Indiana Tribüne, Volume 14, Number 175, Indianapolis, Marion County, 15 March 1891 — Page 1
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DrchtuaWssM.. Lynchjukiz-TlslaSer Mord. New Orleans. 14 M5r,. In deProz,k egtn die Jtalieee wegen Ermordung dkö PoliZtichrfS Hrnnessey brachte heute die Jury folgenden Befund ein: tttlre Einigung bmft Pglizze'S, Monagero'a und Ccosfidi'A. wShstnd MaSeca Marchest. der Knabe Bagnttla
Marchkst Jrcsrdona und Matrianga fr! gesproÄkn vukdtff. Da Ukthtil U Jury hat allaemklne CntrüSung bttsorzkrufin. Wie der StaatZanroalt fcht erklSkt, lrd er Nik dttfchligunz der andertn noch gegen die Freigelprocheve schmebenden Anklagen beantragm. Die GtschVoeenen aun zurr getdeiller Anfitda sie aber lange etngkfchlsffm und müde VZeep, einig! Zie ilch aus obigen BefanD Auf morgen Vormittag ist eine MasstnvkrsomWZung von MSnneen einberufen morden, welche bereit find, Da ,u thu. va die Gerechtigkeit veeiäumt hat. Alle italienischen Schiffe im Hafen batten heute Abend au F'eude über das U. theil in dem Pro,kZse iftaagt. StV,30w Mensche kksammelten sich heute Vorm'ttaz um dat Cwy Monu ment. W. S Pzekerlon. Job C Wickliffe und Andere feuerten ln heftigen Reden die M.'gk an. die .beleidigte Justiz zu rSchen. Nachdem die Menge ka dieser Weise von den Rednern feuert war, zog dieselbe nach dem Ge kZagviß. demächttgte sich desselben und ermordete elf der neunzehn Angeklagter. Znek wurden aufgehängt und neunzchn t ihren Zöllen erschossen. An dieser That war nicht tsa blob der Pöbel U theiligt. sondern die sogenannten besseren Bürger. Angekommen. Plymouth.ls. Mär,. Der Ham. bueger Damdler Suevia wurde deute von einem Schledpamdser glücklich ln den hiesige Haken gebracht. Stehlen oder v e r hu gern. Zaneeville. O. 14 März Seit mehreren Wochen ist der öetkitb ln den Kohlengruben bei Nwevllle Hecking County. 20 Meilen südöstlich von hier, eingestellt. Die Kohlengräber find mittellok und die Fimiiktn von vielen dirselbe leiden ehatlSchlich Mangel an LibenSmltttln. Gestern zogen 10 Vebkt' ter nach dem Lade von McCov & William?, erbrachm denselben und stahlen 30 Faß Mehl, koste mebxere hundert Pfund Fleisch. Sie machten gar keine Anstrengungen, ihre Identität zu verber gen. sondern erklärtep, sie mLbtk steh len oder verhungern. Mkbhandlung vonArbettern. Poeahontaß. .Pa 14. März Der ZeitungSkorrespsndent Herse, wel cher die schlechte B,hadlung ungarischer Arbeiter an der neuen Elkhorn Bahn tn West Virginien untersucht Hot, destätkat alle darüber gemachten Meldungen. Die Leute mußten die ganze Strecke von 60 Meldn zu ffutz gehen 'und hatten nur CrackttS zu tütn. Einizt. vticht davonlaufen wollten, wurdez wieder etngesan gen und durchgeprügelt. Sie Hausen in Blockhütten und haben Nur Brod zu effen. Nachdem fie drei -Monate gearbettet halte, behauptet der Kontroktor AollS noch, daß fit ihm per Mann tzS 27 schulden. H:rse zahlte ,daS Geld und die Leute werden scht? hierhergebracht werden, so man st ihrer annehmen v rd. . i Windt horst t Berlin. 14. März.. "Dr. Ludwig Windthorst. der Führer deß Centrums tm deutschen Reichstage starb heute 79 Jahre alt. Er wurde am 17l Januar 1812 in Kaldenhofbei Osnabrück als Bauirnsohn geboren, sollte Geistlicher werden, ftudirte jedoch lpZttr in GSMngen und Heidelberg die Rechte.' In 1848 wurde er OberavvellzttonSgerichtSrath tn Celle. war 1819 Mitglied der hannösersSen Kamwn und 1851 Justizminister, 1853 wurde r wieder Adgeottneter und 186? wieder Minister, 18S5 wurde er Kaanwakt in Uelle und führte 1S67 die Verhandlungen mit BiSaarck Über die Abfindung .deS Königs Seorz von Hanrever. Seit 18)7 war er Mitglied des Norddeutschen, spSter des dtutsSen ReichltagS und stand stetS an der Spitze der ultramontanen Partei, auch vertrat er stets die Jstnsten der Oilfen. d. ,h. der hannövttschen Dynastie. Die Entrüstung deS Volkes vüchst. B r ü s t h 14. März. Die Eatschei. dung deS ffabinetS zu Gunsten der Stimmberechligung der HauIHSlter hat auf die Massen nicht beruhigend gewirkt, in Gegentheil iS hat sie noch mehr auf. gebracht, denn fie vollen sich mit nichts
weniger als dem allgemeinen Stimmrecht zufrieden geben. Unter den Leuten tn den Arbeitervierteln gährt eS gewaltig. Die Regierung ist sich der Gifaht bewußt und die Truppen werden in Bereitschakt ge halten für den Fall, dab ihre Thätigkeit verlangt werden sollte. Da die Geschäfte darntederliegea und ine große Menge der Arbeiterbevölkerung unbeschäftigt ist. fo wärst eine Volkserhebung nicht un wahescheinlich.
VSissS'Qgeutur. Alle DampferLinikn sowie alle euro päischen Eisenbahnen haben ihre hiefiae Haupt - Agentur in Alex. M'daer'S kunveiaepthum Agentur, Wechsel Bank und Vollmacht?. Bureau. Etadlirt 1863.
Welgtsche Soldaten. Brüssel, im Februar. Eine Abtheilung der königlich belgi hen Armee, welche mit klingendem Spiel durch das Bois de Cambre zieht, oder auf der historischen Ebene vou Waterloo im Schatten des Löwen von Belle Alliance- manövrirtmacht einen ganz guten Eindruck. ES fällt bei den Soldaten zunächst die nette und prak tische Adjustirung auf und die kräftigen untersetzten Leute scheinen eine aus reichende Menage zu haben. Die In fartterie-Uniform erinnert im Schmitt an die der Franzosen, es fehlen nur die rothen PantalonS und die grungrauen Jäger sind äußerst schmuck und flink. Die Kavallerie ist gut beritten? die kriegerischen Wallonen sitzen gut zu Roß, ungleich besser wie die Franzosen; die Pferde sind stark, gleichartig und gut ;enährt;.die Artillerie ist blank und chneidig und verfügt über die neuesten Jeschütze aus den Werken vonSerraing. Das Alles macht in der Bewegung einen zanz trefflichen Eindruck. Aber Tber Es war nach der Schlacht bei Sedan, tach der Gefangennahme des dritten ttapoleon, als der damalige Graf und General Bismarck bei Arlon einen Vlick auf die belgischen Soldaten warf ttnd dabei eine höchst abfällige Bemerkung über dieselben machte. Er hatte sie beim V orpo stendien st und i m B U douak beobachtet. ... In der That zeigt ich schon beim Bivouakiren einer belgichen Truppe, daß ein .besonderer Seist" in derselben herrscht. ES ist, wenn man so sagen soll, ein .civilifti scher Geist" neben dem militärischen. Eine gewisse Gleichgiltigkeit, eine über zroße Nonchalance kommt zum Borschein, die man anderwärts bei Serie um nicht zu sehen bekommt. Man könnte zu der Vermuthung kommen, baß man eS mit einer lagernden Miliz truppe zu thun habe, die, wenn sie ein mal beim Bier und Kaffee sitzt, Gott und den Höchstcommandirenden einen guten Mann sein läßt. Das scharfe Lluge BiZmarckS hatte diese eigentliche Seite des belgischen MilitSrwesenZ so fort erkannt und kritisirt. Und doch hat der Belgier von Hau4 zuS alle Eigenschaften, welche ihn zu tmem guten Soldaten mache könnten. L?r ist intelligent, kräftig, gewandt, sehr knuthig besonders dort, wo es sich um seine bürgerliche Und persönliche Freiheit handelt aber er hat kem Soldatenblut in den Adern. Er hat keine militärischen Traditionen; er hat keine historischen Armee Einrichtung zen; er hat auch keine .Soldatenfami iien-, aus welchen, wie in Frankreich, in Oesterreich, in Preußen rmd Ruß laud, die Armeen fort und fort ihren OfftcierSnachwuchs erhalten; er hat tuch nicht jene Begeisterung für die ßahne, welche in den eigentlichen Mili tärftaaten das idealeBand für die Armee lüdet Als die Großmächte an die ßchaffnng Belgiens gingen, konnten sie dem jungen Staate Vieles in die Wiege legen: einen weisen gürstW, bürgerliche Uiarichtungen und Freiheiten, über velche ihre eigenm Unterthanen nicht derfügen wrr.VmeZ konnten sie nicht zeben: eine historische Armee ! Dem Flamänder (Vlämen), dem Lrabanter, dem Wallone ist daö Ja ktirut der historischen Armee fremd ge blieben und daher mögen auch wohl t großen Schwierigkeiten kommen, velche sich der Einführung der allge peinen Wehrpflicht) in Yen Weg stellen, ßei dem Hollander ist, was die Land zrmee betrifft, nahezu dasselbe der Fall ; tzber die Holländer habe dafür ihre vee-Traditwnen; die Friese und die holländischen Küstenbewohner überhaupt zehen bereitwilllg als Marinesoldaten, vor Allem aber als Matrosen, an Bord. Die belgische Arme5, welche in Friedens' zeit rca 50,000 Mann zählte ergänzt sich durch Freiwillige" und durch die Aushebung bei den jährlichen .Appells", der Ziehung. Eine hohe Nummer, be beutet die Besmung von jedem Dieqst k der Arm.ee ; d!e Pederö Numme? ver? pflichtet zuur Dienst, aber durch die Zah Mg einer Summe von 'circa 1500 grcö. kamr der Mann sich loslaufen, TaS Geld ist kür den Remplacanten bestimmt und durch die Zahlung einer weiteren Summe, wenn ich nicht irre 1000 Francs, kann sich der belgische 3üalm;m h: i ", i - ' ' ': " ' -tu '!'c 1,;!!;:. ,;jf i'lnii;,,; lti .! i t't-k
bse 'Aufführung innes VrmymuWeS loskaufen. Eine Art von Versicherung, die entschieden einen curiosen Beige schmack hat. Wenn der Remplacant sich ungebührlich aufführt, die Uniform rui nirt oder auch desertrrt, . kann daS Un heU durch, die Versicherungssumme ausgeglichen erden. . Der Frngekaufte hat sich absolut um nichts mehr zu kümer. DaS Remvlacanten Suttem
macht es daher erNärlich daß tfai große r- a.- -cr . j. 4. i jT'-t . i-r . , einjani aiigcoicnicx Voivaie na m oer vw m . ' ' -.m. öelgljszen Arme vennoer, welche den Dienst loS haben und welche, wenn sie . rt ' i' tr . ..i- y . oouen, im rme aure ainrag teiaen können. Man siebt, dan die versten Remplacants anS den wallonin c ... Pil.: i '. ä t jenen wegenoen flammen, xnc Aroeni tenDistricte, in welchen die Wallone, Zsrviegeud wohnen, sind die ärmfta im Lande. Die Wallonen hatten von jeher, den Ruf der .Kricgstüchtigkeit. Ihre Historiker behaupten, daß sie die j". hrt. ,! . . v ... rujicn oiommnngr orr uuzu. tnegen lchen Belgier seien. Aus den Zeiten deS dreißigjährig rleges kennt man euren Ruf, welcher sich bis Hurnavoleönisckeneit erkalte har. Im dreißigiährigen Kriege sollen uvrigens vle wallonifMen Neglmenter auS der Gegend zwischen Lüttich une Köln angeworben worden fern ; mai scheint es mit der Abstammung nickt se genau genommen zu aoen. X)ie vei aisckm Lanciers und Guiden von beutt sind zum großen Theile Wallonen ; der Vläme und Brabanter zieht, wie in al ten Zeiten, dm Dienst zu Fuß und daS Geschüy vor. AuS dem belgischen Llmvurg, aus den Gegenden v?n Mo resnet und Henri Ehapelle bekommt die belgische Armee Soldaten, welche vor wiegend deutsch sprechen. Die Zusam. mensetzung der Regimenter, was die Nationalität betrifft, .ist daher bunt genug. TaS ist aber weniger bedenk ttaV als die Anaeböriakeit der meiste Soldaten an die Arbeiterklassen, die iv Belgien durchweg sozialtftlsch und anar chistisch gesinnt sind. Der Soldat bringt vom heimischen Herd den Geist der Insubordination mit in die Ka serne .... . In hohem Grade characteristisch bei der belgische Armee ist denn auch die dünne Scheidewand zwischen dem Mili tär und dem Arbeiterftand.' So lang, der Soldat in Reih' und Älied steht, s, lange er auf dem Exerzierplatz sein, Uebungen unter den Augen der Ofsi eiere macht, merkt man nicht viel davon. Aber sobald man ihn. außer DieH sieht, auf der Straße, in Berührung mit dem Publikum, in der Taverne gar. kann man nur noch an seiner Uniform erkennen, daß man eS mit einem Sol baten zu thun hat. Er hat jetzt, unter den .Civilisten absolut nichts Militärisches mehr. Auch ist eS nicht selten der Fall, daß er mit Absicht sich einer gewissen Nachlässigkeit hingibt, als wollte er andeüten, daß es sich über den Zwang, welchen die Uni. form immerhin auferlegt, völlig .erha ben- fühlt. . Allerdings gehen die Herren Ossi eiere in diesem Punkte vielfach mit ihren, Beispiele voran. Der belgische Offne, hat, wie der Holländer, wenn die Arbeit i der Kaserne oder auf dem ManSoer feld gethan ist, nichts Eiligeres, als die Umform abzuziehen und sich in seine, EivUrock zu werft. In den letzten Jahren war eS, vahr. fchewlich infolg, verschiedener Rüge, etwas anders geworden; man hielt mehr auf das Erscheinen in Uniform, besonders in der Gesellschaft; aber daZ Beispiel blieb für die Mannschaft wir. I ngsloS. t Dem belgischen Bourgeois kann übii gens nicht der Borwurf erspart bleiben, daß er niemals aus semer Gering' schätzung gegen den Soldatenstand ein Hehl machte. Er betrachtete denselben von Zeher als etwas höchst Ueberflüssiges im Staate und im Leben; als einen Stand, den er mit dem Schweiße seines Angesichts ernähren muß. Dem wohl habenden Vrovrretär oder Fabrikanten in Brüssel, Lüttich oder Namur könnte man reme vexremduchere Zumuthung machen, als die, daß seinen Sohn zur Armee geben solle.' Er bewundert die Deutschen und die Franzosen in der. Uniform, wenn er einen Blick Über die Grenze macht; aber den eigenen Sohn wm n NM m der umsorm bewundern. Der mnae Bouraeois maa böckilenS in der gard cmqu dienen, wenn man fti. Yl'flTflf .Vi. t1 i,U WMi vynf svwuuia uu mJijimm Ulii nen kann: aber man mun ibn nur beob. achten, wenn er zum Appell geht oder ven Verfucy macyr, eine Compagnie front denustellen. um erkennen, da sein Herz nicht bei der Sache ist. Er ist if ri i .?,;:'. rmWirvrn meji von muriarifHen xu lern. Wenn die Uniform auck nock h
schön und blank ist (er selbst kt' dieselbe nicht geputzt), eZ isteckt immer ein Mann darin, der sich unbehaglich zu kühlen jchnnl'vno"ber eö kaum erwarten kann, daß daS Signal zum Heimgehen gegeben wird. DaS letztere wird auch mHr Mmer abzewartet y Jr. So (ant) , man in Brüssel gar nichts n verwundern an dem Wunsche wenv ger Civilgardisten, daß sie beim Salven geben aus Reih' und GUe treten W ten,Zw lstÄi3':-N ,MMz:lWMMMWM
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toilüi Ulöt bcksüäbkgt vnrbeu bek dem gvogen ZMW Ik Siülivan ütett. In UeberelnOimmnvg mit nns-rer Abmachung mit bin QbsüStzera D:r VtzxttZ' ilOrtöon wirb der nSQa, Montag der Tag sein, an weleöem wkr unsern eslk,. müssen, deshalb wirb der.
S!o. 10 West Wajhiogtou Straße, etbwendtnerweise AlleS loöfchlaaen und in dief.r Wocke ock nU baAtosf rti
verkansen. Um sie) diesen Sedleuderverkaus zu Nutzen zu macheu, müssen CU sofort 5-? men, sonst Ist eS zu spät. Zum Trage dureSauS nkedt beschädigt und doQ Locket QlleS tzz die Slste. CO ist Ibre letzte und einzige Gelegenheit sür den
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cttvt strammen urvngarorfren, deffen Gang und Haltung Respect einflößt, wo er auftaucht; feS ist nicht selten ein zugewanderter Deutscher, der sich in Brüssel niedergelassen hat. Der Herr hat in Deutschland gedient und betreibt setzt in der Hauptstadt einen kleinen Ei zarrenhandel oder dergleichen. Er ist bann immer der Stolz seiner Section und er hält die ganze Qeftllschaft bei sammen. .Wenn der Bürger und Bür gerSsohn dem Militärwese gegenüber eine solche Haltung zeigt waS kann man dann vom Ardeiter und kleinen Mann ermarten? In anderen l Staaten bildet der Sauer, der Mann, der die Scholle bear beitet, die breite Basis des Heerwesens. Der Landman r Belaien tit nicht durchwegs in den Sinne Landman wie anderwärts ; schon der Holländer ist km wirklicher ' Oaua; der belgische Sauer ist sehrH5nfig nebenbei Fabrik erbeiter oder er: geht i die Grube oder kn daS Eisenwerk. Auch seine erste orge ijt, Geld verdiene, und die zweite, een RemPlacante für seinen Sohn zu erhalte. B. Diese MittMLAgm raschen nun wohl Manches erklärlich, was die letzten Tage an Nachrichten über nnlitanzche Vorgäüae in der belgischen Hauptstadt gebracht haben.. Ein Tranersvlel ht& französischen Dichters Jean FrangoiS de Laharve .Die Barmenden- war im Theater franMs durchgefallen. Bald nach diesem' Mißgeschick ging der B. fasser mit seiner Frau kber den Jahr Marktplatz. ' .Meine Herrschaften, schrie aus einer Bude der Verkäufer ihnen zu, schöne Oarmecidenstöckchen spottbillig daS MerneuestelFrau de Laharpe dachte, die öffentllchs Meinung entsehädige ihren Oemahl für die Ungunst der Kritik .Sieh', sprach sie zu ihm, .die Kauflemte be. nutzenden Titel Deines TrauersM Um ihre Neuigkeiten an bey Wenn zu bringen. ' DaS yaar ttst nun an du Bude, t und Frau d Laharpe fragte, was ein Prmecidnftöckchen koste. : Da wls gingen nämlich anch die Dameu mit Stöcken, .Zwölf Sous', lautete der Bescheid. , .Und weshalb heißen sie so? .Drücken Sie nur auf den Knöpf. Madame; da werde Sie'S gleich vit sen. Madame drückte, und alSbald ließ sichcinurchdringer;dMflff ynch. ra. Daß sie y?n txL neue StSckchen nichts mehr Nissen wsllte, kscht wohl kaMkmAkz ,s0M ui'l S i fl g I'si x tt!t i tui stunde. Unterrssiner: Oarru d-rf der Soldat nie druSovk rlierm? Na .tM:,SMMM(ZtZ
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