Indiana Tribüne, Volume 14, Number 170, Indianapolis, Marion County, 10 March 1891 — Page 1

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MtmUUm Die vereinlgtcn Konttaktoren haben ihrerseits eine Erklärung der Situation veröffentlicht, worin sie ihre Stellung zu rechtfertigen suchen. Im Eingänge ihrer Erklärung sagen sie Folgendes : Der wirkliche Trubel liegt tieftr als die Frage von Dollars und CmtS oder Stunden der Arbeit, welche zweifelsohne rasch und freundschaftlichst geschlichtet würden, wäre eS das allein. ES ist die

ftete - und stärker werdende Sucht, unsere Rechte und Interessen zu schmälern, die hartnäckige Außerachtsetzung der unveräußerlichen Rechte jedes amerikanischen Bürgers, der nicht Mitglied einer Union ist, an Leben, Freiheit und dem Streben nach Glückseligkeit nach seiner Weise, so lange er nicht die Gesetze unseres Landes verletzt, und die gebieterisch?, unbesow nene und unversöhnliche Art ihrer Ans sprüche." Nach dieser Einleitung hatten sich die Kontraktoren wirklich alles Weitere spa ren können, denn für die Dollar- und Cent'Frage interessirt sich das allgemeine Publikum nicht, daS heißt es interessirt sich eben nur Jeder für seine eigene Do! lar- und Cent-Frage, nicht für die eincS Andern. Auch ist daS Publikum kaum in der Lage zu entscheiden, ob unter den existirendm Verhaltniffen gewisse Dollarund Cent'Forderungen gerechtfertigt sind, oder nicht, weil dazu eine Kenntniß der Geschäftslage gehört, w:!ch: mn? nur derjenige besitzt, welcher in dem betreff n den Berufe ist. Die Kontrakloren meinen, die Fraze von Dollars und C.'utZ oder Länge der Arbeitszeit hätte sich rasch und freundschaftlich schlichten laffen, wenn nicht noch ein- anderer Punkt da wäre. In Bezug auf diesen Punkt drücken fu sich etwas verschwommen aus, und brin gen die üblichen Phrasen von Freiheit, Streben nach Glückseligkeit u. s. w. herein, aber was damit gemeint ist, das ist eben daS Organisationsrecht der Arbeiter, deffen , strikte und .koastquente Durchfüh rung den Kontraktoren als Tyrannei er scheint. Die Tribüne" ist kein Gewerkschafts. blatt. Sie steht auf einer höheren Warte. Selbstverständlich ist ihre Sym pathie auf Seite Derjenigen, wilche unter den BerhSltnissm am schwersten zu leiden haben, aber für sie sind in den gewerk schaftlichen Kämpfen nicht so sehr Prin zipiensrazen involvirt, als sie dieselben vielmehr als Symptome der sozialen Krankheit unserer Zeit betrachtet. DaS Recht der Organisation ist für die Arbeiter allerdings eine Prinz-pienfrage, die Erzwingung deS Eintritts aller Ar beiter in die Gewerkschaftsorganisation eine Lebens und Existenzfrage. Auf der andern Seite begreifen wir vollständig die Stellung der Kontraktoren, und sehen von ihrem Standpunkt aus ein, diß die stramme Durchführung der Bestrebungen der Gewerkschastsorganisationen für sie vollständig unerträglich ist. Ihre Luge zwingt sie, die Arbeiterorganisationen zu bekämpfen. Sie Würden eS ihrerseits und wir mögen sagen, die ganze Welt würde eS lächerlich sinden, wollten die Arbeiter den Arbeit gebern das R:cht der Organisation be streiten, und das ist ganz, natürlich, denn die gegenwärtige allgemeine Rechtsan schauunz ist die vom Kzpitalintercff; im Laufe deS vergangenen JrhrhundertS ge schaffe? Anschauung der falsch verstände nen individuellen Freiheit und eine neue RechtSanschauunz ringt sich nur nach schweren gesellschaftlichen Kämpfen und Zuckungen durch. Der Unternehmer kann von seinem Standpunkte au5 nicht anders handeln, als daß er die Arbeiterorganisatio.ten be kämpft. Sie müffen ihm als tyrannisch erscheinen, sie sind ihm lästig auf Schritt und Tritt, sie hindern ihn in seinen Un ternehmungen, sie werden ihm vollftan dig unerträglich. Von seinem Stand punkte auS fühlt der Uaternchmr snne individuelle Freiheit eingeschränkt, seine Jateressm machen es ihm unmöglich an derS über die Sache zu denken, und dage gen hilft alles Predigen von Humanität, christlicher Liebe und Gerechtigkeit nicht. Durch Sentimentalität wird die sozial Frage nicht gelöst. . Auf der anderen Seite ist eS ebenso klar, daß der Arbeiter ohne feftgegliederte Organisation macht und w'llenloS daS Opfer der unerbittlichen Konkurrenz wird. Die Arbeitskraft deS Arbeiters i ist nicht etwas von ihm Getrenntes. Arbeiten ist Verbrauch von Fleisch, Blut und Kno chen. Ohne Organisation sinkt der Ar

beiter zu einer bloßen Waare herab, welche auf dem Markte zu einem durch die Konkurrenz aufS Aeußerste herabgedrück ten Preise verkaust wird. Darum begrei fen wir auch den Standpunkt deS Arbei ters, der mit allen ihm zu Gebote stehen den Mitteln für die Stärkung feiner Or ganisation kämpft. Haarscharf stehen sich hier die Jteres

sen und die Anschauungen gegenüber. ES ist Unsinn hier in Bezug auf einzelne Punkte von Recht sprechen zu WollenDie ganze Frage, wie sie nothwendiger Weise aus den bestehenden Verhältnissen hervor geht, ist eine Machtfrage, k.ine Recht? frage. S ist ein Klagenkampf, der sich innerhalb der Gesellschaft entwickelt hat, und der, wie daS die Geschichte vergange mr Zeiten lehrt, sich immer mehr zuspitzt und immer schärfer wird, je mehr sich ein bestehendes Gesellfchüftssystem seinem Kulminatianspunkte nähert. ES ist ganz einerlei, wie der augenblickliche Zwist ge schlichtet wird, ob durch Compromiß oder Sieg der einen oder der anderen Seite, die Ruhe wird nicht kommen. Die Ver hnltnisss erzwingen immer wieder einen neuen AuSbruch dieser Kämpfe, der Zustand wird immer unerträglicher werden, und das wird und kann nicht aufhören, bis eine neue Gesellschaftsordnung auf Grund cooperativer Produktion sich ent wickelt hat. Dagegen vermögen alle Anstrengungen nichts, so viele Leiden und Sorgen diese Kampfe auch für Einzelne mit sich brin gen. Am Schlimmsten sind die kleinen Unternehmer daran. Es ist die unwider stihliche Tendenz in der Produktion und im Handel, daß die Großen die Kleinen auffrtss n. So haben sich Letztere ihrer Hzut den großen Unternehmern und den Albeitern gegenüber zugleich zu wehren. Der Kimpf der kleinen Unternehmer ist ein wahrer Verzweiflungskampf zwischen zwei Feuern, und durch ihre Verbindung mit den Großen beschleunigen sie nur ihren Untergang. Die Kleinen helfen den Großen die Arbeit zu bekämpfen und die Macht des Kapitals zu ver größ:rn, unter welcher sie selber leiden. Dieser traurige Zustand, der sich in solch heftigen ökonomischen Kämpfen äußirt, wird weder durch Streiks noch durch LcckoutS geändert werden. Auf diesem Gebiete liegt die Lösung der sozialen Frage nicht, wohl aber drSn Ken diese Erscheinungen immer mehr zu einer Losung, denn schließlich wird der stetige Kcieg?zustand allen Betheiligten unerträglich. Die Lösung liegt auf dem politischen Gebiete. So lange die Arbeiter nicht selbständig daS politische Feld betreten und die, politische Macht erringen, werden diese Kämpfe m't all ihren Leiden und Sorgen fortdauern. DrchtuariHten. Inland. tSetteraußiicht. Für Jndiana: Wärmere hübsch, Wetter; Regen in der Nacht. Widerstand de Zucker.Truft. New York, 9. März. Da vom StaatSsenat inoesed! Comite zur Unter suchung bis Zucker Trusts war heute in Sitzung. G S. Elli bezeugte, daß der Trust einen Profit von Z11.900.(X)0 ge achthabe. Harris, einer der Anwälte bei Comites sagte, daß ohne Durchsicht der Bücher bei demattgen Trust! und der jetzigen Ammean Sugar Rifinlng Company eine vollständige Untersuchung nicht möglich sei, und er hoffe, daß die Bücher ohne Einwand vorgelegt würden. Daraus erhob stch wer der Beitreter de5 Trusts und bemerkte emphatisch, daß die Bücher nicht vorgelegt würden. Dieselben seien Pkivatbesid. und jkdt gesetz liche Mittel würde in Anwendung gebracht werden, um eine Durchsicht derselben zu verhindern. Senator Pedder bemerkte, daß oll Sache am nächsten Samstag dem vollen Comite werde vorgelegt werden. Die Senatorenwahl in Illinois. Spring field. Jll.. 9. März. Die drei Farmer tn dir Jllinoiser L?gilatur sind uneinig. Aus gewisse Versprechung gen hin. baden die Republikaner den Kandidaten der Farmer, Slreeter unter stützt, bloß süns haben stch bis jetzt ge. weigert, für ihn zu stimmen. Nun aber kommen zwei von den Farmern und be Häupten, es wäre ihnen mitgetheilt vor den, daß Streeter außer jenen Verspre chungen noch andere gemacht habe und daraufhin vollen sie Streeter aufgeden und für den demokratischen Kandidaten

Palmer stimmen, welcher dadurch erwählt werden würde. Einer der drei, Taudeneck will nicht mitthun, er v sagte den andern Beiden, daß sie sich durch ihr Vnfahren in ihrer Partei ruinirm würden. (Viel, leicht haben ste anderweitig Cntschädi gung dafür gisunden )

Rechtnett. Sacramento. Cak.. 9. März. Morgen wled dle erste Abstimmung zum sZmkcke der ErwShlun eines BundeSse s nator stattfinden. cZerächtweise verlau tet. daß sich sünt Chicago Detective hier befinden, welche die Legillaturmitglieder beobachten und ia Falle einer der Kandidaten seinen Sitz kaufe, die Le. weise dafür zu beschaffen. Columbu, 0,9. Mär,. EI hat stch herausgestellt, deß sich eine Anzahl Detektives in der Stadt bifindet. welche die Ltgislaturmitglleder beobachten. Bit Einem baden sie sogar ein Loch durch die Decke seines Z mmer gedodrt. um hören zu können, wa in dem Zimmer gespro chen wird. Der Z-otck ist vorläufig noch unklar, und ebenlo weiß m?n nicht, in meffen Diensten die Detektives arbeiten. Schändlich, wenn wahr. Rem Bork. 9, März. Gegen dreißig streikende MäntelmaSer, meist polnische Juden, begaben stch htute nach Jamaika, Long Island, um Hermann Greenebaum, den Eigenthümer einer Mänteifabeik da?ür zu strafen, daß er ScabS unter dem UnionPkkise beschSs tigt:. Sie fanden da Lokal geschlossen und brachen Fenster und Läden ein. Ei ner von ihnen hatte ein Skäschchm mit Vitriol. Er spritzte dasselbe umher, um die WaarenvorrSthe zu vernichten und spritzte dabei auch daS vieijährige Kind GreenebaumS mit dem schuckttchea Stoffe ein, so dak besten Verätzungen lebenSge fährlich stnd. Herr Und Frau Greene bäum wurden gestoßen und geschlagen und befinden sich ebenfalls in ärztlicher Behandlung. Der Man, der das Vitriol ucahttspkitzZe, Ringgold ist sein Name, wurde viihaster, nnd eS hätte wenige gefehlt, so ' wäre er gelyncht worden. - .. ', Angeschwolke Flüsse. New Orleans. 9. Mär,. Eine DepNche von PickenS, Mist , milder, daß der P'atz durch Ueberschwemmung von allem Verkehr mit der Außenwelt gänzlich abgelchlossen ist. Quitmon, Miss., berichtek, deß unaus HLrliche Regengüsie da AuSireten der Flüffe der ganzen Umgegend veranlaßt haben. Der Ort Enterprise steht voll ständig unter Waffer. ColumduS, Miss., berichtet, daß die ganze Umgegend überschwemmt sei. Von Lexington. Miss., wird berichtet, daß der Sturm eine höchst verheerende Wirkung gehabt habe. Die Stadt ist fast von allem Verkehr abgeschnitten. Qnöland. Allerlei. Eine spanische ärztliche Commission hat stch gegen die Anwendung der Koch' schen Lymphe erklärt. Nach dem Paeisee .Jlgaro ist Dr. BernheimS Mittel gegen dle Schwind, sucht noch gesährllcher als KochS. Prinz Jerome Napoleon liegt schwer krank darnieder. Sein Tod steht bevor. Er hat bis jetzt alle Tröstungen der Rellgioa zurückgewiesen. Schiffsnachrichten. Angekommen in: London. In Sicht: .Nordland' und .Suevia- von New ?)ork. Rotterdam: .Chicago' von Bal tkmore." Southampton: Werra- van New York. New York: .Servla' von LlverPool. Vo Vnslaud. Aus Lima wird der Pol. CorrespondenZ berichtet: Bei Gelegen heil eines Nekrologes auf den kürzlich dort verstorbenen ForscherProseffor Antor.io Naimondi gedenkt die hiesige .Opiaten national auch e'meS Mit zliedes der österreichischen Novara Expedition, des Dr. K. von Scherzer in der ehrenvollsten Weise, welcher mit dem greisen Gelehrten in Peru in intimeren Beziehungen stand, und welcher, ohne deß die dortige. Bevölkerung eine Ah png davon hat, hauptsächlich zur Bereicherung der Cocapflanzer von Peru und Bolivien beigetragen hat. Dr. v. Scherzer lernte nämlich während semer Reisen in jenen Ländern die mannig sacken, ans Wiinderbare grenzenden Wirkungen der Cotablätter kennen und brachte mit vieler Mühe und großen Opfern einen uiytal der Blätter in

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aermetisch verschlossenen Blechgefäßen nach Europa, um deren chemische Ana lyse im Laboratorium des ihm befreun beten Geheimraths Professor Wöhler in Göttingen zu veranlassen. Die, Assi stenten Wöhler's, die Herren Lossin und Niemann, entdeckten nun zwei völlig neue Basen, das Cocain und Hygrin, von welchen namentlich das erstere durch seine anästhetische Wirkung dermalen eine so wichtige Rolle in der Medizin and speziell in der Chirurgie und Aii zenheilkunde spielt und noch zu einer größeren Bedeutung berufen erscheint.yDr. Schcrzer," fugt der Nekrolog hin zu, .wäre heute ein Millionär, hätte er das Cocain als Monopol auszubeuten unternommen, aber er begnügte sich mit dem Guten, daS er der Menschheit durch die von ihm zuerst veranlaßte streng vissenschaftliche Untersuchung der Coca wiesen, ohne sich weiter um die mate riellen Vortheile zu kümmern, welche dieses neue Arcanum ihm eingebracht haben würde, wenn er damit weniger tneigennützig verfahren wäre'. Aus Ko pen ha gen mel det man vom 12. Februar: Gestern end heute fanden zwei Selbstmorde jier statt. Ein Detectiv verhaftete auf Lrund eines Steckbnejes einen fein an zezogenen Herrn im CircuS Variete. Wahrend der Verhaftete zum Polizei zeöäude transportirt wurde, auf einer xrr belebtesten Straßen, zog der Ver zastete einen Revolver heraus und verrundete sich am Kops. Wie die Polizei nittheilt, handelt es sich in dem vorlie. zenden Falle um den gerichtlich verfolgm Buchhalter Otto Funck, der wegen uner großen Unterschlagung au3 k)eutschland geflüchtet. Im elegan .esten Hotel Kopenhagens, dem Hotel 'Angleterre, fand man heute Morgen :inen jungen Mann todt im Bette, mit iwei Schußwunden in Kopf und Brust. l)er Selbstmörder soll n Ausländer ein, der unter dem Namen Lord Dicks jier sich aufhielt. Er sprach aber nur jebrochen englisch.' Sein wirklicher ttamc ist unbekannt. Eine gräßliche That ist n einiger Entfernung von dem kleinen Jrt Gesmold in Hannover verübt wor nn. Eine junge Dame, die mit wohl zespickter Börse in Diepholz dem Zuge wtstieg, mußte wegen der mangelhaften Verbindung den weiten Weg nach dämme zu Fuß zurücklegen. Beim Eingänge des dichten Waldes, der sich zwischen den beiden Orten erstreckt, trat ie in ein am Wege gelegenes Häuschen, im sich einen Begleiter durch den Wald zu erbitten. Der Mann war aber auf leine Weise zu bewegen, sie zu begleiten, tnd ging mit einem Spaten davon, un!er dem Vorwande, er habe noch einige klrbeiten auf dem Felde zu besorgen. Die Dame mußte, da sonst keine Wohrung in der Nähe wär, den Weg rllein fortsetzen. Ungefähr in der DHtte des Waldes begegnete ihr der vammer-Gensdarm, welcher auf ihr Sitten wieder umkehrte und sie aus dem Dickicht begleitete. Doch kaum war er nne Weile fortgeritten, als er einen zellenden, markerschütternden Schrei yernahm. Sogleich eilte der Gensdarm ach . der Richtung deS Schreies und saad die Lame bereits todt in ihrem ölute liegen, die Gurgel war mit nnem Messer durchschnitten, die ganze Saarschaft geraubt. Von dem Mörder vax welr und breit keine Spur mehr zu mtdecken. Der Gensdarm ritt daraus tach dem Hause, dessen die Dame vor im Erwähnung gethan hatte, und forderte Brot für sein Pferd. Die allem m Laufe benndliche Frau erklärte, sie satte augenblicklich ; kein Messer zu Hause, ihr Mann sei ausS Feld gegan;en. Wie sie noch redete, trat der Rann ein, die Aermel mit " großen Blutstropfen bespritzt. Er wurde so. wrt verhaftet und in'S Gefängniß afc$e tÜÄlt V , ,

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