Indiana Tribüne, Volume 14, Number 166, Indianapolis, Marion County, 6 March 1891 — Page 1

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MMssieLW. Von Berlin wurde kürzlich Herüber gekabelt, daß in einer Versammlunz vön Sozialisten Liebknecht tüchtig durch die Hechel gezogen wurde, weil .seine Familie ein Konzert der Patti in einem Lokale be

sucht hatte, welches unter dem Banne des Boycotts steht. Dazu bemnkt d:r in! New Jork erscheinende Musical Courier" Folgendes : Liebknecht war imm?r, ungleich vielen seiner vorgeschrittenen Brüder der Linken, ein Liebhaber der Mujlk und der schönen Künste. Der Pöbel hat sich immer als ein Feind der Kunst erwiesen. Man denke nur an die Vcrwüüunaen der Frei heitsfreunde in 1793 und 1871 in Paris. Oder um wnter zurückzugehen, anAt' tila, der mit seinen hunnisch? Horden eine Civilisation vernichtet?, deren Auf bau Jahrhundert? in Anspruch ge nommen hatte .......... Eine Nation ist zwilistrt im Verhältniß zu der Stuft, auf welche sie in der Kunst steht, und dieses V.'rfahren der deutschen Sozialisten ist ein böses Omen für die Sache der Musik, wenn jene je mals die Oberhand gewinnen sollten." Der Mustcü Curicr als ein Fachblatt muß natürlich Verstandmß für Musik ha den, aber wir wußten nicht, daß er eine Voreingenommenheit für eine bestimmte Sorte von Musik besitzt, nämlich für daS Blech. Was wir da dem genannten Blatte entnommen haben, ist nämlich ganz entschieden Blech und wir haben den Musical Courier im Verdachte, daß er von der Harmon'ls der TSae mehr versteht, als voi der Harmonie der Gedanken. Es ist freilich ziemlich gleichziltig, was der Musical Courier von den ozialwen denlt, und wir führen seine Aeußerungen nur als Beispiel an für den Dünkel und den Hochmuth, und mit PzrlauS für die Dummenhzi der Burgeoisie und die Sorte geistiger Nahrunz. welche ihr geboten wird. Begreiflich ist z'izar die Aeußttunz des Courier, denn da Kunstaenüsie das aus' schließlich? Privilegium der Wohlhaben den sind, so zirkulirt ein solches Blatt na türlich bloß in Kreisen, in wclchzn man mit Verachtung auf schwielige Hände siiht, und es ist doch ein so. moZiger" Gedanke, daß man besser ist als Jene, deren Lage dur, lur und immer nur lur (hart) ist. ES ift tvlrklich allerliebst voi dem Mu sical Courier, die Sozialisten mit den hunnischen Horden Attilas zu v rgleichen und Madame Jnteüs und Fräulein Sboddy wnden mit ihren rosaf;ipude? ten Händchen sichtlich Beifall klat schen, selbst auf die Gefahr hin, daß' der Weiße Glac; Handschuh zerr ff.', aber zwischen einem wilden, zum ersten Male mit der Zivilisation in Berührung kommenden Nomadenvolks und Lcutcn, welche mitten in der Zivilisation großgezogen, die Genüsse derselben entbeh ren müssen, weil die herrschenden Klassen sie zu ihrem Monopol gemacht haben, ist doch ein Unterschied, zum Mindesten ein so großer, wie zwischen dem Musical Courier" und einem wissenschaftlichen auf Grund sittlicher Wahrhzit redigirten Blatt?. Täuschen Sie sich nicht, H:rr Cou ritt"! DaS Volk Ist kein Feind der Kunst, ebensowenig wie Ihre Klasse die Kunst aus Verständniß protegirt. So Mancher in Ihrer Klasse schwärmt für die Kunst, weil eS fashionable ist, kann aber dabei keine Posaune voi einem PIc colo unterscheiden. Aber mein Gott, man hat's ja, man geHort ja dazu ! So etwa wie der gebil. dete Hausknecht singt: So B.sch.n Franzö'isch das ist ja gar zu schö?, 'ttrcs Äimadle" u. s. w. Da Volk im Gegentheil liebt die Kunst und weiß sie zu schätzen. Feind ist es Ilotz den Vr hältmssm, welche die Kunst zu emem Pri vilegium Derer machen, welche daS in Konzerthallen und Opernhäusern nach Thalern berechnete Eintrittsgeld zahlen können. ES ist bloß so lange ein Feind der Kunst, als sie ein Privilegium bcson derer Klassen bildet. Die deutsche Kunst wird nicht untergehen, wenn die Sozia listen die Oberhand gewinnen, sie wird vielmehr Gemeingut des Volkes werden, und sich zu ungeahnter Höhe aufschwin gen, sie wird aufhören aristokratisch" zu sein. Wenn Sie dies aber auch nicht begre! sen, vielleicht sogar' naserümpfend' so etwa? wie plebejische Kunst" in den Bart murmeln, so könnten Sie doch so ehrlich, oder wenn, Sie wo?en, so klug

sein, zu begreifen, daß der Tadel, welcher Liebknecht zugemessen wurde,' nicht dem Umstände entsprang, daß er ein Kon zert der Patti besuchte, sondern daß er dasselbe in einem unter dcm Boycott stehenden Lokale besuchte. Freilich, wenn Sie daS begriffen hat ten, dann hatten Sie das geistreiche Blech nicht blasen können. DWhMnäriSten r Iwd W!traustS?,5. Fäe Jnttana: TeübeS Wetttr; Re L'N oder Schnee, gleiche Temperatur.

Vom Felde der Arde i t Vittburg. 5. Mär,. Der Streik der Bergleute den Mwongadela Fluß entlang wird vahrschzinliÄ am Montag zu Ede gehen. Die ArrgVertthtstbk? vkrden die Fordttunaen bklviöiakn. Chicagos MZ:,z. Die Kaniraktiren haben die Fardkru'kgtn dir Carpenter um Lshntkhözuna wiederum abkkwnsen. Sie sage.i sie hätten einen Fand von 517 5Q0 aufzedracht. um Leute van auSmZet hierder j i drinzen. Da? Cxecutw.Eomite de? Direktoriums der ÄuZstlluna hat beschlossen, die Forderungen der oraaniftrten ArbeZter d'wffz der Arbeiten fSr die Ausstellung j j bewilligen. Sid irien in Amerika. New York.6 März. SikbenBöh. v;en. Ncht von einer biestgen Agentur In G:esnwicd Straße für Sisenbahnak' tiMtn in West Virginia argzwordkn wurdep, haben einen BkUs an ine hie sie böhmische Zeitung geschrieben, mU cker stch Kit ein Kapitel auö der Ge schichte der fJaoern liest. Na5)dem die Llute ver E senbahn van New Vsrk nach PocahonkaZ aedracht worden waren, mußten sie drei Tage lang zur AlbeitS stlt? marschiren. Sie wurden von de w.ffa;t.'n Leuten zu Vfkrde begleitet und vßten härfiz trotz der Kälte, dmch Wasser trafen. Wee u rpsaniren wrgte, wurde auf den Kopf geZchwaei. Ihre Kuffer wurden ih n erst einen Ma at später zugestellt, als sie schon ganz mit Llulen btdeckt waren. i N zhruno. ehltl:e sie dtti Mal jeden Tag schwär z n Kass e und Spkck. niemals etwas Anderes. Die Arbeit daurrt von 5 Uhr Morgens bis spät in die Nacht. W krank oder ermattit ist. wird zur Arbeit g!vrLg:lt. Meld rdawn die Leut richt. Sie müssen Sgaorrn r eimen, für welche ihnen doppzite und dreifae P:eise gerechnet werben, so daß sie stets h der Schuld der Comvagni? stehen. Am 18 Januar suchten zwei Männer zu fliehen Sie wurden wieder eingefansen, maßten zur Strafe ein großes Boot durch eiSkalt'.S Wasser ziehen, daS ihnen diL zur Hüfte reichte, wurden dann geschlagen bis ste auf den Knieen um Gnade baten und wurden Nachts mit Ketten gefess.lt Als einmal die Leute die A'beit verwei gerten, bis man ihnen ihre Koffer ausliefere, wurde ihnen gedroht, daß man sie wie Hunde nikdtrschuß:n würde. .Wir wurden heißt eS in dem Briefe, .wie Sklaven verkauft. Giebt es keitle Hilf,?' Ein bekannter bSdm'.scher Schriftsteller mit einem BeglaubizungSfch:eiden de GouvernSkS versehen, reiste nach West Virginia ab, um die Sache zu untersuchen. Der Chlcagoer Turnerftreit Chicago. 5 Mär,. Die Mae Turngtmelnde hit dieVermittlungSver suche des Turnvereins .VotwärtS abge lehnt und gegen daS Urtheil der Sus ptndirung bet dem Bororte applllirt. Ausland. Statistisches über Koch'S Lymphe. Berlin. 5. März. Eine offizielle Statistik übe, die Refulkati der Behond lung mit Ksch'ichtr Lymphe ig von der Regierung veröffentlicht worden. Die selbe erstreckt fich aus die Znt von Mitte November lt Ende Dezember, und weift im Ganzen 2172 Fälle auf. AlS geheilt werden von innerer TüberkulostS be richtet 13 Fälle", als bedeutend gebessert 171. als gtdessert 191 und 4C endettn mit Tod, Von äußerer TüberkulostS erden 15 Fälle als geheilt, 148 als bedeutend ae bisszrt, 237 als gebessert berichtet und 9 endeten mit Tod. Diese Statistik - ist noch nicht vollständig. Der Erfolg des Mittels hat alle 'Erwartungen übertroffzn St t eng i Paßrk g u la H one n. Berlin, 5. März. Ein deutscher Beamter visttlrte heute alle Eisenbahn züge, welche in Avrkcourt und Alt rnünperol an der sranzöfischen Grenze an

kamen, und besichtigte die Pässe der Reisenden. Fast' sämmtliche' Passagiere der dritten Klasse wurden an der Weiter reise verhindert. Viel Reisende wich, selten ihre BilletS um über die Schweiz nach Süddeutfchland zu gehen. Andere reisten über Kö!n.

Der Dreibund. R o m. 6 März. I ? der italienischen Kammerfand heute eine Erklärung Di RudiniS. daß Frankreich und Italien die zwischen ihnen bestehenden sreundfchaft' lichen Beziehungen zu besestigen wünschten, lebhaften Beifall. Dt Rudini erklärte ferner, daß der Dreibund den Europa'Frteden sichere, da die Verbün dcten allen Grund zu einem Konflikte zu hkdin suchten. Er beahstchtige keineswegs die BV, welche Italien an den Drei bund knüpfen, zu lockern oder zu lösen. London. 6 März. Der Wiener Kiirrespondent der Times" schreibt, er habe auS vertrauekSwÜrdiger Quelle er fahren, daß in der letzten Zeit zwischen Berlin. Wien und Rom gepflogene Unter Handlungen die Erneuerung des Drei bundeS sicherten. y Ein Sozialtstenkongkkß. Brüffel. 6. März. Die belgische Arbeiterpartei hat alle auswärtigen Ar beiterorzanifationen zu einem interna tionalen sozialistischen Arbeiterkonareß ein.ieloden, der am 13. August in Brüssel eröffnet werden soll. Man erwartet De legaten aus allen europäischen Ländern. Ansprachen in englischer, franjösischtr und deutscher Epeache über die Lage der Arbeiter und den Fortschritt des Sozia llZmuS werden ehalten. Man w'rd Über legislativen Schutz der Arbeiter, daS Richt der Organisation.' Streiks, Boy. coit. Cooperation und die Stillung der Arbeiter zum MilitaeiSmuS verhandeln. Die Einladung schließt mit den folgenden Worten: .Die Absicht dl Kongresses ist ein fester Entschluß, daS ganze Prole tätigt vollständig zu emanzipiern.. Allerlei. . KSiig Leopold von Belgien ist sehr ungehalten darüber, daß. der Senat der ,-. ...i'-. n'...,..- nV,U; '! ' .. .(,. i.. t.;.li;' '!-. Ver. Staaten de Brüsskler Vertrag ur Verhinderung der Sklaverei in Afrika verworfen hat. In Chili stehen die Geschäfte fast vollständig still. Ebenso ist der Elfen. bahnverkehr vielerorts gänzlich einge stellt. Die Nationalliberalen in Gaeste münde haben beschlossen, Fürst BiSmorck als ReichStagSkandidat auszustellen. Der Präsident dek elsaß lothrin gischen Landtag hat bei dem Kaiser um eine Audienz nachgesucht, u Vorstelln gen gegen die strengen Pzßregulationen zu machen. Die sranzöstschzn CSampagnerfa brlken haben den Preis ihrer Fabrikate um 12)5 Franks per Dutztnd erdödt. (Da ist sehr hart für die Mihrzahl unse. rerLtser) Der katholische Bischof ReeveS in Irland behandelt die Anhänger ParnellS ebenso wie Excommunizirte. Helena Morkovic und Helena Kinlanin. welch in 1832 einen Anschlag auf daS Leben des Köniz Milan machten, wurden im Gefängniß zu Belgrad er drosselt. Eine Untersuchung wird vor genommen werden. Schiffsnachrichten. Angekommen in : Liverpool: .C!ty of Berlin' vsn New York. New York: .Pennsylvania- von Glasgow, .Slavonla von Hamburg. L i z a r d. Pzfstrt : .Saale von New Vor? nach Southamptsn und Beemen. Baltimore: .Stuttgart" - von Bremen. Southampton: .Saale von NemVsrk. Glasgow: .Scotla von New Dork. Gz ssi SS S. 'Die Arbeitssperre. Ii Bezug auf die Arbeitssperre ist nicht viel Neues mitzutheilen. Die ersten Benifit an die Mitglieder der Brüder fchaft der CarpenterS wurden gestern be zahlt. Verhiirathete Männer erhielten 56. unverheirathkte $5. . Der Sekretäe der Brüderfchaft P. I. McGuire schrieb von Philadelphia auS einen Brief hierher, worin er die Arbeiter ermähnte, in dem Kampfe um den Acht stundentag fest auszuharren. x 0- Nächsten Montag Abend begin nen in der Tomlinson Halle die VortrSge der Frau Dr. Longshore Potts und in

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