , il. SriX "i So war seit Vollendung . des Bildes etwa eine Woche vergangen, als Arnold ..... . ' n. - , , i :: 4 ,,.:ril..:.-i. V . ..i- 1. V ' c,i " j ;i !ii.' bei einem kurzen Gang durch den Thiergarten mit Herrn von Räumer zusam'mentraf. Hören Sie, Verehrtest ich sterbe vor Ungeduld, Jhr'Kunstwerk zu bewun."C '"'fH'i'iU1'1 "L . .' w ; .'.w!-' t' . dern. Wann werden ie . eö vollendet 1 ; V': il Mit, diesen Worten berührte Herr von aumer flüchtig die Hand des Künstlers, den, er wuß'te selbst nicht warum, , der Anblick NaumerS peinlich berührte, wie etwa der eines Gläubigers. j . Ich war soeben im Begriff,, Ihnen Nachricht zukommen zu lassen, daß es vollendet ist," entgegncte er, und schritt langsam neben dem Ändern hin. Wenn Sie wünschen, halte ich es in , den,, nachstcn Tagen zur Abholung bereit. " . -1 Z5'Warum'erst in den nächsten Tagen? Gleich heute noch werde ich .es bei mir ausstellen lassen. Sie wissen nichts wie ungeduldig mich das. Hinzögern von solchcn Sachen machen, und wie, die Neu- "''; "i" i 'S..!': : !, -.';ji gicrde Mich plagen kann." 'Air!: Arnold gegen Mittag . zurück, 0 ' r " , W!!!:! y1!- ? Vk'4& urt'. -'it -.? " X 1 "V , W :U t kehrte. .. bemerkte Melanie zum ersten Mrt seit ihrer Verhcirathung eine tiefe Unmuthsfalte auf seiner Stirn. 'Sie strich mit i h rer wc ichcn Ha nd s an st darüber hin und schaute, ihm mit . lachenden Augen ins Gesicht. i; ' ! f !",' ?, i t ',Wohcr kommt den' die. FrnoldZ Laß sehen, , ob, es mir,,' gelingt, ,7 sie MtzMIen fr, ' ,! 1 ,! Dabei versuchte sie, , seinen Kopf zu rri' V v!! i!.V' i.ir; v " '! V y' i1' 1 sich nieder zu ziehen, , aber : er wehrte e S'n 'rri isif' sie' von sich ad und sagte IN wenig freundlichem Tone: Laß mich!". Dann ging er in sein Atelier. Vj ": .. j 'f-Melanie schaute ihm erschreckt , nach! Die Zurückweisung that ihr wehe, , aber statt sich davon beleidigt zu fühlen, j ,,, 3':il::i 1' p-''jvn '"'i4- .; überkam cS sie wie Mitleid. . , . .. . , . ; Armer Mann, " . .', sagte , sie, . was muß Dir. gcsckehcn sein, das Dich so betrüben kann?", ' llnd : statt zu schmollen,' : verdoppelte , sie ihre Herzlich kclt, ohne ihn weiter durch Fragen zu quälen. Doch weder ihr ' munteres Geplauder, noch daS dampfend " aufgetragene Leibgcricht konnten feine Stimmung veril ... . ii', - iii , j! j'' ! : ' ' :' -' i- " Im: .h ' " ::. . Jv, ,)..' .;. bessern. :,.,. , ..v-i,w'l :;t,Gki;: !ll..' . ' i 1 " I; ',. I .'! s, j r ';-' "i . 1 "' :r wieder zum Hut... , ,, ... ,, ' ' . rm vS ,'iF ' i-' V1, ' ',! ' Willst Du mir wohl den Gefallen thun und daS Fortschassen, des Bildes etwas überwachen,, , Lann?" fragte er, y- vv" '"' . nachdem er fluchtig ihretirn geküßt. ' Das Fortschassen des Bildes?-? . wie'ii. i't"'fr 7 ' r..i;,,i.,i.t.. i , .i dcrholte sie verwundert, : halt Du : es . - , . .,:.? "X i V ' v 1 : i- v.: . 1 : denn verkauft ? " ., ,,r . -.. , ES ist ja auf Bestellung gemahlt", entaeancte er mit einem nervösen Ton. W?S: ' '' -i"!t jc '" Yii"-''1" t an. r ,,,:;r 1 TOie; f obe 1 Ticf aJlciaiucIcti' haft. ES wird in Deinem Atelier trübe und dunkel auSsehett, . wenn- daS ' B ild nicht .meh r ,da rin ist. 4 Und " "wie ; sehr wird eS uns fehlen in unsern PlauderstundenI?,.,.' ?.s Arnolds Gesicht zeigte einen Ausdruck, alS , wenn ihn ein i körperlicher , ';!!. 'l.fl-1 il v r ' ..viwij-f s li .itJ'mA i 7 Y Schmerz angethan wurde, ui:d ungeduldig sagte is'cr; noch einmal : Willst Du lir'occfallä iß So h a 1 1 c jeip;!: iio c 'il;;;1; x 1 0 :rt e)züD ihr " gesprochen, und verletzt entgegneke sie : Wenn Du mir die nöthige Sachkenutniß dafür'zutraiVHgexW, Die Leute, die das Bild abholen, verstehen Mamif' brauchst nur zugegen zu sein." ,. Damit ; . I ,",;i'''riS.0"':rL--" 'V.i:: ii1 . ging er ohne weiteren Gruß Hittaus, die Trepxch!nab?SWAMKWWMMW Melanie schaute ' mit gedankenvollen Blicken aus die Thür, die sich hinter ihrem Manne geschlossen und plötzlich begriff sie, woher sich sein verändertes Wesen schrieb. Es war de? Schmerz des Künstlers, der sich von seinem Werke trennen mußte. Empfand doch auch sie fast einen körperlichen Schmerz, als daö Bild wohlverpackt die Treppe hinab, zum Hause hinaus getragen ''nrnrfceJ'fM . '! : !!' , .i'l'i, ,i (::.(! i ' . ., , .... v, ' ' 1 ' i i i,:.,., , ' t"i f"' H , f 4: . f . , m . w r -,1.4 yii , X: ! , "s; i.l;i Es schien ihr wirklich trub und öde in dem Atelier, als sie dann . mit verfchlungeuen Händen inmitten desselben stand. ' Doch sie kvar nicht die : Natur, sich lange solchen Gefühlen hinzugeben. Schnell holte sie eine Vase herbei und stellte den Strauß frischer Herbstblumen, den sie von ilrem Morgenausgang zu
?lls Arnold gegen Abend zurückkehrte, m.- i?1 . s hi;,. .!,;!;;.:,,,; " ... , " iV. i' , : I,," V,, ,
ir''';,"?1 V,li!,",l''lf 1'" :'" '''! Vj" ".'"r" i1'1''. J'i' "'r: '.. " Feuer prasselte, stand ein ' Stuhl für ihn bereit und davor saß seht junge Weib und streckte ihm lächelnd beid.' Hände entgegen. " j ; : Ein inniges Behagen durchströmte. nach der Kälte draußen alle seiue .Glieder.i''s!i!... ir r. -.,-- , ,, sMeiirsuW und drückte den blonden Kops an feine BrustM.',R Wie. " heute Wein?" fragte er dann erstaunt, .als sie bei. Tische, saßen' uns Melanie aelchäftia 'eine Flasche cnt, .,.,111.1 . V ,;,,;ll.,r: :. ?? ,, ;A,h .r i 3e !, 11 ,9 -V !, , fc? ,,,,,, .: . ... VO-ÄvK'ß''?st,-iJV:i a.:W(ftcjt3 z ü gl i che M arke und sagte stö lz: ? I o ch voil'unserVSoUeits RAch!l!,Und warum ' denn heute feierlich ?MG Der alte Kuhlmann, Du - kennst .. . il,,;' ihn ja, erzählte mir einmal, 'daß zeöce cm : y . . ;'rt-"""- p "f::"1" m ' '' ?' . ich heute auch alles so festlich gemacht. denn heute" und sie ergriff ihr Glas heute l beginnt . ja die Poesie ihre WanderschasG, Äm Welt ümherreist, desto, mehr Ruhm und Wohlstand in das HauS ihres SchöpserS zu t bringend "u: -1 Deshalb " lautet ' mein Wunsch für Schöpser und Schöpfung: Vorwärts!" Daranf leere Uet)' mein Glas mit fröhlichem Glück auf; lA!s die Gläser hell aneinander klan, gen, rief Melanie erfreut i- War das nicht ein richtiger, echter Toast? Der eröe in meinem Lebcu. Du siehst,' wie die Poesie mich begeistert!"' ; . 5 -' Arnolds Gesicht war aber nicht o froh,' wie Melanie es zu sehen gehofft. und in ! t (i ll ' ihrer , h erzigcn P l andere i ; v 1 r . ' . , - r. " . x j.. 4. r.i.-.. lzezung es iyr; uva) v.iiui, vtti - gicii Wolkcnschattcn von seiner Stirn zu verscheuchen. , ' : : " ' ' '-' Noch'' als Melanie längst schlief. wanderte er ruhelos durch das Zimmer aus. und nieder. li... k.,vi:. -tn ar. , flj'br)! jlrönb -lirib -:5"'::t? utlt! 'lieber holte , er vittcr. ; ie :'!! konnte damit vielleicht Recht baden.' ;wcnn wenn es eben anders wäre. " l , ' DaS Bild ist sehr gut, wirklich gut. ES Z hätte ' meinen ??amen vielleicht bt tannt gemacht . und mir Bestellungen c i n g c t r sl 3 e it i S cnjrn iiiib olstanb! Aber nun ist es in 'ein Privathaus vergraben, wo Niemand es ' zu' scheu be- ! kommt und das Geld dafür ist fast verbraucht. Ach. bel Gott. cS verlohnt der Mühe, feine Künst e und Kraft auf ' solch ein Werk zu setzen!" - : : -" r. ' ' Die große, - alte Uhr - ein Andenken auS Hannas Häuslichkeit, . ließ zwölf "il'jV-' j'r.:.i! ?v JLt't'L'L"" i' i - crn:i ' . eu " i aulc w g e criön cn . er nacht!" sate Arnold. ÄtW !wCht,M als ,.r ji J ü, , ,1 v Tl" W"'" . ., ,, I .it:-t. t: .... .?,.l . . , itai'giiuf vl4,5ul'r,H VXk Versuchen wlr es auch!" 1 :" -Lany, ich hab' einen Entschluß gc- '" sa ß t " ' " ' ' 1 ' : ' " ' " " ; ' " 1 ' Welchen?"- ' i: - - r Ich will ein berühmter Mann wer bcn.i"-: ikV 'i:W' :'; -' i : l Sie lachte ihr hübsches, herziges Lachen. DaS würdest Dn kaum mehr verhindern können. Liebster, Du bist s ja schon und 'die Poesie wird dafür sorgen daß DüS,--"7. ."'.'7.'- i j?" 4 Laß' daS, J ' sagte cr in herben: Mn. und eine tiefc Unmuthöfalte, wie Melanie :; ii .1-1 ..:"". ! ii : l'.. ';f 7!r i: ''.::. '' l:'i",:;i;': sie :,ut:;.lctztcr3t nur. gar zn, mm tlm iw!Y':! ti. P. '!-ilfcV:i,:tf V Z ccichcit, legte lich zwischen eine Brauen. JjL..?- . Y '1"' ' r. ' ?;!:- .ir .- v fei Dann zuhr er ruhiger und freundlicher fort: Ich habe ein prächtiges Motiv zu einem Kolossalgemälde, von dem' ich hoste, daß es vielleicht von der Galleae angekauft wird, wenn mir die AuS- " ) ) , i , i'i ; ' i) 'r .' ij!'-'- ... ,.--;i ' t" führung so gelingt,' wie ?nir das Ganze jetzt vorschwebt, in seinem Flgurenreich.thnmseknerFarö ' Sieh!" dabei MSoMknezder Stasielrien, ' anf ; 'jetnnj Karton stand und skizzirte mit wenigen schnellen Striche 'nf daS M o t iv zu 'ic seinem G c nie lde. Entsinnst Du Dich der' Geschichie der " L,li ' -jj ! i' jj i i 1 !)'' i! '' ' lli1" i 'Ii 'II ' '' " " '' 1 '!'. ' Ostgothen und deS : Frendenlönigs Toti la? Sein Sieaeö f-est, nachde B er B c l U si .ifei.-..-'. i . i'S .ii, is i f iijiilii :' 1 V r V. V ' sar und in diez em uitiiuan geschlagen und die Byzantiner aus Italien vertrieden hatte, 'ist mein Vorwurf. " ' '11. ! T.&r " 1 "Ci'-f1!1 C ''' r it:i::: ' i'" Im Vordergrund die Tiber, von i r'ft - r'ideren' Ufern bis zu dem alten Easarenvalast ans dem .füael eine Marmorkreooe snytt. nus oer .erraue vor oem Paiazc ist vpr; i e ine ntli t-estvlak. Drt üektl . ., r ni'ift-.''-w '' r . - ' . rv r - n-4S L;!Vif ',- .i'i, : fJ:",?i:".i:-.r':'Zk .e'm Ji-0 1 1 1 tt , : V V 1 1 , :,. VI ll KP l V jj C 1 1 1 1 ll 13 UJ V V umgcben, an der Seite seiner Braut. einer Rönicrin, 1 und begrüßt König Harald von Thlklcland mit skinerSchwcstcr Harald, deren Boote, unten vor der M,armortrVHllegenWi Die ?tordlandSrecken sind gekommen, dm.W&idrangrw Kriegsgefahr bei zustehen. Ctait der .. ,? J ,,,1' "' w1 , f . .n : . s-i)p: .,, ,... ; ,,, '"I. '!-'"i'., ) Bedrängten aber finden sie Sieger beim .st?, u e I u-ßmßii i :pi -nff - , itf ,fl ' ; :,t , Zu der Harald sollst Tu mir sitzen, Lann, sie soll Dein Gesicht haben, die Gestalt nur ein wenig walkürenartiger. Die Rüstung wird Dich gut kleiden. , , Melanie entsinnt sich dieses Theils der Gothengeschichte sehr genau, hatte sie doch kürzlich erst die herrlichen Schilderungen DahnS aus jener Zeit gelesen. Ich, die Haralda," sagt sie stolz. Und wer wird der Tstila fein? Du selbst? Aber nciu, Totila denke ich mir anders und doch " Sie mußte dem .schSnnMömgeHdchine Aehnlichkeit m it Arn old beim e ssen. um ; ihren: , der Haralda,! Ausdruck et was von . der erglühenden Liebe geben zu können, voi' der der Dichter erzählt. Die Beiden waren so vertieft in ihre Mappe und die dadurch hervorgerufenen Gedanken, daß sie nicht bemerkten, wie draußen von der Magd die Thür gcöffnet und gleich darauf die Portiere zu, rückgeschlagen wurde. AonfetzuflZ folgt.) ZLit-:i,: s. iKis.. r.:.; xc.
., jEfi" ' :.s,i ji-!;;. . ' ' 'l.i.iiiL mi --JPi'f 0,. ''Ll'iMkk
WM'ä "ii rJivi-; h !li .'ii!iili!!: M :! ' ij.i:: ggyiacvrr ,iii -: ;!;'-'" Der Neiseonkel am Ctammtlsy. 'h: "h '!,'! . -:. i ' " - ' T..".i'.:!i .'s . ? '"'! 1 ., SSirtH .frincnsniTüfen):-. Wert - ? , , t ,. .... .z,,.O'i'.j!!.! ) l :: -. -. 1. . v : ' ;. --.!; '. 'S ;;: i -i 't r Weiureifender: Haben Sie daS altt Thier ünmer noch? M-. Wpi . Wirth:' Natürlich, von dem treMiZ ich mich nicht. '' Ich sage Ihnen, ;fa:;emj ttugeö T hier sind?t sich nicht . wied trl Es weiß goV genau, wer von meine Gasten bezahlt bat oder nicht. ' ' Wenn einer, ohne zn' bezahlen, hinanszeben will, ' stürzt sich Ami .vufZhu'Vndl'Z rf r rL - - " i'1' 'I 'ji' .": ':,; halt ihn fest. :'- ; v: :- ;': ::' f';1: -: Cigarrenreender : Mlle ÄHungj Aber ich besaß einmal einen Huud, Ut$ alle Morgen für mich zum Backe? ging, das Früh stltcksbrot , holeiu ' ' Mf'pt c'in8 mal mit einem Ma r! stück gegangen war. bekäM.lch'ilnt'DepeZHe,' iniolgtdcrettß ich Knall und Fall verreisen mußtM Mein Hund kommt vom, Bäcker .ur,ck, sindet mich nicht zu Haus?, ersieht auS der Depesche, daß ich'verrcist bin, nimmt die Depesche Zn'S Maul, läuft Wj Un Bahnhof an den Billetschalter, zeigt die Tepcsäze vor und' legt das vom Backe, herausbekommene Geld hin, kriegt rich tig ein Hundebillct, :- springt damit in daS Hundecoupee und langt glücklich bei . ' :. 1 n - ,. "' V '!' '" 1 ' ;Ki ' i; ,mr an. . ' , - - ;: i3'-.. v Weinreisender: Ich hatte einmal ) ein en : Hund, Namens Pollo. Das Tbier hatte ein merkwürdiges Verstände niß für fremde Sprachen.' ES verstanö sran ; S fisch: uud engli ; che B efeh l e genauso wie deutsche und befolgte sie ebenso. Dä: ;ich nun i übet einSÄttgtif ; dc 3 Eprachreinigungsvercins bin, suchte ich mich selbst dem Hunde gegenüber nu, de? deutschen ' Surache zu befleißigen. Lo sagte ich Nieder" statt .Oouet,uud Such" stakt ppoNinmas waren einige Herren bei Ar zu Besuch und wollten die Talente des Hundes prüfen. Einer warf einen Stock hm und rief Apporte!" Mein Pollo sieht ihn zuerst ganz verblüfft an, dann bellt er freudig auf, eilt an die Stubenthüre und bleibt stehen. . Alle Zurufe helfen nicht, Pollo läßt den Stock liegen und bleibt an der Thüre. Schon greife ich nach dem Stock, um das scheinbar wider spenstige Thier zn prügeln, da fällt mi, plötzlich em, Pollo hat verstanden: r .A ports, was auf Teutsch allerdings .an der Thüre" bedeutet. Und so war eö: wenn man rief: Such", dann brachte er den Stock,' rief man: .Mpmrt"I dann eilte er nach der Thüre. M'Q Wirth : Und wo blieb der mcrkwüD dige Hund ?'.-- " . ; . ' -' f einreisender: Er bekam eine sixs Idee er bildete sich ein, ein Bernhardiner zu sein, wurde toll und mus;te tt schössen werden." Ja, es war ein schneidigerHund. ' 3 , Cigarrenreisender: Schon mehr aus schneidig! ! : ' " vf" ? UM ;s-:!;S;:'i. ine fatale OesellschastsgeschiHt,. ' ' ! " "iSSi: ,,ii::,:':l;;iB' t x N echt sanw alts. !5i!7.i! ' Mann t" Jetzt können wir es nicht länger aufschieben, wir müssen Amts richters, Gerichtsraths und Gerichts direetors einladen." - - Frau (seufzend): Wenn ich eS doch vermelden ' könnte, mir diesen Trubel auf den HalS zu laden und dazu die Kosten!" ' " "'KI - Mann sziachdcnkend): . Ja,' so geht s !.' Nächsten Sonntag ist Masken k"V;;,:: ball ' in Dingshausen. . Ich bin dessen sicher, daß alle drei Familien um keinen Preis die Theilnahme am Fest aufgeden. Wir laden sie also zu Sonntag ein.-'' Jeder wird sich einzeln entschul digen und ' glauben, wir hätten eine große Gesellschaft. ' So haben wir unserer Pflicht genügt,' ohne uns anzustrengen. ' 'WielS '," .l'i:,j::,!.'.--7.. , 7 , ;, M aun. Ja, was ich Dir noch " sagen wollte, . liebe Frau, es ist eine : Einladung von RechtSanwÄlts zu Sonntag gekommen.. Ich habe natürlich sofort abgeschrieben. . Das fehlte noch, daß wir deshalb unser MaSkenvergnüKen aufgeben." , - , t '-, Frau: ' Aber Mann, das ist unmö lich, 7 wir müssen . hingehen, wenn wir Rechtsanwalts nicht tödtlich belcidigerl wollen. : . D u weißt j ä, t ; wie jre sind. Welchen Grund hast Du denn beim Ab" sagen angeführt?", ! ,1'. f v Mann: Daß Du jetzt immer so hes KgnMigräne:letdest.!?,?!se " Frau:-, Das werden sie nicht glau den. ! Ich leide ja : nur an Migräne, wenn die Badezeit kommt. Ich werde also' plötzlich wieder gesund werden, und wir überraschen sie damit, daß wir .do7?raen,7 (Nach längerem Hin und Hemdes Tm ff S . trtt I ! trittst 'CIk4i4 t-:,, v" "" ü- "'" y "' liche Scenen! m:t demselben Resultat (htft itffi hßi (ri'()i3ivnkUl ttttS Cm. H.V f VVil,, vi.tiivtif uitv J richtödirektors ab. ) Sonntags bei Recht San 'üj'" ;. -..-i" , " .;.,: A.:t waltS. . : Amtsrichters, Gerichtsraths und Ge. 'rlchtödlrektvrs läutea bei Rechts an walts.' Das Dienstmädchen öffnet. ;i : Gcrichtsdircktor: .Bitte, melden Bu1WlÄ!WW " , mM i:::Dienstm5b schasteu sind heute nach DingShausen zum Maskenball gefahren, da alle Ein geladenen abgesagt haben (Allgnueines Verblüfftsein!) i, Ungerechter Vorwurf. La ter: . . h& Du mußt Dich einschränken, larl ! l" Du hast ja Passionen wie der Sohn eines Millionärs '.-Karl Stu dent): Willst Du etwa mir die Schuld beimessen, daß ich es nicht bin?!" IP'e' Sind Sie in der Stadt auch im Museum gewesen, Annemarie? -Annemarie: Ja, aber da hängen so viele Bilder,, öaß man die Wände nicht zu sehni kriegt. Gegen d i e R e gel. .....Wissen Sie denn euch, Herr Doc :or, daß die baare Mitgift meiner Schwester 200,000 Mark beträgt .Sie spaßen, meine Gnädige! cht möglich! Dazu ist sie ja viel zu i&tzl"
rr 'Ä k : I i:1! ;,ri.::i '7v'i ii: i 7. w t :!! I jm ii.i'iiii' ' V tl f it :, '"'ij ' M m v! :l i; ' I W ' I'i. SiS'iäi! m si. b ';,., S "" . ,X: o.. 11 !f ;;!fä Ä if'l y -l "J j iil 17 :lif.,j ' im m 'f.; ' I!: L H 7
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