Indiana Tribüne, Volume 14, Number 147, Indianapolis, Marion County, 15 February 1891 — Page 5
Verrenkungen und Quetschungen
sicher und rasch geheilt ?S'?A if 1! dnrck - -"hii St. Jakobs ÜcL Di Monat dtttlä rl,. Jib jöst mir eine VerletzJnzdeSNüS in Hirt war gezAUAzm i Mvuate im fdtnt u tlfiira. St. Jakobs Ot! bkilte mich ba2rn,oJ.C.Srsuk, Thszer, 3oi. ch ich staun gen i einem Smhle zu sidkn, da ich ciit liege konnre. St. JäkebS Oel hat mich dauernd geheilt. CZaö.J. Heile?. - Flel an lner Höh Von 22 Fuß. OueenSrswn, ya., 1. Febr., 1883. 5?ch Pel au einer Höheren ZZFuß, o durch ich mir schwere LerledunseMogund akzrvungkn war jkvet Wochen an Krü5en zu rken. St.Jaksbi Otl dkilte mich. I. L. 233. 3 dornte Schmer zen im Rücken, Syrscuse. N. I.. , -l4. Febr.. Ich lin drei Monate antlNkrLkrleZUÄzdeK Rückens, lie ich i? durch einen (fall nat .sgett hatte; sechz WsTUE CHARLES A. V0CELEH CO.. Biitiflur, UL MMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMI DAillMMnigÄ IffliE! W gegen alle BlntKankhciten, Leberund Magcnlciden. TOS CHAILES A. V3GELE CO.. tfettl. 4. lintelofe r V; V " T-T -tTT"" lfc,?rTT-lPyr-''y V-""V' t ji itrVn. iJV j sind selten glückliche. Wie und trstttrÄ tiefest Xtt:l w kurzer! Zeit adbs!fm tchlte k:nn, zeizt der ,.R,i-Z tungs,nter", 2e:t;ji, eilt a6ltrnl naturzetreniu VUd?,, mich?? vsa dein ctunj ane teiaitttcs D?utZLen He!l,IstttLt in Wen,! fjctf hettuSzezeben wird, auf tie kla,sti Weise. Junae li li fern Siand cet! Sbe ttu wellen, Zsllten fr-n -ö-prii Sillcr's : I "tota j?ar,raei n? ewiq Blutet", rac'vl beönniea trab fca vortrflUt-e Shijb! lesen, ehe sie iStiqsten Schritt tti LebenZ tSa k Ote itt 23 Gent Im vopoatiÄa ta teuncher Evrsche, frei und sorgiZA tcrpalt versandt. ' VireNe Ionisches ITeil-Ißjstihit. 11 Clinton üaee, 2ew lorfe. 2i. ?. JE W. ik 5h rt 511 st 1 1 tf ä ö i & ZW. öslb Bt? Gl . Sf ? &tr r.i. (?. W :fi NuS d,m Vaterland Ät ew HUf?ruf nud v'rd erhStt. L6 Ost WaZUngton Eiraöe, Jndianopott?, Ind. tln le SziMö rSuler Medizin Co. nm 0t.sl NaHStN miR a;iuucr, o hnn innfr AArsllt tß feAlt liUWUt . lAtin ,it h.Tn im ißttt Stuten kw V " -' - -- okzne ßtfola bebandelt Zisrden war, lOcitb sie mir, daß tS ihr iWMd Stntstschtn KköutttVtdizin ßo. Iciain möge, deren Kubm lchon übte dsS 9 . . . A - gedrungen M. noem kulk u,e,r "Smttjfa zurÜckkaWkn, sie,üdVitn. Meine n,.... n roiufr&tn RbtUUlaiiö VIHIII w , . , ans. Trotz der Bebandluufl dulch die . 5 a f i. . W a M . denen Aerzte m ne 3 t Vianv flj . Ki Ailfrntflel ilfitfllä UJ . -. . c. schicken, dtnn iÄ tabe Vk,trauen zu tdnen, : m F , , . I . Ia kUIIW noSdem ne qon tn ,vn in i """" Mllen tttiNt fliDixn coRen uns , R Mutier ruetN UUCIJfUU vo - v fe oiDtn, IS erlaube yitBersnSgkN,dak die? puvlMl vttv. Anna Süram. Die chineAiSkn Z?rSuk,rmediipen Vee. . - - , . . m , o r PTI . O VZi aIKDtn d!5N In pen yzitioii, zö m wi tngion Straße verkauft. rksn hrr&e Sie tJCT. tyvw 1 i' Y r V,'fo,. di. sie (isrttt0Hfccff tisltmtl k M ex,,, ,, Die vittel löakA mit &vtivt sch allen Th ile de Land' g'sch'ckt werd . DTtRttdo: 9 d' l2Udr D., 1 bis k 'Ahr NHm? bis 9 Uhr ddk 5tÄg 9 'bis IS UHe Vm.. 5 bis , Uör Ruch. -'.' Xhineie Herb Reinedy Company L5 Weß W ashmztsa Straße. SniisuepoUs, 2d.
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London, wie es ifc und trinkt. JedeZ Volk hat seine Nationalspeise: er Oesterreicher fein Schnitzer! und renfleisch. der Ungar sein Gulvas, der' Norddeutsche Eisbeine mit Sauerkihl, der Italiener seinen Risotto, der Franzose sein Ragout, der Russe sein Larscht und der Engländer sein ' Noastbeäf. Die englische Küche kennt keine große Abwechslung? Roastbeaf, Beafsteak, Hammelfleisch und Geflügel bilden ihr Revertoir. aber die beste
Qualität dieser Spelten t auch dem Minderbemittelten zugänglich. Eine der ältesten Knnven Londons, st der MOld black Jack1, zu deutsch der alte schwarze Jacob, eine echt altenglische Taverne in Portsmouth'Str., n der beute die mnaen. Advokaten und Mediciner zusammenkommen, die aber einst die Herberge der Londoner, Diebe, deZ berüchtigten Dick Turpin und seines Anhanges war. Das Lokal ist heute ebenio anständig, als es emst verrufen war. Ter oerleuner nr vxtw n würdig aussehender Greis, von groß väterlichenManieren. Einrichtung uni Ausstattung ist noch dieselbe, wie mal ten Zeiten, nur das Publikum hat sich zum Vortheile geändert. Die ganze Scenerie bringt eine Anekdote in Er nnerung. welche von dem Straßenrauber Dick Turpin und dem Vater des nun vielgenannten ArUes Slr MoreL Mackenzie erzahlt wird. Der alte Mackenzie hatte einePatlen. tin in einem abgelegenen StadUheile. welche ihn eines Nachts holen ließ und mit einer Guinee für seine, ärztlichen Drenste entlohnte. Auf der Hermsadrt wurde der Wagen des Arztes von Dick urpln anaehalten, der ihm die Gmnee abnahm. In der nächsten Nacht .ge schah ganz dasselbe: Dr. Mackenzie fuhr zu seiner Klientin, diese gab ihm eme Gulnee und Turprn, der pünktlich zur Stelle war, nahm sie ihm ab.' Das wiederholte sich noch zweimal. Endlich aber riß dem Arzte die Geduld. Als er zum fünften Male seine Klientin ttsuchte und dlese ihm wieder eine Gumek geben wollte, lehnte er ab. Es hat kernen Zweck, sagte er. Dia Turvin würde mir das Goldstück wieder abnehmen. Und schmunzelnd über die Uebcrrajchung. die er dem Rauber zu bereiten gedachte, fuhr der Doctor Mackenzie diesmal seines Weges. Dick Turpin war pünktlich zur Stelle. Ich habe diesmal keine Gumee, sagte der Arzt. Warum nicht? Ich habe sie von meiner Patientin nicht angenommen, da ich doch wußte. daß ich sie Euch abliefern müßte. Da kam der Doctor aber gut an. Der Räuber gerieth außer sich vor Zorn, riß ihn aus dem Wagen und traktirte ihn mit Fußstößen, indem er ausrief: Was? Ich soll da umsonst in der Kälte stehen und warten? Das nächste mal, wenn Dir Jemand Etwas ünbie tct, wirst Du es nehmen, verstanden? Glaubst Du vielleicht,' ich habe meine Zeit nur so gestohlen? Oder daß mir die Nachtluft gar so gesund ist? Jetzt geh' zum eue! und mache es mir nicht wieder so! Die eigentlichen Trinkstuben in Lon don befinden sich meist an den Straßen ecken und sind durch sarbige Laterneu mit Inschriften, welche ihre Getränke anvreisen, weithin ersichtlich. Der Schanktisch, bar, nimmt den größten Theil des Raumes ein; er ist kreis oder hufelsenformla geitaltet und inner halb seiner Grenzen waltet die taraiaki, daS SchankmSochen, und dirigirt ein Heer von Fäßchen und Fläfchche'n. Die Gaste stehen um den Schanktisch herum, oder sitzen in kleinen, durch Vorhänge abgeschlossen, zeltartizen Gemachern. welchem denselben umgeben. Man kann ebenw viele Frauen als Manner unter den Gästen sehen und manchmal deren noch mehr. Es gibt 7,000 solcher Tavernen und 2,000 Weinhandlungen in London, was dem Trinkbedürfnisse der Bewohner der Nebelstadt qewlö ein sehr ehrendes Zeugniß ausstellt zu sagen, wäre doch nicht am Platze also alle Anerlen nung fiudcn muß. Man trinkt daselbst Bier oder unarmiichten Branntwein, Schottischer Whisky oder Brandy ist das Getränk der bejzen iturrten. Gin. tWachholder) das der Aermeren. Da V " ...' it t fy f "C Vier jl znmeltt nie, in oer tfarce agn lich dem Pilsener. aber viel dickflüssiger und stärker gebraut, es wird ungekrijcht servirt. Die Nar-Mädchen sind meist hübsche und flinke Geschöpfe, sie werden auch verhaltnißmämg gut bezahlt: zhr Lohn vanirl zwischen 1V0 bis V25 Pfd. Sterl. per Jahr. Sie sind gewohnt, die Rohheiten der Gäste ebensowohl als deren Galanterien eindrucksvoll entge genzunehmen. Das qeht Alles vorbei, sagte eim solche Schänkengrazie sehr bezeichnend. wie das Wasser an einer schwimmenden Ente. Die Küche in England ist, wie schon bemerkt, sehr einfach. Die erwähnten Fleischspeisen, dann der unvermeidliche Pudding, das ist so ziemlich Alles. Der Englättder ißt viermal am Tage, abec er dlnlrt emeutttch me. Die seinen Re staurantS sind zwar in per spiididesten Weise ausgestattet, strotzNld von Marmor und Spi-geln. In der Küchk aber wird wuiger auf Abwechzelung, als auf Güte und große Portionen gezehen, ttiid das genügt, um den Appetit zu stilleu, welche? aus der vou der Seeluft bestricheneu - Insel bei d?r .'kräftigen EonstitutiM der 5.naländer stets .ein gesilnderst. ' " . . Eine eigenthümliche Einrichiuug Vii großettFesttafeln ist das Amt des Toast' Masters.eincs lunzenlräfüzen Maynes, der die Auuade hat. dM Inhalt der gnsgebrachlen Toaste kurz zu resumiren uud die All'oesenden anizusordern, ihr, Glas zu erheben., Eine hübsche Sitte ist es, - bei m.snchcm Bankett jeder ' :, i:; 1 ii c;t) ev' e itt:, ,. y a ntii ; :i4 u' f ; ::-?.i ' ' Menüs Wr ' übrigen schreibt, wodurch dieselben miZLiNer zu nicht ganz wexth' iöfen Autographen gelangen. ' Goux. mands, die besondere Speisen trefflich zubereitet essen wollen. ? miM fim
ispetteyaujer auMchen, Die für jene Specialitäten einen Ruf haben. So giebt es eigene Orte für Pasteten, Fische u.dgl. Eine besondere Eigenthümlichkeit ein. zelner Speisehauser ist, daß der Gast sich selbst das Stück Fleisch aussuchen kann, welches er gebraten zu verzehren wünscht. In solchem Falle rollt ein Bediensteter des Etablissements, in wei' ßer Jacke und Schürze, mit einem Kü chcnmesser bewaffuet, einen auf Rädern laufenden Tisch, auf welchem sich, ein
ganzer Theil eines Ochsen oder Ham mels besindet, - vor den Gast, der als dann seine Wahl trifft und nach Wunsch bedient wird. Table d'hote speist man n der Regel in London mcht so gut, als n manchen änderen Städten. Die besten Restaurants in London sind jene von Verrey, Nicoll's Cafe Noyal und ein anderes Restaurant in yiegentstreet. Ein Tnnkgeld im Sinne unserer Wirthshäuser, daS dem Belieben des Gastes überlassen ist, gibt es m London nicht, wohl aber werden in manchem Nestaurant sixpe&oe für rtfendaacA 5chS Pence für Bedienung,' m Rechnung zestellt, welche der Kellner unerbittlich nnfordert. Petersburger Plauderet. Petersburg, im Januar. Sie war ein aufgewecktes, kleines Dina, aber arm, ganz arm. An der Hand ihres Vaters, eines Bettlers, zog sie mit diesem alltäglich in Petersburg durch eme Reihe von Localen und erdak von den Gasten Almosen, die ihr auch reichlich zu Theil wurden. Besonders in einem bestimmten Trakteur sprachen die -Beiden ganz regelmäßig vor, und die Gäste kannten sie schon. So kamen sie auch an einem zweiten Januar dabin, der zweite Januar aber ist stets für Russen ein sehr wichtiger Tag. Auf ihn hoffen so viele, von ihm erwarten Hunderttausende Glück und Reichthum, denn an ihm werden die Pramlenloose gezogen und. wenn auch nur wenige die glücklichen Gewinner sein können, rechnen thut auf so einen Gewinn jeder, der überhaupt em Prannenloos bentzt. Also an einem solchen 2. Januar war's, da betraten die beiden zur ge wohnten Stunde wieder jenes Wirthe haus und, wie es kam, daß das kleine Mädchen plötzlich zu dem Büffetier 'c i- H yeranging uns vielem zu einem gewinn im Voraus gratulirte, daS wußte sil später selbst nicht anzugeben, aber sit that es. Verwundert sah sie der Mann an und fragte dann: Was für einen Gewinn meinst Da denn?" Heute ist Ziehungstag, entgegnete die Kleine, Sie rverden gewinnen, bt stimmt gewinnen, d:nn ich werde für Sie beten. .Du meinst also wirklich, ich werd, gewinnen?" schmunzelte der Büffetier. Nun gut, wenn Du recht hast, dann sollst Du meine Schwiegertochter werden und diesen hier heirathen!- und dabei wies er auf seinen 14jährigen Sohn, der dem Vater am Büffet half. Das möchte ich schon, entgegnete die Kleine, aber Du mußt auch Wort halten. Väterchen!...." Am nächsten Tag kam der Bettlei mit seinem Kinde wieder. .Holla rief ihnen der Büffetier schon von Wei' tem entgegen, das Mädel hat recht ge weissagt? ich habe 10,000 Rubel ge. Wonnen." Ist eS möglich?" ftam melte der Bettler erstaunt. Jawohl, zehn Tausend. Ich ziehe mich jetzt in mein Heim zurück Hier hast Du hundert Rubel, sorge dafür, daß du Kleine irgend was lernt, und wenn sii siebzehn Jahre geworden, so bringe sit zu uns hin." Seitdem sind eine Reihe von Jahren vergangen. Die.Kleine wurde zu einer Modistin in die Lehre gegeben. Sn war fleißig, machte gute Fortsä)rittt und entwickelte sich zu einer bübjchen. blühenden Jungfrau. Da schickte sie dem ehemaligen Büffetier ihre Photo graphie ein und erkundigte sich, ob sit auch noch auf Aufnahme rechnen könne? Die Antwort lautete: ein lieber Gast ist stets willkommen. Als am jüngsten zweiten Januar wiederum Hunderttau. sende von Russen die Gewinnliste nach ihren Nummern" durchstöberten, da war die kleine Bettlerin von ehedem längst die glückliche Schwiegertvchkei des braven Büffetiers. dem sie damals so richtig prophezeit. Das versichert wenigstens die Petersburger Gaseta". der wir dieses Geschichtchen nacherzäh' !en; und, da wir gerade bei Glücksge schichten sind, wollen wir auch gleich noch berichten, wie. allerdings in ganz anderer Art, eine kleine psifsige Pariserin ihr Glück" in Petersburg ziz ma chen verstand. Es ist noch nicht gar so lange her. dt lernte ein hiesiger Lebemann die kleint Psiffige in Paris kennen und war von ihr dermaßen hingerissen, daß er sie iw ständig bat, doch nur recht bald einmal nach Petersburg hinüber. zu kommen 1 Und richtig, eines schönen Wintertages draußen gilt ja Petersburg als am mteressantesteg im Winter jf bei dem Betreffenden eine Depesche - ein. welche ihm Tag und Stunde der An kunft seiner Angebeteten meldete. Na fürlich war er pünktlich zum Empfange am Bahnhof,- aber doch ein wenig über rascht, als sie, in leichtester Sommerkleidung dem Eoupee entstieg. Sie müssen ja frieren, fürchterlich' frieren!" rief er entsetzt aus. Pah! eine Ba gätelle! 'nicht der Rede werth!" Bitte, das ist ganz unmöglich.... bei 4. 1' tX i ' yw "t ' -.'.. ''. ' i 1 oiezer alle:. . . . vosorl mun fln eiz beschafft werden . . . . . Doch gestatten Sie mir zuöor Ihren Gepäckschein!?.'.., Ich habe keinen, habe üherhaupf kein Gep5kZ außer dieser kleinen Toiletten rrpttnir M JL W flr '? f ' " ' VsltfOna tivvvi,vr . wv. . ::7r J ' i es muß ebeg HueS HWgjHerdeliZH rechne aus Sie!" ' " - 'irr' Sin Lebemann, der die Welt kennt öwuneit; Zumuthungeu nicht mehr, uuS der Pe ' ters burger thut daS auch nicht. Noch an demselben Taae batte die aeväcklole
'it&Vi
Panjcrm einen Pelz im Werthe von L0 00 Rubel, allerhand, Garderobe xinl Toilcttestücke in etwa dem nämlichen Wcrtbbetrage, auch überdies 3000 FrcS. baar.sür unvorhergesehene Bedürfnisse. Mit einem Schlage war sie so weit, bet subtilsten Ansprüchen der Saisvnmode gerecht zu werden. Einige Tage benutzt; sie dazu, sich St. Petersburg anzusehen, dann ließ sie sich eineS Abends in ein fafhionables Theater führen, dann war sie fort, ohne sich "von ihrem Gönner verabschiedet zu haben. Etwa ein Jahr später begegnete ihr zufällig in Paris, doch das war nicht mehr das anmuthige, aber unscheinbare Mädchen, das war ein üppiges Weib, eine vielummorbene Uncee, eine wahre Modelöwin. Sie erkannte ihn. Gleich, sam sich entschuldigend, machte sie ihm das Geständnis: Mein ganzes Glück verdanke ich dem,Pelze, den Sie mir ge. schenkt baben. Ich trat als Künstlerin in den besuchtesten Oak ekantans auf-, der prächtige Pelz zauberte mir die ver. lockendsten Engagements herbei. Im. wer ließ ich mir den Pelz von mein Dienerin nachtragen man bewunderte den Pelz und man beneidete Mich. Ich kam n voguo, mir machten die äuge sehensten und reichsten Männer den Hgf, ,nik mir beschäftigten sich die Chroniken sämmtlicher Zeitungen kurz, ich bin Dank dem Pelz die Löwin des Tages geworden.Ob dieses Geständnis der Heißgelieb. ten dem Petersburger Löwen besonders trostreich klang wir wissen nicht. Vielleicht itt auch die ganze Geschichte erfunden, ebenso erfunden, wie die schönt Geistergeschichte, die der Grafhdanin" vor einigen Wochen seinen Lesern, als kurz zuvor hier passirt, auftischte. Darf ich , sie Ihnen kurz erzählen? Gruselig genug ist sie. Also: Bei einem ortho boxen Geistlichen erschien eine vornehme Dame und bat ihn, sich nach einem genau , bezeichneten Hause in der Serg jewskaja zu begeben und dort im Quar. tier Nummer so und so, dem Inhaber desselben, einem schwerkranken jungen Officier das Abendmahl zu reichen. Der Geistliche machte sich sofort aus den
Weg. Er läutete an der ihm bezech. neten Wohnung. Die Thür öffnete sich und ein- zunger Ofsicier von blühend gesundem Aussehen fragte nach dem Be gehe des Besuchs. Der Geistliche er zahlte ihm den Sachverhalt. . Hier muß ein Irrthum vorliegen", erwiederte der Ofsicier, ich wohne allein und habe nach Ihnen nicht geschickt. Im Üebrigen bin ich ja kerngesund." Er bat aber doch den Geistlichen näher zu treten und sühtte ihn in das Gast zimmer. Ein an der Wand hängendes Frauenbildniß zog sofort die ganze Auf merksamkeit des Geistlichen auf sich; er sagte mit Bestimmtheit: Diese Dame ist bei mir gewesen, sie hat mir Ihre Wohnung bezeichnet." Wie wäre dies möglich, meinte der Osficier, das ist ja das Bild meiner schon vor 20 Jahren verstorbenen Mutter." Der junge Mann war aber doch recht nachdenklich geworben! Er ließ sich daS Abendmahl reichen. Am Tage darauf verschied er plötzlich am Herzschlage.' '' r 1 Die Moritzvurg. Die alte Moritzburg in Halle an der Saale soll der Zeitschr. f Bauwesenzufolge theilweise wiederhergestellt werden. Das Kultusministerium beab sichtigt, die jetzt militärischen Zwecken dienenden Burgräume zu Turnjälen u. dergl. einzurichten, während die zu dem Vurgbau gehörige Magdalenen-Kapelle ebenfalls erneuert werden und dann den jungen Theologen der Universität Halle zur Abhaltung von UebungSpredigten dienen soll. Wie C. O. Garbers in der obgenannten . Zeitschrift mittheilt, stammt die Burg aus dem Ende deS 15. Jahrbunderts; ihren Namen führt sie vom heiligen Moritz, dem Schütz Patron Magdeburgs. Die Gesammt anläge gleicht der des Schlosses zu Wittenberg, daS um dieselbe Zeit ent standen ist. Die Burg war von dem jungen Kir. chenfürsten dazu bestimmt, die von ihm 1479 mit Gewalt bezwungene Stadt in seiner Macht zu erhalten. Sie bildet ein gewaltiges Gebaudeviereck mit star ken, runden Eckthürmen; ein ringsum laufender tiefer Graben konnte von der Saale aus mit Wasser gefüllt w:rden; er schlicßt-den geräumigen Burghof ein; an der Ost-und Nordseite vermittelten Zugbrücken die Verbindung mit der Stadt und dem Vorlande. Noch jetzt, in ihrem ruinenhaften Zustande, bietet diese trotzige Feste mit ihren starken Mauern, ihren gewaltigen Thürmen und Thoren von allen Seiten einen im posanten Anblick. In der Nordostecke der Burg liegt die oben ermähnte Mag Hqlenen-Kapelle, , welche erst im Jabriz 1509, sechs Jahre später als der übrige Bau, vollendet wurde. Sie wurde vom Erzdischof.der heiligen Maria Magda lena geweiht und mit Reliquien, Gefa ßen und anderen Kostbarkeiten' aufs Reichste ausgestattet. Sein Nachfolger,' Erzbischof Al' brecht ll von Mainz und Magdeburg. Markgraf von Brandenburg. 'Bruder des Kurfürsten Joachim I., hat diesen Schatz noch bedeutend vermehrt, so daß sein Ruf bald die ganze christliche Welt erfüllte. Im dreißigjährigen Krieg, wurden Burg und Kapelle zerstört; letztere diente seit 1699, nachdem sie Whdürstig in Stand gesetzt worden, den französischen Protestanten als Gof. teshaus, wurde dann' als Lagerraum vermiethet und ging später in den Besitz des Staates über, der sie der Militgr. Verwaltung überwies. 'Ihr Inneres. Wände und Pfeiler sind heute dick mij Schmutz! überzögen alle Details ara be schädigt und der Lauvtraum mit einer ' r , . . f ' einfachen Hojztzttse ckrsfhW tzpitzbogig, ss?;. ,1 ... aC ... v . rv. . v i lrr " iSrcH -nciicp pas Innere oes fc'Il'''' 2. ai !fT t i a '' t !', W Vülc wir Nillenoerger Vcyioßlapeue "nach ; ; Wm , - Porbilhe her , -gleich falls vom Erzbijchof Ernst, erbau) t?n' ! Schloßkapelle, in .' Wolmirstedj errichteten) Baues ;yberhzsd der rmgs um lausenden Emporen iu ei weites Mittettchig. un) zwei schmale unter sich
oiumotaMüe, Eck, McEarty d Delaws Str.
Die schönsie, größte und am deqvewsi cta gerichtete Halle der Oädscite. . Sie keht zur Verfügung für Whtütnuz von Eonzerten, Tanz Qränz chen. Äa,tiu. velonder tfi fi vnti j undsehl. Die schönste Okthschaft k ber Stadt. Nur die besten Oeträule lverbe, derabreicht. Su zahlreich Oesnche ladet ei Gsso SchMibt. Uig,tKü,r. FÖ1IA1 SWönWUm-Sall No. 02 Oft Washington Straße. Jvhn Qoilaches Eigenthümer. nrorQ Msr-Vallo No. in Ost Washington Straße. Dtdft tmportkt Stne, Liquör nd igarr, IZdlAOH "Potitm Signübnmn. Gestatte Mandeln, Oallnüsse, FilbertS, Vecanö, brasilianlsQe avd Mandtl-Nüsse. Die besten in der Stadt. lluollvr ?ea Mors 200 OK cDasbiugtooSr. t cy Tekdho 833 Red Star Line. Ver. Staaten und Königlich Bei gischt PoftDarnpftt. Neselrnäbige Fahrten zwischen Nntwerpev und c?ew üott Ontverpen und Vhiladelpbta DorzS glich DeMgung. gute Bedienung und aiedriae Preise. Vntwerpe bietet Reisende don und nach Deutschland Oesterreich, Frankreich und der Schweiz besondere Vortheile. , Abfahrt do New vork jtden Vitttsoch ; don Antwerpen jeden Samstag. Die Dampfer die. fer Linie find alle neuester Eonftrnltion und verbind Sicherheit mit Veqnemlichkeit und Schnelligkeit bei besondert niedrigen Preisen. ähensbti: Beter Wvlßltt & Sons, Seneral-Ngenten, Äev vork und Philadelphia, oder: grenz el Orotheri, Aler. Metzger, Indianapolis. Eine Vorzügliche Gelegenheit zur Ueberfahrt zwischen Deutschland und Amerika bietet die bewährte und beliebte BaUimore Linie de SZolddcotschcn LloYd ! Die rüimlichn betannte, neuen und n probten Poftdampfn dieser Lwie fahren ngelmäßig döcheutliq zdischeu Oaltimoro und Qremen -bireet, nnd nehmen Passagiere z sehr öillige Pret sen. Snte Verpflegung! Zrößtmöglichste Sicherheit! Dolmetscher bealeUm die Viawan derer ans der Reise nach dem Westen. Bit Sude 18SS wurden mit Llohd-Dampfem 1,883,513 Vassagiere glucklich über den Ocean defSrdett, gewiß ein gntet Z.ngniß für die Beliebtheit dieser Linie. Seit, kunft ,tthiln: JL 0ohurnaoher& Co , Seaeral.gentm,Ro.b Süd Sah Str.,BaIti ore, Md., oder deren Vertreter im Inlande. Alex. Metzger und Sebr. grenzet Jadianapolit. 'Um. Vurtsniok, Kootraktor o. Vaumeister 21 Oft Washington Skaßt. nxr litt.. rortniie.baT.bMBmad.fct Work, for m. b Ami Pr. Aunin, icsat, nf juo.t)ODti, loieco. unw. 10 tob fcom rarn over .uu.uw nontb. Ton ran do ib. work and 11t. tut. Ottier.ar.dolngt.wctI. W by t hörnt, wherevrryoa ar. LB b. io, are mtsif Mrninf Iho x. to lUadv.A)l tre. W.ifaow vou bow nd tart joa. Can work in par. tim. or all th. tlm. big oney litt worinr. Failar. nknown aanoaf tham. NEW aodwonderfut. Particti l.nfrM. H.IlnlIettaE C o..llox ? Portlatad,MaUa nicht gleich breite Seitenschiffe; der Chorschluß ist dreiseitig aus dem Acht eck ; die beiden . Seitenschiffe und der Chorumgang sind von spitzbogigen Netz, gewolbeq überdeckt, auch der Hauptraum war jedenfalls ursprünglich gewölbt. T ie Fenster an der Nordfeite zeigen d ie für alle Prvfandauten l sächsischer Spät gothik so bezeichnenden Vorhangbogkn", die deS Chors und der Südseite sind hoch. . spihbogig. v' dreitheilig und haben Fischblasenmaßwerk. . Durch den Wechsel der spitzbogigen Pfeilerarkaden mit den EmporeN'FlachbSgen wird eine ' L ' if -i 11 ' j -ir 1' ii s .-i, ' schone Gesammtwirkung deS Raumes meichi.flch Baues ist eine sorgfältige, und die Ein ,zetheitenMaüM feinkörnigem andstnn zsind ! stellmweueimeistrrhott " " r . ,- .ii:.."1- üfeM- ,S::.-"'-::i..!1!'!:i:! T JiXI ,v:i T 1 ., im. m ,l,;i!i'l::;"i"5''!,i,,li
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