Indiana Tribüne, Volume 14, Number 174, Indianapolis, Marion County, 14 March 1891 — Page 1

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ZAtsrik

Einen gelungenen Witz macht die Y. Evening Post in Folgendem: WaS ist der Nntnschied zwischen dem lieben Gott und Kaiser Wilhelm ? Der liebe Gott weiß AlleS, und Kaiser WiU Helm weiß AUeS besser.Von der gesammten New Inker Presse wird ein mit ziemlicher Sicherheit auftretendes Gerücht gebracht, daß die Polizisten der Stadt einen BestechungS ond von $75,000 aufgebracht haben, um die Annahme eineS Gesetzes durchzusetzen. wodurch daS Minimalgehalt der Polizi gen auf 81,200 erlöht wird. Das Geld soll in einer New Jorker Ban? deponirt sein und erst ausgezahlt werden, wenn die Bill Gesetzeskraft erlangt hat. Daß man dem Gerücht Glauben schenkt, ist gleich charakteristisch für die Gesetzzebung wie die Polizei. Herr JngallS, der Präsident und Hauptaktionär der Big Four Bahn, will von Cmcinnati wegziehen, weil er daselbst zu viel Steuern zahlen muß. Die Supreme Court von Ohio hat nämlich entschieden, daß nicht nur daS Betriebs Material und die Einkünfte der Bahnen, sondern auch die Aktien der Besteuerung unterliegen. Herr JngallS sollte nach Jndiana ziehen, da Habens Eisenbahn corporationen und Cisenbahnaktionare besser und werden nicht allzusehr mit Be fteuerung molestirt. - DaS ..Cincinnati Volksölatt", eine Zeitung, welcher man weder besondere Arbeitersreundlichkelt und noch weit wmiger sozialistiche Tmdenzen vorwerfen kann, sagt Folgendes : In Australien und England machen die Arbeiter große Anstrengungen, um ein Gesetz zu erlangen, w:lcheS Arbeitgeber zwingt, die ArbeiterUaionen anzuerken nen. Wir haben stets die Ansicht v:rtrc ten, daß die Arbeitgeber einen Fehler machen,- to:nn fle solche Unionen nicht anerkennen, weil eS leichter und hqw mer ist, mit einem einzelnen Mann, dem Vertreter von Tausenden zu unterhan dein, alS mit jedem Einzelnen von den Tausenden und vzil jeder Kampf gegen Unionen vergebens ist, da die Arbeiter ohne solche Unionen völlig hilflos wären. Ein gesetzlicher Zwang zur Anerkennung von Unionen wäre aber gänzlich verfehlt und ungerecht.Nun, waS den gesetzlichen Zwang zur Anerkennung von Unionen betr,fft, so ist eS vollständig überflüssig, fich mit der Frage zu beschäftigen, ob er vnfthlt und ungerecht wäre oder nicht. Ein solcher Zwang ist unter den bestehenden Verhält nissen praktisch eine positive Unmög lichkeit. BradftreetS Journal- meldet, daß eine neue Maschine zum Pflücken der Baumwolle erfunden worden sei, welche sich trefflich bewähren soll, weil sie die reifen Knollen pflückt, ohne die unreifen zu beschädigen. Die Maschine soll im Stande sein, 3000 Pfund Baumwolle per Tag zu pflücken, wodurch sich die Kosten per Ballen auf N.50 stellen, während sie bisher 57 50 betrugen. Die Maschine besorgt also die Arbeit von fünf, nach Bradftreets von zehn Menschen. DaS Blatt, das Organ deS Grohan de!S und der Großproduktion bemerkt dazu: Der Effekt dieser Cisiidung wird ein ungeheurer sein, schwerlich minder bedeutend als die Folgen der Einführung der neuen Erntemaschinen in der Land wirthschaft. Wenn wir den Werth der vorjährigen Ernte auf 350 Millionen Dollars schätzen, dann finden wir, daß bei allgemeiner Anwendung jener Maschv nen mit der von ihnen erwarteten Wir kung, die südlichen Baumwollpftanzer in einem Jahre um wenigstens 80 Millionen Dollars reicher und die dorten Arbeiter um ebenso viel örmer sein würden. Schließlich allerdings würde der Gewinn sich auf die Konsumenten vnthzilea, nach, dem der Mitbewerb den Preis herunter gedrückt hätte.Den letzten Troftspruch maz man nehmeA für das, was er werth ist. Die Thatsache bleibt j-denfallS bestehen, daß zur Erntezeit im ganzen Süden viele, v:ele Tausende von schwarzen Arbeitern den gewohnten Verdienst nicht mehr ha bmwnden, und ein Beweis im Großen liegt darin vor, wie mit der fortschreiten, den Technik immer mehr Menschen au die Straße geworfen und überflüssig ge macht verden, und daß auch der Wider

strebendste sich ernstlich fragen muß. .wo soll daS schließlich hinaus V Die Pflanzer im Süden werden sich glücklich schätzen, daß die Sklaverei abge schafft ist, denn eine Maschine kostet nicht so viel, wie fünf Sklaven. Die Neger aber werden auS dem Süden auSwan d,rn und den Arbeitern im Norden Kon kurrenz machen.

Drahtnachrichteu. i Inland. OttttraufiitMtrt. FLe Jndiana : Kalte hübsche 23c! er; gleiche Tempkratur. Feuer in einem Irrenhause. N a s b v i l l e, Tenn.. 13. Mär,. Im Centra! Irrenhaus, sieben Meilen von der Skadt. brach heute NaSt Feuer aus. I der Anstalt brstiden ftch über v'.er hundert Patienten. In dem Flügel, in tlchem da Feuer zuerst auttrach. ollen sechs Irrsinnige verbrannt sein. Heft t ger Sturm. P i t t S b u r a, 13. Mär,. Während der vttgangtnen Nacht stdte ein heftiger Windsturm in. Der Wind erreichte die Ut noch nie dagewesene Geschwindigkeit von 43 Meilen per Stunde. Die von dem kürzllchen Fiuer noch übriggebliebe nen Mauern stürzten in und durch schlugen da Dach und drei Stcckwtrke dlß Gebäuke der ManufacturerS Bu ftcherungk - Compagnie. Schornsteine wurden von dem Sturmwinde in Menge umgeblasen und mehrere Vttletzungen kamen vor. Vom Felde der Ar be it. Joiket, Jll.. 13 März. I der Fabrik der Jllinoi Steel Company sind etaia sünfhundert Mann am Streik. Chicago. 13. Mär. Di Weib putzer-Meisttk haben sich auf einen Streik vorbereitet. Sie haben izen Sond von $1 030 ausgebracht, um Arbeiter von auSwärt herbeizuziehen. N e w Y o r k. 13 MSez. Joseph Barondeb. der Führer der fteeikendi Män elmacher, wurde unter der Anklage der Eprsstang verhaftet. Sr ist von einigen Firmen beschuldigt, sie zu Zzhlungen zum Zwecke der Beilegung deS Streik gtzwüngtn zu haben. Ausland. Natürlich! Berlin. 13. März. Im Reichstage prach fich heute Minister von Bötlicher daßin au, daß die neuen Sanitätrnuß regeln in den Ver. Staaten ungenügend eien und dab die Regierung deshalb nicht beabsichtige, da Verbot der Einsuhr amerikanischen Schweinefliische aufzu heben. Bitmarck Kandidatur. London, 13. März. Fürst Bl' marck hat auf da Unerbieten der Reich agkandidatur in Geestemünde noch keine Antwort theilt. Al hauptsächlicher Grund mir) angegeben, dak der Fürst nicht wünsche, fich zu irgend ein Ztit länger in Berlin auszuhalten. Im Uebrigen, heißt e, würde er gerne im Reichstag fiden und dort die Ansichten aussprechen, welche nicht zu unterdrücken er al seine Bürgerpflicht ansehe. Die Revolution in Chili. New York, 13. März. Aufähr. llche Briefe mit Einzelnhette über die Revolution in Ehllt find hier eingelau fen. Vom 11. Februar wird gemeldet, dak bei Pasaguay ein blutige Gefecht stattgefunden habe, in welche die Rebellen geschlagen wurden. Alle welche mit drr Revolution nur im Geringsten sya pathifiren. werden ausgewiesen. Diese Schicksal ereilte eine Anzahl deutscher und französischer Kaufleute in Santiago. Höchst überraschend ist die Mittheilung, daß der Vertreter einer auswärtige Re glerung, nämlich der östreichische Eonsul aulgeviesen wurde. Die Regierung nimmt Confiskationea in Masse vor. Letzte Woche wurde da ganze Vermögen de Don Cdoardo. de reichsten Manne in Chili konfiSzirt. Sine furchtbare Katastrophe trug fich in Port Coronet zu. Der Dampfer .ES meralda bomdardirte die Stadt. Viele Leute flüchteten nach dem Bahnhofe Eine Anzahl Schüsselchlug in desel den ein, da Bahnhofzebäude stürzte zusammen. Ueber zwei hundert Men schrn wurden untee den Trümmern be graben. 67 wurden a! Leichen hervor gezogen, die Anderen meist schwer ver wundet. Oberst Naraulo wurde in der Schlacht von Ovella von den Rebellen gefangen genommen und erschossen. Die Regie rung lieb daraus fünfzig gefangene Re bellen erschießen.

Die Blockade von Valparaiso macht fich fühlbar. E beginnt Mang,! an Le bnmitteln einzutreten. Ja Valparaiso wurden fünfzig katholische Priester wegen Sympathie mit der Rebellion verhaftet. Ausländer werden von der Regierung in die Armee gepreßt, oder gezwungen, da Land zu verloste. Die ganze Marine befindet fich auf Seite der Rebellen. Diese haben die Regierung wissen, lassen, daß sie alle in ihren Händen befindlichen Ge fangenen schiefe' verden. sobald die

Regierung gefangene Rebellen erschieben lasse. London. 13 März Da ganze südliche. Chlli befindet fich in Händen her Rebellen. Die ganze Armee mit Au. ahme der Besatzung von Santiago ist zu ihnen übergegangen. E heißt, dafe al ein letzte Mittel, um die Rebellion zu brechen, Balmaceda eine allgemeine Am nestle erlassen volle, und daß die Gehalte der Offiziere, wenn sie zur Regierung zu rückkehren, um sechzig Prozent erhöht werden sollen. Der Hamburger Dampfer Suevia in Gefahr. L o n d o n . 13. März. Die Suevia treibt noch im Kanal mit zerbrochener Maschine umher, und sie ist in großer Ge fahr, in Opfer de heftigen Sturme zu vttden. der zur Ztit vüthet. Auf ihre Nothfignale hin. näherte fich dem Dom pfer an Dienstag ein kleine Schiff, vtl che jedoch den groben Dampfer in dem Sturme nicht in Schlkpptau nehmen konnte. Unter großer Gefahr begab fich jedoch der erste Offizier der Suevia auf einem Boote ach dem kleinen Dampfer und ließ fich nach PoetSmouth bringen, von uo au er die Agenten telegraphisch benachrichtigte. Diese schickten sofort einen grcfeen Schleppdampfer auf die Suche nach der Suevia. aber der Sturm war so heftig, dß er wieder zurückkehren mußte, ehe e ihm gelungen var, die Suevia zu finden. Heute wurde nun ein noch größerer' Schleppdampfer auf die Suche nach der Suevia auSgefchickt. K . XI i I f I I C I. -i GtkitchtVeise verlautet, daß Fliest BlSmarck ersucht werden soll, al Schied richter in dee BehrlngSsee Angelegenheit zu funglren. Dr. Wkndlhorft brftndet sich etwa besser, r hatte einige Stunden erfrischenden Schlaf. Vrinz Jerome Napoleon liegt im Sterben. König Humberr, der Herzog von Aosta und Kardinal Bonoparte be finden fich bei ibm. & heifet, daß er heute Morgen sich durch stetige Zureden habe bestimmen lasten, zu beichten. OsssdEss 0 Unzufriedenheit im einseiti gen Lager. Wie vernehmen au zuverlässiger Qselle, daß unter dtn Mitgliedern der Jndiana deutschen Verflcherunggesellschaff, sowohl hier al auSwärt?, nicht mehr die stille Ergebung in die Einseitig keit vorhanden ist, und daß beider in nächsten Monat stattfindenden Wahl Herr Gabriel Schmuck a! SekretärSkan dldat auftreten, und mit einem be deutenden Anhang in Feld rücken wird. Die Freunde de Herrn Schmuck betrel den. wie wir hören, feine Kandidatur mit großem Eifer und da Herr Schmuck fich eine gedehnten Bekanntenkreise und großer Beliebtheit erfreut, so wird e jedenfall einen ervstlkchen Kampf um den Sekee!ärposten und die Ltitung der Gesellschaft geben. Der kleine Stabtberold. Der auf so traurige Welse um Leben gekommene 16 Jahre alte Sshn de Herrn Wm. Hlndel wurde gestern Nach mittag unter zahlreicher Theilnahme beerdigt. Der Llederkranz sang am Grabe. Bei Herrn Christian Niedlinger ist der Storch mit einem strammen Weltbürger eingekehrt. Crlninalrlchter Cox hat einen Rücksall der Grippe. Mayor Sulllvan wird heute Abend die neuen von ihm ernannten städ tischen Beamten bei stch zu Gaste haben. CT Im südöstlichen Stadttdell trei. den ungezogene Bengel allerlei Allotria und die Leute daselbst find kaum sicher, durch Steinewürkt erschlagen zu verden. Di kleine Cöbnchen von Tlmotbv ft. B chett, 111 Ler.ing.ton Aoenue wurde mit einem Stein dermaßen an den Kovk ae warfen, dafe ärztliche Hilfe nöthig war und Capt. Dawson entging nur mit knapper Noth einem Steinvurf an den Kopf. Glücklicherweise ist'S da mit einer zerbrochene Fensterscheibe abgegangen.

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Deütscöe Lokal ckackriebteu. Großherzogthum Baden. Aus Nothwehr erstach in Gerchsheim der Sohn des Gemeinderach Gerncr einen jungen Burschen, Namens Mi' chael Berberich. G. wurde mit seiner Frau, welche letztere sich in gesegneten Umständen befindet, bei nachtlicher Heimkehr von dem Brüderpaar Berberich bis an das HauS verfolgt. Hier griff der Verfolgte zum Meffer und erstach seinen Angreifer. Den Glanz Punkt des Fastnacht-MaSkenzuges in Konstanz bildete der MaSkenzug der Elephantenaktiengesellschast", dem eine historische Idee zu Grunde lag, nämlich, die Entwickelung deS SchützenwesenS. Die Armawreu wie die Kostüme, sowohl der Vorttiter, Augführer, $tcit ger, Herolde, wie der Schützen waren prachtvoll, ja theilweise sehr kostbar. Prachtig war auch der Prunkwagen der ,(5onstantla-, sowie der des Prinzen Karneval und semer Hofnarren. D Fremdenzuzug war ungeheuer. Der Unterricht in der 5e)inderschule in Lör räch mußte ausgesetzt werden; von 139 Kindern sind 100 an den Masern erkrankt. Während der letzten zwei Tage wurden beim Amtsgericht in Mannheim nicht weniger als fünf Kon kurse angemeldet und eröffnet.' Die in Gant Gerathenen sind: Wirth Jean Tiemann, zuletzt Pächter deS Gasthauses '.Zur Goldenen Gans", Kaufmann Max Kohler, Wirth ' Friedrich August eoffart, Modistin Max Josef Kaufm .nn Wwe. und Jakob Schönberge?, Firma I. Schönverger, Möbelhand lung. - Mehrere betrügerische Pferde Händler wurden in Offenburg gesanglich eingeliefert, darunter die Händler Dur lacher, Kassewitz und fickermann von Schmieheim, Jsenmann , von Oberkirch uud Hammel vou hi?rÄe Ehefrau des Peter Kritzler von Waldenhansen wurde in das Amtsgericht Wertheim abgeliefert, weil angeschuldigt, den dreifachen Brand in Waldenhausen angelegt zu haben. Sie ist der That, deren Motiv Rachsucht ist, geständig. In Karlsruhe hat sich der Zahntechniker Joh. Jakob Schmidt von Heidelberg auS Nahrungssorgeu erschossen; auf gleiche Weise hat in Markirch i. E. der Reisende Leop. Weill aus Freiburz sei. nem Leben ein Ende gemacht; bei Oftersheim hat sich ein Soldat der Mannheimer Garnison, ein Eisässer Namens Neuland, erschßffen. Provinz Hannover. t In Hannover der Nestor der han nover'schen Schriftsteller, Hermann HarryS. Mit Hinterlassung eines bedeutenden Defizits in der ihm andertrauten Kasse ist der Chausseebau-Kassen-Rendaut W. Maßlow i Geeste münde verschwunden. Der Eigenwohner Peter Brandt in Neuhof wurde in seiner Schlafstube erschossen aufgesunden. Es erhängten sich die qeisteS' gestörte Wittwe Bleckmann in Harbarnen und auS Furcht vor Strafe wegen Unterschlagung der Briefträger Meyer Ä Stade. Ueber'eine in Nürnberg vorgekommene Soldatenmißhandlung kann der .Frank. Kurier" nachstehende zuverlässige Mittheilungen machen: Am 3. vor. Monats war der Soldat Hel big vom 1. ChevRegiment in malproprem Anzüge und ungewaschen angetre ten. Nach beendigtem Dienste ließ im Stalle Sergeartt Gutgezell durch zwei Soldaten einen Trankeimer Wasser über Helbig. dessen Oberkörper entblößt war, gießen und denselben mit Strohwischen abwaschen. Hierauf mußte ein Soldat noch einen halben Eimer Wasser holen und über den vorgeneigten Oberkörper Helbig'S gießen. Nach beendigter Prozednr ließ Gutgezell den Helbig abtrock' nen, nahm denselben mit inS Zimmer, woselbst unter Aufsicht - deS Sergeanten nunmehr Helbig frische Wäsche anzog. Einige Tage darauf (am 2. Februar) befahl Gutgezell dem Helbig, da sich beim Unterricht zeigte, daß Helbig's Sprachvermöger bedeutend gelitten habe, sich ins Lazareth zu begeben, woselbst der Mißhandelte sich noch befindet. Helbig hat schon vor dem Vorfalle ein wenig gestottert, und es ist anzunehmen, daß die rohe Handlungsweise deS Sergesw ten die geschilderte unglückliche Wirkung hervorgebracht hat. Sergeant Gutgezell i ein Baier) dient im I. Chev.-Reg. seit dem Jahre 1983 und hat sich bisher vollkommen gut geführt. Das W sammt e Offiziercorps ist über den Vor fall entrustkt, dp RegmentskoNpnandeur hat den Vater Helbig's, . als der selbe ihn aussuchte, zu trösten versucht und itrengste.Untersuchung. die aucy vereitS im Gange ist, zuzefichert.

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