Indiana Tribüne, Volume 14, Number 157, Indianapolis, Marion County, 25 February 1891 — Page 3

.agmleH nttttn cher gtheilt durch . DAMAUosnisd , Hamburger Tropfen. Zset I-!?e Ito ich n Wem hefngea Jaßenkeidea UÄd'branckke die verfchiedenstm Mittel tat t riszsten Erfola. Z. Uzt r.sch:e ich nen Änsucb mit Dr. Aua. HaAhurg'er TroVftu und schon nsch ksrjkVGebraLÄ wurde ich offiliiifcig berae. stellt. BmdaWssZfk, Stocken. Csl. Lcbe? zvel Jsbre litt ick s einem &efttgen Öiaatn J?atarrJ und bessme sich mein Zustand erst, nachdem ich anfing Dr. August KSoiz's Hamburger Trosfta emmgehmea. NsÄ dem Gebrauche VZ !er Flasök ar ich wieder Vollständig Z?rrgesteUt.-Paul Roe der, 2SZLaradee-Tkr., Thresgo. JllS. sberleiö Sichere Heilung. Seit Jahre leide ich an einem Leberlei" den nsfe ssdald ich Dr. August KZniz'S Hsmiurzer Trsvfen tast ge auwende füMc u& öiaderugAUAd sind diese aasqemchneken Trossen deß'wez? stets eine Hause zu finde. r.tm Kluh, 585 Mlk'Ctt., Rschester. N. A. Vb und in leide lch ftff einem Leberleider. Vcrstsrfuna. Arrekiklssizkeik.Schlakloflgkelk. etc. giebt tät besseres dagegen wie Dr. August König'A Hamburger Trsxfen. wenn nach VoMrift auzewaudt; sie sollte in fernen: Hause sehlm. Heirrich StimEter, Dettoir, Mich. VrelZSSCeeUz l tZtn pothekenlulzaieu. THI CHARLES L VQCCLER CO., iNZmor,. lii. Kilidöllöje fsjen kXJ1! 1 iV'l''S'V!'T,'i'"'''n mpr m- M , . v . . A. ..V-:J....A ,.,,. sind selten glückliche. Wie nb ncdurch diesem Uebel in tu ni e 8 ttt sbLolsen vsexita tarnt, mt der ,,'a tungS,nker". 25a Setren, raU zahlreichen ilhtTsTff. WUlfe. v .ti. naturgetreuen BUdern. i?I4ft en t?ra ott?r unv btrsährieu DeuMeis Heilwftitut tn New bcct yerallögezesen r?ns, aus ite ktarffe 23 Ist. SXumt LkUkZ. die il fcH Sianl fcrt treten tteR, füllten d-n Spruch Sckiler'S : D'run pröfe,we, sich ewig Hütet", nc6i iedernaea und fcaS csteirlii) &a& lesen, ehe f Un wicktiqäen Schritt des Lebens khun k Wird m 25 Cents in oumarrea ta teutscher Srrache. frei nnfc jorgszm erxsckt, Zandt. Adresse : Deutsches Heninätliiit. II Clin ton i-Ises. Nw ork.2i. Y. HE n .DW&3 , H. h SüN öeük Otlß !Z6?SW l (5a?! ywgpWZ?S Wuch - Handlung ! c2s. ? OÜb QlsdasaSr. Ve?e2Lg sd VbsnsWesZK auf L ts L. vsd LIlsde eschekttb vüche? geüZÜriftm verdeu kzttvs AA prosHi bgNeft. ku- Ab BnZsk aUn SRS GiaH!tf & LllttsZ Deut ie tapn-pifiip, Eiaklht seit 1859. fiMßS fflBjen lZo., Ed3 lum end S;rsci Strest, TuÄa BullOln.) Bsew Yorl& Uorii II Art Toa "lPw. JiiTsTmimnif jrn, THsrwinnTnrifjITn rrf rnwijnw tt. für dUte Zeittmg, neUfür Alle deutschen Blätter In den Ver. Staaten und Europa AanaüSeSw Dtch-ljnirfknfoh Zettwagm Uca in ttnMreat Gtchiit-Lokjü car frtUai Xinlattt S pwMikwm tat IM jre2uia EenaastW 4rUM&r Rftttat wda ebtascsToII rmcht, at fhim F$blLk pts ssL, 35? 0eu2Zt dw 7 AH AIiIA IME 1 crDctnoJ'Q CtU d!z kÄzt end V7 Lwi, Lött Od. 'QAs, l5ssl, ris k-ss. Msvreusk, VZLQS. ?KONk7?:S, OolO rado. orr Xlosioo Vs ootaen OoliToraln tO DU vshbtt y Wrn Clffa Kl IU Oflj Bt3 fia 6X1 CtiU iwn w; . ßt5tTrat3, 3ti Sn So . CUf?. ysFazin, ob fisn v!t tte n Cubtaoin-CiZifl Zs! tj5 Mfnt ysFasittzLzß ff, k tzzsZzit. - r-. eri 4 Ü7c2 f.tiaCiiÄiftÄÄi3ilöiffi4s feff SsiaiUIi! fetSea, Imsti GtilttOx ou '5 3BU 2. SPovlBfiTt ! I1üt Ctrnnti fij1tTeai. vcnujucji 2 etiM 21J I G QU, Ctat Cst Ci.fcslJ,nj. ?c o. o i i cti ütaiu et cn'j

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Dr Maun mit zwei Fraueu. immmmmmm Rsman von M. S. Vrad don.

(tTöttftsunaJ oanre ZZyncn ! Ich glaube, ich könnte nicht allem hier bleu ben in dem theuren, alten Hause, wo ich so glücklich gttveseu bm.. Ich kenne einige ehrenwerthe Leute im Städtchen, welche Wohnungen zu vermuthen haben, und ich glaube, dorthin werde ich ziehen, sobald meine Koffer gepackt sind. Ich 1 habe mehr als genug zu leben, wie Sie ! wissen, Mister Treverton. Die 6000 Pfund, die mir Ihr Onkel schenkte, ergeben ein Einkommen von mehr als 300 Pfund jährlich." Folgen Sie Ihren eigenen Wünschen. Fräulein Malcolm, ich kann mir nichi anmaßen, mich einzumischen, so sehr ich Ihr Wohlergehen wünsche. Darf ich Sie noch einmal besuchen, ehe ich zu, Stadt fahre. Fräulein Macolm?" Es wird mich freuen, Sie zu sehen, so oft Sie kommen." Sie sind sehr gütig, doch ich wiN Sie nicht länger stören, Sie werden Ruhe nöthig haben. Ich werde mit Mister Sampsoa und dem Pfarrer spei' sen, aber, ich fürchte, es wird, eine ziem lich matte Unterhaltung geben. Leben Sie wohl!" Zum ersten Mal blickte er ihr mit einem wärmeren Gefühl in die Äugen. Ja, sie war hübsch, und er fühlte, daß jeder junge Mann stolz auf eine solche Frau sein konnte. Aber er sah noch keinen Weg zu diesem Ziel, und es schien ihm jetzt, als ob es in weite Ferne gerückt sei. DaS Mittagessen war nicht so traurig. als John erwartet hatte. Um zehn Uhr mahnte Muter Samp. Zon zum Aufbruch. Et hatte vor Tische . JT- . . ' . v ' ' icinc cyioeuer von oem Aezucy revertons benachrichtigt und einen Waaen bestellt, in welchem sie in das Landhaus des Advokaten hinüberfuhren. Es war ein freundlich auslebendes, modernes Haus mit kleineu Zimmern, komfortabel und elegant eingerichtet. Thomas Sampson war Junaqeselle. Er hatte von seinem Vater ein vorzüg uches (sezchaft geerbt und dasselbe noch verbessert. Er besaß eine Schwester, welche bei ihm lebte. Diese junge Dame, welche Elisa Kien. begrüßte John Treverton sehr höflich. Es gab wentg Männer in der Umge gend, welche sich mit diesem prächtigen, militärisch aussehenden Fremden vergleichen konnten. Ueberdles hielt t John Treverton bereits für den Erbm Gutes. John gma bald zu Bett und schlief besser, als seü vielen Nächten, aber sne Traume waren voll von Laura Malcolm. Ihm trüumte, er sei im Aegriff. sie zu heirathen, und wäh. rend er vor dem Altar neben ihr stand. verwandelte sich ihr Gesichd auf seltsame, geisterhafte Weise in ein anderes, das r nur zu gut kannte. Ein gcheimmißvoller Besuch. Der nächste Tag war schön, und Mister Sampson und sein Gast machten nach dem Frühstück eine Ausfahrt, um das Gut zu besichtigen. Wie der Anwalt sagte, lleerte der Grundbesitz ein Einkommen von etwa 11,000 Pfund jährlich, dazu kam noch- ein baares Ein kommen von 3000 Pfuud von verschie denen angelegten Capitalien. Der Alte t- La - fls; i . ms yaue nrisangs kaum ww zayrttch gehabt, aber ein Theil seines Landes grenzte an die Stadt Bchampton und wurde aus Ackerland zu Bauplätzen, wodurch der Werth auf das Siebenfache stieg. Es war wie ein Traum aus dem Märchenland für John Treverton, was er von diesem Reichthum horte. Naturltchmemte der Advokat, Herr Treverton werde Fräulein Malcolm bald eineü Heirathsantrag machen, und sie werde ihn annehmen. Er hatte weder auf Seiten des Herrn noch der Dame ein Anzeichen 'von Überspanntheit bemerkt, welches zu der Vermuthung führen konnte, daß sie, eme so leichte Bedingung zu erfüllen, sich weigern werden. Da der Advokat die Sache so ansah, war er erstaunt, an seinem Begleiter eine gewisse Gedrücktheit zu beobachten. .Sie kennen, mein werther Herr. Sampson, das Wort .zwischen Lipp' und Bechersrand". 'Ich muß gestehen, daß ich eigentlich enttäuscht bin. mein Onkel sagte mir, nach seinem Tode werde ich reich sein, statt dessen habe ich ein ganzes Jahr der Erwartung vor mir, und dann hängt es nnch von den Launen einer jungen Dame ab, ob ich über' Haupt in den Besitz deS Reichthums gelangen werde." .Sie glauben doch nicht im Ernst, daß Ihnen Fräulein Malcolm absagen wird?" .Ich weiß nicht," erwiderte John, .Damen haben oft romantische Ansichten über' Geldsachen. Sie hat genug zu leben, wie Sie wissen, und vielleicht liebt sie einen Anderen." , .Aber sie weiß, 'daß sie dadurch Sie JhreS Trbtheils berauben und die Wünsche ihres Wohlthaters verletzen würde. Dazu ist sie nicht undankbar genug, verlassen Sie sich darauf. Sie wird sich für verpflichtet halten, Ihnen die 'Hand zu reichen, und Sie scheinen eine sehr ; armselige - Meinung von sich zu haben, wenn Sie au diese Möglich keit denken." ' , John Treverton schwieg' aber seine Stimmung schien sich bei. Tische etwas zu bessern, wenigstens gab er sich alle Muhe, snnem, Wirth, und semer Wir thin zu gefallen. Miß Sampson hielt rhn für den angenehmsten Mann, dem sie je begegnet war, beMders als er sich nach Tische zu einer Partie Schach mit ihr Niedersetzte und in der Zerstreuung drn Pamm nach ver Rntze verlort !,".WaS ! hatten Sie ' von MiK Mal colm?? fragte sie,währcnd sie Tbee ! ' ..!' , "lii ( .(.'I'1 " M : ' rlao. ; ' ,j - - - lwiiyP j,,,(f. .;,::::: ;:;T:miM -we.. - .Darüber mußt Du Herrn Trevertou uicht fragen sagte ihr Bruder lächelnd. , , Zarum nlSt l7 . .

Aus einem Grunds üb den ich nicht sprechen' darf." .O, wirklich? Und-ich glaubte, daß Laura Malcolm Herrn Treverton ganz fremd sei." .Sie haben ganz Recht, mein FräU' lein," erwiderte Treverton, .und ich weiß nicht, warum davon nicht geisprochen werden dürfte. Ich halte ;Lanra Malcolm für set)r hübsch, und lihr ganzes Wesen für einnehmmd und würdig, und das ist Alles, was' ich jfxlr jetzt von ihr halten kann, denn wie 'Sie wissen, sind wir unS fast fremd. Ich glaube, daß sie uraneA Onkel zartlich zugethan war." Fräulein Elisa schüttelte, etwas spöttisch den Kopf. .Dazu hatte sie Grund genug." sagte sie. .Sie wissen ohne Zweifel, daß sie ganz verlassen war, als er sie zu sich nahm, und eine ziemlich berüchtigte iFannlie hatte." - .Ich glaube, Sie irren sich, Fräulein Sampson," erwiderte John mit einigem Eifer. .Ich habe nichts davon gchört. daß ihr Vater auf Abwege gerathen sei." .0, wirklich?" erwiderte Fräulein Sampson. .Nun, Sie werden es am besten wissen, und was Ihr Onkel sagte, war ohne Zweifel richtig. Aber die Wahrheit zu sagen, Fräulein Malcolm hat mir nicht besonders gefallen, sie hat so ein zurückhaltendes Wesen, ich weiß, die Herrm bewundern sie sehr, aber sie hat wohl nicht viele Freundumen. Und was ist wichtiger für eine Dame, als eine Freundin?" schloß das Fräulein mit Würde. O, Sie sagen, sie werde, vsn den Herren sehr bewundert," sagte John," .dann hat sie wohl schon mehrfach Gelegenheit gehabt, sich zu verheirathen?" .Davon weiß ich nichts, aber ich kenne einen Herrn, der bis'über die Ohren in sie verliebt ist." .Wäre eS ein Vertrauensbmch von Ihrer Seite, mir zu sagen, wer dieser Herr ist?" .O, gewiß nicht! Ich habe das Geheimniß selbst entdeckt, Fräulein Mal colm hat niemals geruht, mir etwas von ihren Angelegenheiten mitzutheilen. Es ist Eduard Cläre, der Sohn des PfarzerS. Ich habe sie oft genug beisammen gesehen. Er hatte immer einen Vorwand, in daS Landhaus, zu gehen, mit dem altm Herrn über alte Bücher imd dergleichen zu sprechen. Aber man konnte leicht sehen, daß er nur wegen Fräulein Malcolm so ost dort war." .Glauben Sie, daß sie sich für ihn interessirt?" .Das mag der Himmel wissen! Ein

mal fragte ich sie, aber sie antwortete kalt und hochmüthig, Mister Cläre sei ihr willkommen als Freund uud Aehn licheS." Dieses Gespräch schien dem Advokaten nicht angenehm zu sein, aber John hatte mit großem Interesse zugehört. . .Dieser junge Mann hat etwas aus dem Herzen," sagte der Advokat, nachdem sein Gast das Zimmer verlassen hatte. .Denke an meme Worte, Euza, er hat etwas auf dem Herzen," .Warum glaubst Du das, Tom?" .Er nimmt die Sache zu kühl auf. das ist nicht natürlich. Wenn man in Jahresfrist m den Bentz eines solchen Vermögens gelangen soll " .In Jahresfrist? Was meinst Du damit, Tom, ist das Gut noch nicht sein?" .Nein, daS ist's eben. Der Advo. kat theilte seiner Schwester die Einzelbeiten über Trevntons Testament mit, Am nächsten Tage war er zu sehr de schäftigt. um sich seinem Gast zu wid men. treverton machte einen langen Spaziergang mit einer Karte des Gutes in der Tasche und erst um die Tämmerstunde kam er lanamm und mit gedan kenvoller Miene zurück. Etwa eine Meile von Hazlehurst. wie das Gut und das Städtchen hießen, bog er aus einem Feldweg auf die Landstraße ein. In diesem Auzenblick sah er die Gestalt einer Dame in Trauer nicht weit vor sich. Die Art, wie sie ihren Kops trug, kam ihm bekannt vor, er eilte ihr nach und befand sich bald neben Laura Malcolm. Ihr Wesen erschien ihm vollkommen oen und natürlich, und als er an der Pforte des Herrenhauses sich verabschiedete, nahm er die Ueberzeu gung mit sich, daß sie nicht weniger öezaubernd, als schön war. Am anderen Tage besichtigte John mit dem Anwalt mehrere Bauernhöfe und äußerte, er werde genöthigt sein, mit dem Jrühzuge am nächsten Morgen zur Stadt zurückzukehren. Nach Tische zog sich Mister Sampson in seme Schreibstube zurück, um ein wichtiges Geschäft zu erledigen, Und John Tre verton, welcher die Gesellschaft der schönen Elisa nicht allzu hoch schätzte, nahm den Hut und machte einen Zurzm Spaziergan auf der Landstraße. Unwillkürlich näherte er sich dem Her renhause. Auf der einsamen Landstraße ' rauchte er nachdenklich eine Cigarre und mehrmals ging er an dem eisernen GiKerthor Worüber, um in den Park und nach dem Hause zu sehen. .Ob ich wohl einmal glücklich sein werde?-" fragte er sich selbst, . als Herr dieses Hauses mit einer schönen, jungen Frau, mit einem großm Vermögen? Es gab eine Zeit,, wo ich glaubte, ich könne nur in dem Gewühl desLondoner Lebens athmen, aber vielleicht werde ich auch kein schlechter Landjunker sein." Als er auf einen Feldweg einbog, war er erstaunt, zu sehen,' daß er nicht mehr allein war. Ein großer Mann in einem weiten Mantel, welcher den unte. ren Theil seines Gesichtes in einen wol. lenen Shawl verborgen hatte, ging längsam vor einer kleinen, hölzernen Pforte in der Gartenmauer auf und ab. In dem unsicheren Dämmerlicht, konnte er sein Gesicht, das von dem Shawl und dem Rand seines , Hutes halb verdeckt war, nicht erkennen, aber , er sah den Fremden mit argwöhnischen Blicken an, als er nahe bum Gartenthor an ihm vorüberging. John ging bis zum Ende des Feldweaes. und als ' er zurück kam. sah er mit Erstaunen, , daß die Thüre offen' war, und der Fremde auf, der j- r . ."!'' : r . - IX chweue neyeuo mir emano im Innern wrack. Er bei'cklensiate ! ieiyö

Schritte, um wo möglich zu sehen, wer jene Person im Innern war, und als er die Gartmthüre erreicht hatte, horte er eine Stimme, die ihm wohl bekannt war, die Stimme von Laura Malcolm. Wir haben nicht zu befürchten, gestört zu werden," sagte sie, .wir können ruhig im Garten sprechen." Der Mann schien ein wenig zu zögern, murmelte etwas von Dienstboten und trat dann in den Garten ein, worauf die Thüre' sich sofort schloß. Treverton war sast versteinert. . Wer konnte dieser Mann sein, welche Miß Malcolm auf so geheimnißvolle Weise einließ? Wer anders konnte er sein, als irgend ein geheimer Verehrer, der, wie sie wußte, ihrer unwürdig war,' und dessen Besuch sie auf diese eigenthümliche Weise empsing. Diese Entdeckung war unbeschreiblich beunruhigend für Treverton, aber er fand, keine andere Erklärung dafür. Er zündete eine neue Cigarre an, entschlossen, auf dem Nebenweg zu warten, bis der Mann herauskommen werde. Etwa zwanzig Minuten lang ging er auf und ab. Endlich wurde die Gattenthüre wieder geöffnet, der Fremde kam heraus und eilte hastig davon. John folgte ihm in einiger Entfernung. Der Fremde ging nach einem GastHof, nicht fern vom Herrenhause, wo ein leichtes Fahrzeug auf ihn wattete, auf welchem ein Diener schläfrig nickte. Er sprang leicht in den Wagen, nahm die Zügel und fuhr in raschem Trabe davon, zum großen Mißvergnügen von John, welcher nicht im Stande gewesen war, fein Gesicht zu sehen, so daß ihm die Möglichkeit fehlte, ihn später wieder zu erkennen. John trat ui das kleine Gasthaus und bestellte eine Flasche Sodawasser mit Branntwein, um Gelegenheit zu haben, nach dem Herrn zu fragen welcher eben davon gefahren war. Aber der Wirth wußte nichts mehr, als daß däs Fahrzeug etwa eiue halbe Stunde vor seiner Thüre gestanden bat!e. Darauf kehrte John in sehr schlechter Gemütsverfassung in das Haus des Advokaten zurück und beschloß, am andern Morgen bei seiner Abreise Fräulein Malcolm zu besuchen, um wo möglich etwas über diesen Besuch des Fremden im weiten Mantel zu erfahren. Daher beschloß er, mit dem Nachmittagszug nach London zu gehen, und er schien um ein Uhr in dem Landhause. Miß Malcolm war zu Hause und er wurde in den kleinen Salon geführt, wo er sie zuerst erblickt hatte. Er sprach von seiner beabsichtigten Abreise, worüber sie nicht überrascht sein konnte, und dann von gleichgiltigen Dingen. Sie war vollkommen unbefangen, er aber sichtlich verlegen. Dann nach einer ziemlich peinlichen Pause begann er: .Ich halte mich für verpflichtet, Miß Malcolm, Ihnen eine Mittheilung zu machen. Die Sache ist vielleicht wemger wichtig, als ich zu glauben geneigt bin. aber in einem einsamen Landhäuse, wie dieses hier kann man nie zu vorsich tig sein. Gestern Abend kam ich aus einem Spaziergang hier vorüber." Er wartete einen Augenblick. Laura Malcolm war sichtlich zusammen gesah ren. und es schien ihm. daß sie bleicher war, als zuvor. .Ich sah einen hochgewachsenen Mann, welcher sich mit einem Ueberrock und einem Shawl ganz vermummt hatte und sein Gesicht unter dem Hut verbarg. Er ging vor der kleinen Gartenthüre auf und ab, und fünf Minuten später sah ich zu meinem Erstaunen, wie die Thüre sich öffnete und der Fremde in' den Garten eingelassen wurde. Ich vermuthete natürlich, daß eines der Dienstmädchen einen Verehrer auf diese heimliche Weise eingelassen have." Er konnte Laura Malcolms Blicke nicht ertragen, während er dies sprach, aber ihr ruhiger, forschender Ausdruck veränderte sich nicht. John sah etwas verlegen zu Boden. .Einen Verehrer?" wiederholte Miß Malcolm. .Sie wissen also, daß es eine weibli e Person war, welche den Fremden in den Garten einließ?" .Ja," eruiierte er, nicht wenig er staunt über ihre Selbstbeherrschung. .Ich habe eine weibliche Stimme gekört. Als der Mann wieder heraustarn, bin ich ihm . gefolgt und bemerkte, daß er, , in dieser Gegend bekannt war, ein Umstand, welcher die Sache um so verdächtiger erscheinen läßt. Ich weiß, daß Einbrüche gewöhnlich im Einverständniß mit irgend einem der Dienstleute vorbereitet werben, und der Reichthum in diesem Hause ist wohl geeignet, die Aufmerksamkeit von Einbrechern auf sich zu ziehen. Ich hielt es daher sür meine Pflicht, Ihnen mitzutheilen was ich gesehen habe," ' .Sie sind sehr gütig, aber ich kann Sie glücklicherweise beruhigen. Dieser Mann, den Sie gestern Abend sahen, ist kein Einbrecher, und ich selbst habe ihn in den Garten eingelassen." .Wirklick?" wortstkuna folgt.) Nugust Gebet gegen ugen Nichter.

Der bekannte Führer der freisinnigen Partei in Deutschland, Eugen Nichter. hat eine Broschüre geschrieben .übn die Irrlehren der Socialdemokraten". Angust Bebel. der Führer der Socialdemokraten hat kürzlich eine neue Aufläge seines Buches die Frau und die Socialdemokratie" erscheinen lassen und in dem Vorworte dazu auf dit Richter'sche Broschüre geantwortet.' Der Streit zwischen den beiden hervorragenden Männern 'ist sehr interessant, ti liegt uns jedoch gegenwärtig nur du Richter'sche Antwort über einen Punkt, nämlich über das Durchschnittseinkom men aller selbstständigen Personen, Deutschland vor. Dieses ist von Richtn auk 842 Mark ver 5abr abaeickadt und I zwar so, indem er alles Einkommen in Deut ckland aus Arbeit. , ÄmSoewmn. 'Grundrente ' und Unternehmergewinn zusammenrechnete und diee so gewow nene Summe mit der Zahl derjenigen Versonm ,dividirte. ,welcke in Deutick-

ZLNö n tdstständtges EiMommev haben. Diese Rechnung, sagt Richter, ist des halb den Socialdemokraten so besonders fatal, weil ihre Agitation in erstel Reihe darauf speculirt, Näd mxb Haß hervorzurufen gegen alle diejenigen, welche einen Zinsgewinn, eine Grund' rente oder einen Unternehmergewinn beziehen. Es wird so dargestellt, als ob solcher Gewinn eine ganz unberechtigte .Ausbeutung" der Arbeit dao stelle. Indem nun nachgewiesen wird. wie wenig . sich das Durchschnitts ein kommen'erhöht selbst wenn es möglich wäre,' Einrichtungen zu schaffen, bei denen ein Zinsgewinn, Unternehmergewinn u. s. w.-nicht mehr in Fragt kommt, wird der -socialdemokratischen Agitation zum großen Theil von vonherein der Boden entzogen. Darum richten naturgemäß alle Gegenlchriften in erster Linie ihre Angriffe auf tzie B rechnung. Richter hat seine Berechnung gestützt auf die preußische Einkommensteuer Tabelle. Bebel läßt sich auf diese Ta belle nicht ein, sondern stützt sich auf die Einkommensteuer-Tabelle des Königreichs Sachsen. Aber was kommt bei dieser Berechnung Bebels heraus? Auch nur ein Betrag von 1007 M. als das durchschnittliche Einkommen der mit einem selbständigen Einkommen eingeschätzten Personen in Sachsen. Nun wird aber jeder zugeben, daß das Durchschnittseinkommen in dem inmit ten Deutschlands gelegenen Industriestaat Sachsen höher ist, als das Durchschnittseinkommen in Deutschland. Aus das letztere kann man weit eher aus dem Durchschnittseinkommen des preu ßiscken Staates Schlüsse ziehen, weil der letztere sich über den Westen und den Osten Deutschlands vertheilt. Die Bebel'sche Berechnung wirft also diejenige von Engen Richter nicht um, son dern bestätigt dieselbe nur. Dabei wissen wir nicht einmal, ob die 1,327,771 eingeschätzten Personen in Sachsen auch wirtlich alle Personen mit einem selbständigen Einkommen umfassen, da in dieser Ziffer nur 75,042 Personen mit weniger als 300 M. Einkommen einbegriffen sind. Herr Bebel sucht freilich dem Durch schnittseinkommen von 1007 Mk. ein anderes TurchZchnittseinkommen vo? 1910. Mk. unterzuschieben, indem er rechnet, daß in Sachsen 700,000 Familien vorhanden seien und mithin auf die Familie bei einem Gesammteinkommen von 1.337.000,000 Mk. 1910 M. entfallen. Hierbei wird ganz willkürlich angenommen, daß die Familie durch schnlttlich ungefähr 5 Köpfe zählt, und daß nur eine solche Familie jetzt das Subject eines selbstständigen Einkom mens darstellte.. Selbst eine Haushab tung aber zählt durchschnittlich nur 4,7 Köpfe. Dabei sind aber der Haushal tung zugezählt alle Personen, welche i derselben Wohnung als Chambregarni' sten, Schlafburschen, Dienstboten, erwachsene Kinder oder überhaupt als Personen mit einem selbstständigen Eiw kommen stck besindcn. Das Einkommen aller dieser Personen ist in dem Ge--.sammteinkommen Sachsens mit eingerechnet, und alle diese Personen könner doch bei emer Durchschnittsvertbeilung nicht leer ausgehen. Selbst bei einem Durchschnitt von 4,7 Köpfen auf di Haushaltung sind in Preußen noch 4,489,510 Einzelpersonen mit einge rechnet, welche ein selbststandiges Einkommen beziehen. Mit dieser Gegen rechnung, welche wir schon früher ein mal dem .Berlinn Volksblatt" als irr. thümlich zurückgewiesen haben, ist ti also auch Nichts. Außerdem tröstet sich Herr Bebel damit, daß die großen Vermögen nur mit 50 Prozent ihres Einkommens heran gezogen würden, und daß die Berechnungen des Herrn Richter deshalb ein großes Loch haben, weil sie hierauf kein, Rücksicht nehmen. Bebel erwähnt eber nicht die Thatsache, daß in der Richter'schen Broschüre bei der Einkommensbe rechnung sür Preußen 500 Millionen Mark dem eingeschatztm Einkommen zugerechnet sind als ein Betrag, um den die , Schätzung . hintn der Wirklichkeit zurückbleibe. Soweit die Richter' schen Ausführungen. TieControverse wird in Deutschland mit dem größten Interesse verklär. Wir werden über diese Art der Argumintikung an anderer Stelle morgen mehr zu sagen haben. Oou QnSlaad.

Der kaiserl. deutsche Geh. Oherpostrath .Sachse und der Postdirector Petzold, welche mit dem GeneralPostmeister Wanamaker die Bestimmungen betreffs der, aus den zwischen Ham bürg und Bremen und New ZZork sahrenden Schnelldampfern einzurichtenden See-Postamter vereinbarten und dann . . f, iC .-'f.U l..X 1- l eine ponattjaze öiuoicnrciic ouroj oie Ver. Staaten machten, haben nach vorhergehender Schwßconserenz mit New Yorker Postbeamten die Rückreise nach Deutschland angetreten. Die See-Post-ämter auf den Dämpfern werden am h April vollständig in'S Leben treten. D er we it e r e Lebensweg leS Ziftenreisenden Schneiders Hermann Zeitung, ' der seine weltgeschichtliche Laufbahn mit idyllischer Beschaulichkeil begann, ist mit Blut gezeichnet. Nach London war er zuletzt als Frachtgut ge fahren, wo man indeß für eingepökelte Schneider kein Verständniß besitzt. Der arme Teufel lief sich die Sohlen ab, hungerte, wie, nur ein Schneider hrnu gern kann, war aber nicht im Stande, irgendwo ein Unterkommen 'zu finden, bis er endlich an die abgerichteten Wölfe im Royal Aquarium" oder viel mehr deren Bändiger gerieth. Letztere hat eine Idee und der Schneider Coir. rage. ,, Dieser soll nun, mit einem star ken Panzer versehen, über den ein an derer .5Inzug, mit Fleisch ausgestopft, gezogen ist, täglich zwei Mal unter die Wölfe geworfen werdend , Die Bestien stürzen sich auf das Opfer, reißen ihm die Kleider nebst dem Fleisch vom Leibe. , bis 1 der Bändiger den blutigen

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VIIVyü ? ifJS.. " H&'HVPWi JeffnsMdWt, Vadifon & JadknaMk. Nbgaug: SrpreßzLze S:5 Vm. 3:1.6 Bm. Nomodution :LS Kni. b-30 Nm. Ankunft : kp. 10:10 Vm. 11:00 Vm. llttom. 6:25 NA. 10:50 ?lrn. Vandaüa. Lbg.: Sx 7:30 B. lUOBra. 1.00Nm.7:00 Am. U:00 Nm. Aeco, 4:00 Nm. Vnkunft : kp. :4S Vm. 4:15 Vm. 2:50 Nm. 8:40 31. iccoa. 10:00 ui. 7.45 Nm. Lee Lme, E. S, , & S.-CIevelaud Div. Abgang: ?preß II:1S 35. 3:80 83. :2S m. 6.40 Nm. Ute. 700 Am. Avk. SlV.7:00 Vm. ll'.loSm. 2:SO Nm.e.00Nm. 11:20 Nm. Alle obigen Züge hallm iu Vrightvosd an. Die folgenden Zöge laufen nur nach nnd don Lrightwood : Abgang : 8:15 Nm. 10:50 Nm. Lnkuuft : 8.40 Vm und 5:25 Nm. kwliunatt Division. Abganz: L.ö Vm. .10 Nm. Cinrinnatt Aee. 7:05 Vm. 11:15 Vm 45 Nm. nur Sonntag 5.00 Nm. Anknft: 10.25 Vm. 11 ,0 Vm. Cwcm'tiLtt' N:lb?lv 1?:0 nur Sonnt. 12.25N. Rosh. dille Zlee.10.85Vm. EolumbnS Atk.4.55 Nm, Echnellzug 12 2cNm. Chieago Division Zlbgaug: 11.20 Nm. 12 LcVm. Lafayette Ace. 7.10 Lm. 5.15 Nm. Ankunft: L.20Vm. .00 Nm. Lafayette Aee. 10.25. Vm.S.15 Nm. Peoria Div. w ftl Abgang : 7 45 B tgl. 11 45 m. 5:05, 11:25 Nm tgl. Ankunft: S 25 Vm tgl. lo:SO Vm. 55 Nm. 6:25 Nm. Oefiliche Division. Abgang : 8 IS Nm tgl. 7 05 Lm tgl. Ankunft : ll:00Vm 11:25 Nm. St. LouU D'dision Abgang 7 8SVmtZl. 11 2Vm Ua. 6 20 m. 11 8031m tgl. Anlauft : 8 20V tgl 10 85Vm. 8.00?cm tg. e 20NM tl Eincinnatt, Wabash & vttchigan. Abgang : 8 80 Vm. 11 15 Vm. 6 30 . Ankunft: 10 80 Bm. 2 40 Nm. 11 20 Nm. Ehkago, St. Louis & Pitttburg. Abgang : 4 45 Vm. 8 00 Nm. ö 80 Nm. Solumbu Ace 9 00 Vm. Mchmond Aee 4 00 Nm Ankunft 11 40 Wm. S 50 Nm. 1 00 Nm 12 5071 Columbns Ace 8 45Nm, wchmond Ace 9 00 Nm Chicago Division via Kokymo. Abgang ; 11 05 Vm. 11 80 Nm. Ankunft : 8 80 Vm. 8 80 Nm. Lonisville Di,. Abzavg 3 4 wm. 8 45m. Acrom 8 00V 41.Nm. Ank. llvvVm 10L0N. Accom. 10L0Bm 5 55Nm. Lake Srie & Wefter. Abgang : 7 15 Bm. 1 20 Nm. 7 00 Nm; 11 10 Nm. Ankunft: 8 0 Vm. 10 80 Vm. 50 Nm. ft 20 Nm. Jndlanadolit & Dineenne. 0zpß Abgang : 7 SO Bm. Aee. 4 00 Rm. Erpreß Ankunft : Lee. 1050RM. 5 coVm. kwciiluatt, HamUten & Sndianapolit. Abgang: 8 55 Vm tgl. 6 80Nm. 10:45 Vm 8 00 Nm. tgl. 8 80Nm. Aaknntt : 11 1 Bm 7 45Nm. 10.55NM tgl, 12 85Vm 9 15Vm. Indianapolis, Decatnr & Western. Abgang : 8 80 Vm. 4 IS Nm 11 00 Nm Ank: 8 80Bm. 10 10 Vm. 5 OONm. Lonisville, New Albanh & Chicago. Chicago nnd Michigan City Division). bgang 11 SO Bm. 12:40 Vm. Vtovcn tt 5 15fhn. Frech zng dZn Atabamsftr. 7 CtVif Wrraft ; 8 45 Bm. 8 00 Am. Zu 10 40Vm. 8$ ,?ÄEfUCU ..TOcstlCAN V ffW- A""-&ENCYJlr. O ti v AV 1 . . IC A MAmnYtlA. t aK- i i stractof tbe laws-BSiowinsr liow to4-: . liMain Pofontt r.vMtt I'ti A a I m VKTM YtfMfcB. , . 5 AAIMAOa: Mark. ConTTicrntiL Kni irtc ' Liiern MUNN & CO., 31 Broadwar. New Trlc mm:.: can h srned tt onrüTTTtlneof trorfc, hlljr and tiwiortbtr, iT thete cf eiijipr ?x, rounp or oid.and In their owa kcalitn-,irr..w tbr tiw. Any ona iai lo be wh1l. ilir to hin. w tuniLsh rwrttiin g. V tnre f ou. lo ri.k. You co ev, four ipre inomrai, or aü vonr timpto tb Hotk. 1 lii i in ntirety iibw IfiidiHil Itrin if j womU'rsul iucccm lo ttry oikrr. BeeitiiKfra are eaniiit? froin 2ä to 50 pcrwwk nu ojiwudi, nd luure tt a lltxU xerience. We can furnl?h you ib rmpioyraeut and tcla xo tUVtU Ko trwf-atoii'tain htr. Fall taüntDktioa UitC l'JttUÜ CO. AlfcLöiA, JLilMU Schneider rettet und ihn hinter o Coulissen schleppt. Wenn das nicht zieht, dann Ade. ruhmsüchtiger Schneider! Gehe in die Kiste zurück und laß Dich begraben. Eine heitere Spukge schichte erzählt die Tilsiter Ztg.: Schon öfters horten die Bewohner eines Hauses des Abends in der an das Wohnzimmer grenzenden Stube dik Tasten eines alten Klaviers anschlagen, trotzdem das Instrument schon seit Wochen nicht mehr geöffnet war. Als nun an einem der letzten Abende nicht eine Taste, sondern gleich eine ganze Reihe angeschlagen wurde, übermannte das Grausen die Leute so, daß sie mit Geschrei aus der Stube stürmten, ohne daß der unsichtbare Spieler seine ergrei senden Weisen unterbrochen hätte. Nur ein beherzter Jüngling faßte Muth und ging, den geladenen Revolver vor sich haltend, in das Spukzimmer. Das Spielen verstummte augenblicklich. Der Ritter ohne Furcht und Tadel öffnete nun den Deckel des alten Musikkastens "und ein Mäuslein huschte über die Tasten und dieselben Töne erklangen wie vordem, doch nicht lange mehr, dann ward die musikalische Maus erschlagen. Von Spielern, aller dings ganz anderer Art, denn es han delt sich um enragirte Kartenspieler, wissen auch Moskauer Blätter ein ci genthümliches Geschichtchen zu erzählen. Dort brannte jüngst das Haus nieder, in welchem der Jagdklub sein Vereinslokal hat. In der oberen Etage brannte eS bereits recht stark, und die Karten, spieler in den Klubräumen kannten die Gefahr, aber an zwei Tischen wurdi ruhig weitergespielt. An dem eine? standen gerade 1000 Rubel aus, und erst, als dies interessante Spiel beendet war, gaben die Theilnehmer an demsel ben Fersengeld. An einem anderen Spieltisch zog sich die Partei zu sehr , i die Länge; die Spieler mußten schließ lich dem verheerenden Element weichen, aber sie thaten es. nicht ohne den Spieltisch zu retten; sie klappten denselb zusammen, nahmen ihn mit und brachte dann sofort an einem weniger gefährde ten Ort das Jeu zum Austrag , j

Vertag dea Bibliographischen InttltuU in Leipzig und Wien,

Robben erscheint ss in ISO Iieföruujeo m je 30 CU. nnd in 10 Halbfranzbänden zu je t&oy ' dritte, gänzlich nealcarbeiiete Auflags mmmmmm 4 MMav MMtv I II 1 1 o ron Professor Pechuel-Loesche, vr. V. Haacke, Prot W. Marshall end Prof. E. L Taschenberg. t LII 11 m mmmmmJ MaW 'aHM Ma Größtenteils nea iUnatriert. aalt ehr ! 1S0O AhhUaaiiffen Im Text S Kurten und 180 Tafeln in Holzschnitt u. ChroraoarQck, nn der Katar tön Frlefirlcli Specht, W. Kuhnert, O. MQtzei a. . ßesteflungen führen sämtliche Bücher und Zcitungshändler aus. THa LÄDSIIS' eniTE. NEVEH OST 4F ORDER. If yern desire to pnrcSnst n erring tnachlne, ask our srtOLt t yout i J ic or ter-rna and nrices. If rm cannot tani entr srent. wrlt dirert to neareta.4drt ns to you h&iovr namel MMTW W atl ChiCAüo - 2 VAICU SQUARLfLV- AULAS ! ILl. Afl AtlTK fiLl TEX. rc s, 'c 'jyj AKrnci;ctjcy riitttnt flf Sellaafol!il fittffff Off, Oft S!;Ucirs Cistl Die Oroß Van Handle Noute AsjJ-Ä mt Zt-ptJLn na SIfäbtisrr Ha2ia Ptttus?iXf OinotRnatf Ss 3t. X-HDnl 33aiin9 3 ttt t$st& csl Ui Slaic ch GS, EBca Mord nd Oüb luSßestfniist Die?A! Prompt Verdlndung i!uüm Car zwtschm (JUn ßi5ci Städte. Pittebnrg, Hanisburg, Baltimore Wasbington, PMladelphia, 2f err York, Colnifibns, CinciriDAti, Icdianapolii, St. LouIb, Chicago tnd Lonisville. Sti SfrtUt lt P giBli SSiiltt iritti M tn le.mtt LaZ imli, Sitcn Übrig, tU Ksktra CittttKc. fafS( Btftiitrssf cf 18 Mfrui Itt 9 M. Vntng, Z't. ,'i Vff. . Indie,Vtt. 2tz zA.DZ Scfftte, aB'ISUatger, Ihtttfistf , Cc 5 S . i ! I tt u't 89t. CclBmtsl, o. . K. H 1 .!. ff. Kftssi, Vittftstte. WA . :ÜÖ. EOUTB ! 0sCi &tc bic Gi&U ach kgA einer Vüm lB&0ji3 is derlassa iea!siHttEen, geh Cii pnOsbaH XiätDifm. kk Mfl T?sZwst-a Stzzfa Ziaallt, ttb erfrag llt Uahrpretse nb hne Mb HtUnngm. 'Vtsosdn, sfserZsastkeU tsfa LaOb-QönfeVn -x Cloccnlan gevsszt. '-'f: r'l FatsijfaJrt-XidUtS sch K? yl:? tx Weß?J und Nndwest i Olc bhttieü QlnU KH TOBT WAYZÖ2 ! TOLEDO, DCTBOIT tt&l Hin kpKHe, Ciat ii MiaMaai frs&!KS3, Ciixccufsrii1 V,Ä!f?kn Vinfikxl ab teHjUsll! Ci4tt hell sch die , , , -M L?oLs OeSssh k-.,,-?W beUcktche yaff2ZVLZu W OMzk , immmmmmmm . , , ,: . :,;,! -..,,:'i!ji::iill!ls!?!;!E::i!!;:! ir. s:joäöj Cl?t13?siCta nd Lttd,?5I ,,!,, In.. 3 . O a U t, Ccutal S.SeUnasastz. t.SI8Isc. CtzVifa 5 tl(WC;t , GL&xU.Ca. 8ottr HttU sortirnlnt Wm4U wsk st di. br ioi rr. az. f'jrf ;j.'.' v u . omi, it uurao, ufliab ?te cut. Othm aredoieg Vtiy bot ynu? Some rarn t,rtttQ.09 j tiomli. To indo tfa weil na Ua iy r,i Iv J rrnrien ' T i. and t .Jf or all , J a-itinrn arr aailjr canaLcf born tl t r kbiiiB,4 .11 r m ..vm., wnmvwj n. ä.,a mm . " un T r ...j ... j. tart roa. rork, I nm tlkn II i he is'-.,. ir tmaamv so roric-. da. Ximr. Waik.u rwtlt mrm. . i : i .ri,..l . " n . . " " ! rv itrtu). PkrUra ia rVa. .IlRllettcfz Co.,Uox imrilsadilal

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