Indiana Tribüne, Volume 14, Number 138, Indianapolis, Marion County, 6 February 1891 — Page 1
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I der letzten Nummer deS Luc! ser" findet sich e!n längerer Artikel von Moses Harman, worin derselbe daS we gen Veröffentlichung einiger Briefe von Aerzten, welche von den Gerichten als obszön betrachtet Kurden, gegen ihn gefällte Urtheil kritisut. Von dieser Nummer schickte er 3000 Exemplare an die Redaltionen des Landes, und zwar, wie er sagt, weil, ehe man erwarten kann, daß die Richter dim fortschreitenden Zeit geiste m ihren Entscheidungen Rechnung tragen, erst die öffentliche Meinung ihnen den Rücken decken müsse. Und weil die Redakteure und Publizisten den ersten Rang unter denen einnehmen, welche der öffentlichen Meinung Form und G.ftalt geben, darum habe er zunächst diesen die betreffende Nummer zugeschickt. Wie naiv doch Herr Harman ist, um zu glauben, daß die Redakteure die öffents liche Meinung machen. Die meisten Zeitungen haben bloß den Zweck, Geld, aber nicht öffentliche Meinung zu machen. Deshalb ducken sie sich vor der öffentlichen Meinung, denn die g.oße Masse denkt konservativ oder reak tionär und Konservatismus und Reaktion sind immer intolerant. Die Vertretung fortschrittlicher Ideen bezahlt sich schlecht. Vor der Frage, ob daS Aussprechen einer Idee nicht ein paar Abonnenten kosten könne, tritt jede Prinzipienfrage in den Hintergrund. Entweder ist der Redak teur ein Angestellter, der ohne Rücksicht auf seine eigenen J)een nach dem Wunsche des Herausgebers schreiben muß. oder er richtet sich aus geschäftlichen Rückstchten selber nach den Ansichten der Mass:. Es giebt, freilich Ausnahmen, aber sie sind klein an Zhl. Wir haben diesen Gegenstand schon mehr als einmal berührt, und thun es heute nur wieder, weil wir er staunt darüber sind, daß der Herausgeber eineS BlatteS fanguin genug ist, sich an die Presse als Macher" der öffentlichen Meinung zu wenden. Die Signatur der Prisse ist die Feigheit, waS Übrigens in einer Zeitperiode, in welcher sich AlleS ohne Ausnahme um den Dollar dreht. Niemand Wunder zu nehmen braucht. Ueber die Nothlage der Farmer hat Senator Sherman in einem Interview Auskunft gegeben. Auf die Frage, war um die Farmer dem Silberschw'mdel er geben sind, lautet seine Antwort : So bald die Lage bei einem Theile der Be völkerung sich verschlechtert, so denkt der selbe immer daran, sich durch Finanzge sitze auS den schlechten Verhaltnissen her ausarbeiten zu können. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Farmer seit drei Jahren schlecht daran sind. Alte Freunde, die mich seit meiner Kindheit gekannt ha ben, kommen zu mir und sagen : Eher man, WaS verschuldet unsern Nothstand? wir können nicht mehr auskommen. Un sere Ausgaben sind gewachsen, unsere Steuern vermehren sich und wir sind jetzt auf däS angewiesen, WaS unsere Söhne als Arbeiter verdienen. Woran liegt das !" Ich sage ihnen dann, daß die Farmer der Natur der Dinge gemäß die große Konkurrenz verspüren, welche ver besserte Transport und Produktions' Mittel ihnen bereiten, und daß sich daran nichts ändern lasse. Die Farmerei wird unlohnend. Davon habe ich mich über zeugt, als ich vor einigen Jrhren über die canadischvac fische Bahn reiste. Un gesähr 500 Meilen von Winnipeg sah ich eine unermeßliche Ebene mit Weizen be standen, welcher der Sichel entgegenreiste. Bei meiner Rückkehr toar der Weizen fort und doch war w:it und breit keine Spur einer menschlichen Behausung zu sehen. Ich fand, daß der Weizen in dem durch Dampfpflüge aufgewühlten Boden mit Maschinen gesät und mit Maschinen ge schnitten und gebunden wordm. und daß die Leute, welche ihn eingehemzst hatten. 60 Meilen Veit entfernt wohnten. Gegen diese Großproduktion auf den Ebenen von NebraSka ind KansaS, im nördlichen DxzS, Dakota und Minnesota haben die Farmer im Osten anzukämpfen. , Auf die Frage nach Mitteln zur Ab Hilfe WieS der Senator Sherman darauf hin, daß die ' Entwickelung der Industrie eins der wichtigsten Mittel sei. DaS Wachsthum 'der Industrie schaffe Städte, welche den Farmer Absatz für andere P rodulte als den unlohaenden Wezen'? schaffen, sowie seinen Aindn Beschäftigung geben, wie ja auch daS Wachsthum der amerikanischen Städte durch daS Hinzuströmen der Landbevölke rung vor sich geht.
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Mit andern Worten sagt also Sherman weiter nichts, als daß die Lage beS ffar merS nur dadurch gebessert werden könne, daß seine Kinder in daS städtische Prole tariat geworfen werden, anstatt daß sie die väterliche Farm übernehmen, oder anderswie der Landwirthschaft sich widmen. Und daS sagt ein Bundessenator, den man alS einen Staatsmann" ansteht.
Daß man umgekehrt auch dem ftädtishtlm' bei der Abreis de Herzog , von iW r l- fr . T i I . . . -': i
schen Arbeiter und Gewerbtreibenden sagen könnte, seine Lage könnte nur durch Hebung der Landwirthschaft gehoben wer den, damit die Zahl seiner Abnehmer sich mehre und viele Albeiter aufs Land gehen, daran, so einfach daS ist, denkt der große Staatsmann gar nicht. Natürlich Ware dieser Rath eben so dumm, Wie der des Herrn Sherman. Aber unsere Staatsmänner sind schon längst am Ende ihres WijeS angelangt. Von den aufrührerischen" Ideen wollen sie nichts wissm und mit dem alten geht es eben nimmer. DrahtuaHriyteo. "(' i Island. &)tirauif ichti. Für Jndiana: Wärmeres, .hübsches Wetter; Regen in her Nacht. Kälter morgen. Die russtscheJudnhd. Washington. 6 Februar. Da? ßauS'Cornlte für auswärtige Angelegenheilen rekchte heute eine Resolution w. in welcher Bedauern über die Verfolgung der Juden in Rußland und die Hoffnung autgesprochen wird, daß der Zar diesen Verfolgungen in Ende mache. GegenseitigkeitSoertrag. Washington, 6 Febr. Präsident Harrison erlikß heute eine Proklamation, worin er klärt, daß d! Regierung von Brafllien -sich fLr Gegenseitigkeit, (rec!procity) mit den Ber. Staaten entschied den habe, und daß künlttghln Getreide, MiM, landwirthschaftlich, Geeäthe Fleisch, gesalzene Fische. Krrkoffeln u. s. w. aus oen Aer. Staaten rrel tn ran Hirt eingeführt werden dürfen, auf Schweineschmalz, Butter, Käse. Baumvollenstoffen. Eisenfadrikate u. s. v. werde ein Zsllnachlaß von 25 Prozent ge Zhrt, daß deshalb künftighin Zuck.r. Molasse. Kaffee und Häut aus Brasilien zollfrei in die Ver. Staaten eing.führt irden können. Pocken epldemi in TexaS. D allaS.Tex..6. Febr. ' I Rutt und Umgegend herrscht in Pockenepisie. Schulen und Kirchen sind geschlos sey und eine strenge Quarantäne ist in geführt worden. Jede Person, welch fich weigert, ftch impfen zu lassen. wld mit $100 Strafe belegt. Der Eounty Richter von Smith County offerirt Wärtern und Wärterinnen $10 pro Tag, um die Kranken zu pflegen. Zudringliche Boomer. KansaS City, Mo.. 6. Februar Ein ZeitungScorrilpondent ist soeben von einer Reis durch den Eherokeestreisen zu rückgekedrt und berichtet, daß jeden Fluß entlang i der östlichen Hälfte des Strei fenS Dutzend von Familien tn Erd löchern und Rasenhäufern leben und daß das beste Land von diesen Boomern in Beschlag genommen worden ist. ES find wenigstens 2000 dieser Leute aus dem Streifen und tt wird di Soldaten Monat nehme, dieselben alle zu finden. llnsland. Deutschlands asriksnlsch Politik. Berlin. 6 Februar. Im Reich tag vertheidigte hellte Kanzler Caprivt die Kolonialpolltik in Afrika und tagte. die Regierung führ BiSmarcks Pläne durch. Wißmann sowohl wie Emin könnten in deutschen Diensten bleiben. wenn st S wünschen und auch'alS Un tergebere des Baron Soden hätten sie genug Spielraum. Die Resleruvg be müh fich zunächst, di Gebiete zu ertw ckeln, welche sie beside. .Wir beginnen von der Küste und nicht von den Seen aus. Im Norden habe " man keine Schwierlakkiten, aber im Süden feie die Bewohner noch sehr unruhig.' In Bezug aus die Sklaverei müffe die Stim rnung der Küsteadtvölkeruna derMch tizt werden. England Freundschaft sei meör werth, als in Streifen Landes. Richter billigt den Attrag mit Eng land, sprach aber seinen Zroeisel darüber au . daß S gut, Politik fei fl ch bloß auf di Entwicklung dr Küste zu beschränken. Nuch sollt di Regierung fich bemühen i-, m läl'iSlI'ill! ::1r;!': l:11 li-i 4K:is'--V i!:":;"IM: m mim
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die Differenzen zmischen.Emln und Wiß mann auszugleichen. . Der Kanzler erklärte, daß diese Angelegenheit noch nicht reif zur Besprechung sei. und daß an schließlich doch Wlßmann olle Erfolg zu verdanken habe. .(1 ' y m . ; Der Kaiser will nach Rom geh. :;l;t.Sj: Berlin, 5. Febr. Nachträglich Ist
letzt bekannt geworden, daß Kailer Wil Genua aus Berlin, welcher am 25, v. MtS. in Stellveetretung deS König Humbert von Italien der Taufe des jüngsten Hchenzollernsprossen deS sechsten KaisersohneS beiwohnte, fich von seinem Gast mit den Worte verab schiedet : .Aus baldige Wiedersehen in Rom. '"'4'' Der Kaiser hat also die Absicht, räch. Yens einmal wieder eine Reise nach Rom anzutreten. De? RSckiritt CrifpiS von de Rolle des LiiterS die italienischen Politik und dessen ffolgen dülften die Ausführung dieser Absicht vielleicht früher zur That werden lassen, als der Kaiser selbst e bei Btkanptgedtn detselben geahnt hatte. Wurden ntederges ch 0 1 Z c n. Barcelona, 6. gebr. DieRipu bltkaner veranstalteten heute in Demon ftration zu Ehren de Don Nicla Sal meron. Beritten Gensdarmen waren zur Wahrung der Ruh und , Ordnung kommandtrt. Der Olflzier, welcher die selben befehligte, schien ganz und ear den Kopf verloren zu haben, denn ohne de sondere Veranlassung ließ er die Truppen angreifen. Dieselben sprengten in die Menge hinein und schössen blindlings darauf los. Viele Verwundungen kämen vor. Die Regierung hat eine Untersuche ung angeordnet. Aller!!. : Im Norden von China herrscht großes Elend. Große Ueberschwemmun gen, vet oenen uver lautend Menfazen leben zu Grund gingen, haben da Land heimgesucht, d! Ernt ist fehlgeschlagen und die Bewohner nagen am Hungertuch. Die MtnisterkristS dauert fort.' Der König berief den GeneralstabSches zu sich, um mit ihm wegen zu machender Erspar nisse in der Armee zu berathen. In Moskau brannte in Waisenhaus nieder. Neun Kinder verbrannten und mehrere wurden lebensgefährlich verlebt. Prof. Hennöch in Berlin hat die An Wendung Köch'kcher Lymphe bei Kindern aufgegeben. Er sagt, daß von 21 Kln dein, die er behandelte, olle bis auf eine eher schlimmer. alS besser wurden. SchlffSnachrlchteu. Angekommen in: Hamburg: .Rhaetia von New York. QunStovn: .Germanic" von New Vork nach Liverpool. London: .The Sity of Berlin von New Z)ork nach Liverpool pasfirte Brow head. New Vork: Der Dampfer Rotter dam von Rotterdam ist nach achtzehn tägiger Fahrt eingetroffen h i? L ti a 3f -3 v v vv Starb auf der Straße. Gestern Abend gegen 7 Uhr lief an der Virginia Ave. in der Näh der Maryland Straß in Mann wem Straßenbahn wagen nach. Plötzlich fitl r und da r fich nicht von der Stelle rührt, versuchte Vorübergehende ihn aufzuheben Dabei fand man daß der Mann todt war. Man rief sofort den in der Nähe btfindlichen Lelchenbestatter Herrmänn herbei und dieser brachte die Leichenach seinem Etablissement. Dort würd der Verstorben als Harvey Davts, der viel J:hr hindurch in Dessar'S Kleider fchäft als Verkäufer und zuletzt in New man' ttleidergeschäft an der Süd Merb dian Straß thätig war. erkannt. Der Coroner nahm in Befichtiguna der Leiche vor, konstattrt daß in Herzschlag dm Leben de Manne ln End gemacht habe und ließ die Leiche nach der Woh nung de Verstorbenen 25 Elm Straß bringen. Davi hatt fich auf dem Heim weg vom Geschäfte befunden, al ihn der Tod ereilte. Er muß fich indeß nicht wohl befunden haben, denn er war kurz zuvor in der Mozart Halle gtaesen und hatte sich einen Littttn geben lassen. dabei die Bemerkung machend, dak r un vodl fez., ,,,, Der Faschinge f An guter Gklegenhii stch zu amüsittn. fehlte eS gestern Abend petaife nicht. Cs fandn zwei deutsch MaSkenbäll statt und Beide hattrn eine große Anzahl der ::;-JI8'!:i;: '' 'W, ;i!!;;F; iiälii' ;t5:l'"i
jenigen, welche noa.. nicht ganz in der Sorge um das Geschäft aufgegangen find, sondern auch dem Humor noch zu feinem Recht kommen lassen, angeloöt. In der Mozart Halle führten die Da men.daS Regiment, und fie sübrten e gut. Dort fand der Maskenball der Elisabeth Log K. & 2 os H. statt. Der Besuch ließ nicht zu wünschen übrig und da Komite, bestehend au den Da men Eatharin Dippel, Louis Hoch
straßer und Frederik Schmidt hatte alle Arrangement mit Umsicht getrcffen. Di Union Band spielt zum Tanze auf und diesem Vergnügen stöhnten die Besucher bi zum frühen Morgen. Die ausgesetzten Preise sür die schönste Da menmaSke und die komischste Herren moSke erhielten Frl. Linda Leupen und Herr LouiS Eoulon. Die zahlreiche MaSkenschaar, welche sich in der Columbia Hall zum BalldeS Preußen Unterst. Vereins einaesunden hatte, bot ein recht hübsches Bild. Aus aller Herren Länder waren sie gekemmen, und di tollsten Scherz wurden verübt. Jeder sühlt fich zu Hause in der schönen Columbia Hall und da Komit, beste hend an den Herren Aug. Danke. Al. Köhler, I. Pletzer, Aug. Werner und ChaS. Stngftock wurde fäe sein anteS Arrangement vielfach belobt. Die Union Band lieferte auch für diesen Ball d! Musik. Aufgepaßt Feinschmecker ! Morgen, Samstag Abend Spanserkel-Lunch u. schwarze Katz an Zapf bei Job. . Hornung, 145 st Washing ton Straße. Baupermits. Anna Keeley, Cottaz an Sulllvan Straße. $550. . Mary E. Stein. Anbau an Hau. No. 123 West South Str. $200. F. M. Spark, Cottag an Grn vood Straße, zwischen 11. und 12. Str $1.000. - H. H. Echot, Wohnhaus an Oft Vermont Cte.. zwischen New Jersey und East Str. $1,500 "T - - - F. Donahu. Wohnhau an William Ste. $850. Jobn Rosenberg. Cottaa No. 320 Ost New York Straß. $1200. Veutscbe OoZal-LTaSrichttn. Provinz He s sen-Nassau. ' Während.der letzten kalten Nächteerfroren in den Straßen Frankfurts und m der nächsten Umgebung dep Stadt nicht weniger als 7 Personen. Bei der letzten Volkszählung wurde in Marburg ermittelt, daß die ledige Hen nette Glöckner am 11. Sept. 1792 und die verwittwete Elisabeth Grimm am 2. März 1793 geboren ist. Wegen 9 mit unglaublicher Frivolität geleisteter Meineide ist der Wagner Altenhenn aus Leckringhausen zu sieben Jahren Zuchthaus, verurtheilt worden. Langfinger stiegen letzthin Nachts in daS Amtsgerichtsgebäude in ZiegenHain ein, ließen den 7 Cenwer wiegen, den feuerfesten Geldschrank -um Fenster hinaus auf einen Schiebkarren, welcher indeß von der schweren Last zusammen, brach. Das dadurch entstandene Ge räusch zog einen in der Nähe besindlichen Polizisten an, bei dessen Erschelnen die Diebe mit Hinterlassung von Geldschrank und Schiebkarren schleunigst das Weite suchten. G roß h erz ogth um Baden. f in Meersburg der Hanptlehrer Math. Schafhaeutele, Hinter dem Döbele, auf Schweizergebiet wurde die Wittwe Schlotterbcck von Konstanz durch drei Stiche in die Herzgegend ermordet aufgefunden. f Jn Lahr derauch als Dichter bekannte Landtagsabg., Bankier Frd. Geßler. f In Mannheim der Bildhauer I. Kraut. Der verstor bene Fabrikant C. W. Grether hat in seinem Testament das Krankenhaus in Schopfbeim mit 20,000 M., sowie das Lörracher Spital mit 8000 M. bedacht; dem Frauenverein Schopsheim wurden 1000 M. überwiesen. Die goldene Hochzeit feierten die Eheleute: Schmied Jgn. Konrad-Achern, Georg Adam SeitzBreitenbronn, Oberlehrer Rhein-bold-Freiburg und Anton Maier-Mun delsingen. Aus der Rheinpfalz. Der Ackerer Peter Rapp von Berg ist einer Verletzung, die ihm unlängst sein Pferd durch einen Biß in die Wange beigebracht hatte, erlegen. Die Befürchtungen, daß hie Weinberge durch den stärken Frost Schaden genommen haben möchten, sind allgemein. - Großes Aufsehen erregt in Fränkenthal die Ve Haftung des Vorstandes der Taubstnm men Anstalt, Häuptlehre? Ernst Kadner trsgen Verbrechen gegen dte Sittlichkeit. 1-in Grünstadt die älteste Bewohnerin " Charlotte Hirschbrand im Alter von über 100 Jahren. Ueber das Bermögen deS s. Sr. flüchtig ge ?tublsabrik,nit?n &(hnW in Viirrnn "j . , f. I - .-mmfwr .y , . jcns wurde der, 51 vnlurs eröffnet. ;: . '-i,i!t . iA -'üM Wi;:1'r a;sii:54äw5ii,Ä'.
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