Indiana Tribüne, Volume 14, Number 168, Indianapolis, Marion County, 8 March 1891 — Page 5
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TR ADE i-m-Mm - MARK 1X0Wi," t? r'W- ' ü'OJ -V--k SJtapi nobh ' 15WBS.: pwmt IX 12783 731? B 'iiUKtgMWi IV H II ir EL. IM Gegen Nttverdattüchcit. S.5sa feit langer fielt litt ich an ttnm danl:4keik.dte jeSe icl SBefäsace crurftchlr und ellen ds?A?n an Hcaaattrn i'ii tt ein nicht rsrichm trollt. Schließlich Wachte ich eines Versuch mit Dr. Uugust SNtZ'K saut brrz 7ro?fta. feiest uk;ctck.me Hau S. ltttl hälf mir ssftr unv föbald jetzt mein '.Äazrn llkchk w Ordern!! ist, greife ick ja diklcn Trevftn. Hen n MsmanK. 153 S. Vrssdwa?, Baltimere, Wb. Ve? Jahren lltt ich sa hcst'g sa DS?e?llk, dzß ich nufct im S:an de war feste Radrung in verdauen. Auf An utbtvt eines Freundeß (nachte jch einen SJer such rnii Dr. August KS ntg' Hanlburgee Trc?fea und nachdkm ich tlu und eine helte FIscht aufgctraucht Hut w tcd reistet b ernste!! t. Ich mkcdte letzt nicht ohne btne ircpfrn sein und (in p fehle dieselben immer, tatnn sich Gelegenbeit cßju tittet.-A. rffller, ZZieldsborouzh, N. 3. i Vttll U ffettt; In l,kthtke li&rs. TH CHARLES A. V0CELE3 C0- BaRlfflon.Ill St. August Könkg's Hamburger Brustthee gezm He Arankheken dn Vrnst, der Lungen c und der ZIehle. Nur f n Orizlnal.Packeten. $r 25 Trort. tziinsPacktte lür $1-00. I allen Apotheke ,u haben, vder w!rd nach Emdsang des Bekra I cl frei erssudk. Mau adressire r IKI CHAHUS A. Y0GELE8 CO.. V.Mmo. U4. llliSerlosi Ehen 'S ,jw.vijr- . - AwjOt, sind selten glückliche. Wie und weturö Ucfjtti Uebel in kurzer Zelt abebolZea werte tanii, zetzt ttt Stet, tngS,Änker". 25 eeti?n, mit zahktrckea nalurz?euea BUdern, rlchnr von te.i lten und tewährtea D?r,rsÄen Heil-Jnilttut in 2?w '1?ork berauSzezkbea tot:, aus die klarst 23ette. Jun x'.'u!;, re i de Stank itx &t trete itcflea, sollt ea tn Zxroch Cd liiert : D'eum prüfe.we, sich ewig bindet, rocti eederes unv ras rrkifl:e Bucb ksea. ehesie den tStizstea Lcbritt tt$ Lebens thunl Söirv für 25 Crati in Postmarken in deuk,cher Cxrache, frtt und icr.;,faa ttrpaii, rerZanct. SUrene : Deutseke Ktll-Institüt. 11 CUntoa l'Uce. Xew i'orlc, N. Y. x: it . 00 l. X. i. AlSfOllöNS 2?23 Lest? Qün lZeVsWi Oarorn wurde er gemordet? Weil tt auf Niemanden, selb? nicht ans seine gute alte Malier Ihm wollte. T hatt ihm gerathen, fa zu thu, tote 5 tu ihrer Jugd gethan hatte. Et ist mcht der geriNgfie Zwe'fel, daß hh Leute vor Jahre sich einer besseren Gesundheit ersreuten uud länger lebten, als die Leute heute. Die Ursache ist, dap iu jenen Tagen die guleu alten Mutier Zeden Herbst eiue Duan titat Mediziuen eislkgtin. Sie sammeUen Wurzeln, lauter und Rinden. Sie hielte da Blut rn und verbinderten dadurch Krankheiten, welche ik o H2sig bcr'cmmen Eö ifi kein Zweifel, daß die G W a chinesischen Aräulermedizinen die besten sind, welche die Welt je herdcrzebracht. Diel ist eine That fache und wir besitzen hnndnte don Zeugnissen guter Vurger, welche durch den Geb rauch diese Mittel kn'.irt worden sind. Wir gebrauche teiue türßlichen Fabrikate, sonder geben nur die von der Vaiur erzeugte Mittel, daher die d'elen Kere. Wir berechnen Ihn: nichts für Consulla, tio, Untersuchung oder Rath nrd Sie bekamrkn IU Ärauker, welche sich tpe,u für yrcn Fall ekgeuen. Sie siad mit Geschick und Keunti zubereitet vrd heile lebe F L, für deu d Arzt sie dorsch reibt. &ICUC S,IC WWt UV LUSÜ t V der Aurirten. , e wird Ihnen nichts dafür berechnet, daß wir Ihnen sög, wo Ihr Nebel sitzt, Sie sind auch nicht gezwungen die Medizinen a fanseu , wenn S nicht glänzen, daß fit nützen. Wenn Ihr Utiel icht heilbar ist, ivirden dir es ZhvenssgkU Ojfi.SpreMadn: 9 bii 12 Uhr Vs. 1 fcu 6 Vdr Nachm., 7 bis Uhr Lbds.; Sonn, tag, lu Uhr Vnr. bis 4 Nir Nachm. ' i.-- -v ,.. r. bu ki. ViM Chinese Herb , 25 West Washington Straße, i, JndianspaNs, Ind.
netnedy Corapany
K i tt e .üö stümauö sieNun g. . A i Aus Wien wird geschrieben: Tes österreichische Museum am Etutenving beherberg! fei! einigen Tagen eine Aus stellung von 5!cüü!nctt vencknedener Völker und Jahrbuttderle. Leider ist diese Aufstellung Mdcr vollständig noch übersichtlich imd gewöhn deshalb auch kein Bilö von deit Veränderungen, vctche die kensckliche Betteidung im Lause der Jahrhunderte bei allen nvilistrlen Völkern erfahren bar. Und das st doch der Zweck, der den Veranstaltern jiner solchen Ausstellung vorschweben BittBte. und der fjeioiti nirgends besser. ?ls rn Wien hätte errich:e: werden tönL .. ' .
iteii. i5teL!tajt xoxxt za iittierneymen besser gelungen, wenn es lediglich au? )ie Trachten diesseits und jenseits der ieiüia beschränkt worden roare. diese ziier in aller Vollständigkeit und in hrer geschichtlichen Entwickelung gebo:e hätte. Dazu wäre allerdings erorderlich gewelen, daß die alten aristo kratiscken Familien die historischen Stucke aus ihrer K lciderkanilner mit der zleicken Bereitwilligkeit .mr Verfüauna zestellt hätten, wie es die Familie Fchwarzenbera und Eöterbam de Ga lantha gethan haben. Am reichsten ist Bssnien und die herzezotrina bedacht, deren Trachten )ie große Mittelhalle des Erdgeschosses ganz füllen. Die Trachten der übrigen slavischen, Völker Oesterreichs, der Poseit, Hznäken,Whme:l. Slovenen. Serben und' slroatcn, sowie der Ruthenen, sind meist von der Wiener Hofoper herfliehen worden. Die Unterschiede zwischen ihnen sind nicht grost und erstrecken sich meist an? die nebensächlicheren Bestandtheile der Kleidung, während fast allen das weißwollene, bunt gestickte Obergnvand eigen ist, das bei den einen reicher in der Qualität und feiner in der Stickarbeit ist, als bei den anderen. Einige bunte Gewänder der griechischen Bevölkerung vermitteln den Uebergang zu den orientalischen Völkern. Bagdad. Damaskus, Syrien und Arabien sind durch wenig auffallende Gewänder vertreten. Jnteressanier und mannigfacher sind die Tracht ten der Perser und die ihnen sehr ähnliche der Tscherkessen. Von det Kleidung der Sojoten in Sibirien lernt man nur eine starke gelbe Jache kennen. von derjenigen der Bewohner Bombays eine Kopfbedeckung, die bei minder verschw.'nderischer Verwendung von Gold in den Stickereien einem deutschen Spienbürger als Hausmütze diene? könnte. Als Tracht eines Senegambien-Negers wird uns ein langes, blaues Hemd aus Wollstoff vorgestellt, das mit weiter Figurenstickerei versehen ist. Eine beiond:re Abtheilung ist den Kopsbedek. kungen centralasiatischer Völkerschaften gewidmet, bald sind sie runde, bunte Wappen, bald turbanartige Stücke mit besonderem Scbutz für die Ohren. Den Rest der Ausstellung bilden die von beiden genannten Familien zur . Ver fügung gestellten .Prachtgewander aus dem 15. 'bis 17. Jahrhundert. Da ist di? Clamis des Matthias Corvinus aus geschorenem Rothsammt, die Clamis des Palatins Eszterhazv.. mehrere kostbare Sammtröcke mit Applikationsstickerei in Gold und Silber, der Krönungsrock und der Krönungsmantel Leopold l aus dem Jahre 1655, beide in weißer Snde mit Goldstickerei, der rothe, goid. besetzte Mantel, den Johann Sobiesky in der Schlacht vor Wien gegen die Türken trug. Hier ist auch der dunkeb blaue Brautrock aus gemustertem Sammt zu sehen, den Katharina von Brandenburg bei ihrer Vermählung mit einem Fürsten Vötblen uin die Mitte des 17. Jahrhunderts trug, sowie der Brautrock und das Mieder der Gräfin Tvkölv. die um dieselbe Zeit einen Fürsten Eszterhazy keiratdet. Es ist gleichfalls ein blauer Sammtrock mit Silber. Gold und Korallen verziert, aber recht geschmacklos nach heutigem Be griff; der Rock ist von einem wahrhaft abschreckendem Umfang, wie er durch die selige Kxwoliue'nie hervorgebracht werden' konnte. Ganz ebenso abscheulich ist eine Brokatrobe mit Chemllebesatz; sie fällt allein dadurch auf, daß sie in der Hüstegegend mit überstarken Polstern versehen ist. die an eine erst kürzlich wt zer verschwundene, aber lange in Krast zmtir Mode ähnlicher Art stark er innert. Ei fjftrnes Corfett veran schaulicht die llnvk.iuemlichkeiten. denen sich die Frauenwelt im 16. Jahrhundert znterwerfm mußte, wenn sie nicht auf :!ne schlank Taille verzichten wollte. Zluch die Schuhmoben Orderten manches Opfer an Bequemlichkeit, somohl die .schmalen und langen Schuabelschlbe des 15. Jahrhunderts, als auch die höchste!;iz: Fußdelleiduna, die bis ins 1. Jahrhundert Mode war und in unserer fteit in etwas abgeschwächter Form wiedererstsud. Welche Qualen müssen die vornehme Wmen erduldet laben in den Schuhen, die vern und hinten auf etwa vierzolligen Stelze standen oder die jn der Mitte auf einen auch nschhöheren SMum gestellt waren. Die Weckendes 17. Jahrhunderts schwärmen natürlich auch lt Absähe und zeheu überaus auf so dicken itäUlit baß der Schuh und der Fuß ungnein ungeschickt aussehen. EÄön un) geschmack. voC ist. die Herrentracht .r Rococo. zeit, was nach ihr kommt, jst stets Lgd philiströs. Äö der Ausstellung der beiden Fürsten sind sch die außeror deutlich reichen Kostüme der Laiu'er, Postilloue und Lelbhusart der weitlicheu und kirchltch?u Fürsten beach. jeuswertb, sie gehören Au vun rfjchsten und .schölisten, oas die Ausstcllukz enthält. . '''i ' " 'iii i i ii . TaS tottern. In cherrorrageudem Maße wendet sich das , ärztlicke Interesse in neuerer Zeit ,dem Stottern zu, als dessen Urfache man vielfach organische Fehler der Sprachorgane an,iuse'.)en geneizt ist. Es sind jetzt gerade 50 Jahre, daß die Chi' rurgie , schon einmal versuchte, in die Therapie des i Stotterns einzugreifen: Der berübmte Berliner Chirurg Dies-
senbach glaubte das Uebel durch das Ausschneiden eines keilsörmigen Stückes der Zungenwurzel heilen zu können. Es war ein ganzer Mißerfolg, der'dicsen tollkühnen und unberechtigten Verfnchen schnell ein Ende machte. Ieh; ist es eine der modernen Zweigwissenschaften der Chirurgie, die RhinoLaryngologie, welche die Heilung des Stotterns übernommen hat. Eine Anzahl Specialärzte dieses Faches: Dr. Berkhan (Braunschwcig), Bresgen (Frankfurt am Main), Winkler und Schäffer (Bremen), Bloch (Freiburg), Kafemann (Königsberg),, haben durch statistische Erhebungen festgestellt, daß gewisse Erkrankungen des Rachens, des Ohres und der Nase sich unter Stotterern weit häusiger fiuden, als unter Normalsprechenden. So finden sich z. B. gewisse Unregelmäßigkeiten in der Bildung' des harten Gaumens (muldenfurmige oder schifsskielartige Erhohung desselben) und in derZahnordnung (unregelmäßige, schiefe Zahnstellung) bei etwa 30 40 v. H. unter deo Stotterern. Mindesten? ebenso hausia finden sich
bei diesen Störungen des Gehörs. Die größte Bedeutung kommt indessen den Erkrankungen des Nasenrachenraumes zu, d. i. des oberen Theiles des Rachens, der vom Schlundtheile desselben durch den weichen Gaumen abgeschlossen ist und mit der Nasenhöhle in offener Berbindung steht. An der Decke dieses Nafenrachenraumes, unmittelbar an dem Schädelgrunde, sitzt die Nachenmandel, deren krankhafte Wucherungen die sogen, adenoiden Vegetationen bilden, welche sich bei Kindern weit bäustger sinden, als sie vermuthet und gesucht werden. Sie bedingen bei hochgradiger Ausbiß dung, die nicht selten ist. eine Verstopsung der Nase, so daß die Athmung durch diese unmöglich wird und ausschließlich durch . den Mund erfolgen muß. Diese adenoiden Vegetationen sind zweifellos eine häusige Ursache für Störungen der Sinnesorgane bei Kindern, wie der Nase und des Ohres, aber selbst auch der geistigen Thätigkeit, denn sie verlegen auch den freien Weg zwischen Nase und Gehirn, welcher für die Funktion des letzteren nicht ohne Bedeuwng ist. Thatsächlich hat man nach Entfernung solcher Gewächse bei Kindern, welche vorher in der Schule auffallend zurück geblieben waren, eine Besserung ihrer Sinnesthätigkeit, auch ihrer geistigen Regsamkeit festgestellt. Solche adenoi. den Vegetationen finden sich nun bei Stotterern in einer so häufigen Zahl, daß sie unbedingt in einen Zusammen hang mit dem Uebel gebracht werden müssen. Kommen sie bei sonst gesunden Kindern bei 7 bis 10 v. H. derselben vor, so sind sie bei 40 bis 50 v. H. nter den Stotterern beobachtet worden, nd sie bedingen bei diesen vielfach ja eine so hochgradige Verstopfung der ??ase, daß deren Folgen selbst dem Laiensinn auffallen. Dazu kommt noch, daß diese Gewächse sich in einer unverhältnißmäßig großen Anzahl von Fällen ge einsam mit einem oder mehreren jener vbengenannten anderweitigen Abnormi täten oder Krankheiten finden. ' Diese Thatsachen lassen es als unbedingt nothwendig erscheinen, beim Beginn der Sprachstörung schon im frühesien Kindesalter eine genaue Untersuchung der Hals- und Nasenorgane vornehmen zu lassen, denen man eine weit größere Beachtung schenken sollte, als es gegenwärtig geschieht. Dr. Schäffer in Bremen berichtet auch, daß er stotternde Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren durch Operation adenoider Vegetationen von ihrem Sprachgebrechen befreit hat. Mögen nun auch vielleicht diese Erkrankungen der Nase nicht W unmittelbare Ursache des Stot terns sein, sie begünstigen sicher die Entstehung desselben oder verschlim mein es; nach Beseitigung dieses Uebels wird sicher daher die päda gogische Therapie des Stotterns als viel wirksamer und erfolgreicher gestab ten. Religiöser WahnfinNf Ueber das gräßliche Ereigniß vo? Rkzzo'uso, wo eine ganze Fgmilie zz gleicher Zeit dem religiösen Wahnsinn verfiel, wird von einem römischen ' Cor respondenten geschrieben : Es war ein, kalte Winternacht, der Schnee wirbeltt m dicken Flocken durch die Luft und du ganze Landschaft war mit Schnee b )$öt, als gegen zwei Uhr die Einwoh. zer'ves fiziliaischen Städtchens Mez zojuso durch wildes Geschrei aus den Schlafe geweckt wurden. Durch bei Achneesturm draußen salz man sün tzTckte menschliche Wesen wie Gespenstes tzahinhuschen und nach eine? Kirche eilen. Das Geschrei der Wahnsinnigen den es handelte sich um die plötzlich verrück gewordene Familie Caldesi rie! bald die Nachbarn und die Polizei her bei, die mit schwerer Mühe die Wahn, sinnigen fesselte und die drei Mädchel im Haufe von Verwandten, die zwv Höhne bei ihren schwerkranken, gleich falls' wahnsizzniaen Eltern unterbrach ten. Während am barauffolgenh Morgen die Behörden von Mezzojus, die nöthigen Schritte thaten, um dii Kranken sohald als möglich in's Irren. Haus von Palermo zu schicken ein, Absicht, deren' Ausführung natürlich iinc gewisse Zeit in Anspruch nahm verbreitete, sich fn. iSjadicheii 4 ei röcht, die Caldesi eine bisher unbe schostene und brave Familie sei sammt, linbi sonders vpn hösen Geisim besessen. Jedoch weigerte sich die Geist, ljchkcit, trotz der Bitten , der Bevölke-. xun'g, den Cxossjssnu. vorzunehmen. Genug, um Mitternacht , des nächster Tage? " weckte ,die bei den Verwandte, untergebrachte Lucia Caldesi, ein 17jiih riges graciöses Mädchen, 1 ihre Umge
buna und verkündigte mit dem Ausdrui j der Verzückung, Gott habe ihrem Bru der Biago endlich Gnade erwiefefl. Da i -raus nahm sie sich die gylhenen Ohrgb bange aus den Ohren, hing sie als Ge ' lübde an einem Heiligenbilde auf iml rief ihren Verwandten zu, alle zusam men möaen nun iu ihrem Bruder aehen ::'i-r::y. -
oen Gott yave genesen lassen.', e uu wissenden sanatischen Bauern gehorch ten und unter Anführung von Lucia be gabm sich Alle zuerst zur nahen S Äicolo-Kirche wo sie niederfielen unk beteten, und alsdann zum Hause dn Familie Caldesi. Mit dem herrisches Rufe : Auf die Knie ! Meinem Bit der ist Gnade widerfahren!"" drang du Wahnsinnige in die Stube der Elterr ein, riß Vater und Mutter aus den Bett und auf die Knie und ergriff da rauf einen schweren Holzschlägel, mi! dem sie den Kopf des gefesselten mahn sinnigen Bruders bearbeitete. Als. dn Unglückliche unter der Wucht der furch terlichen Hiebe zu Boden gestürzt war loarf sich Lueia in ihrer Raserei üb den Sterbenden, riß ihm mit den Zäh neu die Augen aus und verstümmelt, ihn 'auf das Entsetzlichste.. Niemani von den Anlvesenden wagte die Rasendi in ihrem fürchterlich? Werke zu hinden und den Unglücklichen zureiten. In zwischen hat die Polizei alle Personen die der Schreckensseene beiwohnte ohne einzuschreiten, verhastet. Das Krokodil.
Ueber die Lebensweise des in Ost afrika einheimischen Krokodils theil Emin Pascha und F. Stuhlmann einig, interessante Beobachtungen mit, die si theils an der Küste, theils auf ihre. Reise in das Innere des Festlandes zl machen Gelegenheit hatten. Währeni es von dem Alligator bekannt ist, das er unter Zuhilfenahme von Laub unli Zweigen ein Ziemlich großes Nest hev stellt, in welches er seine Eier legt, fan den die Verfasser in Uebereinftimmunc mit den früheren Beobachtungen eines anderen Forschers (Völtzkow), daß das afrikanische Krokodil den Eiern eiln weit geringere Sorgfalt zuwendet. . Zu: Eiablage sucht es eine trockene, sandigi Stelle am Ufer oder auch auf ein Sandbank inmitten eines Flusses auf säubert sie, indem es sich mehrmals in Kreise dreht, von Pflanzen und leg' dann die Eier in einer Anzahl bis zl neunzig und hundert Stück in vier bis füns flache Gruben, die es ini Boder ausscharrt; bisweilen stellt es nur eim Grube her, in welche dann die Eier it mehreren Lagen über einander abgelegt werden. Eine Brutpflege der Art, das das Krokodil sich auf die Eier setzt. findet nicht statt; nur mit Erde werdev die Eier bedeckt. Im Verlause vor durchschnittlich, vierzig Tagen komme sie zur Entwickelung. Zu einem günstigen Gedeihen ist et erforderlich, daß weder die Feuchtigkeit noch der Regen erheblich ist. . AuS diesem Grunde geschieht die Eiablage ir der trockenen Zeit, und da die Wstte rungsverhältnisse in den verschiedenen Gegenden von einander abweichen, legen auch die Krokodile der verschiede nen Landgebiete chre Eier keineswegs zu derselben Zeit. Am oberen Nil z, B. geschieht dies im Gegensatz zu den Küstenstrichen südlich vo-n Aequator erst nach der großen Regenzeit. Be. sonders bemerkenswerth ist noch eine andere Beobachtung Emin Paschas, über die bereits A. v. Humboldt be. richtet hat; es ist dies der sogenannt Trockenschlaf der Krokodile. Wenn du regenlose Zeit sich einstellt, so versiegen einige der Nilzuflüsse ganzltch. und den Krokodilen ist ihr wichtigstes Lebens, element entzogen; dann verkriechen fit sich in den Schlamm und kommen erst lmeder zum Vorschein, wenn die Regen zeit und damit günstigere Lebensbediw gungen wiederkehren. Gedanrensplitter. Es gibt Männer, die nie zur richch gen Zeit sprechen, und Frauen, die nie zur richtigen Zeit schweigen können. Die Phrase und die Lüge sind Zwil lingsschwestern. - ' Wie viele Mühe geben sich die MenschV um einen Kleinen groß zu machen, noch mehr Mühe jedoch, un; einen Gra ßen klein zu machen.! . Dex Idealist sieht, wenn er sich! be. geistert, goldene Berge, der Materialist begeistert sich, wenn er Berge von Gold sieijL. Die Verbreitung d et Sprachen. Im Anfang dieses Jahr Hunderts gab es 0 Millionen Menschen, die englisch sprachen. Sie veo theilten sich hauptsächlich auf Großbri. tannien und Jrsanö. Französisch wurde, damals von 31$ Millionen Menschen gesprochen, deutsch von, 30 Millionen, russisch von 31 Millionen, spanisch von N Millionen, italienisch von 15 und portugiesisch vön 7j Millionen. Von den 163, bü0,000 Menschen,, die dies sieben Sprachen redeten, waren die englisch Sprechenden ' noch nicht ganz 13 Procent, spanisch sprachen 16, deutsch 18,4, russisch 18,9 nd franzosisch 19,6 Procent. Diese Bevölkerung ist gegen wärtig bis auf 400 Millionen angewachsen, von denen 125. Millionen englisch sprechen so daß die Zahl der eng? lisch Sprechenden sich von. 13 bis zu 31 Procent vergrößert hat. Deutsch wird jetzt von 70 Millionen gesprochen, fraw zöjisch sprechen 50, russisch 70, spanisch 40, italienisch 30 und portugiesisch ungefähr 1 13 Millionen Menschen. Tu englische Sprache hat also die weitaus ? roßte Verbreitung und gewinnt jähr . ich mehr an Ausdehnung. In Nordainerika und Australien wird ausschließe lich englisch gesprochen, in Indien faßt das Englische immer mehr festen Fuß und ebenso in Egypten, wo es die fran zöjche Sprache bald ganz verdrängt ha. den wird. ' ? - . &J TUnerwärteter Eindrucl Professor dr, Kunstgeschichte: Stt habea den Dom zu Florenz mit eigenen. Augen gesehen. , Ist Ihnen beim. Ein tritt zu dieser , an baulichen Schönheiten ausgezeichneten Kirche nichts Besonderes aufgefallen?" Zögling: Gewiß, ' iderr Professor, eine junge, durch ihren edlen Körperbau bestrickende Englän derin! MiMm&M.
,,,,,,,,, tff(.t Ossi: J3f. 60 Hfl Hyio Straß,. Ossiee . Stunden ; 910 Uhr Vormittag. 24 Uhr Nach ittog. Wohnung: Ecke Broadway .Lincoln Av. ET Telephon 848. .. 0.C.EVBETS, Dentsyer Zchn Arzt, 81 Nnd PstlMnz Lkaß , i , XZT Cal toirb csf Onnsch angetvanbt. Dr. Haberlw, QeutscheV Arzt, Zto. 767 OÜd Ost Oft., Kcke Lincoln Lane. ?rchftund : S bU 10 Uhr vormUtag. Gest Qasbington u. Tennessee (Lorraine Block Zimmer 4, & 6. prchftunde: entagen 3 btl t Nbr ich, z 7blS8Nbrbkndk. n Sonntagen i bi lt Nh,orge. S-l,pdo ZtO. Dr. C. H. Abbett, Office: tlu 01 V Virginia Nvenue. Wohnung: j 8 Vermont Str. 3ndianaoli,Snb. Dr. j. U. Churchill, Office: 002 Oüb Okeribkan Q traft:. Offieß. Stunde: 10 Vorm., 14 Nachm. 78 Vbds. tZT Telephon 52. Feeb, M. Müller, (Rachsolger von George Müller.) VpoSysSs?. Vte stttitnüs esa Vezpwz ,schlett w ,e?lsftzn sachnfiSÄttzn OeZZ OSdvest SS, de, Q2 ttafbltsäion n. 00 Cie. Barlun'ö Apotheke, N.a-a MaffachusettZ Ave. u. Perusir. e lnfle de a?sachnsUI . Dex, Frt sche a ue i tn. üeoepto werden sorgfäMg angefertigt zu den niedrigste Preise. . gyarles ß.Varnn, Mgmth. 2eldo ?SS. l?. WU1. Pantzer, VpvSysSsV. Frisch, Orxui. LUßig Preis,. Nkzepttn besondere Vsrgsall. -SÄ E3tQ 3afbinftton (Ztr., itt kern Brtilftail. Ni b, ?.. 7" Die einzig ,sthk ,n Stadt, welch, die acht ,et. Gefen ! Äefen ! Ratnrgal.Hch.Öefen. Charter Oak-Oefea nd Knchenöfen. N. & D. Wrsnght Steel Range. Hovt Ventilator Base Bnmer. Billig? Preise. Mi Mne Gesahr für das ade!. v Der unterseeischen Telegravhie droht, wie der Tägl.' Rundschau" von einem technischen Acitarbeiter geschrieben wird, eine große Gefahr aus Mangel an Guttapercha. ' nickt nur dem besten, fondern eigentlich einzigen Einwirkung des See' waers aus die Dauer widerstehenden Jsolirungsmittel. , In Folge der in's Riesenhaftel gewachsenen Nachfrage der letzten Jahrzehnte habe der Mensch ir. den wenigen Gegenden, welche die Gut taperchabäume liefern, derart aebaust. einen solchen Raubbau getrieben, daß ' , i r.t: r. . . 1 1 . ' , ' gegenioarrlg oereiis VUilapercya ernep Güte, wie sie zu den unterseeischen Ka. beln erforderlich, nicht Äiehr zu, haben ist. Was man auS der ostindischen Inselmelt erhalte, sei verfälschte Waare. Guttapercha aus guten Baumarten, ver wischt mit dem Harze minderwerthiger Sorten oder nicht gehörig aüZgewachsener Bäume. Die Lage sei so bedrohlich, haß die beiden, französischen Gesellschaf' ten, Welche ZU? Bewerbung um die Herstellung , eines neuen Kabels zwischen Frankreich und Algier ausgefordert wa ren, auf die Betheiligung an dem Um ternchmen verzichten mußten, weil fit außer Stande waren, den Bedingungen für die Verdingung zu entsprechen, das heißt, tadellose Guttapercha zu liefern. Unter diesen Verhältnissen sei an dem geplanten i B au der Riesenkahel zwischen Amerika und Australien,, hezw. Asien, das heißt an di? cholleuduyz des Welt. Teleg?aphe,nyetzes, kaum zn denken Bisher feien auch alle - Versuche, einen dieselben Eigenschaften wie Guttapercha ausweisenden Stoff zu finden, vergeblich gewesen. DaS einzige Mittel bitdt wohl der planmäßige Anbau der Gud taperchabäume in den Gegenden, lya dio selben out gedeihen, das beißt auf du curnoiicg WlJ, p, ' t. ' r x. . i. t ' Mimk
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