Indiana Tribüne, Volume 14, Number 160, Indianapolis, Marion County, 28 February 1891 — Page 1

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. GMsRieRM. Das Massenelend, wie eS in den für W Hausindustrie verwendeten Tenernenthäusern von New Förk aufgehäuft ist, wird vermuthlich m der Gesetzzebung

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Jork für die Fabriken fertiger Kleider geliefert wird, zu konlurriren und die Bosto ner Fabrikanten waren nahezu genöthigt ihre Waare in New Jork in Arbeit zu geben. Das Swzatmg-Systsm" wie es dort in den Tenementhäusern besteht, machte die billigere Arbeit möglich. Die Union der Bostoner Schneider hat nun Abhilfe versucht. Ein Verbot der Ein. fuhr Wäre der zwischenstaatlichen Ver -k kehrsrechte wegen bei der Legislatur nicht durchzusetzen gewesen, dagegen ließen sich aus sanitären Gründen gewichtige E!n Wendungen gegen dieselbe erheben und durch solche veranlaßt, hat der Gouver neur Russell eine Eommisiioa nach New Ao!k geschickt, welche die Sweat!ngWerkstatten besuchen und Über deren sanitäre Beschaffenheit Bericht erstatten soll. Auf Grund dieser Berichte wird der Gouverneur die Aufmerksamkeit der Legislatur auf den Gegenstand lenken. Die Tenementhauser, in welchen unter diesem Sweating System gearbeitet wird, sind nämlich wahre Pefthöhlen und wenn man es so weit bringen könnte, die Einfuhr der auf diese Weiss hergestellten Waaren in irgend einem Staate auf Grund einer sür die Gesundheit nothwendigen Polizeimaßregel zu verhindern, so dürfte das vielleicht schließlich zur Abschaf fung dieses Systems führen. Jedoch wir zweifeln, daß vorlausi; ein solches Gesetz Rechtskraft erlangen würde. Wir sind der festen Ucherzeuzmg. daß unsere Gerichte eS als verfassungswidrig erklären würden, und wir haben dafür einen PrLc:denzfall, der erst in neuester Zeit g-.schaffen wurde. Als nämlich in mehreren Staaten ein Gesetz pissirt wurde, welches den Verkauf von Fleisch verbot, das nicht "im Staate selbst auf dem Hufe inspizirt und als gesund erklärt wurde, da verwarfen unsere Ge richte dies als unlonstitutionell, denn der Handel zwischen den Staaten kann nur vom Congreß geregelt werden. Oftenstbel lag hier ebenfalls eine Ge sundheitömaßregel vor, wenngleich es sich in Wirklichkeit um die Bekämpfung eines Monopols handelte. DaS aber konute man dem Gesetze selbst nicht ansehen, von Rechtswegen konnte also das Gericht von diesem Motiv nichts wigen. Aber, die Richter wußten eS eben außeramtlich und das genügte. Dieser Fall liegt fast genau so, wie der oben angeführte. Die Entscheidung des OöergerichteS bezüglich der vielbesprochen "original packages liegt ganz ähnlich. Prohibitionsgese'tze entspringen ebenfalls der Polizeigewalt des Staates. Sie sind angeblich auch aus Gesundheitsrücksichten erlassen, wenn auch nicht für die Gesundheit deS LeibeS allein. Der Verkauf der auS einem Staate eingeführten Spirituo fen konnte trotzdem nicht verboten werden. Wir glauben also, daß der praktische Werth dieser Untersuchung lediglich darin bestehen wird, der Welt ein Bild von die sem scheußlichen System wahrhast unmenschlicher Ausbeutung zu zeigen und allgemeine Entrüstung dagegen hervorzu rufen. Ob dies etwas helfen wird? Die Menschen haben heutzutage so viel zu thun und Vergessen so schnell. DrstztWtzriHten. Inland. W e t t r a u S i & 1 1 n. Für Jndiana : Viel kältere hübsche Wetter. Eine Stadt weggeschwemmt. S a n Fr an zik o. 27. Februar. Hier tinge!auf,ne Dkprschtn melden, daß jede Gebäude in der Stadt mit Äu nahm de Soutiern Pacisic Hotel und de Zuchthaus lchte Nacht von den Jluthen zerstört wurde. Die ganze Ge gend im Umkreis von zwanzig Meilen ist unter Wösier. Man befürchtete, daß roenn da EisenbahnStattongebäude von der Fluth weggetragen würde, e die Brücke zerstöttn könnte. Man spengte da Gebäude deshalb durch Dynamit in die L'ast, . ;ff, :;:.. ,r-.:.:s;; ... ; . k .';. '

Streik in AuSsiöt. Cbleaao. 27. Jtbe. Die 53i& VutztrMeister haben die fforderung der Arbeiter, den Lohn von 53 50 auf $4 z erhöhen abgeschlagen und t wird wahr schtinlich am 1. Avril zum Streik ko men. Die Schreiner-UnZon mit etwa 2000 Mitgliedern hat mehrere Forderungen, darunter die deZ achtstündigen ArdeitS

taaeS. aettellt. m ttallt bttfforverun. ßtn niaji ytaimm rv,, ik am 1. April streiken. Streik vermieden. Pittöbur g. Pa, 27. Febr. Die Konzessionen, welche die Pmnsylvanta Eisenbahn - Compagnie ihren Leuten machte, wurden von denselben angenom men, und ein Streik ist somit vermieden. Befriedigt sind die Leute jedoch nicht. Der Blizzard. KansaSCity, 27. Febr. Unter den .Buhmern" im Cherokee Strip herrscht großes Elend. Sie wurden un vorbereitet von dem Blizzard überrascht und Frau und Kinder sind in stetiger e fahr zu erfrieren. Die Zahl der .Buh mer- belauft sich auf etwa 800. Ihr Vieh ist in schlechter Verfaffung, weil der Schriee daß Gra bedeckt. Der Beseht deS Sekretärs des Innern, die .Buhmerzu vertreiben, hat'große Bestürzung un ter ihnen hervorgerufen. Die Soldaten scheuen sich gegen die hilflose Leute, welche nicht wisikn, wohin sie sich wenden sollen. Gemalt anzumknden. Quöland. D er Besuch der Kaiserin Friedrich in Pari. Pari. 27. Februar. Die Mutter de Kaiser Wilhelm reifte deute Morgen von PariZ ab. Die Regierung hatte 500 Poftiistrn in der Nabe deS Bahnhof postkt, um jede Demonstration zu vereiteln. Rtbot. d Minifter de Au. wZrtigtn sagt, daß er jetzt erst wieder frei zu athmen' vermSze Die Kaiserin war von dem ganzen Pertonal der deuttüien Gtsandschalt und voi dem englischeLGe sandten begleitet. Sie reiste über Calais und Dsvn ras England, woselbst sit Abend um 5 Uhr ewteak Sie begab sich sofort nach Schloß Wmdssr zu ihrer Mutter. Berlin. 27- Febr. Die .Kölnische Zeitung- schreibt in einem Artikel über da pttsönliche Entakgenkosmen. da? ffziser Wilhelm Frankreich gegenüber an den Tag legte und wovon aanz besonder der Besuch der Kaiserin Jeiedrich einen Beweis liefern sollte; die Franzosen hätten ein Recht, Rachegedanken zu näh ren. aber sie hätten kein Recht, das Haupt ditse RticheS und dessen Mutter zu ftc leidigen in einer Weise, die nur Schurken eigen sei. DaS deutsche Volk sei tiefergriffen von der Schmach, die der Person seine Kaisers angethan worden sei, und habe da Recht zu erwarten, daß da französische Volk und deffen Regierung volle Genugthuung gewähre und den Schsndflick.der an der Ehre Frankreich hafte, dadurch verwische, daß sie die er bärmlichen Geschöpfe zur Rechenschaft ziehe, welche die Kaiserin Friedrich deleidigten. Die .Post erklärt, daß die Weigerung der sranzösischen Künstler, dieBerliner Kunstauftellung zu beschicken, nicht nur zeitwülige Folgen nach sich ziehen werde. Deutschland werde sich reservlrt halten; aber der ZDischenfall werde selbstver ständlich die Nothwendigkeit eine Kawp se näherrücken. Die sranzöstschen Chau dknlgen müßten ihren Sieg verfolgen, damit dessen Früchte nicht verloren gin gen. da I nicht möglich sei, die Nation zu zwingen, da Schwert immer gezückt zuhalten. Die .Nationalzeitung schlägt einen ruhigen Ton an und erklärt, der Zmi schensall beweise, wie machtlo die kleine Zahl einsichtsvoller, friedliebender Iran zosen sei. nicht machtSlo der Mehrzahl der Nation gegenüber, welche den Frieden Wünsche, londttn der Minderheit gegen über, welche in 1870 .Nach Berlin gk rufen habe. Die .Norddeutsche Allgemeine bebau ert den Anfall von schlechter Laune, den die französische Presse hat und erklärt, eS sei gleichgiltig. ob die sranzösischen Künst !er unter dem Drucke der öffentlichen Meinung sich gezwungen sänden, den Plan, die Berliner Kunstaustellung zu beschicken, sallen liißen oder nicht. Eine andere Sache aber sei e, wenn in öffent lichtn Versammlungen die Kaiserin Wittwe beleidigt und bedroht werde und da Volk Solche ohne Protest annehme. Da .Tageblatt erklärt. Gras von Münster habe in einer Konferenz mit dem Minister Ribot demselben die Anzeige gemacht, daß dies der letzte Versuch Deutschland sei, Frankreich zu der söhnen. ' Die Mehrzahl der Mitglieder der

Societe Nationale de Beaux Art von Paris haben sich gegen Ausstellung von sranzöstschen ttunftgegenftänden auf der Berliner Kunstausstellung erklärt. Wien, 20. FebM Hiesige Jeitun. gen schreiben die Agitation in Paris ruf. fischen Einflüssen zu, welcher sich Deroulede und seine Anhänger clt Mittel zum

Zwecke bedienen. 'S: Schiffsnachrichten. Angekommen in ? ' Seettin: .Tbirigvalla von New Pork. New I ork: .Spree von Bremen. Pennland voa Antwerpen. i e si g e ö. Die Kindcsmörderin. Die Angeklagte hatte gestern Nachmlttag noch ein scharfe Kreuzverhör zu be stehen. Sie wurde vom Staatöanwalt gefragt, ob sie nicht seiner Zelt Dr. Lybrook in Jsung America besucht habe und bejahte dies. Weitere Fragen in dieser Richtung hatten den Zweck, zu zeigen, daß sie die Absicht hatte, eine Abortion an sich vornehmen zu lassen. Ori Mabbitt, de? Bruder der Ange. Nagten, welcher unter derselben Anklage steht, wurde ebenfalls al Zeuge aufgerufen und erzählte, daß er mehrere Versuche gemacht habe, da Kind in einer Anstalt unterzubringen. Da ihm die nicht gelungen sei, habe man sich ent schloffen, dasselbe vor einem Farmhause auszusetzen. Nachdem noch einige unwesentliche ZmgenaüSsagen evtgegengenommen waren, bkgann ds Vlaidouer. Gehill Staatöanwalt Brown hielt die Eröffnungsrede. Heute Morgen sprach der Adnokat Pollard überfeine tztunde und ihm folgte der Advokat Kern mit stündiger Rede. StaatSaawalt Holtzmann ist heute Vormittag unwohl geworden und mußte sich aus dem GcrichtLsaale entfernen, aber heute Nachmittag war er doch im Stande, eine Rede zuhalten. .Da GerichtSzimmer war heute wieder vougevaat mit Menschen, zumeist Frauen. Die Ange klagte sah heute womöglich noch blager au als an den vorhergegangenen Tagen. Sie saß da. den Kops auf die Schulter ihrer Mutter gelehnt und sie sowohl al ihre Mutter weinten bitterlich. Wahrscheinlich wird heute Abend der Prozeß den Gtschworenen übergeben wer den. Vom Felde der Arbeit. Vom Lockout der Zimmerleute und der Höbelmühlen Arbeiter ist nicht viel Neue zu berichten, und wenn da kalte Wetter anhält, wird sich die Situation vorläufig auch nicht ändern. Der Carpenter District Councll hat vom Hauptquartier der United Brotherhood of Carpenter and Joiner eine Depesche erhalten, in welcher zur Aus dauer ermuthigt und die Unterstützung de Verbande.zugefagt wird. Die Ausgeschlossenen haben die Masonic Halle all Versammlungslokal gemiethet, und halte sitzt täglich Versammlungen daselbst ab. Die Hodelmühlen - Besitzer baben sich bereit erklärt, mit dem District Courci! heute Nachmittag eine Konserenz in der Builder Exchange abzuhalten. Die Master, PainterS Association droht, daß, falls die Anstreicher heute nicht auf die Wünsche der Meister einge hen, sie nächsten Montag entlaffen werden. AuS den Gerichtshöfen. Superior Court. Zimmer No. 2. Daniel Gallawatt gegen C. C. C. & St. L. Eisenbahn Co. Klage aus Schadenersatz. Die Geschworenen reichten ein Urtheil zu Gunsten de Kläger sür 55.000 ein. Kläger war an der Nord Straße-Kreuzung aus die Verstcherung des Kondukteurs hin, daß er ohne Gesahr absteigen könne, vom Zuge gesprungen und hat dabei schwere Verletzungen erlitten. Circuit Court. In dem MoirS.Mltchell Prozesse findet zur Zelt da Plaidoyer statt und der Gerichtsfaal ist überfüllt mit Menschen, welche solch sensationelle Dinge wie sie dliser Prozeß gebracht hat. gerne hören. Der angeklagte Mitchell hatte durch eigene Aussagen und durch mehrere Jeugen zu beweise gesucht, daß er. sich an dem Tage, an welchem er angeblich Lena Moer verführt haben soll, gar nicht in ihrer vesellschast befunden hatte. Heute Vormittag dielt der Advokat Duncan eine Rede zu Gunsten de Angeklagten und der Fall wird jedenfalls noch heute den Gefchworenenlüdergeben wer-den.

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SonderdareNachrichten kommen über das Treiben der Leute, welche den russischen Thronfolger auf dessen Reisen nach dem Osten begleiten. Nach der russisch-ofsiciellen Darstellung ist der Großfürst Georg an Malaria. sieber erkrankt. Bon anderer Seite wurde bekanntlich gemeldet, daß er von einem Mastkorbe des Kriegsschiffes .Pomjät Asowa gefallen sei. Auf dem Schiffe sollen dem Bureau Reuter zufolge allerhand Zänkereien vorgekommen sein. So habe Fürst Barjatinski, einer der Beglerter des Thronfolgers, wiederholt Befehle ertheilt, ohne den Kapitän Lohmann zu fragen. Eines Tages ordnete Barjatinski an. die Boote herunter zu lassen, damit die Großsürsten eine Ruderfahrt auf dem Meere machen könnten. Der Kapitän gab Gegenbefehle, und als ein Theil der Nannschaft für Barjatinski Partei ergriff, wurde dieselbe deS Dienstes enthoben und heimgeschickt. Den Behörden in Indien haben die Russen endlose Scherereien verursacht. AuS Peters bürg wurde vor Nihilisten gewarnt, und es sollen allerdings viele Russen und Volcn den Großfürsten erwartet haben. Ein Petersburger Courier mit Depe schen kam in einer Stadt Indiens gerade in" dem Augenblicke an, als der Thronfssger absahren sollte: der Courier wollte in den Wagen steigen, wurde aber festgehalten und untersucht, weil man ihn für einen mit einer Bombe versehenen Nihilisten hielt. In Delhi ließ der Thronfolger 50,000 Rupim unter die Armen vertheilen, was in den yazars vyn den Einen dahin? ausgelegt wurde, daß Indien am nächsten Tage den Russen - übergeben werden sollte, ?on den Anderen, daß der Zar seinem Lohne das Geld gegeben habe, um die Jndier von den Engländern abtrünnig 'm iriach';?'-,! r;. V. '. . ' v jlk:.,iEi-vi;:W !' ";!- - - . ü ' ,l ,i v -.ill-

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