Indiana Tribüne, Volume 14, Number 140, Indianapolis, Marion County, 8 February 1891 — Page 5

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GrikÄische AdyZIe.

-Recht heitere Zustande!' klüssen in den griechischen Gemeinde Verwaltungen bisher, sMrrscht haben, wie rnan ans dem energischen Vorgehen schließen darf,, welches der neuernannte Präfect von Rttika gegen die Gememden seines DistrictS eingeschlageri hat und das in der Presie lebhaft erörtert wird. Aus diesen Erörterungen geht hervor, daßz. B. selbst der jetzige Bürgermeister von Athen. Herr Philemon, seit Beginn stlnes Amtes, also sett wer Jahren, noch kein einziges Budget der Regierung vorgelegt hat. Sein Vorgänger im Amte soll nach den von dem Präfecteu. über seine Amts zelt angestellten ErHebungen gar in Anklagezustand versetzt werden. Der Herr Präseet hat ferner die überraschende Thatsache entdeckt, datz fünfzehn Gemeindeschulen geschlossen waren, weil die Herren Lehrer jum Un errichten keine Lust verspürten. Wetter stellte sich heraus, dajz an Stelle der Bezirksärzte gewöhnliche Barbiere die Tootenscheme ausstellten, ober nachge wiesen wurde, daß in einer ganzen An zahl von Fallen der Barbier den Schein ausgefertigt hatte, noch ehe drr Krank seinen letzten Athemzug gethau. So ereignete sich denn' daß dem de reitS fertigen Todtenschein zmn Trotze einige Kranke (ich wieder erholten und heute den Schein als Curiosum mit sich herumtragen. Andererseits zeitigten diese Zustände eine nicht unberechtigte Furcht vor dein lebendig Begrabemver den, und eS ist infolge dessen zur allge meinen Sitte geworden, dem BerstorbsK nen in das Grab ein Messer mitzugeben, dau:iz er bei seinem möglichen Erwachen den Sarg zu sprengen im Stande sei. Als sonderbare Hüter der Ordnung entpuppten nch die Feldwächter. Angestellt von den Bürgermeistern, sind lie deren blinde Werkzeuge, um die oo litischen Gegner in jeder Weise zu chica niren, Dan d'.eje Chlcanen oft recht gefährlicher Natur sind, geht am besten daraus hervor, dan drei Viertel aller Verbrechen, Mordthaten nicht ausgc nommen. der Abwehr und der Rache gegen die Feldhüter zugeschrieben werden. Der teuerdirector von Attlka hat ein Deficit von 600,fl(K Drachmen zu verzeichnen, welche in seine Tasche geflossen find. Der Präfect von Attika hat nitu gegen sämmtliche Bürgermer. ster der Provinz, Herrn Philemon nicht ausgenommen, das DlSttplinarverfah' ren beantragt, ohne welches eine spätere gerichtliche Verfolgung bet Wlederholungen solcher Unregelmäßigkeiten nicht möglich ist. Verttuer OerichtSseeue. Humanität undN ord Häuser. Der Mensch muß Human sind, un wenn wirtlich mal zwischen en Paar olle Fremde wat mang kommt, denn soll so eener nich jleich nach'n Staatsanwalt rufen, det der andere noch kurz vor't Fest uf die Verbrechervank muy. Wer det Human findet, derf sich zu meine Fremde rnch mehr rechnen. Ter ehe malige Töpfermeister, jetzige Rentier B. sah seine neben ihm im Anklageraum stehende, ihn um Kopfeslänge überra gende Ehefrau nach dieser Tirade triumphirend an, erntete aber nur ein verächtliches Ach, quassele mannich so villel Vors.: Ihre Ansichten über Humä Nltät interessiren uns nicht, wir wolle ie Sache vielmehr etwas, kürzer ma chen. Sie und Ihre Ehefrau sind der gememzchaftuchen Mißdanolung des Schneiders M. angeklagt.- Sie. Serr B. geben den Inhalt ver Anklage zu r -Angeklagter B.: Von vorne rin nehme i$ Allens, wat meme Frau jedhau haben soll, uf mir, det biu ick ihr als humaner Ehemann schuldig. Vors.: Das ist keine Antwort auf meine Frage, Ihre Frau wird sich außerdem selbst vertheidigen können. Haben Sie dem Schneider M.. verschiedene FaustZchlage in's Gesicht versetzt ? Ja oder nein? Angelt: Wie l(M der Mann jejen meine Frau thatsächlich wer'n? Js det human?. . Vors.: Mit Ihnen bin ich fertig; zrau B., waZ haben Sie aus ote An klage zu erwidern?, - Augekl. Frau S. im Wer sich mang Eheleite sticht, der MUg jewärtig sind, det er in die Ülemme jeräth; wo kaun Zo'n Jammerlappen ZU Meinen Mann sagen, det ick den Satan tn n Leibe habe? Vorz.: Haben Vie ihm das Gesicht zerkratzt, und ihm einen Theil de5 Bartes auZgeriszen? tfWU S - Zoll ick mir vieüeiÄ in mune eiis a? vier Wifide dumm kommen lassen? Tet i mmm Mann ich mal n chen. tWvtns destiL ttiitk Ffl leine 5nji6rieiit Äugest, G ooll: Aber AujuZ:e, js.se k dfch human! Frau B. : Ach was, hatt' be Nun), jetzt rede ick! Vors.: Ich ,llube doch, es ist veer, wenn wlr uns )en Sachverhalt durch den Zeugen M. erzähle lasse. Setzen Sie sich hin ind unterbrechen Eis den Zeugen nicht. Der' Zeuge M. gibt folgende ergötz zche Schilderung zum Besten: Det war )en L 9. November, ick werde den Da Äm sp leichte uich vcrzesicu. ir, det jeeßt ick, mein frieherer Freind B. und er Kohlenhändler K., wir hatten wie ewöhnlich bei Müller an unsern Ztammdisch jesessenun. hatte Weißbier drnnken. '" , B. war mächtig uf sezn Zerd, er sagte, seine Olle hatte die Wa 'che, nn da hätte sie jesagt er sollte man zxaußen zu Mittag essen, det sie keene Umstände njch hätte. i Als et so zejen neie war, brachkn mix uf un B. kriegte jtM 'sfii ::jrnal eeiic 'fMx'tt Ä HÄe von mtt ullaf 50 jahr häuserFjeschenktM Da) Meine Wohnung ruskommen wollt, zenn könnt Ihr ihn mal kosten. Meink Olle U in die Waschküche. Js jut, oir lassen uns ftrxkden'tmjöndelg mit ruf. Als B. dn Schlüssel in die Korridordhüre steckt, wird er mit 'n mas ian; blaß un sagt: Herxje, die Olle is schon oben! Un richtig, die !phure wird ichos von innen Memacht. un ja di.

Füllung steht Frau B.dieHreN'Männ von oben bis unten mit 'n paar Oogen ankiekt, als wenn sie ihn durch un durch bohren will. Na, Du oller Saufaus, in welche .Mächenskneive hast Du Dir' wieder 'rumg,etrieben? bejrüßt ihn die liebende Jattin. Aber Auguste, meente er, sei doch human! Ach wat komme man rin, Du olle Nulpe, Dir werde ick Moritzen kennen lernen un dabei kriegt sie ihn hier oben an'n Rock zu fassen un zieht ihn rin. Wat wollen die Beeden, det sin wohl Deine Saufkum-

Me? mcent sie, wobei t uf uns zeigt. K. lachte und jing die Treppe runter; . v crr.. -ili ..e V. er meenie, ver rym oer Vppn u cot Nordhäuser verjangen wäre, ick ging aber mit rin, indem ick mir als Familienvater det nich jefallen lassen konnte von wejen die Mädchenskneipen. Als ick rin bin, schlagt Frau B. die Dhin zu, det det janze HauS zittert, un jehtin die Küche. B. nn ick, ' wir kiecken uns an un ick sage: MenschenSkind, Du scheinst aber derbe verheirathet zu sind, lck will man wieder sehn. 5tä iehe mit. sagt er leise, die Olle is giftig, un det iS a e Of f nrti Vt JU ilfr VtiUUlUt biuyiuiw, ivvuu wb Weiber waschen, müssen die Manner Leine xiebn. Wir wolrn ierade wieder zehn, da kommt Frau B. oöch wieder rausjestürmt wie 'ne Furie. Hierje. blieben! un verantwotte Air, zu ouer Kribbensetzer! schreit sie ihren Mann an. Dabei hält sie ihm so'n paar nasse un rnzeseeste HansmanZcyetten vor die Oogen un fuchtelt damit hin un her. Du infamigter Ehebedriejer, wat steht hier? Wat Du mit die Menscher verprassen dhust, det schreibst Du noch us l. - rm . fi ii.n Ti-ti. rt.X. cm Die zcanicyene f icr ueyl: oCtve ac 9 Mark un Zeche Else 8 Mark 50 Pf.? Wo sind die Frauensleite? Mein da malijer Freund der stammelt wat zurechte un kriegt vor lauter Angst nischt raus. Ick aber sage: Frau B., sage ick, nu jeht mir n Seisensteder us, Ihr Mann !s unschuldig. Wat? schreit sie, Sie wollen den schlechten Kerl noch in'n Schutz nehmen? Ün dabei haut sie ihm die nassen Manschetten immerzu rechts uud links um die Ohren. Det konnte ick nu nich länaer mit ansehen: ick fasse ibr so an den Arm un erkläre ihr, det det keene WirthshauSZechen stno, sondern Kohlen'Zechen, die Marie un Else hee nen. un die Vreise ielten kür 1000 Stück Preßkohlen, un det ick dabei war, als B. sich die Nonz machte, als der Kohlen Fritze ihm in der Kneipe die Offerte machte, die er sich uf de Manschette notirte, weil er jerade sein Notizbuch nich bei sich hatte. Aber Frau B. hört jar nich nach hin in der Rage un mit eenmal wendet sie sich jejen mir un fuhrwerkt mir' mit die Nazel tut Jesicht mn un reißt mir rn'n Bart, det ick en balkarischen Schmerz hatte un ihr so an den Hals jreifen nuß, um ihr abzuwehren. Willem! ruft sie, det leidst Du, det Deine Frau in Deiner eijenen Anwesenheit jemißhandelt wird? Mit eenem Male krieje lck ooch schon von hinten so'n paar Fauste iebe in't Jesichte, un die kann mir nur der Angeklagte B. jejeben haben, denn Sie Frau stand so vor mir, un ausjenommen unS drei Personen war keener drin. Ick hatte nur noch nich mal richtig besonnen, da hatten sie mir ooch schon ufu Torridor rauSjestoßen, un die Dhiere mjemacht. Mir kann eener Zucker versprechen, wenn ick mir wieder als Frie)ensstifter mang Eheleute jebrauchen lasse. Vors.: Ja, das ist immer :ine heikle Sache! Wahrend FranB. nit einer Geldstrafe von zehn Mark da ,on kommt, soll der Ehemann B. wegen eines hinterlistigen Verhaltens vierzig Nark zahlen. Na, meint er auf dem Korridor zu seiner Ehefrau, wenn de mman iS, denn huste ick uf die janze Humanität. Die bekannte Firma. Der Assessor Oscar I. in Berlin hatte kein Vermögen und pflegte bei geschlössen?? Thüxe, wenn ex allein in seinen vier Pfählen saß, bei höchst frugg' len Mahlzeiten darüber nachzudenken, wie er wohl seine Finanzen aufbessern könnte. Nach- außen hin aber blieb er immer der keine Mann und war im Standx. seine senk? Mark al? Znnkgeld dem servirenden Kellner in die Hand zu drücken. Als er eines Tages hörte, dgß fein Freund, der Lieutenant v. G.. der auck a'.ö ein armer PchZuckkr husch'? öeben eere:rte. eine reiche Partie eroerr hatte. da beschloß er. ein Gleiches zu veriuckei. Er war ein bübkcker. anielmlichcr Mann, dem es elgeulllch nichl .fehlen. konnte. Nur ver' üan? eö tick von ielbst. daß er daZ anwktmde Äan!o Zorgfältig verschleiern und d:,rch ein um so nobleres und gentlemaWindigeb Auftreten ergänzen mußte Das Glück war denn auch sehr hajd'snnÄ N"chk! giZygtz. ßj macyte diß BefüffNtlchqft ein.es angesehßnen Mannes, der im Wßfteff Berlins ein Haus und eine einzige, leidlich husche Tochter besaß. . Auch die Schwiegermutter in sp versprach viel Gutes, und da der Assessor mehr auf Geld, als auf Schönheit sah, so jieß er sich-bei Rentier A. einführen und war bald ständiger Gast der Fami. lie. Der Jurist staunte, so sfs er' hlff und wieder zu Tisch geladen würde mst welchem , Luxüs man' hier zu : speisen pflegte. Alle Monate gaK's cjne kleine Abendgesellschaft.' und , dze lukullische Lsr.t der Bewirthung und der ganze, auf groß? Futz zuzeschffittene Hanshast trug den liebenswürdigen Gastgebern viel Rühmens ein. Der Assessor hatte in' der That als er feine Augen auf dies te:e, und in dem intimen Kreise der ' .i'li1' ".i " ,(! Ij!1'1''!1!: i,,' i1'!' '.. H !!.:,' I' -'-- ' i ' ''i'lll1 ' ( FamlZie galt der essgalite stavalter hereits als erklärter Präutigqm der Toch teöMH-'Es Harz'Ao !dener5?,S onntaz. DerÄssessor befandi sieh 'lEwieoerfHttniaj 111 ;': Wtisr . ' , iM;-. ' : I,;' . ,,.;, ., " T , 7 rj3:a-r)?;a8! ;:i:nwM?F?mnnfrtej:;.ft4j VON einem Beknntßn gehört zu haben, daß eZ in Berlin in einer vornehm ge legmmQvnstrqßeeine?! Art PrivatLcthiZnstglt göhs, m:lcb? auf die s?3?' aanute feinere Hundschaft- spekulirte. ' Die Adresse war bald beschafft und so betrat der 5kuriH eines schönen Vormip

tagS ; den Geschäftsraum der menschenfreundlichen. Firma, ,um eine "'goldene Uhr Zur Aufbewahrung zu übergebeii.Besagter Geschäftsraum zeigte eiyeZNN' reiche Einrichtung.'- Er war nämlich durch kurze svanisch'5 Wände, die sich bis zum Ladentisch erstreckten, in viele kleine Räume getheilt, so daß der Kunde in dem einen Raum nicht nothwendig von dem im andern gesehen zu werden brauchte. Als der Assessor eintrat, be merkte er. daß in der Nel)enabtheilung ein Geschäft abgeschlossen wurde. Er

hörte flüsternde Stimmen und machte sich erst bemerklich, als 'er vernahm, wie der Kunde inNo. II durch eine ebenso sinnreich angebrachte 'Hinterthür verschwand. Der. Vertreter der Firma kam jetzt den Ladentisch entlang und fragte nach dem Begehr des Assessors. Während dessen legte er drei Uhren, eine goldene Herrn- und zwei DamenUhren, die er soeben empfangen hatte, vor sich hin. Auf der .Rückseite. deS kleinsten dieser Chronometer war ein verschlungenes Monogramm eingravirt, welches die Identität der Uhr sestzus stellen geeignet war. Der Jurist heftete seinen Blick mit maßlosem Erstaunen auf die runde Glasplatte, dann betrach. bete er die beiden anderen Uhren. Von einem merkwürdigen Gedanken zefoltert, schloß er darauf sein Geschäft rb. Am Abend sprach er bei A.'s auf kin halbes Stündchen vor. Als er zeimgehen wollte, fragte er den Rentier: .Wie spät haben Sie's, Herr A.? .Bedaure," lachte dieser, . .hat man Ihnen unser Malheur noch nicht er zählt? beute früh hat das Mädchen die Decke des Tischchens, aus dem wir unsere Uhren niederzulegen pflegm. beim Auf. räumen heruntergerissen und eine Zer trümmerung sämmtlicher drei Uhrgläser herbeigeführt. Jetzt sind die Dinger tam Uhrmacher!" Der Assessor steht ruf. Eine Familie, die der werbenden Mannerjugend Sand in die Augen streut und für die Feiertagsausgaden Uhrglaser repäriren" lassen muß, kann sein Interesse nicht mehr beanspruchen. Merkwürdig,- sagt er mit verbind!!chem Lächeln, .meine Uhr fiel heute früh ebenfalls auf die Erde und wurde öefecl. Als ich sie zum Uhrmacher brachte, habe ich mit Bedauern auch Ihre drei Chronometer-daselbstgesehni. Ich bürge indeß für gute Reparatur. Der Mann versteht sein Geschäft, es ist ja eine bekannte Firma!" Spricht's, nimmt seinen Hut und geht an den be stürzten Familien Mitgliedern vorüber zur Thür hinaus. Erwirb wahrsche'in lich nicht nncdt'r kommen. Eine TpirMstln. Vor dem Appellgericht in Orleans fand ein merkwürdiger Erbschaftsproceß seinen richterlichen Abschluß: Eine Maoame Brochard. die im Jahre 1886 auS vem Leben geschieden war, hatte in ihrem Testament ihre Familie enterbt, und diese suchte zum Dank dasür vor Gericht den Nachweis zu führen, daß die Todte - verrückt gewesen sei. DaS OeweiSmaterial, welches die Enterbten beibrachten, war nicht ohne. Es wurde da behauptet, daß Madame Brochard dem Spiritismus vollständig verfallen lzewejcu sei und die unglaublichsten Geschichten geliefert habe, ans die nur n Verrückter verfallest könne: Man urtheile jelbst! Eines Tages bildete sich Madame B. ein, die Seele ihres ver storbenen hatten sii in ' den Leib eines OmnibuS'GauleS gefahren! Nach, dem sie zu dieser Erkenntniß gekommen, attalirte sie das ahnungslose Vieh mit Zärtlichkeiten, umarmte es, drückte ihm glühende Küsse auss Maul und begann mit ihm eine Conversation. gleich als habe sie Herrn Brochard, wie' er leibte und lebte, vor sich ! Ein andermal sah sie einen ihrer Vorfahren vom Himmel herabstcigen. wo er daS nützliche Amt eines Landbriefträgers bekleidete, dann hielt sie ihren Sohn für den König von Frankreich und behauptete, hie Seele des heiligen Johanne? wohnte im Kör per der Maria Antoinette. Sich selbst hielt sie bald für Christus, bald wieder für die Gattin Christi und gab dann )o gar ihren Hochzeitstag an! Am 15, April 1&87 haben wir uns gehe,rathet!äußerte sie se'ir bescheiden. Ganze Nächte brachte si- damit zu, die Geister großer Todten zu citiren und niederzuschreiben. w? jnr mit ihr sprachcll. , Um sich vsn dzesen übernatürlicheu Vergnügen zu erholen, lies Madame Brochard dann am Zae zwecklos ani veu Feldern tfm der. tlriimr us. Bäume, beschwer da? Bttx und war fest überzengk. daß sie übn b Iahrezzntctt nach Belieben' ich 'ton könne. . Angesichts dieser '-tt?un:nl1ch?n Gewohnheiten der Ma t'.rie ? biieb dem Gerichlstzose nichts e'S übrig, als die Echlgssfsiu für ' !.s.jrstiZl? ZU' tf üm Wd tzqs Te fa mi wmwi ' "r TchmerzeuSfchrei. i , ii , ., Karl Vogt schreibt der .Frankfurter Zeltung", daß der allgemeine Enthu siasmus für Koch ein schönes Zeugniß für die humanen Anschauungen unserer Zeit ablege, denn in die Begeisterung !WÄ,?;WUich', lein ?ropfen ppni sicher Erinnerung an erlittene Verlust? von Menschenleben. Da haben wir'ss Weil Koch keine Kuschen getödtet hat. - kein Tropfen peinlicher Erinnerung!' Daß wir aber !n ! jedem Tropfen Koch'scher Lymphe eine. höchst - peinliche Erinnerung erblik? ken. weil er Tausende der Unsern in der. Blüthe ihrer Existenz ! hinmordet, daran denkt Herr Karl Vogt Ms. Wenn dieser MasseMvrj, ein jchöneS Zeugniß für tzle humanen Anschauungen unserer Selt.iftzdannB laae:W'HZ?..i!-'. 'C''::, .:f..:v Piach' Deine Rechnung mit dem Him ilMai'u1;'1;;;:111;;'!''!! i-i'lii!;1;:!!;;"1'.''!-!!! ki ' :"' ii mel, Äogti MmMMMmm w& u'iiftl! 'ffi$)WV&0& ml$STcMfz$$ - Daz Urttttl der HauSsraLt arii nuimcta cc;t3, das v. ucsstdtM YAr2:z tii t:a dsd. m CfcateaCst

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