Indiana Tribüne, Volume 14, Number 126, Indianapolis, Marion County, 25 January 1891 — Page 5
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Ztiilqoer meine umr, juu J Stramm oot ZJlaitt RoEran in SHle sie lanpe Zät von den besten Aerzten odne Slfola bedanditt vorden war, scheieb ste Oir. dak iÄ ibe die Mittel der chintsischen KlJutermedinn Eo, jlöicken fr.Äi. hetenSufün fAftn fifeer hat Mtt?
odruaen ist indem Leute selche -von l Amerika zukückkasien, sie röhmten. Meine taxit leidet cn Sronische AdeumatiSuS. Trotz der Bebondluufl dvkld die btüen Aerite ist sie nicht w Stande u ! gedkn. JÄ werde dke HeklAttKl flSerlkch schicken, denn ich wbe Vertrauen zu idnen, naüdem st schon in schon in so dielen Mllen trelfliÄ aeDirkt haben und ich bin überzeugt datz sie ewe Mutter kurkren ,erden. Ich erlaube mit Vergnügen, daß ditk publiM vird. Anna Schramm.
Die chinesische ÄlSuIermediUffen Ver , Un bkok In den Parlor?, 85 West Washinaton Straße NttkauZt. ,! KonseUztiou frei ! Spreche Sir v. Verfoen,ti elt entfernt oo der Etdtotz nen.jlnd ersacht zu scheelden. , . Die Vittel Unsen wlt S serbelt ach alleu , !TheUe Ut Landes geschickt verden ? .; ,!! SvreSSadeu: S w 12 Uhr Vm., 1 bis 5 Pmt ach., 7 bS 9 Uhr 5d,5,Soutag S ?U 12 Uhr ßrn S i!t Uhr R-chm. , : jCiiinese Herb Rernedy Cprapany M L5 West WsZhZngisn Straße " ' g ' r-V 's; . IslLseprA, STb.':
ZttuSrr guten, alten Zeit. Reminiszelizen eines, alten Jenem fers" giebt Theobald , Nasmus in einem jüngst bei Alfred Lorentz erschienenen, Q quao inutatio ryrum" betitelten Buche zum Besten, eine Reihe meist trefflich .erzählter Studmtenerlebmzse. Hier eine Probe. Unsere gemeinsamen ÄuZflüge in die nähere und weitere Um gebung Jenas so berichtet der Ver fasser führten uns vielfach' mit der Landbevölkerung und den Pürgern beachbarter Städte zusammen. Auf eine: solchen Partie nach dein auf dem Höhen zuge zwischen Jena und Kahlä gelege. nen sogenannten Lustschiff wurden wir besonders belustigt durch die im breite sten Idiom feiner eimath vorgetragene, von ihm selbst in der .Macht ihrer Pointe gar nicht begriffene Erzählung eines Nodaer Klembürgers welcher der geradezu entzückenden Landschaft gleich, giltig den Rücken kehrte und dem Lichtenhainer Bier an einem von Landleu ten besetzten Tische das Wort führte. Bald aber schien er an unserm heitern Wesen Gefallen zu finden, denn mit den Worten : Sa war'n jiit'gst äntschuld'gen, meine Härre, wänn'ch mich ä Bis chen bei Sie sahe!" Pflanzte er sich mit seiner Bierkanne an unserer Kneiptafel auf. Ich bin Sie nämlich in Rode d'rheeme, unn heeße Gährig." So führte der biedere Philister sich bei uns ein und da er nicht gerade um freundlich ausgenommen ward, glaubte er auch seinerseits zur Unterhaltung mit beigetragen und seine Tischnachbarn mit seinem pfahlbürgerlichen Neuigkeitskram beglücken zu sollen. Da fällt mer ooch äne märkward'ge Jeschichte ein, die 'ch in vurgten Sommer verlädt habbe," hob der Rodaer wieder an, nachdem er, gleichviel, ob ihm Gehör geschenkt ward oder nicht, seine Familienverhältnisse aufgedeckt, alle seine Vettern, Muhmen und Basen hergezählt und wohl ein paar Dutzend Rodaer Bürger, als seine besten Freunde bezeichnet hatte, 's war Sie an an rächt scheenen Summertage, ich weeß 's noch wie haite, m'r hatten jrade Hai einjefahr'n, unn Vurmittje war 'ich bei mein'n Vätter, d'n Schneider Vuck, zu Wällfleesche jewäsen, da jin'ch, weil's so sähre heeßes unn dorscht'ges Wätter war, jegen Abende mit mein'n Nubber, d'n Fleescher Schmidt, in unsen Jasthof zu'n Hersch, wo m'r noch ä paar Rod'sche Bürger, jute Bekännte von uns, anträssen tha ten. Uf eemal kam du Järsche Pust vun Jäne anjefahr'n d'r Schwager hielt bei'm Hersche an unn fütterte a Bischen, unn de fremden Paschesiere stieg'n aus unn kamen 'rein in da Warthsstube unn trunken ä Jed's ä Seidel Bier. Unn eener dervon, a hibbscher Härre, sätzte sich mit an unsen Tiscb unn fung , an, mit uns zu disch'uriren. D'r Schwager blus, da aw ,ura Paschesiere sätzten sich Widder nein
unn de Pust sing Widder furt, abber ser Paschesier blieb da, unn m'r um ..hielten uns immer scheener mit 'n. v... Krieg uun vun Frieden, unn was so bei'n Biere mährschtentheelZ immer jeredt ward. Nu's war Sie ä scharnianter Mann; ich wißte jar nich, daß 'ch mich ä mal mit Jemande so scheene unnerhalten hätte, als wie mit dän janz stockfrämden Manschen. Bei allen Disch kure hatten m'r aber jax nich d'ruf je acht't, daß d'r Himmel imm?r finsterer jemurden war? unn sähen Sä, uff eemal: hartautz! jab Sie's an Blitz unn än Schlag, 's war Sie Alles Eens. Nu, mir Rod'schen, mir fuhren Sie alle jlei kerzenjrado in de Hehe, denn m'r buchten doch nich annerscher, als wie daß d'r Blitz in d'n Hersch selber nein jeschlaan hätte, während daß 'r blos bei Nubber Schmidts in da Esse jefahren war. D'r fremde Härre abber der zog sin Schnupptichel aus d'r Tasche unn meente janz ruhig: 's is Sie rächt schwiele haite, m'r wär'n am Enne jar ß Jewitter kriejen. War Sie das Luder toobj ' ,, . DaS Ende eines Epenzlaiztes. Neber den Börsenagenten Loevi, ha sich dieser Tage in Wien wegen Bermögensverlustes uizd betrügerischer Ge schäste selbst entleibte, schreibt mqn qZ St. Petersbarg: Herr Loevi war, zu Ausbruch des xussisch-türkjschen Krieges einfacher Gehülfe in einem Berliner Weißwaarmgeschäft, als ,er von seinem bereits seit dem serbisH-türkischen Kriegt auf dem KrirgsZchauplatz in der Ver pflegunzsgeseUschaft befindlichen alleren Arnder ein Telegramm erhielt mit den inhaltschnzeren Worten: Komme sofort
hierher, er ist e! Gfschfs mach.'n." Herr Loevi jüu." azitwsUitö unpesM tigexyeise : Schicke mir 'das Ncifegel'.? Dieses wurde telegraphisch angewiesen bzld war Her? Loevs Mitglied derberüchtigten ÄerpflegungsgeZellschzZt ' für die russische Armee und hatte schon nach einigen ' Wochen eine sehr einträgliche Stelle in Tirnowa. Dort verdiente er ein riesiges Geld. Es gelang ihm, alleiniger Eigenthümer einer. Zmieback, fabrif zu werden, die täglich für tausende von Rubel kaum genießbare Zwiebacke , lieferte. Xpf zu diesen Zwiedacken, so erbärmlich' sie auch wa reu. bedürfte es Mehl, und die Art,. wie hrrr Loevi sich dieses bezw. das dazu nöthige , Getreidx beschafft?, .hätte ihm fast den Hals gekostet. Er ewnn die Freund schzft eines Ksakenosficiers, der ihm - natürlich gegen reichliche Vex gütung zweiöosaken zur Versügunz stellte.,, ' t Mit diesen beritt Herr Loevi. der eine weiße Mütze, ganz wie die russischen Ofsiciere, trug und sich einen gleichfalls ziemlich ahnlichen Paletot beigelegt, die Dörfer in der Umgebung Tirnowas und forderte zu Namen der russischen Militärverwaltung Mehl und Getreide wobei er willkürlich etwß zehnnzal ni?' drigere Preise ansetzte,' als er der Mili. tärveiwalrung 'in Anrechnung brachte. Weigerte? sich dj? Pulgaren, so drohten die Kosaken mit der Peijsche, xder wohl gax mit ihrem Gewehr, was immer dep gewüufchten Erfolg hatte. Ferner kaufte Herr Loevi, als ernstere Eütscheidungeo drodMk vorMiueW
allelch zum Verbandszeug, zu VettveZügen u.' f. w. eignenden Stosse auf. Räch der blutigen Schlacht, bei Elena stellte sich ' großer Bedarf ein, den er nun nach langem Feilschen der Militäp Verwaltung zu riesigen Preisen überließ, allerdings erst, nachdem zahlreiche rusfische Soldaten aus Mangel an Vw bandzeug gestorben waren. Nun wurde pirni jedoch aufmerksam auf das Treiben 'des Herrn Loevi, zumal als die Nowoje Wremja" ausführlich ' die ungesetzlichen Getreidebeitreibunzen des Genannten darlegte. Man schritt dazu, ein Kriegs gericht einzusetzen, und in Tirnowa hiek es bereits, Herr. Loevi würde baumeln. als plötzlich ' der 'Uebergang über den Balkan befohlen wurde und man av wichtigere Sachen zudenken hatte. Zudem beschworen auch der Kosakenosfizier und die beiden Kosaken die Uneigew nützigkeit" des Herrn Loevi, was ihneo gegenüber vielleicht nicht allzusehr vor der Wahrheit' abwich und ' so vcrbliel der Herr in feiner Stellung, die ihn zun reichen Manne .machte. Zum Schluß des Krieges galt er als Millionär i, Frcn.ken.
Die Enthauptung der Jung frau 44
Der Entwurf einer Eisenbahn auf di Jungfrau hat die Aufmerksamkeit au die Beschaffenheit des Jungfraugipfels gelenkt, der, um auch nur einer kleiner Zahl von Personen Aufenthalt zu ge. währen, eine förmliche Abtragung dei Spitze verlangt. Eine solche Enthaupt tung der Jungfrau hat nun aber bt reits letzten Sommer stattgefunden, mit das Jahrbuch des schweizerischen AlpenNubS" berichtet. Am 14. Juli unternahm Ingenieur, Simon in Begleitung des Führers Johann Tlsch hauser und eines jungm Gehilsen Na mens Emil Merian, um Zwecke bei Vornahme von photographisch-topogra phischen Studium eine 'Besteigung dei Jungfrau von der auf der Wallisei Seite gelegenen Concordiahütte aus. Der Abmarsch erfolgte j12 Uhr MorgenS. -Die drei rüstigen Bergsteiger von denen jeder mit einem schweren Tornister beladen war, erreichten den Jungfraufirn schon bei Anbruch de Tages. Das Raththalhorn umgiuger sie, um vom Roththalsattel aus auf ein Eiskante zum Gipfel zu gelangen. Ueber tausend Stufen mußten in den Eisweg gehauen werden und noch war die Ar beit nicht gethan. Herr Simon erzahll dann weiter: Nach ' langer Hacke; stehen wir auf dem höchsten Felsen. Ein schwindelnder Eisg rat zieht, sich zur letzten Schneide hinaufdie sich schlank und lustig, in den blauen Aether empvD schwingt. Links schießt die Eiswand kirchdachjä zur Silberhornmulde, rechts zum Jungfraufirn des Aletschgletschers nieder. . . Nun trete ich an die Spitze der Colonnt und haue direct, auf schwindelnder EiSkante balancirend, rüstig Stufen in diese hinein. Für Tischhauser und mich kann ich garantiren, daß wir nicht ansgleite oder schwindlig werden, und sollte Me rian auf die eine Seihe ausgleiten, sc hätte Ttschhauser sogleich zur Balance auf die ander? Seite zu pfumpscn. Das sind unsere knappen Dispysitionen. Aber es ging Ulles gut, der junge M?nan hielt sich wacker, und ohne mich weiter umzusehen, haue ich rüstig die Stufen bis zum Gipfel. Der höchste Punkt liegt unter mix, doch hie? ist UV nes Bleibens, kaum gewährt er mik Raum zum Aufrechtftehen ! Aber wol len wir hier phytographiren, so bleibt keine Wahl, als den Gipfel um so viel abzunehmen, bis die chchnittflache zm Ausstellung des Instrumentes genügt. Wir hauen für Merian und jeden Tornister eine große Stuse in's Eis. dann' beginnen Tischhausec und ich die Enthauptung der Jungfrau. Volle anderthalb Stunden haben wir aus Leibeskräften drauf los gehauen. Die Jungfrau ist etwa 1j Meter niedriger geworden da scheint der Raum zu ge nuaeq. Das Jn.stmmegt Nzizd' gufgßstellt, die Füße werden, in. dq gryßbscjsige, brüchige Firneis gestemnit, dann geht eS an's Photographixen. Tisch haiiser und ich'operiren, ind?ß Merian poq seinen, Psqtz qus die Cassib über nzjttflt und mied deponnt. Jeder hat vollauf zu thun, und nicht ohne seib tänzerische Evolutionen wird glücklia) in einer weiteren halben Stunde die Hochgebirgsrundsicht in , sea)s Platten aufgenommene Zehn Minuten nach ein Uhr traten die Kühnen t Männer den Rückweg an. p$ Landung her Yilsrlm- qm 22, ZtteMdtf LJ?y, y , "E " UTTJ ' . Am 22. December 1620, landeteten Vt 150 . Passagiere der Mayflower-, Puritaner mit ihren Frauen und Km .dern. aus amerikanischem Boden, welche die Colonie Neu England gründeten. Die Landung der Pilgrims wird, nicht allein in Neu England, fondern überall, wo ;sich eine - Anzahl Neu Engtänder zusammenfinde alljährlich fest lich begangen. ; 1 V ?r , Gründung diese? - P?iritan?r Ansiehlung bestand die 'Mehrzahl bei W f f ," ' ' - V,Vr- l'-v Colonisten in Amerika aus Leuten bis den unteren Schichten der ttrropaischeq Kesellschast flnafhörten ?der solchen, welch mit de? Regierung oder den Gesetzen ihres Heimathslsnoes in Conflict gerathen waren oder aus Abenteurer? und Spekulanten. Die Einwanderer, die mit der May Power" kamen, gehörten durchweg dem englischen Mittelstande an, und - lebten in den angenehmsten Verhältnissen!! Sie wählten freiwillig das EriüJhrer reli? en UebnÄU Hetmqth verlassen, und lebten n Jahre lang in Leydenz Holland, wo sie gast sreunvliche VlufnaiMk'f in einer Gesellschaft die ihre Prinzipien M theilte nie wohl, fühttfkö Mer, Purjtanjsmys war für si? kein ftUb schließlich religiöse? Begriff. rW3? oi Verkörperung demokratischer und republisanischer Ideen, deren Prozsüanda la i'f 'tl fj1- 1,; '""'i " : f-liv11 !s; - ';' s f.' Jl
MLVgevenren Kreisen eine heftige Oppo! sition hervorrief und mit frohem Herzen sah man die Pilger scheiden, weil man sie in Amerika für unschädlich hielt. ' Die Absicht' war, an den Ufern des Hudson sich niederzulassen; aber' einer Tradition zufolge wurde die May. flower" nach dem Eap Tod verschlagen, wo am 21. Nov. Anker geworfen und am 22. Decebr. die Landung beschlossen wurde. Laut den aus jenerZeit stammen denUrkunden soll übrigens ein eigenthüm licher Umstand zur Landung am Ply mouth Rock beigetragen, haben und naturgemäß zur Wahl des Ansiedelung Platzes. Das Bier war nämlich auf die Neige gegangen, so daß eine Zeit lang taglich nur das halbe Quantum Bier bei den Mahlzeiten, endlich nur noch au Sonniagen verabreicht wurde. Die Viersrage war aber bei den Puritanern eine hochwichtige, und der Genuß des Bieres für sie eine Lebensfrage. Nach dem das Bier alle war, wollten sie nicht länger in dem Schiffskasten sich aufhal ten,- : der allen Reiz für sie verlorn hatte und die Landung wurde be schlössen. . ZuverlässigenNachrichten zufolge war es prächtiges Wetter, als die May. flower" vor Anker ging. Am nächsten Tage unternahm eine aus 16 Bewaffn neten bestehende Abtheilung unter Capt. Standijh eine Landung. Bei ihrer Rückkehr erzählten. sie, das Land bestehe aus Sandhügeln und erinnere an die Dünen in Holland. Der Sand "sei aber von einer Schichte schwarzer Erde bedeckt. In den Waldungen hätten sie außer Eichen mld' Tannen, Wachol. der-, Buchen- und Nußbaume getroffen und Reben in. Massen,-die an den Bäumen emporkletterten. Die Wälder hät ten mehr den Charakter der Parks, seien völlig frei von Gebüsch, so daß man nach jeder Richtung ungestört waw dern könne. Später erklärte sich dieser merkwürdige Umstand damit, daß die Indianer jeden Frühling und Herbst das Gesträuch verbrannt hzben, weil es ihnen beim Jagen hinderlich war. Nachdem die mitgebrachte Schaluppl hergerichtet war, wurden Entdeckungsreisen unternommen. Am 30. November veranstalteten die Frauen einen all' gemeinen Waschtag, um für die bevov stehenden Feiertage gerüstet zu sein. Wilde Gänse und Enten fand man in Masse, ebenso Wallfische, aber andere Fische waren um diese Jahreszeit sehr selten. Bei einer ; der Expeditionen fand man ein Stöppelfeld, welches das Jahr vorher mit Korn bepflanzt tvar und in einem Sandhügel vergraben, drei bis vier Bushel Kprn, unter wel chem sich 36 Kolben befanden. Von den Pilgrims hatte noch kein Welschkorn gesehen, aber man machte sich sofort mit dem Gedanken vertraut, daß das Welschkorn in der neuen Colonie eine hervorragende Rolle als Nah' rungsmittet zu spielen habe. ' Am 18. December erhielt eine Expe. dition. während sie mit der Vertilgung des Frühstücks beschäftigt , war, einen unerwarteten Besuch, der mit einem R gen von Pfeilen angekündigt wurde. Eine Anzahl Nativs."- empört über die Unverfrorenheit dieser Foreigners", die sich Herausnahmen, ihren, mirg brachten Sitten und Gewohnheiten ge mäß, sich hier einzurichten, ohne Rücksicht auf die Eingeborenen zu nehmen. machten einen Ueberfall, wurden abe, in die Flucht geschlagen. Nehmen wi, uns die Puritaner zum Borbild, jeden Angriff der Nalivs mit Entscheide,' heit zurückgewiesen. Am 22. December erfolgte endlich du Landung. Die religiösen und politb schen Wirren in England während de, Regierung Charles I. trieb jedes Jahr neue Schaaren Puritaner über den Ocean und die Bevölkerung von Neu' England nahm rasch zu. ' Ein fatalerJr xthum ist kürzlich einem Züricher Bankhaus vasirt. Ein Bnrge? aus dem Haslilande ff stan.tonBe.r.n. hatt? an feinen wohl' zabeizdfn Bruder in den Bereinigten Staaten Amerikas um Unterstützung geschrieben. - Letzterer willfahrte dem Gesuch und übergab zur Versendung einer Bank in Philadelphia sechzig Francs. Diese sandte eine Anweisung an das Züricher Haus, wobei das Versehen unterlief, daß der Betrag in Worten richtig, die Zahl aber hundertmal zu hoch, nämlich mit sechstausend Francs bezeichnet wurde. Dieser Fehler wurde in Zürich ebenfalls' übersehen und der Adressat erhielt statt 60 Frcrnci bZe. Summe von 6000 Francs, Höchst e'?? freut über hen, Wkmhth ..,kez'itz Br derZ iii tzmepka bezahlte der Hasle? vrom.pt seine Schnld.'n.' kaufte' einiges jZ md mit entsprechendem Viehstand und freute, sich des Lebens. ,Doch einen Monat später kam das Versehen zu Tage. Ein Angestellter des Züricher Bankhauses 'begab sich ins Hasli, um den Irrthum aufzuklären und das zuviel bezahlte Geld wieder in Empfang zu nehmen. Aber der Hasler traute nicht; mit dem Bemerken, es werde Heus zu Tage ' so viel Schwindel " gctrieb wies er alle UnterhqnWn'gen Hon df? Hand..' ' Der 'Hgndel wurde hierauf klnem ' Adyokaten üvergeben aher, tze? öasler, dem ' indessen dze Zache ' doch wohl auch etmqs, schief vorkommen lnußte, verkanste, waS 'er ' hatte, und ahm, wie die Schweizer euphemistisch Nl sagen pflegen, den Finkenstreich. Vorerst geht er gewiß nicht zu seinem Bruder - " .'. Ein i n Gold gefaßter, unecht i .'. , . . ? t '
icc 'win iji ooppeil veracyili. UÄDÄe grqß e Wahr h e i t im Schüler): Sag' mal. Karl,, hat der Mensch einen freien Wil. jm? Schüler : Sa Zan er nicht verheb rathet. K " , 'h'rM OM ' Ei n Geck n äh ert sWnnn Dame : So nachdenklich.meni, Fräulein. Sie denken gewiß an "Mich!?.W,' S meinen; ich dachte eben nämlich an nichts.H,',.? -Sv :i M I .i l;(5alta;akttlttmll:
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