Indiana Tribüne, Volume 14, Number 157, Indianapolis, Marion County, 25 February 1891 — Page 2

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seiner Jugend, die Erichnesung der an ter Schutt und Trümmern versunkenen j ,- Schatze der antiken Welt, in reichstem . . . .5 -? 5 '

csxe zu verwirrten, azu geqori auch der durch seine großartige Wohl thätig keit schneller, als durch seine glück llcheu Eifenbabnbauten berühmt gzwor dene Baron Hirlch. über dessen Person' lichkeit gewiß einige Mittheilunzen recht erwünscht, sind Baron Hirsch bewohnt die reyendt BiUa Carlotta in Monte Carlo mit der prachtvollen Aussicht auf das blaue Adriatische Meer. Hier starb vor tot ragen Jahren sein einziger Sohn Sudan, auf den er alle seine Hoffnun gen gefetzt hatte und den er schwärme risch liebte. Dieser Schicksalsschlag wurde von dem Vater nur sehr schwer überwunden. Er zog sich gänzlich vom GeschäftSleden zurück und beschloß, sein ganzes Leben der Wohlthätigkeit zu widmen. Bereits früher hatte er groß müthige Spenden ohne Zahl gemacht; jetzt aber weihte er sein ganzes unge h eures Vermögen, das man auf etwa 120 Millionen Tollars schätzt, der gro tzen Aufgabe, das harte Loos der aus Rumänien und Nußland verfolgten und ausgewiesenen Juden nach Kräften zu mildern. Allerdings waren sie seine Glaubensgenossen; doch hatte dies mit seiner Wohlthätigkeit nichts zu thun. Baron Hirsch Hut yausig genug bewie seit, daß die Religion keine Rolle bei ihm spielt. So hat er zwei arme Waisen, Kinder christlicher Eltern aus 1 England, adoptirt und läßt sie wie ferne ' :igenen erziehen. Also in der Judenfrage setzte er sich mit der russischen Regierung m directe Verbindung. Er bot ihr zwei Millionen Pfund Sterling ($10,000,000) ' 1 Unterstützung der Juden an, behielt sich jedoch die Verwaltung dieser Summe persönlich vor, wohl wissend, daß sonst der Löwenantheil an den klebrigen Fin gem der russischen Beamten hängen bleiben würde. Väterchens Minister, vor allem der fromme Pobedonostjew, wollten aber trotz der starken Versuchung - v aus diese Bedingung nicht eingehen, und so mußte Baron Hirsch diesen Plan fallen lassen. Er schlug jetzt einen anderen Weg ein. Er ermuthigte die Juden denen bekanntlich das Gesetz in Rußland den . Erwerb von Grunveigenthum direct

verbleiet zur Auswanderung, und ""namentlich nach den Ver. Staaten. . Zum Landerwerb und für den Untere - richt der Jugend gab er zwölf Millioneu Franken her. Doch da die Verfolgung sich neuerdings mit verdoppelter Schärfe wiederholte und Nordamerika 'nicht mehr als das geeignete Land für die vertriebenen Jsraliten angesehen wurde, ließ Baron Hirsch durch eine von ihm ernannte Commission die Ar -"" gentinijche Republik in Südamerika de reisen und sich über die Cotonisotions Fähigkeit derselben Bericht erstatten. Seine Mißerfolge bei der russischen Regierung haben ihn übrigens keines vegs verhindert, eben jenem Pobedo . nostjew ein Geschenk von $203,000 zum Besten der griechisch-orthodoxen Schulen zu übermitteln. Baron Hirsch theilt nicht den Glauben vieler Leute, welche i den russischen Juden die Lust und Fahi seit zum Ackerbau absprechen, und ist. fest überzeugt, daß nur lange Entwöh. nung und unduldsame Gesetze sie auf den Handel und Schacher gedrängt haben. Seine neueste großartige Schen kung von zwölf Millionen Franken. ; ist zur Gründung, Hebung und Ser rnejritng ' bcr 6chusai in Galizien de- ,, stimmt. 1 erttanische Gefängnitzpatiftte. Sehr wenig erfreuliche Daten enthält ein von Supt. Porter ausgegebenes Census Vülletin, welches sich speciell tnxt dem Gefängnsißwesen in den Ver. Staaten beschäftigt. Fred. H. Wines von Springsield, JllS., welcher auf diefem Gebiete als Autorität ailt. bat das

ßMBHWlletin'im Austrage PorterS zusam WMMLegel!t.' ,Skach dem .Census von NDWßNUbefandm .ffch in unseren Gesang WMM!s'mff4hd Zuchthäusern y im Ganzen !ÄW?4&H0BriL ' Am l..SMl 1390

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,li , S 'i1 war Zahl auf 45,233 angewachsen. Da nun in den letzten zehn Jahren die Gesammtbevölkerung der Ver. Staaten um 24.86 Procent zugenommen hat, so liegt es auf der Sand, dah die Anzahl derjenigen Mitfchen, welche man im In teresse von Gesetz und Ordnung ihm Freiheit berauben mußte, im Verhältniß mehr zugenommen hat, als die Totab bevölkerung des Landes. Von den 43,127 Sträflingen, deren Herkunft be kannt ist, sollen 14,725 im Auslande geboren sein; ungefähr ebensoviel?, am lich 14,087, gehören der athopischen Rasse an und nur 13,715 sind, wenn man den Mittheilungen des Herrn Wines Glauben schenken darf, eingeborene Weiße. Zu bedauern ist es, daß man sich nicht die Mühe genommen hat, die im Aus lande geborenen Sträflinge weiter zu klassisiciren. - E hätte sich, wenn man dies gethan hätte, sicherlich herausge stellt, daß das deutsche Element der Bevölkerung das gesetz und ordnungs liebendste von allen ist und in diesem Punkte selbst noch besser dasteht, als das eingeborene Amerikanerthum. Sehr günstig stellen sich die Ziffern für das weibliche Geschlecht, denn von der sammtzahl der Sträflinge sind rnii 1,791 Frauen und Mädchen und 43, 442 Männer. Wir. als die Herren der Schöpfung, werden also doch znqe stehen müssm. daß das schwache Ge schlecht viel besser ist, als wir. Wn waren freilich nie so ungalant, das zu bezweifeln. Von den 1,791 weiblichen Sträflingen ist aber sicherlich die große Mehrzahl in Amerika geboren. Herr Wines läßt sich indessen aus leicht bezreiflichen Gründen auf eine weiter, kklassificirung nicht ein. SchulstatlNik. DaS Censusamt bereitet die Ver öffentllchung einer Statistik, deren Er bebung der als Sachverstandiger gel tende Specialagent James H. Blodgett geleitet hat, Über das öffentliche Schul wesen in einer Anzahl von Staaten vor. Während im Allgemeinen in den letzten zehn Jahren der Schulbesuch sehr erheb lich zugenommen hat, ist er charakteristi scher Weise in New Hampshire, Maine und Vermont etwas zurückgegangen, während die Zunahme im Süden und Westen, namentlich aber in Süd'Da kota, eine ganz gewaltige ist und mehr als alles Andere für das Ausblühendes Südens und Westens spricht. In Süd Dakota z. B. betrögt sie Zunahme ver Bevölkerung 234.60 Procent, die Zu. nähme der schulbesuchenden Kinder da gegen 363.36 Procent. In folgender Tabelle sind die entsprechenden Zahlen enthalten : Bevölkerung gaahme Zunahme feech' ia besuch in Proeentea. Pr,cere. lluiru . Arizona 47.43 85.85 California 39.72 37.33 Connecticut 19.84 6.68 District Columbia.... 29.71 39.59 Louisiana 19.01 53.52 Maine 1.87 7.38 Maryland 11.4k 22.85 Massachusetts 25.57 17.33 Montana 237.49 260.12 New Hampshire 8.51 7.51 Nord.Carolina 15.52 27.65 Ohio 14.83 5.98 Pennsylvania 22.77 1.59 RhodeJsland 24.94 27.49 Lüd-Carolina 15.63 50.89 Süd -Dakota 234.60 563.36 Vermont 0.04 10.42 Virginia 9.43 55.06 Wisconsin 28.23 16.97 Wyoming 192.01 142.59 Die Verhältnißzahl Mischenden schulbesuchenden Knaben und Mädchen ist nur sehr geringen Schwankungen unterwarfen, um so auffallender aber sind die Abweichungen in Bezug auf das in den einzelnen Staaten festgefetzte Schulalter. In Arizona sind auf 100 Knaben nur 85 Mädchen in den Schullisten eingetragen, im Dlstrict Columrna dagegen auf 100 Knaben 113 Mädchen das sind die beiden Extreme. Ist'S anderswo viel besser? Mit dem großen Opfermuth und dem ummmenbalt des Deutsch-Ameruaner thumS ist es augenscheinlich nicht sehr weit her. Die Br. Fr. Presse" schreibt: Als einen Beweis hierfür kann man wohl das Eingehen des Broottoner Se minar-Hilss - Vereins ansehen. Vor etwas über drer Jahren organtslne sich eme Anzahl Manner, um wenn moglia auf Kosten des Vereins einen oder zwei Schüler auf dem deutsch-amenkanischen Lehrer-Seminar zu Milwaukee ausbll den zu lassen. Die Kosten für.elne Eleven betrugen etwas über hunderd undsechzig Dollars per Jahr, sag. mit Zurechnung verschiedener klemer Ausgaben für Drucksachen. Porto. Collectioosgebühren u. s. w. hundert undsiebzig Dollars, oder für drei Iahn sunshundertundzehn Dollars. Da eme, der Gründer deS Vereins gleich hundert Tollars hergab und man sicher au! elnen namhatten Bettraa von emigev Vereinen rechnen konnte, so ginq man an das W?rk und sandte emen Eleven NamenS Bühle?,' nach Milwaukee. bei such gradmrte und tm verflossene Sommer eine Lehrerstelle :n TexaZ de kam. .Einer der beaeisttttsten Kämpfer fül die Sache war Dr. Adolf Douai. Von all' den vielen Vereinen BrooklynZ schlössen sich aber nur etwa secks an: im zweiten Jayre nelen von dleien meh rere ab und im dritten blieben nur noch zwei übrig. In der dritten Generab vermmmluna wurde denn auch auöae rechnet, bei Heller und Pfennig, wie viel . frnFi . .L. " l. von jeoein ttkgtteo zu zayten zel, yamu der Schüler den Curms vollenden könne, mklunve des Neiseaeldes. um nach seinem Wohnort zurückkehren - zu können. Da er jedoch nicht nach deck Osten zurückkam, so blieb dieser Betrag übrig und wurde er dem D.-A. Lebrer ' Seminar in Milwaukee Übermacht, das sich mittlerweile mit dem Turnlehrer ! Semi:.ar verschmolzen hatte. ,, Selbst '. verständlich löste sich der Verein auf. Die Betheiligung an M Veantmlus-

gen war um eme troUlvze uno verrug i zu der allergüchigsten Zeit kaum zehn bis zwölf Marnt. Aber diese Apathie des' Deutschthums unserer Stadt zeigt sich noch bei vielen anderen Dingen z. B. bei den deutsch - amerikanischen Schulen. Es gab eine Zeit, wo es in der Stadt mehr als ein Dutzend deutsch amerikanische Schulen gab, die mehr oder weniger florirten. Heute kann die größte wohl nur deshalb bestehen, weil sie keine Miethe zu bezahlen hat. Dies find Dince, die , wohl zum Nachdenken m .. t : ' . JL j

oaruver aunoroern, oo es mir oem ksiw fluß der Deutsch-Amerikaner hier im Osten zu Ende geht und ob die Veramerikanifirung gegenwärtig schneller von statten, geht, wie srüher? Vom Anlande. Zu St. Johns, N. F., liegt keder Zwölfte Einwobner an der Divb theritis darnieder. Die Plaje scheint sich über die ganze Colonie ausdehnen 1 wollen. Der siebenjährige Sohn . r . t . t v. i5. Weoners von ennme wuroe jüngst von einem Schwein in die Hand zeblyen. Jenes Vchwem war von einem tollen Hunde vor längerer Zeit angefallen worden. - Die Hand des Knaben ist kolossal angeschwollen und man befürchtet, daß der Knabe an der Tollwuth sterben wird, da auch das Schweln seither daran verschieden it Zu Centerville. Mich., hat ein Knabe die Behörden bei der Ablie kening'von todten Sperlingen beschum melt und zwar ganz gehörig. Er rieb die Vogelleichen so stark mit Salz ein. daß dieselben sich aufblähten und der zerschossene Kopf wie zwei aussah. In Folgt dessen zog er den doppelten Preis, der für Svasenleichen ausgesetzt ist. Er hat jetzt eine beträchtliche Summe zurückzahlen müssen. , In Detroit wurde jüngst der Armenarzt nach dem Hause emes Polen gerufen, dessen Frau im siebenten Wochenbett plötzlich, verschieden sein sollte. Als der Arzt m das Sterbe zimmer trat, fand er die Frau aufrecht in ihrem Sarge sitzen. . Dieselbe war nur scheinkodk gewesen. Sie erholt sich letzt sehr schnell. Die Beerdmuna tollte am ' Nachmittage deS Tages, an dem ser vchemtod entdeckt wurde, stattnnSen. Der Wittwer Andrew Schis s et in Iowa. City, ein 75 Jahre alter Greis, hat sich zum dritten Male und zwar mit der verwittweten Frau Keßler verheirathet. Er horte, d-an sie gut kochen könne, begab sich nach ihrem Arbeitsplatz und nach dem er drei Mi nuten mit der ihm bis dahin unbekannten Frau gesprochen hatte, konnte er sie schon seine Braut nennen. Nur aus ihren dringenden Wunsch verschob er ne Hochzeit aus zwei Tage. Mit Wurmfaamenöl hat neulich Frau Frank Alcorn in Guthrie im Oklahoma Territorium ihre drei Finder aus Versehen vergiftet. Eines ser Kinder ist bereits gestorben und du beiden anderen befinden sich in hilflosem Zustande. Die Iran hatte ihren Km vern eine zu starke Dosis dieses Heilmittels verabreicht, weil der betreffende Apotheker es versäumt hatte, ihr mitzutheilen, wie viel Trossen sie nehmen dürse. Admiral Porter, der kürz lich verstarb, ist in seinen alten Tagen unter die Schriftste ler geganzen. Er ist der Verfasser eines Romans All Dare and Robert ke Diable", der dramatifirt und im Jahre 1837 in New Jork aufgeführt wurde; ferner beschrieb er das Leben seines Vaters und verfaßte eine .Geschichte der Kriegsflotte während des RebSlonsmeges,- m schichten und Anecdoten aus dem Kriege" und eine Erzählunz Harry Martine" John Jacob Astor, de, Thronfolger-, ist 24 Jahre alt, 6 gnß grog und seme? Mutter ahnlich, frühe, L!iß Caroline Schermerhom. John .acob bat Harvard College besucht. ohne zu graduiren. Wozu auch ? Die lunge Frau Astoc. ci-devaafc Miß Ada Willing. ist 22 Jahre alt. Sie ist natürlich blendend schön, eim Brünette, mit auffallend dichten, pikan ten Augenbrauen. Jung-Frau Ada hat viele Reisen in Europa gemacht und ist außergewohnllch lntelltgent. u. gebll bet natürlich. Der Secretär des Innern Noble, hat eine steinreiche Frau gehei' rathet. Ter Farmer Secretär Rusk hat ein bedeutendes, Vermögen an Spekulationen in Wisconsin Lände' reien gemacht. Marinesecretär Tracy ist durch seine langjährige Advokaten Praxis sehr wohlhabend geworden. Generalpostmeister Wanamaker hat ein Milllonchen oder auch zwn an semen Bargains gemacht.CZ Generalanwalt Miller lest von semem Gehalte von D8000. Der selige Windom war der Zrmste Mann im Cabinet Herrn Harrisons. In einem Ans all v on V erfolgungswahnsinn hat neulich der v. - . . V t - rt v " fftL. . anrpranoenr viya, vr. ogerion in Creston m Iowa sichdas Leben genom men. ir ylnteriien emen Brief, in welchem er erklärte, ein Bankbeamter habe eme Verichmorung gegen ihn an gestiftet, um ihn unter der Anklage der Unterschlagung von Geldern zu Grunde zu richten, und da er furchte, von einem "r ": . - ' 'vi A-i. ' !ü.' erregten zoirsyauien ermoroel zu werden. so habe er sich entschlossen, freiwil lia aus dem Leben zu scheiden. An einer anderen Stelle in dem Briefe be merkte der bedauernswerthe und allge mein geachtete Mann, er wolle lieber ein lebendiger Feigling, als em todter Held sein. Kurz vorher, ehe er Selbstmord beama. stattete er dem County gefänanis einen Besuch ab und ließ sich durch alle Räume desselben führen, um . ; JV-. . -ji'.'':!.!iy, wie er , oem iczanljnlßoeamten an vettraute, zu überzeugen, ob das Ge bäude gegen einen Angriff des .Mob vollständig 'sich 7s.,, Von seinen Wahngebilden zur Verzweiflung getrieben, machte der Unglückliche schließlich doch seinem .Leben durch nnm Revol . f f "i "'' '!'" V w ' - ' ' - ' "- verjchuß na Ende. ' ,

Wider Erwarten mancher ehrgeizigen Millionärstochter und Geselljchastslöwm hat sich der schwer reiche Johann Jakob Astor in New Yorl nun seine Gattin doch nicht in der Fünften Avenue gesucht. Denn soeben wurde feine Hochzeit mit Fräulein Ava Lmvle Willing aus Phi ladelphia in der alten Quäkerstadt fesv lich begangen. Dem soliden Charakter der alten und reichen Willing'schen Familie entsprechend trug die Feierlichkeit einen durchaus häuslichen Charakter.

Die Trauung wurde vom Pastor Mo i War im Benem des Blschoss Whlttakez im Hause der Eltern der Braut vorge nommen. Unter den zahlreich erschienenen Gasten waren viele Namen von holländischem und deutschem Klänge vertreten, wie Schermerhorn. Westervelt, Ladenburg, Van Nunssclaar. Beekmann, Cruger u. a. m. Auch Chauncey M. Tepew, Cornelius Vaw derbilt, Austin Corbin und der Marqu,s von Choizeul waren mit ihren Damen erschienen. Unseren Leserinnen wollen wir übrigens verrathen, daß die Braut, eine zugenduche und frische Er. scheinung, ein Kleid von schwerem totv ßem Atlas und von einfachem Schnitt trug, mit hoher Taille, langen Aermeln mit wetten Puyen, und emer langen silbergestickten Schleppe. Ihr SchmuZ bestand in emem Dlamantenstrauv ai, der Taille emem Geschenk William Astvrs und einem ihr vom Bräutigaw verehrten diamantenen Diadem, wäh rend der lange aus achten Spitzen ge fertigte BrautZchleler bis aur den earni des Kleides herabwallte. JhrBlumen' strauß bestan) aus Orchideen und Oranaciiblüthen. Das Zimmer war künstlich verdunkelt worden und nur von dem Schein zahlloser Wachskerzen er heü Vom Auslande. Aus Görlitz wird gemelbet: Die Erinnerung an die Assare Wagner-Zenker, bei welcher der Degen eine Rolle gespielt hat, ist hier noch nicht verwischt, und schon wieder macht hier ein Zusammenstoß mit Officieren viel von sich reden. Bei dem Essen, welches hier anläßlich des kaiserlichen Geburts' tages im Saale des Wilhelm-Theaters stattfand, stieß ein dort servirender Kell ner, Namens Hagemann, beim Passiren des engen Corridors unvorsichtigerweise mit dem in den Händen gehaltenen Geschirr einen der in einer Gruppe zusammenstehenden Ofsiciere, den Premierlieutenant Brunzlow an oder schob ihn. wie andererseits erzahlt wird, unsanft bei Seite, um durchgehen zu können. Als Hagemann später wieder vorbei kam, so berichtet der Kellner, soll ihr der Ofsicier mit argen Schimpfworten belegt und geohrfeigt haben, worauf er. der Geschlagene, sich gewehrt und dem Ossicier einen Faustschlag in's Auge versetzt habe. Die Fortsetzung des Vorfalls spielte sich in dem an das Busfet stoßenden Zimmer ab. , Dorthin hatte sich, wie der hiesige Neue An zeiger" berichtet, der Kellner Hagemann geflüchtet, verfolgt von drei Ofsicieren. die sämmtlich blank gezogen hatten. Hagemann lief in seiner Angst um die daselbst ausgestellten leeren Wein, ssaschen, bis er, von einem seiner Vev folger erfaßt, in die Flaschen mit solche, Wucht geworfen wurde, daß ein paar Dutzend derselben sofort in Trümmer gingen. Nun stieß Premierlieutenant Brunzlow mit seinem Degen nach der Brust Hagemanns : glücklicherweise aber scheint die Degenspitze auf einen harten Gegenstand gestoßen zu sein, denn sie drang nicht in das Fleisch, sondem Dtp bog sich. Jetzt hieben alle drei Offi eiere auf den Kellner mit ihren blanken Degen ein, so daß derselbe arg zugerichtet wurde. Die Namen der beiden andern mit dem Premierlieutenant B runzlow an dieser Affaire betheiligten Offieiere konnten wir nicht erfahren." Sa lautet die Darstellung des Neuen Göo litzer Anzeigers", des einzigen der drei hiesigen Blätter, welches es wagte, von dem Vorfall, der hier das Tagesgespräch bildet, Notiz zu nehmen. Die gerichb ltche Untersuchung ist eingeleitet. In Oedenburg in Ungarn hatte ein dort lebender Student in seinem Anzeigezettel bei der jüngst erfolg ten Volkszählung unter der Rubrik Nebenerwerb" die Worte eingetragen: Essen täglich im Casino." Die Zäh lungs-Commijsion erblickte in dieser Eintragung einen schlechten Witz, nach reichsdeutschen Begriffen einen groben Unfug", und lud den jungen Mann be huss Verantwortung vor. Die Auf klärung erfolgte in einer die Commis sion sehr belustigenden Welse. Der junge Mann war völlig guten Glaubens ge wesen; er besitzt em Stipendium aus einer Stiftung, welches er jedoch nicht baar erhalt, fondern das nach den Be stimmungen der Stiftung dem jewiligen Restaurateur im Oedenburger Casino als Zahlung für , die dem Stipendiaten täglich zu verabfolgende Mit tagskost ausgefolgt wird. Der Student betrachtete sein Stipendium als Neben einkommen und glaubte die Art dieses Einkommens vollkommen wahrheitsgetreu angeben zu müssen. Nachdem dies gebührend protokollirt war durfte de, Jünglinz angeleitet nach Hause ge ht." V o rächt Jahren, so be. richten Odessaer Blätter, verschwand r-n.rr t ?c j . . . i m L aus suoqj ein viiozcyones Maocyen von 16 Jahren, Namens Anna Prokofjew. das in die Türkei entführt war und in den Harem eines reichen Kaufmanns zu M ,i t u Tazonm verlaust wuroe. Acht Iahn lang galt Anna Prokofiew für verschob len und vor erst , zwei Jahren starb ir Odessa ihre Mutter, ohne über das Schicksal der geraubten Tochter etwas zu wissen Vor Kurzem ist nun de, Kaufmann in Saloniki gestorben und hat seiner jungen Frau sein , ganzes pao uno Gut, vesteyend aus vier HäN' sern, sechs Seaelschoonern und fünftau send türkischen Pfund vermacht. Anna roropjew yak nun emen gronen Segel schooner dem orthodoxen Kloster deZ Berges Athos gekchenktÄdaedenK "h einem ihrer Häuser in Saloniki ein, russische und griechische Schule zu Lrün-

wüMv!-y den. Sie vesitzt zwei Söhne, die tw Kloster auf dem Berge Athoö crzoger werden, und soll immer noch berücken! schon fein. Nach dem vorläufiger. Ergebnisse der Volkszählung vom 1. December v. I. hatten 205 preußische Städte mehr als 10,000 Einwohner; die ortsauwesende Bevölkerung dieser Städte betrug zusammen 8,289,913 Personen. Am 1. December 1883 waren 196 solcher Städte vorhanden gewesen, welche nach dem endgiltigen Ergebnisse der damaligen Volkszählung 7,010,308 Bewohner besaßen, wahrend am 1. December 1880 nur 176 dieser Größenklasse angehörige Städte mit zu fammen 6,074,533 ortsanwescnden Personen ermittelt wurden. Die Volks, zunähme ist, wie schon jetzt mit Be stimmtheit behauptet werdkn kann, wahrend der Jahre 138S 90 im preußischen Staate, namentlich jedoch in den 'Städten desselben, eine stärkere gewesen, als während des voraNgegangenen Jahrfünftes ; sie war am stärksten in den Großstädten und den hervorragen den Verlehrsmittelpunkten. In Frankreich werden Stimmen laut, Meissonier, den jüngst verstorbener Meister, durch ein Denkmal zu ehren ob er gleich für die monu 'mentale Verewigung kein eben dankbarer Gegenstand ist. Denken Sie sich so schreibt der Pariser Berichterstatter des B. C." einen Mann, der etwas größer ist als Menzel und etwas kleiner, als Excellenz Windthorst. Auf dem Zwergenleibe sitzt ein mächtiger, stark knochiger, breitgestirnter, buschaugiger Kopf, von dem ein dichter weißer Fluß gottbart bis auf die Brust hernieder fließt. Dieser Bart war des Künstlers zärtlich gepflegter Liebling. Er kam sich durch denselben größer und stattlicher vor, und das gewährte ihm einen Him melstrost in dem Jammer darüber, daß er von Wuchs so klein gerathen war. Es gibt kein volles Glück auf Erden! Dieser Mann, der Alles erreicht hatte, was der kühnste Ehrgeiz zu träumen wagte, litt tief darunter, daß er keine martialische Gestalt besaß. Er man sich fortwährend und verglich, sich mit Anderen, ob er denn wirklich gar so klein sei; er zog, um, wie er glaubte, männlicher auszusehen, Kanonenstiesel über seine gnomenhaften Sabelbeinchen; er musterte sich täglich im Spiegel und wurde nicht müde, mit seinen Freunden über den Schmerz zu sprechen, der bis an sein Ende an ihm nagte. Manchmal gab es allerdings' Lichtblicke, die ihm sein eigenes Bild günstiger zeigten. So an dem Tage, da einmal der Bild Hauer Dubois bei ihm eintrat. Soeben war der HühneraugenOperateur bei mir," rief Meissonier seinem Freunde jubelnd zu. Weißt Du, was er gesagt hat? Ein Grenadier von sech Fuß Höhe könnte auch keine größere:: Hühneraugen haben als ich." Ueber eine soeben i n Como verstorbene Veteranin der italienischen Freiheitskämpfe schreibt ein römischer Correspondent : Zu den tapferen Frauen, die in der Befreiung ihres Vaterlandes von der Fremdherrschaft mitwirkten, nimmt die im Alter von 87 Jahren gestorbene frühere Marketender rin Garibaldis und Combattantin Maria Ferretti einen hervorragendeii Rang ein. Kaum verheirathet, begleitete Sana ihren Mann, der als Freiwilliger in'S Feld zog, in den Krieg gegen die Oesterreicher (1859) und zwar in der Eigenschaft als Marketenderin im 2. BersaglieriRegiment. Im Jahre 18öS zogen Beide wieder zusammen in den Kampf, und zwar trat Maria, ' die sich die Haare abgeschnitten und Männer, kleider angelegt hatte, diesmal an der Seite ihres Man'neS, als Freiwilliger" in das dritte Garibaldincr Regiment ein. Unter Garibaldis Befehl nahm sie alsdann au der Schlacht von Custozza Theil, kämpfte, wie jeder andere Soldat unerschrocken im Feuer und suchte du ganze darauffolgende Nacht hindurch das Schlachtfeld nach Verwundeten? ab, denen sie nach Kräften ihre Hilfe ange deichen ließ. Bei dieser Gelegenheit ward Maria Ferretti als Weib erkannt und Garibaldi wies sie er Ambulanz zu. Aber auch in ihrer Eigenschaft als Krankenpflegerin vollbrachte Maria Fnr' retti noch Thaten des HeldenknnthS ; bei Pvnte Dazia fuhr die" surchtlose Frau mit irem Änibulauzwage trotz des wütbcnden Kugelregens mitten Mischer Jtglicner und Oesterreicher hinein und suchte die Verwundeten auf; und ar dem'ekl'cn Tage nahm sie mit eigener Händen einen österreichischen Spion sef und ü', ergab ihn ihren Leuten. Vor der Krankenpflegerin avancirte Maria neuerdings zur Marketenderin Ganba! dis. Die Weteranin, der eine grpßc Anzahl alter Freiheitskämpfer und Ka meraden die letzte Ehre gaben, wür mi iast sämmtlichen Ermneruuzs Medüis Jen italienischer Fcldzüge geschmückt. I n K a m e r u n ist n euer et Nachrichiea zufolge nun auch der zweit,' deutsche Lehrer Flsd gestrrbcu, wenige Tage nach dem Negierruigsarzt Dr. Zahl. Lehrer Flad, ein Württembev ger, welcher an der Jakobsschulen Stuttgart', vorher angestellt war, gmz Ende Januar 1889 nach Kamerun, als der erste Lehrer dort,' Christalle?, einen Urlaub in die Heimath antrat; seitdem ist Flad ununterbrochm in Samerun ge blieben, obwohl Christall?r dahin zu-, rückgekehrt ist. Der Verstorbene' war ein Verwandter de) Missionars Flad, welcher,.! Abessinien von König' Theo-, .dor gesangen gehalten und :1808; von; den Engländern befreit wurde. tJ Folgende An z i g e ist i n der Markischen Arbeiterzeitung " zu lesen: Geburtsanzeige! Durch du Geburt eineS kräftigen Jungen, welcher durch seine ersten Lebenszeichen : die Unzufriedenheit mit den heutigen, Verhalt nisseu bekundete, allem An schein t: Nach auf dem besten Wege' zum Socialdemo, kraten, wurden hochersreu! Emil Dal, haüsÄnV'FnÄ" Väk'ArlöWöeWausW ,slnftiWig.'dod!nMdaj Oürßin dkbtAen sind. 422 VkölnaLvt

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