Indiana Tribüne, Volume 14, Number 169, Indianapolis, Marion County, 9 March 1891 — Page 1

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öodgso, lttt 25 Lahrin ein aeachtetee Eleik U der Kohltrfi:rnz Juttt & Co.. lä!schtt btute einen Check aus dke Ctntrol Bank von $42 auf 54200. Bereits aestttn hatte er einen Übnliöt Betrugt mtt einem Check auf 600 verübt, der ursprüngliÄ aus $25 lautet,. Da? Geld wurde ihm ln vtr Bank ohne Schwierigseit ausgehändigt, Ehe er jedoch die Stadt Verlagen konnte, var die Mischung von der Firma UnWi enteeckt worden unb seine Berhzstung eisolte. Da er das Geld herausgab und bisher stets ehrlich der Firma gedient hatte, so wrre von seiner Bestrafung abg, sehen. Dies lohnte er stknen Arbeitgebern durch einen erneuten Dlebüahl Er hat diesmal die Flucht ergrchm. Schvesterlich Eisersucht. Rocheker. N.J.. 8. März. Mit ihrem Gesicht durch Vitriol.schrckllch ent stellt und vttbrannt liegt Matilda Cun ningham in ihrer Wohnurg schwer krank darnieder, da Opfer schwesZerlkcher Ei' sersucht. Ihre SchseYer Lena hat ihr im Lause deS Vormittag Vitriol ln'S Gesicht geschüttet, weil Matilda insolge ihrer hübschen Etscheinung schnelle? und bessireBkschSkligung sand. als sie. Lena ist in hatt. Die Ke?;t? boffm. die Seh. kraft deS bidaLkknemeithen Opfere erhalten zu können. Elsenbabnunglück Bloomington, Jll.. 8. März Aus der Jckionvtll Bah? valsirte heule ein großes Unglück unaesS?r eine Meile nördlich von hier. . Veru:saÄt durch eine zerbrochen Schiene ntkeifit der Zg, stürzte vom Bahndamm herab und fing Feuer. Der aarne Zuz verbrannte. Merkwürdiger Weise wurde Niemand a!S der Heizer sofort aetödtet. Die Laforno tive war aus ihn ecsallen und er derbrannte vollständig u Lkohle. Zehn Personen wurden vuletzt. davon mehrere sehr schwer. Riesiger Schneesall. Denver. Col.. 8. Mä?z. Rachrich. ten von San Juan County und den Conkjose Ranges melden, daö die Gegend daselbst voVstZnig in Schnee begraben ist. Eisendohnen und Fahrstraken sind blockirt und der Verkehr ist kür Wochen gehemmt. An manchen Stellen ist der Schnee 20 Fuk lies. Sttoeeton. Lake City und mehrere BergDnkcawpZ sind vollständig von der Auömm!t abz schnitten, die LebenSmittel gehen aus die ! Neige und wenn nicht bald dsse-et Wet ter eintritt, dürste Noch und Mangel Einzug halten. Mord und Selbstmord. BateSville.8.März. JohnDlr. sche!.der srühere Eigenthümer deS BateS ville Hotel feuerte heute in total betrun kenemZustande und sinnlos vorEiserlucht, zwei Schüsse aus seine Frau und einen Schuß aus die Großmutker seiner Frau ab. Sein dreijähriges Töchterchen kam auf den Hilferuf der Fau herbei und klammerte sich an feine Mutter. Der Unhold packte das Kind, setzie ihm den Rkvolvu an den Kops und schob e todt. Darauf lief er in ein oberes Z'mmer und kam räch ktsa einer Viertelstunde wieder herab, fiel aber sosort zu Boden. Er hatte sich den Hals durchschnitten und war bald daraus eine Leiche. Die bei deniFrauen sind zar schwer verletzt, wer den aber davonkommen. Eln Riefen. .Lockout". Rochester.N Y..8 März. Gestern Mittag! benachrichtigten sämmtliche Klei dersadiikavtest die Zuschneider und Tr!m mer. daß ihre Dienste nicht med? länge gewünscht würden. WenlcAnS 20.000 Personen werden hierdurch brsdloS. In einem Etablissement mt angekündigj worden, dak so viel Einmlschuna von au. berhalö stattgefunden habe, buk man sich gezwungen gesehen fcäit zu schließen, bis man im Stande sei. die Geschäfte nach el genem Gutdünken zu führen. Anilan. BiSmarck. Berlin. 8.. März. Die zuerst in italienischen Blättern oufaetauchte Nach eicht, datz Er.Premier CriSpi binnen Kurzem als Gast des Fürsten BiSmarck in FriedrichSruh erscheinen wird, ist von de?.VamNachrichten noch nicht demen iftil An sich ist daS nicht unwabrschein. ' jich da CrlSpi nicht zum ersten Male der

Gast seines pslitischen Freundes seln vütde. AuS FriedrichSruh kommt die Nachrlcht.dab der Ex'ReichSkanzler ent schlössen ist dem Rathe der englischen Blätter TimeS- und Morningpoft zu folgen, ein Mandat zum Reichstage an. zunehmen. Bekanntlich ist Herr Schoof Dresden bereit, ihm Platz u machen. Während noch vor Kurzim die .Hamb. Nachrichten" den ledigen RttSkkanzlir mit einem' Lokomotivsührzr, verglichen, der in einen falschen Strang einsährt. wird jetzt gemeldet, dab sich zwischen BiSmorck und CaprZdi eine Versöhnung anbahnt.

Im Reichstage soll dann BlSmZlck ent chlosien sein, die gegenwärtige Regierung u unterstützen. Der auS Anlak der Cor voralprümien im Reichstage heebeige Shrte Bruch CapriviS mit den Deutsch reiftnnigen hat die Annäherung bechleunigt. Die .Hamb. Nachr - konstatiren übrt genS.dab die ultramontanen Blätter am Heftigsten gegen BiSmarck loSzichen. ES ei vielem nicht entfernt lngesallen, gegen den österreichisch deutschen HanbelSverrag zu eisern. Sein Recht, die Hand' ungen der jetzigen Regierung zu krilisi en, leitet er auS stirer besseren Einsicht und ttenntntb der politischen VerhSltnisie her. De Kaisers Pläne scheitern B e r l i n. 8. März. Seinen persönlchen Einfluß mußte Kaiser Wilhelm ausbieten, um eine Ntderlage des Regle rungSFlottenbudgetS im ReichtStage zu verhindern, und selbst dann gelang dak nur dadurch, deß mehrere Mitglieder ver anlaßt werden konnten, sich des Stim menS zu enthalten. Bei der Debatte stellte sich heraus, daß sowohl daS Cen rum wie die Freisinnigen sich nicht dazu hergeben wollten, die Forderungen für den Bau von zwei oder drei Kanonen boote, einem Panztrsch ff? und einem Aviio. in ihrem vollen Umfange zu be willigen. Durch die MlitheZlurg der Pläne deS ReichS-MarinramlS seitens des Staats kretärS Hollman, welche nichts Gttinge res bezwecken, als Deutschland. zuer großen Seemacht zu erheben, ist der Reichstag ängstlich geworden und nur mit SjVittigkeit ist Verselbe dazu zu über eeden, selbst billige Forderunc.en zu be willigen. ES machte aeradezu einen pelniichen Eindruck, den Kanzler von Caprivi gestern Abend in bittendem Tone die Nothwendigkeit derBeschessang zweier wetterer Kanonenboote um Schutze der mfayrten in ven )ttteeiö.anak eroltern zu hören. Der CentrumSsührer Windthorfl machte geltend, daß der Canal erst in 1898 vol lendet sein werde, und daß somtt mit dem Bau besagter Kanonenboote wohl gewar tet werden köüne. Dagegen erklärte von Cavrivi. daß der Canal in 1895 ti öffn tt werden würde, und dab Deutschland Schiffe bereit haben sollte, ihn zu be schützen, weil er mittelst Landbefestigungen allein nicht beschützt werden könne. Er wolle die Mitglieder nur ersuchen das Budget an den Ausschuß zurückzuver weisen und im Nothfalle sei die Regierung bereit, soviel von den VerwilligungSbe trägen sür Bau der vier groben KeiegS schiffe herabzusehen, wie für den Bau der beiden Kanonenboote erforderlich sei Auf Antrag deß Freiherr von Man teuffel wird der Gegenstand am Montag wieder an den Ausschuß zurückverwiesen, nachdem der Regierung in ihren hochfah rinden Flottenplänen ein entschiedene Halt zngerufen worden ist. denn dle Häl tung deS Reichstages zeigte zur Genüge. daß die öffentliche Meinung ganz und gar nicht mit dem Projekte eivverstanden ist. Deutschland zu einer großen Seemacht zu machen, und daß eln Krieg mit einer fremden Macht zu Lande auSgefochten werden muß. Kaiser Wilhelm, ist sehr unzusrieden damit, daß sein LieblingSplan.eine mäch tige Flotte zu schaffen, gescheitert ist und er mißt die Schuld dafür der JydiSkre tion des Contre-AdmiralS Hollmann, der die beunrubigendenMitthellungen machte, und dem Mangel a parlamentarischem Takte deS Kanzlers Caprivi bei. KontreAdmiral Hollmann hat sich bereit erklärt, fein Umt al Leiter de ReichSmarineamteS niederzulegen und die Stellung deS Kanzlers von Coprlvi soll erschüttert fein, obgleich! der Kaiser ihm die Niederlage im Reichstage nicht zur Last legen sollte, noch die auS den Be suche der Kaiserin Friedrich in Pari ent standen Widerwärtigkeiten, noch endlich die drohenden Arbeiierkor fl kte ; hatte er ja doch in allen diesen Dingen den Be fehlen feines kaiserlichen Gebieters gemäß gehandelt. I Hofkreisen t kennt man allgemein, daß Caprivi ln dem Wirrwarr nicht zurecht zu kommen vermag und dab deffen Sturz nicht mehr fern ist. Ä n , t s e m i t lf S e Un r u h e n. y: Wien, 7. März. In Kalomea, Ga Wen, fanden anläßlich der Wahl anti

selnitische Unruhen statt. Die Ruhtstöker zerschlugen ine Anzahl jüdischer Woh nungen und Läden, und beschädigten die Denkmäler aus dem jüdischen Friedhos. Ein Jude wurde erschlagen.-

NthiltstDkgajekf lnRubland verhaftet. St. Pe-terlburg, 8. März. De gajeff. der Nihillstensührer und Mörder des Chefs de? Geheimpolizei im Jahre 1883, ist l Ksstroma, der Hauptstadt diS Gouvernement Ksstroma, verhaftet worden. Die Beamte fanden ihn f. dem Hause eines russischen Regierung? angestellten, bei dem er schon seit langer Zeit Unterschlupf gesunden hatte. Auf seiner Verhaftung stand eine Belohnung von $l0000 Rubeln Der Direktor deS Gymnasium in Kostkoma, der jetzt all gemein als DegM Mitschuldiger bezeichnet ward, entzog sich der Verhaftung durch Selbstmord. Eine Anzahl anderer Verhaftungen sind vorgenommen worden und man er wartet allgemein sensationelle EnthÜllun gen im Lause der GerichtSverhandluN' gen. Volkszählung im britischen Reiche. London, 8. MSrz. Gestern wurde in Indien die VolkSzähluUg im britischen Reiche begonnen und erwartet man. daß dieselbe daselbst 280,000.000 Einwohner ergeben wird, gegen 254 000 000 in IM. Die Volkszählung auf den britischen In seln wird in einem Monat vorgenommen werden und vorauSslchZlich eine Bevölke rungözunahme von ib Prozent ergeden. Allerlei. Dr. PeterS wird nun blst mmt in den deutschen ReichSdlenst eintreten, wäh rend als Commandant der kaiserlichen Schutztruppe fÜr Deutschafeika Chef von ZetewSki genannt wird. An Entschädigungen hat die Unfall Versicherung der Arbeiter im Jahre 1890 die Summe von 19981.394 Mark au. g?gkben, während diele tn 1889 14,' 464000. ln 1838 9.631.000 und W18Z7 5.932.000 Mark betragen. Schiffönachrlchten. Angekommen in : New Vor k: .La GaScogne von Havre, .Wieland von Hamburg, .City of Chicago von Liverpool. London. In Sicht: .La Are tasne von New Vork. SSissSQKntor. Alle DamvserLinlen sowie alle euro päischen Eisenbahnen haben ihre diesige Haupt Agentur in Alex. Mtzarl GrundeigentbumS Agentur. Wechsel Bank und Vollmacht. Bureau. 1 Etadlirt 1863. Q$u ücSIinli Die grosze dänische Grön lands-Expedition, welche unter der Lei tung des Premierlieutenants Ryders in Kopenhagen ausgerüstet wird, soll Anfangs Mai abgehen. Der Zweck der Expedition ist, genaue Erkundigungen über die grönländische Ostlüste einzu holen. Die letzte dänische Grönlands Expedition, unter der Leitung des Capi' tän Halms kehrte im Jahre 188S zurück, und die neue Expedition, die aus 7 Mitgliedern bestehen und 3 Jahre unterwegs sein soll, wird ihren Ausgangspunkt von der Stelle nehmen, bis wohin Holm vorzudringen vermochte. Die Regierung hat 180.000 Kronen für das Unternehmen bewilligt. Der Sultan hat prin-zipiell-einen von dem englischen Botschaster empfcAenen und von dem türkischen Ministerrath gebilligten Plan zur Errichtung von Zufluchtsstätten für befreite Neger bestätigt. Der Verkauf schwarzer Sklaven ist in der Türkei noch nicht vollständig abgeschafft und die Mehrheit der befreiten Sklaven soll, weil sie kein Unterkommen finden, wieder zu Sklaven gemacht werden. Es sollten deshalb Asyle für solche befreite Sklaven in Constantinopel, , Benßhazi, Tripolis, Dschedda und Hodnra errichtet werden, wo die Befreiten auf Staatstesten unterhalten werden. Die mannLche Kinder befreiter Sklaven sollen in Volks ' und Fachschulen . oder in die Militärmusikbanden aufgenommen und die Mädchen zu Dienstmägden in Ja milien ausgebildet werden. Da die Kinder von Negern ein gemäßigteres Klima nicht ohne Uebergang vertragen, sollen die verhciratheten befreiten Sklaven bei Smyrna auf Staatsländereien angesiedelt werden. Ein Ende mit Schrecken nahm dasx Stiftungsfest des Vereins Berliner Töpfermeister, welches im Saale der Ressource in der Kommandantenstraße gefeiert wurde. Allgemeiner Frohsinn herrschte bis zum Schlüsse des Festes.,, .Beim letzten Tanze sollten die Damen engagiren. An diesem Tanze nahm auck die SchmaLr L .r a it

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mitten des Tanzes brach dte junge Dame in den Armen ihres Tänzers todt zusammen. Ein Herzschlag hatte ihrem Leben ein jähes Ende gemacht. Im Maskencostüm veebrannt ist eine von ihrem Mann ge trennt lebende in Rixdorf bei Berlin wohnende Frau Schmidt. Dieselbe

machte Touette zum Maskenball, wob sie sich der Kuchenlampe bediente. Diese fiel auf den Boden nnd der Inhalt explodirte. Frau Schmidt versuchte die Flamme zu ersticken, dabei aber fingen die leichten Maskengewander Feuer und im nächsten Augenblick brannte die Bedauernswerthe am ganzen Körper. Schreiend stürzte sie zur Thür hinaus, brach aber schon auf der Treppe bewußt los zusammen. Hinzueilende Nachbarn gelang es zwar, die Flammen durch Ueberwerfen von Decken und Tüchern zu löschen, doch war die Frau bereits so verbrannt, daß sie in hoffnungslosem Zustande nach Bethcmien geschafft wer den mußte. Dort ist die '32jährige Frau ihren furchtbaren Leiden erlegen. In Wien hat eine Gefvenstergeschichte Anlaß zu einer gericht' lichen Klage gegeben. In einem Hause des Bezirks Landstraße .spukte- es während der letzten Zeit. Das Ge spenst erschien immer nur in einer und derselben Wohnung, natürlich zur Mit ternachtSstunde. Eine weiße Frau öffnete die Thür, blieb eine Zeit lang unbeweglich rm Gesindezimmer stehen nnd entfernte sich dann. Dies wieder holte sich von Nacht zu Nacht, und die unheimliche Erscheinung fand immer dieselben Augenzeugen: zwei Dienstmäd chen, die eS nicht wagten, das Gespenst zu verscheuchen, aber am nächsten Tage durch ihre aufgeregten Erzählungen einige Hausbewohner erschreckten.' Bald galt eS als feststehende Thatsache, daß es im Hause umgehe", und mit Berufung hierauf kündigten einige Parteien ihre Wohnung. Nun fand der Haus besitzer es gerathen, dem Gespenst, das sein HauS zu entwerthen drohte, eine Falle zu legen, und die Enthüllung des Geheimnisses, welches die .weiße Frauumgab, brachte eine überraschende Auf ttärung. Die Gattin eines Miethers, dem die Wohnung gekündigt worden war, hatte gegenüber ihren Mägden das Gespenst gespielt, um. mit Hilfe des noch immer nicht ' erloschenen Aberglaubens den Ruf des HaufeS zu schädigen und hierdurch Rache an dem Hausbesitzer zn nehmen. Der Proceß, der nun aus dieser Angelegenheit erwachsen ist, darf gewiß als eine Curiosität bezeichnet werden. Eine eigenartige Ueber raschung wurde in Berlin am Ascher mittwoch einem in der Friesenftratze wohnhaften R.'schen Ehepaar bereitet. Frau R. hatte zur häuslichen Hilfeleistung die Portiersfrau angenommen und lhr den Drücker zur Wohnung emgehändigt, damit die Frau des Morgens einheizen und den Kaffee bereiten könne, ohne daS meist noch schlummernde Paar zu stören. ' Am vergangenen Mittwoch nun wachte Frau R. in Folge eines von der Küche her vernommenen Geräusches auf. Aengstlich und noch halb schlaftrunken eilte sie nach der Küchenthür, Kürzte aber im selben Moment wieder tu das Schlafzimmer zurück und riej ihrem Gattm angstvoll zu: .Um GotteswAen Fritz, steh' sofort aus! Jv unfern Küche sind zwei fremde Menschen!" Mit einem Satz war Herr R. aus den Federn, ergriff den an der Wand über dem Bett hängenden Revolder und schritt muthig der Küche zu. Frau R. zitterte dagegen an allen Glie dern und war nicht im Stande, ihrem Gatten zu folgen, um ihm in der Stunde ernster Gefahr irgend welche Hilfeleistung zu bieten. - Todtenbleich hielt sie sich, in der bangen Erwartung des unausbleiblichen .dröhnenden" Schusses, beide Ohren zu. Da plötzlich vernimmt sie statt dessen ein mehrstim' miges, tolles Lachen, und. von der Küche her den Ruf: .Toni, komm' doch nur schnell und sieh Dir unsere Ein brechn an!" Frau Toni rafft sich dann auch zusammen und wagt sich in die Küche, in welcher sich ihr ein sonderbares .Tableau" bietet! Am Küchenheerd, mit Feuerwachen be schästigt, steht eine verwegene Polin, in hellblauer Atlas - Kasaweika, rothen Strümpfen, Hackenschuhen und pelzverbrämtem koketten Polemnützchen die Poriierssrau. Auf einem Küchensche mel mit der Kaffeemühle zwischen den Knieen der Herr Portier in schwär zem Sammetkostüm als Marquis Posa. Dazu iu der Kuchenthür, mit dem Revolvn in dn Hand, Herr R., dem nun die Gattin vnblüsfi über die Schulte, blickt kurz ein Genrebild, daS wohl der Verewigung durch den Pinsel eines bnufenen Künstlers werth gewesen wäre. Uad die Erklärung dieser Situation? Sehr einfach! Die Portiers leute hatten in der Fastnacht einen Maskenball' mitgemacht und sich auf demselben so verspätet, daß sie es. für geboten erachteten, bei der Heimkehr sofort mit den taglichen Verrichmngen zu beginnen, ohne sich erst Zeit zum Um kleiden zu nehmen.

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