Indiana Tribüne, Volume 14, Number 140, Indianapolis, Marion County, 8 February 1891 — Page 8
Ufcer,
Nabm:n, am v-?pwsttlj Makrmlien fÜrSufimtr und Maler. MTisthai PtxmTxnriTr JÜlUUür ilUIMU, 33 Süd Meridian StraZe. hiesig so. J-di-p-UZ. Jsd., 8. Frbrua? 1891. tvilSandSttgitKr. Di, ,,e?Zk, ,, ft m ml tm b,tt. OdU?tN. MorriS WoobS, Mädchen, 6. Febr. ZameZ Vrookk.MäZSea. 21 Fidr. He trat den. mmm mmmm mmtm mm mmm i . x Xod,külle. Harvey Starts, 60 Jahre. 5. F,br. Cozk. 18 Tage. Slisabtth Slushu. 47 Jahre, L. Febr. PNtvrtiwe uno mograpuiw
m. r t t . , Y ffXJ,,H" "JO U-U ...g.
Baten. I 8, Februar. Am 8. Febr. 1S87 wurde Maria Etuart hingerichtet. - Am 8. Febr. 1874 ist D. I. Etraud statt, Am 8. Febr. 1883 istBerthold Auer Sach gestorben. Seit längere Zeit litt ich an UnVerdaulichkeit, seine der angewandten Mittel wollte Heiken, bis ich Dr. ugft SatgS Hamburger Tropfen nahm. Dies, Tropsen fttllttn mich m kurzer Zttt quder her. Cdrtstian Leyhe. 2016 Orleans j Straße, Baltimore, Mo. Die Strakendahn GesellsSast verspricht schon wieder einmal .raplä tänslt. für Jroington. Die neuen elek irischen Wage sollen in einigen Tagen hier eintreffen. Qerlangt Muchoß JQil vavanna g . I . , , 1 Telephon 1032. Salem TOfuw. Mchflen Sonntag Abend gleit
Mödelardeiter Union No. 13 eine Unter I seiner eigenen Hekmath. in JndiaHaltung in der Arbeiter Halle. napoli?,cha ist ia der rechte Mann, näm'
EiZensaaren jeder Art. Pulver,!
Munition u. s.w. zu mößigen Prelsenlcher die WZdrunaSfraae seit 15 ?isdren
im neuen Laden von B v. Banier, N
0 tm , im .. , 'W j v . v. v .Ecke der Morris unv Mertdian Str.I.... m,....-, ...
argen Abend eine Sidung haben, um zu besprechen wie er sich in der am Dienstag Nachmittag fiattsindinde Be - kprechung mtt dem ttomtte der Bauron. traklorea zu verhalten hat. Der gemüthlichste Aufenthalt ist beim Schulmeister Ecke Woomina und High Straße. Kaust Mucho'S .Best Havanna Ctaark". Die nächste Versammlung deö UWWtou Krankenverlns findet statt nächsten Dlenstcg. am Mittwoch Abend yatt. Papserschneider. Hobel. Wurst Candyw und TadakMtsskr, ferner Raste essn und Scheeren vkrdngeschliffa Bü aelklsen werden polirt. Alle Arbeit bester Qualität und aarantirt bet Ernest P Lee. Nachfolger von I. Althouse, 191 ö: 193 Oäd Mertötan vtrake. Jel. Tesste Ryan, Tochter bei VastorS Rosn von der Methodisten Kirche ,u Jrvington ist gestern im freien Kiad,r garten an der West Pearl Straße. woI selbst st al? Lehrerin thätig ist, piödttch iemnktlol zu Boden gefallen. Vor! einem Monat hatte sie durch einen Sturz den Arm gebrochen und e scheint, dab ste noch schwach ist, und von der Schwäche überwältigt vuede. Man brachte ste nach ihrer Wohnung. I Im Winter, venn recht kalt der Wind. - , - . . I Man Squge H8i noinoinDiD tial't; SlaäDina 6li6tto68U najitaSura, L ?.u au' 'm. SIS ! ?" ,7 ' Drum höre mir aufmerksam zu. itfUtU tUUU MM. ,,. VH.H) ... Wenn ich dir rath, wo deine Schuh Du kaufen sollst, und sorge niÄt. Dak im dich küdre dinter? Licht. Die besten Schuh' für Frau und Mann Bei George Marolt man krtegen rann. Qrauchst du den Schuh groß oder klein, Willst du ihn grob, will du ihn fein. I Will dU tbN kNa. Willst dll lbN Vttt. ! - . v - SäS&? in: Und man bedient dich auch sehr willig. Grorae zz. M ar ott. I No. 16 Nord Pennsylvania Str. t $U Gläubiger de? verflossenen County-Slerk? SuMvan wollen die Me..r., ..r nnnU htt Oeld verklagen, welch, ihr Sullwan n s.sn.. Nrinttikn,k.n ke. ::inZ Sle behaupten, er babe kein Recht gehu a,ih.r. die Uh in seiner nmt.
lichea Eigenschaft zuflössen, für Privit- 'Nr se ne Hand wär,. I r ämmtzmecke zu verwenden, da man aber dem t" Oeld. nicht ansehe kann, in welcher Ei- e eine? Colleg.n n ch aner enn.n
.,Ak. N. Ma.n,Kgm,k .nffak. sg ird drn Klägern der Rachwei? wohl twa? schwer fallen. - Neuer Massachusetts Ävenue Spar- und Bau-Ver--in. Antheile S200. WöSentlichc Einzablungen S0 (?entS per Antbeil.' Erste Serie SOl) Antyeile, wurden rn 5Ifinb benommen. -ttät . ;s riK schließen. Eilen Sie, sich .r,ks,
usar. iuuö. islm, Ctgarren isn etc. bei Wm uchs. No.1L9 OS aidtnaton Ctr tu Httfin 51 3?rif Qanniktkier. I
Om 86 Ost Market Straße, wo A. theile zu t'de? Zeit gezeichnet werden können. Spreöen Sie wegen Tinzew keü in der Office vor. ' .
ttJsrtitSflrit.
r-t vvv.k Mein Schviegervater war in braver Mann und auch ein frommer Mann. Er tflegte zu sagtn: .Bete nicht um Naye. sondern warte ab. Bit fiel mrtw.ois Gtschichte von dem KZpz'a Bruc UiU. Ich erinnert mich nämlich fcafe hii KoilaIiftn ttacial ttn WlUtkititt in Mozart Halle hatten, bei welcher die Polizei ausgesperrt, und erst c die Feier zu Ende war, eingelaZZenvurde. Damals .erzählte jener Bruce den Zel tungSrevortern eine gruselige Geschichte von Flasche?, welche qu8 dem Fenster ae werfen vurde?, und die beim Auffallen mit einem Schlage zerplatzten, als wären es Bomben grivestn, und nie er selbst sich in LebenSgefabr befanden habe, weil man ihn habt zum Fenster hinauSvttstn ollen. Seitdem habe ich da Lügen maul nicht auSstehtn lönnir, aber ich betete nach dem Rathe meine? frommen SchvlegervaterS nicht um Rache, sondern wartete. Und steh? da. jetzt entpupp! stch dieser Held als ein ganz schmieriger G: kelle, so schmierig, daö ein anstäidiger Mann in der Sprache de Amerikaners sagen würde: .Ich möchte ihn nicht mit In irnnnitit Hub Innntn ltrtnn nn ua$n st, man kann viel erleben, wenn nun nur wartet. Vielleicht erlebe tsU'l noch .innM. dak ein Viadutt aebaut wird; wer weiß ? Bei Gstt ist ia nicht unmög. zg, an zu sagen. Vielleicht er leben wi.'S noch, dak JndkanapMS an ständige StraKen bekommt, vielleicht er leben wir'S noA. dak die Deutsmen eine ean Kauen, vielleickt eileben wir'S nock. ......... ... Knx HtAl " w mehr von dett Palttikern an. der Nase herumsüyttn lomn, wer rann es wltttn t Man muß nur warten und die GtdulS nicht verlieren. Präsident Harrison sinnt offikbar den schönen deutschen VerS : Warum iu die Ferne schweifen. Sieh das Gute liegt so ah, kz., denn sank See . n.lls und.. - - - ? ' " - - rt - .jFTJj; h& tn innn iIhim T7rt. VU0 W lillö 4IUMIIHi yiWUrf' foIaet us veeftorbenea Jinanzs.keetSr Windom sucht. llch .der Redakteur deS .Telegraph". wel s:,,,,?,.,,,, .,,k.k. hnh Iuitii. uw4iivi yiuututui u(Wki",t H ttcktet. vom am.kikaniscden ntereffen. gandpankte sergUchm und nach allen tcktunzen v'rarbeitet bat. alS alle tene tipU (damit meint er die anderen deute.. Redatt!ure mitwmmt den Serren vom CongreöZ er der sich rühmen darf, die Frage nach dieser langen und vorur theUSfreien Uztersuchung zu beherrschen und der auf alle Fälle zehn Mal mehr eZnschlägsge Daten und Zlhlen an seine Fingers Enden, (elch peüchtige? Ameri kanisckDeutsck l) bat. all S beditf. um die ganze Rotte matt u ,.d:n - In der Tdat, der Mann, der mit sol chem SelbstbewuMin so von sich reden kann (sinn Vorstehende! find seine elge aen Worte) da ist der rechte Mann säe den JinanzministerPostzn, und eS ist eine Schande, dab Präsident Harrison ihn noch nicht entdrckt bat. Freilich ist hzan dlob der Umstand schuld, dab wie selbst sagt, er die Btscheidenhnt zu eit getrieben und vier Jahre lang g schwiegen hat. Aber jttzt da ek herau ist. und da? Genie im hellen Glänze des Sonnenlichte? dastedt. wenn t$ dkk Vrästdent auch nur noch inen Augenblick zögert, dann wird er zum Feind dk? Va terlande?, dann zeigt er stch al? einen lener kleinen P zlitiker, welche ,e? nicht vermögen, da? Verdienst auch bei dem politischen Gegner anzuerkennen. ch. mnn hn Präsident meine MahC . . A 1 .1 w . . fc. inang siaqui, iunu ioih 11 cinn an bi?) tott ottbrn gö da ini ,mx- ..,. I,n .idl.n öineu "l.'w.IS.i oirnifttia.rn Bllb.Mri einherstg?zlrend. sich niSt nur al? Auto ritäten und Führer ausspielten sondern mit frecher Anmaßung Verdammung?' utthelle gegen Männer schleuderten, die ihnen an Sachkenntnis tausendmal über legen find, und ihr ächte? Deutschthum nickt mehr zu bewkisen brauche-. nnht AhtAnU hnhttn m SJ -nn v...t wiiiiw-.1""-1 d. g onnr is? ru. wxi omm m wagen, anderer Meinung zu stlr.al? der Mann, der seit fünfzehn Jahren die Wädrungfrag. so sehr zu seinem Sp. udwm gemacht, dab er da? schwie 'igste gwanzproblim mit derselben Leich leit löst. mit welcher Columbu? eiuE auf die SMk gestellt hat. und dt, aa seine? Smger Enden so viel Daten ?f in bjr ßanzen SBei kein Handschuh zu finden ist. der grob flt otwami rn im maw Rotte- zurückziehen müsse Der Plauderer. Ein Promenade-Konzert. öeute Nackmittaa aiekt dz? Standard Orchester sein zweite? Dromenade Kon. zert in der Tomlinson Holle. ! Man kann den Sonntag Nachmittag groib kaum I angenehmer verbringen al? indem man ein 30 Mann stark? Orchester hört. De Eintritt beträgt nur 10 Cent?. - Merrschaumpfelken. lange deutsch Doktor George Lod wird stch fieuen, seine Freunden und Bekannten in seinem neuen Lokale, Ecke Birgiata Avenue und Maryland Straße aufwarten zu können.
Fünf tausend Dollars.
Frau Nellie ,Liddy. die Wittwe von Timothy Liddy. welcher' letzten Sommer auf einem Straßenbahnwagen durch Un Vorsichtigkeit des -Treibers erschossen urde. bat in ihrer Klage gegen dle Straßenbahn Gesellschaft von Geschvo renen im Bundesgericht fünf tausend Dollars Schadenersatz zugesprochen halten. Die Geschworenen haben mit ihrem Verdilt eine längere Erklärung, unter breitet. Darin sagen sie. dok für dm Treiber keine Veranlossuna destanden babe. eine Waffe bet sich zu tragen, dafc er aber unter allen Umständen ein solche Waffe in einer Hüstentasche hätte tragen solle, wo sie nicht mit der Bremse de Waaen in Berübruna gekommen wäre und dab der Tod Liddy'S der NachlSsgg. k.it der StraKenbabn.GesellkSast ad ihrer Agenttn zur Lag zu legen sek. Arbeiter Spar- und LeibVerein No. 2. Die erste Einzablung findet Montag, den 16. Februar im Lokal von Petei Mueller, Ecke Süd und Delaware Str. statt. Nur noch einige Antheile zu Laben.' Man spreche nächsten Montag Abend im VersammlungsLokale vor. Eine schwere Strafe. JamS Z. töhitacker arw Criminal geeicht vor Geschworenen unter der An klage des MeineldS prozelsirt worden. Er war mit Andern in einer Spielhölle der haftet worden und hatte im Poltzeigerlcht ausgesagt, dab er nicht in her Gesellschast l gkwesen sei. .Daraushln wurde von Seiten der Polizei die Anklage de? Mein, tidö gegen ihn erhoben und die Geschwo reen brachten gestern Abend um 7 Uhr .ach vittstündiger Berathung ein Berdikt gegen ihn ein, worin sie ihn zu tz50 Geld strafe und 2 Jahren Zuchthaul verurIkltkN. Wichti, für Hausrueu. Beim dernadenden Saisonwemsil er. kaubeich mir. die deutschen Hau?frauenj darauf aufmerksam zu machen, dabjä oa AUspolilirn uno exarnen uui INXK.s n. beiten auf da? beste und billigste besorge CJVlilll lUiWlt UU IIIUIUIIVUUUIi fferner verfertige ich alle Model aufl Bestellung, und zmar bin ich in den Stand I gesetzt die neuenen und geschmackosuften Mutter ku liefern. Neue . Matratzen und da? Autdenern . . . , , m an I derselben eine Spezialität. Gefälligen Aufträgen steht entgegen A. GrSve n ltz. 124 gort Wayne Ave. .Eine Maskenball-Woche wird die? aeben. Morgen Abend findet derLiederkranzM.,Skerball in der Mo zart Halle statt. soll die? wieder ein mal ein Maskenball werden, wie jene der! guten alten Zeit und Jung und Alt wird daran Tbeil nehmen. Da? omite hatt einige Uederraschungen geplant und die Mitglieder und Freunde de? Verein? sollten stch morgen Abend in der Mozart vn. .t ro.K.ft..t .fc.t, VU4 W j V VMV Am D!.nga?. FaSaöt,.i.nd I.b, M. m,,l flWafffti, In hrl V -VUVU&IU . k IUU(H'gHf V. Arbeitkk Halle Bet den Festlichkeiten der Bavaria gebt e? immer luftig her und wer am Dienstag Abend da? MaSkenkkänzchen besucht,! wird stch gewiß amüstren. Nächsten Donnerstag findet der Hai kenball de? deutschen Frauen Unterst.
Verein? No. 1 tn der kozari vaue nmr. i Vorzeit zu denken; die meisten derjemund durch den Besuch diese? Balle? findet I zen, die sich des Huseisens bedienen,
die Maskenball. Woche in, würdigen Abschluk. Die späterhin stattfindenden Ma'ken. kZlle Nnd . ' Sozialer Turnverein -13. Februar. m,.... ok. ,...is....ik...m...z WU JIUHI- Ml4H0HII0a -VIIW 19. Ftbruar, Mozart Halle. .Smoking Eafino 23 Februar. Ar. beiterHalle. Schwäbisch Unterstüdungs.Bereln2. März. Mozart Halle. Hütet Euch vor Salben gegen Katarrh, die Quecksilber ' enthalten, da Quecksilber stcher den Sinn de? Ge ruch? zerstören und da? ganze System . n ft . ... 9 w . m Tm. . voulg erruiken Miro, roen es ourcg vlki schleimigen Oberflächen eindringt Solche I Artikel sollten nie außer aus Verordnung! gut derusener Aerzte georauazr werden, da der Schaden, den ste anrichten, zehn
tLlXnM9 ftP.1Waiw. nach autzgerichtet Itl i li 'n. damit der .Herr Teufel meine.
, y ww.. j 4il U k Co . Toledo. O . enthältt kein Qieck. ftlber und wird innerlicd genommen und wirkt direkt auf da? Blut und die kchlei' migen Oberflächen de? System?. Wenn JY vUKatarrttur kaust, fi stcker. daß Ihr die ächte bekommt Sie wird innerlicd aenommen und in Toledo. O . von F. ?i v. h en ey & Ho . aemacdt.
Verkaust von pothtkern. ! Prel- Öligen, drei Könige L. (Cassür die Flasche. , , par, Melchior. Balthasar), welche Krank.
CC3" 76 Ct fT.r s , t.f tfw Der kletne Stadtverold. Herr Christaph Brunnhöser und Frau haben gestern ihren 16 Jahre alten Sohn Heinrich durch den Tod verloren. Beste ttavitalanlaae in Jndlana. Sechzig Cent? monatliche Beiträge aus $100 Antbeile.! SchuldiSeine bezable 10 Proi,ent Jntereffen. aestcdert durü erste dypotbek de? dovvelten Betrage? de? Nnlagekavital? Z zahlbar halbsührlich. Nn tihtn ff AI ttrnitnf (I miTlhti biestaer cZeschäftklührcr, L3 Ost Market f t v ... '.. ;' ,,' ,!:!.:'.!,,,,',,': gua., .. r'iii'f :m- . !: l.,.s: ' ,., II':.- :! .Aiii1 ;
Nachrief:
?M Zur Erinnerung an den Todestag un seres unvergeßlichen Gatten und Vaters Hermann Sieboldt. t Am Grabe. Im WiLterklliv liegt die Natur, Entlaubt sieh'a Busch ud Baume, Und nngeschmöckt auf weikr tzlur Die Weisen Leichenßeme. - ' . Ae! Vogtlsang, kein Blnmenduft Die Seele suz durchschanert. Fast scheint', al ob ia Winterlust Die ganze Schöpfung trauert. . 1 ein Mensch ist nah, vir jZud allein, , Vom Lärm der Welt geschiedeu. Oh zieh tu unser Herz hinein, Du Mir, heU'ger Friedens' Au uprem Grabe laß uns sieh' Und zwischen ZNarmoisieinea Lo y uu hier heimlich, ungesen, Ei iodteL Gluck betreinen. Und baun kämps' delter, axm.t Herz, Trotz deinem Küden Grämen, Hier endet auch dereinst dein Schmer', Dem unstillbares Sehnen. Von seiner trauernden Gattin AnnaSlboldt. AuS den Gerichtsbösen. Supertor Court. Zimmer No. 2. Susie Heaton wurde von Edward Heaton geschieden Elisabeth Murphy wurde von Wm. Murphy geschieden. H. P tteath wurde von Christina Keath geschieden. Muöo'S Ciaarre'nladen besindet sich in No. 199 Oft Walbinqeon StraKe. StaatZ-Schadmkigtk Lemke U findet sich in New York um bezüglich einer HriWht von $300.000 zur Bezahlung der Interessen an der Staatsschuld Elkundt gungen zu erbeben. Die Interessen sind schon nächsten Monat fällig. Er bat hkllte an Staats Auditor Hendikson ge. schrieben, dob da? Geld zu 3) Prozent zu haben sei. Salem Aleikum! voibräu ! I Hr.O Stechhan hält morgenAiend 1, mn f. n ....... . o..t in oer Maniur vaue unier oen mim zien der Central Labor Union einen Vor trag über den Werth der Gewetbeschule, und üder da? derechttgte verlangen der Arbeiter von Staat?wegen solche Schu icnzu errichten. Der Vortrag ist feei k.x...,in,.... ,..?..s,., I" , . eroen. W. T. Brown. Advokat. Vance ylock, Zimmer S3. Zur Verbreitung des Hufeisens in Berlin. Es ist eine eiqentliümliche Erschei aung. daß man in Berlin, wo die Kulnt doch alle Äelt beleckt bat", in vielen Ztraen auf den Thürschwellen. Ladennnrichtungen und ttellertreppen Huf chen find. Diese ..Sitte" beschränkt sich nicht nur auf ältere Gebäude im Mittelpunkte der Stadt, sondern ste ist ,uch en den neueren Stadtaegende I aachzuweisen Bei einer fläbluna lic gen n allem mneryalv des .öreleas Lmdenstraße. Wilhelmstrake und Lelp zigentxaße. dessen Spitze der Belle?umnceplay bl det. im Ganzen 136 I vurelsen ermtttelll. In vielen Fallen W i 5 " 'B" g , K mm .-4 "'fc" mehrere angebracht. So findet sich in der SU Helmstraße ein Keller, auf dessen Einzangstreppe nicht weniger als sechs serschiedene Eisen neben einander pran. zen. Der Bas erklärt diese Sitte in lgender Weise:' Es ist nicht nöthig, dabei an Odm, Wotan und himmlischeRosse aus grauer I uzen davon. überhaupt nichts. Das leisen wird in zwei Deutungen anqe merkt, einmal das Glück in das Haus dringend, ein andermal als Unheil, ab Wnd. Das erstexe ist leicht ver Itanot'cu, oenn einen en tano zu finden, ist schon ein Glückszufall: der Finder ein Glückskind; und das Aushe den des Gefundenen wird rhm voraus sichtlich auch fernerhin wieder Glück zringen. as aver paßt aus das Hul ;isen durchaus ; denn nur ein gefundenes yufeisen soll aus der Schwelle angebracht werden; jedes andere gilt als wirkungslos. Im zweiten Sinne gilt das Eisen als Unheil abwehrend. Ein mal hängt das zusammen mit derbem Zljen zugeschriebenen Heilkraft, die be '.ondersim Mittekalttr eine grosze Rolle Wxtifr tyn aber mit. einem Nachklang 4 .4 t rrt 43tfrf-rt Sit M? .ri 4 .-" o' .nuuuiuu mn entwickelten TenZelöglauven. Älelfach ist die Ansicht verbreitet, daß der Böse w solchen Thüren, die mit einem, Huf I Wr-rM nnh tinriifi na t f f sl ! T r , r t bn seinem letzten Besuche ser es ihm hier uoe ergangen uno er yaoe oas Haus o schnell verlassen müssen, daß er beim vinauseileu ein Hufei'en verloren habe. Das Hufeisen würde hier also wirken, mie anderwörtZ tm uf die sTfiilr ...... s. yen vom, $aut lerngauen louen, I vmult man vuimt miwiuiuu vuu im wenig in das Gebiet des Aberglaubens. tf ftmmt mrr himit (itth.mirft rA .it. jo wird das trotz der sonstigen Ausklarung gleich weniger auffallend erschei ! nen. wenn man daran erinnert,,, daß m Berlin gerade der Glaube des Volkes Wahrsagerinnen" und kluge Frauen und die Furcht vor der bösen Treizehn sehrverbreitet?Zst.,5 ll euWnrntl l our 7EWltaof rodu rapid! jid Iionorl(lT, bj thoM or orn )oclit.',wUrrTr tfttj llv.Ji.nf on rn d he worlu P Eur to lesra. lihr ei, Touof or o)J, uid In tblr W foraiah v.rytlU. W. t.rt you. Ho rlk. You ca d.rgt fwt tpn moBMroi, or all joar rim. t tb worlu Tbt I aa toürtlj u.w ldtad bring wooderfbl uccm to trvy work. I pUtrm um tr wirniuf troia WZi ta v&v per wn na apward, mm mf m UtU. iiirac. W bmlih rom tat - pioroMPl nd tmea yo i KiK. Ho &v&m fJUUb TIXÜJS paclo eiplcln h.r. Fall VO AittUXi. UIU.
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Einen solchen Winter hat Hollani nicht erlebt seit mehr als , x'0 Jahrcu ..-t - . i ' i i -i ' . . . und uoeryaupr zncyr vsr in Diejrin Jahrhundert. Der wockenlanqe strenge Frost hat alles in Fesseln geschlagen, icht nur alle Canale, alle Grachten und Seen liegen im Eise, selbst die offene Zuidersee hat der strenge Herrscher gebändigt und überbrückt. Von Amsterdam bis herauf nach Enkhuizen und selbst bis nahe zum Kriegshasen Helder reicht, die feste Eisdecke. Rund um die Insel Marken herum dehnt sich die weite, stille Flache aus: und wo sonst auf Bogenbeweten, bräunlichen Fluthen die Schiffe ziehen, jagt nun der schmucke Segelschlitten und der Schwärm fröhlicher Schlittschuhläufer. Es ist eine wahre Begeisterung in d sonst so phlegmatischen Holländern erwacht, und Alles eilt mit SchliUschuhen und Eisstaben, welche mehrere Perso nen zu festen Ketten verbinden, hinaus, um dem herrlichen Sport zu huldlgea. Wie seltsam wüthet uns schon gleiaz die nächste Umgebung der Stadt au Öte'r in den Häfen liegen kest eingefro 'ren die stolzen Meereskolosse: gewaltlge Dampfer und lLegclzchche. Mancher von ihnen durchfurchte noch vor wenigen Monaten die warmen Ge Wässer Ostindiens und pflegt nun sammt seiner aufs Bummelleben angewiesenen Bemannung Wochen', vielleicht monatelanger unfreiwilliger Ruhe. Nur mii größter Muhe halten Eisbrecher mxi fortwährend unter dumpfem Dampfpfeifen hin und herfahrende Schraubn enze Canäle frei und unterhalten nach wie vor unter ungeheurer Anstrengung einen schmalen Weg für kleinere Fahrzeuge, die von See kommen, durch den Nordseecanal nach Jjmuiden. Wun derbar schauen sich, von fern gesehen, solche Schiffe an, die scheinbar auf einer welken Schneedecke durch dle Landschaft dahingleiten. Drehbare Holzbrücken führen den Zug der Schlittschuhläuf über diese trübe, von zertrümmerten Schollen bedeckte Fahrittaße und das I hinweg nach Tolhuis. Hier beginnen dann die breiten, schier endlosen Eis' bahnen nach allen Richtungen in's Land hinein. Am meisten lockt den guten Läufer die offene Zuidersee. Aus ihr gehts iu schneller Fahrt rn kurzer Zeit nach der mehrere Stunden entfernten Insel Marken, wo alte Trachten und originelle Gebrauche auch rm Sommer den Frem den fesseln.' Mehr abseits von dieser Eislaufstraße ziehen mit Windeseile die schmucken Elsjegler hin. Er kleines Boot mit keilförmiger Schlittenunter läge und weiten Auslegern zum Schutze gegen das Umkippen trägt den hohen Mast mit zwei mächtigen Segeln. Die I Insassen meist reiche Sportsleute und geübte Segler, die bei festlichen Regatten or Sommer oft denselben Weg ui stinken Kuttern zurücklegten, scheinen zu einer Nordpolfahrt gerüstet: über den Beinkleidern und Stiefeln liegen noch dichte Pelzstrümpfe, über den Röcken Decken und um den Kopz eine eng an schließende Kutte. Obendrein fehlts nicht an Rum und Cognac sür die selt same Fahrt. Aber die Borsicht ist auch von nothen. Der eisige Luftzug draußen ist geradezu entsetzlich und dringt durch alles durch. Anfangs laufen die Boots lcute nachdrückend mit, dann sagt der Wind die hohen Segel; der Schlitten kommt rn Zug: und rn wenigen Mlnu ten rast er mit der Schnelligkeit bei Windes, der ihn bewegt, über die un enduche Flache. Kein Schnellzug er-. reicht diese Geschwindigkeit. In 20 Minuten saust ein solches Fahrzeug von Rotterdam nach Dordrecht, wohin die Bahn fast eine Stunde braucht und n 7 Minuten qinas bei günstigem Winde von Marken hinüber nach Edam, wohin der geübte Schlittschuhläufer fast Stunden braucht. Aber weiter hinaus wnd .eine solche Fahrt gefahrvoll. Der Zuidersee friert nicht allenthalben mit gleicher Vtarke zu: Windrichtung, Wel lenschlag, verborgene Strömungen des Waffers bedingen große Unterschiede. Und während hier fußdicke Massen den' Spiegel decken, erreicht anderwärts das Els vielleicht nur erst einen ganz unbedeutenden Durchmesser.. Vorsichtige Männer wagen sich über Haupt nicht weiter gegen die See hiu vor. Wehe, wenn dann, fern der ret tenden üste. plötzlich das Wetter um schlüge und vom Winde getrieben du Fluth nvcr die berstende Decke herein bräche! Aber selbst beim Froste ist das Grenzgebiet zwischen Meerbusen und See von gewaltigen Kämpfen belebt. An dem Strande tönt bei Ebbe das dumpfe Knacken und Donnern der nachsinkenden Schollen, und weiter hinaus öranden die Wogen der offenen Nordsee durch die Wa!ten herein und nagen und bröckeln an den Rändern des Eises Hoher und höh:? schichten sich hier ln wildem Gebrcuse die losgebrochenen Schollen zu festen Bollwerken auf, und von der fernen Küste aus erblickt der staunende Wanderer ein wunderbares Bild, wie aus den fernsten arktischen Regionen. ; Weiter hinaus kommt eine Zone, m die See von Treidels bedeckt rst, und erst dahinter wogt und fluthet wie rm mer das offene Meer Von den weißen Dünen aus gesehen, erscheint , es jetzt ! . . ' " '.;." vraunlicy uno truve; nur am Honzont stuft es sich allmählich zu emem lichtblauen Streifen , a b. Blutroth taucht t l. ' "2 '""'''. V . . Cix s fc. fl am noeno oie sonne in oen aileounn der Ferne unter und düstere Gluth überstrahlt den Strand. . Dieser bietet - :.' -; ' ' ' ' C , - mL ' ', : NUN ern wunoeruces,,,Vno7erraneni förmiqe Stufen von Sand und Eis steiaen an i h m emvor und g leichen täuschend jueiteii geichichteten efte6änfeiiÄn manchen Stellen hat die Brandung diese vergänglichen und doch so festen Massen abgerundet , und - geglättet, und genau wie über die Granitblöcke eines normeaischen Strandes, wandert es sich auf J I ' , ,,, ,, .... ' i1'!,,,., JjJlinii ! Mi ''''i I1 i i 1 j. h 1 ':l .ul'.'" - diesen Strecken. Schauerlich öde ist es nun allenthalben an dem wilden Meere. lökin Mensch begegnete mir auf meiuer
Wanderung, nur einmal sah ich das,'
ery. . 'i T ... YI:. . V ! i.i L Wracr einer großen ngg vicyr oer oer t.f.fi. .:.mv-i,:is.. : . i Küste, imd die Wogen schlugen in ein tönigem Gebrause gegen die Flächen des erst vor einigen Woazen der S!acht und Sturm gescheiterten Schiffes, Nicht minder fremd als der Strand scheint uns das Hügelgebiet der Dünen. Bon höheren Punkten aus glaudt man auf em Hochgebirge rmKlemen herabzuschauen. Die Sanddorngebüsche in den Thälern und an den Gehängen werden zu Wäldern, die steilen Flächen zu großcn Söhneehalden. Den ganzen Reichthum im Wechsel der Bodengeftalwng eines Gebirges ahmen diese vergängki chnr Sandgebilde in ihrem werßen Winterkleide nach. Da rauben uns Mit kinem Male scheinbar riesige Gestalten diesen Eindruck. Die Täuschung schwindet, denn es sind nur Kaninchen, die in der Nahe vorubereilen und uns uun ti nm wahren Matzstab für die Höhen? derhältnisse dieser Landschaft bieten. Der Hunger hat die ., Thierchen ganz zahm gemacht. Dicht neben. Uns sprin gen sie aus; und ußer den Hunderten, die. wir in wenigen Stunden bei unserer Dünenwanderuna zählten, sahen wir mehrere Hasen und auffliegende Fasane in ähnlicher Furchtlosigkeit oder Schwä che. Landeinwärts auf dem Eise der Teiche haben Fischer, (deren Handwerk sonst ruht) Locher gebrochen und lauern an diesen mit Angelhaken den Fischen auf, die, sauerstossbegierig, sich an den offenen Stellen sammeln. Aber bald führt uns der Zug durch die weißen Gesilde der Polder von Harlem, wo im Frühlinge nichts als Wiesengrun und Blüthenduft, zur Hauptftadt zurück, schon gleich am Bahnhof begegnet uns der Schvarm der Aus ftügler, die, mit langen Stäben und Schlittschuhen ausgerüstet, zum g und seinen blank gefegten Bahnen wandern. Eine englische Mode kennzeichnet diee Gestalreit, besonders der Herren. ' Die Kappen, die Wamser, die Kniehosen, Strümpfe uud Schuhe, ja, das ganze linkische Benehmen dazn scheint den Leu ten von jenseit des MeereS entlehnt. Und derselbe Myuhcer, der bei dem bloßm Ramm England d Faust ballt und dabei mit einem geheimen Fluch an Indien und Transvaal denkt, scheut sich nicht, in der Tracht seinen angelsächsi scheu Vetter getreulich zn imitiren, UebrigenS wandert eS sich ganz an genehm in diesem ftöhlnchA Festgewühl. Musikvanden spielen unter verdeckten Schuppen. RrngS herum stehen dazu Buden, in dem Näschereien verkaust werden oder Kaffee und Grog. Aehnlrch, wenn auch schlichter, gehtS auf fast allen größern Grachten zu und man wird des Staunens über die umgewandelten .sterfen Holländer" nicht müde. Nach einem längeren Aufenthalt in der Hauptstadt und ihrer winteichen Umgebung möchten wir noch einen Eindruck von der offenen Zuidersee gewinnen, die nun weit hinaus feftgefroren liegt. Schon der frühe Morgen sieht uns in den Heiden von Amersfoort. Hier liegen nicht die reinen Weißen Schneeflachen des Marschlandes und der Wiesen ; die bräunlichen Sträucher der Heide bringen vielmehr einen silbergrauen Ton in die Landschaft.' Wuuderbar stechen von diesem hellen Border gründe die dichten, dunklen Kiefernbestände ab, die ab und zu das weite Oedland unterbrechen. Am frühen Morgen tragen die düstren Baumge stalten wunderliche weiße Puderhäupter von blinkendem Rauhreif, in dem hernach die steigende Sonne ein schillerndes Farbenspiel entsacht. Dann nehmen uns weite Moore auf, wo soweit man sieht, braunes dürres Rohr im Wiud zuge raschelt, keine menschliche. Wohnstätte sich zeigt und nur Krähen tragen FlugS über uns hinziehen. Aber dann belebt sich die Landschaft von nenem, und bei der Stadt Harder wijk erreichen wir die Gestade der offenen Zuidersee. Wir steigen in einem Wirthshause' ab, um uns zu erwärmen und zu stärken vor der langen Fahrt. Lauter Deutsche sitzen an den Tischen. Es sind Angeworbene der ostindischen Regimenter, die hier ihrer Papiere aus der Heimath und der Einfchiffung nach Batavia harren.. Die meisten sind gediente Leute; frohe Hoff nungen führen sie hinaus. Der Kell ner, ein Mann, der nach 12 jähriger Dienstzeit in Indien eine Pension als Sergeant von 230 Gulden für das Iaht bezieht und wunderbare Dinge zu erzählen weiß, erscheint ihnen als Held und Ideal. Sie sind nur vorläusig hier im Werbedepot" untergebracht; in acht Tagen führt sie ein Dampfer von Rotterdam aus' der winterlichen deutsche:: Natur hinweg unter die Palmen Batavias. Wie manche Hoffnung wird hier im neuen Lande sinken l Inzwischen ziehen unter Führung ines MusikcorpS des Werbedepots die Mitglieder des Eisclubs einen sol chen hat hier jedes Dorf dem See zu, wö, nahe dem Gestade, ein großer Platz mit Zännen abgesperrt, rein gefegt, mit Bretterbuden besetzt und mit Flaggen verziert ist. ' Aber ich wandere an diesem Festplatze vorüber, weiter auf den'See hinaus, bis die Musik und das summende Stimmen gewirr längst verhallt sind, bis . das serne User mit der Stadt und den Pappelalleen fast verschwindet und um mich her sich die unendliche weiße Fläche bis zum fernen Horizonte ausbreitet. Tief '.i,!. . ri' i i . i "' r' ' m " uno runrer neigt uoer, zemem . yeuen Saume der blaue Himmel an. Mit dem Fernglase heobachte ich gegen Nordwe. sten am Rande des Gesichtskreises lange em '.-"" " 7! A x 2i 7' er- ' . r t '-ji Vanleallsgericyieierisicuouen, Äleuen wo der Wellenschlag deS Meeres einen härteren Kampf mi: dem Froste bestand; und im Norden erscheinen am Horizonte die winzigen Silhouetten zweier Wenscheu wie ich spater erfahre, Bewohner der Insel llrk . die den stundenweiten Weg zu Fuß über das Eis zum Fest. lande wagten. Nicht immer aber läuft solch ein Wagniß glücklich ab, und noch hatte sich keiner gefunden, der den Versuch unternommen, mit dem Segel schlit kää2,!s U 3 uifrii Wu wonach der a
t?üs!k NorddÄIand in'versun. er- r l
I 7 ' 7 . I . . J ?;' -ii borgene Spalten durrb'iehea vielleickt . ... noch auf der Höhe der See daZ Eis, und erreicht der Segler eine solche, Jlm m " bij jewest; dim h bet tiit, 'wie eilt alter Seemann von Harberwij! mir sagte. Ein unvergeßliches Bild ist es, das iese, einsame Wanderung auf dem See hinterläßt. Die unendliche weiße Schnee- . fläche liegt starr und öde, wie eine Wüste kein Laut regt sich, nur der scharfe Windlieht mit leisem knifterndenGeräusch über Ne scharfen. Eisnadeln des Bodens, die. in klingender Bewegung dahinsausen. Die grimmige jtälte und der frühl absinkende Avend drangen mich end-; lich aus dieser erhabenen Einsamkeit in ckck an das ferne Gestade. Dort, aus der Höhe des schützenden Teiches, winke 'in reinliches Wirthshans, wo in der? v armen, alterthütnlichen Stube am offe: im Herdfener Schiffer und Fischer sitzen: und sich grausige Geschichten von den Sefahren des winterlichen Meeres erZahlen. - m m , m ., wti Todte. Die letzten Tage des alten Jahres entrissen der Gesellschaft Roms zwei ih. rer hervorragendsten Erscheinungen, Sie verlor in der Ende December ver stordencu Grüsin Jsabella Sclopis eine der liebenswürdigsien Frauengestalten, die in ebenso bescheidener, wie anmuthi ger Weise eine auZgedchnte Gastsreund schaft Zu üben und sich Zum Mittelpunkl eines Kreises bedeutender Menschen zu machen verstand. Sie war die Wittwe des berühmten italienischen Nechtsge lehrten SclopiZ, der 1372 zum Vorsitzenden jenes Schiedsgericht berufen wurde, welchem man die Schlichtung des zwischen England und Ämenkc schwebenden Alabamastreites übertragen hatte, einer Angelegenheit, die zwischen den beiden Möchten bis zu demselben Krieg in Sicht stellenden Punkt ed' hen war, wie gegenwärtig die Fischerei' frage im Bering smcer. Zu Lebzeiten ihres Mannes war der Salon der Grä sin in Turin das Stelldichein aller Personlichkeiten, die sich in der Politik, den Künsten und Wiffenschaften, oder durch irgend welche bedeutende Leistungen auszeichneten. So schön und geistvoll die Grasin war, kam ihr niemals der Wunsch, eine Rolle zn spÄ.m, was sie nicht verhinderte, die fleißigste Mitarbeiterin und Gehilfin ihres Mannes z, fein. Nach der glücklichen Lösung des Ala-bama-Conflicts erschien eines Tages der englische Gesandte bei dem Grafen, um sich in höflichster Weise die Kostenrech, nung für die vielfachen Schreibereien und Ausarbeitungen zu erbitten, die mit seiner wichtigen Aufgabe verbunden gewesen und voraussichtlich an verschiedene Persönlichkeiten übertragen worden waren. .Gestatten Sie mir- erwiderte der Graf lächelnd, auf seine eben in den Salon tretende Gattin deutend, Ihnen den einzigen Secretär vorzustellen, dessen Mitwirkung ich in dieser ganzen Unter Handlung in Anspruch nahm." Der Gesandte bestand natürlich nicht langer auf der Ueberreichung der von ihm gesorderten Rechnung, aber kurze Zeit da rauf empsing die Gräsin ein silbernes Thecservice in kunstvoller Ausführung, ei Geschenk der Königin Victoria. Fast gleichzeitig mit der Grasin Sclapis starb in einem Alter von noch nicht breiundsechzig Jahren LuigiCastellappo. Noch sehr jung in die politischen Ver. schwörungen gegen Oesterreich verwickelt, spielte er in denselben eine Rolle, die zu seinem Unglück niemals genügend er kannt wurde. Alle Mitzliedcrder Ver. schwörung, an welcher er sich betheiligt hatte, waren in Manlua verhaftet wov den. Ihm aLein schenkte man das 2tben und seine Gegner behaupten, erhübe sich diese Begnadigung durch einen Ver rath erkauzt. Bis aufs Blut gesclkert, soll er seinen Lippen die Namen seiner Mitverschworenen haben entschlüpfen lassen. Vergebens bot er alles auf. diesen schimpflichen Verdacht von sich ab zuwehren. Die Erinnerung an diese grauenvolle Episode verfolgte ihn sein ganzes Leben hindurch. Schon schien sie in Berges Zenhcit begraben, als diese schreckliche Beschuldigung nach feiner Wahl zum Abgeordneten plötzlich wieder wachge--rufen wurde. Er verlor kein Wort zu seiner Vertheidigung und üderließ es seinen Freunden, die'Äerleumdunz, die , ihn brandmarken sollte, zurückzuweisen. Politisch gehörte er zu den Führern der vorgeschrittenen socialistischen Partei. Sein Leben war ein langer Kampf und ein beständiges Martyrium. Er hat alle Feldzüge für die italienische Unabhängigkeit mitgemacht, und Garibaldi hielt ihn in hoher Achtung. Im Jahre 1867 wurde ihm der Auftrag, in Rom einzudringen, um dort Alles zu seiner Erhebung vorzubereiten, während die Ganbaldi'schen Truppen sich über den Weg von Mentan.r der ewigen Stadt nähern sollten. Erkannt, rerhaftet und vor Gericht gestellt, wurde er, von dcn pLpstlichen Rich:erlk zu lebenslänglichem Gefängnis verurtheilt, aber der drei Jahre spater erfolgte Einzug der Jtaliencr in Rom gab ihm seine Freiheit wieder,. Kränk und erschöpft eilte er nach Frankreich, um sich in den Vozefen an den Kämpfen gegen die cheut schen zu bechkiligtn, zu deren Gesänge nen ec sehr bald gehörte. Fand seine politische Richtung tvcnig Billigung so wurde cr doch allgemein als Schnftstcller und Mann der Wlssenscha't geschätzt. Sein Tito Ve,',ia", ein bistorlschcr Ro- ,, man, gilt durch die Wahrh-it und Anschaulichkeit der CchilderunzeUaltrLknl' schen Lebens geradezu sür llaisi schzMU Qc b c i t e ?''MM I K ! ijr:,S -'' XWXfMi'ß' i Oeulnt und Loge derd,,2ranf'ssVM sa gunacht, da obize Hale rlbhaltsng do Cerfcnnltrsstn, 1 KrÄrzch, ULtnöaltLUSkU XL. f. to. cbrti cr.b f&? b,. :mmM VI T""';,;- ,. ': .ii i'-i" , ": " i1!.1
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