Indiana Tribüne, Volume 14, Number 157, Indianapolis, Marion County, 25 February 1891 — Page 1
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GFitSAZeZIiLK. Cs ist Mttkwürdiz, wie schwer die Lebenden d!e Idee einer anderen GeseU schaftsordnung in sich aufnehmen. Die Gewohnheit ist so mächtig, daß nur sehr Wenige sich in etwas Anderes hinewden ken können, als in das, was sie Zeit ihnS LedenS vor sich gesehen haben. ES ist auch bequemer in alten Geleiscn wzittrzufahren, als neue Geleise einzufabren. Darum wird auch demjenigen, der N u?s befürworttt, immer und immer w'eder bis zum Ueberdruö die Antwort zu Theil : Fs g'ht nicht- DaS ist ja gar nicht mözl:ch."DaS ist unpraktisch" u. s. w. Wie Vieles aber in der Welt ist schon für unmöglich und unpraktisch gehalten wor den, und es tft doch gekommen. Bei den alten, ss hoch zivilisirten Griechen - war arbeiten eine Schande. Alle Arbeit wurde von Sklavsn vorrichtet. Der, große Philosoph Aristoteles sprach die Ansicht aus, daß eS unmöglich sei, die Sklaverei abzufchaff-n, es müßten denn Automaten erfunden werden, welche statt der Sklaven, alle Arbeit selbstftandig verrichten. Nun, diese Automaten sind bis jetzt noch nicht da. unsere Maschinen bedürfen immer noch der Bedlenung, aber das Eyem der Produktion durch Sklaven ist längst abgeschafft. Die Abschaffung hat sich also möglich erwiesen trotz der Ansicht des größten Philosophen seiner Zeit, daß sie unmöglich sei. Mit welchen möglichen und unmögli chen Argumenten wurde seiner Z:it das Feudalsyem, wurde die Hörigkeit der Bauern vertheidigt. Es wurde für unmöglich, für unpraktisch gehalten, den Bodenbesitz frei zu machen und die Hörig keit aufzuheben. Selbst Luther verthei digte noch das System und predigte das Todtschlagen der rebellischen Bau:rn. Aber daS Feudalsystem ist doch begraben worden, die Hörigkeit hat doch aufgehört.
selbst in Rußland giebt es keine Lbeige nen mehr. In den goldenen Zeiten der Zünfte würde sicherlich jeder Zunftmeister den Ruin der ganzen menschlichen Gesellschaft prophezeit haben, wenn man die Aufhebung der Zünfte versucht hätte. Unmöz lich, unpraktisch, daS wären die gelindestcn Argumente gegen eine solche Idee gewesen. Und nicht nur der Zunftmeister allein, auch der Geselle, der sich als künftigen Meister sah, hätte eher an den Untergang der Welt, als an den Unter gang des Zunftwesens geglaubt. Freizügigkeit, sogenannte freie Arbeit, daS waren Gedanken, welche er gar nicht fast n konnte. Trotz alledem ist vo:: dem ganzen Zunftwesen heute nichts mehr übrig. Nur muß man nicht glauben, daß daS Alles sich geändert hat, will die Menschen klüger geworden, zu btsierer Einsicht gr langt sind. Nein diese Aenderungen toi ren die Folgen neuer Erscheinungen, die Folgen der Entwicklung neuer Verhält nisse. Das Eindringen deS germanischen Elementes in die antike Welt brachte die Sklaverei, die Entwicklung deS Hand Werks, des Handels und der Sch fffahrt brachte den Feudalismus, die Entwicklung deS Maschinenwesens brachte daSZunftsystem zu Fall. WaS kann eS Thörichteres geben, als Angesichts solcher gewaltiger Vsränderun. gen im Schooße der menschlichen Gesell schaft, an die Beständigkeit eines herrschen den Systems zu glauben? Das System der Lohnarbeit ist ebenso gut dem Ver schwinden verfallen, wie frühere Systeme. ES wird, wenn die Verhältnis sich bis zu einem gewissen Grade entwickelt haben werden, einem anderen Platz machen. Immer weiter geht die Verbcjserunz der Maschinen und immer neue werden dazu erfunden, immer mehr wird menschliche Arbeitskraft überflüssig, immer m;hr Menschen werden auf die Straße gewor fen, immer Weiter schreitet d:e Ko?z:ntra tion deS Kapitals durch die Bildung von! Trusts und Syndikaten, imm:r mehr Kleine werden von den Glozen sufgefressen, der Zeitpunkt muß kommen, und er wird bald kommen, da dieser Zu stand für die Menschheit so vollkommen unerträglich wird, daß er geändert werden muß. Wenn, die TrusZs und Syndikats den Apparat und die Maschinerie geschas fen haben werden, vermittelst welcher die Proukt'on im Denkbar größten Mißstab und vollständig geregelt vor sich geht, dann wird eines TageS die organisirte Gesellschaft, in der Fo:m deS Staates oder m anderer Form die Hände darauf legen, und die Menschen werden über ihre Dummheit lachen, daß sie zugaben, daß
Millionen in einer Zeit Mangel litten, in der man vermittelst Maschinen das Zehn fache von de herstellen konnte, dessen man bedürfte. DmZtemchnchteA. Ittlaud. ZÄ,tt,rauNcdltzN. ffür ' Jndtana : alua, hübsches Wetter.
Tod eines Bundessena t o rS W a k h in g t 0 n, 24. Febr. Senator E. 5k. Wilson von Maeyank starb deute Nachk in Sole einer Herzkrankheit. Am Samstag wohnte er noch der Sitzung bei, am Sonntag füllte, r sich nicht wob!, doch dielt man die Sache nicht für ernst und selbst beute Morgen glaubte man idn noch außer Gefahr. Während de Tag!? jedoch verschlimmerte sich sein Zustand und um 10 Uhe starb er. Die direkte Krieg Sfteu er. Washington, 24 Febr. DaS HauS passttte heute die Bill zur Rück. zadlung der in 1861 von den einzelnen Staaten eehobenen KeieaSsteuer. Die Bill ,st in einiaen EtnztlnhtiteaBttschie den von der lm Senat pisstrten. und wird deshalb erst eine Etnigunq zsischen den beiden Kölperschasten röthlg sein, doch wird diese keine SchVierigkeiten ma chen. (Unter der Bsll wird Jndiana aus d:m BundtSschatz 5769,144 dtkommtn, vaS Angesicht? der Leere im Staatsschatz den Pzlilikera ein gefundenes Fressen sein wird. Wären c3 aber auch zehn Millko nen, sie kämen nicht in V rlegenheit di mit fertig zu erden ) DaS McKinlty Gesetz. Ch ica z o. 21. Fibr Richter Blidgitt entschied heute den Fall von MarlhaUFUld & To. gegen de Z,llcollektor J?hn M (Starke Er fügte jedoch hin. zu. daß die Araumeate gegen die Birfasiang.mSbikkeit de McKmley Gesetzes tn vielen Panktea zukreffind seien, und duß der Fall wichtig genug se, um an die Suvreme Court zu aelangen. Die Ap p?llation wird auch sofort angtmzldet werden. Der O hio. Cincinnati. 27 Febr. DzrObio ft.eg heute noch imee inen Hilden Zoll per Stunde und erreichte Mittags eine Höbe von 67 Fuß. Ta tS noch allen! halben regnet, so ist wettmS St-izen zu befürchten. Quölanv. Nachwahl um Reichstag. Berlin. 24. Febr. DerRrichStagS Abgeordnete für den 2 m?in!ngitchen Wah?krei (SonnebtrgSaalfe!d). Se natzr Dr. Witte in Rostock, hct vor einigen Wochen sein Mandat nledergt legt, nachdem die WahlprÜsungSkommis ston deS RekchStagS die Ungiktigk it be. schloffen hatte. AiS Grund der Ungil. tigkeitSe'rklärung wurde angegeben, daß bei der Zälung ine Anzahl sozialistt scher Stimmen widerrechtlich nicht als giltig angesehen wurden und in der That der sozialistische Kandidat gewählt worden sei. Die anqebliche Majorität Witte'S, der von den Freisinnigen wieder aufgestellt worden ist, betrug nur 12 Stimmen! Während im ersten Wahl gang 6 512 wisinnige, 3.848 nationalliberale und 7215 sozialistische Stimmen abgegeben wurden, erhielten in der Stichwahl Dr. Witte sfeeis.) 8 503 Schneidermeister Reikhau-Erfurt 8 496 Stimmen. Gestern fand die Ersatzwahl statt. Bei desselben erhielt ReißhauS 7103, Witte 5654. der nationalltberale Kandidat 3119 Stimmen. Zwischen den Freisinnigen und Sozialdemokeaten findet also Stich mahl statt. (Der Vergleich mit der Wahl km pori gen Jahre fällt sehr zu Gunsten der So zkaldemokroten aus. Während die Frei sinnigen 853 und die Nationalliberalen 729 Stimmen eingebüßt haben, haben die Sozialdemokratin nur 112 Stimmen verlaren. Nach Vrozenien ausgedrückt. haben die Nationalltberalen 18 9, die Freisinns gen 13 2, die Sozialdemokratin nur 1 6 verloren. Wie auch die Stichwahl auS lallen möge, zeigt da Ergebniß der Wahl eine bedeutmde verhältnißmäßige Z'i nähme der soz!aldemok:a!ischkn Stirn men.j Der geün gstigte Z a r. L a n d o n, 24. Febr. In dem von der Zarin bewohnten Theile deS Anitch koff BalasteS brach am Nachmittag deS 13 Feb?.' auS. Der Zar saß zur Zeit allein in seinem Arbeitszimmer und de merkte Ruch. auch drang der Geruch der verbrannten Stoffe zu ihn. Er sah ohne die Diener zu rufe, selbst nach und fand
den Hierd de FeuerS in Badezimmer. Die Feuerwehr wurde gerufen, der ganze Palast mit Militär umstellt und im Pa laste selbst herrschte eine völlige Panik, denn man glaubte, daß daS Feuer von Nihilisten angelegt sei. Schließlich fand man jedoch, däß ein elektrischer Draht daS Jeuer verursacht hatt'.
Allerlei. Präsident Barilla Hai sein, Befitzun gen an ein deutsche Syndikat verpfändet und seine Kaffeeernte für die nächsten drei Jahre für U 600 000 verkaust, so daß er jederzeit in d,r Lage ist, fliehen zu können. Er soll 20,000,000 in der Bank von England liegen haben. DaS brastlianische Paelamint' hat die neue Verfassung angenommen. Streiks und Arbelterunruhen find in Brasilien an der Tagelordnung. Militär ist nöthig zur Aufrechterhaltung der Ord nung. In TemeSvar, Ungarn, fuhren zwei Geistliche in einem Schlitten spazieren Auf der Landstraße wurden sie von Wölfen überfallen und zerr fien. In Laneashire. England, stehen 10 000 Webstüdl still und 3000 Weber find ohne Beschäftigung. Die Zeichnungen aus die neue deutsche Anleihe deteugen 45 Mal die Summe der Anleihe. Bürger der Stadt Hamburg erboten sich, den Fürsten BlSmarck zu ihrem Reichstagsabgeordneten' aufzustellen; der Fürst aber lehnte das Anerbieten ab, da persönliche und töuSliche Verhältnisse ihm nicht gestatten wüeden. die mit dem Mandat verknüpften Pflichten zu erfüllen, fallS ihm dasselbe zufiele. Schlffsnachrkchten. Angekommen in : Bremerhaven: Eid von New Bri London. In Sicht: .City of New Ysek von New York. SediffßQanenr. Alle Damvfer'Ltnien sowie alle europäischen Eisenbahn? haden ihre hiestae Vaupt Agentur in Alex. M'tzaer'S GrundeiaerthumS - Agentur, Wechsel Bank und Vollmacht. Bureau. Etablirt 1863. i e f i g e $ Die KindeSmörderin. Man braucht sich wabrbostig richt wundern, daß dem Peoz'sie gegen Minnie Mabbitt. welche deS KindeSmvrdeS angeklagt ist, ei so zahlreiches Publikum beiwohnt, denn wodurch könnte die Sen sationSlust denn noch mehr erregt werden, als durch die abgeschmackten Bilder und Berichte welche die .NewS" und der .Sen tintl" mit Bezug auf diesen Prozeß brin gen. I ihrer SensotionSwrth gehen diese Zeitungen so gar so weit, daß sie nicht nur ein Bild, welche die Angeklagte und ihre unglücklichen Eltern vorstellen soll, bringen, nein auch die Vertheidiger. daS HauS in dem die alt:n Eltern wohnen, die Stenographie beim Prozesse müs sen bildlich veranschaulicht werden. Und diese Presse soll dam berufen sein, dm Geschmack deS Volkes zu bilden ! Der erste Zeuge, welcher vernommen wurde, war Ora Hunt. Er ist der 17 Jahre alte Knabe von Belmont, welcher da todte Baby im Eagle Creek gefunden hat. Da Kind war in eine Arbeit. Blouse gewickelt. Csroner Manker gab seine Aussagen mit Bezug aus die Leichenschau, welche er an dem Kinde gehalten und bezeichnete ein Gewicht, welches ihn der StaatSan walt zeigte, als dasjenige, welches ua den HalS de KiadeS festgebunden war. Auch die Aussagen, wie sie die Angeklagte vor Coroner Manker gemacht, wurden verlesen. Deputy Coroner Jsaac Dunn machte ohngesöhr dieselben AuS sagen wie Coroner Manker. Eine Unterbrechung erlitt daS Verhör dadurch, daß die Vertheidiger dagegen opponirten, daß die Aussagen, welch die Angeklagte vor den Coroner nachte, all BeweiSmaterial " gegen sie zugelassen werden, weil dieselben unter Zang ge macht worden seien. Der Richter hat die Frage noch nicht entschieden. BaupermitS. Elizabeth Rickhoff. Anbau an Hau?, Na 213 North Liberty Str. Z500. A. Keeitlein. Backsttingebäudk an Washington Straße, zwischen Liberty und Noble Str. $1 800. - Fr. Slahlhut, Cottag, an Ohko Str. 5100 Charte Peele. Anbau an Hau. No. 607 Oft Washington Str. 5950. ;, , mmm mm i- , Eisenwaaren jeder Art, Vulver, Munition n. s. w. zu mäßigen Preisen im neuen Laden von B. V. Vanier. N. O. Ecke der Worri, unv Meridian Str.
Qra nc3IBlt. Eine barmhe rz ig e Sa mariterin im edelsten Sinne des Wortes ist Miß Kate Marsden, die sich gegen, wärtig in Moskau besiadet, um Vorbe reitungen für eine beschwerliche Reise nach Sibirien zu treffen. Sie beab. sichtigt nämlich, , einen lang gehegten Plan, der den lautersten Motiven ent springt, zur Ausführung zu bringen und sich ganz der Pflege der armen Aussatz, kranken in Sibirien zu widmen. Die entlegensten Ansiedelungen will sie auf suchen, um aus eigener Anschauung d Lage und' die Existenzbedingungen der Ljerbannten und der Kranken, die durch ganz Sibirien verstreut sind, und unter denen sich zahlreiche Weiber und Kinder besinden, kennen zu lernen; sie will ihnen Wärterin und Trösterin sein. Schon früher sind die Liebeswerke der Miß Marsden, besonders ihre aufopfernde Thätigkeit znm Wohle der Gruben und Minenarbeiter auf NeuSeeland geprie. sen worden, und Sir William, der frü here Gouverneur der Insel, hat sie in seinen Berichten an die englische Regie rung eine Wohlthäterin der Menschheit genannt. Wahrend des letzten russisch türkischen Krieges war Miß Marsder. dem 68. Feldlazareth der russischen Armee als Krankenpflegerin zugetheilt. Für die Hilfeleistungen, welche sie da. malS den Verwundeten, sowohl russi schen als türkischen, gewährte, wurde sie von der Kaiserin von Rußland mit dem Ehrenzeichen der Gesellschaft vom Rothen Kreuz decorirt und erst jüngst wurde sie seitens derselben Beschützerin durch Verleihung einer ßigens für sie geprägten Medaille ausgezeichnet. Auch ihre Mission in Sibirien steht unter dem be sonderen Patronat der russischen Kaise rin. In Stratford-on-Avon starb in ihrem 78. Lebensjahre Miß Maria C. Chattaway, die seit über 20 Jahren Hüterin der Geburtsstätte Shakespeares war. In dieser Stellung yatte sie nacheinander die Mit glieder der Königsfamilie und die be rühmtesten Persönlichkeiten der Neuzeit, darunter Dichter, Schriftsteller und Künstler aus England, Amerika und Deutschland, zu empfangen. Die ver storbene Dame war geistig hochgebildet und eine große. Kennerin .der Werke Shakespeares. Eine tragikomische Fa milienscene spielte sich jüngst in früher Morgenstunde in einem Hinterhause der Weißenburger-Straße in Berlin ab. Die junge Ehefrau eines Fabrikarbeiters hatte am Abend vorher, unter der An gäbe, eine Freundin besuchen zu wollen, ihre Wohnung verlassen. Als der Mann, von einem Nachmittagsschlaf, chen erwachend, sich anschickte, zur Nacht schicht zu gehen, verrieth ihm eine nei dische Flurnachbarin, daß seine bessere Halste heimlich ein Unterbett versetzt und sich auf den Maskenball begeben habe. Der getäuschte Gatte schwur fürchterliche Rache. Er ließ sich in seinem Nachtdienst vertreten, nahm .... das Oberbett seines ungetreuen Weibes, sersetzte es ebenfalls und amüsirte sich mit dem Erlös auf eigene Faust. Als er dann des anderen Morgens heim, kehrte, stand das HauS auf Stützen". Jammernd erzählte ihm die Nacht, schwärmen, daß man ihr das Oberbett gestohlen habe, und die durch ihr Ge schrei alarmirten Hausbewohnerinnen 'rgingen sich in allerlei Vermuthungen. Da neues Entsetzen ! Der Haushab tungsvorstand verköndete, daß auch das Unterbett fehle. Jn's Verhör ,genommen, verwickelte sich die Hausfrau ihrem Eheherrn gegenüber in allerlei Widersprüche, bis diesem endlich die Geduld riß und er zum größten Ergötzen der neugierigen Hausgenossen den Diebstahl ausklärte. Göttin Fortuna scheint für die Einwohner von Odessa eine ganz besondere Vorliebe zu haben. Nicht nur der Hauptgewinn der am 2.jl Januar gezogenen Pramienloose mit 200,000Rubeln. sondern auch der zweite Gewinn von 75,000 Rubeln ist nach Odessa gefallen. Ganz besonders ist aber noch die gewiß seltene Thatsache zu vermerken, daß der Treffer von 75,000 Rubeln dieses Mal demselben Herrn Schokin zufiel, der vor einigen Jahren bereits 200,000 Rubel gewonnen. Mehr kann man von Madame Fortuna wahrlich nicht verlangen. Den dies maligen Hauptgewinn heimste der im Stadtamt dienende Ausseher über den Markthandel, Klodnitzki, ein. Während er eigentlich Topograph ist, hatte er diese Stellung des damit verbundenen Gehalts von 1200 Rubel wegen übernommen. Er ist verheirathet, hat einen Kjähriger Sohn und ist selbst ein be scheidener anspruchsloser Mann von circa 50 Jahren. Als er von seinem Glück erfuhr, spielte er gerade bei Bekannten eine Partie Preferance und hatte trotz des sehr niedrigen' Spiel satzeS, "ij Rubel gewonnen. Er fuhr nun nach Hause und fand beim Aus steigen aus dem Schlitten auch noch schnellsünfzehn Kopeken auf dem Trot toir. Der ' Mann hatte eben . seinen GlückStag. Uebrigens , erwähnen die Odessaer Blätter, daß Herr Klodnitzki
k sein neues , Leben, als reicher Mann. . ?rit guten Werken begonnen hat.
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