Indiana Tribüne, Volume 14, Number 155, Indianapolis, Marion County, 23 February 1891 — Page 2
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In der oberfchlesischen BergbaumdusML sind nicht wem ger als 14,532 Frauen thätig, also mehr als 10 Proc. sämmtlicher Arbeiterinnen des Deutschen Stiches, davon in der enten Hälfte des Jahres 1890 svwech felnd Tag und Nacht nicht weniger als 5786, also nahezu 4.5 Proc. aller Arbeiterinnen. Nach den Erhebungen der Negierung wäre die Nachtbeschafti gung weiblicher Arbeiterinnen aus Hochofenwerken, Walzwerken und ZinkHütten zwar unbedingt zu verwerfen, für die übrigen Anlagen aber wird Fol Agende ausgeführt: I Bei den Koakereieri ist nach dem Gutachten des Oppelner Gemeinderaths die Einschränkung der Frauenarbeit ohne Schwierigkeit dort herbeizuführen, wo keine Gewinnung von Nebenprodukt ten (Theer und Ammoniak) stattfindet und demzufolge auch kein Tag und Nacht'Betrieb erforderlich ist. Dagegen kann bei den auch zur Fabrikation von Theer und Ammoniak eingerichteten Koaksäfen, deren Zahl im Wachsen be griffen ist. die Nachtarbeit der Frauen noch nicht entbehrt werden. In den Steinkohlenbergwerken sind die Arbeiterinnen hauptsächlich bei der Separation der Kohlen beschäftigt. Der Betrieb der Separation muß sich ganz, genau der Kohlenförderung anschließen und, da em großer Theil der oberschlesischen Steinkohlengruben gezwungnl ist, , in zwei Schichten von etwa östündiger Dauer zu fördern, so müssen auch die Separations anstalten bis in die Nacht hinein im Betriebe erhalten und bedient werden. Da sich nun schwerlich eine aus Männern bestehende, nur in der Nacht arbeitende zweite Belegschaft für die Separationsanstalten sinden würde, so würde das Verbot der Nacht' Frauenarbeit in den Separations anstalten das Verbot der Frauenarbeit in den meisten Separationsanstalten überhaupt sein. Wenn es auch wünschenswerth ist, daß die hier thätigen Arbeiterinnen m der Nacht allmälig durch männliche Arbeiter ersetzt werden, so würde eine sofortige Entlassung der Arbeiterinnen doch so viele Existenzen auf die Straße setzen, daß hier zunächst noch ein Uebergangs zustand erforderlich ist. Wie biV Nachtarbeit der Frauen ' wirkt, davon gibt der Bericht des Fabrikaussichtsraths in Elsaß-Lothrin ! gen Kunde. Bon den in Spinnereien le scha fügten Frauen, welche Tags arbei teten, kamen auf 1000 Arbeiterinnen , 309 Erkrankungen und 5813Kran!heitS tage. Von denjenigen Frauen jedoch, welche in denselben Spinnereien des Nachts thätig waren, betrug die Zahl der Erkrankungen (obschon die Arbeitszeit der Nachtschicht 22 Procent kürzer lst) 413 mit 8d3 Krankheitstagen. Wenn infolge der Nachtarbeit in den Spinnereim schon so viele Arbeiterinnen , erkrankten, wie mag sich da die Kran kenzisser unter denjenigen Frauen stellen, welche Nachts in den Bergwerken arbeiten! Dazu noch die schlechte Ein f) Wirkung der Nachtarbeit auf die Sittlichkeit der Arbeiterinnen. Die Berliner '.Volksztg. sagt dazu: Was die Gründe angeht, aus denen die ,- Erhebungen eine zehnstündige Arbeüszeit für die verheiratheten Frauen verwerfen, so erscheint un der eine beach--tenswerth, daß die Frauen aus den Fabriken in die Hausindustrie verdrängt werden dürften. Das wäre allerdings zu beklagen. Aber man brauchte nur . die Hausindustrie dem Gesetze zu unter stellen, und es würden diese Bedenken hinfällig werden. WaS sonst egen die zehnstündige Arbeitszeit verheirateter Frauen vorgebracht wird, xi so faden scheinig wie woglich. So fürchtet man in Baiern. daß Zahlreiche Fmuen der Armenpflege anheimfallen würden. Auch glaubt man, die Frauen wurden hlnfort Bedenken tragen, sich zu verehelichen : . und.das Eoncubinat werde zunehmen. ' ES ist aber erfreulich, daß dem gegenüber zwei ReaierunaSpräsidenten der östlichen Provinzen eine kürzere Arbeits dauer für veryeirathete Frauen befür Worten, und daß die anerkannt tüchtigen Fabrikinspectoren Badens und Hessens berichten, daß in den Cigarrenfabriken die verheiratheten Frauen auch jetzt schon die Arbelt früher als bie uongen i. ' . . ' Aroetterinnm verueßen. Auch die iz-stündige Mittagspause findet die diswenen kunosenen Emwen ' düngend So wird in den Erhebungen bemerkt: Eine längere Erholung auf den BetnebSttatten sei aber nicht nöthig und empfehle sich auch nicht, da diese kr selten eewnete Raume zur Bersu gung hätten, in welchen die Sittlichkeit der Ärbeltennnen nicht Gefahr laufe. 5kr Berufssoldaten verlangt. Wun der deutscben Smuktruvve von Oöasrika dienen als Olnaeie eine. An-
mmMarSüim zayl Scanner, welche me auf preußischen Kasernenhöfen gedrillt worden sind. Es warm Europäer, welche man in Ost' asrika vorfand zur Zeit, als die deutsche Eroberung dort durchgeführt wurde. Die meisten derselben haben sich vortresslich bewährt, sie waren an das Klima gewöhnt, kannten Land und Leute und wußten die schwarzen Sal baten so zu behandeln, wie es sib ge hörte. Wißmann hat mit diesen )jsi rieten und Unterofficieren seine zahl" rtichm Siege errungen. Jetzt auf einmal soll allen diesen bürgerlichen Ossicieren der Vertrag gekündigt werden. Durch diese Maßregel werden eine große Zahl der Leute betroffen, welche von Anfang an in Teutsch-Ostafrika thätig waren und welche überhaupt zum Theil Deutsch Ostafrika miterworben haben. Die Namen dieser Herren sind zum Beispiel: von Eltz. z. Z. Chef am ttilma Ndscharoz Janke, der Begleiter Jühlke's ans seiner letzten Fabrt; Herr Albrecht, z. Z. Chef von Saadani, Chef Namseu in Bagamoyo. Chef Leue von Dar-es'Salaam, der tapfere Jllich, z. g. in Aipwapwa und Andere mehr. Sämmtliche Genannten haben unter Major von Wißmann im ganzen Kriege gegen die Araber mitgefochten und gelten in der Schutztruppe als sehr tüchtige und brauchbare Leute und' die angekün' digte Entlassung derselben unter der Begründung Nichtetatsmäßig- hat be greifiicherwcise in Sansibar und aus dem Festlande Auffehen erregt. In Sansibar ist man nur einer Ansicht: daß der Reichskommissar Mazor Wlmann nur durch einen Druck von Bern aus gezwungen worden ist, Beamte zu kündigen, die, wenn auch nicht Berufs t. . , h i ... t. Mv. ; jgloaten, oocy ueiä zu oen vcnen icrap ien der ttolonie gehörten. TaS neue Mttitär-Strafgtsetz. Die Reformen auf dem Gebiete deS Heerwesens der Ver. Staaten schreiten in erfreulicher Weise vorwärts. Man ist vor Allem bemüht, bisherige Härten auszugleichen, die Mannszucht zu heben und ein kameradschaftliches Verhältniß zu befördern, ohne es jedoch da, wo es noth thut, an der erforderlichen Strenge fehlen zu lassen. Besonders auf dem Gebiete des Strafrechts, soweit sich dies auf militärische Vergehen bezieht, that Abhilfe dringend noth. Bereits m feiner ersten Siungsperiode hat der gegenwärtige seknundfünfzigste) Con gren den Präsidenten ermächtigt, die bisherige Lücke in den Kriegsartikeln, welche das Strafgesetz enthält, durch genaue Abgrenzung der Strafen auszue.. . iviTnC...- . PXi. 5 m suuen. Visoer izerrie nauuiaj die schrankenloseste Willkür. So un glaublich es klingt, in nicht weniger als vierunddreißig Paragraphen ist die Dauer der Strafe der Einsparung gänzlich dem Ermenen des erkennenden Gerichts überlassen. Das führte selbstredend zu den unge rechtesten Resultaten. Ueber dieselben Vergehen wurden m der Armee unter fast ganz gleichen Umständen bald äußerst harke, bald kaum nennenswerthe Strafen verhängt. Ja, es xi haimg vorgekommen, daß dasselbe Militärge ncht zwei Angeklagte wegen völlig glei chen Vergehens ganz verschieden ver urtheilte. Zu den Vergehen, deren Bestrafung dem Ermessen deS Gerichts überlassen war, gehörten namentlich Fahnenflucht, Trunkenheit im Dienst, Schlafen auf Posten. Verrath der Pacole, Verkauf von Munition. Waffen und Uniformstücken, Ungehorsam, Meu terei, Feigheit u. a. m. Auf Veranlas jung des Kriegs secretärs Proctor haben nun der stellvertretende General'Audi' ior Oberst Guido ")t Lieber und der Hilfs-Gcneraladjutant Major Theodor Schwan eine Reihe von Strasbestim mungen ausgearbeitet, welche bereits die Sanction des Präsidenten Harnson erhalten haben und bald veröffentlich werden sollen. Der neue Codex wird von einer sachgemäßen Vorrede eingeleitet, in welcher Oberst Lieber auf die bisherige schwan kende und ungewisse Praxis in der Ur theilssprechung der Kriegsgerichte hinweist. Dieselben zählen häufig fthr unerfahrene Beisitzer, und so kommt es. daß das Begnadigungsrecht des Präsideuten in ungebührlicher Weise in Anspruch genommen wird, um allzu harte Bestrafungen zu mildern. Um em Beispiel von dem Geist des neuen Codex ;u geben, mag hier die je nach dem Grade verschieden bemessene Bestrafung des bekanntlich so äußerst häusigen VerzehenS der Fahnenflucht s Desertion) angeführt werden. In Jnedenszeiten wird die lazwerne Wtra?e datur m schimpflicher Ausstoßung auS der Ar mee.Verlust der Gesammtlöhnuug und Einzperrunz auf dnttehalv Jahre de stehen. Doch trifft die schwere Strafe nur veniemqen Deserteur, der ohne sreiwil liqe Gestellung ergriffen wird und bereits langer, aZS sechs Monate gedient hat. Hat r t i . F t f .. er noaz nicyr voue ore: conaie oei oer Fahne gestanden, so tritt nur Gefäng nißstrafe bis zu einem Jahre ein. mm . . r Lt. vteur er neu zrelwimg vmnen oreißig Tagen nach der Fahnenflucht, so trifft ibn eine Gefänanirntrafe bis zu drei Monaten, während bei Versäumniß der Frist sich die Strafe auf sechs Monate erhöhen kann, zedoch vorausgesetzt, vag :r binnen neunzia Tagen sich wieder bei seinem Regiment einfindet. Die höchste strafe, achtzehn Monate Einschließung ist für den Deserteur festgesetzt, welcher luch dieie Gnadenfnit von neunzig Ta zen ungenutzt verstreichen läßt, auch Vird er aus dem Armeeverdande ausgv ltoßen. Der DalenttttSunfug. Der Valentinstag gehört nun auch zu ttn Dingen, die gewesen sind. m Es dürfte sich schwerlich , Jemand: Znden, der jhm eine Thräne nachweint, ; venigstens kein vernünftiger Mensch, l enn die Sitte, an diesem Tage die be , vußten Bilder herumzuschicken, hatte' Zch im Lause der Zeit zu einer Unsitte, ; der,,, wie man hier sagt, nnij&aaceV jeranSgebildet. Die besseren Klassen tfw-!. fc.?? t !-.. . w r rm . i 'ldiaten diefcm absonderlichen Svort
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limmutw W't irii t iir-T
üjoii lange Nlyt meyr. Nur die Holden k rüchenfeen, Kutjcher, harmlose Hand iungsgehilfen und ähnliche Bedienstete ssen'fich auch heute noch nicht das Ver znügen nehmen, einander niSglichst rup ,ige ValentineS" zu versetzen. Ader mch ihrer werden immer weniger. Solange der Inhalt der Karten noch lnverfänglicher Natur war, ließ man :s sich gefallen. Diese Unverfänglich keit hat jedoch jetzt dem widerwärtigsten Cynismus Platz gemacht. Der Zweck nnes .Valentine" von heute ist offenbar richt mehr, den Empfänger gutmüthig mit irgend einer besoiiders , heroor stechenden Charaktereigenschaft zu aecken, sondern ihn auss gröblichste zu verletzen. Meine private Ansicht, daß die Yankees das Volk per Geschmack, losen sind, hat nie zuvor eine solche Be stätigung gefunden, wie durch eben diese Valentines". Ich machte mir neulich den Spaß, einige derselben genauer zu studiren und war entsetzt über die Ge kühlsrohheit, welche sich darin wiederIt.iAft Ctn .4 5 NlrtirArl nof - 4(ICii. Vl gwiyjiw uiubi, ches sich küßt, und darunter stand fol. gender Vers, den ich in fast wörtliche, fr. . - . . . . uederjetzung wieoergeoe: Sobald dein Mann den Rücke lehn. Ist deine Lieb' für chn entschwunden Der Hausfreund hat sich sllsogleich Behende bei dir eingefunden. Ein Jeder hört's im ganzen Block, . Wenn Ihr Euch ableckt voll Behagen. Ich seh' dich als Verlor'ne noch Dereinst in dem bewußten Wagen. Mit letzterem ist jedenfalls der Po'i zeiwagen gemeint, im VolkSmunöe black Maria" genannt. Man denke sich nun. welches Unglück angerichtet werden kann, wenn irgend ein von räch' süchtigen Motwen geleiteter Nachbar oder wohl besser Nachbarin einer gänzlich unbescholtenen Frau eine derartige Karte in's HauS schickt, oder wenn sich irgend ein dummer Junge dasselbe auch nur aus Ulk" leistet. Man kennt ja die. Vorliebe unserer reiferen Jugend sur sogenannten "nractical tun , der genau genommen nichts weiter als eine gemeine Andern it Noch schöner ist ein anderer Vers, der mir als nativistische Geistesblüthe ohne Gleichen erscheint. Er ist gegen Deutsche gerichtet und lautet wie folgt: Du bist' ein rechtes deutsches Schwein Mit einem Speckwanst ohne Gleichen, Zum Thiere wirst du, kann man dir Nur Sauerkraut und Würste reichen. Mach' dan du kommst m dementall Daheim im Vaterlande wieder, Und wälz' betrunken' dich im Schmutz Und brüll' zum Lob des BiereS Lieder. Ich bin überzeugt, daß dieser V. lentine". welches als Bild die Carrica. tur eines Deutschen mit einem Schweins köpf zeigte, be, emer gewinn sortt Amerikaner reißenden Absatz gefunden hat. (Loug Isländer".) VSM ntanoe. si Millionen Acker Lände reien in der Union sind im Besitze von Fremdländern. Lord Scntty z. B. eignet in Illinois uo.000 Acker Farmland, das ihm dn Jahreseinkommen von 5200,000 br:ugt. Die unglückliche Stadt Fohnstown scheint aus ihrer ichreckllchen Heimsuchung Ende Mai 1889 we nia gut? Lehren geschöpft zu haben, Hätte sie das gethan, dann würde die nochflnth. von der sie m den letzten Ta -gen überrascht wurde, nicht so große Verwüstungen angerichtet haben können, w:e sie gethan hat. .New Wo rk", m eint ein.skev tischer Richter, ist die humanste Stadt des Landes. Wenn dort em Mörder zum Tode verurtheilt wird, läßt man den einzelnen Geschworenen hübsch Zert, das Zeitliche zu segnen, bevor ihr Wahnpruch zur Au? fuhrung gelangt, wodurch sie eventuell von Gewissens bissen geqaält werden können." Noch ein weiterer Deut scher ist in den Conzreß erwählt wor den. Der, Mann heißt F. C. White und entstammt dem öten Jowaer Dr strict. Er hieß ursprünglich Weiß und stammt aus Sühl in Thüringen. Nur Deutsche veranglisiren ihre Namen. Franzosen und Spanier thun es nie. Die jungen Mädchen in Qumey, Mich,, haben etwas Neues ent deckt durch Veranstaltung einer söge nannten Gueß-Party". Jedes Mäd uzen schreibt irgend citiern jungen Manne, daß sie sich zu einer Gesellschaft begeben und ihn dort treffen wolle, doch müßte er rathen, wo sie sich befinde. Die jungen Mädchen versammeln sich dann irgendwo bei einer Familie und erwarten die Ankunft ihrer Verehrer, die vorher natürlich vergebens in alle möglichen Hauser gelaufen sind. Vier Departements der Bundesregierung tragen zur Zeit Trauer. Das i Ministerium deS In nern hat in dem zu Staunton, Va., verstorbenen Alexander H, H. Stuart, welcher in Fillmores Cabiuet war, einen srüberen Eher verloren. 'Das Schatzamt .hat sich anläßlich deS Ab' lebens des - SecretärS Windom in die Farbe der Trauer gehüllt, und das Kriegsdepartement trauert um General Sherman, , den einstmaligen Hochstcom mandirenden der Bundesarmee. DaS Marineministerium endlich trägt: 'die lchwarze Farbe um Admiral Hortet, der bekanntlich einen Tag vor Sherman aus dem Leben ichid. ' - 1 Die theilweise Mißernte deS letzten Jahres ist in der Ausfuhr, statistik unserer ' Brotstoffe sehr deutlich erkennbar. : Im Monat Januar 1890 erreichte der Export i dieser Artikel den Werth von tzU,5ö7,660 in diesem Januar nur : : $9,718,566.' Während der letzten sieben Monate verkauften wir an's Ausland für tzS4,524,799, in den gleichen Monaten des i vorigen ? Rech nungsjahreS dagegen für 80,206,970 em Unterschied , von fast 16 MiUio nen! Trokdem dürfte die volle IahresBilanz unserer Oesammt-Ausfuhr am 30. Juni kaum ein Minus ergeben, da wir in anderen Artikeln, z. B. Baum wolle, MineralOel, ?c. Plus zu vericbnen baben. , i
' . idmämtZitmlHi6ä
im'W1 iSiiii Der Tod hat n diesem Jahre sehr stark unter berühmten Man nern. die das 70. Lebensjahr überschrie ten hatten, aufgeräumt. Trotzdem ist aber eine beträchtliche Anzahl verschont, geblieben. Bancrost starb im Alter von 90 Jahren, aber Moltke, der im selben Alter steht, lebt noch immer. Kvssuth ist trotz seiner 88 Jahre, trotz zahlreicher .Unglückssälle am Leben. Cardinal Newman starb in feinem 85. LebensZahr, aber de Lesseps und David Dudley Field, ebenso alt, sind noch gr fund u. rüstige Whittier ist 83. Hamilton Fish, Marshall MeMahon und Cardi' nal Manning 2 Jahre alt. Glad. stone zählt 61 Jahre. Papst Leo XIII. 80, Windthorst ebenloviele. Meissonmet war 78 als er starb, aber George Ticknor CurtiS, der noch lebt, steht in demselben Alter. Ex-Präsident Greoy von Frankreich, Bessemer, der Erfinder, und Er Senator Thurman jind em Tno, welch. s 77 Jahre zahli. Admiral Potter, der dieier Tage starb, stand m demselben Alter wie Curtius, der deutsche .Grieche und Verdi, der Componist. welche beide am Leben sind. Sir John McDonald, der canadiche Premier, ist 75 Jahre alt, ebenso wie der eiserne Kanzler". Leon San, der Financier, und Cardinal Simeone, zählen jeder 74 Jahre. Dr. Brown-Se qnard hat es trotz seines Lebenselixirs auf 73 Jahre gebracht, und der Ge. schichtsschreiber Mommsen ist eben so alt. DaS Ableben des Admiral Vorter läßt die Erinnerung an eine äußerst peinliche Episode zwischen Porter und Grant wieder lebendig werden. Es war nach der Einnahme von Fort Fisher, als der damalige Marmemmi. ster Wells einen angeblich von Porter geschriebenen Brief erhielt, welcher sich in sehr wenig schmeichelhafter Weife über General Grant aussprach.und zwi schen der Armee und der Flotte Ver gleiche zog, welche keineswegs zu Gun sten der ersteren ausfielen. Grant hielt diesen Brief Ansangs für ächt und war um so mehr darüber verschnupft, als er mehrfach Gelegenheit genommen l)atte, Porters in seinen osficiellen Berichten lobend Erwägung zu thun. Als indes' sen Porter später mit der Erklärung hervortrat, der Bries sei eine ganz gemeine Fälschung und keine Zeile davon stamme von ihm. da schenkte Grant sei' nen Versicherungen ohne Weiteres Glauben und eS sand eine völlige AuSsöhnung zwischen den beiden Männern statt. Als Grant später zur ewigen Ruhe gebettet wurde, war Porter einer von Denjenigen, welche dem todten FeldHerrn als Bahrtuchträger die letzte Ehre erwiesen. , Spater aber wurde diese Briefgeschichte abermals vor die Oeffent' lichkeit gezerrt und zwar durch Ben Butler, welcher, bei einem öffentli chen Bankett Porter beschuldigte, den Brief wirklich geschrieben zu ha ben und hinzufügte, der Admiral sei ein ganz gemeiner Feigling gewesen. Porter, dessen Muth ohne Zweifel grö ßer war, als sein Feldherrntalent, ließ diese Beschuldigung natürlich nicht aus sich sitzen und behauptete seinerseits, Butler habe seiner Zest Fort Fisher sür uneinnehmbar erklärt, weil er an einer großen Baumwollen-Niederlage, welche sich daselbst befunden habe, financiell in teressirt gewesen sei. Nun kam es zwi schen de beiden einstmaligen Kriegskameraden. die über die Zeit der Jugendeseleien doch wahrlich beide hätten hinaus sein sollen, zu einer wahrhaft ekelhaften Zeitungscontroverse, in der Einer den Änderen des Verraths, der Feigheit, der Dummheit, kurz, so ziemlich aller Verbrechen und Sünden zieh, deren sich überhaupt ein Ofsicier schul big machen kann. Im Ganzen aber hat Butler in jener Controverse den Kürze ren gezogen, weil es ihm nicht gelang, das Land davon zu überzeugen, daß der allgemein als muthig und tapfer be kannte Admiral Porter jemals ein Feig' Ima gewesen sei. vom Nuölande. Eine von amtlichen Ver tretern Frankreichs und Rußlands t meinschaftlich ausgeführte Action hat im vergangenen Sommer die im Osten des Petschorazebiets lebenden heidnischen Ostjaken in große Aufregung versetzt. Dem im Auftrage der französischen 3!egierung im nördlichen Uralland reisen den Herrn Charles Rabot wurde, von den russischen Localbehorden ein Gen darm beigegeben, welcher ihm zugleich als Dolmetscher. Führer und Leibgarde dienen sollte. Auf der von dem sibin schen Millionär Sibirjakow. dem wohl bekannten Förderer des Polarreisenden Nördenskjöld. in Ostpetfchora errichteten Poststation Ljapin angelangt, hörte der Franzost von einem in der Nähe sich befinden geheimmßvollen Te?nrel erzäd len. in dem die Ostlaken ihre heiligen FetlZHe sowie ihre sämmtlichen' Götzen bildcr ausbewahren, und der ethnographische . Sammler konnte der V suchung nicht widerstehen, in den heidNischen Tempel zu dringen und einige iH .. !.L . , . Wosenouoer aus oem elven ich anzu eignen. t Mit weichen. Schmeicheleien und harten Silberrubeln gelang es Herrn Rabot, den Gendarm für seinen Plan zu gewinnen, und der französische .,.e. v .tf'fhf--: i wwwz uuv ver rjiicge urzaonil zo gen hinaus.um das Heiliathum der Ost jaken zu bestehlen Der Argonatenzug gelang vollständig. Monsieur' Rabot und ' der Gendarm Dieboff gelangten unbemerkt in den Ostjakentempel, und unter Assistenz ' detz russischen Wächtertz des Gesetzes stahl Herr Rabot drei mit Gold und , , Edelsteinen - reichaeschmückte Obergötter. , Der Raub z wurde aber bald entdeckt, die Ostjaken setzten den Dieben nach und holten sie nahi bei Ljapin ein. Zum Glück für die beiden Europäer ' war- gerade 1 die männliche f. m . a X vstlamae Juaenv aus vem lZi chfanä abwesend uud die nur aus Frauen und Greifen bestehenden Verfolger bekamen vor der uniformirten, , von Kopf bis zu Füßen bewaffneten russischen Obriakeit einen so heillosen Respect, daß sie W Räuber mitsammt , ihrer Beute unanaefochten davon ' ziehen ließet . Einigt Wocken darauf erhielt Herr r- - "ow
'. i riölif
ii-M ryi,. W von dem Stammättezten ver DMen die officielle Meldung, sein Volk werde fortan seine Heiligthümer mit den Waf sen in der Hand schützen, und jeden Versuch Unberufener, in den Tempel zu dringen, mit der sofortigen Zerstörung der Station Ljapin beantworten. Aus Hessen Nassau. Gestorben in Cafsel: Capellmusikdirector des 60. Jnf.-Regts., Feldwebel Wittich. Der Postbote Georg Föller in Frankfurt a. M., der von seinem Vater Vorwürfe wegen zn langen nächi lichett Ausbleibens erhalten hatte, ge rieth darüber in eine solche Wuth, daß er mit eiuem Kartoffelstößer auf seinen , Vater losschlug und demselben den Schädel zertrümmerte. Spurlos ver- ? duftet ist das Spezereihändl Andreas Heinlein'sche Ehepaar in Frankfurt am ! Main. Eine ansehnliche Zahl Gläubi-1 ger soll nicht gerade sehr erbaut darüber -sein. f Daselbst der bekannte Juwe lenhändler Marcus Oppenheim. Peinliches Aufsehen erregt die Verhaf tuna der an der Volksschule in Schier stein bislang thätig gewesenen Lehrerin ! Elise Franke. Dieselbe steht unter dem schweren Verdachte, in Wiesbaden eine Reihe von Ladendiebstählen verübt zu haben. f In Steinbach -Hallenberg Rentner Georg Wolf. Derselbe ist viele Jahre Mitglied des Bezirksrathes und des Kreistages gewesen. Es feierten die goldene Hochzeit: die Eheleute Pn vatier Emke in Frankfurt (frühere Be sitzer der Gastmirthschaft Drei Hasen" ) . m fi I und Bürgermeister unz in oeror:en. Angeblich aus Schwermuth hat sich in Franksurt a. M. der Amtsrichter Dr. Eysen den Hals durchschnitten. Es ertränkten sich: in Bergnassau-Scheuern der Gemeinderechner A. St. in Frank furt; körperlicher Leiden wegen die Büglerin Sabine Lipps, sowie ebendort die Nahenn Feodora Böhmle aus Gram über den Tod ihres Geliebten, der in j emem Muhlengttnebe umgekommen war. Eine heitere VerHand lung fand jüngst vor der Strafkammer in Glogau statt. Die Veranlassung hier zu gab der seiner Zeit verschwundene Schützenkönig der Sprottauer Schützen gilde, Kupferschmiedemeister Reichmann, welcher sich durch einen Artikel des Sprottauer Wochenblattes" beeidigt fühlte. Als man beim letzten 5önigs schießen in Sprottau den zum Schützenfkönig proclamirten Kupferschmiedemei i ,.." . . ster zneicymann icicuicg m oie Viaor tin fuhren wollte, war und blieb derselbe verschwunden. Wie sich später heraus stellte, hatte er sich nach Mallmitz begeben. Die über diesen Vorfall sehr aufgebrachte Gilde schloß den neuen Schützenkönig aus und gewährte ihm auch nicht die reichlichen Beneficen. Der Redacteur des Sprottauer Wochen blatteS", Buchdruckereibesitzer Wilduer, unterzog dieAngelegenheit einer Kritik und bemerkte, daß Reichmann sich nichts weniger als tactvoll benommen habe, daß er wohl nur Auffehen habe erregen wollen, was ihm in der That ja auch ge lungea fei, denn durch sein Verhalten habe er eine Bedeutung erlangt, wie solcke kaum Till Eulenspiegel besitze. Der Inhalt dieser Notiz ging durch sämmt liche Zeitungen, die Witzblätter nicht ausgenommen. Das Schöffengericht zu Sprottau fand in der betreffenden Notiz keine Beleidigung und sprach den Be klagten Wildner frei, legte auch dem Kläger die dem letzteren erwachsenen baaren Auslagen zur Last. Reichmann beruhigte sich nicht; er legte bei der Glogauer Strafkammer Berufung ein. Vor letzlerer machte der Rechtsbeistand deS früheren Schützenkönigs geltend, daß sein Client infolge des incriminirten Artikels die Braut verloren habe; sie habe erklärt, einen Mann, den man mit Till Eulenspiegel" vergleiche, nicht nehmen zu wollen. Auch habe er geschäft liche Nachtheile gehabt. Die Strafkammer hielt die in dem Artikel gebrauchten Ausdrücke für vollkommen gerecht' fertigt, sprach den Buchdruckereibesitzer Wildner der Beleidigung nichtschuldig und legte dem klägerischen Schützenkönig die Kosten zur Last. Der Winter hat nicht nur unter dem Wild, sondern auch unter den Fischen erheblich aufgeräumt. Die mei sten Landseen waren seit etwa neun Wochen fest zugefroren. Selbst durch vielfach in die Eisdecke geschlagene Löcher hat man nicht genügend Lust ge schafft, um die Fische vor dem Ersticken zu retten. So sind dem Hann. Cour," zufolge in der Mark Brandenburg in einzelnen kleineren Seen und Teichen vorwiegend die Hechte und auch die Karpfen umgekommen, während sich beispielsweise die Schleien gehalten haben. Schlägt man ein Loch in das Eis.fo kann man namentlich die Schleien, welche gleich nach dem Oesfnen der Eisdecke in großer Menge nach der geöffnete Stelle hinzuströmen vflegen. daselbst mittels Netzen mit Leichtigkeit fangen. Bei solcher Gelegenheit ist wahrgenommen, daß Hechte und Karpfen nicht anders als todt zum Vorschein kamen. In Wiesbaden hat sich dieser Tage eine Vereinigung gegen das Ueberhandnehmen der.Trauerkranzspen: den gebildet. In der vorbereitenden Versammlungen, nach einem Bericht der Kölnischen Ztg.". klagten Geistliche den die, Bewegung hestig bekämpfenden Gärtnern gegenüber, daß das Leichen gefolge in den Trauerhäusern neben den Blünien keinen Raum mehr zur Auf ftellung 'finde. Auf dem Grabe deS Regierunzspräsid enten v. Wurmb bilde ten 'nach wenigen Stunden Kränze im Werthe von 5000 M. , eins ansehn liche Masse; selbst bei bescheidenm Lei. chenbegängnissen. werden Wagen voll Blumen spenden, nachgefahren. Den Uebertreibungen einer an sich schönen Sitte will man jetzt durch Beschränkung der Trauerkränze auf die Verwandten mtgegenwirken, im Uebrigen aber Ab.' lösungökarten zu Gunsten wohlthätiger Zwecke einführen. t . ' li'l i' P 'aiMMSWIBpHBHa '! I . ,il $ ri' ,,: lii'f H' ß ri ! Galm Alkikum. Aurora vosbröu ; u bezitben durch Auguy Erbrich. clc Phon 1032.
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