Indiana Tribüne, Volume 14, Number 132, Indianapolis, Marion County, 31 January 1891 — Page 1
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Daß der Staat ein schlechterer Geschäftsmann ist als der Privatunternehmer, davon liefern die Onondazo Salz werke des Staates New Vor! wieder ein Beispiel. Der Betrieb derselben im letz' ten Jahre schloß mit einem Defizit von über $6000 ab, wahrend $12,000 außer, dem für bauliche Anlagen verausgabt werden mußten.Diese Zeilen sind dem .Milwaukee Herold" entnommen. Mit solchen Aeußerungen ist immer die Absicht verbunden, der sozialistischen Idee vom Staatsbe triebe eine Ohrfeige zu geben. Aber in dieser Fassung ist der Satz eben nicht richtig. Der heutige, speziell der amerikanische Staat mit seiner wüsten Korruption und seinen grabsch enden diebischen Beamten, beseelt von dem unsere Zeit charükteriristrenden Streben nach Geldmacherei und Ausbeuterei,jader mag ein schlechter Geschäftsmann sein, obwohl die das Geschäst leitenden Personen gew!ß nicht schlecht dabei wegkommen. Diese So:te Staat ist aber nicht der Staat überhaupt und im Volksstaate der Zu kunst dürste es Wesentlich anders sein. Und glücklicher Weise fehlt es für diesen auch nicht an einem Beispiel in der Gegenwart. Nehmen wir nur das Post Wesen. Als guter Geschäftsmann in dem gebrauchlichen Sinne des Wortes zeigt sich hier der Staat, (oder der Bund, was für die Sache gleichbedeutend ist) allerdings auch nicht, denn Geld wird dabei nicht herausgeschlagen. Aber Briefe werden für zwei Cents über daö ganze Land hin befördert, und Zeitungen zu 2 CmtS das Pfund, und der Mann, der draußen in den Weiten unwirthlichen Ebenen des NordweflenS wohnt, erfreut sich derselben Begünstigung, wie der Bewohner einer volkreichen Stadt. Der Staat stellt dem Ansiedler im fer nen NordweZen einen auö einer Entfernung von Tausenden von Meilen kom menden Brief für 2 Cents zu. Einem Privatunternehmer würde so etwZs frei lich nicht im Traume einsallen. Dieser Ansiedler kann sich auch erlauben eine Zeitung zu lesen, denn er braucht für die Zusendung nichts zu bezahlen. Würde i einem Privatunternehmer überhaupt einfallen in emer G.'gend ein Postunter nehmen zu etabliren, indem zwn oder drei Einwohner auf die Quadratmeile kommen ? Höchstens dann, wenn die Ne gierung mit Subsidien in Gestalt von Land oder Geld herausrücken würde. Solch allgemeine Bemerkungen, wie die oben angeführte, sind kindisch, sind lappisch, und meistens auch boshaft. Ueber die Gründe der Abreise Sche vitschS nach Nußland entnehmen wir sei nem Briefe an Liebknecht folgende Stelle : .Ende des Jahres 1832 starb meine Mutter und hinterließ mir ein Vermögen von beilausiz 300.000 MaU Ehe ich jedoch in den Erbschaftsrechten bestätigt Werden konnte, erging ein Allerhöchster Befehl" an den Senat, laut welchem meine Erbschaft, ja mem ganzes Hab und Gut in Rußland, wegen unerlaub ter Abwesenheit im Auslande mit Bs schlag belegt wurde. Dieser Befehl ist in den Akten des Senats in Petersburg unter dem 29. April 1383 sub 965 zu finden, und kann ich Ihnen, wenn nöthig, eine beglaubigte Uebersetzung des selben zukommen lafsrn. Von diesem Tage an begannen die Bemühunzen meines BruderS um Aufhebunz jener Maßregel, die auch ihn in geschäftliche Ungelegenbei ten versetzte, da ihm ebenfalls ein Theil der mütterlichen Erbschaft zugefallen war. Jahrelang waren seine Bemühungen ver geblich ; ohne mein persönliches Eingreifen n Ort und Stelle war nichts zu er reichen und an die Erlaubniß, nach Ruß land zurückzukehren, wurden Bedingungen geknüpft, auf die ?.ch nie und n'mm:r hätte eingehen können. So verzichtete ich denn 7 Jahre lang auf mein Vermögen, mit Ausnahme einiger geringen Summen, die es meinem Bruder hin und wieder gelang, aus. der VormundschaftSbehörde in Petersburg herauszuquetschen. Im vorigen Früh jähr schrieb er mir endlich, eS sei ihm ge lungen. bedingungslosen Zutritt für mich nach Nußland zu erlangen, ich solle we nizflenS nach Europa kommen, um mich mit ihm mündlich zu besprechen. Lange überlegte ,ch mir d ,, Entscheidung.'! Zwölf Jahre Mitarbeiterschaft an der Ar beiter-Presse hatten mich durch bittere Er fahrung gelehrt, wie beengend, die besten Kräfte lähmend, dle Sache sebst schädigend die Stellung eines von den Groschen jener
Presse abhängigen Agitators oft ist. Diese Erwägungen, wie auch namentlich die Rücksicht auf das Glück und die Ge sundheit meiner Frau, die unter der Un sicherheit und der Aufregung der letzten Jahre viel zn leiden hatte, bewogen mich, wenigstens den Versuch zu wagen, das mir Zukommende wieder zu erringen und mir eme unabhängige Stellung zu sichern."
Drahwachritzteo. Inland. rs,tteraultHt,n. Für Jadlana : Regen, hierauf Schnee In der Nacht. Sehr kalt Sonntaz Nacht. Das neue Luftschlkk. Chicago, 30. Jan. Mit einem bloß dreißig Fuß langen Modell deS von Wm. Pennington in Mi. Carmel erfun denen Luftschiffes wurde deute ein Ver such gemacht. Die Form desselben ist die einer Cigarre mit Flügeln. Am vorde ren Ende ist ein Schaufelrad und am Hinteren ein Steuer. In der Mitte diß großen Raume? de AuSstellungSgebäudeZ befanden sich einige elektrische Batterien, welche mit dem Ballon verbundn wurden. Sofoet er hob sich derselbe, Herr Penningtsn reichte daß Steuer und der Ballon flog in einer vöhe von zehn Fuß im Kreise herum. Nach einer Weile wurde der Ballon wie der herabgelassen, da Steuer wurde ander gestellt und der Ballon sieder in die vöde gelassen. Er folgte genau der Richtung des Steuers. Morgen wird bet einem weiteren Versuche der Wagen an gehängt, der zur Aufnahme von Pasta gieren bestimmt ist. Jedenfalls ist bei diesem Versuche daö gelungen, was bisher noch niemals gelang, nämlich deu Ballon u steuern. Hübsche Zustünde. St. Paul. 30. Jan. Die Grand Jury reichte gestern einen umfangreichen Bericht ein. und erhob Anklage gegen eine Anzahl 'ö.'amte. J?y V. DaviS. ein Angestellter in der Ältttt Olsice tstde schuldigt, für 515000 bis $20 000 Juiti Certifikatr eingelöst zu haben, welche alle on fiagirte Pttsonen auSaestellt sind Sämmtlichen Anklagen liegt die ungesetzliche Aneignung von Geldern zu Grunde. Die Grand July fand ferner, daß S ln St. Paul möglich sei, zehn Monate im Jahre Liquor ohne LizenS zu verkaufen und daß wegen dieser Thatsache Anklage gegen viele .Beamte erhoben werden könnte. Die Jllinolser Legislatur. Springfield. Jll.. 30 Januar. Zwei weitere Abstimmungen, die 49. und die 50. zur Erwählung ine 8 Bundes senatorS wurden heute vorgenommen. Wahrscheinlich werden die Farmer an Stelle StteetkrS einen andern Kandida ten ausstellen. Im Hause las deute der Farmer Tau beneck einen Ausschnitt auS einer Zeitung vor, worin es hieß, daß eine Pdotogra phle im Zuchlhause zu Columbu?, O.. als die seine erkannt worden sei. Er de anfragte, dakti Comite ernannt werde, um nach ColumbuS zu gehen und die Cache zu untersuchen. Er wcrde mitgehen, um eine Jöenttfizirung zu ermöz lichm. Der Antrag wurde angenommen und da? Comite und Taubeneck reisten heute Abend noch ColumbuS ab. Der Tod WlndomS. Washington, 30. Jan.. DaS plSdttche Ableben WindsmS bat hier allgemeine Bestürzung helvorgerufen. Die beiden Häuser dS CongresseS der tagten sich, die Aemter sind geschlosikn. da? Schatzamt ist in Trauerflar gehüllt und auf den öffintlichen Gibüuden wehen die Flaaaen aus Halbmast. Der Peüstient, die Kadinet?mltglieder und viele Congrebmitzlieder maren am Bahnhöfe und isksrt!rten von da die Leiche nach der Wohnung deS Btrbliche nen. Die Beerdigung findet statt, sobald der Sohn deS Verstorbenen, der sich zur Zeit im Süden befindet, eingetroffen fein wird. Ein neuer Trust. San Francisco, 30. Januar. Mit einziger Ausnahme haben sich lämmt ttch dst.Emmach.EtaMZemenl? zu einer einzigen Korporation mit einem Kapital von fünf Millionen Dollars ver einigt. Schoer verlebt. . Mas o n City, 30. Jan. 'Der de deutende Forscher, Lieutenant Schwatka, wurde schver wenn nicht lebensgefährlich verlebt. & fitl im Park Hotel über da Treppengeländer herab, und die Aerzte halten seine Genesung für zweifelhaft.
Weißkappen -Prozeß. . Anderso, Ind. 30. Januar. In dem Weißkappen-Prozeß wurde heute da Verhör der Belastungszeugen beendet. Der Staat verließ sich hauptsächlich auf das Zeugniß des Angebers. JameS Kir by'S. Die. Vertheidigung wied versu chen, ein Alibi nachzuweisen, i NnSland. -
Ztegenblut als Heilmittel. P a r i S. 30. Jan. Großes Aussehen erregen hier die Ankündigungen der Gelehrten Dr. Bettn und Dr. Pica, Pro fessoren an der UniversiSt zu Nantes, wonach sie mit Ziegenblut-Einspritzungen große Erfolge det der Behandlung von tuberkulösen Krankheiten errungen haben. Die beiden Herrin spritzten unlängst zwei Patienten je 16 Gramm Ziegenblut in die Waden und erklärten," daß sie durch Wiederholung der Einspritzungen alle zehn Tage, eine Heilung erzielt haben. DaS Fieber hat vollständig nachgelassen. Di, Revolution in Chili. Buenos Ayr e , 30. Jan. Noch, richten von Chtti zufolge haben zwischen den Rebellen und den Regierungstrupptn mehrere blutige Gifechte stattgefunden. Die Berichte über den AuSgang derselben sind jedoch sehr widersprechend. Zwölf tausend Mann welche von Valparaiso au gegen die Rebellen abgeschickt urder, find zu diesen übergegangen. Schlffsnachrichten. Angekommen in: Southampton: .Lahn von Niw York. New York: .Ethiopla" von GlaS gow. .Wttra von Bremmen. London: In Sicht Suevia und Wvomina von New York. H.is.fK..ges. Eine Doppel - Tragödie. DerNeger LoganMcAfsee er schiebt seine" Frau und begeht Selbstmord. Gestern Nacht 25 Minuten nach 11 Uhr spielte sich vor dem Hause des Dr. L. S. Henidornk, No. 504 Nord Misstsstppi Straße eine Tragödie ab. welche die ganze Nachbarschast in große Ausregung ver setzte. Um diese Zeit fielen ln ganz kurzen Zmischenräumen zwei Schüsse und Dr. Henlöorne der eiligst hinauslief, hökte noch den Neger MeAffee die Worte au' stoßen : .Mein Gott ich bade Emma ge schössen!" Dann fiel der Neger neben seiner Frau, welche in ihrem Blute auf der Straße lag. nieder. Beide waren todt. Die Frau hatte ein schwarzes Kleid und eine kurze Jacke an. Ihr Hut und ihr Regenschirm lagen neben ihr. AuS ihren Obren und ihrer Nase sickerte das Blut. Der Mann hatte den. Mund weit offen und aus einer tiefe Wunde oberhalb der rechten Schläfe strömte das Blut Die herbeigeeilt Nachbaren wußten im ersten Augenblicke nicht recht, was sie thun sollten, der als Dr. Henthorne er klärt hatte, daß hier menschliche Hisse nichts mehr ausrichten könne, benachrich" tizte man den Coronet und dieser ordnete die UedersÜhrung der Leichen nach Krege lo'S Morgue an. Dort wurden die bti den Leichen. nebeneinander gebettet. In den Taschen deS ManneS fand man $16.85 in Geld und einen Brief, de ihm feine Frau jedenfalls zur Beförderung Übergeben hatte. Der Brief war von ihr gefchkleben und an eine Freundin gerichtet. In demselben sprach sie mit Hloßer Hochachtung von ihrem Manne. und der Brief läßt in keiner Weise durch blicken, daß Mißverständnisse zwischen dem Ehepaar xiftlrt haben. Alles aS man soweit über da? Mo tiv der unglücklichen That sagen kann, beruht nur aus Hörensagen, denn Nie mand scheint einen bestimmten Grund für die Handlungsweise deS ManneS zu kennen, obwohl man allgemein annimmt, daß Eifersucht die Ursache derselben ge we sen ist. McAfee war noch ein junger Mann, der biS vor Kurzem alS Porter auf der C. W. & M. Bahn zwischen hier und Bentog Harbor. Mich, beschäftigt war. Später war er kurze Zelt al Collektor deS .Freeman" thätig und in den lebten paar Wochen hatte er seinem Schwieger vater Nathan Pierce. der sinitor deS Martindale Block ist auSgeholfen. Frau Emma MeAfee war in der Da men'Frifeurftude im BateS HauS thätig, und die Leute mit denen sie dort arbeitete. stellen ihr da blste Zmaniß au und sagen, daß sie stetS der Meinung waren, daß die Leute sehr gut miteinander gelebt haben. " . p'"i:fDie Eltern und Geschwister der Srmor deten wohnen No. 1 Nord Misstsstppi
Straße und mattn ganz außer sich vor
Schmerz als ihnen die schreckliche Kunde übeibracht wurde. Nathan Pierce, der Vater der Ermordeten, sagt Folgendes: Ich hatte feit einigen Wochen Rheuma tiSmuS und mein Schwiegersohn versah so lange meine Arbeit. Heute Abend ging ich noch dem Block und fragte meinen Schwiegersohn ob er . mit nach Hause gehen würde, da er und meine Tochter bei mir. wohnten. Er sagte, er würde Emma abholen, die bei ihrer Freundin, der Frau von Charles Baß zu Besuch weilte. Meine Tochter und idr Mann haben seit sechs Monaten bei mir ge wohnt und ich wüßte nicht, daß sie je zusammen gesttitten'hStten". Frau Baß erzählt, daß Frau McAfee bei ihr zu Abend gegessen habe, und daß ihr Mann um 7 Uhr gekommen sei, um sie zu einer Kirchenversammlung abzuho len. Die Versammlung dauerte bis 11 Uhr NachtS und da McAffee'sch Ehe paar machte sich dann auf den Heimweg. Die Leiche der Frau wurde heute Morgen nach dem Hause ihrer Eltern ge bracht, die deS ManneS liegt noch rn der Morgue. Die Leute varen seit drei Jahren verheirsthet und hatten keine Kinder., Der Coroner wird am Montag mit dem Zeugenverhör in der Sache be ginnen. Das Experiment mit der Koch'schcn Lymphe. Die Doktoren A. W. Brayton und Theod. Potter hatten gestern eine längeu Besprechung mit Dr. Edenharter, dem Superintendenten deS städtischen Hospi tal. um bezüglich der vorzunehmenden Exverimente mit der Koch'schen Lymphe Arrangements zu treffen. Dr. Potter ist eben erst auS New Vark zueückgekehrt. woselbst er den dort vorgenommen S$' pzrimenten beigewohnt hat. Die Aerzte haben beschloffen,'mlt den Einspritzungen noch ein paar Tage zu warten, blS man eine Anzahl Kranke, an welchen exptrimentirt werden soll, auSge sucht bat. Man will dabei so vorsichtig als möglich verfahren, indem man vor her genau feststellt, wie weit die Keank heit bei deuZelökn vorgeschrttkn ist, und auf welche Weise sie sich die Krankheit zu gezogen haben. Die praktizirenden Aerzte deS Staates und die Vertreter der Presse werden benachrichtigt erden, sobald man bereit ist, mit dem Experiment zu de ginnen. Dr. Wm. Flynn von Marion hat auch ein kleines Fläschchen der Lymphe direkt aus Berlin erhalten. Er sucht nach ei nem LupuSkranken um an demselben ex perimentiren zu können. "..i Einbrüche. Lebte Nacht haben sich Einbrecher an der Ost Washington Str. herumgelrie den. In die Wirthschaft von Christ Seiter. 195 Ost Washington Straße gelangten sie durch eine SeitenthÜre. aber sie erbeuteten nur 16 Billard Bälle. Den Einbruch in der Wirthschaft von George Schoppenhorst, 234 Oft Wash ington Skraße, scheinen sie um 4 Uhr heute Morgen versucht zu haben. Um diese Zeit war e?, als Frau Schoppenhorst ausstehen wollte und durch ein eigenthümliche Geräusch erschreckt wurde. Sie rief ihren Mann und sagte, daß sie vermuthe, daß Einbrecher ein Fenster entzwei geschlagen hätten. Er aber sagte, daß wahrscheinlich Kuben das Geräusch gemacht hätten. - Frau Schoppenhorst gab fich indeß nicht damit zufrieden, sondern begab sich, gefolgt von ihrem Manne in die Wirth schast hlnab. woselbst soeben der Ein breche? als er sich' verfolgt sah, durch ein Hinterfenster. daS ir erbrochen hatte. ent floh. ' ' Erbeutet hat er nichts aber man sieht doch daran, daß die Frauen immer Recht haben. Auch dem Cigarrenladen von Anton Steffen, 220 Ost Washington Straße stalteten die Einbrecher ihren Besuch ab. Sie , stahlen $5 in Kupfer und Nickel. Münzen und drei Kiftchen der feinsten Cigarren. Den besten Fang haben sie' aber in der Wirthschaft von John W. King. 37 Nord Alabama Straße gemacht. AuS derselben stahlen sie eine silberne Uhr. $5 in Baargtld, einen Revolver, zwei Kift chen Cigarren' und einige Flaschen SchnavS. Sie hatten die Hlnterthüre erbrochen. Bis jetzt lsu'en die Einbrecher noch unbelästigt tn der Stadt umher. Beste Kapitalanlage in Indlana. Sechzig Cents monatliche Beitrüge auf $100 Antheile. , Schuldscheine bezahlen 10 Prozent Jnttkisien, gesichert durch erste Hypothek des doppelten Betrages des Anlagekapitals ; zahlbar halbjährlich. An. leihen techs Prozent. C W Vdittvv. hiesiger SeschästSsZhrcr. 83 Oft Market vtrake. -: .. ,,v...
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