Indiana Tribüne, Volume 14, Number 164, Indianapolis, Marion County, 4 March 1891 — Page 3

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Mau mit Mi grauen. Ksman dos M. S. Drsddo . CSfoitfcÄUJift.i A?er. veöenken Sie. ich kann nur meine Meinung aussprechen. ' Es ist em dunkler Fall, es ist, nicht l eicht, zu sagen, ob daS Gehirn verletzt ist." Aber, um Gorteswillen, feien Sie auzrichtig !" Nach meiner Meinung ist wenig Aussicht auf Genesung da, - Jsck Cöicot athmctechnier. Sagen Sie mir. wke daS UngMck geschehen i sagte er, indem er sich auf einen Stuhl niederließ. Sie waren im Theater, wie Sie sagten ?" Ja, uns ich chabesiss, aufgehoben. Die Leute waren zT'-Mchrven dazu,Gerard erzählte MeS. was er wußte. Jack Chicot horchte, ohne eine Miene zu verZieheu. Er wußte schon das Schlimmste und die Einzelnheiten konn tcn wenig Unterschied machen. Ich sagte eben, daß nach meiner An ficht wenig Aussicht vorhanden ist," sagte Eerard sehr ernst, a??er ich sagte nicht, dah der Fall hoffnungslos sei. Weun ich da glauben würde, so würde ich nicht so dringend wünschen, ihn zu behandeln. Ich bitte Sie um die Erlaubnih dazu, weil ich- die Hoffnung habe eine schwache Hoffnung, wie ich gestehe sie wieder herzustellen." Zack Cbicot sah ihn plötzlich erstaunt an. Sie muffen Ihre Kunst außeror deutlich lieben, um so besorgt zu sein um die Frau eines Andern," jagte, er. Ich liebe meine Kunst und nichts Anderes." Nuu, thun Sie Alles, nm sie den Ulaucn des Todes zu entreißm. wenn n ch eine Aussicht vorbanden ist. Armer Schmetterling ! Gestern noch der Stern in einem überfüllten Tdeater. und heute liegt sie ledlos! Es ist hart." Er ging leise im Zimmer ans und ab, in ticfcn Gedanken. Ich habe sie angefleht, diese Schluß' scene zu unterlafsen," sagte er.' .Ich hatte ein Vorgefühl. laß eö schlecht endi gen werde." Sre sollten eS ihr verboten haben, sagte der Arzt. 'erdeten? Sie kennen meine Frau nicht!" Wenn ich eine Frau hatte, so würde sie mir gehorchen." Ach.' daö ist d:e gewöhnliche Illusion eincö Nttrerheiratheten! Warten Sie, bis Sie erne Frau haben, dann werden Sie anders Ipiechen." Gerard anff nach seinem Hut. Die Äänenn weiß Alles, was sie zu thun hat. Um sechs Uhr morgen Früh werde ich wieder hier sein." Um sechs Uhr? Sie stehen früh ans!" .Gute Nacht. Mister Chicot! Ich wünsche Ihnen Glück dazu, daß Sie eine groye 'orge ruhig zu tragen ver mögen: ?es ijt ein Beweis von jtar len Nerven!" Jack qlaubte einen verboraenen Spott in diesem Abschittsgruß zu ver nehmen, aber die machte wenig Ein druck aus ihn. Glauben ?ie. dav Madame Crneot wieder aufkommen wird?- sragte er die Wärterin. Diese blickte mit emem Seufzer auk chre weiße Schürze herab und schüttelte den Kops. Wir sehen die Sachen lmmer von der besseren Seire an, Herr!" extoxß derte sie. Aber gibt eö hier eine bessere Seite?" DaS steht in der Macht der Vor sehunz, Herr! ES ist ein schlimmer Fall." Er setzte sich auf einen Stuhl neben dem Vett und blieb hier die ganze Nacht, in tiefe Gedanken versunken, fast ohne sich zu rühren. Endlich brach der Tag an, und bald darauf erschien Gerard, welcher keine Veränderung, weder um Guten, noch zum Schlimmen fand. Pelham wird um elf Uhr hier sein sag? er, ich werde um elf Uhr wiederkommen, um ihn zu treffen." Der große Arzt kam, untersuchte die Kranke und Zagte, es gehe Alles gut. Wir werden ihr Vein wieder gesund machen," sagte er, daran zweifle ich nicht. Ich wünschte nur. wir könnten in Bezug auf das Gehim ebenso ruhig sein." Glauben Sie,' daß das Gehirn ernst lich verletzt ist?" fragte Chicot. Das ist fchwer zu sagen. Der Schfc del ist nicht gebrochen, aber ich fürchte, es )i noch nn anderes Unheil dabei T! ieles wird von der Pflege abhängen.," Aber aufrichtig gesagt, glauben Sie, daß meine Frau genesen wird?" fragte Chicot. Mein werther HerrZ ich hoffe daS Beste, aber es ist ein böser Fall." Das bedeutet, er fei hoffnungslos!" dachte Chicot, als er den Arzt zur Thüre begleitete. Sind , Sie einverstanden mit der Behandlung des jungen Arztes, Mnter Gcrards?" fragte er ihn. Gewiß! Er ist ein ntu geschickter junger Mann, der seinen Weg in feinem Beruf rasch machen wud. Fir John Pelham kam alle Woche einmal und ordnete zuweilen eine kleine Veränderung an in der Behandlung der Kranken. Es war ein anhaltendes schweres Krankenlager, eine harte Aufgäbe sür die Wärterin, wie für den Arzt. Chicot übernahm eS, bei Nacht zu wachen, während Frau Mafon, die Wärterin, einige Stunden schlief. Mister Smolendo hatte gerathen, zwei Wärterinnen anzunehmen. ' Er wollte Alles bezahlen, was den Znstand der Kranken mildern konnte, obgleich der Unglücksfall seine Saison fast ruinirt hatte. ES war nicht leicht ge Wesen, eine Neuheit zum Ersatz zu sin den. . ', f Nein," sagte Jack, Ich möchte nicht ni ehr' von Ihrem Geld nehmen als nöthig ist, und ich kann auch etwaS für meine Frau thun, obgleich ich sonst fast ylM

Jack suhr fort, sür kölnische Journale ZU zeichnen und Nachts bei feiner Frau zu wachen. Sie hätte noch nicht das Zewutztsem wieder erlangt, noch immer tvar sie ebenso hilflos wie in dem Augen blick, als sie vom Theater nach Hause gebracht worden ' war. Selbst Gerard begann die Hoffnung zu verlieren, aber er ermüdete nicht in feinen Bemühungen für die Wiederherstellung der Kranken. Bei Tage machte Jack lange, einsame Spaziergänge, außerhalb der Stadt, das Land hatte einen unaussprechlichen Reiz für ihn gewonnen und erst, wenn er den Stäub Londons von den Füßen geschüttelt hatte, wurde ihm leichter. Sie sind immer ausgegangen, wenn ich bei Tage komme, Mister Chicot sagte Gerard eines Abends, als er spä ter als gewöhnlich gekommen war, und Jack bestaubt und ermüdet zu Haust fand. Ist das nicht etwas grausam gegen Madame Chicot 1" WaS kann es ihr ausmachen ? Sit weiß es nicht, wenn ich hier bin, sie ist ganz bewußtlos." Davon bin ich nicht ganz überzeugt. Sie scheint bewußtlos, aber eS ist mög lich, daß unter dieser Apathie doch ein Rest von Wahrnehmung schlummert, wie unter einer dichten Wolke." Der Kampf war lange und hart. ES kam ein Tag, wo auch Gerard zweifelte. Das Bein heilte sehr langsam, und der Schmerz hatte die Kranke geschwächt. Ungeachtet der wachsamsten Pflege war sie in die äußerste Erschöpfung verfunken. Sie ist sehr schwach, nicht wahr?" fragte Jack an einem düsteren Juni abend. Sie ist so schwach, als sie sein kann, ohne daß das Leben erlischt,- erwiderte Gerard. Sie fangen an, die Hoffnung zu verlieren!" Ja, ich beginne zu fürchten." Bei diesen Worten sah er einen Blick der Erleichterung in Jack ChicotS Augen aufflammen. Er hatte diesen Blick aufgefangen, und Die beiden Männer standen einander schweigend gegenüber. Der Eine von ihnen wußte, daß sein Geheimniß entdeckt war. Ich fürchte," sagte der Arzt aber ich werde meine Bemühungen nicht ein stellen. Ich will sie retten, wenn noch eine Möglichkeit vorhanden ist" Thun Sie Ihr Möglichstes." er widerte Chicot, es muß kommen, wie daS Schicksal will." Sie liebten sie wohl einst?" fragte Gerard mit einem forschenden Blick. Ich liebte sie aufrichtig." Wann und warum hörten Sie auf, sie zu lieben ?" Wie wissen Sie das?" fragte Chi. cot, erstaunt über die Kühnheit dieser Frage. .Ich weisi es so gut, als Sie selbst. Ich wäre em schlechter Arzt, wenn ich Ihr Geheimniß nicht auf Ihrem Gesichte lesen könnte. Dieses arme Geschöpf, das hier liegt, ist jetzt eine Last für Sie. Sie würden der Vorsehung danken, wenn sie es ruhig zu sich nähme! Sie würden ihr nichts verweigern, WaS Sie ihr gewahren können, aber ihr Tod wäre Ihnen willkommen! Nnn, ich glaube, Ihr Wunsch wird in Erfüllung gehen, ich glaube, sie wird sterben!" Sie haben kein Recht, so mit mir zu sprechen," sagte Chicot. Warum nicht? Warum soll e!n Mann dem anderen nicht offen die Wahr heit sagen? Ich maße mir nicht an, Sie zu richten oder zu tadeln, aber warum sollte ich heucheln, Sie nicht zu verstehen? Warum sollte ich mich ver stellen, als ob ich Sie für einen lieben den, hingebenden Ehemann halte? Es ist besser, n?enu ich aufrichtig gegen Sie bin.Jack blickte düster durch daS offene Fenster auf die Straße hinaus. Er hatte nichts zu antworten, die Anklage war gerecht. Ja. ich habe sie einst geliebt," sagte er zu sich selbst. Was für eine Liebe war das aber? Ich fühlte, daß mein Leben verloren war, und hatte alle Hoffnung ausgegeben, jemals in daS gebahnte Geleise zurückzukehren, und es schien mir gleichgiltig zu sein, was ich mit meinem Leben that, oder was für eine Frau ich heirathete. Sie war das schönste Weib, das ich jemals gesehen habe, und liebte mich, warum sollte ich sie nicht heirathen? Wir nahmen Beide das Leben leicht, es waren schöne Tage, und doch wundere ich mich darüber, wie ich zu diesem Leben gekommen bin. Wann war es, daß ich zuerst ihrer üver drüssig wurde? Wann begann ich sie zu Haffen? Nicht früher, als ich fre kennen lernte. O, welches Paradies habe ich durch die halb offene Thüre ge sehen! Werde ich jemals in jene Ge silde des Entzückens eintreten?" Eines Abends kam er spat uud müde von einem langen Spaziergang zurück. Als er in der Tasche nach dem Schlüssel zur Thüre suchte, öffnete sich diese, und Tesrolles, der Miether vom zweiten Stock, kam heraus. Ich muß sehen, ob ich einen Tropfen Branntwein in der Krone bekommen kann," sagte er, ich habe wieder ejnen Anfall." . .. . ,i:. .. Monsieur DeSrölleS Hatte häung An fälle, von welchen er in unbestimmter Weife sprach, und die er mit Brannt wein bekämpfte. x

Die Krone ist geschlonen." sagte Jack. Ich habe etwas Branntwein oben, und werde Ihnen ein wenig geben." . DaS ist außerordentlich freundlich von Ihnen " faate Tesrolles. Ich würde eine schreckliche Nacht auszustehen haben, wenn ich mcht etwas B rannt wein bekommen , könnte. ' Dafür werde ich Ihnen aute Nachrichten mittheilen. Gute Nachrichten? Für mich? DaS ist etwas Seltenes!" Ihre Frau befindet sich besser, ent schieden besser! , Vor zwei Stunden r "" t ' ' " , !" . - ' i' " . . errt ... yaoe leg Mich ertunviZt. ie arierin alaubt, es sei eine neue Wendung ein getreten. Mister Gerard war -um acht Uhr hier und ist derselben Meinung. Es ist wunderbar! Zwischen drei und fünf Ubr hat sie iurn ersten Mal etwa5

gegessen. Tke Wärterin ist entzückt. Wunderbar, nicht wahr?" Ganz wunderbar!" rief Chicot. Sie ist noch so schwach, wie ein neugeborenes Kind sagte die Wärterin ganz erregt, aber es ist, als ob daö Leben rasch zurückkehrt." Von dieser Stunde an dauerte die Besserung fort. Das Gehim,'das so lange in Wolken gehüllt war. erwachte,, wie aus tiefem Schlaf.' Zaire erlangte, wieder ihre Kraft, ihre Schönheit, ihren

Uebermuth und ihre Kühnheit, uye der Sevtember kam, . war sie die ' alte Chicot wieder. Mister .Smolendo schwamm in Entzücke. DaS gebrochene nr. C . 'yl.s.l. t., .f..uV f 3 JÜClu ütt jjuinjciui iuu. iv yt(uuv, ?K t aemesen war, die Äeitunacn küu digten an, La Chicot werde im Novem der wieder auftreten. ' und ihre Schön hett habe wahrend lyrer langen rankbeit einen neuen Glanz aewönnen. ' Smolendo kannte sein Publikum. Erfülltes Hoffen. ES war svät im November und die Bäume im Garten von Hazlehurst hat ten ihr Laub verloren. Das große, alte Landhaus bewahrte sein Aussehen von ernster Würde unter dem trüben, grauen Herbsthimmel, umgeben von einem Schatten von Melancholie und Stille. Laura Malcolm wohnte ara allem in dem Herrenhause. Delia hatte eine Einladung von einer wohlhabenden Dame ln Bnghton erhalten, emen Mo nat bei ihr zuzubringen. Laura befand sich in keiner heiteren Stimmung eines .Tages zu Anfang December, als sie im Garten in dem kalten Sonnenschein spazieren ging. Da aerade an derselben Stelle, wo er sie vor mehr als einem halben Jahre erblickt hatte, sah ste zetzt John Treverton wieder vor sich stehen. Wie unbeständig ist der Zorn einet Weibes gegen den Mann, den sie liebt! Ihr erstes Gefühl beim Anblick JohnS war Entrüstung. Sie wollte ihn mit kalter vernichtende? Höflichkeit empfan gen, als sie bemerkte, daß er kran? und soraenvoll aussah und sie mit zärtlicher Sehnsucht anblickte. In einem Augen t.rtjt . r ;" ff . f vu war lqr Jvrn vergenen, ne lral zu ihm und reichte ihm die Hand. Was haben Sie während dieser lan gen Zeit gemacht?" fragte sie fanft. Wenig Gutes, weder für mich, Noch für iraend 5?emand sonst." erwiderte er aufrichtig. Dann schien er in dem Ent zucken, bel ihr vx sein, sich aam zu verlieren, schweigend ging er neben ihr her und sah sie mit zärtlichen, bewundernden Augen an. ..Sind Sie wirklich ein wenia erfreut. mich wieder zn sehen?" fragte er end lich. .Sie erinnnern sich. Sie haben mir ein Willkommen verivrochen!" MornitzrngZolat.) Das neue Eiuwsaderungögesetz. s vom Abgeordnetenhause des Eongresses angenommene neue Einwan derungsgesetz enthält folgende Bestim mungen: Geistesschwache unveltteskranke Per. sonen, Paupers und solche Leute, di dem Gemeinwesen leicht zur Last fallen können, überführte Verbrecher, Polyga misten und Leute, deren Ueberfahrt vov Anderen bezahlt worden ist, oder iii schon tn ihrer Helmath contractuch ge. düngen worden sind, sollen von der Ein. Wanderung ausgeschlossen sem. Selbste verständlich darf aber Jedermann seinen eigenen Verwandten das Geld zu Neberfahrt schiLen, und ebenso selbstver stündlich dunen Kunstler, Redner u. s. w. contractliche Touren" durch du Ver. Staaten unternehmen. Söge nannte volltiiche Verbrechen, auch wenn dieselben im Heimathsstaate des AuS Wanderers als gemeine Verbrechen bestraft werden, sollen für Niemanden den Verlust des EinwanderungsrechteS nach sich ziehen. Durch Anzeigen in auSlaw dischen Blättern Arbeiter u suchen, ist verboten, und wer auf eine derartig Anzeige hin in die Ver. Staaten kommt, soll als ein im Auslande contractlich gedungener Arbeiter betrachtet werden. Dampfschiff- und Verkehrsgefellfchaften dürfen keine Verlockungsmittel anwen den. um die Einwanderung (und ihr eigenen Prosite) künstlich zu steigern Auf die Uebertretung aller dieser Bfc stimmungen ist eine Strafe von $1000 oder ein Jahr Gefängniß gesetzt. Zur Ueberwachung des Einwände rungswesenS wird ein besonderes Bureau m Washington eingesetzt, wel ches wiederum unter der Controle deS Schatzamtes stehen soll. Der Vorsteher dieses Bureaus soll 4000 Gehalt bc ziehen und die nöthigen Gehilfen anstellen dürfen. Ihm 'unterstehen die Einwanderunasinspectoreu in allen ö fenplätzen, welche von dem Capitän eines jeden einlaufenden Schiff :s genaue Auskunst über die Namen, die Herkunft und den Bestimmungsort der an Bord besindlichen. Einwanderer zu verlangen und daraus zu sehen haben, daß feint ansteckenden Krankheiten durch Emwan derer in die Ver.., Staaten eingeschleppt werden. Zur Regelung der Einwanderung von der Landseite her soll der Finanzsecretär noch besondere Regeln ausarbeiten, doch sollen die Reisenden. welche die cauadische oder mexikanische Grenze überschreiten, nicht unnütz belästigt werden. Einwanderer, die Wider rechtlich in daS Land .gekommen sind, oder schon nach wenigen Monaten die Armenpflege in Anspruch nehmen, sollen mit, demselben Schiff zurückgeschickt werden, das sie hierhergebracht hat. Wie man sieht, enthält dieses Gesetz durchaus nichts, was der Einwanderung anständiger und arbeitswilliger Aus länder Abbruch zu thun geeignet ' wäre. Wer aus freien Stücken herüberkommen will und ein nützlicher Bürger zu wer den verspricht, dem wird nichts in den Weg , gelegt. Die Bestimmung,' daß Niemand auf Zeitungsanzeigen hin, die ihm Arbeit in Aussicht Pellen,' einwan ern darf, ist weiter mchtö alS Bun comb". Sie ist' lediglich darauf be rechnet, die Arbeiterorganisation zu srieden zu stellen, welche .sich darüber beschwert hatten, daß während de?

Zimmermaunsstrttes in Chicago canadische Zimmerlcute durch Anzeigen herübcrgeiockt wurden. Man kann es keinem Menschen an der Nase ansehen, was ihn zur Auswanderung veranlaßt hat, und wenn er einfach ableugnet, daß er sich durch eine Zeitungsanzeige 'hat beeinflussen lassen, fo ist eben weiter nichts zu machen. Mit diesem Gesetze kann man um st mehr zufrieden sein, als bekanntlich ganz ändere Dinge, in Aussicht standen. Eirt Zeit lang schien es wirklich, als ob umfassende Vorkehrungen zur Beschräw kung der Einwanderung getroffen wer den würden, besonders derjenigen, die nicht aus England und Irland stammt. Da war von einer sehr hohen Kopf" steuer und von der Einführung consula rischer Zeugnisse die Rede, sowie von der Ausschließung aller Socialisten, Anarchisten und Nihilisten. Portugals Revolution.

Äm Tage, als der Militäraufstand kn Oporto ausbrach, veröffentlichte das Organ der Republikaner folgendes Manifest An den König" : Jetzt zu Dir. Wir haben immer stolz mit Dir geredet, wir haben immer, von Angesicht zu Angesicht, . erhobenen Hauptes und den Blick fest in Deine Augen richtend. Dir gesagt, daß wir Dich hassen und verachten. Unfähiger Vertreter eines wurmstichigen Princips, Du hast unsere Verurtheilung geHort und schon lange; elender Abkömmling einer verdorbenen Rasse, schon lange haben wir mit rothem Eisen Deine schmale Stirne gebrandmarkt. Du sitzest noch auf einem Throne, Du hzst die Krone noch auf dem Haupte; Du schleppst noch einen Hermelinmantel, und Dein'' Scepter beweist, daß Du, Landstreicher, noch König bist. Aber es ist Zeit, daß Du von dem entehrten Throne herabsteigst; es ist Zeit, daß wir die Krone von deinem Haupte herunterschlagen; es ist Zeit, daß wir deinen goldgestickten Mantel zerreißen. König, wir werden dein Szepter zerbrechen! Wir haben dir gesagt, daß es ein Kampf auf Leben und Tod ist, der Kampf zwischen Deiner Gerralt und der Kraft des Landes der Kampf zwischen Deinem Interesse und der nationalen Ehre. König, die Spitze unseres Schwertes ist gegen Dein herz gerichtet. Aber beoor wir zu stoßen, höre: Du bist ein Verräther! Du bijl auf der Ehre des Landes herumgestampft. Du hast den nationalen Schmerz mit Fußen getreten. Du bist ein Verbrecher! U. f. w. In dieser Art redet die republika ?ische Presse Portugals schon lange .yxt dem Landesfürsten. Vo VnSland. Berliner Blätter be richten über den Selbstmord des Wiener Schriftstellers Dr. Heinrich Kann und führen das Motiv desselben auf Enttäuschungen im Leben und in dem gewählten Berufe des jungen Mannes zurück. Sein Talent fand zwar Anerkennung, seine Arbeiten iu verschiedenen ZeitschriftenAusnahme, er hatte Freunde, die an seine Zukunft glaubten trotzdem soll in letzter Zeit bei ihm selbst der Zweifel an seiner Befähigung wach geworden sein. . Ein unangenehmer Vorfall, der sich am dritten Vortragsabend der freien literarifchen Gesellschaft am 22. Januar zugetragen, hat gewiß dazu beigetragen, die melancholische Stim mung in Kana zu steigern. Er konnte eine die Zuhörer ermüdende Skizze Sphinx" damals nicht ganz zu Ende lesen, Schlüßrufe und Zischen unterbrachen seinen Vortrag und er hat später geäußert, daß er den Skandal nicht verwinden könne. Gerade der Vorwurf dieser Skizze zeigt aber deutlich, daß sich der Aw tor jchon längst nntTödeSgedanken getragen. Einem jungen Dichter wird der Plan zugeschoben, sich eine Revolverkugel durch die Stirn zu jagen! Eine Frau ohne Herz schickt ihn in den Tod und durchstiegt am nächsten Tage die Blätter nach der sensationellen Nach' richt". Ludwig, so heißt der Held, ist stark, siegt und lebt: Heinrich Kana war schwach, unterlag und starb! ES heißt, daß er, unmittelbar bevor er den Schritt der Verzweiflung that, an mehrere Bekannte Briefe gesandt hat, in denen er aus seine Enttäuschung hinweist, seine Carnere als aussichtslos erklärt und die Unmöglichkeit betont, unter diesen Umständen weiter zu leben, und daß seine sofort herbeigeeilt Freunde ihn bereits als Leiche antrafen. Schon wieder Einer! Ünter diesem Titel schreibt das Ber. lmer Taabl. : Noble PaMonen, 11 erster Reibe wohl eim graziöse Balle, teufe mtt klemen Fußen und großen An sprächen tragen die Schuld daran, daz der Kaufmann und Fondsmakler Fe? dinand Mela seit dem 23. Januar d. I. von seinen Freunden an der Börse un! in den luxuriösen Restaurants Untei den Linden vermißt wird. Leider fehlt eS nicht an Leuten, die Grund haben, Herrn Mela recht bittere Thränen nach zuweinen.' Das sind Depositare, du ihm Geld anvertraut haben und vo, denen er sich nicht verabschiedet hat, ob gleich sie bedeutende Forderungen an ihn stellen dürfen. Die Eskamotagen Fer. dinand MelaS belaufen sich, soweit ma bis jetzt, hat feststellen können, ach 50,000 Mark, doch werden sich wahv scheinlich noch mehr Leidtragende finden, die durch Mittheilung ihnen zugefügte! Verluste diesen Betrag um ein Erheb licheS vermehren dürften. Die Tätl zerin, , zu welcher Mela in Beziehungen stand, wurde von ihm als seine Frag ausgegeben, und pflegte mit ihm auoZ auf Reisen zu gehen; ob sie ihn auf de, Tour, begleitet, die er jetzt, angetreten hat,, konnte nicht festgestellt werden. Von anderer Seite erfahren wir, daß Mela, der aus Homburg stammt, vor etwa einem Jahre-auS ' Frankfurt nach Berlin gekommen und in 1 ein hiesige Bankgeschäft in der. 'Kaiser Wilhelm, straße eingetreteä ist,' in welchem er als Börfenvertreter bis vor einigen Wochen uuairte. ..Er war aus inner Stellung

(Tifönbshtt i Zeit , Taöslls. SeZsnssRdille, Madifon & Indianapolis. Abgang : Expr??zügs S:S6 Vm, S:1L Vm. tttmtUthn ö:8S Rm. Anksaft: e?p. 10H0 B. 11:00 Vs. Aeco. 6:SS 7!a. 10:5091m. Vendalia. Abg.: 7:80 Rnr. llSBm. l.HMm.7:00 Rm. 11:0 Nm. A::om. 4:00 Nm.Ln!unft : Sxp. ,L:tö Vm. 4:15 Vm. 2:50 Rm. $;10 St. Hccorn. 10:00 öl. 7.42 Äm. vee Line, S. C. S. Ss S.-Cledeland Div,

Vbccmz : SrdreS 11:16 35. 3:a V. :25 Nm. 6:40 Nm. ee. 7 I Vm. Ank. Slv. 7:00 Vm. 11:10 Vm. 2:50 Rm. 5.00 Am. ij.:zu?!3. Alle ebben Rune alten in AsHtoooh a. Die folaesdeu Zstae laufeu nur sack rnh d VrigHtsood : Abgang: 8:15 Nm. 10:50 Nm LkUliir k MV NA ÄS 5:25 ZtM. kintianatt Dikiston. Liaana : L.L üm. 10 Am. Cmcinnstt Ace.?:05Bm. Iliis Vm 6 45 Nm. nur Coontag ö.SS Nm. Ankttft: 10.25 Vm. 11 10 Vm. Cwttn'ti Att' ii:ib?nx i2:8v uurot.i2.2LÄW. Ruft, bille Aee.lO.öö Vm. Clumbs Are. 4.55 Nm. EchneUzuz 12 scNm. Cbiceao Didilion Abaana: ll.SZ Vm. 12 2cVm. Lafdette Are. 7.10 L. 5.15 Vm' Ankunft: 5.20 Vm. L.00N.-N. Lafahette Aee. 10.25. Vm.S.15 Nm. Peozis Dw. w fll Vbzttz : 7 45 Bm tzl. 11 45 Vm. 5:05, 11:25 Nm tgl. VvkvLft: Z 25 Vm Zgl. ic.80 Vm. Z es Nm. 6:2S Nm. Oefiliche Division. Abgang : S 15 Nm tzl. 7 05 Vm tgl. Ankuvft : ll:S0Vm 11:25 Nm. Kt. Lonit D'vision Abgang 7 83 Dm tal. II 20 Bm flg. 6 L?) A. 11 VZ'.M tgl. nmniift : 20BA tzl 10 SSBA. LWSNA tg. S 20NM tgl. Ewcwvatt, Wabssh Michigau. Abgang : S SO Zm. 11 15 Vm. S 80 ?t. aknnst: 10 80 Vm. 2 40 Nm. 11 20 N. Chkögs, St. Lonik & Pittkdurg. Abaaug: 4 45 Vm. 800 Nm. 5 80 Nm. Columbu Ace 9 00 Vm. Richmoud Ace 4 00 Nm Ankunft 11 40 Vm. 50 Nm. 10 00 Nm IS kMm SolumbnS Ace 8 45Nm. wchmovd Ace 9 00 Nm Chicago DivMon via Kokomo. Abgang : 11 05 Vm. 11 Nm. LnkLLft : S SO Vm. 8 0 Nm. LouiödMe Di,.-Ab?ang 34WA. 845rn, Aciom 8 0DVsi 4 1 Nm. Ank. 11 MV lO tvNm. Arom. 10 20Vm S LbNm. Lake Trie & Weßnn. Abgang : 7 16 Vm. 1 20 Nm. 7 00 Nm. 11 10 Nm.-Anknnlt: L SO Vm. 10 0 Vm. 2 LS Nm. 6 20 Nm. JndknavoliS Ss Viucenset.. Expreß Abgang : 7 20 Vm. Aec4 03 Nm. rpreß Ankunft: Aee. 1050 Nm. b cOVm. klunnsati. HamWos & Snd!aeoli. . Abgang: 8 55 Vmtgl. 6 Mm. 10:45 800 Nrn. cgl. kVNm. Lnkuntt : 11 n Vm. 7 45N. 10 ssNrn tgl, 12 SSVm 9 B kVm. Jndlanapolls, Deeatur & Western. b?an : s 0 Dm 4 15 Nm al. ll VONm Unk: 3 s?Bm. loicVm. 5 ooNm. LouUdille, New Alöany & Chicago. Chicago nt Michigau Cich Division). Sbgang il so Vm. 12:40 Öm. fcpon c. 5 IbZSm. Frech zuz vs Aabamastr. 7 ccV?! Unknntt : 8 45 Lm. 8 00 Nm. Alk 10 40Bm. A. YCAH ! I oBflertult to k'7 teacb rsjr tmlf iuMUgfnt wwcu oscillier ex, ttlio ote tead and wit-, ud ho, mttvt li:itructia,..ll woric iiutastrioiuly, liow ta .hm 1 farr. Thtri:nif Ihitfii. Year ia tlteirnu-n loeBlii!e,ivln rrrrr thtr wl1t nJusiiniSiJ 1h iituatinn or ciuii'iiK'ntl w likli j-iuro mit tlmtmnounf. üo für niennU- II c ultiw. I'.!!z? quick Ir Inarn. 1 desiru luit vnts ivork-r sroen each Jä t ritt or counfy. I baveiiJreji'I.r taiiffli iiiiiI -rovid(3 wüb fnnjjovn lr naraWr, wfc itmklitir wr aSW rtreüi-b. It'iISIlIV ad SOI.U). VaV. .srt5cnlon.KIf i'K. Aj.lr' et onc. 12. A.L,IIZX. Kux 4ttO. AutuiU. Miilae. plvtzNch entlassen werden, und führte keZhalb auch mit dem betreffenden Bank Hause einen Prozeß. Wereideter Fonds' maller war er nicht, er hat vielmehr fu, eigene und fremde Rechnung Börseiu spekulaliönen betrieben. Er hatte nach feiner Entlassung ans dem erwähnte Bankhause seine Firma" in das Hau delsregister eintragen lassen, um hier durch den Zutritt zur Börse zu er 'ngen. Hinsichtlich der Verhaf. tung des Hoflieferanten Cduard Thielt and feines Genossen Dr." Moritz Reiter in Berlin sind Gerüchte ausge streut, die mit den Thatsachen in Wider spuch stehen. So ist verbreitet, schreibt das Berliner Tagbl., daß in derselben Angelegenheit noch andere Verhastungeu erfolgt seien, darunter vier von hö. Herrn Beamten, welche bei den Schie bungen" ihre Hand im Spiel gehabt bät. ten. Das ist jedoch unrichtig. Außei Thiele und Reiter sind weitere Personen noch nicht festgenommen. Moritz Rei ter, früher in Friedenau, zuletzt in Friedrichsberg wohnhaft, ist am schwer sten belastet. Es giebt in Berlin woht kaum ein größeres Geschäft, dem er nicht seine vielversprechenden Prospekte" zu. zesandt hatte. Massenhaft ließ ei Druckschriften und Reklamen anfertigen nd verbreiten, und um sich besser ein zuführen, bediente er sich besondern Listen, in denen er alle in Berlin woh zenden Do3tore3 phil adelpliiae namhaft machte. Mit Vorliebe beriej er sich auf höbe Verbindungen'zu meh reren prinzlichen Hofhaltungen, zu Hof ! znarschällen und ähnlichen Beamten Semen Clienten lockte er. abgesehen von ven Vorschüssen, dte er nch zablen uey. dadurch' Geld ab, daß er erklärte, er müsse noch verschiedene Personen kau. fen", bevor er zum Ziele komme, und um Indiskretionen zu vermeiden, ließ :r sich allerhand Verpflichtungen untere schreiben, deren Wortlaut Jedem dib Zunge band. Die Gesuche um Prä. Zikatisirung", die er stellte, waren n zählbar. Ob und wie weit Reiter mit )en Hofhaltunaen wirllich verkehrt hat. rird die umfangreiche Untersuchung klarstellen. Jedenfalls war er dort überall al5 Agent bekannt, dehnte er doch seine Geschäfte über da ganzt Reich auZ. Es wird versichert, daß e, von gewissen kleinen, Höfen nachweislich Hoflieferantenorädikate verschaff: hatz und daß thatsächlich viele Personen in Berlin ihm ihre Titel verdanken! Nach gewissen Miniatur Residenzstädten im Reich iimenmhm er, oftmals Reisen. Dabei lag er mit anderen Agenten", welche ihm Conkurrenz machten, in dauernder'Fehde., Dem Amtsgericht 1 und II war er als gewöhnheilSmäßizer lagezzst b.'ka.iiit. Unzweifelhaft wird die Verhaadtunz viel Stzub aufmir beln. Salem Alitkum! ; Hofbräu !

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Vertag des Bihltographfcch&n Instituts In Leipzig und Wien . 5 $ot3 erscheict ss Ia 1S9 UMSmmsea, m ja SO Cts. tnd ia 10 Ealfefiraasibaiiden m j iSJOßS 0 dritte, gandica neniearoeikte Anflags MMt i mmmmmmtm,. -waan ?)!!' m -n hmmtV mren Professor Pcchuel-Lücsche, Dr. W. Haacke, Prot W, MarshaN cni Tret E. L Taschenberg. fat.A Gr0teatcils neo islastriert, mit mehr 1 1500 Atbillanpca im Text, I Karten tnd ISO Tafeln in Holzschnitt n. Cbromodrack, w&b üsr Katar ron Friedrich Sptcht, W. Kuhnert, C. mtztl a. a. Bestellungen fuhren tämtlicks Bäcker tvitf Zeitungshändter aus. .,1, .t jfc--THE LÄDIE8T FiWOKlTE. KSVR OUT CF OKDHU. If yc dclro to j.urehi, a m tnr inarhlne. askouregeifjit t your jiice str fcfcrm anu rriees. I t jm cannot t4 mr &tiU irrlt Nrtsctto aftfi rast && i rt"- taytmh io mmwL M'5VWT lWSWM tK.CAo - ".1 '!K':CH C'JAf5rN WiUSk OT IflUS.we. ViÄ "AftÖKMJ j?. .(r-M. m TXX. -TCA f?te fSf ral!anaCUl Ccffft Pfeft ISA tEt:üsiw x WIBASH Vall! S. die Ttstt ach kgeud ein Ni sngjfei tt derlaffk btaSsiHtig, fiel Ci kWö!csKNStt.Olsi. I5. U MjZ psff festes StZHlZs, AMdlane poll, nl e?ft5gkH Wt tzähchreZse ci cftms Rilk Z?LZ-S. St,sds NterSsaWLeU kkLüVbsLösfeeu U?K GtvAQtantcn gKtwenZ. dkchrTickrtS sch ellc Wta fc Mzw!sdNsrdVchml mu ttzttutii ItnZs nm? WAYirA TOWDO, BEPItOIT CU MHssl C!Q!?L t&Wotfäsu, VÄl5.CSKfÄ:: töivial 2stchlO,ß esk dellfiSubig Lichheit 2chen IU Msgs Wsbash k e ., ' , ftlutt Mffsgw-Bch fa OttUa 33. Z?. T7aöo, tf&f alagUt csd snd-Vgil ZI!k,,k!'Ja. &tt Qszttsl LlLet-riksag. ? f ! t fe t r, V?kF iz tl5lCt. t.LU. Dj. Sie ftroiZe lan Handle Route i . CTiierto, Kt. Xionlo ansl Vlttanz-c "BaXuu VLttalixxvBi Olriolanatl t3t. Xionlo Balizi, ft li f 4cil?i nnl ti$t fileti vach Oft, Weg, yrb uud OÜS. Sueeezstchntttt Dienst ! BroAdtk Bndlkdnsg PuLnM F, Mchen all pllss StZdien. Httsiirg, Hanieburg, Biltimoro WasHngtoa, PbiladelpniÄ New Toikf Cclurabns, CmclniiAtl, InHaaapoli5, St LonJr., Cklcsgo aad Lotüsvilie t!t CtTtVi! Ut Pa ficntU Csa mit m' sin asii.es 3$it tmti, ata nttMz, 2t mU ?otn SiitJUfitausto, tafl CtfBiaitasf .Lu CtJltiltT.ttn ., . . .f :; :e Ä.:'Certn(, y " ' .-':, . 5. s Y?I. geZ.IJhla,s!U'2f , l S3(0ste, YBZ,S, c 'Stfitt Sllllft 51 'S! Giflxl . M. a f .minU Sa?. stvU .HttOTwti 4 1 . f ', .... : m .:i i- ....:" ;:!ni. !. f COffl.ßO TtttI,!n tr5 Jota m. iCoudw in.l lor.NVi nt ork fuc hadr. ' you n.iy out kni oiucti, bat tmm' (rath a (iirl U It limr launt fmn 1 - 1 1 M tc.t t Itie ttirt, ud tuur jr t on. ,Kiti - ml (t.. In urt f Ainri. vo n mnurn t huCM, (1tmir all Vuur linitfictr tii.r hiiimmi. mIvi. : liuik. AUUiit, Crral MRK sor vry rVr. V e turt ron, ftorXiilc vp.yl,injr. EASII.V, tSi'CkiILT huni, J AUl ICLLAlUi iKtü AddiM tlUb(Ji A tO.. luaitüü, BAUS

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