Indiana Tribüne, Volume 14, Number 142, Indianapolis, Marion County, 10 February 1891 — Page 1

iVll: .sii'.i::-1'1-;!1:'1-'' .iE!:-1'1'-1:!!- ilhii

i-1 ;' 'Mrs;. aj:'::5:jii! ''I.itt : 'Lä -M i.ilff f. :i'jüi:" -s''Ü'i!!.;'!-1! 1 "''i'-";.:!!!!;.:11';!:.!: . h--'k-'2l i- xT i iy-;: SäE li'i 1 ;iin-iii1: -i-'i i11:1!";--!;: -'!: ; ::;ifiV J: jÄS'V ' V?3 ' S- "AA? IujT - . S ' 4f-T V . ' iEAirvvf frr.trx t i 'A ' J.'i .1Kff--? "" , ,ü MM 1 rsr DWMH V :fi Office: No. 130 Ost Marylaud Steche. 4 4 o. 142. 3f"HjtJWWi5 Jnbianapolio, Jndisaa, Dienstag, den 10, Ftbrnae 1001.

illö T'äK't . .S-'i:- :i '' ' !i ' Vr"';. V-!' ji1;-! ' ; "I i l;k'-'::i?i:':5r";::';-;: ::,:: i'n-.ti ' '""

' ikfeÄ

i- X . h H'-

F

. if.vf sj

ffKiiifffiH

w i v a v i rv

w Lawkm

F

; . 8 li W 1 ill

VMiyUi-

o

.

-JXs i .

Vnzsigsn

lu!et Spalte roAea 5 ent per BtiU. ticjcig la Kelchen Stellen gesucht, ober ffnirt Kerdeu, finde unentgeltlich Cafnafcrie. - Dieselben bleiben S Tage PeHen, ISnttta ab beschränkt ernennt verden. Aojtizen, Kelche bis Mittags 1 he adge geb werd, finden noch tn selbige Tage Cafna&xe. Ws?!sngt. verlangt: Ctn natit Sagn dt brZd'r feirfti, 6i Ä.S ißontf fiiaf . 13 B 1 1 1 g i in ttdchin für aulotSttt. 665 Nord X,jssflttZ. 17 jö tl flt t!i Va"n dr mit Verd vdWagkn mg'ben kann, achzuf'; b Wm H. Hdr fr,74 O?ark,iftea,e. 125 flgt inFra tt U rnlttlrn Jahr ail HanShä'ttrm. Kichzfragk i der Cffi d 9l 31512s 6 ' Zkir Ske K,Stt und luttaßkn an tiatti, Agenten. WInner oder Jeaues. Arbeit stetig das garie Jadr uid Gablung SSertlkch. Gut Bezahlung ,vrokiie. chön uSZtturs fei Erahru N'ck vlhig. schicke t Referenn ?d Boslmke sofort- ' . S u Wb itn ?. Sischeükk . ty. itt JKma ist voll ständig luvenazstg. da Wtsllegssuche. su chi vniib irgend welch, tdeit von lNk tun uen D U'kchea , a Lchreineiia'dmerk virkht. Rih.red 5Z SsttoZffraß, ft Jdüvaxo!i 14s & efucht: 9ln juvgee Vno, der mit Pferden um HSd, v'kht, Zucht t'gerd eiche lrdtit. Hatt frage ot:;u Vvu. li)fd Zu vsemirtben Z ermtthr: ffouag mit 4 Z mmer, M iö taftjlni 'totuTjjal. S!ach,ufragen deiJsyn JtofendtTfl, 196 Clt Safyigtonftkai. 11s WeLfch!eVs2SS. TTV -T -T TT TT 'ITCTT XJX -II. xC Julii T AS) xraMi'tt au,sHllilkch in QcU' n. Nan-Qrankbiten, 257 Uotfc Delatva Stiaße, lerhs Osfteftnd: S Uhr Corau M tN5rachmtttagI. De. I. M. Ontcttffe tefqMzt sich ifchliez!? u ndi,zt!iS,VU. Urt svd mit Sefch licht, um Urit?kZ,iti. Osflre: Zw. SS Oft Wsrket Etiat. Offi.Stndn : 9 bil w Ur ven. Z dil Z UH, Hit). Cmiasl oul3noiBn. T!rhS41. ruadelgenthus Da J,ter sehe sollt; vur4SqualI von dem Prospekt GtraKe Ear Turn adle. A cker Lsnd an Prasvee t,abe, bkunt ,ie,r P:ss, grenzend der Nordsett an Prokreer, a der Cftfeite an EeiuottRaiKoad, an d' Südfttte an Belt RaUroad, an der Weitt, an udurn trage it bSttchkette befleh u3 tnexn groSe VZlkfteingedZud tnit 17 Ammern, ZvadeziAlMer, Bodenraum. fiben Kellern, titvx und kaltem kffer. Sifternen, au de Vene Na trial yergenekr, tt alle ö higen Zubern Baulich, te,tn, und einem Zxamgkbäa!e mit & ßtrnairn, sral einem camtftitutt uit 4 Himmern. Xu de Land Sinn man Zqon in fitert&t von 110,000 sinne Pleasnt Run läuft vom Osten zum 23 ften vorbet und k kanujlhrlich 4 im Wettd von ZWO gewonnen erden. Da Land auf der o(Mu von Prossee &UaH ist berei' culaiUgt. Der Älatz wird egen Artheile verkauft. Irrer nth,tl 2tü, odurch etwa 10 Tck? na den zwei befte Eedauven für die kt'vna,, rh-lten dlnb, Huf dem Land ist ine fein weralquelle Da4 Safser ist von Ehe, m:Zern wrtft worden und tönte in i3itdtung U den SebÄuden alt Bade und Ssundiit.Zln benbtzt werken, az ege inenihum nebe der ?tadt in Tausch gegeben werden. Wettere Einzelheiten am Platze der bei S. . Würgl,, ,i,tg, ket.SSX Wasjwgto Str. WZILL, lZ p t l Q 0 Vq 10 Nord Pennsylvania Straße. Cteorg errmonn. LsiHsn-WSaÄel?. Osfiee: flo. 28 Süd Delaloire Straße. Ställe: 12l, 122, 124, l2S, 128 Oft Peailftr. Telephon dlL Offen Tag nd Nscht. S V 6 zu Vnlssf in ben Aas - Z er Leu. s Cents per Bush?! für ganzen , 9 Cents per Bushel für eSampften Cok. Ticket z haben: äfl Onh V,nnsvlvanla Ctr. Frau Barr u. Co's UMZUGS Verkauf. Väntel. Mantel. Wir babe Ml das S schäftiloM Na. 5 Sud Illinois Straße. bezogen nud er suche unsere deutf den Freunde, unser Lager ' r . .fi . ', J l!ir..fl. ja veney ize. vropie uibxii, luijje Preise. FBAI7 J3AJX& 5o CO., Mäntel . Meschäkt. 65 Süd JlliaoU Straße. ciZoZQsS- QaUc l JTofcxa ST. Etosiilcroir. Da gr5p, sSSs?, nd ÜUeSe terarttz tsUl in bet Giait Die geiänig, ttd schön eingerichtete Halk sieht Lenin, Log r Vrtvatm znrTbiältnng dsn Lallen, Konzert d Vasasmtlnszen nute? Kbnale vedkz ZN tu vnsZzs.'

- W l. Pzzfl xvinaZi- A jf2

GbitoVwEes.

SS soll ein schwerwiegender technischer Fehler in der Eintragung dsS Urtheils gegen die CHZeagoer Anarchisten entdeckt worden sein, und eS soll neuerdZngS ein Versuch gemacht werden, die Sache vor das OSerbundeSgericht zu bringen. Der Klavierfabrikant Steinway in New gork hat dem Direktorium der Weltauöftellung den Vorschlag gemacht, ein großes Orchester zusammenzustellen. wU ches abwechselnd deutsche, französische. italienische u. s. w. Musik machen und der Nationalität der Musik entsprechend jeweilig von einem berühmten Komponisten des betriffenden Landes dirignt werden soll. Der Vorschlag ist nicht übel. Als nach dem deutsch'feanzösischen Kriege vier Milliarden französischen Gel des nach Deutschland flössen, und Geld billig, wie Brombeeren wurde, stieg AllkS im Preise und der wahnsinnige Gründ ungsschwindel begann, später platzte freilich die Seifenblase, aber nicht ohne die schmerzlichsten Zuckungen deS gesell schaftlichen Köchers. Die Silber undVielgeld'Schwärmer dürften wohl thun, sich dics ins Gedächt niß zu rufen. - DaS Cmc'mnati Volksblatt be ginnt einen Artikel mit den Worten: Die Silberschwindler" und der Cleve land Anzeiger" beginnt einen mit den Worten : Die Unverschämtheit der Sil. berbolde." Heiliger Nepomuck! Haben die Tröpfe" denn gar keinen Respekt vor dem Redakteur, der die Währungsfrage seit fünfzehn Jahren zum Spezialstudium gemacht und zehnmal mehr einschlagige Daten und Zahlen .an seines Fingers Enden" hat, als es bedarf um die ganze Rotte matt zu setzen" ? Daß das minder wnthvolle Gli daS werthvollere verdrangt, zeigt sich jetzt auffallend. Am 31. Juli 1890 befanden sich im BundeSschatzamte 184 Millionen Gold, am 21. J,nuar 1690 aber nur 141 Mil lionen. also 43 Millionen wzniger. Eine andere Thatsache ist die, daß in den letzten fünf Monaten des JahreS 1839 für zehn Millionen Silber mehr aus als eingeführt wurde, in den fünf letzten Mo naten des JahreS 1890 aber wurde für eine halbe Million mehr Silber ein als ausgeführt. Wenn daS so fortgeht, wird der Gold dollar baldein Prämium bringen und alle Waaren werden im Preise ftetgen. Der Preiö der Arbeit wird aber, wie das bei allen Preisänderungen der ffall ist, erst ganz zuletzt folgen. Glücklicher Weise wird eS mit der Silberfreiprägung nichts werden. Unter Freiprägung deS Silbers v:r steht man eins Bestimmung, wonach Je der Barrenfilber in die Münze tragen kann, um eS sich daselbst in Dollarftücke münzen zu lagen. Wenn man nun, nach dem Goldwerthe gemessen, schon aus einer Quantität Sil ber, welche 75 Cents werth ist, einen Dollar geprägt bekommt, so wird man, wenn man für Goldgeld Silber kauft, für vier Dollars Gold genug Silber be kommen, um fünf Silberdollars prägen zu lagen. DaS Sold würde alsoauS dem Ver kehr verschwinden, in'S Ausland wandern und ein Prämium bringen, daS dem Un terschiede im Werthe deS GolddollarS und deS SilbercoUars entspricht. Die natür liche Folge der Zirkulation eines billige ren GeldeS, muß selbstverständlich ein Steigen aller Preise sein, weil man für einen minderwerthigen Dollar nicht so viel Waare geben wird, wie für einen mehrwerthigen. Wer erinnert sich zum Beweise dessen nicht von Deutschland her der lo genannten Koburger Groschen, welche einen kleineren Silbergehalt hatten, und welche Niemand für voll annahm ? SS giebt noch auffal lendere derartige Beispiele m der Ge schichte, aber wir führen dieses . an, weil eS sich noch in der Erinnerung Vieler be findet. .' ES ist unlevzbar statistisch erwiesen, daß beim Steigen und Fallen der Preise der Arbeitslohn zuletzt folgt. Deshalb wäre eins Fmanzmaßregel, welche ein Steigen der Preise zur Folge hat, zum Nachtheil der Arbeiter, deren Arbeitslohn erst zuletzt stiege, und wahrscheinlich erst nach schweren Kümplen. , ,

Für den Farmer steht freilich die Sache anders. Dieser ist meist . verschuldet und es wäre zu seinem Vortheil, wenn er seine Schuld in einem Gelde abtragen könnte, daS weit weniger Kaufwerth hat, als das Geld zu der Zeit hatte, als er es borgte. AuS demselben Grunde befürworten auch in Deutschland die ländlichen Grund besitz die Einführung der Doppelwäh rung, aber die Regierung, welche den Rummel kennt, weigert sich beharrlich, darauf einzugehen.

Dwtztnachrtchteu. Inland. ö tu r auH0 Itn. All? Jndiana : Schönes, etwa ttte Wellt?. DaS Wetter. St. Paul. 6. Febr. Der Blizzard hat sich ausgetobt. Sin Mann, Namens Geant Ban und eine Lehrerin Namen Mota Gray werden als erfroren be richtet. Omaha. 9. Febr. Berichte über den Virlust von Menschenleben während deS letzlen Blizzards laufen ein. Die Frau de Farmers Mitton CummlngS in der Nähe von Rushville wurde auf der Land stroße w ihrem Bugay erfroren gefun den. Zwel vierzehnjährige Knaben, welche jagen gegangen waren, wurden in einem Kornfelde todt gefunden. San Antonio, Tex , 9 Febeuar. Ein eisiger Blizzard stellte sich letzte Nacht hier ein. Der Wind raste mit einer Ge chmindtgkeit v?n 30 Meilen ver Stunde. Westlich von hier sank daS Thermometer auf den Nullpunkt. Birmingham. Ala.. 9 Fibeuar. Helena wurde heute Nachmittag von t nemÄornado heimgesucht. Eine schwaeze Wolke senkte sich herab und zog dahin. Telearopherpfosten wie Z ihnyocher ob brechend. Das Eisenbahn und Sta tionögtdSude wurde ganz und gar umgt rissen, edenso da? dreistöckige Gibäude der Walzwlrke. Chattanooga, 9. Februar. Ein ch-oerer R?gen goß heute beenieder, so daß einzelne Stadttheile vollständig über chzztmVt wurden. Der T?nn,ssee R'der st bt:2chtlich gistiegen. Die Weltausstellung. Chicago, 9 Febr. Die Direktoren der Weltausstellung baden damit beaon ner, Ersparnisse eintreten zu lassen. Mehrere Angeftellte muiden ganz ent lassen und die Gehalte Anderer wurden heradgesedt. Der Präftöent de DirektoriumS sagt. S sei nicht die Absicht vor. Handen, die Gewerkschaften unbillig zu behandeln, e sei vielmehr beabsichtigt. bet der Errichtung der Gebäude ausschließlich UnionAedtiter zu verwenden. Der Silderpool. Chicago, 9. Febr. Okniy sagt, diß da Comite, welch? die Silderpool Angelegenheit zu untersuche hat. ihn schmählich behandelte, und daß offenbar die Absicht vorlag, die Wahrheit u un terdrücken. Er aber werde alle? an den Tag bringen. Damals habe er nicht die Wahrheit gesagt. Ovenby sagt serner. daß noch eine Stunde vor seintm Verhör ln Congreßmitglled von NebraSka ihm f2500 geboten habe, wenn er vergessen wolle, was er iss; er habe daS Anerbie ten zurückgewiesen. Großer Streik. PlttSbur g. 9. Febr. Der große Streik tm ConnelSville Gebiet begann heule ; etwa 10 000 Bergleute stellten die rbeit ein. Gegen 60 X) Coke.Aebtiter werden heute ebenfalls die Arbeit ein stellen. Den Leuten ist eine Lphnherab fetzung von 10 Prozent angeboten wor den. wogegen sie eine Erhöhung um 12X Cent per Tonne veelangen. Ein lang wleriger Krapf steht bevor'. Unruhen haben bereits begonnen. Eine Anzahl betrunkener Ungarn prügelte den Jard'Boß Snyder unbarmherzig au. ebenso einen Mann, der Snyder zu Hilfe kam. B er b rech krisch er Tempere nz fanatlSmu. Eleve land. O., 9. Febr. Heute Morgen wurde die Wirthschaft von Jlsher Coulter in FrederlSSburg durch verbrecherische Hand in die Lust gesprengt DaS Verbrechen war um so schändlicher, aZS im obren Stockwerke und nebenan Familien wohnten Glücklicher Weise entkamen dieselben. Qnöland. Allerle. , ':' .' ' " 's j, ' -".:!- -..i'-' ' - El neue italienische Ministerium mit MarquiS be Nudini an der Spitze wurde gedUdet. .

König Humbert hat Signor Crispl die Erhebung in den Adelsftand ange boten. Herr Buette. dee Direktor der Mag deburger Eisenbahn, wird sich nach den Ver. Staaten begeben, um im Austrage der Regierung da? amerikanische Eisen bahnsystem zu studiren. Genera! von Schliche wurde an Stelle Waldersee zum GeneralstabSches ernannt. Der Votschlag zur AuSgabevon 1 Noten durch die englilche Bank, stößt auf Widerstand. Bis jißt werden nur 5 Noten ausgegeben und jede Note welche zur Bank zurLckkommr. wird sofort zer stört und durch eine neue ersttzt. DaS HauvtArgumer!t gegm viele Papler oeld besteht darin, daß durch dasselbe Krankheiten verschikvvt werden.

OSssiEe s.

Handwerkerschulen. In Folge einer Einladung von Seiten der Central Labor Union hielt gestern Abend Herr Otto Stechhan einen Vor trag Über Handwerkerschulen. Der Vor trag war gut ausgearbeitet. Herr Stech han schilderte zuerst daS Entstehen und die Entwicklung der unter deutscher Lei tung stehenden Gewerbtschule. und den Fehlschlag deS Versuche, den Commereia! Club und die Builder Exchange für die selbe zu interesstren. Er sprach sein Be dauern darüber au?, daß nirgends in diesem Lande solche Schulen von Staat wegen erhalten werden, wohl aber dk stünden in mehreren Städten Handwer kerschulen, welche von Privaten gegrün ' det wurden. Er gab sodann eine auführliche Beschreibung der Schule in Philadelphia, welche der Bankier Drexe! mit einer Schenkung von $509,000 stiftete. Herr Stechhan schilderte sodann die be sondere Nothwendigkeit solcher Schulen in unserer gett. der Zeit deS Fadrikbe triebt?, weit uter diesem Betriebe keine Handwerker mehr erzeugt werden. Die in Folge deS Maschinenbetrieb ein geführte, weitgehende Theilung der Arbeit habe zwar zur Folge, daß die Leute einzelne Theile eine Fabrikats zu machen lernen, nur wenige aber lernen z B. eine Maschine, ein Stück Möbel u. f. v. ganz und gar herzustellen. Daherkomme eS auch, daß in unserem Lande alle ge schickteren Arbeiter Leute seien, welche im Auslande erzogen wurden. Herr Stechhan gab darauf eine Be schretbunJ der Berliner - Handwerker schulen, und dessen wa durch dieselben erzielt wird, und sprach die Ansicht au, daß einige wenige vom Staat unterhaltene Schulen ferne von den Centren der Industrie nichts nützen, weil sie den Massen nicht zugänglich feien. Herr Stechhan brach! weiterhin die Argumente zu Gunsten der Errichtung solcher Schulen vor. welche unseren Lesern im Allgemeinen bereits geläufig sind Er sprach zum Schlüsse den Wunsch au, daß die Arbeiter sich zu Gunsten solcher Schulen auSsprechen.stch um deren Stab lirung bemühen, und in diesem Sinne d!e Legislatur beeinflussen. Auf den Vortrag folgte eine lange De bstte. welche bis nahezu elf Uhr währte. Während sich mehrere der Delegaten zu Gunsten -solcher- Schulen auSsprachen, äußerte sich bei anderen der engherzige GewerkschaftSgeift ln vollstem Maße. Diefer engherzige Geist zeigt sich darin, daß z A. der Cigarrenmacher jede Frage vom Standpunkte de Cigarrenmacher, der Maschinist jede Frage vom Stand punkte de Maschinisten u. f. v. auffaßt. da Interesse der Ariern al eine Klasse dabet aber ganz übersehen wird. Der durchschnittliche amerikanische gewerk schastliche Arbeiter vermag nicht, eine Sache vom Standpunkte der Interessen der Menschheit im Allgemeinen auszu fassen. Dieser exklusiv gewerkschaftliche Geist gab sich in der Ansicht kund, daß die Er ziehung vieler geschickter Arbeiter bloß den Fabrikanten zum Nutzen gereiche, daß eine Vergrößerung der Zahl der geschick ten gebildeten Arbeiter in Folge der Kon knrrenz unter denselben den Lohn herab drücken werde. , Dies, Ansicht ist freilich nicht ganz unrichtig, aber zur selben Zeit sollten sich diese Leute sagen, daß sie fortfahren, zu heirathen, Familien zu gründen und Km. der zu zeugen und daß sie dikselben doch nicht wie junge Katzen ersäufen können. Sie sollten nicht vergessen, daß man ein gesellschaftliche Uebel nicht durch Be gründung eine andern gesellschaftlichen Uebel abschafft, und daß die Verhältnisse nicht dadurch gebessert werden, daß man die Reihen de ohnehin zahlreichen un wissenden Proletariats noch stetig ver gtöbert. Wir haben gewiß Sympathie mit den Gewerkschaften, aber den egoistischen exklusiv gewerkschaftlichen Geist, der die

Befähigung, ein Handwerk auszuüben.

zum Monopol machen möchte, können wir nicht gutheißen. Glücklicher Weise war die Zahl derjenl gen, welche sich auf diesen Standpunkt stellte, nicht so groß, und ein Antrag, sich zu Gunsten der Errichtung von Jndu steiischulen auSzusprechen, wurde ange nommen. 'Cheap Jobn in Schwulitaten. Mo; Gibb, besser bekannt al .Cheap John', der hier auf dem Markte seit Iah ren ein Waarengefchäft führte, und kürz lich eine Reise nach Deutschland unter nahm, hat auf der Rückfahrt eine sehr un angenehme Erfahrung gemacht. Dieser spekulative Schacher und Handelsmann ist gestern mit dem Dampfer .EmS in Hodoken eingetroffen und als er da Schiff verließ, ist er den scharfen Augen der Zollbeamten fo verdächtig vorgekom men, daß diese ihn festhielten und eine Untersuchung seiner Person resp, seiner Taschen vornahmen. Und siehe da man fand in feinen Kleidern ein Packet, vel che nicht weniger als 80 goldene und silberne Uhren enthielt. Ein andere Packet, welche er in einer Tasche hatte, enthielt ein Dutzend feine goldene Frucht messer. AlS GibbS sich auf diese Weise als Schmuggler überführt sah. sagte er, daß er ein Juwelier von Indianapolis fei. Die Waaren, welche zum Betrage von 25 Prozent hätten verzollt werden müssen, wurden von den Zollbeamten konfiSzirt und werden auf Aktion ver kauft werden. Sie sollen $2 000 bi? 52 500 veeth sein.- Da war eine theure Erfahrung für .Cheap John'. AuS den Gerichtshöfen. Bundesgericht. Frank Hoffer von New Albany wurde wegen Verletzung de Pensiongefetze um 5100 und Kosten bestraft und auf 30 Tage in die Jail geschickt. W. H. Snyder wurde für ein ähnliche Vergehen zu $150 Strafe und Kosten ver urtheilt. Superior Court Zimmer No. 1. G. Tucker gegen E. Camphausen; Klaae auf Schadenersatz für beigebrachte Körperverletzung. Zu rückgezogen. I. M. Jame gegen I. Hoefgen ; R p levivklage. Zurückgezogen. Zimmer No. 2. Amanda Donaldson gegen die Equitable Accident Ins. Co ; Schadenerfatzklage. Die Geschworenen sprachen der Klägerin ein Urtheil für 51231 37 zu. Cha. GaSkin gegen Joseph Loving; Revlevlnklage. In Verhandlung. Zimmer No. 3 Christian Hanstng gegen die C. C. C. & St. L. Bahn Co. ; Schadenersatzklage. Zurückgezogen. Circuit Court. A. B. Gateß k Co. gegen Charles Rodman; Schuldklage; Urtheil für 551 53. Schnull & Co. gegen Cha. Rodman; Schuldklage ; Urtheil für $172 55. H. A. Schnull 6? Co. gegen Henry H. Sturm u. A.; Notenklage; Urtheil für 5324 50. Loul G. Deschler gegen Samuel Brundage u. A. ; In Verhandlung. Cr tminalgerlcht. John Schäfer und John McLauahlin. angeklagt in den Laden von John Böge meyer eingebrochen zu fein, bekannten sich schuldig und wurden je u 4 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Eduard Well, angeklagt einen Anzug von Eduard Whipple gestohlen zu haben, wurde freigesprochen. Poltzeigericht. Albert und William Rafert waren de thätlichen Angriff auf Fleming Dav! angeklagt, aber nur William wurde um 55 und Kosten bestraft. Nettie Scott, angeklagt Euphemie Miller geschlagen zuhaben, wurde frei gesprochen. Lewl E. Tulley wurde um 51 und Kosten bestraft, well er Ed. König ge schlagen hat. ' Henry McDonald hat innerhalb der Stadtgrenzen Schießübungen vorgenom men und da kostete 510 und Kasten. Im Kanal wurde heule ein fünf Monate alter Jötu gefunden. Heute Nachmittag um 2& Uhr trat da Komlte der Zimmerleute und da der Kontraktoren zu einer Sitzung zusammen. tzr Herr Albert Gall trat heute seln Amt a!S Staatöschatzmeister an. Seine Angestellten in Gkschäste machten ihm sein Bild ln großem Formate zum Ge

fchenke.

Reciprocität und das amerik. Schwein

Ja-a-a," sagte daS Cchwem, ich verreise ; ich gehe nach Brasilien. Nein, nicht nach Frankreich oder Deutschland; keine europäische Tour. Gute Leute, diese Brasilianer, werden mich auch sehr gern haben." Porl"Produkte für die neue Republik direkt von der großen Republik. Gratuliren! Lasset uns dankbar sein und fortfahren, unS deS besten Fleisches zu erfreuen, das den Namen trägt von

JEEJLtgl&tgi

tclllrt George Wholesale-Häqdl "XIwji.

64 S5 G6 Oüd Delaware 8tta$t. Telephon No. 294.

Neues Möbel - GesQafS!

Gegen Vaaraeld oder

Möbsln alles Sortsn, und Oefen und Teppiche,

sskie Großes Qssortimeut zu mäßigen Preisen.

w. w. Mw&j&m9nS&i5n.

ein oaioes sqnare oftttcy vom Conrt-Hane.

Damm Echrelb. Tische l Geeretäre ! Teppiche aller Arten I Extrafein SchankMhlel (Große Answohl.)

iTOWJ tu I ; j r3 vKir? ßWMAWMDss fepra rfrVr IW rldhi. Ixi h ; ksfi ?2&3 cSÄcr n ZAKd MMDMWMW pilaalte ÄV. .vlViA V4W4feTVJ'' ICJi jpjti ö4l&f '.JM-feM i I $Af?w?z&?fiä JC1' 7 ' Ai.tmmii rSs15 - i jSU ryrr ., T- - ,- , , j. msiTi' i'"-

KAMI HS-dlBSiriBIES &, (DD.

Oäa Vtito Dcsf aeft

Deutsche Sgotographische Gallerie,

1? S5 1SS Of! Jetzt ist die geeignetste Zelt um feine tigen zu lassen und lade ich Jedermann zum Achtungsvoll, Sonntag offen von 9 bi 4 Uhr.

liegel, Thorns & Co., Fabrikanten von nd Händler in - MSVew Mss &mUm M. 71 & 73 Altft Vestkgko Slrake.

N e u j a h s s-G esH e Le. !, Die größte Auswahl: Rocher Matten, Steh und HänaeLamden. m&tt

schränke. Schreibtische. SideBoard. Bilder, Vllderstände . Möbel aller Sorten, Heiz- und Koch'Oefen, TepplQe.

i Für da wenigste Geld gegen

F. H. BUPERT & CO., No. so West Washington Sttaßk.

k" Offen jede Lben btt 10 Uhr. ZEBlLo Ich h5b rrangementk ratt . Jordän emaSt. und vtkkauf sein aschin ,a folgend Prisn : 100 bi, 200 Pfd. us lnmal 20 entl. 2l li m Pfd. aus ial 17X Cent, bog dt 'WOO Pfd. auf ,ial ,t. 2,000 ii Wageuladung lt)i Iintl. O" Telephon 019 Osfiee: 460 Iorl Wvnt Str. JH-m CDcxxz?JLni2?m Snnr Ü'tU fortttnwhT1)e iraa.rnt work fstr u, bjr Anna Trt, Austin. T, n'i jiio. Bonn Toledo, Ohto -r v ij y - KUf. xjin'ntrv OuJo(r u weit Why not Soni. rarn ver (l(MK06 Irnonlb. i Ini Hiiil. th anil II fy$ I. huine, bprrvr yo r. v.a d. mrennuif rnlnr from f k "oiy-AH .ri-, w.ihowyonhow j&i'.t " f.il you, c.n ork in pantirn. rT lj0 or all tll. tirn.. ftip mnn.r (r nrt. 2?-Ä Tt Ftilare nknown räong Utein.

, , - H.nviiuninitinKHwrfnm H.X2ftlictt St Co..liox ü ai frtliinnl.lliil

j c n na woncerful, l'.fticnl.n

1818 I Pfau,

aller Sorten 33s. i c . - ans leichte Abiahluner. ein SauSaerätbschaften Schhftlrr-" czd Parler ZUZiL ClUIg gez Küzshlrg ob vaar. Q!aars OtraL. WasSingtoa QtzaQu Photographien und malte Bild ans. Besuche ein. TZZB&IinJloT?m baar oder Abschlagszahlung. öcfcn 1 efen i Natnrgas.Hch.Okse. Charter Oak.Oesen nb SncheLöfe. M. D. Wroaght Cteei Ranzek. Home Ventilator Base Vurner. BilligftePreise. MöeW Äsn"9TirmAni !? MII'JMHi Wm. Barteniclr, Kontraktor n.

Baumeister

231 Oft Washinzk enklu

if!l;i: ; I H i- ;! 1

'i- ,iä t j ,;lVv v! M il ::'k T

Ä.' -K ;;!!"'; WtuMMi iiiS;!!! R'k?Wh 1i;:5t;:!i,ki!';i C "1 h --L

W&j i'"?:bk