Indiana Tribüne, Volume 14, Number 154, Indianapolis, Marion County, 22 February 1891 — Page 8

, Während ditsn Woche habe dir in unseren Sclalitliea eine Aulstellung von Oelgemüldeu, Pnttlla.Malneie, Aquarelle :c. hiesiger Dla! nnd Nalermueu, za deren Llsichtignng wK JederA freuudlichst nladeu The M.Lieber Gornp., Qanst?Handlan 3 Süd MnidZan Straße.

lefiQCO J-dwpcliZ, Ind., 2 Februar 189 t GMlQünttetQlQtt ii ans Ea sind , H( k HiRitfn.) 3 1 b tt 1 1 . Eduard Strang. Kaie, 17. Febr. Bq. Aedker. MÄdÄen. 19. Jebr. Qn. Schurman. MSdchen. 21. Febr. W. G. DiZher. Mädchw. 20 Febr. Swnlty Conlky, flnade, 2l) Fedr. Lwl? Schvtnk, MÄdchkn, 21. Fbr. Hßlkatdkp. FrkdrlZ Menzkl mit Lena Vartlng. ChxiK. Wlise rnZt Minna Sd&oili. W. O. SowerS m't Emma Hamitton. Xodtiifllli. Schurman, todtgtdoren, 21. Febr. Historische und biographische Daten. 22. Februar. Aa dielm Tagt find dKKbtrüi!t Männer atdorm. nämlich: Georg Washinzton 1732, A. Schopen laute 1783. Karl Heinzen IM. Dr. Adolph Douai 1819. August Bede! 130. ?kt litt ?iadre lans an Maaen kräNpfk. doch Ititdtm ich Dr. August König's Hamdurgee Tropfen gebraucht mt, ist das Ukbtk vouflanbtg vmslsun dt. Louilt Lebrnan, 1001 Springer Ave.. Chicago, JU5. Z3 21 HeZrathen wurden letzte Woch gkschloffen. Salem Aleikura. Aurora HoZbräu; zu dk-ttgen ciiiq August wzq. a,tie VZoa 1032. Bet W. P Myer, No. 17 - 23 Oft Soutd träfet, erden lit m dem kürz liSen euer Ui&t durS Raucd beschädig !ta BleSaeschirle veit. sedr Veit etnuln unterm Preise verkaust. 3 einigen Ta gen vlkd Alles fort sein, vtShald sprecht an noch vsrder vor. IZT The Wkll MLNusacturing Jo; lkek sich gestern in der Rrcorder? Osfice eintragen. Telephon 1032. Salem Aleikum. Kaufe Machte .Best Havanna niacit" Dieser Sonntag ist ein Feiertag. Seht das Cyclorama. die Schlacht von Atlanta. ES ist eine vatriotische Szene für Alt und Jung. Offrn 'beule von 8 Uhr Morgens bis 5 UU Abends und de, Eintritt beträzt nur 10 Cents. W. T. Brosn. Advokat, Vance SlsZ. ZiLWtt W. EiZensaaren lUt Art, Vulver, Munition u. f. d. u mSfeigkn PmZe int neuen Laden von B V. Sanier. N O. Eckt der Mo:riS und Meridian Str. KS- 37 BaupermktS vurden lefctt WsS langt B:ttog dir Baukosten HZ7.735. Dit Bei den kürzlichen Feuer in der Blechmasrinfakrtt von W V. Myer. Na. 17-23 Ost Soslh Strafe, leicht lutch Rauch beschädigten Biecdmaaiw erden einzeln auSverkaukt und zwar u Völligen Svotkp:eisen. HauSfeauen sink deidalb gedettn vsrzuspc'chen, da sich so leicht nicht Vieder eine Gelegenbeit eben wird. Blechgeschirr halb geschenkt zu be kossen. Mucho'S Ciganenladen befindet sich i Na. 199 OK Wasbingto Gttufci. Q Die Jamk & Wbltcrakt Für. itare Company von South Wabaih Iie sich it $15,000 Kapital im Staat, lckrktariat inkoipoiicen. Bei W P. Myer. Na. 17 - 23 Ost South Strafee. veren die bei bim kü'z lichtn Feuer leicht durch Rauch besitädig ten Bkechaeschkrre seit, sehr weit einze n unterm Pkkist verkauft In einig' Tau v.rd AlleS fort sein, dettalb spreche nin noch vorher vor. 0 Unterricht in der freistnni. ge Sonntagsschule fällt heute rait Rück ficht auf die Straöenparade aus. Beste Kapltülanlaae in Jndlana. Sechzig Cents monatliche Beiträgt aus $100 Antheile. Schuldscheine bezahlen 10 Prozent Jnteresten, aestchert durch erste Hypothek des doppelten BeteaaeS des Al2gekapitalS ; zahlbar halbjährlich. Anleiben skSS Peo,ent. C W Philipps, bitstger GeschäktSführir, 83 Ost Market Strafe. tZT Morgen Abend findet in der Ar btiter Halle ein MaSkenkränzchen des Ssoking CostnoS statt, welches eine recht gelungene Affaire zu werden verspricht. Dieser Club dient geselligen Zneckxn und die Mitglieder werden sich bemühen, den Gästen einen angenehmen . Abend zu be reite. Jebermaun sollte Alecb Waaren kaufen in c?o. 1 7 23 -OstOontb Ctz Die Waare find leicht beschädigt durch Nsnch bel dem kürzlichen Feuer, sind aberldoch begeb' r,nSwertb, denn ein wenig VaHe nimmt den Oöabtu fort. V,züalich der Vrife muzj man felba kommen und Die erNannlicken VargainS feben, welche ich offerire. W-P Mver, 17-28 & ConibOir. tar Die farbig Mattie Drake, welche 7. NovtAbtt 1890 wegen Kleindieb. MhlS auf zwel Jahre ln die Besserung?Mstatt geschickt mtit, Ist gestern dort Wzstsrbts.,' .ÄÄM

Vkauderei.

G'stera vsr acht Tagen war ValenlaStag. Warum es mir nicht in den Sinn ka, über diesen großen Tag zu plaudern, und warum mir da? erst heute einfällt, ja daS veib ich wirklich nicht. Glücklicher Weise kann ich ,eS nachholen. und eS wird den Leser vielleicht auch heule noch inlerelstren, etwas über den ValentinStag zu hören.' WärS nur im mer fo , im Lebe, könnte man nur daS Bersäumte immer nachholen ! Aber eS geschieht fo häufiz, daö man den rechten Augenblick verpaßt und daß er im gan zen Lebe nicht wieder kommt, so daß man Ursache hat an jedem Tag bis zum seligen Ende fich zu sagen: .Wa war ich doch damals für ein Sstl!" .Fast fürchte ich. daß sehr Viele Ursache haben. diesen melancholischen Ruf der Ver zseistung auSzustoben. Die Feier de St. VslentinStageS ist ein mehrere hundert Jahre alter fchotti scher und englischer Brauch, nur war der Brauch nichtimmer so finnlos und dumm. wie er Zetzt ist, und ich bin Überzeugt. Viele würden die alte Art und Weise der heutigen bei Weitem vorziehen. Am Abend des ValenkintageS pflegten Sm lich die jungen Leute zusammensukom men. Die Namen der Anwesenden, der Jüngling und der Jungfrauen, wurden auf Zttlel geschrieben und diese wurden tn in Kästchen oder sonst ln passendes GeM gelegt und durch einander geschük telt, dann zog Jder einen Zeltkl heraus, wobei darauf gesehen wurde, daß der jung; Mann inen Zttte! zog. auf dem der Name eines Mädchens stand, und so umgekehrt, und der Träger resp, die Trägerin deS Namens, der auf dem Zet tel stand, war kür da kommend Jahr der Valentin resp, die Valentine der Person, welche denZtttel gezogen hatt. Wäh end dtt folgenden JahreS dattt der Valenlkn keiner Valentine gegenüber nach Art der romantischen Weise bei MlitelalterS. den Ritter zu spielen. Natürlich kam eS vor, daß Einzelne in doppelter Weil ge, bunden waren, daß Einer den Namen einer Damr zog, und daß sein Name von einer andern Dam gezogen wurde, aber wie in Schriftsteller deS vorigen Jahrhunderts bemerkt, der Mann hielt fester zu der Dame, die ihm alk Valen, tln zugefallen war. fit zu der Dame.! welcher r zugefallen war. E geiSrt kein groß Phantasie dazu, um z begreifen, daß au solchen, durch daS Spiel deS Zufall geknüpften romantischen Verbindungen gar oft ernste zarte j Neigungen entstanden und daß mancher Valentin sich au dem galanten Ritter! seiner Valentine in den ehrbaren Gatten derselben verwandelte. Mit der Romantik war eS dann freilich vorbei, aber dünkt mich fast, daß es unseren Mädchen heutzutage weniger um die Romnatik. al? um die prosaische Haube zu thun ist, daß ihnen aber die Romantik alS Miiikl zum Zm,ck ganz wohl fiele. Wahrscheinlich war S damals auch nicht ander?. Woher die Sitte kam, weiß man nicht, wahrscheinlich ist er heidnischen UesprungS adersubtdauemist IkdenfallS. daß aus dem schönen finnigen Brauch in so pro saischzr vulde. aie da Zaschicken de: nichtNagendenZkttel. welche dazuost noch sehr rohen Inhalts find, und mtist keinen anderen Zveck hoben, als der Post ein schSatS Stück Gild einzudkingen. . Da bat der Senat eine Bill angenom men. deren Fassung mich köstlich amüsttt hat. Die .Tribüne- berichtete dieselbe geilern; ich mein .Dir BM zurVtthin. derung und Entmuthizung der Hun'Ze Abgesehea von Kitsem prächtigen Titel, der in der .Tribüne- gestern schon kritt sirt wurde, ist per Styl de Inhalts hoch amüsant. DaS Gesetz beginnt nämlich : ES soll ungesedlkch für inen Hund sein, frei i Lande umöerzustreisen und die Btll bestimmt dan, daß wenn er aber doch thut, ihn Jedermann admurklen darf. .ES soll ungesetzlich für einen Hund sin" ist daS nicht köstlich? DaS Gesetz ist also für die Hunde gemacht In Lum pzzi VagabundeS läßt der Schneider, uw einen Hund, der sich verlaufen hat, wie derzubekommen. einen Zkttel mit der Be schreibung desselben anschlagen und zwar so niedrig, daß die Hunde ihn lesen kön en. Besagtem Hundegesetz, oder kgent lich richtiger, Gesetz für die Hund, sollte in ähnlich Bestimmung betgesügt wer den. DaS erfordert die Gerechtigkeit, wie sollen sonst die Hund Kenntniß von die sem kür sie lebensgefährlichen Gesetze nehmen ? Wie sollen st wissen, daß ihnen die Vagabondage von der Legislatur verboten ist? Ein Gesetz für Hunde sollte doch billi er Weise auch in einer den Hunden ver stävdlichen Sprache abgefaßt werden, und eS ist fernerhin eine flagrante Recht Verletzung einen Uebertreter deS Gesetze ohne ordentlichen Prozeß hinzurichten. DaS ist ganz und gar gegln die Verfas fung deS Staates. Dl Entmuthigung der Hunde wär allerdings durch das Tadtlchlagen oder Todtschießrn gründlich besorgt. Der Plauderer. Die von CbarleS Krausi 220 Süd Meridian Str.' her gestellten, bis zur zweiten Wasser - Schicht reichenden Nöbrcnbrunncn liefern abfo lut reines Trinkwasscr. Te lepbonÄlZJ. Verlangt MuchoS .vtst Havanna um , . : :U . ::, DaS Urtheil der aussr,,, mm einstimmig dahin, daß H. SSmedes vvru vu venen flnd. m Vtrgwa As,

(Clagefaubt.)

i Wasbington'ö Geburtstag. HttrSeÄ Gestatten Sie mir. al alter Kämpfer für .Freiheit und Recht', der schon oft in früheren Jahren die Anregung gab zur würdigkn Feier amerikanisch Gedenk tage, und .der jetzt als Paralyt .einge pfercht und eingedornt in Zurückgzogn heit feine Tage zubringen muß, meine Freud auszudrücken über das Zustande kommen der heutian Demonstration, wenn ich dieselbe auch nur tn der Fern oder gar nur im Geiste mit ansehen kann. Hoffmtlkch werden unser Freund den Umzug zu einem imposanten gestalten. Möge sich Derartige noch , ost wieder holen, damit dem Amerikaner die Augen aufgehen über daS Unsinnig der veralteten SonntagSgeketze, damit er begreife daß dieser Tag nicht nur nicht entheiligt. sondern noch besonders geweiht wird wenn an demselben daS Andenken Georg Washingtons geehrt wird. ; Adolph Frey. 196 Elizabeth Str. XI t o t v Ockn bs Lade u. Wm. Vfafflin lbet feiue Z?reude und daS allgemeine Ö ab likam e in. vorz sprechen und das Lager feiner (Zchube and Oilefl, fowke billigerer Waare in 7S Ost asding ton GttaQt, zu besichtigen. Keine Ladevbüt r. anz neneS Lager und febr billige (Zchuve. Wir verbelfen Ihnen zu GeldersparniS.. BroSmah & Vsassttn. 7S Ost Wasbinaton Otr. S?ene Klagen. Abel Schigler gegen Stephanie Schiff ler; Scheidungsklage. Dk Leute waren in 1863 der Meinung, deß sie gerade für einander passen, und heiratheten einan der. Später scheinen sie andkrer Mti nung geworben, zu sein, wenigstens er zählt der Mann, in seiner Klageschrift in lang Geschichte von grausamer B Handlung und dergleichen mehr. Nelli Cook gegen Wm. Cookz Schei dungSklage. In dieser Eh scheint ß auch mehr Leid als Freude gegeben zu haben und die KlSgerm behauptet, die Gekränkte zu lein. Oliver H. Castl gegen die Castl Tn gin Works ; Klage auf $5,070. Kläger giebt an, seit zwei Jahren 9 Monaten und zwei Tagen al Vkc Vrästdnt, Supkrintendent und, Reisender der ver klagten Fabrik tbStig gewesen zusein und kein Salär erhalten zu haben. (Die Sache scheint etwa tiefer zu liegen.) I. H. Weaver u A. gegen David C Bryan ; Klage auf 5600. welche den Klägern angeblich al Entschädigung für die Ausführung eines Baukor.traltkS zu kommen. JndplS. BkkOing Ccmpary gegen FrarkHrffman . Schuldklage auf Wlechwaare' kn grvöer Aaswabl Wer uSverksttf der Vlecd, Q?a ntt- und Kuvfer Waaren, welche durch Mauch bei dem kürzlichen Feuer betSädigt wuroen, fiidet riesigen Au' klang, denn di Sr,ife stud w niedrig ras; Jeder kaufen kann. Kommt zeitig, ede die Qaaren vrrariffen sind. SS. . My-r. 1.7 23 Vst Soutb Str. BaupermitS. Emma Schell. Cothge an Ellzabetd Str.. zw. Patterson u. MariZeU Straß. noo. ütet Euch vor Salben gegen Katarrb die Quecksilber entb alten, da Quecksilber sicher den Sinn deS Ge ruch zerstören und daS ganze System völlig rrütten wird, wen S durch die schleimigen Obelflächen eindringt. Solche Artikel sollten nie außer auf Verordnung gut berufener Aerzt gebraucht werden. da der Schaben, den ne anrichten, zehn mal so groß ist al da Gute, daß Ihr divon erzielen könntet. Hall' Ka a r r h K u r. fobrizirt von F. I. beney & Co.. Toledo. O . enthüllt kein Queckstlbrr und wird innerlich genommen und wirkt direkt aus daS Blut und die schlei migen Oberflächen deS Systems. Wenn Ihr Hsü' Katarrh Kur kauft, fei sicher. daß Jdr die achte dekommt. t wird innerlich genommen und in Toledos O., von ff. I. ChenkyS: Co.. aemacht. tcr Verkauft von Apothekern, Preis 75 Ct. für die Flasche. Otrhti für Hausfrau. Beim bernahenden Saisonw'chsel r laub ich mir, die d'Utscken Hausfrauen darauf aukm'rksam machen, daß ich daS Aufpolstern und Redariren alle? Sorten Möbel sowie alle Dekorationkar beite auf das beste und billigst besorge fferner verfertige ich alle Möbel au Bestellung, ud zwar bin ich in den Stand aelekt die neukften und geschmackvollsten Mutter u liesern. Neue Matratzen und daS Ausbessern derselben in Spezialität. Gefälligen Aufträgen fttht entgegen A. G r ä v n i d. ,124 Fort Wayn Ave. Hsbsttzer. Jermletben von Häusern und Collek tion von Miethe vromvt und an billig en besorgt durch Aler. Metzger'S Grund I iigntbuS.Agentur. 30 Jabr Erfah rung bild, den Erfolg dieser Office.

(Slugesandt Der Telegraph schrieb am Mittwoch,

daß die Forderungen der CarpenterS die seS Jahr sehr hoch gespinnt seien und wir EtwaS nachgeben sollten. DieS ist jedoch nicht der Fall, da wir nicht mehr verlangen als letzten Jahr, nur daß dl Ford' rungen genauer, beschrieben sind, da letz tS Jahr di Paragraphen , mißdeutet würden. . ;, - '0- M : - HH Im Austrag der Union No. 60. "l DaS Koaite. Jack Duffy würd gestern Abend eingesteckt, weil er s,in Geliebte prügelt. Dieselbe wohnt in Mansur Block. ccr Dl Männerchor GesangSchule bringt am Sonntag den L. März .Glücks kind und Pechvogel und .der erste Markttagzur Aufführung. , Einer, der Mike Murphy heißt. aber seinen Namen mit George Harris angab, würd gestern Abend verhaltet, weil r der No. 245 Oft Wafhington Straß wohnenden Frau Clemenc Dur dass das fünf- Dollar enthaltend Toschtnbuch gestohlen hatt. Layman Merrick befand sich ae stern Morgen vor dem Mayor. um sich wegen eines Rausche zu verthiidlgen. Er schwor inen Schwur, pal Trinken sein zu lassen, und der. Mayor ließ ihn gehe. Am Abend befand r sich total besoffen im StationSbauS. 'Der Mayor wird sich jedenfalls freuen, ihn wiederzusehen. O Der Maskenball des Schwaben. Vereins steht vor der Thür. Derselbe findet morgen über 8 Tag statt und die Schwaben und .Nlchtschwaben freuen sich schon auf dl Gelegenheit sich wieder einmal nach Herzenslust amüstren zu können Wer hteflg Avvoratenstand hat gestern Resolutionen bezüglich de? Ab lkbens des SupkkMkrlchtrrS Berkshlr ge satt. Da heutzutage de Einen Tod dcS Andern Brod bedeutet, ist ti erklärlich. daß he der Mann noch begraben ist, schon Spekulationen darüber, wer sein Nachfolger erden soll, angestellt werden. in aristokratischer Verbrecher. Der Proceß gegen den Mörder da Frau Dida. den Russen Peter vor Wladimiroff, welcher seit einigen Tagen das Pariser Schwurgericht und ganz Paris" beschäftigt, hat in seinem bis. hengen Verlauf Stück für Stück den romantischen Nimbus, den der aristo kratische Verbrecher in den ersten Stadien der Affaire noch um sich zu verbreiten wußte, zerstört. Wladimiroff ist AZ Jahre alt, der Sohn eines russischen, von seiner Gattin getrennt lebenden Functlonärs. Die Mutier verzog ihr Söhnchen und ließ ihn die schlimmsten Streiche! straflos begehen. Mit fünfzehn Jahren verlor der junge Peter schon 2000 Frcs. im Spiele, und obgleich er wußte, daß seine Mutter nur von einer kleinen Rente lebte und auch er keinerlei Vermögen besaß, gab er sich stets für einen reichen Aristokraten aus. Anfangs August vorigen Jahres lernte er im Eisenbahnwagen Madame Dida, die reiche Wittwe emeS Notars, kennen. Das war eine charmante Dame von 32 Jahren, braunen Haaren, mattem Teint, süperben Augen und einem große Güte aussprechenden Gesichte. Ihre Gesundheit war jedoch sehr angegriffen, sie hatte ein Magenlnden und verfiel immer mehr in einen nervösen Zustand, der durch den starken Genuß - vom Mor. phwm verschärft wurde. Seit dem Moment der Bekanntschaft mit Wladimiroff stand die Dame vollständig unter dem Banne deS Abenteurers. Frau Dida empfand Mitleid mit dem jungen Manne und sagte ihm nach vielem Drängen ihre Hand zu. Die alten Eltern, der kranken Frau wagten eö nicht, sich dem Projecie zu widersetzen, aber sie veranlaßten, daß ihre Tochter vorerst Genesung in einer Heilanstalt suche. Der zunge Abenteurer war zedoch auf seiner Hut, miethete sich als Verlobter" in derselben Anstalt ein und suchte nun absichtlich seine Braut durch Besuche, Spaziergänge und durch die Frequenz von verrufenen Localen zu compromittiren, um nur ihrer Hand sicher zu sein, tf? verschmähte eS auch nicht, sich von seiner Verlobten auShalten zu lassen und auf ihren Namen Schulden zu machen. Diese Umstände verliehen endlich dem Vater der Wittwe Energie, er. nahm seine Tochter zu sich auf das Land und brachte ihr bei. daß es für sie ein Uw glück wäre, sich an diesen Menschen zu ketten.' Frau Dida. welche den jungen Mann nicht liebte und stets nur Mitleid mit ihm empfunden hatte, ließ sich überzeugen. t Wladimiroff , aber reiste der Armen in den kleinen Landort nach und wußte mit Frau Dida zusammenzukom men. , Durch fortgesetzte Drohungen daß er sich erschießen werde, wußte er die Dame in andauernde Aufregung zu versetzen. t Gelegentlich einer letzten Be sprechung im Zimmer eines Hotels warf er sich der Wittwe zu Füßen und bat sie. ihn zu heirathen. Frau Dida. erklart, jedoch sanft, daß sie nur seine Freundin, aber niemals seine Gattin werden könne. Da versteckte, sich Wladimiroff hinter einem Vorhang und schoß, als die Dame daS Zimmer, verlassen wollte, einen sechsläusigen Revolver auf sie ab, drei Kugeln aus einiger Entfernung, zwei Kugeln, als die Arme schon sterbend auj dem Boden lag. Für , sich selbst eint Kugel aufzubewahren, hatte der Mörder, wie er bei seiner sogleich erfolgten VerHaftung angab, vergessen. DaS Ge richt wird nun zu entscheiden haben, ob man eS in dem seltsamen criminaliftv schen Falle mit einem bis zur Verzveif. lung und Raserei gebrachten hossnungs. los Liebenden, oder mit einem schreckli. chen Abenteurer zu thun habe, der we gen Durchkreuzung seiner Pläne un lcüls sich mörderisch gerächt bat.

Vor? Ehareot zu Kneipp.

ftniu Reaine 55riedlaender. die Wrttwe , deS bekannten Wiener , Publicisten Dr. Max Friedlaender, war, nachdem sie wegen ihrer Schlaflosigkeit Char cot in Paris consultirt.auf die Idee gekommen.' von Paris nach WörriShofen zu gehen und auch den Rath des Pfarrers Kneipp einzuholen. Im, Wiener Tagblatt beschreibt sie , ihre Erlebnisse km Sprechzimmer Kneipps : Allmäh. lich kamen die Patienten, von denen sich etwa zweihundert jetzt noch in WörrisHöfen befinden. Ich erschrak sörmlich, als , ich fortwährend nur Männer eintreten sah und , konnte mir nicht gut vor tellen, wie denn eine solche Massencon ultation vor sich gehen sollte. Endlich chlug eS 1,Uhr. Ich war mit achtzehn Männern allein! Da ertönten im Vor zimmer Schritte und es erschienPfarrer skneivp. Er setzte sich an die Längsfeite deS Tisches, ihm zur Seite zwei zunge Männer, welche, als seine Secre tare zu fungiren scheinen und die Ver Ordnungen schrieben, welche der Pfarrer ihnen diktirte. Als einziges weibliches Wesens wel. ches sich im Zimmer befaud, mußte ich ihm sofort auffallen. Mit rascher Geberde winkte er mich an den Tisch her' m. Ich zitterte. Was wird er mich vor all den Anwesenden des starken Ge. schlechts fragen, was werde ich hören müssen? Ich rüstete mich mit Antwor' ten aller Art und dachte bei mir, nur Nicht verblüffen lassen. .Na, was haben S' denn", frug mich der Pfarrer, indem er mich , vor seinem Tische, stehen ließ. Ich beugte mich zu ihm herab und antwortete, daß ich an Schlaflosigkeit leide und daher feit Jahren gezwun gen sei. zum Chloral meine Zuflucht zu nehmen. Dieses Heilmittel schien den Beifall des hochwürdigen Arztes nicht zu finden, denn er rang die Hände .und rief: Vom Chloral kriegen S' ja sei nen Schlaf, daß ist ja nur Betäubung und betäuben thuat ma ja nit einmal ein Roß oder einen Ochsen ! k" Und als ,ia) antwortete, daß ich schon alle erdenk lichen Mittel angewandt und mir'nichts geholfen habe, unterbrach er mich entrüstet, ohne mich weiter einer Frage zr würdigen, und wandte sich an den zur rechten Seite sitzenden Sekretär ; Schreiben S': Zweimal wöchentlich den spanischen Mantel, zweimal ein Halbbad und zweimal Ganzwaschunc vom Bett aus." Ich athmete aus, sc leichten Kaufes davon gekommen zr sein, zweimal aber, der gefürchletea eiw gehenden Untersuchungen vor all' der gaffenden Männerwelt und der pemlu chen Verletzung meines weiblichen Ge. fühls entronnen zu sein. Aber noch im letzten Augenblicke ereilte mich ganz u. erwartet das Verhängniß. Während der jugendliche Assistent bei Pfarrers unter lautloser Stille des .Auditoriums die mir verordneten spanittfsert ffftStttf ttnh 9rtioBitnrt(rt jtt Rwp r V 1 Pier brachte, ließ plötzlich mein Nachbar zur Linken die inhaltsschweren Worte vernehmen: Sie ist zu dick!" Allmäch' tiger Gott, dachte ich. wie komme ich zu dieser Insulte?! Mein Nachbar war offenbar der Arzt von Wörishofen. der meine Schlaflosigkeit und meine Herzbe klemmungen von meiner mangelhafte Taille ableitete und sich berufen fühlte. dem von meinem Chloralgenuffe noch immer betäubten Pfarrer zu Hilfe zu kommen. Na, freilich,- erwiderte bitt ser. ist sie zu dick, aber der spanische Mantel wird das Alles schon wegbringen. Adjes.- Vernichtet ob dieser zweiten lieblosen Beurtheilung meines äußeren Menschen, schickte, ich mich an. das Local zu verlassen, und raffte mich noch zu der Frage auf, was ich für meine Consultation zu Gunsten der Kirche zu erlegen hätte. Der hochwürdige Hen musterte mich noch einmal und erwi. derte: ,Na, arm sein S' nit, so zahlen S' halt eine Mark, die Armen zahlen gar nix." Als ich bereits unter der Thür war rief er mir noch nach: Und wenn S' zu Haus kommen, grüaßen S' alle Wiener, das sein recht liebe LeurT Die financiellen Ver legenheiten, in welche der Prinz Georg Radziwill, bisher PremierLieutenant im Regiment der GardeS du Corps, ältester Sohn des Generaladjutanten Fürsten Anton Radziwill. gerathen, schei: e i von noch weit größerem Um fange zu sein, als man bisher angenommen hat. Dies sensationelle Ereigniß bildet gegenwärtig, sowohl in der Berliner Hofgesellschaft, als in der dortigen Geschäftswelt das Tagesgespräch. Es war dem PrinZen nicht möglich, mit den Revenuen, die seine Gemahlin, geborene Prinzessin Branicka, aus dem ihr später zufallenden Erbtheil .von 30 Millionen Francs bezog und den sehr reichlichen Mitteln, die ihm sein Vater gewährte, auszukommen. . Die luxuriöse Haus Haltung, welche daS prinzliche Paar führte, und die pomphaften Gesellschaften und glänzenden Diners, die es gab. haben die ungeheueren Summen nicht verschlungen, auch nicht der Luxus in Pferden und Equipagen sowie das Interesse am Sport.,, Es ist viel, mehr, wie ein Correspondent versichert lediglich das Spiel gewesen, welches fabelhafte- Summen verschlungen ' und alle, Hilfsquellen erschöpft hat. Juden Gesellschaftskreisen bedauert , man daS Fehl? des prinzlichen PareS alle mein: auch auf den Rennplätzen wird man dasselbe sehr vermissen. Wenn der Prinz auch selbst am Reiten keinen Antheil nahm, so wies sein Rennstall doch, eine gute Klasse von Pferden aus, von denen der braune Hengst .Notar-, der schwarzbraune Wallach. .Uosmvpo lit", , der schwarzbraune Wallach Farmby- 'und der Fuchshengst JUustro" die bekanntesten sind. "Die Prin. zessin 1 stand an der Spiye des Danirn comites, i welches die kostbaren Damen preise, für die siegenden Reiter stiftete. Der w a h r A n st a n d. Richter: Gastwirth 1'.. benahm sich denn der Beklagte an jenem Abend in Ihrem Lokale anständig? Gastwirts: I, wie konnte er denn er hatte ja keinen Pfn uig Geld bei sich. , , ,

Msmmmw :.::-!::;" 'I1 i"!1:1 "lllii?;: : ' " V " JA; . ',. .. .-' ,,s !' 3;J'!jil:!,: ' lüi' " '' ' " , ' ' 's" . ' ' ' S' .,H , ,!U ' . ' . ' - " " - ;.: iitli:::;! ' "

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