Indiana Tribüne, Volume 14, Number 147, Indianapolis, Marion County, 15 February 1891 — Page 1

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ZahrgMg 14 . No. 147. Zndlsvepolis, Jndiavs, Sonntag. dep RS. Feben 100t. ? ,

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Frauen-Eilss-Verein

Großer Kaffee 13 tt Halle desNnabh.TurnvereinS Scke Sll'no' ufc Ohia S:reß?, $anttg Zlschl , 15. Aeörssr. latrlit ioc'ufl, (?kf,tschunz,n: SwaHseue 25 Chats. Kinder 15 Cents. MaKelarKttter lllttMl Na. 1 : mm w w w w ww w w w w v M m. jr w Souitai, 15. K ömar 1891, A bend-Un terlialtung mit TanzKesnzchink ta der AR B - IIAX.r.EI I ÄintrUt 10 Cent, Pnson. Masken-Ball egbn oo ii i i ii ii rr i mm n p.rsT. Vp.rpins n. n. . .... in Ut Wozart-Sasse ! am Düntt8aaAblnd.19. bebrütt '9 l. ElntMt - 25 Cent?. oz.Skttglrbund Oountog. iea 1 März '01 mcogniio, oder ; Der Fürst Wider Willen ! Optteite in 5 Ist den Hersana Sipper, Ufcer Möanerchor-HalloZ Sttirltt 55 Centt S Vttson. Großer WasKen-Aall! bei Schirsbiuhen Unterst. Vereins. ia Ut Mari iballc, an ontag, den 2. Marz 1SO1. Eintritt Herren . . öS CentS. Damin 25 CentS. SranS kslsos MtsI, S1 & 83 Nord Cwr Straße, ZlNlttL? .4 Mwsvu dsm Couthäuse Seide Plane. Sche.tllSZ. Tzgk.aft S ufar, A,fi,kt SmpagS!k, früher h.k im Chi' ag Siuv MäKiak PnUe. Neue Haus. Lchidn iiftl t h äsn tu aas ÄLJrgs- UsrrWOQll. ifftf! ML)M'VMcMsl?. OZC. s. 28 Sud Delavan Skaie. Ställe: 150, 11, !L4, 12, 123 Oft ?attjh TeleZchs 011 Onm Tsg enj ?!a rubaeSuDe Ir sh tlu; ? .nJ ?A -A ai fft Lurn HIT V " t " - . 4Mt. a 5 efMtt tri5' , r P atz mTi w b cs' tvei'ttNaoi n ZT2 ,it m w -?ft?2'-!2 . -Sm n.&tttin k',b' cl . 3iim tjii m '' v w.ir----15S5 Ä: wM?fi. i. L''N. faBrmiaf ir w'1 l r .r r . . k, r,7tt. d w, H ag e tt un"' t0ve int Ars,g'i5 ld, mit 4 ta, im kU k m IS i " SMI .... , lZk vom. lH tat I. MtSrt 4h 1 riiIti4 Hl 5Zk"5? zvo e , I . .i. ....... r. aitvfllfa n reftc tij ,t t Wi , ..N MVftt ttft at fra.tt(i im Vm6 t 13 ktt ott best" sds tür tttrint t tiltB f Sat it ff tut t-er:'' Das ist v Th mik fttvütt W "d kS.kt s?ku tt tt S'iwd, il a,, ai4ln. tu Süffc l,ai:.;tSO00 tifln'tö St Vt Utt Taich 4ail wtii". Ci etRKlVtcn 41 tat? dr ti Oli f gi f. Uiijft Q gaflt,,Bgfcjit s fr I M I a 5

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DrahtuaWt)teu.

Rtligiöst Streitigkeiten. NewYor k. 14. ffebr. Die .Times berichtete gestern, da& die Kamille des Gen. Sderman ohne dessm Einwilligung einen Vrießer zu Verobttichuna dee Sterbesakramente an tu3 Krankenbett rief, dak der General selbst aber wö rend der Zeremonie bemubZloS war Senator Sderman viderlegte die? beute in ntt Skns,nduna iS.t aat bis ftamU I 99 W W W V w U " ' " V lie be Verstorbenen sel zwar, vie be sannt, katvoli Ä. adee ste-vave ozss ge meinZchaftlkÄ mit einem Pkiester vor dem Bette bei Keanken aebettt. und dagegen bitte der Kkanke flcherlich Zchtk einge sendet, selbst wenn er bet Bwußtsein gewesen wäre. Forderungen der Gruben arbeite?. Columdu. O. 14. Febr. Die bler tagende Convention der vereinigten Srubenarbkltkr hat btschlcssin. daß sämmtliche Bergleute in den Ver. Stau ten am l. Mai dal AStstundm.Tage. merk fordern und unter keinen Umständen länger a!3 acht Stunden in den Gruben aroeuen. L,mw. S, u.ia ei aJiln VM0 rn.ra .i. tt.f... ... sucht werden, wonach die getorderte ttable vor den Sieden, und nicht nach her. wie dies H! üblich ist. gewogen und den Grubtnleutkn angerechnet wird. Ferner soll der Legislatur von Penn. svlvanien eine Denkschrift über die Ge hören der Grudenardeuer zugegen, um die Palsteung solcher Gesetzt zu veran. lassen, welche den Grubenbesitzern atö lut Bfichtsmittgln zur' Pflicht machen. ttünstliSe Eter Varson?.KlZ. tt F br J?mrA Stören von dn? bat soeben vom V't nt amt in Patent aus ein von ihm ftfundf ne Veesadren zur HerMLung MMlche' Eier erhalten. Die aus diese W,tse dr aeeUten Eier sollen von den natürlichen nicht zu uqterscheisen sii. Der Erst. der erklärt, er köne mit seiner Maschine. welche nur ttva 550 koste, täghch etwa Ine Wagenladung Eier herstellen. Die HersteUungSkosten würden sich aus etwa 3 Cent der Duk'nd belausen. lviksk Depesche hätte' mobl Z'it bis z',m U April gebabt. .'.'B eLeiSt aber kommt an diesem Tage die Nachricht, dafc die künstlichen Eier ausgebrütet winden.) Die Prohibition inJowa. Couneil BluZkS Ja.. 14. Febr. Die Temverenzler baden hier 45 Eta haltöbNehle gegen Schankwietdschasiei btzntrast und auch da gleiche Pufah xti gegen den Mayok. Stadtclerk und ! Marschall eingeltittt, welche der' Per. kwöruna beschuldigt werden, weil sie daZ Offenhalten der Wirthschaften gegen monatliche Zahlung einer vorh,r verein barten Sirassumme stattet haben. Sie sollen setzt durch EknhaltSbesthli verhin, dert werden, diese Strasgelder zu kollek tiren. Ein wide rhaariger Slon servativer. Berlin, 14 Febr. Da Verhültnib iwischm dem Kaiser und dem Herzog von Ratibot. dem Vorsiber dl preubischen derrenbouse, ist ein sehr gespanntes e vordkn. Der Herzog ist einer der gibi lin Grunddestkir In P?euhen. besonder in SchlesteNf und beim Kaisee stnd Kla gen darüber elngelausen, wie der Herzog seine Laadarbeiter behandelt Diese Klaaen wurden, ohne den Herzog zu sra aen. vom Kaiser den Lokalbehörden zur UaterkuÄuna überwmen. Der Herzog verwahrte sich ernstlich gegen jede Em Mischung des Kaisers in seine Privat-An aeteaenbeiten und verbot seinen Agenten, irgend welche Fragen von Seiten der StaatSbeamteo zu beantworten. An gft vor den Nihilisten. Londo n, 14. Fib. Eis verkwürdi er Vorfall wird, erst jcht in weiteren Kreisen bekannt, welcher fls am Weih naStSkeiertag in der Manea' des Gar dekürasstrrDtntk in D ftlöburg zu kknz. Während die Zarin SU LZelchenke an die Soldaten veetheilte nd Ut Zar mit keiner ffamili am Weidnaotkbaum 2nd. aeriethen einige KsaübsnbonS in yrand und ezvlodirten. Der Zar vuede Hai. m den. Säbel und schrie: .Zu swur MUnmuxm.Mt:W a?1! der ein Attt5iat dekürchtetel aus e J,f , .ü!" ii'. 'S:!!'11:1'! ?,::!" : Il: f -" ! SltS !' 1",r ne Soldaten ein und vkkyundete ihn sta.k es New. Nur mit vieler WSde SÄ der erst Zar zu beiuhiai. if-ällj; Oetffs-QkUnH ß,M:i,MI. fT Ii:. 1, m nn T,iDfr.S'inlett taale c-3e irö ;uAitt Stsknbabnea baden ibre bleäat aupt - aatntur n w.. ,.e.w'u,. amt. . u.f . i!,li.,T. . Banl.8WU0SW91!"". V4urn.. 1 om ' ! i 5 äi-ii i:.: ;;! ;' : ! : : i! ;j i i ! ' " :m U 1 J c. ii 1 1 ni l'iiii

Aristoteles' VerfaffungSgefchichtt Athens.

Die Londone. Tttnes- ist in dtt Lage, den Inhalt des im Britischen Museum zufällig entdeckten Werkes von Aristoteles über dieVerfaffungsgefchichte Athens im Wesentlichen mitzutheilen. Der Ansang des Werkes nt leider ver loren gegangen und war augenscheinlich zuch niemals in dem Manuskript, roel chem der gegenwärtige Text entlehnt ist. enthaltet Die ersten Spalten des ManustriptS sind überdies schwer ver itümmelt und die Entnneruna bereitete t ji . - .j.. -tn : . rr - Die groLlm cQwimsieucii. ur iädluna beamnt vxx naw ver zerlckiwöruna Knlons l welche etwa m das Jahr 61L vor Christi Geburt sätlt) mit einer Erwähnung der Reinigung der Stadt nack seiner Entweickuna anla llch der verrätherischen Niedermetzelung der gefangenen Amuanvllchen. unacyt schildert der Versager rn kurzen urnnl sen den Ausland der Verfassüna zu jener Zeit (welche euüges Licht aus die dunkle venöse der Komae wnlt ). so wie die beklagenswerthe sociale und wirtkzckattllÄe Laae Attttas: woraus er zur Besprechung der Reformen Dra fnwä (ibtrfttht N?Ssn tnnr mnn ftfs ..555 ..W.u .ww w wohnt gewesen. Drakon nur als Gezeö' geber zu betrachten, ohne ihm eine be sondere pomilche Bedeutung delzumel sen. Nacb Aristoteles scheint er indek weil mehr, als dies gewesen zu sein, nämlich ein Reformator im Sinne Solons. Drakons Nesormmaßregeln gingen indeß ujc.i ...n c iXi. ... man iücu genug , sie uciumicu iuu;i um wirthschastlichen Nothstand, welcher die Wunel des Uebels bildete. Se vlle den daber oune Wirkung zur Beschwlchtigung der Unzufriedenheit, und nach einem Vlertelzahrhundert wurde Soion dazu berufen, eine weit drastischere Re sonnmatzregel zu unternehmen. Dies . ' lst em enteren anter Abschnitt des Wer kcs von Arntokeles. nichr so sehr wegen der weiteren EimelKeKen. die er buüa tm Jf V mm ä fHMrX. ttf 14 j. 1 1 aZm IIU) VCk wVll'll jUiCIl v)tijUUlllJ llCCll, sondern eher weacn der reichen Zitate aus den Versen, in welchen Solon seine dolltliche Stellung vertheidigte und eo klärte, leickiettia bebt AriltoteleZ klarer, als die vorher bekanntenGeZchich' ten die Tbatiame Kervor. dan solom Reformen niemals wirklich als vraktliÄe m .!... zrtt .- . . ztferiaijiiug in iyen angenommen ivur ... t.:-t. w!.tl, f.. 2 oen. ck uuucicn uic viuuiiuiuccu iuu terer Entwickelungen und stellten das auvtvrln.uo der Temokratie er. n dak er in sväteren Zeitaltern mit ReÄ als der Grunder oe? Äolksreglerunz . i ' betrautet wurde, aoer mx mt tudnek sie zu bitteren Varteikämvfen. welche mit Veriuuzen zur yerneuung eines espW . . - . . J . l - - ! a w ; rr-7- v-i . Jt " , . a fTK---llsmus i5cajcucn. oi& oer vjt(oig va VittstratuS alle demokratischen Entwicke lungen für ein halbes Jahrhundert hemmte. Ueber diese Veriode bat Ariltotele! wenig zu sagen, was als neu gelte könnte: er bestätigt iedoch das aünltlae - - - - - r - - t - m r km j 11 4( Mf iKAW t AM 0lt Ä it At UlltU LXi UMVtiJCU viUlUillUlCU UVt4 die Regierung des Pisistratus. Mi! der Ausweezung der oyne des Tyran nen beginnt eine neue Aera deS consti tutionellen Fortschritts: Aristoteles folgt d?n Einzelheiten deS politischen Um schwunges mit ziemlicher Genauigkeit. .-vi . . W ? ' i Bieze neue conliimiloneue lnzeiyelien sind mitaetbeilt. und es werden über mancherlei Ereianisse Angaben gemacht. die bisher unbekannt waren. Die neueste ip . t ?f fc. . m tF ?L? jnt -yallacue i)i oic Velyeiiigung oes ue mlsto-les (aus rein Zelbstkuchtigen Be weaaründen) an dem Sturze der Su vrematie des Areovaaus. Den lekten Jxr r nt t zzngrlsz aus oen rrovagus vianie unc leitete Evmaltes im avre 462 vor Christl Geburt. In diesem UnternchII JT-.. t . m. t... Sf !..'' inen oalie vyiaiies oen ,??nulries zum Bundesgenossen, der als Suzlkl des vlreovaas eine Änuage wz&mt Seine Betheiligung an dem Angriff, der au? diese Körverschaft gemacht wurde. venano uaupiioajncg oann, ajia t rf . et- ... ..?Jt..I . ttl -...-i.f Ji'A. i rti . per Crxigniiie zu veilqunigru. viau)' dem er zuerst Evbialtes gewarnt, daß der Areovaa lm Beariff sei. ibn verbasten zu laen. vegav )ic tmmm nach dem Areovaa. klagte Epbialtes an. baß er'an einer Verschwörung gegen den ' . . ' M. 1- . L m Staat betyemgt )ei, und ervok slcy, du Mitglieder nach dem Hause zu führen. wo du Äerlchwoier versammelt seien. 5n der Behausung von Evbialtes angekommen, richtete er eö o ein, daß n . - ' v .' ikv!i ; . . fx ?nt Gelpracy rnir oen 2iugiieoern oes RatbeS. die ibn begleiteten, gesehen wurde. , Ephlaltes, der zweifelsohne - " 4.1' r' t !' erri .... . V . fL. . giauore. oay ncy oie Warnung oes uemistokleS erjülle, entkam und suchte eine llklucht am Altar, aber begreifend. m seiye rinzige Aussicht aus Rettung t " " ' ,V : ' r'V'- "-. ' fi-'f ' 4 " ' dann liege, en Stier bei den Hörnern in erfassen, eilte er nach dem Rath pez czünföundert. machte den Areovaa zum Geaenstand eines bestiaen Angriffes und' schlug' vermuthlich vor, henlelven 'g-..' f ..,.-1. ii. . : 'j::' vt f-jL . 'sA-ävi: i'i.'i1 :rr. ttiner eigenlyllmlimen iticacaiocmgniiji '':'! 'f'i " . '. . iyt v - - ! i , j . . . - , :j ' . zu berauben. ; ZhemlstokleZ unterztützte diesen Bor Wlag üud M den deDAreovsa 'ÄllNWMÄteMtzo gen. die ihn zum allgemeinen Hütex &M ' !!!!.. i: . :il,!l!-. ':.:!' '.,!: li'"!!:."!;.'".'' l;1 j. " Staates :;;,'mai(a)wtt;unöm,ein!3unc' tiöseu iheilley siH d nKdiEkilchaWd xkxjchiz. kxmuiii Sildkrie dann M fo . c,i ,.;,,;, ,,v fm. W . ... v. j,' w..:!,::..-.-,-. - - bnn ttstitutionellem

Interesse, nämlich die kurzledigeOligav He der Vierhundert am Jahre 411 vor Christi Geburt, sowie die Herrschaft der Dreißig nach der Uebergabe Athens an LvZander ausführlich geschildert, schließt er mit der Wiederherstellung der Demo kratie im Jahre 403 seine Geschichte der konstitutionellen Entwickelung AtHenS. Der Text ist mit einer Einleitung und zahlreichen Anmerkungen versehen, r In kürzester Zeit soll der ,nem Fund im . briti schen Museum : auSge. stellt und ein photographisches Fac. simile alsbald veröffentlicht werden, während das Werk schon in zwei Ta gen mit Einleitung und Anmerkun. gen versehen im Druck erscheinen wird. Daß die neue Entdeckung nach den Fal. schungen von Simonides und .Shapira von der Gelehrtenwelt ckit einigem Mißtrauen ausgenommen wird, erscheint nur natürlich. Dennoch erscheint eine Fälschung im vorliegenden Falle ziem lich ausgeschlossen, da eine solche bei einem Papyros äußerst schwer hält unb weder Käufer noch Verkäufer bei dem Erwerb der Rollen für das Britische Museum etwas von dem Inhalt dersel ben wußten. Ob die Abhandlung aber von Aristoteles selbst, oder wie Valen. tin Rose meint, ron einem anderen Mitglied der peripatetischen Schule ver faßt ist, ist eine von .den Gelehrten zu entscheidende noch offene Streitfrage. hwefi siöe Seeräuber-. Die Post von China bringt die Nach eicht einer Seeräuberei im großen Stile, der ein großer englischer Fracht- und Pasfagierdampfer in unmittelbarerNähe Hongkongs und auf der viel befahrenen Schiffsstraße von diesem Hasen nach den nördlichen Häfen Chinas zum Opfer ges fallen ist. Die Fälle, daß Schiffe seitens chinest scher Seeräuber überfallen - und ausge raubt worden sind, stehen nicht verein zelt da. doch aber glaubte man anneh men zu können, daß in Folge der unab lässigen Aufmerksamkeit, die seitens der chinesischen Marine, sowie der in China stationirten Kriegsschiffe der fremden Machte dem Treiben der seefahrenden Küstenbevölkerung zugewandt- wurde, größere Fahrzeuge und zumal Dampfer gesichert mären. Diese geträumte Sicherheit ist jehj wieder mit einem Schlage vernichtet; und da besonders von deutschen $am pfern eine ganze Anzahl in der chinesis schen Küstenfahrt beschäftigt ist und diese gemeinbin eine größere Anzahl chinests scher Deckpassagiere mitnehmen, dürfte eine ausführlichere Mittheilung , des Falles nach der China Mail"- such

veutZche reije interezziren. Der englische DampserNamoa" ver ließ Hongkong um 8 Uhr Morgens am 10. December 1890 für-Swateo. ES befanden sich an Bord S europäisch Kojuten und 220 chinesische Deckpassa giere. Letztere zum größeren Theil Leute, die auS den Straits SettlementS mit ihren Ersparnissen nach Hause zu rückkehrten. Um 1 Uhr 15 Minuten Mittags, als das Schiff die Insel Ping Hoipassirte. kamen plötzlich 40 bis öU der chinesischen Paffagiere ausö Deck. Die Kleidung, in der sie Morgens an Bord gekommen waren, hatten sie gegen eine Art Uniform gewechselt, ähnlich der, welche die chinesischen Soldatm zu tragen pflegen. Alle waren mit Revolvern und Säbeln bewaffnet. Der Kapitän, die Ossiciere und Pas. sagiere befanden sich beim Essen im Sa lon des Schiffes resp, in ihren Kajüten. Ehe die aus Chinesen bestehende Schiffs Mannschaft sich klar machen konnte, was die Passagiere eigentlich bezweckten, hat ten diese, sie zurückgedrängt und nach einem augenscheinlich wohlaeordfleten Plane die Ausgänge zum Salyn,-dm lnaerskazuten, der Brüte und dem Maschinenrüum belebt. Kavitän 9ßa eock. der aus die Aufforderung eine Pidgin EnglisHsprechenden, aus dem Salon trat, erbielt soaleick einen SckuS in die Brust. Er konnte sich noch gerave in Me NMte schleppen, wo er bald t darauf verstarb. Der zweit lltncler und der zweite 5knaenleur. die M ihrer Kajüte beim Timn saen. wur- , "i . ' , - , r- ' ' oen durch hineingeworfene brennende. Stinktovfe und Schüsse aenötbiat. ber. vorzukommen? der letztere erhielt einen Mm (.'". . . . Vcyus ourcy ven Arm, eoenjo der den Dienst aus der Brücke versehende dritte Ossicier. Die anderen Ossiciere und die Paffagiere wurden ebenfalls durch cyue uns ÄtmktopZe aus Verstecken, die sie in ihren Kajüten gesucht hatten, & l..... .i-.f ff L tv yciywijjcuicücn. ilner von oen Pazza gieren. Namens Vetersen. der sein Tik M. .-'fV ,i"v ' ,r .1 f j t i " . i'1',- I. ;- sin aus . Deck sitzend einnahm, wurde durch vier Kugeln in den Kopf getödtet EKmmttjchnoch verbleienden zehr, s&WVWyf- ivurom ognn mir oem ,step bendey Capitän ' in deffen ' Kaiüte ae sperrt, die Thizr pexnagelt md''vier .-.,i .i i-nt : r .. -.i.,ti' ii'JMi-.i " , cann als Wacye vavor geteut. Bon ver cyinenlchen Beiatzung wurden drei fVI Mit. '' " . '" M m -m w . si;-1 l!, ( Vooisieuie ourch Schuzie schwer ver mündet. Einer von MeseAonÄenM raten über Bord geworfen. , Nachdem sie?sich U Piit W&niirtMiilMt&fato mMhqstW in kfn ri .. ' st. k'lftitVeMlif tti ll ''lil! r . ,, : i? ty A p VMV 44fe MtiW Mannschaft manaen'Ne derMa chme und des Schisses. ' Dann iMachten:gieWch'an C&-.L'ii-;; tm-ll t!.,,,2'r1

Ladung, vagegen Wurden sämmtliche Effecten der Passagiere-Europaer wie Eingeborener untersucht und alles, was sich von Werth vorfand, herausge holt. Von den chinesischen Paffagieren allein sollen sie an 20,000 Doll. erbeu, tet haben. . Chinesische Emigranten ha. ben die Gewohnheit, ihre Ersparnisse stetS in Form baarer SilberdollarS mit sich nach China zu nehmen;. Diebstahle an baarem. Gelde sind an Bord der Passagierdampfer nichts Ungewöhnli ches. Daß dieses Mal sich, so beson ders viel Geld im Besitze der Passagiere befand, ist den Piraten ohne Zweifel bekannt gewesen. Um 4 Uhr wurde der Kurs des Schiffes wieder auf Hong kong gesetzt, gegen 7 Uhr 30 Minuten war man wiederum Ping Hoi gegen über angekommen, wo 6 Dschunken war tend lagen. Die Schigslichter wurden gelöscht und den Dschunken ein Signal mit der Dampfpfeife. gegeben, das jene mit Abbrennen blauer Lichter erwider' ten. Die Namoa- wurde darauf zu Anker gebracht und die gemachte Beute

auf die Dschuuken geschafft. Daraus warfen , die Piraten die Schiffslichter uver Boro, vefaylen den Feuerleuten, die Feuer zu ziehen und den Damv? ab zulassen und verließen das Schiff gegen uyr. Mit möglichster Eile wurde das Schiff, wieder rn Stand gesetzt und Kurs nach Hongkong genommen, wo die eamoa- am n. December, Morgens ; Uhr. eintraf. Ein enalisches Kriegsschiff nebst einem chinesischen Kanonenboot sind sofort nach Ping Hoi beordert, um dort und in der Nackbar, schaft Nachforschungen anzustellen. Ob vieze aber zu Resultaten suhren werden? fc ;h - r-r r jr ii iuuni iva)iü)zmuü), zicmuca sicher aber, daß die Piraten weniae Tage nach dem Geschehenen sich wie fc. . .''" ." . t verum in .ponglong oennoen weroen. Denn wo könnten sie sicherer sein, als unter der großen ChineZenbevölkemng Hongkongs 7 Den Schisssfübrern aber leat der Fall auss Reue auf, beim Einschiffen ihrer chinesischen Deckpassagiere Vorsicht anzuwenden. Es ist schon itt früheren fahren vorgekommen, daß Schisse in ganz gleicher Weise überfallen worden pnd. Es wurde daraufhin empfohlen, die Bagage der Leute beim Anbordkommen zu untersuchen, ob möglicher Weise Waffen da"in verborgen seien Bei einer Zahl von bis 00 Leuten, wie sie nicht selten mit einem Dampfer expedirt werden, allerdings eine wewg angenehme Aufgabe ! Die lange Pause, in der man nichts von Seeräubereie in gleich aroöem Stile aebört batte. hatte das Gefühl gar zu großer Sicher heit aufkommen lassen. Der Dampfer führte 12 Gewehre mit. von denen 6 vor der Treppe zum Salon standen, weitere sechs vor dem Mafchmenraum. Da die Piraten sich ihrer bemächtigten. hatten die Europäer gar keine Chance, Jtm, 1 m V 'k um M M zu ityiti öU vcwicucii. Al s die Russen im Jahre 1758 Ostpreußen besetzt hatten, sahen sie das Land bereits als das ihrige an. und die Bewohner müßten der russischen Kaiserin gerade am 24. Januar also am Geburtstage des Königs in Kö Nlgsverg huldigen. Man verlangte von den Ostpreußen auch schon, daß sie die Feste der russischen Heiligen mit feiern sollten. Ein Prediger m Toll' mingkehmcn einem Kirchdorf bei Gum binnen erledigte sich dieser Aufgabe in folgender Weise: .Mir ist-, .sprach er beim Beginn der Predigt, befohlen. den heiligen Alexander zu feiern. Es mag ein guter Mann gewefen fern; allein ich kenne ihn nicht und Ihr kennt ihn auch nicht. Deshalb lasset uns. liebe Christen, die Stelle 2. Timoth. 4 B. 14: Alexander der Schmied hat imr viel Böses gethan. Gott mageSihm vergelten", zum Text für uusere heutige Betrachtung nehmen." Probates Mittel. Dn Herr Professor wurde fast tagtäglich durch den Besuch eines feiner Bekannten in der Arbw gestört. Da kein Mitte helfen wollte, um denselben los zu werden, vcrsiel er endlich auf folgende Idee: Du weißt.- sagte er eineS.Ta ges zu seinem Freunde, daß ich mit Arbeiten überhäuft bin und mich mchl gerne v?n Jedermann stören lasse,, Ich öffne daher nicht immer die Thür, wenn es schellt. Damit Du nun nicht etwa vergeblich läutest, wollen wir ein Zei. chcn verabreden, daß ich weiß, wer dc. tft und ich. Dich einlasse? schelle also dreimal hintereinander!- Der Freund entzückt über die BevorzuguU W, ihm gshelnen !ei.t der Zeit hat. der Professor Ruhe vo? ihm. da er na turllch niemals öffnet, wenn es dreimal i .4, D, n r W 1 1 1 i I uii 1 nr- . f .t 'ST',""' ; k-t. Warnä firtt trtJ k,,nn? V? VSIf )A'w.. y4HV - f.:r " '05'ij: 'i,imihnnmn aus der Krim. Namens . - - i S .ii ii'.ii' Wir Ratzie Kauttairoff Hanum. vor Kurzem in dczsa die ' ärztliche und chirurgische ,.---vüi ..-a i ' j'1!1.;' ' , 'L. "'" Prumng veftanven. ie az . rT9sirctlrt;yif . i IV V ij r.:'i!M!;;ii. t j ' 11 - ""'v 1 iuren:?;m nMf!ffeöbeii:!::roi ' : ss;.s,.,i,i!' ymm t'iiHii ' w'-w'' ':. - stä-Mai b L eil t e . welche ih eiilheti;ifin!f;l ' . !",!"!' . . ii.".' -iii-! 'V i.ii'il!1: .. ii.n: .;"!"';. t:;:1:: i " L ' 1 : -1 i - -' i "":': . : ZHM, :: i-:v1'':i!!S:i;l1' " " ' ' :U M-'lii .Iir :- 'lii !-'iii" "n!;i!!l' - ' !!.-.:! 'i liiilEJ?1!! Bi'' ''iSmxi , ;'' " l' ;,.iH' ,'; ?'! -1. ": , i i;1"!. 1,1 iil iji' 'i-i. '', ij !'! ,; :!' i'1! i ' eXtmm Rti Um I CltX l i ..--üi ' : UMiU UltL4UUt . i : VVMIUI t

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