Indiana Tribüne, Volume 14, Number 167, Indianapolis, Marion County, 7 March 1891 — Page 1

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GNSssseNeH. - Seitdem in Massachusetts das Trin ken im Stehen am Schanktisch verboten i? und der Besucher einer Wirthschaft sich zum Trunke gemachlich am Tische niederlsssm muß, hat, wie die Law und Order Liga von Boston ringeftehm muß, die Zahl der Verhaftungen wegm Trun kenheit erheblich abgenommen, in acht Monaten um 1333 gegen die gleiche Pe riode dtS Vorjahres. Die gute alte Mode bewährt sich noch immer. Langes Stehen macht wacklige Kniee.

Die Farmer zeigen sich, wie voraus zusehen war, in ihrem politischen Auftreten in jeder Beziehung reaktionär, ganz besonders in der Temperenzfrage. In der Legislatur von Kansas, in de ren Unterhaus sie die Mehrheit haben, vereitelten sie allein die Annahm; des Antrages, daß über das ProhibitionS Amendement zur Staatsverfassunz noch malz abgestimmt werden solle. Dagegen hatten sie es in Minnesota beinahe dahin gebracht, die Volksabstimmung über einen Prohibitwnszusatz herbeizusühren. Auch in den beiden DakotaS haben die Vertre ter des Bauernbundes sich als die eifrig sten Verfechter der Zwangsmäßizkeit er Wiesen. ES ist eine alte Erfahrung, daß daS billigere Geld das theurere verdrängt. Der Geldversandt nach Europa nimmt etvaS unanzenehm große Dimensionen an. Die Forderungen nach Goldbarren laufen im Schadamt so massenhaft ein. daß dasselbe von der Bchimmung des neuen Gesetzes Gebrauch zu machen be schlössen hat, v!er,CmtZ pr hundert Dollars im Umtausch zu berechnen. Ge ftern wurden einer Firma für 5600.000 in Goldbarren $UQ cxtra berechnet. Auch beräth man im Schatzamte bereits darüber, ob man den Umtausch m Goldharren nicht ganz verweigern soll. DaS sind die Folgen der wnsen SilberPolitik und des magenhaft: PcägenS von Silbergeld. Alle Bemühungen, das Werthv.'rhalrniß zwischen Gold und Silber zu Gunsten des Letzteren zu verandern, müs fen fehlschlagen, solange die Goldgkw'm nung von Jahr zu Jhr abnimmt, wäh rend gleichzeitig immer mehr Silber gefördert wird. Daß das thatsachlich der Fall ist, geht aus den neuesten Ausweisen deS MünzdireltorS abermals hervor. Derselbe veranschlagt, daß die Goldge winnung im Jahre 1890 um mehr als 53,000.000 gesunken, die Silbergewin nung dagegen um ungefähr $1 0,00-), 000 gestiegen ist. Durch die neueste Gescögebung der Ver. Staaten, welche einen sicheren Markt für 64 Millionen Unzen Silber jährlich schasst, wird die Silber Produktion voraussichtlich wiederum er höht werden, und die? wird ein aberma liges Sinken der Preise zur Folge haben. Schon jetzt steht Silber so niedrig, daß das in einem Dollar enthaltene ödelme tall nur noch 73j Crnts w rth ist. Ein Herr Wm. E. Blackstone von Chicago überreichte gestern dem Staats sekretar Blaine und dem Präsidenten eine Denkschrift als das Resultat einer kürzlich in Chicago zwischen Christen und Juden ftattgefundenen Conferenz. In der Denk schrift wird um die Intervention unserer Regierung in der Angelegenheit der rus sischen Juden nachgesucht, und vorgeschla gen, die russischen Juden nach Palästina zu schicken und den Juden das Land zu Überlassen. Ist schon die J)ee an sich lacherlich, so wird man noch mehr zum Lachen gereizt, wenn man zum Schluß der betnffenden Mittheilung liest, daß der Präsident den Vorstellungen des Hurn Blackgone sehr aufmerksam zuhörte un'z versprach, die Sache sorgfältig in EkWagung zu ziehen. Die Wiedergründung M jüdischen Reiches in Palästina ist eine alte, abge schmückte lacherliche und undurchführbare Idee, welche hmte nur noch Schwachköpfe hegen köanen. Der deutsche Jude ist in seinem Denken und Fühlen deutsch, der französische französisch u. s. w. Die Ja den denken nicht daran, nach Prlästina zurückkehren zu wollen und haben nicht die geringste Sehnsucht darnach, daß alte jüdische Reich wieder aufzurichten. Auch dürfte es keine so einfache Sache sein, daS Land den Türken abzunehmen. Hoffentlich wird sich unsere Regierung nicht durch Befürwortung einer solchen Kinderei lächerlich machen. ' . ! : :.i: : s lli " s "C M a. :::.;: mM li:' hü. :-n,f ' ii1 !;:;:,. i :. :i .in ,, i- ü- ;,: nwu'W:k : ; iiiin '.h-ih --Ay i : w-- ü -.ü ' !il ,,,,! 'i ' il:!,-:!:!,! ,1 ,:i ;:.:::,;:! : ;:::,!'! i: .-:ü!"!i; .,: '- , i,: ! ' . : ,"",,,,!,!, , . ill: ,. , ! . !!!

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und KoS'S Lymphe. Washington. 6. Mlrz. Jrn P:ov!denct hosvital wurde an zki Patienten mit ttachl Lymphe exoerlmkN' tlrt. Einer davon starb, der andere ist anscheinend vollständig turnt. Stephrn Morgan, bet Mann wklcher starb, hat'e die Schs!ndwcht mit starken Blutungin und die Aerzte sagen, er sei von vorn hnkin unrettbar verloren gewesen. Der Andere ist ein junger Matrose, der im Januar erkrankte, und welcher jetzt dt hauviet, vollständig gesund zu sein und einen riesigen Appetit ntw'-ckttt. Die Anzti wollen ihn jedoch nicht entlassen, sondern noch länger beobachten. Stesind reich und brauchen keine Angst zu baden. ?ew York, 6. März. Coronet; L?vy hat entschieden, daß die Beamten der New Haven & Hartford Bahn für daS Unglück im Hartem Tunnil verant' wörtlich sind und bat Haftbefehle gegen den Präsidenten, den Vittprüstdenten. den Echotzmeistsr, den Gmeraldirektor und alle übrigen Hauptbeamtm und Direktoren der Bahn erlossn. Depev sttllte heute $i5,W0 Bürgschost für fein Ekschetnen, VanderdZlt to it Um Bürge. Die meisten der Angeklagtm'wohnen in Connecticut, und der Coroner glaubt, daß sie sich auch ohne formelle Ausliefe rung siillrn werden. Ein Seitenstück zu dem Fall in West Virginia. Mmvdis. Tmn.6 März. DaS herzlose Gkbahren mehreeer WiScsnsintr Millionäre ruft hier große Entlastung hervor. Vor einigen Monaden schickte eine Milwaukeee Korporation etwa sich ztg Mann hierher, um in den SÜmpZen von Crittenden County eine Eä zemühle u betreiben. Dze L?ut:' thaten ihre Schuldigkett, aber die CAvagie hielt es für osrthetthaftkr, keiae Löne zu de zahlen, und schickte keinen Cent Geld da bin. Man üderluß die Lmte in den Sümpfen ihrem Schicksal, und die Fa miiien, welche die Armen im Noeden zu rückelassen halten, schriebe immervoUe Bmfe an die Männer über die Noth welche sie litten. Dnsklbea suchen sich so gut durchzuschlagen wie möglich und ha den die Cowpagnke vkrklaat. Dies ist freilich das Einzige, maS sie thu könn ten. Streik siegreich zu Ende ge führt. PlttSbur g. 6. Mäz. Der lange Streik der Bergleute im Monongah?la Thal hat mit einem vollständigen Stege derselben geendet. Heute beschlossen die BergwerkSdesttzer sämmtliche Forderun gen der Ausständigen zu bewilligen. Der Streik Hot zehn Wochen gedauert. Die Wahlen in Canada. Sieg der Regierung. Toronto. Ont.. 6. März. Die Consekvativen haben mit einer Mehrheit von 24 Stimmen gesiegt, dc8 heißt sie haben 24 Parlamentsmitglieder mehr ge wählt a! die Liberalen. Die? ist nun zwar kein sehr großer Sieg, der er ist dochZgenügend, umdke Stimmen füeveit' gehende GegensettiqkeitSvertkäge oder gar Anschluß an die Ver. Staaten für lange zum Schweigen zu bringe?. Ausland. Wie Afrika zivilisirt wird. Berlins. März. Da, .Tagblattveröffentlicht eineDeptschevsn Sansibar, des Inhalt daß Baron Wißmanndm Kibosch Stamm bestrafte, daß dabei 200 getödtet, 60 verwundet und fünfzig ge fangen wurden. Die Deutschen verloren zwei Todte und 15 Verwundete. Erbeutet wurden 60.000 Stück Rindvieh und eine Quantität Munition und Elfenbein. I Die Revolution in Chili. London, ö März. Deptschen von Chili melden, daß eZ den Insurgenten an Munition fehlt, und daß sie deshalb vorläufig keinen Angriff auf die Hauptstadt unternehmen. Präsident Balmaceda glaubt, daß er im Strnde ist, die Rebel l'on bild zu unterdrLckm. D er Kaiser und die Marsine London. 6. März Eine Berliner Depesche meldet, daß 18 der Regierung sehr darum zu thun ist, dZe Bewilligun aen füe die Marine im Reichstage durch zusetzen! Der Kaiser ist sogar bereit. Er sparnisie in der Armee um der Marine willen eintreten zu lassen. Sein Plan : Msmv .

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bestes, darln die Ostsee zu einem deut. schen Meere zu machen und Rußland jtde Gelegenheit zu . nehmen, dasselbe zu be herrschen. Oestreich und Italien könnten eventuell mit HUfe England da Mittelmzer beherrschen und so wäre Rußland al Seemacht ' vollständig kalt gestellt. Der Kais stößt jedoch aus Widerstand, so . B. bei Wtndthorst. Man glaubt, daß die AuSgadm für Militär und Ma rine schon ohnedies hoch genug sind.

A l s K 5 n i g ausgerufen. Belgrad, 6. März. Aklxander der Etste wurde heute otsiziell als König von Serbien poklamirt. Es fanden bei der Gelegenheit große, Galafelerlichkeiten statt und die Stadt war glänzendbeko rlrt und Abends, illuminlrt. Der neue König empfing da ganze diplomatische Corps. Wa.S der Gesandte Herbet t e ! a g t. Paris, 6. März. Da 19. Slecle veröffentlicht heute ein Interview mit Herbett.e den franzöiifchen Gklandten in Berlin. Dtkftlbe hat das Verfahren der Pariser Maler, welche in Stuttgart und München ausstellen, oder fich weigern, in Berlin auszustellen, für unlogisch erklärt. Er sagt, er fei bezüglich der Reise der Kaiserinnach Pari? nicht um seine An ficht gefragt worden, aber der ChauviniS muS in Frankreich fei verdammenSwerth und ein beffere Einverständniß zwischen Frankreich und Deutschland sei sehr zu wünschen. Herbette sprach sich sehr günstig über den Kaisrr auS. SchiffSnachrichten. Angekommen in : QueenStown: .Wyoming von New York. New York: .Lahn" von Bremen. Oissges. Die Backcr-Conventkon. Mit Berathung der Zusätze zur Ksn gitution und Abänderungen derselben ist man gestern Abend fertig geworden. Heute Morgen wurde eine Resolution angenommen, d, Inhalt, daß die Heftn.Fabrikanten Jleischmann & Co. AlleS thun um die Organisation der Bäcker zu sprengen und daß sie sogar die Verhaftung einiger Mitglieder verur sacht haben. AuS diesem Grunde soll der Boycott aus Neue von der Konven tion indoMrt werden. Beschlosst wurde, kine DankeS-Refo lution für die hiesige Bäcker.Union No. 18 für die freundliche Bevkrtdung der Delegaten. Beschlossen wurde die Konstitution in fünf Sprachen, nämlich : englisch, deutsch, skandinavisch, böhmisch und hebräisch drucken zu lasten. Beschlossen wurde, denPkan zur Grün dung einer Krankenkasse einer Urabstim mung zu unterwerfen. Al Delegat zur Konvention der Ame rican Fcderotion of Labor wurde August Delabar von New York gewählt. Beschlossen wurde die nächste Konven tion in zwei Jzhren in Baffalo abzuhalten. Schulratb. Gestern Abend war regelmäßige Sitz ung. Abwesend waren die Herren Con ner. Galvin und Löper. Der SekrekSe berichtete Über Ausgaben im Betrage von $26 962.27 für den Monat Januar; der Schatzmeister meldete einen Kassendeftand von $15 138 80. Auf Empfehlung des Ftnanz.Komite wurden Rechnungen im Bttrage von 5131.17 zur Zahlung angewiesen. Da Lehrer.Komite tzeilte Folgende mit und fein Bericht wurde angenommen : Wegen Krankheit beurlaubt sind: Emilie Schmuck, Frieda Metzner und LulaYouse. Bon der Abiturientenklasse der Normalschule wurden Mary Spiegel an No. 9 und Bertda Brnan an No. 2S anaestillt. Angestellt wurden Jenvke Graydon an No. 2 und Emma King an No. 14 Der Bibliothekar berichtige, daß im Februar 12,456 Bücher aus geliehen wurden. Das Blbllothek.Komlte ließ durch seinen Borfttzer. Col. Block, mittheilen, daß es für den Bibliothekbau hiesige und auswärtkge Architekten zur Mitbewerbung eingeladen habe und daß die Pläne von einem Sachverständigen geprüft werden. AuS den GerlchtSböfen. Superior Court. Zlmmer No. 1. Harry M. Spring'r gegen Norman S. Byram u. A. Schadenerfatzklage; in Verhandlung. IM ' I' i',1 i11' K

Grand Palace Hotel, 81 & 83 Nord Clark Straße, ChtoaffO' 4 Minuten dom Comthause Beide Plane. t OöchentUch HZ. Tageäfl Se aufwärts. Rtstaurt von Eomxignvn, früher Chef im Chi raga lud. Maßige Preise. Neue Hau. XST Schneiden Sie diese behusk Sherer u? kunsl au. Z?mmer No. 3. Ella C. Martin gk gen John D. Martin. Scheidung bewilligt. Ada Swan gegen Thomas Swan. Scheidung bewilligt. Samuel T. Mock gegen Wm. H. Smitd. Cchuldklage. Dem Kläger 5702.52 zugesprochen. Hulda M. Paulisch gegen William Paulisch. Scheidungsklage zurückgezogen. Crtmi nalgert cht. Frank Thorn erhielt wegen Einbruchs 6 Jahre Zuchthaus. Mattie Hollev, angeklagt das Kind der Alice Moöby gestohlen zu haben, wurde freigesprochen. Frank Taylor, angeklagt des Angriff mit der Absicht zu rauben. Der Richter hat den Fall in Erwägung genommen. Circuit Court. Anna EpardS gegen Will. EpardS. Der Klägerin die Scheidung und zwei Kinder zugefpkschen. Will. Mozley gegen Sarah Clark. Urtheil für $2 327.94. Jacob B. Dreßler gegen JameS CollinS. AuSweisungSverfahren. Spezielles Urtheil zu Gunsten de Kläger. Stehen McConnell gegen Margaret McConnell. Scheidungsklage; in Verhandlung. Salem Aleikum. Hofbräu. Vom VsSZavde. Dre Londoner wer: cyre dürste demnächst wieder ein Scandal Proceß beschäftigen, in welchem die be handelten Personen den ooeren Zehn--aufend-angehören. Sir . William Aordon '.Cnmminz, - ein Barvnet und Oberstlieutenant in der schottischen Barde, eins d:r drei Elite-Regimenter der britischen Armee, hat eine Injurienklage gegen fünf Personen, darunter Frau Wilson, die Gemahlin deS be kannten australischen Millonärs, angestrengt, weil sie ihn des betrügerischen iZartenspiels beschuldigt haben. Der peinliche, ohne Nennung der Namen und in allgemeineren Umrissen bereits, und auch von uns berichtete Vorfall ereignete sich im Salon der Frau Wil son, und der Prinz von Wales foll, wie eS heißt, Zeuge desselben gewesen sein,' weshalb ihm wahrscheinlich eine Rolle in den Gerichtsverhandlungen ange miesen werden dürste. Oberstlieute? aant Cumming ist inzwischen auf Halb' jold gestellt worden. AuS Westfalen meldet man: In dem Werk der Gesellschaft für Stahlindustrie- in Bochum wurden durch flüssigen Stahl 11 Arbeiter schwer verbrüht. Ein Gestell, auf welchem eine Gießpfanne mit 7 8000 Kilogr. flüssigem Stahl, ruhte, war zusam.nengebrochen, und die Flüssigkeit hatte sich auf die in der Nähe befindlichen Arbeiter ergossen. In Esterwege (Kreis Hümmlmg) herrscht furchtbare Armuth. In Folge des strengen Winters sind viele minder begüterte Familien aller Mittel beraubt und leben in bitterstem Mangel. Zur Theilnahme an dem am 31. Mai c in Witten zu veranstab tenden großen Sängerfeste haben sich bis jetzt gegen 40 Sängervereine aus Rheinland und Westfalen angemeldet Unglücklichem Sturze erlagen der Bergmann Jae. Gerläch in Oespel und der Maschinist Aug. Eisel in Werden. Aus Egypten kommt die Kunde eines interessanten archaologijjchttt Fundes. An demselben Ort, wo Brugsch Bey im Jahre 1881 seine berühmten Königsmumken fand, hat Herr Grebaut, Director der egyptischen Alters thümer, ein Grab von ungeheurer Aus. dehnung entdeckt, in welchem die HohenPriester beigesetzt sind. Dass-lbe befin det sich L5 Meter unter der Erdoberfläche und besteht aus zwei Abtheilung gen, deren obere noch mcht geöffnet ist. In der unteren hat man bereits 240 Sarkophage gefunden, deren ältester bis in die elfte Dynastie, 8500 Jahre vor der christlichen Zeitrechnung, zurück reicht. In dem Grabe befanden jich ferner 100 Papyrusrollen und einige große Bildsäulen der thebanischen Gotterdreiheit Ostris, Isis. Nephtis, zu welchen noch unzahlige Statuetten und Opfergeschenke hinzukommen. Erfreu, lich ist es, daß alle Funde durchaus un

beschädigt sind. Dre Oessnung der ode. ren Abiheilung wird in nächster Zeit unter der persönlichen Aussicht Herrn Grebauts erfolgen, welcher seine wichtige Entdeckung Erzählungen der Eingeborenen aus der Gegend von einem großen Grabe zu verdanken hat. ' Ter Fundort befindet sich in den Kalküls deslybischen Gebirges westlich von Theben in der Nähe von Tehr Bahri. -M n? - .!!.:;; P : '1 t- . ''(? i;;:;;',;::::.!1;;.!!! .iiiSti1!:;:'! ":;.. m I B . V.fl t ... h:'

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