Indiana Tribüne, Volume 14, Number 155, Indianapolis, Marion County, 23 February 1891 — Page 1

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Csgeu liefst Spalte tofttn i Tenti per Zeile. Zlnztlztn w welchen SKllni gesucht, sdtr ßfferirt wndkä. finden unentgeltlich Tsfsabmk. Dieselb lltltu Tage fith, ISnnttt aber sStschräsä nuesttt dndeu. Anzeigen, wilche M MMagk 1 ähr abge. Lün vtÄtt, find noch am selbigm Tagt TnfttShse. , ,1 Wer!n. erlavgt t futes ?äqkn lür p,SinUSe HauSet aSjufrag 171 od iakra. 26 Verlangt ,i 5dchk. ulr Lohn. o.W roatrss? 25s ,,lt ,i flftttl beuljchkS MZsch,. o 123 SiftftraSe. 2l?& Btljt iw ViSdchkN. tol33 fUstft1dZ koch . RMifö' ti bagem Sey; kle " F,Uk guttk ö,n. t97 miiw Sve 24s ,rlas: Ei &tttt ,siasstzer Frd,r ,en Z)ame.toffe. an nd sich an di, Fk'nch Tv UM. 22Z itgrd DMte itiai'.Qulns, IT. 27s ZS!r lezchyk, cheVatt utlaea thtt.e Sgeat. Inner der Ftsu. Lkdeil fteti? da av,e Jahr ud Lh'.ung wöchentlich, ute Bejahung ,,tmnse. Schön uk SUtur g frit rtabkung nickt Vöthig. Gchicke i Rfrn,n u Pottmarti fofoit. . S, SNe?.ochestkr.B' Die, "jttmi ist vcU ftnkg iavrläZstz. da TtsUeWflZche. SeZncht: Sm Sakkeever f-,cht unter bescheidenen Sn'vrüch' in, U; -st Schtte ub brttÄ Hitui AS LfiWasZtÄG.onjt!'., in GchuhKden. 25s MersedisdsnOS. Xr. JE. JL.ESWIH, prilirt aullcölteßttch in HalS . Nalen-Krankbiiteu, ZL7 Nord DeZawa Straße, I,IkSs Okfte,stund: S Uhr LM. iil 4Uhrachm,ttag. De. I. O. Wutclisss tejchHfttLt fiS lchttZ!tch it unäkktttch,su. PA , nU KeZchiechtS VrtnkLnHeU, Office: s. 95 OK Aarkkt Straß. ' vff'tndn : 9 Ml 10 Lhr Bonn. Z ll 3 Uhi Wach. ,ta,I llgn. reIphoS41. rundtgthum Da Jeder sehen sollt; nur 4 ssAl von len Pros? Straße 8a r Tur adle. A Ackr Land a Prs,ee ttatze, bekannt l imkyir P:atz, gr,nd a der ordsktt n rgsvett. an der Qftseir an Etneinnstt RaUroad, n d, Euesette a BU Railroad, an dirWeftieU, an uSur ttaK. Di SebSnlichkeU bestehe au tner groß Backfteingedäud mit l? Zimmern, SBafcilijnmtr, S9onraura, sieden Ädern, heißem und kalte affer. Sistrnen, L2e au dem beken Wa. tirial hrsttUt. U allen nöihigen äußer Baulich tetten, und einem F,amgbäd mit b Zimn, srntte te ?sramekb!lde mit 4 Ktmmirn. Au Sande kann a The t Venhe an ZttX innen. Pieasant Run läuft vom Oft un W ftn orbet und tan jährlich im Werthe ton $i0Ü giroovne erden. Da Land ans der ordseu von Pkvspe Stiaße ist bereit euglea. Dt Dlatz ird n Antheil erkauft. Jeder theil 2bOt ioo durch etwa 10 Scker mit den wi defti Gebäuden sä, die Skttonär, erhaUin bleibt. Suf dem Land ist ine sein iitatuca Da Saffer ist o Eh,, lkern gexrüft orde und Unate in ,rdtlung U den Gebäuden al Sadk und SesndhUA iltdeuützt werden, az egn Stngnkhum nahe der tadt in Tausch ggse werd,. Wettere Einzelheit a lad der bei . . ü r g l . inzig gent. 8 Ost shmgto Str. WIMSIIäF, p t IQ e vQ N,rd PnkIZvia Straße. MkLsenkeönzchen de Smoking Casiao Ra. 1 in dir Arfoeiter-XIalio I am Montag, 23 grfcfit! 1891, Elntntt 25 dmtum Pe son. Soz. Sangerbund. Sonntag, den 1. März '01 Incogniio, ode?: Der Fürst Wider Willen ! Operette Za S Attea dou Hermann Kipper, i dr Männerchor-Havs I Eintritt 25 Cents Q. Prrson. Großer Wasken-Zäass! bei Schwäbischen Unters! Vereins i der Mlosarl Halle, 88 i Montag, den 2. März 1891. Eintritt Herren . . 50 ffcnU Dam 25 Cent?. Ticket nd h de bei: belstlan Halberle, 45 SadissiLoez ?oh r)orng,liS OftWashingtonftr; Rsbt.SemVf. 42l ä W,W1U.; . Hafmann, 470 ü etiManftr ; dontafc H,v, Eck odl & t!nßn: olh Lentz. M We onhftr.nd i der ozanhall. ng lieber halten ihre in ,ittkan, "tarltltch beim ,krtär Sottlteb 4)af,rt,ZZZ öd Dlaa,eflrab. , v ,, . ,,'''!!"i?!, !" q!"!!!! ",ff ! l'i" i . !,", . . ",l . ,,, S ! ;!,,'; Viifli i; ,1,1' 'll i, , 1 , 1 , I 1 1 i

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D?ah!mHriHten. In. and. LZtttikaußsiHttn. Für Jndiana : Wärmere?, trübe? Wet ter; leichter Regen.

GeobtS Feuer. New York. 22. Febr. Da? fünf, siöck ge von 32 Familien beohnte Hau? 129 und 131 Sand? Str . wurde yrstern durch Feuer zuflört, welches l Keller seinen Ursprung hatte und stch? Personen da? Leben ksstett. Di Flammen grisfm so schnell um sich, daß, bevor die Jeuerwibr einen Swgana irl'i Hau? erzwin flirt konr.te. die Treppe verbranrt war und jeder Außseg nach der träfet abge spzrrt war. Dte ganze Vordirseike de? GebZue? war mit Rettunglettern ver sehen und diesem Umgande ist ? zu mt danken, daß die Mehrzahl der Bewohner gerettet würd?. Uilrc den Bemodnern de? vierten Stockwerks war John 'E. Dorney. ein Drucker. Er sobnle mit seiner Frau, ihren 4 Kindern, seiner Frau Schwester. Julia GttZfia und Fr! Ma'y GriZfin. Dorney war nicht zu Haust. At? die übrigen Familienglieder ertdeckten, daß sie nicht mehr die Trepp? U nutzkn konnten, flüchteten sie aus da? Dach des Hauses No. 129, trotzdem daß sie von allen Seiten von den Flammen um,ün gelt wurden. Auf dem Wege erklärte Fräulein Grilffa. sie wolle Frau Dornev mit den beiden Kmdern helfen; sie wurde nicht wieder gesehen. diS man dte leblosen Körper der vier Personen, nachdem daS Feuer gelöscht war, fand. Im 3 Stock, werk wohnte Carl Bened?ct, seine Frau, ihr 18 Monate altes Kind und Jccod Bened ct. Carl? Vater. Sie wollien auch auf das Dach entkommen, aber der Großvater und der Eake! brachen an der Treppe zusammen und wurden neben den beiden Frauen und den Kindern gefunden. Cincinnati von Hochwasser bedroht. Cincinnati. 22 Fzbruar. Heute Abend ftand der Ohio bei Circlnnati 54 Fuß und 4 Zoll Über dem gewöhnlichen Wasittftand. In den lchten 24 Stunden stieg der Fluß 27 Zoll. Man vermuthet, daß nach Mitternacht d?r Fluß wieder zu fallen beginnen wird, troßdem bereiten sich die GeschüstSleute in der unteren Stadt auf Hochwasier vor, denn sollte neuerdtngS Regen eintreten, so wird die Utberschwemmugg eine so große wie in 1883 werden. Die Big Four Bahn fährt bi? zur Centralstatkon durch Wasser. Diese selbst ist ade? noch nicht Überschwemmt Um Mitteenacht war die Höhe de Fws. se? 54 Fuß 10 Z,ll und da? Wasser stieg einen Zall per Slunde. Wieder eln Grubenunglück. Spring HiU Coal Mine? Neuschottland. 2i F:br. Eine Cxvwston fand gestern in einem Gange der Kohlenmine statt, welche furchtbar in ihren Wirkunge war. Ueber hundert Menschen fanden ihren Tod. darunter eine sehr große A?z,hl von Knaben, welche in den Mien arbeZteten. Ein zelne Familien haben ihre säitmtlichen Kinder verloren. A l a d a st e r . M l n e. Denver. Col.. 22. Febr. In den Hüzeln bei Canon City hat man Alabafter gefunden und zwar soll die Schicht von solcher Mächtigkeit sein, daß man die größten Blöcke herausschneiden kann, so daß die Bearbeitung fabelhafte Reichthü mer verspricht. Strßikanglegenheir. PtttSburg. Va.. 22. Febr. Mit dem Ende der zweiten Woche de? großen Streiks in der ConnelSville Coakregiön ist noch keine Aussicht zur Beilegung des Kampfe? vorhanden. ES wurde btkannt. daß die Konkurrenzgruben ln West Vlr gwia Ordre? für Convelsville besorgt haben und die AibeUer werden dort, fall? die nicht Lufhölt. ebenfalls die Arbeit niederlegen, wa? weitere U.OOO Arbeiter den Streik'Kolonnkn zusüdnu wükde. Dlnölanb. Die Thätigkeit und Rastlosigkelt de Kaiser. Berlin. 21. Ftbr. Die Gerüchte über den prekären Gesundheitszustand Wilhelms N. wollen nicht zur Ruhe kommen. DaS Ohrenltiden de? Kaiser? soll ntueMig dZe Athmung?- und Sprachorgane ergriffen haben, sobaß neulich bti einem militärischen Diner zu folgt ernstlimen Rath der Leibärzte der Kaiser sich jeder längeren Ansprache ent halten hat. Den Gerüchten Über in beginnendes, von seinem Vater ererbtes Nktbleiden gibt die neue Meldung, der Kaiser werd auf vier Monate nach Jta lien gehen, erneute Nahrung, da man

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sich entsinnt, daß auch Kronprinz Fried eich bei Beginn seine? Kehlkopfleiden in Lucca Heilung' suchte. Allerdings läßt sich mit derartigen sensationellen Geräch ten der fieberhaste Eifer, mit welchem der Kaiser die Regierungegtschüfte erledigt, nicht recht vereinigen. Al? Ideal schwebt ihm Friedlich dir Große vor, welcher U kanntlich in allen Nissortö sein eigener Mlniger war. So will Wilhelm II. von allen Akten selbst direkt Einsicht nehmen, und da? alte ba lerne System, nach welchem Wil Helm I verfuhr, nämlich sich in den zu erledigenden Angelkgenheztin vom sewei ligen Fachminister mündlichen Vietrag halten zu lassen, ist zur AüSnahme ge worden. Nzmentlich müsim ihm inge dende Bittgesuche unbedingt im Original vorgelegt werden. Er drängt vor Allem auf gerechte Hervorhebung sozial politischer Momente auch in der Rechtsprechung. So bat er sich in Fällen, bei denen iZabrlkunternehmcr wegen Ntchtan bringung von SSilbvorrichkungen zur Vermeidung von Unsällen der Arbeiter mit Geldstrafen davonkamen, mißfällig Über übekangebrachte Milde au?aesprochen, da den Reichen eine Gkldstsaft überHaupt nicht empsi idlich treffe. Ein Bewki?. wie eifttg Wilhelm II seine Aufmerksamkeit auch der Au?wan derungSfragt zu Theil werde läßt, ist die Mittheilung, daß die gemeinschaftlich vom Norddeutschen Lloyd und der Hamburger Packetfahrt.Gesellschast beschlossene Erhöhung der ZBischendeSöpreise auf direkten Wunsch de? Kaiser zurückge füdrt wird. Jedenfalls hat er eingehende Berichte über die Thatsache eingtsoidert, daß seit Johre?srift die Auswanderung nach den Ver. Staaten im Z rnehmen begr:ffen ist Wie bekannt, möchte der Kusu den Strom der Au?wanderng gern nach den neuen deutschen Colonien lenken, wo die Au?wanderer dem Mutterlande erhalten bleiben. Denn trrd aller Ermuthigung und Begünstigung feiten? der Regierung findet die Regierurg bei der au?wande rungSlustigen Bevölkerung auch für lockende Anerbietungea wenig Gegenlieb,. ' : ' v ' . ' Wohl nur auf verftühten Combina tionen derusen die mit dem angeblichen chronischen Leiden deS Kaiser? in Ver dindung stehenden Gerüchte über die in Aussicht genemmene Regentschaft de Vin,en Heinrich pon Preußen, welcher sich st -iß. in den verschiedenen ReffortS der Ministerien einordeitet' und den Sitzungen di? Reich? und Lindtage? regelmäßig beiwohnt Alle? auf t f sondere Anordnung seine? kaiserlichen Brude:?. Versöhnliche Stimmung in Frankreich. Berlin, 22. Febr. Van Frankreich ehe eln f.ünftigkeer Wind über den Rhtln. Der Besuch der Kaiserin Fried' rich in Pari?, ein immerhin gewagte? Exveriment. wider Erwarten gut au? ttttallen. und die Schwester de? Ptkazen von Wales, welcher in Paris beliebter ist. al? in London, erfreut sich einer achtungsvollen Aufmerksamkeit. Kaiser Wilhelm bat zweifellos diisen Besuch gebilligt. Große Freude hat ihm auch die Verleihung de? Olstzieekreuze? der Ehrenlegion an Profesior von Helmholtz Seiten des Präsidenten Carnot bereitet, den ver. dienten Gelehrten, der bereits lange au? vörtkgeS Mitglied des Institut? von Frankreich (See Akademie) ist. Die Betheiligung der französischen Künstler an der hiesigen Ausstellung, so sehnlich vom Kaiser gewünscht, ist so gut wie gewiß, und hat in Küvstlerkreistn allgemein frohe Bewegung hervorgerufen. Die französische Kunst würde so zum ersten Mal seit zwanzig Jahren auf einer deutschen Ausstellung vertreten sein. Der berühmte Schlachtenmaler Detaille in Pari hat zwar dementirt. daß er sich pttsönlich zur Anknüpfung von Verband. lungen Über eine französische Abtheilung auf der Abstellung nach Berlin begeben werde, sich jedoch bereit erklärt, die AuS stellung zu beschicken. Er gab zugleich interessante Enthüllungen über die Vor geschichle dieser veränderten Stimmung. Die erst Anregung nämlich ging vom Botschafter Herbitte in Berlin au?, alS Frucht eine eifrige Gespräch mit dem Kaiser. Detaille wie nun zwar auf da ablehnende Verhalten der deutschen Künstler in 1883 bezüglich der Pariser Ausstellung hin. doch habe Herbette die sen Einwand it der Bemerkung beseitigt, daß damals SlSmarckS Einfluß für die deutschen Künstler bestimmend gewesen sei und die Sachlage sich sitzt völlig ver ändert habe. Daraufhin erklärte sich Detaille sofort bereit, und mit ihm fünf, zig der bedeutendsten Künstler Frankreich?, die Berliner Ausstellung zu be schicken. Ein Zeichen der Zeit Ist auch, daß die bisher in Frankreich streng verpönten Opern WagnerS, und zwar zunächst der in Pari in 1887 niedergeschriebene Lohen grin", nunmehr gleichzeitig dort

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nämliS in Rouen)Hyon und Bordeaux, zur Aufführung angekündigt sind, ohne daß sich die ominösen Pfeifen der Re vanchepartei auch nur regen.

Dr. Liebreich' Tube rkul ofeKur. Berlin, 22. Febr. Dr. Liebreich erklärt, doß seine Mittel gegen Tuber. kulose mit der Koch'schen nicht gemein habe, al daß eS unter die Haut gespritzt wird. Sein Mittet ist nicht bakteriolo glich, sondern pharmakalogisch und e? kann von einem Chemiker von gewöhnlichen Kenntnissen und zu einem Preise hergestellt werden, der es in den Bereich der Aermsten dringt.' E? bringt keine Fkeberreaktion hervor , und ist bei der An wendung von keiner Gefahr begleitet, und ? wird behauptet, daß e zur Hei. lang von Tuberkeln in Lufköhren und Lunge beiträgt. Prof. Vircho. welcher ein großer Freund Dr. Liebreich? ist. em psiehlt da Mittel. Die Herstellung, eise de? Mittel wird in einer Versamm. lung de? Aerztevereln? am kommenden Mittwoch erklärt werden. Schiffsnachrkchten. Angekommen in : New V o r k : .Saale von Bremen, .L Bretagne' von Havre. Quen?town: .Servia- und .Wisconsin' von NewYsrk. London. In Sicht: .La Ga. cogne'von NevJork. SÄ lff O sten tur. Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt Agentur tn Alex. M'tzaer' Grundeigenthum Agentur, Wechsel. Bank undVollmacht.Bureau. Etadlirt 1863. OiefigEck ES wird immer schöner. Der neue Politzei.Supkrintendent Col. bert scheint noch viel mehr daraus bedacht zu sein, die Gunst der Law and Order Leute zu erwerben. aiS dies dtr gute Trabis gewesen ist. Während unter Travi?, Oberherrschaft bin schon seit Monaten m Parktheater stattfindenden SonntogSvorstellungen nicht in de Weg glegt worden ist. ist Colbert fest entschlossen, dem tünchn st in Treiben in Ende zu machen. Man weiß, daß er gestern vor acht Ta. gen die Vorstellung verboten hat. und da gestern Nachmittag und Abend sich mehrere HypnotistrungSkÜnstler im Park Theater jeden lassen wollten, schickte der Superintendent schon am Nachmittag drei seiner Vasallen nach dem Theater, damit dieselben die SabdathschSndung verhin dern sollten. Dte Theaterunternehmer hatten schon Lunte gerochen, und ihr Anwalt, Horace Smltb. war anwesend und erklärte ohne eine Miene zum Lachen zu verziehen, den Polizisten, deß die Votstellurg im Jntensse der Wissenschaft veranstaltet werde und daher nicht unter da? Straf, gesetz falle. Den Polizisten aber, scheint alle Verständniß für diese W.ssenschast abzugehen und als der Vorhang tn die Höhe ging, machten sie sich sofore daran, die Dievee der Wissenschaft festzunehmen. Die Sache kam heute im Polizei geeicht zur Verhandlung. Der An walt der Angeklagten versprach dem Mayor, gewisse Stutzpunkte vorlegen zu wollen, wonach die Vorstellung am Sonntag ohne Verletzung eine Gesetze stattfinden konnte, und der Mayor hat daher seine Entscheidung och nicht abge.j geben. Todt gefunden. Edward Davy. ein 65 Jahre alter Mann wurde gestern Morgen um 6 Uhr auf einem Felde 6 Meilen südlich von hier an der Three Notch Road todt ge funden. Neben der Leiche lag eine leere SchnopSflasche und scheint, daß der Mann sich im Rausche auf da Feld ge. legt hatte und daß er den ausgestanden, Strapazen erlegen ist. Die Leiche wurde nach Girton'S Etablissement gebracht. Vdeue Klagen. JameS Brown gegen Dracy Broun ; Scheidungsklage. Grund? Grausame Behandlung. Der kleine Stadtberold. Herr Jshn Welkacher feiert heute seinen 45 Geburtstag. In der Circuit Court würde heute Morgen wieder die Verhandlungen in der VaterfchaftSklage von Myer ontra Mitchell aufenorzl.m.en ,, , ,4 , 111 j, 1 , , "!' 1 , ' Y " ; iii :li.!!.!ir l":-!h-!!!

Lornnnnn, iJ$tS rr LsiHWBWsDQWes. Ossiee: No. LS End Delaware Straße. Ställe: 120, 122, 124, 12S, US Ost Pearlfir. Telephon S1I. Offen Tag und Nacht. 3 Iame Kufe, ein Kondukteur drr Straßenbahn Gesellschaft wurde von Squire Hablch um tzl und Kosten be straft, eil erben Advokaten Herrn?. Eve rett unsanst angefaßt hatte. Keefe appel lirte. Bei W P. Mver. No. 17 23 Ost Soutb Straße, werden die bei dem kürz. ltchen Feuer leicht dmch Rauch besozÄdig ten vlechaeschkrre weit, sehr weit einzeln unterm Preise verksust. In einigen Tagen wird Alle? fort sein, deßhalb spreche man noch vorher vor. Q$u Halls nl. Die Tabaks - Arbeite rinnen Madrids haben unlängst revol tirt ! Seit dem großen Brande war die Tabaks-Manufactur in dm Sälen des Palastes der schonen Künste unterge bracht. Die Stimmung der Arbeite rinnen, die dort ausschließlich beschäftigt sind, war bei der außergewöhnlichen älte dieses Winters und den schlechten Heizvorrichtungen schon seit langem eine höchst ungemüthliche. Kürzlich nun kam diese Stimmung, die sich besonders gegen den Arbeitsinspector richtete, durch einen kleinen Unfall zum offenen Ausbruch. Das Glasdach einer der Säle war durch irgend einen Zufall zer. kümmert worden, und als nun die Scheiben klirrend herabfielen und einige )er Arbeiterinnen leicht verwundeten, krhob sich ringsum das Geschrei: Das Haus stürzt zusammen!" und es ent stand ein nnbeschreiblicher Tumult. Aus den Lärm eilten die Beamten herbei, im die wie toll sich geberdenden Weiber ;u beschwichtigen, aber diese riefen: ,Man will uns verderben!" und als sie )en Ausgängen zudrängten, spielten sich n diesen dieselben Scenen ab, wie sie nur ein aus dem brennenden Theater stürzendes Publikum hervorrust. Eint große Anzahl der Arbeiterinnen wurde aiedergetreten, und schwer verletzt befinden sich viele im Krankenhause. Die Hewegung gipfelte schließlich in ein Vollständigen Revolte gegen die Beanv tat, welche in Gefahr standen, von den üthenden Weibern erwürgt zu werden, wd nur durch die Intervention der telezraphisch herbeigerufenen Gendarmerie jerettet werden konnten. Die Manw actur bleibt borläukia aellülossen. Ver ölte t General ve? Welt, der bis in seine letzten Tage nicht blos den Titel, sondern euch ein actives Commando noch geführt, ist, wie aus Monastir depeschirt wird, am 23. Januar gestorben. Der zur großen Armee ' Abberufene ist der ' General Ibrahim Pascha. Obwohl er im vorigen Jahre seinen 100. Geburtstag gefeiert, war er doch geistig und körperlich rüstig genug, das strategisch wichtigste Commando von Monastir als BefehlsHaber des 19. türkischen Armeecorps zr bekleiden. In dem alten Soldaten ist zugleich, wie eingetroffene Stambuler Blatter erwähnen, ein Kriegskamerad Moltkes aus dem syrischen Feldzuge dahingeschieden, da der damals fünfzigjährige Ibrahim die Schlacht von Nisii als Hauptmann mitmachte. Die gleicht Charge bekleidete zur Zeit der zehn Jahre jüngere Moltke, der es bis zum Feldmarschall inzwischen gebracht hat. Die Leiche des alten Kriegsmanns wird ach Konftantinopel überführt werden, woselbst auf Kosten des Sultans, de, für die alten Soldatm eine besondere Verehrung hat so ist der stets ihn begleitende Nouri Pascha ein mehr als hundertjähriger Greis , die feierliche Beisetzung stattfinden wird. , Der Thurm von Babel hat in diesm Tagen, während er seit Jahrtausenden in Schutt und Trümmern liegt, eine neue Bereicherung erfahren. Ein Missionar von dem Orden der Karmeliter hat auf die Spitze der noch stehenden Trümmer eine Statue der Siegreichen Jnngftau" gesetzt, die noch Pius IX. gesegnet hatte. Der Thurm von Babel hat, wie bekannt, nuz noch von den einstigen acht Stockwerken deren zwei. Aber die Höhe derselben ist noch so groß, daß das Bauwerk aus 80 Kilometer im Umkreise zu sehen ist. An seiner Basis nimmt der Thurm eine Flache von 194 Quadratmetern ein. Die Backsteine, aus denen er zusammengesetzt ist, sind mit Keilschrift bedeckt, die hineingemeißelt ist, bevor der Stein gebacken worden. Den Theer, welcher an Stelle des Cements .verwendet wurde, hat man aus einer noch heute in der Nähe deS ThuMeS bestehenden Quelle geholt. , Die Errichtung der Statue der Jungfrau auf dem Thurme fand unter großer Festlichkeit statt, welcher, selbst ie Muselmänner beuvohnten. ÄiäÄiiÄ mm !! f.::..1 'I.;

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