Indiana Tribüne, Volume 14, Number 155, Indianapolis, Marion County, 23 February 1891 — Page 3

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.iif?;1!!; Wi ?.AWUsMamiK's TR ADE im MARK ZWÄ 4V TROPFEN Gegen Verdaulichkeit. . ü SS fett lins er ßrtl litt ich a Un?er. dsuIlchKK,dix!rViel BefchOnde trurMtc N7.d allen daaeaen an .roanitn Utltln nicht eichen wollte. Schließlich achle ich eine Versuch mit Dr. Vuzust KsLiz'A Ha, iurzer Trsvfea, dieses lSaezeichntte Hauillel half vnr sofort u?d sobald jeZt mein Magen nicht in Ordnunz ist, trift ich zu diesen Tropfen. Henri Mormann, 139 S. Srsadva?, Löllwirr. 3. Dor ZsZrm litt kch st hefn's nD?S?e?ste, daß ich nicht w Skan de war feste Nadrnng zu verdauen. Sk An rathe, eines Freundes machte ich einen 33eisuch mit SDr, August Sti tKs Hamburgn Tropfen und nachde ich ein und eine halbe Flasche aufgebraucht balle war ich iedek bergestellk. Ich möchte zetzt nicht ohne diese Trevftn sei und ,ern pfehle dieselben immer, wen sich Gelegenheit im bietkt.-A. Zeller, FieldSborough, k. S. Vntk 59 ffrafl: i an AxitZekmz Itln. THE CHARLES A. Y0GELEH CO BiWibo. Bd. Dr. August Königs . Hamburger Bnlstthee gegen alle Arsskheiten der Brust, der Lungeu o und der Kehle. h Nu? ta OnZinal.Ps5uen. Vreis 25 Cents. FunfVaSete iür $1.00. Z allen Apotheken ,? haben, oder wird naS Emrfang des ffltlrazessreihnsandt. Manadrefftret TMI CHARLES A. VOGELER C0 pNla.. AlZderlösi Wen v.""1 yy'?t ct'V" !?' "'."i v"" vt v ü..V ..'V..;...VV.i;a, V-ik VAJ ; sind selten glückliche: Oe und ?durö, fciefra Ueb.'l in kurzer Zeit ttzebvlfen erten kann, der ,,3ia tgziÄnker", 25 Seit, cnt ,zhlich?n asturzetikue? Bildern. Kttet roa iem alten uad beirhrten Deutsten Leil-Instikut in New M snauszezevea mn, aus die klarste Qe t s e. Jun Se, fc h ten ßtasa fcer (Sie treten cGr.f sollte Spruch Sckiller'S : .D'rum prüfe, wer sich ewig fcitUet, ohl beber,zeu und fcaä MitnfSif Bück lesen, eh? sie den wickttgSea SSritt LkbknS ttzu l Mrd kür LZ Lels tn LSfln, t deuk,ch Sprache, frei und o?gfam rirpsSl, ersZAtt, Mresse : Deu!cke, HeN.!QstUnt. 11 Clin ton tlAce, New York, Ji. 1. JZ I. X. L.

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:!l!!fli ggfjart&a Aie Tochter der WWerin. - . ' '. Erzählung den H ein r ich Köhler. (ffortltduna.) Sre dürfen es mir nicht üdel nehmen", bemerkte die Wirthin wieder, .aber sehen Sie wenn sy etwas ;rst vorgekommen ist. . . man künn doch nicht wsssen. . . . Und we:m vielleicht die Polizei öfter ins Haus käme, das wäre mir doch sehr unangenehm." . Natürlich. ... das versteht man ja entgegnete der junge Mann mit beißeni. . V or et.'. j 4. vem .poyn. oie rraße mxi oem Schubiak! .... Das ist ganz recht so! . . . . -N'urZ was diePöllzeiaufsicht anbe langt, darin sind Sie im Jrrthnm. . .. ich befinde mich im Besitze meiner vollen bürgerlichen Ehrenrechte." So sagte die Wirthin. pNun, ich verstehe das nicht so genau, indessen " Sicher ist sicher", siel er ihr 'in die Rede. Seien Sie ruhig,, ich will Jh neu keine Angelegenheiten machen, heute noch verlasse ich Ihre Wohnung." .Es thut mir sehr leid , Schon gut ich ! erlasse' Ihnen das Uebrige." Er war aufgesprungen und ging im Zimmer mit großen Schritten auß und ab. Die Krähen, die Krähen, nun fallen sie über das Opfer her", sagte er zwi-! scheu zusammengepreßten Zähnen. Und.' so wird Dir's gehen überall hier, wo' Du Dich sehen läßt. Was habe ich. denn gethan? Mich rächen wollen an! einem Schurken, der mich um mein Le bensglück betrogen hat. für das die so, genannte irdische Gerechtigkeit keine. Sühne bot. Fremch .... die Selbzt hülfe gilt hier nicht, wir sind nicht in Amerika. Amerika! Apropos, das ist ka der Zufluchtsort aller Europamuden . . . ich bm auch müde, des ganzen Lebeus jetzt weiß ich, wo ich bleibe Auf nach Amerika ! Nur fort von hier!" Er sauen es mit dem 5?ortkommin denn auch sehr eilig zu haben, denn er vp nete schrank und Kommode und nahm Wäsche und Kleidungsstücke heraus und H m nna au, otcie tu einen gronen vner zu packen. Von dieser Beschäftigung war er so in 5lnspruch genommen, daß er ein zweimaliges 'leises Klopfen an der Thür überhorte. Als die Thur dann aber ausgemacht wurde, da wandte er sich um. LleSoeth!" fragte er bestürzt, er freut. sie stand unter der Thur mt emel so schüchternen, fast demüthigen Hal tung, daß es ihm ganz seltsam um das Herz wurde. Wollen Sie nicht naher kommen?" sagte er ganz befangen. Das Mädchen machte die Thür hin! sich zu. Sie wollen fort?" fragte sie. Jawohl fort ins gelobte Land !" antwort ei e er mit gezwungener Laune. Damit mir die Krähen die Augen nicht ganz und gar aushacken! Diese jäm merliche Menschheit, aber nein, sie hat sa Recht!" Aber wer hat Ihnen denn etwas gethan?" Mir? .... Keiner . ... Ich kann mich nicht beschweren.... ha, ha, ha .... Sprechen wir nicht davon, mir kelt davor!" .... Aber Sie. Fräulein LleSbeiy, wie unvorsichtig Sie sind Ein Mädchen geht überhaupt zu keinem Manne, und nun gar zn e'ment entlasse nen Sträfling! Albert!" sagte sie in einem Ton, der wunderbar ihm zu Herzen, drang. Er war dadurch plötzlich aus seiner tollen Laune geworfen und sah fast beschämt vor sich- hin. Ich bin gekommen, um Ihnen zn zeigen, daß Sie meine Freundschaft jedenfalls nicht verloren haben", setzte sie hinzu, indem sie ihm schüchtern ihre Hand hinhielt. Er nahm dieselbe und hielt sie eine Weile fest, dann ließ er sie plötzlich los, und eS kam wie ein schluchzender Laut aus seiner Brust. Ach, Liesbeth...." Er verschluckte mit Gewalt das An. dere. Seien Sie doch nicht so traurig", sagte sie bittend. Nun ist ja das Schlimme überwunden, und über der Meinung der Menschen muß uns das Bewußtsein unseres Innern stehen. Was Sie getban haben, geschah aus Irrthum und im Zorn." Aus Irrthum?" fiel er finster inS Wort. Ja, Albert, , aus Irrthum . . . ich schwöre es Ihnen, Sie haben einen Mann fälschlich in Verdacht, der gerade in uneigennützigster edelster Weise sich uns als Freund bew:esen hat." Liesbeth!?" ' Ja, ja wenn ich e5 Ihnen be schwöre, daß er es nicht gewesen ist, daß er keine Ahnung hatte, warum Sie das Attentat gegen ihn ausgeführt, werden Sie mir es dann glauben?" Dann muß ich es ja", antwortete gedrückt der junge Mann, aber dann hatte, ich mich ja als Lump dem Doktor gegenüber gezeigt." .Ei weiß es jetzt, au 5 welchem Grunde Sie so handelten, und er verkennt Sie nicht, Sie haben seine volle Verzeihung." ' ' ' ' ; Dr blickte düster vor, sich hin. Hätten Sie mir die Wahrheit ge sagt, wie ich darnach srug, es Ware nicht geschehen." Albert, sagte sie beschwörend und faßte mit ihren beiden Händen die sei nen, seien Sie nur in diesem einen Punkte geduldig . ...vielleicht kommt noch einmal eine Zeit, wo ich es Ihnen sagen kann, aber jetzt in diesem Augenblick, glauben Sie es mir, . .. ist eS besser so. . Es ist ja nun alles vorbei!" . Nun gut, ' ich Bescheide, , mich . . .ich habe ja auch kein Recht zu der Frage. Aber.', der Zeitpunkt, .von, dem Sie sprechen, wird dann wohl niemals ein treten, denn wir. sehen uns nicht wie- - ' -. - ' ' ' "'' ''; "' " " 1 '"" V W, '. i -,, X- :1s'1 : lkschlnbkolgt.)

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" ' ' '"V '.ial Vi ' " " i r r Der Mann mit zwei Frauen. Roman von M. S. V r a d d o n. li?ortseuna.l Uno doch muß Ihr Leben ernst und einsam gewesen sein bei dem excentrischen Temperament meines Onkels, wie eS mein Vater 'beschrieb." , Ich lernte ihn sehr bald verstehen und den Wechsel in semer Laune er tragen, denn ich wußte, daß sein Herz edel war." . Hm," dachte John Treverton, da raus verstehen sich Frauen besser, als Männer! Dieser Kummer, den sie zut Schau trägt, ist doch nur Verstellung. Ich werde mich von ihren schonen Augen nicht bethören lassen." Einige Zeit saßen sie einander scbwei' gend gegenüber. Laura Malcolm schien ganz in ihre Gedanken versunken zu sein und Johns Anwesenheit vergessen zuhaben. Ich glaube, ich habe Ihnen das Telegramm zu verdanken, das mich hierher berief?" sagte er endlich. O nein, nicht unmittelbar, es war Ihres Onkels Wunsch, man solle nach Ihnen senden. Erst Montag sprach er diesen Wunsch auS, obgleich ich ihn oft gefragt hatte, ob er Sie, seinen einzigen Verwandten, nicht sehen wolle. Hätte ich Ihre Adresse gewußt, so hätte ich mir erlaubt, Sie schon früher einzu laden, hierher zu kommen." Erst vorgestern sprach mein Onkel zum ersten Mal von mir?" Ja! Früher gab er mir immer kurze, ungeduldig-. Antworten und sagte, ich solle ihn damit in Ruhe lassen, er wolle Sttemand sehen. Aber am Mo tag nannte er Ihren Namen und sagte mir, er wünsche sehr, Sie zu sprechen. Er wußte nicht, wo Sie zu finden feien, aber er meinte, ein Telegramm an den früheren Anwalt Ihres VaterS würde Sie vielleicht erreichen." Ja. Der Anwalt hatte ewige Mühe, mich aufzufinden, aber nachdem ich Ihre Nachricht erhalten hatte, verlor ich keine Zeit. Ich kann natürlich nicht behanp ten, daß ich Zuueigung zu einem Manne .besitze, den ich niemals in meinem Leben gesehen habe, aber es jrcut mich doch, daß er endlich noch an mich gedacht hat. Ich bin hier, um meine Verwandtschaft üche Achtung zu bezeugen- ohne alle Hintergedanken da ich natürlich nicht im Geringsten erwarten kann, ? einen Schilling von seinem Reichthum zu erben." Ich wüßte nicht, warum Sie sich nicht für den Erben halten sollten?" erwiderte Laura Malcolm ruhig. Wem sonst sollte er seinen Besitz hin terlassen, wenn nicht Ihnen?? John Treverton fand diese Frage schlau und berechnend. . ' Nun, natürlich Ihnen," erwiderte er, seiner Adoptivtochter. welche durch lange Jahre geduldiger Fügsamkeit in seine Launen seine Gunst verdient hat. Sicherlich müssen Sie seine Absichten genau kennen, Miß Malcolm, rno suchen mich durch Ihre anscheinende Un wissenheit zu täuschen." Es thut mir leid, daß Sie so schlecht von mir denken, Mister Treverton! Ich weiß nicht, wie Jyr Onkel über sein Vermögen verfügt hat, aber ich weiß, daß er mir nichts davon vermacht haben kann." Wie wissen Sie das?" Jch hörte eS mehr als einmal aud seinem eigenen Munde. Als er mich adoptirte, that er ein Gelübde, mir nichts von seinem Reichthum zu hinter lassen. Er sagte, er habe Falschheit und Undank von denen erfahren, die er geliebt habe, und das habe ihn miß. trauisch gemacht. Als er mich aus Motiven der reinen Menschenliebe auf nahm, war eS sein Wille, Jemand um sich zu haben, welcher ihn um seiner selbst willen liebe, oder ihm gar keine Liebe zeigen würde. Noch an dem Abend, als er mich in dieses HauS ge bracht hatte, that er einen Schwur und erklärte mir 'die Bedeutung desselben, obgleich ich damals noch ein Kind war. Ich habe so viel Falschheit und Eigennutz um mich gesehen, Laura,sagte er, daß ich jedem lächelnden Geficht mißtraue. Dein Lächeln soll wahr sein, mein Kind, und darum sollst Du keinen Beweggrund zur Falschheit haben." An meinem achtzehnten Geburtstag lege er mir 000 Psund zn meinen Gunsten an, damit ich nach seinem Tode nicht mittellos sei, aber zu gleicher Zeit rinnerte , er mich daran, daß diese Gabe Alles se!, was ich je malS von ihm zu erwarten habe." Erstaunt horte John Treverton diese Enthüllung, und neue Hoffnung belebte den .Ausdruck seines Gesichts. Durch diesen Eid, welchen der excentrische Alte vor langer Zeit geschworen hatte, wurde 'die ganze Sachlage verändert. Irgend Jemand mußte er sein Geld hinterlassen, sollte er es wirklich ihm, John Treverton, vermacht haben? Einige Minuten lang schlug sein erz in neuer Hoffnung, die aber Plötze lich wieder verschwand. War eS nicht viel wahrscheinlicher, daß der Alte irgend ein Mittel erdacht haben konnte, seinen eigenen Schwur zu umgehen zu Gunsten .einer geliebien Adoptivtochter, als daß er sein Vermögen einem Ver-

wandten vermacht haben sollte der für ihn ein Fremder war? ' ' Sei kein Narr,? sagte, Treverton zu sich selbst. ES ist nicht die geringste Aussicht aus ein solches Glück für.mich, und das weiß dies Mädel wohl, glaube ikh, obgleich eS schlau geuug ist, sich un wissend zu stellen." r ! Der Diener trat ein, um zu melden, unten im' Speisezimmer sei der Tisch gedeckt sür Mister Treverton. 'John ging hinab,, nachdem er Miß Malcolm gebeten hatte, ihn zu benachrichtigen, so bald der Kranke erwache, f i 4 - i f Auch das , Speisezimmer,,, war schön auög estattet. Die langen. ' schmalen, Fenster waren mit dunkelrothem Sammt verhängt kostbare Gemälde, Krysiallge. säße und kunstvoll geschnitzte Möbel sprachen vom großen Reichthum d& ft fn d:it't 'äS. i iny :A : tr ".:"-,

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MWIMWW , ''! !ViJ;,WFl'W,;!Vjl In inner Aufregung hatte John wenig Lust, zu essen, doch ließ er einer Flasche von ansgezeichnetem Claret Gerechtigkeit widerfahren. Gedankenvoll sah er sich um, während er seinen Wein schlürfte. Wem wird das Alles gehören, wenn Jasper Treverton nicht mehr sein wird? Ein neues Leben würde er beginnen, wenn nur die Halste dieses Reichthums ihm zufallen würde? Mit einem müden Seufzer dachte er an sei Existenz von der Hand ' zum Munde. -Tr Endlich kam der Diener . nnd , kündigte ihm an, Mister Treverton sei erwacht uud habe nach ihm gefragt. Er folgte dem Diener zurück nach dem Salon, wo er Fraulein Malcolm zuerst , gesehen hatte. Das Zimmer war leer, aber der Vorhang von einer Nebenthür war ZU rückgezogen, und durch diese trat er in Jasper Trevertons Krankenzimmer., Laura sah am Bette, aber als John eintrat, erhob sie sich und verschwand ge räuschlos durch eine- andere Thüre, so daß er mit seinem Onkel allein blieb. ' Setze Dich, John," sagte der Alte mit .schwacher Stimme, auf den leeren Stuhl deutend. Es ist etwas spat, daß wir Beide uns kennen lernen", fur er nach kurzer Pause fort, aber vielleicht ist es besser, daß wir uns einmal sehen, ehe ich sterbe. Ich will nicht von dem Streit Deines Vaters mit mir sprechen, Du wirst wohl davon wissen, wir hatten wahrscheinlich Beide Unrecht. Aber schon lange ist eS zu spät, das wieder gut zu machen." Einst liebte ich ihn, Gott weiß eS, ja, es gab eine Zeit, wo ich Richard Treverton herzlich liebte." DaS habe ich von ihm gehört," erwiderte John in gedämpftem Tone. Ich bedauere, daß er mit Ihnen in Streit gerathen ist, und ich bedaure noch viel mehr, daß er nicht versucht hat, eine Aussöhnung herbeizuführen." Dein Vater war immer ein stolzer Mann. John. Vielleicht liebte ich ihn deshalb um so mehr. Die Meisten in seiner Lage würom . versucht haben, meines Geldes wegen meine 8wi schaft zu erschleichen, aber er that das niemals." Das lag in seinem Charakter. Er hatte seine Fehler, ohne Zweifel, aber erHatte keine habgierige Natur." DaS weiß ich," erwiderte JaSper Treverton. Auch Du hast mich nicht aufgesucht, John, oder versucht. Dich in meine Gunst einzuschleichen. Ja, ich glaube, Du bist mein einziger Vor wandte?, der noch am Leben ist." Ja, das weiß ich." Und Du hast mich zufrieden gelassen und allein Deinen Weg gesucht. Nun, eS wird Dein Schaden nicht sein, daß Du Deine Selbstachtung bewahrt und mich nicht belästigt hast." -Johns Gesicht erglühie und sein Herz schlug stärker. Mein Tod wird Dich zu einem reichen Manne mächen," fuhr der Kranke mit schmerzlicher Anstrengung fort. Er sprach so leise, daß John sich über sein Kissen beugen mußte, um ihn zu ver stehen, unter einer Bedingung, welche wie ich glaube. Dir nicht schwer fallen wird." Sie sind sehr gütig, Onkel," stot terte der junge Mrnrn, fast zu auf geregt, um zu sprechen. Glauben Sie mir, ich habe keine solche Erwartung gehegt." Es scheint, so," erwiderte der Alte. Vor Jahren habe ich einen thörichten Eid geschworen, der mir verbietet, mein Vermögen dem einzigen Wesen zu ver machen, das ich wirklich liebe. Wem sonst also sollte ich es hinterlassen, wenn nicht Dir, meinem nächsten Verwandten ? Ich weiß nichts Nachtheiliges von Dir, ich habe zu zurückgezogen von der Welt gelebt, und ich weiß nicht, ob Du unter Deinen Mitmenschen einen guten oder schlechten Ruf hast. Aber ich weiß, daß Du der Sohn meines Bruders bist, den ich einst liebte, und daß es in Deiner Macht liegt, meine Wünsche im Geist, wenn nicht dem Buchstaben nach aus zuführen. Das Uebrige überlasse ich der Vorsehung." Nach diesen Worten sank der Sterbende auf die Kissen zurück und schmieg einige Minuten, um nach der Anstrengung des langen RedenS auszuruhen. John Treverton wartete darauf, daß xt wieder sprechen werde. Er wartete mit wilderregten Mefühlen der Freude in seiner Brust, während er sich zu weilen im Zimmn umsah. Wie verschieden war dieser LuxuS von der Armseligkeit feiner Wohnung n London. WaS denkst Du von meiner Adop tivtochter. John?" fragte 2er Alte, in dem er seine verschleierten Augen aus nrt rrrst C.U r mnge Mann zögerte, ehe er ant-. wartete. Die Frage überraschte ihn, seine Gedanken waren weit entfernt yon Laura Malcolm. Ich denke, sie ist sehr schon," sagte er, und nicht minder liebenswürdig. Aber ich habe noch sehr wenig Gelegen heit gehabt, mir eine-Meinung von der iunaen Dame m bilden.'? '(voMlUlNS folgt.) Provinz Pommern. Als muthmaßliche? Mörder des Ren tierS Carl Wendt in Book, welcher f. Z. mit durchschnittenem Halse und mehreren Kopfwunden in seiner Wohnung todt aufgefunden worden war, ist jeöt der Halbbauer Hasenbank dortselbst ver haftet worden. Bei der festlichen Ein. weihung der 800 Jahre alten, jetzt von Grund aus renovirten St. Johannis kirche in der Altstadt ln Eolberg hielt der Superintendent Wolframm . die Weiherede. -j-In Greifswald Sani tätörath Dr. Axel Bengeldorff. Ls feierten die goldene Hochzeit die Ehe leute Schuhmacher F.' Nennemann in Stargard und Schiffskavitain F. Miudt in Stolp. :- ""- ' ' ; -j O. vron. avvokat, Qanrc vlock.AiQO 52. ::-;"s -;-- ; . MensöaumHftisen lange diutföi Meise, lltganinspi.en te: bei QcC 20. :ü-:

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In leichte Esldftücke. In sensationell-übertriebener Welse schildert ein New Jorker Blatt die Vcr legenheit des dortigen Unter Schatz emts bei der Einlösung von Goldmün zen, indem eS behauptet, daß alles bort einlaufende geprägte Gold zu leicht im Gewicht sei. und daß sehr viele Stücke obwohl dem Auge des Ungeübten nicht erkennbar, um mehr als ein Drittel von ihrem ' gesetzlichen Gewicht eingebüßt haben. , Nun. das ist eme ebenso starke, wie unwahre Behauptung. , Man denke nur!'' - Tann müßten also Fünsdollar. stücke -beinahe zwei Dollar und Zehn dollarstücke gar über viertehalb Dollar an Werth eingebüßt haben! Das würde aber doch wohl selbst der Ungeübte am leichten Gewicht erkennen. Nein, so schlimm steht eS keineswegs mit unseren Goldmünzen. Thatsache ist es allerdings, und wird auch vom New Forker Hilssschatzmeister Roberts bestätigt, daß die genannten Goldstücke sehr häufig um beinahe 10 Procent 50 bis 75 EentS ihres gesetzlichen Werthes, erleichtert worden sind. Aber wie? Durch die natürliche Abnutzung, oder duich döswillige Manipulationen? Zweisellos durch letztere. Denn nach sorgfältiger' Prüfung setzte, das Gesetz von 1873 betreffend die .Ausprägung von Goldmünzen fest, daß die Abnutzung nach zwanzig Jahren Umlaufs etwa ein halbes Procent betrage, und daß solche Goldmünzen trotzdem als vollmerthig vom Schatzamte eingelöst werden sollten. Für jeden weiteren Minderehalt soll dann aber je nach dem Deficit des Ge wichtS ein entsprechender Anzug gemacht werden. Diese heut? noch zu Recht be stehende Bestimmung gibt auch dem New Yorker Schatzar.lt eine kräftige Handhabe, um dem Unwesen der Er. leichterung der Goldmünzen zu steuern. DaS frühere sogenannte Schweiß system, welches darin bestand, daß eine Anzahl vollwichtiger Goldstücke in einem Lederbeutel so lange geschüt telt wurden, bis 'sich feiner Goldstaub abrieb und die Stücke etwa sechs bis zehn Procent ihres Werthes verloren, ist wohl jetzt veraltet. Die Betrüger bedienen sich jetzt meist des Säurebades, wodurch man einer großen Menge Goldstücke zuglesch eine beliebige Menge Edelmetall entzieht, ohne dos Gepräge im Geringsten zu verändern. Denn die Säure greift erhabene und vertiefte Stellen ganz gleichmäßig an, selbst bei dem sein gezähnten Rande, und hat also vor dem Schweißsystem, welches schnell das Gepräge zerstört, einen bedeutenden Vortheil voraus. Der Vollwerth der durch Säuren zersres senen Goldmünzen kann also nur durch eine gute Goldwage festgestellt werden. Die Letzte der Hervorragendem. Mit Admiral David Dixon Porter and General William Tecumseh Sher mau, welche innerhalb Vierundzwanzig Stunden einander im Tode folgten, find die letzten der hervorragenden Befehls Haber in Flotte und Armee der Union? seite, während des Bürgerkrieges, von der irdischen Schaubühne abgetreten. Es leben allerdings noch manch, Männer aus jener Zeit, welche sich als Befehlshaber von ArmeecorpS, ,Divi sionen, Brigaden, sowie einzelner Schiffe einen hohen Platz in der Achtung des amerikanischen Volkes und verdienten Ruhm erworben haben. Ader von Den' jenigen, welche am Ende des Krieges allgemein als die Hervorragendsten im Dienste der Union genannt wurden, sind in Sherman und Porter die beiden letz, ten abgeschieden. Grant, Sherman, Sheridan, ITHo mas, Hancock, McClellan, Meade und McDowell von der Armee; Farragut. Dupont, Porter und Dahlgreen von der Flotte waren diese Hervorragendsten. Und unter diesen wieder nahmen Grant. Sherman und Sheridan, sowie Färra gut und Porter die erste Stelle ein. Sit alle sind nun abberufen zur großen Ar mee der Schweigenden. Die bekanntesten der jetzt noch leben den Unions-Feldherren jener Zeit sind Howard, Rosecranz, Schofield, Slocum. Sickles, Douvleday, Butler, sowie die Deutsch -Amerikaner Franz Sigel und Carl Schurz. Von den hervorragen den Generälen der damaligen feind lichen Seite sind noch Joseph E. Johnston, Gustav T. Beauregard und Jubal A. Early am Leben. Die Volkstümlichkeit Farraguts. welchem er als Admiral folgte, hat Porter niemals zu erreichen vermocht. Das schmälert jedoch die Anerkennung der Dienste nicht,: die er als Flotten Zührer im Bürgerkriege geleistet und für welche ihm dreimal der Dank deö Con gresses votirt wurde. Anders verhält eS sich im Falle General Shermans, sagte die Freie Zeitung", Dessen . Volkstümlichkeit übertrifft selbst die Grants und ShertV dans und das erklärt sich vielleicht da raus, daß er nach dem Kriege der poli tischen Arena sernblieb und weder ein verichlössener Charakter wie General Grant, ' noch der Nur-Soldat" war. wi; General Sheridan. Der Kriegs Held" Sherman, der als solcher in jedem, loyalen amerikanischen Herzen einen , Platz fand, trat in, seinem spä teren Leben dem Volke näher, als einer semer beiden berühmten College. Er ward demselben die interessaniestk Gestalt aus dem Kriege. Er nahm au allem Antheil, waS daZ Volk bewegt. ! und hielt niemals mit seinen Ansichten : hinter dem Berge, ohne die geringst, j Rücksicht auf Folgen. Er gab sich als ! aufrichtiger Mensch unter Menschen und ! das ist es, waS ihm seine große Popula rität eintrug. , ;. Um einen Silberdollar zu prägen, muß Onkel Sam 1 Ljio Cent aufwenden, wenn , die Prägung in Phi ladelphia geschieht, cb:r acht CentS ftifrnn hie A r t in stt Mün: i w ff arm son, Nevada, gethan wird.

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ä"flfailllj (Zifenbahtt Zelt Tabslle. ZefferfondMe, Wadison & JndissaKoM. bgaug : SLpreßzüge 3:SS Vm. 8:15 Vm. SeeomodotZou 8:Sb?cm. s-SS Nm. Lnksnft! ,M. W:w V. WM Vm. A0m. 6:25 N. 10:50 m. Vzndatta. bg.: 7:80 B. TK.evBm. l.00Nm.7:00 Km. 1l:00 Äm. Ae:om, 4:00 Nn. ukunft i Zlp. :45 VA. HU Vm. 2:50 a. im Nm. Hecömf 10:00 Sin. 7.4 Nm. vet Lin,, S, G. & S.-E!edelaud D!v. bgauz: Erpreß lins Vm. ZM Vm. .25 m. 6:40 Nm. Lee. 703 Vm. Ank. Srp.7:0 Vm. N:I0TN. 2:5v Nrn. LoNm. 1i:S0Nm. Alle obigen Zöge halten in Brlghtvood an. Die folgenden Züge laufen nur nach und dou Vrightwood : Abgang : 8:l5 Rm. 10:50 flvu nknnft: 8.40 Bm nnd 5:25 Hrn. Klnkinuatt Didifion. Abgang: 8J5 Vm. 8.10 Nm. Cincmnstt Ace. 7:05 Dm. 11:15 Vm 6 45 Nm. nur Conutagk 5.00 Nm. Ankttft : 10.2ö Vm. 11 l0 Vm. Cinnn'tt Att' llllöwx 12:0 uur Sonnt. 12. ,m. Kusd. dille Lce.10.L5Vr,. C-oZumbn Are. ck5 Rm CchueUzng 12 2LNm. Chieago , Tidifion Mgaag: ll.S) Nm. 12 20Vm. Lafayelke Ace. 7.10 Bm. 5.15 Nm. Ankunft: 8.2l,Lm. S.ooNm. Lafüheüe A.10.2k.Vm.e.l5Nm. Peoa Div. v ftl Abgang : 7 45 tgl. 11 45 Vm. 5:05, 11:25 Nm tgl. ukunft: 1 25 Vm igl. 10:80 Vm. 2 55 Nm. 6:25 Nm. Oeftliche Divifion.-Abgang : 8 15 Nm tgl. 7 05 Vm tgl. Auknnft ; ll:90Vm 11:25 Nm. St. Loui D'dillen Abgang 7 8ö Vm tgl. 1120VA t!g. 5 2,) m. ll0?ttgl. Aukunft : 8 20Bm kgl 10 85Vm. 8:00Nm ta. S LONm tgl. kincwnati, Wabash Sa Michiga. Abgang : 8 80 Bm. 11 15 Lm. S 80 d Lnknnft: 10 80 Vm. 2 40 Nm. 11 20 Nm. Ehiago, St. LonU Sa PiUkbnrg. Lbaang : 4 45 Bm. 800 Nm. 5 80Nm. Solumbn A 9 00 Vm. Kichmond See 4 00 Rm Ankvnft 11 40 Vm. S 50 Nm. 1 0SN IS kVNm Colnmbns Ace 8 4dNm. Rlchmond Lee S 00 Nm' Ehuago DidMsn dia Kokomo. Abgang : 11 05 Vm. 11 83 Nm. anlauft: 8 SO Vm. 8 80 Nm. Lomöville Dis. Abag 8 4 Vm. 8 45 m. Attvm 8 00Bm 4 1 Nm. Ank. 11 0(Vm lO LONm. Accom. 10 20Vm L5öNm. Lake Srie & Western. Abgang : 7l5Vm. 1 20 Nm. 7 00Nm. 11 10 Nm. Ankunft: 8 50 Bm. 10 80 Vm. 2 öS Nm. 6 20 Nm. Sndiana5oli & VincenneZ. vxpttß Abgang : 7 20 Bm. Ace. 4 00 Nm krpreß Ankunft : Aee. 1050Nm. b cOVm. kincinnatt, HamUtsn & Indianapolis. Abgang: 8 55 Vmtgl. 80Nm. lö:45 Vw 8 0" Nm. gl. 8 ONm. Avknntt ? ' i , Bm 7 4SNm. 10 55Nm tgl. IS SkVm 9ltVm. IndianapoNS, Decawr & Western. b?ana : S 80 Vm 4 15 !m ak. 11 00 Nm nl: 8 8Bm. lO ttVm. b OONm. LonUdille, Nein Llbanh io Chicago. Chicago und Mchigan ?.i!h Didision). -Tbaang ll20Vm I s:40Bm. onv "t 5 15 m. Frach znz da Aabamaftr. 7 tiZ : 8 45 Vm. 8 00 Nm. Vck in 4cDm. W furuUti ewirthlr. W ttail ou, Ko rit-k. Yom tun drrot Tour pv ,',,, ,A. or !t your Urne to tht oik. 1 U i eoürely ntw Uh4 iti l.Tinp rondvrftii iumm lo vn-, kt. Beniner, un itiinfr fitm 2S to f 5 p.k I ww.ia, uidtnore stur litcio f xjMrience. IV etn tumMi you tb employunjut arni lpch jmu fc'ttfr V. Sa peto eii.lnin her, Fu'j infonn.ti.jo fKKK. TKU fZ .1; .. AlliLklA liUK. Vom Ans a5, Das; die S P i e l s u ch t in der sogenannten guten englischen Gesell schaft überHand nimmt, wlrd von vielen Seiten gemeldet. Die. feinen Leute be gnügen sich nickt mehr mit einem ruhigen Rubber, oder verlieren ein paar lumpige Pfund beim Ecarte, wenn die Damen zu Bett gegangen stnd. Hohes Spiel ist in den Gesellschaften, welche sich um diese Jahreszeit auf den Land Häusern einsinden, zur Gewohnheit g? worden und daran nehmen Herren und Damen Theil. Seit die Polizei dm fashionablen Spielhöllen im Westende ein Ende gemacht, wird viel mehr in Privathäusern gespielt, als je zuvor. Cin reiche? Gast wird eingeladen, die Bank beim Baklarat zu übernehmen und er darf sich nicht weigern, ohne als geizig verschrieen zu werden. Vaargeld wechselt nicht oft die Hände. Die Äerluste werden zumeist mit Schuldscheinen gedeckt, und wenn die Frauen verlieren und Schuldscheine ausstellen, so läuft der Gewinner Gefahr, am nächsten Morgen eine Scene zu erleben. Er kann einem Appell an Zeine Grvßmuth nicht widerstehen und händigt die Schuldscheine aus. Daß auch häufig falsch gespielt und betrogen wird, weiß alle Welt. Denn daß Abenteurer in den besten Häusern geduldet werden, hat noch Niemand in Abrede gestellt. Die Zustände sind insofern schlimmer, als in Monte Carlo, weil dort wenigstens nm Baargeld riskirt wird. Der Sul tan betreib gegenwärtig rnit großem Eifer daö Studium der deutschen Sprache. Mit Herrn v. Hülsen, dem Abgesandten des deutschen Kaisers, unterhielt sich, wie türkische Blätter melden, der Sultan nach Beendigung des jenem zu Ehren veranstalteten PrunkmahlcS im Iildiz Palais bereits mehrfach direct in deut scher Sprache, so daß der kaiserliche Dolmetsch, Äunir Pascha, nur noch zur Ergänzung Und Vervollständigung der Worte des Sultans nothwendig war. Abdul Hamid erklärte Heirn, v. Hülsen, daß ihm die Erlernung der deutschen Sprache nicht allzu große Mühe mache, nur sei ihm dazu eine sehr knappe Zeit bemessen. Er glaube aber, daß. wenn ihn Kaiser Wilhelm, wie er hoffen dürfe, zum zweiten Mal am VosporuK besuchen werde, er dann .seinen kaiserlichen Freund in deutscher Sprache iverde le grüßen können. Der Sultan unterhielt sich mil dem Major v. Hülsen über die deutsche Literatur und bedauerte, dZ aus derselben erst so wenige Dichter werke in's Türkische übersetzt'seien. Er. der Sultan, habe ein ganz beiondereZ Interesse an den Liedern Heines lind GeibelS gezundcn. welche demnächst in ... tr.t'.tJ.: ' M..4..I . . cinci yuicji iiuujuycst nuegaoe criajei I nen würden. Auch über das dichter!. I sche Schaffen de? Königin von Rnmä. ,, nien, welche dem Sultan kü?zlich thu P?achtau-gare ihre? -erke übersän dl hatte, sprach sich dieser mit großer An erkennuna aus. , n, , i-i.-i.i.H'.J j- . -j, il.-'l.-'l II! W -:,!,,- Ill!?

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