Indiana Tribüne, Volume 14, Number 176, Indianapolis, Marion County, 16 March 1891 — Page 1

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Juland. QiltitQUIfiOtin. JSr Jndiana : Hübsches Wetter; gktlSe Ttmpkratur. D? New Orleanser Prozeb und der Gewaltakt. Di plouatisÄt Schritte. Washington, 15. Mr,. Baron Java, dtk italienische Gesandt lenkte deute informell dl Vusmerksamkeit de Prästdtnttn auf die Vorgänge in New Orlean?. Staatssekretär Alaine sandte darauf eine Depesche an den Gouvtrnöe NicholS von Louistana, vorin er denselben daraus aufmerksam machte, darunter den Ermordeten sich mehrere italienische Un tertbanen befanden. Veeträae mit Jtalienern sichern italienischtn Unterthanen vollen RechtSschud in unserem Lande, ge. rade so, wie Amerikaner, welche sich in Italien aushalten, zu vollem Schutze beeechtköt sind. Der Präsident erwarte daher, deß der Gouveenör und die Be böeden weitere Blutvergieben verhindern und die Thäter der Gerechtkgktlt überliessen wikd. Der italienische Gesandte reichte spZterhin im Auftrage seiner Negierung ei nen formellen Protest ein. Dieser Pro teft bildet natürlich zur Ztit das Tage gefpräch aber man meint, dab ernstliche internationale VerwiSlungen mit Italien deshalb nicht entstehen ' köanen. wei! die Ztaltener nicht au dem Grunde ermordet wurden, daß sie Italiener waren, sondern weil man sie sür Bttbrechtr hielt. Jedenfalls aber ist die Situation für die Regierung eine unangenehme. Chicago, 16. März. Eine große Versammlung von Italienern fand heute statt, in welcher Protestbtschlüfse gegen die Ermordung der elf Italiener in Ntw Orleans gefaßt wurden. Nkv Orleans. 15 Mu. Die Auflegung über daS Lynchvekfahren am Samstag hat sich einigermaßen gelegt. Dle Gefängnigbeamten weisen mit Entrüstung d!e Anschuldigung zurück, daß sie da Gefängnik nicht genügend geschützt hätten. Sie meinen, Wider. stand gegen die große entschlossene Mtng wäre nutzlos gewesen und hätte höchsten eine gewaltsame Erstürmung de G.fäng nisitS und noch weit größeres Blutver gießen zur Folge gehabt. DaS Vigttanz-Comite tst noch an der Arbeit und vied seine Aufmerksamkeit der Jury schenken. ES wird fest behauptet. die Geschwokentn seien bestochen gewesen, und einer derselben soll schon ein dahin zielende? Gtständniß abgelegt haben. Der Priest?? Manoritta zeigte heute einem Reporter einen Brief, den er durch dle Post erhalten. In demselben wurde er unter Drohungen davor gewarnt, wie oer im Gerichte zu erscheinen. Der Brief war unterzeichnet .Die Masfia- und trug daS Siegel derselben, einen Todtenkovk mit gekreuzten Knochen. GouvernSr NtcholS giebt zu. daß der italienische Consul ihn am Samstag be. sucht und um Schutz für die Gefangenen ersucht habe. Aber er habe nichts thun können, da ohne Vugorderung von Sei ten bei MaysrS er nicht das Recht habe, die Miliz zu berufen. Außerdem befand sich zu dieser Zeit die Menge schon auf dem Marsche nach dem Gesängnisse. Die Stimmung ist hier im Allgemel nen zu Gunsten der Lyncher. Die An sührer der Lyacher waren sämmtlich pro mlnente Leute. W. S. Parkerson ist e!n prominenter Advokat, der Präsident des athletischen Clubs ur.d der Mann, der an der Spitze der städtischen Reformbewegung vor drei Jahren stand. Walter D. Deneger. ein anderer Redner, ist einer der Leiter der New Orleans Advokatenkammer, John l. Wicküff, ebenfalls ein prominenter Advokat und JameS D. Houston, einer der ersten Männer in Staate. Der Deteetiv O'Malley. welcher dle Bestechung dtr Geschworenen besorgt ha ben soll, ist verschwunden. Die Aktienbörse hielt eine Sitzung ab und in derselben wurde die Handlung? weise dek Obmanns Seligmin von der Hennesiky.Jury besprochrn. Als R,sul tat erfolgte die AuSftsbu desselben. Sdenls gelöah H in betn Mkiastilcht Club junger Männer. Um IK Uhr fand e!t Sitzung der Baumwollbörfe statt. Präsident Ehaffee rief die Versammlung zur Ordnung und erklärte, r sei von einem Aulschub der Mitglieder ersucht worden, eine General Versammlung zum Z vecke der Annahme einer pagendtn Resolution zurJndossir unq der HandkungSmelse der Bürger von New OeleanS bei den Vorgängen des Vormittags einzuberufsn. Herr Chaffee sagte, da alle Anwesenden mit den Vor gSngen wohl vertraut wären, sei eS nicht nothwendig, dieselben nochmals zu erör. tera. Sie kennten die Thatsachen und die Nothwendigkeit der Verhättnijse. Der

Sekretär verlas hierauf folgende Resolu tloa: In Erwägung, daß dle schmachwürdlge Anwendung der Criminaljustiz in dieser Stadt und die schreckliche Ausdehnung, welche da? BeftechungSsystem von Ge schworenen erlangte. eS nothwendig machte, daß die Bürger von New Orleans da Gesetz selbst in die Hände nehmen mußten Sei beschlossen. daß obgleich mir leder ;it die Zufluchtnahme zu rober Gewalt, verabschtuen, mir die Handlungsweise der Bürger von heute Morgen als gerechtfer tigt anerkennen. Diese Resolution wurde einstimmig an genommen. Sehnlich lautende Beschlüsse wurden ebenfalls von der Produkten, der Zucker und der Aktien Börse ange nommen.

Unser Schwein. Washington. 15 März. Land wlrthfchaftSsekretär RuSk wurde heute auf dle Aeußerung deS Dr. von Bötticher im Reichstage aufmerksam gemacht, daß die neuen amerikanischen SanitätSmaßregeln ungenügend seien, und deshalb das Ver bot gegen amerikanische Schweinefleisch noch immer nicht aufgehoben werden könne. Er sagte, das neue Gesetz ordne Ur-teesuchung deS lebenden Thieres und des Fleische geschlachteter Thiere an. und wenn die strengen Maßregeln der deut schen Regierung nicht genügen, so liege daS daran, daß ihr auS geaztsfen Grün den gar kein JqspektionSgesetz genügt, um Ursache zu haben. daS amerikanische Schweintfleisch auszuschließen. Nach seiner Ansicht aber sollte die amerikanische Regierung zu solchen Entstellungen, wie die Dr. von BötticherS nicht länger mehr schweigen. (Ja, i& wäre wirklich zu wünschen, daß die Heuchelei bloßgeyeD würde, mit der man daS Verbot des ame. titanischen Schweinefleisches als Gesund heiikmaßregel bezeichnet, während eS doch weiter nicht ist, als ein Maßregel zum Schutze der großen Grundbesitzer und der Vettdruerung des Fleische. DR) ClitftlanN BiSmarckZ Reichstag Caw i didatur. Berlin. 15. März. Bei einer Ver sammlung der Wähler von Geestemünde fand die Reichstags Candidatur des Fürsten BiSmarck eine sehr begeisterte Aufnahme. Man erblickt in ihm nicht sowohl den Partticandidaten wie den Candidaten der Nation. In Etwiderung aus verschiedene An fragen, ob er daS Mandat annehmen würde, hat Fürst BlSmarS einen Brief geschrieben, in welchem er erklärt, bet tU annehmen zu wollen, vorausgesetzt, er erhalte ine genügende Stimmenzahl Die Sozialisten werden natürlich gegen ihn ankämpfen. Bei der letzten Wahl in Geestemünde erhielt der Eartellcandidat Gebhard 3 367 Stimmen gegen 4 606 dle der Sozialistencandidat und 2,102. die der Welfencandtdat dielt. BiSmarck dagegen ist einer bedeutenden Mehrheit sicher, wenn er die Candidatur annimmt Wilhelm. BiSmarck. Caprivi und Miquel. Berlin. 15. Mär,. Die WiederNeuerung ver leulzeren kreundichaftttchen Beziehungen zwischen dem Ktisee und dem Fürsten BtSmarck wird allmälig zur Gewißheit. Zr E.ide dieses Monats wird der Kaiser Kiel besuchen, von vo er sich nach Altona begiebt um über daS von Gen. Grafen von Waldersee befehligte 9. AemeteorpS Rwue abzuhalten. Beijei nem aeuttchen Besuche nun Sbtrbrachtk von Waldersee dem Fürsten BiSmarck den Wunsch deS Kaisers, tn Altona mit ihm zusammenzutreffen. Fürst BiSmarck hat zu einer Wieder ausnahme deS direkten Verkehr mit dem Kaiser noch nicht seine Zusage gegeben, und seine Zögerung scheint seinem Entschlüge' zuzuschreiben zu sein, sich darü. der vergewissern' u wollen, in welchen Bkziehuazea der Kaiser zu den Staats Männern stehen wird, welche die wahr schelnlichen Nachfolger des f feigen Mini sterkumS fein werden. DaS Kabinet be findet sich nämlich im AustSsunglstadium. und wie dasselbe zusammengesetzt sein wird, vea einmal der Kaiser dessen Neubildung beschlietzt, darüber dürfte selbst Se. Malestät sich noch nicht klar sein. Nachdem Dr. von Goßler zurückgeike ten ist, dürste der Minister des Innern, Herr Heerfartd, der Nächste sein, der gehe wird. Kanzler von Caprivi stellt mt da? Gerücht in Abrede, dab er sich bereit erklärt vade, feint Vemlfflon zu nehmen; gleichzeitig aber hat er seinen Feinden gegenüber sich geäußert, daß er den Wünschen deS KziserS ln Bezug auf die Neubildung des. MiniftkriumS ent gegensehe. Außerdem neigt er sich immer mehr den Csnseryatiyen und den qltea Cartellp artete zu, welche ihrer Bewun

derung für ! den Fürsten BiSmarck stet treu blieben. Auch hat der Kaiser gefunden, daß Kanzler von Caprivi nicht daS gefügige Werkzeug ist. für welches er denselben ge halten, denn hinter den gewinnenden Manieren deS Kanzlers stecke die feste Entschlossenheit, ia wichtigen Dingen nicht nachzugeben, so unterwürfig er auch ln geringeren Dingen ist. Der Kaiser scheint an dem preußischen Jinanzmini

fter Miqurl einen Busenfreund zu haben. Ja, die Blätter folgerten gestern Abend auS den fortwährenden Berathungen, die zwischen dem Kaiser und Miguel yattfin den. daß dieser thatsächlich zum Nachfrf ger deS Kanzler Caprivi ausersehen worden sei: y Diese Angabe ist indeß noch nicht that Schlich richtig. Die Ernennung de Herrn. Mlquel zum Kanzler würde be deuten, daß der Kaiser sich den Arbeiter formen und den Maßregeln für Er elchterung der Lasten der Arbeiterbevöl eeung vollständig zu widmen beabsich ige. Fürst BiSmarck beobachtet ein abwar ende Verhalten. Er will erforschen. wohin der Geist deS Kaisers sich neigt. Sollte der Kaiser Miquel zu seinemKanz er wählen, so dürste eine Eeneuerung deS vertraulichen Verhältnisses mit dem früheren Kanzler sehr ferne liegen. Die Berliner Bevölkerung hat dem Kaiser "den Beinamen .Der Plötzliche' beigelegt: sie fängt an. seiner Ueberrafchungen gewohnt zu werden. In zwischen beobachten die BiSmarckS Or ane angesichts der Möglichkeit einer WiederauSlShnung Waffenstillstand und enthalten sich aller Angriffe auf die kaiser liche Politik. SchiffSnachrichten. - Angekommen in: London: In Sicht Island" und Saale" von New Vork. London: Michigan von Boston. New ,Z) o e k : .Rugia" von Ham durg. OütffUentnr. Alle Dampser'Linien sowie alle euro päischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt Agentur in Alex. M'tzaer'S GrundeigentdumS Agentur, Wechsel Bank und VollmachtS.Bureau. Etablirt 1863. iefigeo. Unglücksfälle. Wm. Seeger,702 Nord Illinois Str. wohnhaft, ist Samstag Abend als er mit der elektrischen Straßenbahn nach Hause snhr, verunglückt. Er wollte in der Nähe seiner Wohnung absteigen und wartete nicht, bis der Wagen zum Stehen ge bracht worden war. Dle Folge war. daß er stürzte und mit dem Kopf dermaßen gegen den Wagen geschleudert wurde, daß er besinnungslos aufgehoben wurde. Seine Verletzungen sind jedoch nicht ge fährlicher Natur. Hermann Metnecke, ein bei dem Condl tor Mkessen angestellter Zuckerbäcker ist vorletzte Nacht auf folgende Weife ver unglückt: Er wollte das Naturgas im Backofen anzünden, ehe dasselbe jedoch brannte, war das Streichholz ausgegan gen. Nun beging er die Unvorsichtigkeit, den GaShahnen, statt ihn wieder zuzudrehen, offen zu lassen und in brennen des Streichholz in den mittlerweile mit GaS angefüllten Ofen zu werfen. Die Flammen schlugen mit Macht heraus und er erittr faltmme Brandwunden am Kopfe und am rechten Arme. Board of Public Works. Heute Vormittag beschäftigte sich obige Behörde mit der Erwägung von StraßenVerbesserungen. Dle Grundbesitzer an Meridian bis 12. Str. erklärten, daß sie Willen sind. ihre Auflagen für die Asphaltxflasterung zu tragen und petitkonirten zugleich den Board, die Pflasterung bi zur 14. Str. auszudehnen. Dagegen opponirten je. doch die außerhalb der Straße befind Ischen Grundbesitzer auf den Grund bin, daß zuerst ein yeyer gemacht erden sollte. Dle Bmohner an Talbott Ave., von 7. bi 15. Straße, petitionlrten um Pfla steeung der Straß. I. C. Adam unterbreitete eine Peti. tlon, durch welche um Pflasterung der St. Charles Str. mit Backsteinen nach gesucht wird. Dle Grundbesitzer an Vroadway er klärten sich gegen ASphaltpffasterung, ebenso die Grundbesitzer an Delaware Straße zwischen Washington Str. und Massachusetts Ave. ' J.v. SSaub wurde beute als Ad rrinistrator für die Nachlagenschaft von Jenoveva Schaub eingesetzt.

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W miQeU 51. OZ. QSt Ohi & Rble Str. e u ö e ! Montag, den 1. März '01. John Sclinfer. Einweihung - MI - HTnnilönn Sallooim S..W..Ecke Pme & Washington Et. Montaa, 10 1 Mär, 1091 Für gute NnterhaUang. eztra seine Lunch und delikate Getränke ist gesorgt. ö zahlreichem Besuche ladet el. Hugo Nttngftekn, Agent. Wein- u. Bier-Söloou, Ae!ne Cigarren :c, Vlo. ass Madison ZlVC Christ. Hasberle, m. fxitv Kerge ZZklker. Vktine Freunde nd dem Publikum im Lllgemeiuea die eriebene Vnzeige, daß ich die bisher dou George Maeller geführte Wirth schaft als Agent übernommen nd lade ich herz lich zu einem Besuche ei. Die beste Setränke nd Cigarre stet a Hand. Christ. Hcborlov Agt. Wabrscheknlich ein Witz. Gestern Nachmittag vollen zwei Kna bin tn der Nähe de Base Ball Platzes an Tennessee Straße einen Zettel gesunden haben, auf welchem geschrieben stand, daß die Schreiderin. ein 16 Jahre alte Mäd. chen. auf der Straße von einem unbe kannten Manne memerifirt worden fei. so daß sie demselben willenlos folgte, und seitdem von ihm in einem Zimmer in einem Hause an Washington Straße ge fangen gehalten erde. Der Zettel wurde der Polizei übergeben, diese hält aber die Geschichte für einen schlechten Witz. WWWEWWWM, Volizeigericht. Seit letzten Samstag find von der Po lizei 24 Verhaftungen vorgenommen worden. Die meisten der Verhafteten haben zu tief in GlaS geschaut oder haben die ver botenea Wege der Liebe betreten. Sie ouede Alle bestraft. Noah Bany, angeklagt aus der Woh nung der Mollle Sander ein Unzahl Gegenstände gestohlen zu haben, wird morgen prozessier. Ein paar Knaben, welche in fugend llchem üeberauthe mit Messern aufein ander loSgegangea waren, wurden ent. lagen. , Herr John Schäfer eröffnet heute Abend seine neuekngeriötete Wirthschaft, nordwestliche Ecke der Ohio und Noble Straße. An guten Speisen und Geträn ken wird es nicht fehlen. Aus Westfalen meldet man: f In Bielefeld der älteste Bürger der Stadt, der Rentner M. Jordan, im 112. Lebensjahre, Derselbe vermochte bis in seine letzten Tage die Zeitung ohne Brille zu lesen. Das Bankhaus Schuler m Bochum hat seme Zahlun gen eingestellt. Die Passiva betragen 1 Mill. Mk.' AlS Ursache der schreck lichen Grubenkatastrophe aus der Zeche .Hibernia- wird daS zu frühzeitige und verbotswidrige Schießen eines Bergmanns genannt. Derselbe wurde selbst ein Opfer seines strafbaren Leicht' finnS. Aufsehen erregt in Geseke das Fallissement dec bedeutenden GetrerdeHandlung von David Stern. Du Passiva sollen eine Million Mark be 1 t - .jf . i rw r tragen. Ver anomlmyfasrs-Mrnr. fter hat die Einfuhr lebenden' Rind vreheS aus Oesterreich Ungarn nacy unserem Schlachthause Nnderruflich gestat tet. Auch in Hagen soll nunmehr eine LaushaltungSschule in's Leber treten, in welcher besonders ärmere Mädchen zu tüchtigen" Hausfrauen her, angezogen werden zollen. f In Nien bura der Pfarrer und Jubilarpriestv Friedr. Jost. In Resslingen würd, letzthm der Lehrer Koch zur letztev Ruhe bestattet. Es feierten: die qoU dene Hochzeit die Eheleute Achenbach ir, - .- cynee; oas öiizaynge le'niu.ynaum der Botenmeister Htieheler in Münster Uno de? Pfarrer Mönnig in Westönnen ; m'c . . : :x 3 s .. w: .r. oa pujaor. V9eu'4idjuuuumi Die yan delsgartnerei MaxKornacker'ö in Wehr

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