Indiana Tribüne, Volume 14, Number 153, Indianapolis, Marion County, 21 February 1891 — Page 1
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Einstweilen hat der Senat MageeS' Bill, welche den Zweck hatte, die Vnwal. tunz der staatlichen Wshlthätigkeitsan stalten dem Treiben der Politiker zu ent ziehen, abgelehnt. Dasselbe hat daS HzuS rait der 5s nnck salary Bill gethan. ES ist sehr fraglich, ob diese Maß.
nahm, zu 3m wndcn Die P,iti. rer zorgm nur mr pc uno ,yre lppe.! Alles andere ist ihnen gleichziltig. DaS Volk Vergißt ihre Sünden doch bald, und läßt sich nach wie Vor an der Nase führen. Die Politik wird alZ Geschäft betrieden, das Prinzip ist nur so eme Art Leim, mit dem man Fliegen fängt. Wenn eS seine Dienste gethan, schmeißt manS weg. Warum sollten die Politiker sich selbst daS Geschäft Verderben? Man kann es ihnen kaum zumuthen. Von ihrem Standpunkte aus haben sie Recht. Zu tadeln sind Die, welche es nicht besser haben wollen. BSmarck trifft schon seine Vorbe reitungen, um vo seinem kaiserlichen Herrn nicht überrascht zu werden. Vir Kisten mit Dokumenten und Schriften hat er angeblich nach London schaffen lassen, damit ihm bei einer etwaigen HauSsuch unz die Staatsgeheimnisse" nicht abge nommen werden. Gleichzeitig bat er einer Abordnung Auzöburzer Bürger gegenüber erklärt, daß er seine warnende Stimme erheben müsse, wenn gefährliHe Männer daS Reich bedrohen'. Man denke sich nun einmal, daß Bis marck noch Reichskanzler wäre, und irgend ein anderer Großer im Lande würfe mit solchen Redensarten und Insinuationen um sich. ES würde dem Betreffenden wahrscheinlich schlimmer ergehen, als eS dem armen Gtffken ergangen ist. der we gen Veröffentlichung des Testaments Friedrich III. vier Monate in Untersuch ungShaft saß. ES wird übrigens wahr scheinlicher, daß der leidenschaftliche junge Kaiser mit BiSmarck'schen Mitteln gegen BiSmarck vorgeht, wenn eS auch vielleicht klüger wäre, die alte Riketenkiüe in FriedrichSruhe", wie ihn Sugen Richter nannte, ganz unbeachtet zu lassen. Letzte reS wäre Übrigens auch die schlimmke Strafe, welche den ExDevaltigen tnffm könnte. Die Fürsten und Throne Eurooa's zeigen in recht gemüthliches Aussehen. Der russische Zar, der Beherrscher von 100 Millionen Menschen, leidet, wie die Nachrichten der letzten Wochen unzweifel haft darthun, an religiösem Wahnsinn, in welchen ihn wohl die Furcht vor dem Schicksal seines Vorgängers gejagt haben mag Der deutsche Kaiser ist durch sein mit dem Gehirn in Verbindung stehendes Ohrenleiden auf einen Standpunkt ange langt, daß ein geregelter Verkehr seiner Umgebung mit ihm nicht mehr möglich ist. Der König von Baiern b.fiadet sich seit langen Jihrm im Irrenhause und sein Bruder und Vorgänger nahm sich im Wahnsinn dai Leben. Die Niederlande, die ihren König kürzlich an der G.hirner weichung verloren, werden von einem 10 jahrigen Kinde regiert". Der König von Spanien ist ein öjähriger Junge, der an einem Wasserkopf leidet. Ser bienS Thron ist ebenfalls mit einem Jun gen von IS Jahren.geziert. der in Gefahr ist, zu erblinden. In Oesterreichs Kai serhauS folgt ein Skandal und eine Ab normität der andern. Wohin man sich in der Reihe der europäischen Höfe auch wenden .mag, überall Wahnsinn und Krankenhaus. Der Duft der Verwesung geht durch die Geschlechter auf den Thro nen. ES ist Zett, hohe Zech daß bald e,n mal em kräftiger Windstoß reinigend über die Lande fährt. Dmhtuagriyieu ?' - Jnkaud. Oittrauffiöln. Für Zndlanä : Kälteres töörnS Wtt tkk. ': Der neue Schad am tSsekret Sr. Washington. Ll. Ltbruae. Der Vrästdent ernannte Ebarle Fester von Ohio zum Schod,lntSstkeelSr. AuS dem Congreß. I W a I bi n at o n. 20 Februar. Im Haufe lag heute d! Bill vor, deren Zweck durch Anytllun g einer eittken Anzahl von BundeSrichttkN die Ansammlung der Fällt in der Supeme Court zu verbi
der?. Da de, Praftvent diese Richter zu : li ;!;H'i!if .' 1 ,-"y'. '.t -i 4. 's'. w::
I ernennen bat. und zur Ztlt der Pröstdent ! ein Republikaner ist. suchtm die Demo
Traten, obwohl sie anderweittg die Bill begünstigen, die Passtruna bersilben zu verdiadern. BU v'rlikben dekhalö die Sidung, um .daS Quokum- zu brecht Der Svrechtr lieb tedoch Dlktenigkr, welche stch in d:r Gardtrobt dtfandtn, mltzSblen. wodurch eine beschlußsäbkge Job! konstatirt und die Bill passtrt wurde. Dieselbe gebt lktzt an ein Konserenz - a, IV linii Bill passtktk, welche jedoch eine kleinere Anzahl neu zu ernennender Richter vor steht. DaS Comite deS Repräsentanten hauset, welchem die Bill für freie Silberpräzung übergeben war, beschloß Ber verfang derselben zu empfehlen, und, da mit wird wohl die FeeipeSgungS'Jdee für lange Zeit begraben sein. Verlangt eine Milkion. New York. 21. Febr. Transits AuStarte. vte Wittwe deS Generals Barrundia, der auf einem amerikanischen Sckiffk getödtet wurde, was dteRüäbe rufung des Gesandten Mizner von Guatemala zue Folge hatte, beabsichti t. wie die .World- mitthetl', die Regierung aus eine Million Dollars Schadtnersaß zu verklagen. Da Eifenbobnun lück in New York. New Vork, 20. Febr. Im Tun nel der Grand Central Bahn fubr beute ein ?5preßhug in das Ende elneS Perfo nenzugeS hinein. Ja letzterem befanden sich keine Passagiere, sondern nur eine Anzahl Bediensteter, welche die Wagen zu reinigen hatten. Die beiden Hinteren Wagen wurden voUstSndkz zerschmettert und gerietben t Brand. Der au den Sttaßenöffnungen emporsteigende Rauch machte die Leute a if da? Feuer im Tun nel aufmerksam und nun eilte mit Lei tern herbei, um die Verunglückien zu ret ten. doch war nickt eher Hilfe zu leisten, als bis die Feuermthr das F:uer gelöscht hatte. -SerbS Personen kamen in den Flammen um und trei wurden so verletzt. daß sie schwerlich wieder aufkommen wer den. Einen Mann fand man noch le bend in , entlttz'.icher L lge. Et hing mit den Ärmen in den Trümmern des Wa gen?, die Beine waren udgerisien. die Kleider waren von den flammen verzehrt und der Kö.per furchtbar verbrannt. , Trotzdem lebte der Unglück liche och und w:r bei Bewußtsein. AlL ihn ein Feuerwehrmann berÜdrte, sagte er: .um ytmmelsmei lau mtmm Un", Man brauchte zwanzig Miauten, um ihn loözumzchen, und in der Z vi schenzkit fta,d er. He f t i g e r Sturm. Ehkeaao. 20 Febr. Der Sturm lktzte Nackt war einer der heftizgen seit langer Z it und die tklearapische Ber bindung mit dem Nordvjsten ist vielfach unterbrochen. OlnKlaud. ine kaiserliche Rede. B e r l i n . 20. Febr. Bei einem von dem Provinzialrath von Brandenburg gegebenen Diner sagte der Kaiser, daß er wohl wisie. daß Viele in Folge seines Verdalten zögerten, ibm zu folgen. ES sei jedoch röthtg in Rückjlcht aus daS ganze Volk Vertrauen zu ihm zu haben. Preußen wurde groß in 1813 weil die ganze Nation sich um den König 'chaarte. In Zeiten, in denen Un loyalitSt und andere Laster sich durch die Welt schleichen und die Welt mit einem Ozean von Papier und Druckerschwärze überschwemmt wird, müssen Sie zu mir hatten. Ich finde Ruhe in der Hoffnung. daß Sie mir folgen und daß ich genug treue Männer fiade, welche zu mir hal ten. $l es lg 4 v Der todte General. Gestern Abend fand in der Tomlinson Halle die von den G A. R. Posten zu Ehren de General W. T. Sherman ver anstaltete GedSchtniUeier statt. Herr I L Ketcham verla die Bio graphie deS Verstorbenen und ExGouv. Gray. Lieut. Gouv. Chase. Sol. Galt von St. Louiß, Gen. Coburn und Gen. Grose hielten Ansprachen. Al die Gedöchtnibfeier vorüber war, zogen die Anwesenden durch, die Wafh wgton Straße nach dem Bahnhose, wo selbst Punkt 10 Uhr Abend der Leiche, zug aus dem Wege nach St. Louis hier eintraf. . ; , 'f , An der Lokomotive des Zuges war das Bildniß dS Todten angebracht. Die Wagen deS ZugeS waren mit schwarzen Tüüera drapirt i-und kleinen Bundes
sähnchen dekorirt. Der yarg befand sich : . .- l : r- '
im zweiten Wagen und war so plazirt. daß derselbe dem Publikum sichtbar war. Der Sarg war, mit Bundeöfahnen be deckt. Als der Zug - eintraf feuerte die Artillerie einen General. Salut ab und al derselbe wieder abfuhr, wurde ein solche? von der Jnsaatert abgefeuert. Die Leiche war von der Familie de Tod ten begleitet worden, aber als der Zug hier eintraf, hatte sich die Familie bereits zur Ruhe begeben! ,
Polizeigericht. I. N. Millikan.'Levt H. Hamlin, Hugh Dickinson. John zDougberly, William Scherer.John Real und Henry Rodnev waren angeklagt, Über einen Seitenweg gesahren zu sein. Da Vergeben wurde westlich vom Fluffe verübt und zwar in einet Gegend, wo es wirklich schwer war, ,u unterscheiden, ob der Weg ein Fahrweg oder ein Seitenweg war. Auf ditse Thatfache nahm auch der Mayor Rück stcht, denn er bestrafte zwar die Mistethä ter, um dem G:setzk Rechnung zu tragen, erließ ihnen aber! die Bezahlung der Strafe. ' . 1 . Wm. teen ist gestern Abend auf Bf treiben von Emoey Caldwell aus dem Lahnhose abgefaßt worden. Ealdwell behauptet, daß Greene der Mann fei, aus den er eines Abends dieser Woche an Jllinöt Straße geschossen, weil derselbe mit seiner Reisetasche ourchbrennen wollte Greene soll sich außerdem al einen Agenten der Wtstern Union Telegraph Co. ausgegeben und unter diesem Vor. wände Caldwell und W A. Carter von Kokomo fär die Gesellschaft al Arbeiter engagiet haben. Er ließ sich von densel be je ZI 60 geben, angeblich um die nöthigen Werkzeuge für sie anzuschaffen. Greene der im Spevcer Hau unter dem Namen Hart abgestiegen war, ist de Kleindiebstahl und der Erlangung von Geld unter falschen Vormänden ange Nagt, und sein Pköj ß wurde b!S nächsten Dienstag aufgeschoben. AuS den GerichtSböfen. Eupertor Courts i Zimmer Ro. 2. . IameS Jackson gegen Mary Jackson; Scheidung und das Kind dem Kläger zugesprochen. Charles S. Shake gegen Addle M Lhake; Scheidungsklage. DaS ZeugenvtrbSk hat die beklagenSverlhe That iache ergeben, das der Kläger die Frau nur deshalb htirathetk, um einer Vater schaftSklog, zu entgehen, und daß er sie nun auf b q reme Weise wieder loswerden wollte. Der Richter hat jedoch dem Manne die Scheidung verweigert. Ob ine Frau sich aber unter solchen Umftän den dtS SdeglückS erfreut ? Mauv Murry it. A. gegen Loui F. Murrv ; Notenklage ; Urtheil sür $345.70 Zimmer No. 3. Wm DaviS gegen George W. Daviu. A TbeilungSver fahren. Verkauf de Eigenthum ange. ordnet. Cireuit Court. In der Circuit Court kämm heute wieder verschiedene Fälle de Board of Cbildren Guardian zur Verhandlung. In dem Falle von Carl Hyer und Paufiy Cheefeman wurde da Kind wieder unter die Obhut der Mutter gestellt. Ein sonderbarer Fall war die Klagesache gegen Lottle Kunkel. Die Ge. nannte, eine Weiße, war f'über m't ei nem Neger Namen George Phillip ehe lich verbunden, und dieser Eöe entsprang ein Kind. Da ihr Mann sie bald nach her verlassen hatte, fand .sie für ihr Kind Aufnahme im Waisenhau, hatte sich aber bisher geweigert aus ihre ferneren Ansprüche an da , Kind vollständig zu verzichten. Mittlerweile hat sie auch wieder gehet rathet, diesmal einen Weißen, Namen Kunkel. Die Betörden im Waisenhaus wollten nun ohne- die Verzichtlel ftung der Mutter auf da Kind, dasselbe nicht länger behalten, und beantragten, daß da Kind, welche nun drei Jahre alt ist, dem Board os Children Guardian Übergeben werde. Die veranlaßte heute die Mutter de Kinde, dasselbe dem Walsenhau zu überschreiben. Crimtnalgertüt. Charle Taylor, etn 10 Jahre alter Junge, wurde heute in die Besserung' Anstalt geschickt. Derselbe hatte versucht, verschiedene Ställe in Brand zu flecken. George Roseathak, wegen thätlichen Angriff, auf John HenSley angeklagt, wurde prozesstrt. Sein Schicksal bifiadet stch in den Händen von Geschworenen. Der .Elkbart Four vundred Club', vtlchtr nur dlt löbliche Ubstcht hat, sich zu amüftren, ltek sich inkorport IM. n Eisenvaaren jeder Art, Dulver, Munition u. s. v. zu mäßigen Preisen im neuen Laden von B H. Vanier. N. O, Eckt der MoniZ unv Meridian ytr,
Ota UnSIfiule.
.' - Den V ersuchen gegen über, dm Deutschen jüdischen Glaubens Herz und Fähigkeit für freiwillige Krankenpflege abzusprechen, erinnert die Allg. Ztg. des JudenthumS an die Thätigkett eines Berliners, des Com missionsrath J.Lehmann,der im Jahre 1870 die Verpflegung der Etappe aus dem Bahnhof zu Bingerbrück übernommen hatte. Angesichts großer, jetzt ver geffener Schwierigkeiten, die sich damals, bei Beginn des Krieges, für den Em psang und die Verpflegung der verwrm deten deutschen Krieger in dem nahen Bingen geltend machten, war der Gras Villars, der Etappencommandant, in Verzweiflung und klagte dem Commis sionsrath seine Noth. Keine Sorge", entgegnete Lehmann, .diese Pflege über nehme ich allem". .Wie, Sie wollten zu Ihrer Arbeitslast am hiesigen Platze sich noch diese Mühe aufbürden? fragte erstaunt der Graf. .Gewiß", lautete die Antwort, .und ich verzichte von vonherem auf jede Entschädigung oder Vergütung." Der edle Wolthäter hat sein Wort in tresslicher Weise ge halten. Die opferwillige Generosität", so schreibt der Etappenarzt, .machte es möglich, jeden einzelnen Bedürftigmgeeignet zu erfrischen" ; und der Delegirte der freiwilligen Krankenpflege, der Bürgermeister einesStädtchens imKreise Kreuznach, ist voll Ruhmes über die .opferwillige und uneigennützige Weise" der Verpflegung. Den Umfang der Leistung giebt der Präses der Etappencommission an, indem er bezeugt, daß .160,000 Kranke und Verwundete die Etappe passirten", und dabei hervor hebt, daß .die Transporte fast nur des Nachts und meistens sehr unregelmäßig ankamen". AuS Sachsen wird gemeldet: Der Maurerpolier I. G. Hüttig Ä Borna, welcher als Reiter deu Feldzug von 1849 mitmachte, hat das sür 1849 gestiftete Erinnerungskreuz verliehen erhalten. Im letzten Viertel deS Iah. res 1889 betrug die Ausfuhr deS Chemnitzer Bezirks nach den Ver. Staaten S.ö16,S02Doll., in der gleichen Zeit deS Jahres 1SS0 bezifferte sich der Werth der Ausfuhr nach dort jedoch nur auf 1,995,403 Toll. Es ist also ein Rück, gang von 812,000 D.'zu verzeichnen, eine Folge der McKinleybill. Der Creditverein in Groitzsch wird nunmehr nach 6jährigem Bestehen aufgelöst werden. Dem Ersinder des Meißener Porzel lans, Johann Friedrich Böttger, soll in Meißen ein Denkmal errichtet werden, öln den Gesammtkosten fehlen nur noch 2000 M. Die Firma Koch & te Kock. Teppichfabrik in Oelsnitz, hat ihrem Arbeiterpersonal dieSumme von 30,000 M. gestiftet. Aus den Zinsen derselben wurden zum Jahreswechsel 100 Arbei. ter und Arbeiterinnen beschenkt. f In Pirna Bürgermeister a. D. Pienitz. Der Rathskeller in Riesa soll verlegt und hierzu der mit schönem Kreuzgewölbe versehene Speisesaal des ehema ligen .Nonnenklosters mit verwendet werden, Der in Zittau verstorbene Pachtgärtner Karl Gottlieb Neumann hat 9000 M. für Stipendien des GymnasiumS ausgesetzt. Erhängt haben stch: in Frankenberg. Geschäfts sorgen wegen, der Fuhrwerksbes. Ed. Lange, in Leipzig im Gefängniß der ungetreue, frühere Kassirer Holbeck eines dortigen Bankhauses (auf den Tisch seiner Zelle hatte er mit Kreide geschrieden: .Mo gen Welt und Holle toben. Holdeck ist gut aufgehoben!"), in Leisnig, körperlicher Leiden wegen, der Tuchweber A. Grüßner und in Treuen, aus Schwer muth, der Weber F. Petzoldt, Die Ueber schwemmungen haben in Belgien traurige Nothstände geschaffen. In Loewm stehen ganze Stadttheile unter Wasser. Die Loewener Universität hat ihre Vorlesungen einge stellt; ein Theil ihrer Laboratorien ist überschwemmt; der Schaden übersteigt 30,000 Fr. Da auch die Gasanstalt unter Wasser steht, so herrscht Nachts tiefes Dunkel; nur das Rauschen der Wogen ertönt und nur die Fackeln einzelner Retter werfen einen Lichtschein m die Finsterniß. Die Insassen des Waisenhauses mußten, wie die .Voss. Ztg." mittheilt, da das Wasser in alle Theile des GebZndes emgedrrmgen war, durch Barken gerettet werden; nur mit großer Mühe gelang es, die Irren aus ihrem von den Wassern umspulten Hause sortzuschassen. Noch imm ist man damit beschäftigt,, bedrängte Einwohnn aus ihren Häusern zu befreien oder ihnen wenigstens ausreichende Nährmittel zu zusühren. Die Verluste der Stadt und der Geschäftsleute sind sehr bedeutende. RingS um Soewe sieht' es nicht minder bedrohlich aui'; in allen Ortschaften Wassersnoth, auch das Arenbergicht Schloß in Heverle steht unter Wasser. Schwer geprüft ist der Brabanter Bezirk Diest. Durch den Austritt des Demer bildet das ganze Thal von Hasselt im Limburgischen aus bis nach Aerjchot in Brabant einen ungeheuren See. Auch die Maas ist durch die aus Frankreich anströmenden EiSmassen bedsniend ge stiegen. ' Telephon 1032. Salm Aleikna.
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Vattntiu l.Cfpt, 188, U.Z5. 9tr. 16SO. Diese Verbessernug beseitiqt die großen Plätten, welche im Gebraache find. Die Platte Xv. mr . . . i . . , ,
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gezogen werden, und kewe Platte in der Höhlung det u?eS. Die Patentvlatte eigner sich auch vorzüglich für et theilwe,seS untere, Sediß, ja sie ift die einzige, mU der man so wett Sr. folg hatte. Die ift eine wichtig? Sacke, wen raar nmlat dak die unteren Mhnt .ies.
wichtig sind, als die oberen. Weitere Jaformatisn Dloa, Jrunanapsm. Ur. Teppiche aller Arten l erkafei p ; I T'-r- ' ! ochanreMhle l 1 . rg - ?Sfc - - (Sroje Nutkahl.) I -.il.np k i'.iiii'r'
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