Indiana Tribüne, Volume 14, Number 121, Indianapolis, Marion County, 20 January 1891 — Page 2
- ", ' - . ; ';!..:'.;. ,!i-if-,ii.''-" - 'i:'' SilS1!,,11'11'
liiviiliirliiiiiiiill!!!''1'1!''1 iyiSSiWiäJiil'iiBIri:!; ' -1 i " i E 'l : C " ' - - " -"SE :f ;: '-jVi!;r'';.jV-7 WM!::!:,:::' '" ' ' 1 lii'i :! " 1 '' y" : i 1"""'; :sm -J W; f -s''; "T fl! ,-'''" &w f , i, i i i ,, , ii, 31SSf?ErSf. ivs! " 1 ii; fj-ni ! .,!;: pf s ;;'!.' -MliiMiji!!.:1 VVÄ ; , mtm &iWwmm ''.'"ilt '''ftl 'Wz .!Ul,'-:i:.;it '! $4Llft 1 ' ;; :"!":!! :l! ff 8 ! mws "U !l:iEiiiiinr''ll l'iM!''i lim '' k
'' j
lijs
P"
Jndiana Triböne. - vrZchkdt oob 5ot ßstfiiia W tlBIL$ .Htßnt- tftt 'ch Mwl I W , D, och, Itt eonatafil-.Xrtl Ctatl m BtUf isfaxnasn 15 tat In 65 Statt y rtaaat, tja VÄ HBgtfchi Im Btutllisls P ftt Z7. Cyqgti 130 OOctöf acSQg 3sfitif, Sstbw 20 gm 1891 -.. i. - - - G Opium und Hwesenschmussel . Opium- und 'Opium - Consummten. sind zwei Handelsartikel", welche jetzt massenhaft in der Duget Sund Region Im ,Ver. - Staaten ' eingeschmuggelt werden. Der in Aussicht stehende Ge winn ist so verführerisch. : daß sich stetZ Schiffseigenthüiner sinken,, welche die unzeseZliche Einfuhr chinesischer Arbeitskräste und deren beliebtes Berauschungs mittet' geschäftsmasig betreiben. Aus MenöRechnüng, und für Andere 'bringen diese Mongolen in kleineren oder größeren Quantitäten das Opium nach Victoria m BritlZH Columbia, und gleichviel, ob ste beim Ueberfchreiten dez Grenze erfolgreich sind, oder abgefaßl werden, das mitgebrachte Berauschungs mittel findet sicher seinen Weg nach den Ver. Staaten. Es wird in Fahrzeu gen aller Art nach den Ver. Staaten gebracht. Nicht allein in - solchen, die bei Nacht und ?!ebel an unbewachten Punkten der Küste anlegen und ihre Contrebande ausladen, sondern in regelmäßigen Küstenfahrzeugen.. .welche den Handel ' zwischen Bntisy Columbia und Seattle Tacsma und Port TowuSend vermitteln. ' Die Zollbeamten haben nicht allein die Passagiere und deren Gepäcksowie die Schiffsmannschaft einer 'scharfen Untersuchung zu unterwerfen sondern auch alle Ecken und Winkel der Fahrzeuge, sogar die Kohlenvorräthe genau zu untersuchen, um sicher zu sein, daß kein Opium und kein Chinese ringt schmuggelt werde. ' Ein Blij aus die Karte laßt erken nm, daß Vuget Sund mit seinen Jn seln und Einfahrten' in unmittelbarer Nähe der Grenze von Britisch Colum bia und den Ver. Staaten, der geeig nstste Platz für den Schmuggelhandel in jener Region ist. Ein guter Ruderer erreicht in kürzet Zeit von Vancouver aus das Festland, und in jedem Wetter können ' größere Fahrzeuge den Weg sicher zurücklegen. -Collector Bradshaw schätzt die Zahl der Chinesen, die monatlich in seinem District eingeschmuggelt werden, auf 50 60, und bei emem so blühenden Geschäft in diesem Zweige Äßt sich leicht auf den Umfang der ungesetzlichen Einfuhr von Opium schließen. Die Grenze zwischen den Ver. Staaten und Britisch Columbia läust viele Meilen weit durch unwirthliches, unbewohntes Hügelland, wo auch solchen de? Schmuggelhandel erleichtert wird, die den festen Boden für ihre Operationen dem Wasserweg über-Puget Sound vorziehen. Kulis finden dort Landsleute, die sich den an der Grenze wohnende Indianern angeschloffen haben und mit Indianern verheirathet sind. Den Anlaß zu diesem unzesedlichen Treiben gibt der hohe Zoll auf raffiirir teS Opium, der den Schmugglern einen riesigen Prosit .sichert. Das Pfund, das -man - in Victoria für $7 kaufen kann, bringt den doppelten Preis in de Ver. Staaten. Thatsache ist, daß in günstigen Iahren 3500 bis 4000 Pfund rohes Opium wöchentlich in Vancouver und Victoria eingeführt werden, wofür ein niedriger Einganaszoö bezahlt wird. Dort wird das Rohmaterial gereinigt und geläutat Wo kommt dieses Opium hin? Die Beamten oeS Schatzamtes sind der Ansicht, daß öcht.pon allen zehn Pfund raffinirten Opiums, welches in die Ver. Staate gelangt, eingeschmuggelt werden. Erleichtert wird der Schmuggelhandel dadurch, daß der Verkauf von Opmm in BntischColumbia keinerlei Controlle unterworfen ist. sowie - daß Jedem frei steht, Opium zu kaufen. Eingeschmuggelt wird fast auönahmsweise daS raffinirte Opium, weil daraus der höchste EingangZ',oll gelegt ist. . Der Schmrggelhandel in, chinesischen Arbeitskräften und in Opium beschränkt sich .indessen i nicht auf die canadisHe Grenze an der Grenze von Mexico ,im südlichen -Californien ' steht derselbe ebenfalls in höchster Blüthe. Wie lt werden die Schauspieler? Kürzlich wurde auf, der vornehmsten Bühne Wiens, im Burgtheater nämlich, Schillers Mary Swart" gegeben.,, Sehe wir uns den Theaterzettel einmal lu den Hauptrollen an: .J Stlif af ti..,..w.. ii c&nn3fQ tSmria ßtucrt ". . . JStau lt Letcekter .. Hr tUtnt et .......... vrngh ..... ÄUlrt;. sVMj)rm OUm... .. Herr Bsumeifter ...err Lnvinsks crt iinann Herr Kraft! , Gewiß zum großen Theil herrliche yamen des Burgtheaters I ..Aber, and eS gibt ein Aber genau so hätte der Theaterzettel, bis auf einen Namen oder zwei, vor zwanzig, fünfundzwaniia Jahren aussehen können. Der Be9 v.y r . jl . .;..t-A rc :tl :xi weis Ijl Itvqi gcjuytu ii uityi Kränkendes auf eine langjährige verdienstliche künstlerische Thätigkeit zurückzublicken. Sehen wir uns nun einmal die künstlerischen Dienstjahre der hier anfgerti NachskiSllch beim Theater seit lMiGrav I8S7 iStargakdj DZttS, labre XI . , S5 41 m 38 31 rsa 2ranafa rttn falttr Vnbrrt ISÜf.ManOII btt iarnntnil sin iair9 i& (l&e.'tct an der Wien) Herr tUtmann,., 1362 (?) X ftnftt.. ltfi9ffJTllrmte) Also für diese sieben Hauptdarsteller zusammen ; 218 Jhre künstlerischer Wirksamkeit ! " Mithin kommen dura schnittlich auf jeden 31 Jahre ausübender Kunst, die als Kriegsjahre eigent lick dorselt aereckmet ' werden. ES iü
f:i!';,:::ii:: 'üii.l;,:; : '
z
em dtZchen viel. Und die Amme der Maria Stuart lebt auch noch im Drama. Man glaube nicht etwa an irgend emrGehässigkeit bei dieser zahlenmäßigen Ausstellung. Wenn man die wichtigsten Künstler, die in Maria Stuart nicht beschäftigt find, hinzuzählt, also Sonnen, thal, die Ehepaare Gabillon u.Hartmann, Schöne u s. w., so würde das arithmetische Mittel für die beneidenswerthe Lebenskrast und rüstige Frische der Wiener Hofschauspieler nur noch günstiger lauten. Bei dieser Lage der Dinge muß der Director des Burgth?aterS allerdings in erster Linie darauf bedacht sein junge Kräste heranzuziehen. Und die unausbleibliche Folge davon ist, daß er bei der Verwirklichung dieses Programms die Empfindlichkeit der tüchtigsten und gefeiertsten unserer Künstler zu verletzen sich gezwungen sieht. ES ist kein angenehmeS Geschäft, dessen sich Dr. Burck hard unterzogen hat, und er wird wenig Dank damit ernten. tjn Jahrhundert amerikanische! PostVerwaltung.
Mit dem neuen Jahre ist gleichzeitig daS zweite Jahrhundert amerikanischei Postverwaltüng angebrochen. In dem SchlußkapUel seines Jahresberichtes, dem wir bereits mehrfache eingehende Besprechungen gewidmet haben, macht der Generalpostmeister aus diese Thatsache aufmerksam und läßt alsdann eint Anzahl statistischer Daten folgen, welche in ihrer Gesammtheit ein äußerst inte ressanles Bild der allmählichen End wickmng dieser wichtigsten und gemeiw nützigsten aller .öffentlichen Anstalter ergeben. Das Jahr 1739 kann, als das eigemliche Geburtsjahr deS amerikanischen Postdienstes gelten. Damals scheint man aber sür die Bedeutung dieses Dienstes nur sehr wenig Verständniß besessen zu haben, denn die für dasselbe gemachten Geldbewilligungen fielen außerordentlich spärlich aus und im Uebrigen schien man sich noch nicht einmal darüber klar zu sein, ob eS sich überhaupt verlohne, einen Regelmäßigen Postverkehr zu unterhat ten. denn die betreffenden Acten deS CoNgresseS. waren immer nur auf ein Jahr berechnet und mußten nach Ablauf desselben stets wieder erneuert werden. Die Postraten waren damals natürlich im Vergleich zu den heutiges ingeheuer hoch. Folgende Tabelle läßt daS erkennen. Ts kostete ein einfacher Brief: Gntiernung ichr Mehr al4 PsSrate. 30Meilen 8 Centk. 60 Meilen 10 Cents. 100 Meilen. 12 j Cents. 150 Meilen 15 Cents. 200 Meilen 17 Cents. 250 Meilen . . . : 20 Cents. 350 Meilen 22 CentS. 150 Meilen 24 Cents. Briefe von doppeltem refp. dreifachem Gewichte kosteten daS Doppelte resp. Dreifache der obigen Raten. 9och im Jahre 1794 belies sich die Anzahl der Postämter im ganzen Lande auf hochstens 100 und die gesammte Länge aller Postrouten betrug kaum 2000 Meilen, Während das Einkommen der Post sich auf bedeutend weniger als $30,000 per Jahr bezifferte. Ein halbes Jabrhundert später begann die Eisenbahn daS ganze Ver kehrswesen umzugestalten. waS natürlich in erster Linie dem Postdienste zu Gute kam. Wir finden im Jahre 1335 die Anzahl der Postämter auf 10,000, die Länge der Paftrouten auf 113,000 Meilen angewachsen und das jährliche Einkommen ist aus 3 Millionen Dollars gestiegen. Die Postraten aber blieben immer noch sehr hoch und der ganze Dienst zeichnete sich durch Unpünktlich' seit und Mangelhaftigkeit aus. Trotz dem sind die in diesen 50 Jahren gemachten Fortschritte als ganz erstaunliche zu bezeichnen, wen man bedenkt, daß noch im Jahre 1806 der damalige Generalpostmeister, Gideon Granger, in einer Zuschrift an das Repräfentan tenhaus über die Postbeförderung zwi schen Athens, Ga., und New Orleans, L, folgende Bemerkungen machte: , Der Dog-River ist 40 Fuß breit nnd zu tief, um hindürchzureiten. Man sollte zwei Stämme hinüberlege:r. Der Postreiter kann dann mit dem Postsack auf dem Rücken hinübergehen und sein Pferd am Zügel nachschwimmen lassen" und serner: . Der Tascagoula-Fluß ist 250 FardS mit. An Ufer wohnt aber eine Fa milie, die ein Cänoe hält. Der Post, reiter kann sich übersetzen und daS Pferd nachschwimmen lassen." . ' Derselbe Postmeister beglückwünschte im Jahre 1810 daS Repräsentantenhaus zu den ungeheuren Fortschritten, die sein Departement zu verzeichnen habe. Beim Beginn des Jahrhunderts," so sagt er, dauerte eS 40 Tage, einen Brief von Portland nach Savannah zu senden, und Antwort zu .ertasten jetzt nimmt dies nur 27 Tage in Anspruch. Damals dauerte ein einmaliger BriefWechsel zwischen Philadelphia und Lexington, Ky., 32 Tage, jetzt nur 10 u. s. w." Trotz : dieser Erfreulichen Fortschritte , scheint man indessen die eigentlichen Aufgaben deö Postdienstes auch damals noch nicht verstanden zu haben, denn noch im Jahre 1823 sprach Generalpoftmeister R. I. McigS die Ansicht aus, daß Bücher eigentlich ganz von der Beförderung durch die Post ausgeschlossen werden sollten, denn eS
komme ja bei ihnen nicht weiter darauf an, ob sie ein paar Tage früher oder später in die Hände der Adressaten gelangten Im Jahre 1860 umfaßte der Post, dienst mehr als 23,000 Postämter und Postrouten in einer Gesammtlänge von 240,000 Meilen. Die wunderbarsten Fortschritte im Postverkehr waren aber natürlich in den letzten 30 Jahren zu bezeichnend ja auch eine der Hauvterrungenschasten deS Jahrhunderts, der von dem genialen Deutschen Stephan angeregte Weltpostverein, anaedört. , Zur Aeit kabcn wi 'i ü V'.. ! ' i : ' .A! v " ' 'jp: iSipii":. i',r v " .v' !- s , ,i;'L:':. ,.;:,:?.'.
ln ven Wer. Staaten 62,410 Postämter. Die Gesammtlänge der Postrouten beträgt 428,000 Meilen, wobei natür (ich die Routen der Briefträger in den einzelnen Städten nicht mitgezählt werden. Die Einnahmen der Post belaufen sich auf nicht ganz tz61.000.000 per, Jahr, haben also seit 1860 um mehr als 600 Procent zugenommen. In 454 amerikanischen Städten besteht das Freiablieferungs System, welches in Ganzen mehr als 9,000 Briefträger -- V r. '"" "' .f.... ' wnn ' ' T ". . '
oejcyafttgr. zayre is muroen der Post vielleicht im Ganzen 1.000 Bnefe per Tag zur Beförderung übergeben. Heute werden ihr in jeder Mi nute des JahreS 8,000 Poststücke an vertraut. Das sindi Zahlen,, die den Unterzchied zwischen , damals . und heute vielleicht am Schärfsten kennzeichnen. Und trotzdem ist gerade im Postdienste noch für die mannigfachsten Verbessegen Raum. Für den riesig anwachsenden Verkehr ist die schnellste , Besörderung noch viel zu langsam und in hundert Jahren werden die Leute gewiß Errungenschasten, auf die wir ganz besonders stolz sind, als Postcunosa auS dem guten, alten, langsamen und gemüthuchen neunzehnten Jahrhundert anführen. (Louisv. Anz.") Vsm Anlande. Wiewohl die Keschers' Mutual Denefit Association" von Ne York erst fünf Jahre besteht, so bezahlt sie doch bereits Jahresrenten an 4? Mitglieder von einem Fonds von $50, 000. der durch Contribution und An sammlung von 80 Procent der Mitgliederbeiträge zusammengebracht worden ist. Rev. T. F. Conger, ein Ne gerprediger zu Chattanöoga, ist nichts weniger als engherzig in seinen Ideen hinsichtlich seines eigenen Wohlergehens. Um seine große Liberalität zi bethätigen, betreib: er eine Schanb wirthschaft, und den folgenden Record hat er in der verflossenen Woche gemacht: Am Sonntag Vormittag predigte er; am Sonntag Nachmittag hatte er seine Schnapsbude in vollem Betrieb ; - in der Sonntag Nacht schlug in seiner Gegenwart sein Aufwärter einen Mann nie der; am Montag Nachmittag zerschlug er eine schöne Theekanne auf dem Schädel seines Weibes; in der Montag Nacht fand eine muntere Holzerei in seinem Hause statt; am Dienstag " schoß er aus einen Mann, und am Mittwoch war tt vor dem Mchter. Die einzige Unter brechung in dem Gottesdienst war das Unterbleiben der regelmäßigen Gebets' Versammlung am Mittwoch. DerKirchthurm sollte wei. djh," also lautet die Meinung eineS christlichen Novizen, die er heim Anblick der Bilder neuer New Jorker Kirchen, die hoch ragende Thürme erhalten wer den, äußerte. Wenn alles Geld, sagte er. das auf die Erbauung nutz r . v e . t;-' iocr yurme oerweno wizq, sur vie Verbreitung des Evangeliums unter den Heiden Verwendung finden würde, so würden wir einen bedeutenden Fonds für Mtssionszwecke haben. Die Kirchthürme in New Aork kosten Millionen von Dollars, und welchen Nutzen briw gen sie der Religion? Wenn heut zu Tage Glocken nöthig sind, wo Jeder-, mann eine Uhr hat, so könnten sie aus den Kirchen angebracht werden. Es ist absurd, zu behaupten, die Kirchthürme weisen den Weg zum Himmel. '.. Haben die Griechen ihre Tempel mit Thürmen versehen? Wir sollten keine Kirchthürme mehr bauen;", also orakelt, der neubekehrte Christ. Diesen Winter klagen mehr Leute über Rheumatismus, erzählte em Philadelphiaer Arzt.der eine bedeutende Praxis hat. als mir seit Jahren erinnerllch ist, und in den meisten Fällen werden die rheumatischen Schmerzen auf Rechnung der feuchten Witterung gestellt. Der Thatsache, daß in den letzten drei fahren in unserer Gegend große klimatisaie Aenderungen stattgesunden haben, wird vom Publikum im Allgemeinen nicht die verdiente Beachtung geschenkt. .Während den letzten drei Iahren war die Atmosphäre stets in ho. hem Grade mit Feuchtigkeit geschwänzerr, und weder extreme Sommerhitze, noch große Winterkälte haben dazu beigetragen, Luft und Erde von Überschuß sig. Feuchtigkeit zu befreien. Die durchschnittliche Feuchtigkeit sämmtlicher Jahreszeiten während den letzten 36 Monaten war größer als, zu irgend tU ner vorhergegangenen, .Periode, nach welcher Berichte über genaue Messungen der in der Luft enthaltenen Feuchtigkeit vorliegen. . Die natürlichen Folgen sind, daß Rheumatismus, Katarrh und' Lungenleiden die Aerzte in voller Thätig keit erhalten. Ich habe die Ueberzeugung, daß .ein Winter der guten alten Sorte, wo die Kälte Wochen- und monatelang anhält, in sanitärer Hinsicht ein Segen , wäre,,, der nicht hoch genug ge schätzt werden kann. Wenn dieser Winter wie der letzte verläuft, so ist sicher auf eine, Steigerung der : Sterblichkeitsrate zu rechnen. . ' . : . " " ''' v D u rch'M ör der ha nd.fand en im Jahre.1890 in , den Ver. Staaten mcht weniger als 4290 Personen-tbren Tod, d. h. täglich wurden etwa zwölf c t - i am: j ' lencyen ermoroer,F. y. von ze .iuu.uvu Bewoyner oes Landes nahezu ' neben. Dieser großen Zahl von Morden gegen über fanden ' nur'Mö Hinnchtüngey statt, wenn man alxo aus ieden um's Le den Gebrachten nur einen Mörder rechnet häufia sind mehrere Schuldige betheiligt ' so büßte nur der achtzehnte oder neunzehnte Theu der! Mörder sem Verbrechen mit dem Tode. Von diesen Hinrichtungen kommen noch dazu 126 aus Rechnung des , LynchgenchtS, , was eigentlich nlchtS .SlndereS bedeutet, als einen z begangenen Mord durch einen neuen Mord sühnen. Natürlich kann " V-" rr 'i . ' V ' , ' - oas xempei. nicur ganz aufgeyen, oenn die Hinrichtungen während deS Jah reS decken sich nicht nothwendig mit den begangenen HerbrAen richtunzen im ersten Theil des" JahreS aus, Rechnung der Borzahre kommen. WaS bieLyWerichtezbetrissUso'ZfaN den in Colorado L lJnchaerichtliche Qin
ncytungen statt gegenuver nui.i geieg lichen, ln Georgia 18 gegenüber 11 in Mississippi 13 gegenüber , in Ten nessee s gegenüber-S selbst in Virgimen 7 gegen 4 und in eras gar 24 gegen 3. Von nordlichen Staaten haben volksge richtliche Hinrichtungen zu verzeichnen: Süd-Dakota 2, Nebraska 2, Jndiana 2 und New Hampshire 2. Von den Pa-cific-Staaten weist Oregon 4 auf. Sebr bezeichnend ist, daß dem Richter Lynch 90 Neaer. 4 Indianer und ein Merika-
ner, dagegen nur 31 Weiße zum Opfer ? -t c. c -..c neien. virroagni mui iiycmc, vus uci vielen Morden die Thater unbekannt bleiben, wie namentlich fast stets bei Mordorennerelen, I n S t. I a m es n a h e Charles, ton, S. C., stieß man beim Umgraben eines unbebauten Stück Landes auf einen alten, schweren, von Rost, zerfressenen Kasten, der von zwei Negern blosgelegt wurde! Der Besitzer des Landes wurde herbeigerufen. Er konnte kaum erwarten, bis der Kasten geöffnet wurde. Man kann sich 'die Enttäuschung des Mannes denken, als er statt Gold und Edelsteinen die verkohlten Knochen , eines menschlichen Skelettes fand und einen Schlüssel, welcher in das Schloß am Kasten paßte. Es hat sich herausgestellt, daß in jener Ge-. gend zur Zeit der ersten Ansiedlungen ein alter Hagestolz lebte, welcher in seinem Testament demjenigen $10,000 zugesprochen hatte, der, wenn der Testator gestorben sei, sich der Leiche annehme, sie ln einen eisernen Kasten einpacken und über demselben 100 Klafter Fichtenholz verbrennen wärde. Zu dem Schloß des Kastens sollen zwei Schlüssel gemacht werden sein, von denen der eine in dem Kasten deponirt, der andere in einer mit Blei verschlossenen Flasche im Cooper - Fluße versenkt werden sollte. Ein armer Teufel soll den Bestimmungen des Testamentes nachgekommen und die tz10,000 erhalten haben. Den übrigen Nachlatz, der nicht unbedeutend gewesen sein soll, hat der alte Crank noch vor seinem Tode vergraben, und bis jetzt ist noch keine Spur davon gefunden worden. Der Grund zu dem Wunsche, daß seine Leiche auf jene eigenthüm liche Weise verbrannt werde, soll dem Aberglauben entsprungen sein, saß wenn dis Leiche eines Menschen ,?erbrannt wurde, er im Jenseits den Dualen df? 5'i entache. Vom NuSlanve. Zud?sFürstenBismarö Stempelsteuerscheu" erhält die Freis. gtg." der wir die Verantwortung da für überlassen, noch einen neuen charab teristischen Beitrag. Sie schreibt: U es sich vor ungefähr drei Jahren uw Erweiterung eines seiner 'drei Fideikommisse durch gelegentliche Ankäufe in Werthe von 100.000 Mark handelt und hierfür ein Fide.ikommißstempel m Betrage von drei- bis viertausend Mari bezahlt werden sollte, glaubte dn arme Millionär diesen geringen Be trag zum Nachtheil der preußische?. Staatskasse ersparen zu können. E, setzte sich hin und schrieb an Kais Wilhelm ein Gnadengesuch" um der Erlaß auch dieses Betrages. Er er , hielt den Betrag auch wirklich geschenkt Kurz vorher war Fürst Bismarck aui den Beträgen der Sammlung zu seinen 70. Geburtstag in seinem Privatvermö'. gen um mehr als eme Million aufgebes fert worden. Dem h ollä ndischett Ober Hofmarschall Grafen du-Monceau soll der Kaiser auf seine Neuahrs-GlüA wünsche geantwortet haben: Unsel Hohenzollernhaus muß der deutscher Nation ein Beispiel in allen Tugenden ßeben, vor Allem muß es ihm den geheiligten Charakter des Familienle bens sichtbar vor die Augen stellen. '.Fm die Nation wie für Mich liegt in d Hochhaltung der Familie eine ungemeim Stärke." Äarcella Sembrich ist in der letzten Reit ihres Madrider Auf enthalts von der Königin von Spanien ln ganz hervorragender Weise ausge zeichnet worden. Die Königin, enthw siasmht . von der Herrlichen Kunst del Diva', -lud Kiau Sembricb Zuerst zu einem five o'clockTHee ein, wo in einem nemen Cnkel von dreißig Personen die Künstlerin fast zwei Stunden ununterbrochen sang. Bald darauf veranstal. tetc- die Kömgin in ihrem Palast zu (5hren der ihr persönlich überaus sym pathischen Künstlerin ein großes? Concert, zu welchen: das, ganze diplomatische Corps geladen war. , Diesmal wareu ungefähr 800 Personen anwesend. Frau Sembrich wurde mit entbusiastiscke ' Beifall überschüttet, 4 und ' vor ' ihrem o.' . r. i . c . ( tforigcgcn jagie 01c omgin in iyrn bezäuberndenLkebensmürdigkeit: Mor am.' Frau Marcella. muffen Sie nock einmal zu mir kommen und den jungen König-sehen.: ' Natürlich leistete die Diva auch dieser Einladung Folge und fand in dem K.önigskinde nnen prächtig gen, wohlaussehenden, kerngesunden ' ' , r r n . ucincn naoen. mn , oeim? empfang anwesender Minister sagte, bevor. Frau Sembrich den Valalt. verlien: .Nun haben Sie gesehen,, daß unser junger I..? . , .? . ' t '. ' ' 'V : . ' vnig in rranres inno, ist, Me man allenthalben erzählt. Und ich, bitte, .Sennora, machen Sie sich zur Verbreiterin der Wabrbeit und eriabteh wie blühend Sie unseren Thronfolger i v ... . , 5 ' . . gesunven aoen. - . le onigm uverraschte zum Abschied noch Frau Sembnch durch zwei prächtige Geschenke, i i 7 Der Führer der na ti onalllberalen Partei in Mann hem, Herr Franz Thorbecke, hat anläßlich .seines 100jährigen Geschästsjubilaums . , beschlossen, für seine etwa. 600 Arbeiter und Arbeiterinnen die Altersverficherung schon mit dem Lö.. Lebensjähre beginnen zu lassen und die Rente bis zum 70. Jahre, in welchem die gesetzliche 'Altersversicherung MLebm tritt, , aus seiner eigenen Tasche zu bezahlen. , , , Außerdem hat Herr Thorbecke. welcher im ganzen fünf Fabriken benkt. beschlossen, nach Zusammenleauna der Betriebskrankenkassen seiner Fabriken eine Wittwen-, und Wai'enkasse für seine MibeiterHpn'S':,!
jährlich einen Zuschuß von zwcuauieno Mark zu derselben zu leisten. Nur Trauriges ist uu s China zu melden.' Millionen von Chincsen nagen am Hungertuche. Furcht bare Ucbcrschwemmungen haben ihnen Hab und Gut, HauS und Hof vernichtet. Hunderttausende ' sind ertrunken, gestorben und verdorben, aus Hunger und Kummer. Der Winter vor der Thür und kein Obdach keine Nah,rung, keine Kleidung. Alles, was Mild-
thatlgkett vermag,- ist nur em Tropfen auf einen heißen Stein. Die Vertheilung besorgt die opferfreudige deutsche (katholische) Mission in Süd - Schantung, die unter der Leitung des Bischofs Anzer steht. Die meisten der Beitragendcn sind Nichtkatholiken, sie sind jedoch von der Ueberzeugung durchdrungen, , daß die Vertheilung bei' der .betreffenden Mission in auten 1 Händen ruht. ' ' " ' ' Der Hannov. Courier" berichtete s Ein unerklärliches, in tiefes Dunkel gehülltes Meigniß hält die BeWohnerschaft von Syracus : und . fast ganz Siciliens in Spannung Die Todtengräber des Kirchhofs sahen aus der Grabkapelle einen breiten Blutstrom herausfließen. In die dicht verschlossene und noch mit Ketten versperrte Kapelle stiegen, sie durch ein Fenster ein, und ein entsetzlicher Anblick bot sich ihnen dar. In ihrem Blute schwimmend lag entseelt eine junge Dame von hervorragender Schönheit, deren ausgewählte Kleidung sie als Angehörige der vornehmern, Stände ; bezeichnete. Es fand sich in ihrer Tasche ein' von Männerhand geschriebener,' vier Seiten langer Brief vor, 'aus welchem folgende Stelle bezeichnend war: ' Ich ermorde Dich mit hundert Dolchstichen, mit so vielen, als es Küsse waren, unter denen Äu mir ewige Liebe geschworen, und ich reiße daS Herz Dir heraus, das so voll Falschheit war!" Und in der That! Es fehlte der Ermordeten das Herz, welches mit einer Genauigkeit heraus gerissen war, als hätte es die Hand tu nes Anatomen gethan. Niemand weiß, wer die Ermordete ist. Aus SHm'alkalden schreibt man: Daß ein nahezu ein Viertehahrhundert altes , amtliches Blatt zur Socialdemykratie übergeht, ist jedenfalls eine so seltene Erscheinung, daß sie schon der Curiosität halber Erwähnung verdient. Das ; Schmalkalder Kreisblatr", W älteste Blatt der Stadt, war seit langen Jahren amtliches Organ des königlichen' Landraths, sowie anderer Behörden. Vor 2 Jahren etwa entzog plötzlich der Herr Landrath Flied. ner, was damals allgemeines Ausseh'en erregte, dem Kreisblatt seine Gunst, er übernahm das Protektorat über das neubegründete Schmalk. Äagebl.", dessen Hauptausgabe die Bekämpfung des Freisinns zu sein scheint. Trotzdem es' darin während der letzten Wahlzeit ganz Erkleckliches -leistete, so konnte es den Wahlkreis doch nicht den Conservativen retten; der Freisinn siegte. Nachdem das Kreisblatt es dann einige Zeit mit dem Nationalliberalismus versucht hatte, geht es jetzt einem steuerlosen Schifflein gleich nach so vielen Stürmen vor pekuniären Bedrängnissen Schutz suchend, im Hafen der Socialde mokratie vor Anker. '. Den preußischen Adler führt es gegenwärtig noch als Wappen. Wenn es mit demselben auch nach dem Z. Januar , noch seinen Titel schmücken sollte, so wäre das ein Bild für Götter. Dle Bord ereltun gen der Ausnahmegesetze gegen die Juden sind noch nicht beendet und die bekannt ge wordenen vorgeschlagenen Bestimmung gen sind lange nicht so hart,' als die bisher unbekannt gebliebenem Aus Pe tersburg wird gemeldet, daß der EntWurf 45 Artikel in Abschnitten enthalt. Der jetzt der Berathung unterstellte Abschnitt enthalt drei Vorschläge. Einer ist zu Gunsten der Juden, da die SO Werft'Entfernünz von der Grenze, außerhalb welcher die Juden nicht wohnen durften, abgeschafft wird. ' Die anderen zwei weisen jüdische Handwerker. Apothekergehilfen, und Apothekerlehrjinge, Döctorgehilfen Zahnärzte und Hebammen aus allen Orten außerhalb der den. Juden zum Wohnorte angewie senen Kreise aus. , Ausnahmen werden nur mit besonderer Erlaubniß des Ministers des Innern, gestattet; von diesen sind ahn Kinder 'ausgeschlossen, sobald sie volljährig werden oder 'nicht so begünstigte Juden heirathen. u:' i Adelina Patti hat ihre Absicht, in einem Cyclus von Concerten in St. Petersburg und Moskau zu singen, unter eigenthümlichen Umständen aufgegeben. ,. Vor einiger Zeit, kam eine andere Künstlerin, für deren Vorstellungen . Plätze . genommen waren. . ihren Engagementsverpflichtungen nicht nach, infolge dessen die, russische Polizei beschloß, künftighin in' ähnlichen . Fällen das für Plätze im Voraus bezahlte Geld in Verwahrung zu nehmen, bis dieVorstellung - stattgefunden hat. Der Polizeichef beschlagnahmte folglich die für die Patticoncerte . gezeichnete große Summe. ''Ein .Theile dieses Geldes sollte nach England gesandt werden, um als. Madame Pattis Garantie zu dienen und da das Geld nicht-eintraf und eine andere Garantie von der .Primadonna abgelehnt 'wurde, . ist' das Engagement zu Ende. " .r.r--vf' " ii ,:. ' ,W f ,!,. '' ,.:'" - j" ii: I Er j apa nesrscher Statistiker hat in Betreff der Wahlen zum ersten Parlament Japans folgende Ziffern zusammengestellt, welche nicht ohne gnteresse sind pnWMty5Mm wohnern sind nur 450,365 wahlberechtigt. ! Im .Durchschnitt vertritt jedes Parlamentsmitglied 131,278 Personen und 307.560 Doll. - Staatseinnahmen. 10 Parlamentsmitglieder sind über 60 gachreAltWWischenÄ?) zwischen 44 und 47, '85 zwischen 30 und 35 und 7 gerade 30 Jahre.' alt. . Eine Angabe über die Jhre 3545 fehlt. Von denA50.3ö3 Wählern lAben nur L7.636 oder ungefähr 6 pCt. mM 'Mi gestimmt ad die Stimmen von 2823 waren unailtig.' Es häbWalsö unW fähr 94 Procent aller , Wahlberechtiotm - 1 ' :' i'ü-i.ir:!!1',!! ii Hl!!;.!:. : ifflt ll. mKnW.tiA ..IS'S '"' S'i-'i-E:"!:. ,'ifili llvaemmmr. 'm
Ipiiti
K. 1
- jirxV. Tf liirttn ilffft ." "iiff jk miiv vittiii Route Ost, Qest, Nord, Süd. "VIIZ1 ZllG&G mit kett feWVea Paris?, Lehnstöhl. nnt Speisewageu, mit Dampf geheizt nud mit SlckWMt beleuchtet. Die schöpften Astubahn. Züge in der Welt. Die dorzuglicht reschasseuhiU der Geleist und der Majchwene geftatt die gröt SchnilligkeU bn gröhln Sickerheit. Die einzige Lwie, deiche ih Passagiere nach dem Grand Central Depot in New Vor! bringt und thn dadurch zwei Stunde ZeU spart. Die Einfahrt in C h i c a g 0 ermöglicht ewcu Uebnblick über den Michiga Vvenne Bonledard und die schönem Straßen der Stadt. , " Die Zöge laufen i den Central Bahnhsj don Ct etnn a ti, die Union-Depot von levelan d, B nfsalo nnd. lb anh, ferner St. Louis, Peoria. . Die Osfiee in IndianapoM befindet ftch in: No. 1 Oft Washington Straße, No. 133 Süd JllmorS Strake. und dem Union Bahnhof, wo Ticket, nach allen Theile der Wer. Staaten, Canada und Mezika zu dm iedrigfte .Ratea -k bekomme sind, -TW' . , V m.m ck f. J t V no cuie gtwunozle unkNiNfl enyeul unro. Obq&t G. Mrnray, VerkehrSdirektor. V. B. Marün, Gen. Hass. Agent. S. 11. Bronson, ilf Gen. Paff. Agent. Indianapolis. Ind. o.i.y&w. Die kurze Linie nach dem Osten u. Westen. Die einzige Linie mit doUständigea Züge nach Vloomrogwn und' Peoria, mU Durch IahrtZ.Oaggou nach HanptpZäjm am Vtj. ouri.ffluffe. Luch Durch-Schlaf nnd Bahni whl-Waggon dia Danville nd Chicago, so schueUe Zeit wie irgend eine andere Linie zu niedrigere Raten machend. - Züge am Indianapoli Union Lahnhefe : Abfahrt, östlich gehend : 7 VNm, 4 wVm. Abfahrt, westlich gehend : 7 4bVm. 11 16 Nm, 12 vt Mittag und 5 0m. Uuknsft, dom Oeu : 7 LöVm, 10 Nm. Anrnnst, vom Westen: 6 LvNm, 3 40Vm, 40Nmnd lO löVm. TKglich. Alle Züge habe die feinste OrssetS, Ochlaf nnd Nnheftnßl'QaeLsn?. Wegen Ticket ud gesaner Lattnnft wende ma sich nach 42 und 44 Jackeon Place, dem Hanpteinange der JndiauapoM Union Station gegenüber, oder an irgend einen Agen ten der Lahn. MMWMIlWttMMI Die bette Lluke zwifche lÄQLkuikt!, DaLjton, Toledo, Detroit, DU Sem und Canada. Indianapolis, St. Louis, Chicago, t Uilaukee, Peoria, Bloornington XvoKnK, dem Westen und Nordveyen. Schlafwagen w Nachtzügen und Lehnftnhl wage in TagHÜgea, zwischen Ctnetnnati und obigen Städten. ' : : Xifitti z dnkaufeu t all Office tu den ver, Staaten, Ganada und VexLo. . C7 Nähere Information bei I. y. yhläud, Sel. Agt., Toledo, O. I. R. MkEord, venl. Ast., Sd'pl. H. S. Rhein. Nor. Pass. Agt., Detroit, Nich. s. vaftable D. ?. A., Toledo, Ohis. O. H. Whittlefed, E. y. A., Dahton, OAo. y. A, Higgio, S. P. A., Shattauoogo, Tnm S. S. Mass, City Paff. Agt Kincwn.Zti, O S. P. Sloagh, X. V.A., Eincianati, O. El. D. Woodford, Vice Prüf. n. QtzV Vtgr. 0. 0. LKTormick. S. y. ä, T. S. Kauft Mets via die llÄi ? vittr? rUiAv eltt fLUtor tf , nach Chicago und dem Nordwesten. ' Abfahrt don Indianapoli : U SöV......Vukuft w Chirazs low 12 40B - 0 7LSV b lbNm..t.. , Uomu 9 lwBm Abfahrt do Chicago : I LWm. Ankuuft w Snd'dl 20 SHNa...... m 4SBm rono L. . m m , 10 4 Sm !. Frachtzng No. 43 dnM Alabamaftr. vard 7 0ö v. ? Ticket-Offiee N0. S6 Cid SllinoiZ Str. V I. Xg Baldwin9 , LieUt i)flitt Bitai, LUF k 918 VrGsc.SlnC'Qonte i( ! .1 , lf.-,.f ;. - - '! : !!: . "i ' ' 44 ; (I frSTL CSd O 0 0 & I SAHST). ""';:' iSt "'.tt?-. t -f,: .l i1" - 1 t . rrr"T"t - Oitft tsSflia!5tttti Oata btsördtt :Xi ' : Yasjagl:? nsJ . 'm U ! i : rM m 1 ' U A7 TOIUU U lf. ' st. ' ;:; ' . ' vf- BuCtao, nnd aM Nt ? I";; 1:: ' ; ;''!: ' ,C ä. - .'j'""' ' ' -JK-" i1 - Oö I o f 6 0 n " -1 .1": ' , 4 - w&Cy fl i rtr f In ,,;; äüi'sJ j ,;,',,, y, jr vVr .T l4-t ri'Si'ti''1 ' - ' , , c-H , ",:!. ii 'It : !, J!', 'i o:, OagenVtSstl. , ,; ,f -' ., ; , JiiJ'il.1,;!i!!!i-':,fiT!, - .I-, : f.,'. - ! ,,,,, LM'OittUt OttdKdUJg t&Q , ;! ! i-,r f ;; j; :; yfrf . ; i . . : ' , ; ;:. ,-. i.; f. . . .' ! UUsouri, Ark&nsij, Tciej, KuitiA HfthrÄÄlrÜ slstlftrftjlrt? fkHflrti, nlcncsd ZXextto. " ' v : ;'t :airfe g!'C7T,: -n' ZzzU pH fc:;a cltn rrfJi BUt ft3i! klifgSnWiÄ ' 11 1111 'n 7 t.D. riS" "it!:. Cliviltftl. T7. J. KlchoU, C'I Dt& Cffttti tmkMmm'mrsi&Qt i ?
Ws ifrxG 31I LiA -t T T 10 aXJt '!MsMv'
JJ
(mm ms)
i:;!:!;;!!!;;!
OS&Jfö
KU mzch VÄ Irt CO stt IiOixJüifJUc, XfastviUe, Kernptdi, Ct i WNOLZN, AtlÄüt Savaana3i, Zucküuiille, Kcb'le I Orl&Bt, Cl ijl doöheÄZaft ti ysZpzur, t) im CfidcB ttnt lltsitt Jtit 3 rkZMk. polsft', Schlaf, nsd Pr?'Qsg hieag nnd LosUdWe r St eniZ tz LotedMeHM. OazeÄechfek. z5eZ5rt, GchveZttsdU nd SiHnZ m Me 2ef dk alte irtft W.W. M. M. U. T2. X cirluj, KfSUrnt KRta VaUtn., ?H., Bfttafita d niiKctl tr I, 3 t U Hisst 1 S,n k PUttt, y. ailiH.fill 11. ! nrt. CIkk1&I. D. ADVERTISERS f can learn the exact cost of any proposed line of a(?vei tising In American 0 , ,H papers hy addressing Geo. P. Rowell & Cölf 2fwppy Advrtiing Pur u SO Spruo St.. Kw York ; Zetj ZBmfiJk, f tOOkP$ mmwi c.n tvsmd tootlfSTTUn fwork, nd hutvOrtblT, lf ibo. f , er oii, and m tMtr ;lr.MMiiMrtlicr livv.Aar V. fomi-.li evryibiiijr. W trt jrott. $io rik. tom rn dvota r.n ran aa ili rk . tn Im na. youtapun auiHuvDK.ur II your lime lb work. ThU i. , ntiicljr w leadind bein. ontlrrful aaeccM rarjr workra. Beginn riMiiitff frara ii lo (f ÖO rek and r. wart, nd nvore aser ümIb ncrriface. Vm aa fUrnub jou th tnSlojment and trmch ymn UkK. Z p expiaia Br. fonnatiua Ittbtu XJtUJB 4i CO.. AUlklA. JUUS. grfcrCIIatin:C(stnßIeV i iaa9leals cal Ülamt. tafilMM OrircUsl. DJICtaSe n tn y. t go;l ud V!4ig Ctrett, I Fit 3rfltta ,i SaN, a. 9 Tmün w rotboSttaf c. 11yüu.'i?ua:ttr itlBts: II Baflttta! ts. ofre Redll Ct lt tr, sn Roit N V II T.t 2ir5tf el ftfttt Batn .-.. 15 tpra t?. vl ?aSet Mlt eictsta Sei. snk C? ?n. 1T ykk Cs . el Bu-s7 V'it U Bcnnsl tt. MK tltztvZi 19 fe$t sal Jsh ffa. ta ,'H fc münzn eu 121 KlsSama ssft Cietsxtc , U Vsttw nd WL,nt . 1 sdH tt.Ktz 3nt tn !! na 9 US Untztl . hs ZtU mtt I SarnEsBBl.99!taf. Zlt lasa rsstZo Vtt, 1X2 Ks&anvtats snl U'IU et IU UUZt 81. Ct fcajRti Ct. i tm et, mi :, ea. IS ,5 Lttchig, sr. Ist Rissen Nd 8 tit ' a cua cti3siiwti. . ' Pf,tii d V ti b,r. . v" : ' & Sti. 6. agini Bff ft i npiiupt t ls ct. , , CT 3Hi5tJ aal Rieselt ttt. S8 tmafiiaattii C4. aal e 1 Mt;ft?ffi sä ctfrti en. SU Z ff . CiSiaa et:, tlt Pn,,:s,t mm Sttchiean u. aiiai!ti I itrttjt cü. 2U Bat ttfltn BaifsOttl. Uf NNtff, SB 1 e fl 2tt Km. isek t . "ttt ask Balaitt tt. . Callforatain Biraiai Ctt. U BXoft ak Km V? ett. 3tKi . snl Ct. Stell t 17 etc.ufejjiai. Bleft k Koti n. Ii Btglfsn sei Sgatl etn III ßS Bl DtlSBl 41. Ct Bcg Bd rtttf Ctt. " tU CUBfBif na! ficuark Cii. u Oafttnsis. mn tt. . CS OltfSBldtf BB OftfSiBStSB ett lt ntfSwa B Ki fttm $8ti Ctt U ßt iiB Bl CataftsB ett , . M aitw al Pik Cö. , .!It B Jtl ttaJ5tau . , -;,tt ,$rf fftff, -' 49 3alicBlv m öfflsett bb! ntrtiasi et. 'Mk!kti0.ctt. iu Vionu aa ; 431 1. 0. S. HbsbI Ctsff, jf 0S;ttiqiiia, 434 lut an etteBal . ik 81 2BÄ sa Bmti eti. U SStnsil isl SfiBlfttBt eil Uft BBH rt,tt. M Bc aa Ccat) Cti. , . Ii StaatHf 1 Kl Cfttf ta Cti, 17 ntrUUa bb e, CU. , " M niktfea Kai.BakQomj erti 1 n CtUifaa . sb SsaUi Ctt. -: ;Hif1: '" eis et cbi s6,i ci,. ' h ua BiBif es, bb i niitts o - , ' 614 BttB S nmll ett ' - ; ,r tu sxtBcii 8i twfti o ; . BIT OsnH aal Daest, Ctt, lia ifflffl?9t BBH fcieta 519 nn$f ttal sZeTart, b tritt I Vatmn. , Ki Uonitf.1 aa S,t,lA.yB " ' ' 1 CBt aatt BaUvau Ctt a Csat$UtBti al ScnftB Cl . a L!s2tt t l rkkett, ctt. Dt Bl OeTatt, Ctt.!' ; ... Uulnaa aal CbgiaB B. ... 2 MZ,CLI., rntm 01 nbI Cftöam Ctt. , CtBBlfUtBtt T.BBtzUttkaB p 5 KtfitwiB ai Cffsj.rni Ctt. fll f a bb! 8taclR aat tl4 Eitttiaa an ecBtl , ., ,. fil RaaU aa CulS ; ; , 1 T futu B Cirrts . , -n CtirgtBia aa. aicha Cataa Ctt, H Of sa Ctartla Ctt. ' N OWkt,B 1 C,k Ctte 14 CtBtta BBfe Giariia Ctt, .,. , . sst aa.BBH iaa. " i n CiZa BBtz Ccttf Ctt. , . " . t 4'WCttftiR8I.BBlC8B. ' ! w n putzet Bat. bbI ctstv; . ' ,, ! i: 7 ,., , Tll C?tBtt aa I Vf?N Citt " , - - :1 1- ; TU CBf Bt al Stsif l Ctt. : ?J&? j'S'Tll Cllta tal DIIM Ctt, - : : ' ,: i T18 'Saatfi$a4 &atfta)ai . M ji T19 SaacclBB Dxant . g-.--p', : 7I CZt? I B K$ ti CltM ' : . !l1 ' M ; n rfir. mm atift Ctt. " : - a sZtataBk CtlcsMif Ctt. , t ö Cft aa tlmlClt, ,:,, ' ' U Bia Hstt BBtz Cattlica CU . IS CB5tBnna44atIt, i : ct.CUctta Iiaal, " : ' ' 'i-P t - N vritabsl atz QasUai8 Ctt. , U lTBBia.t?Statl. : , A. WfeN 412 a. echz,B8).HB,. c ntf:is:sz9 I tu OK!. I juu Ctt. - - - 414 DUm aatz Canta Ctt. , I f 11 ' 1 f -.;:: O-. V Wi? ,,,,,, ' , ;i D 1 -. . i. . f. ! f ""l !.:!;; tSS ÖaUa ea CtttcrM ": :t H$ i-'.?: i.l;;!.tl4 S aal Darwa CUtt !.:-;, wi sTautataar wituwra est : a..: m anal CisT.i Straft I-Vl ff B tt Bli ! ii: ,: i; lteifi !i k' K ' :t ::: ;i; n: ','Ji " t-M ?4 tlta arttknjtltjwtfti Ctcn -Äf r?1 !? 4 ttl tJTftl Brsdl ek. ' '' , !-S! p ccif,! 4I c;t cii "(ii:,;: rM
j M m I E
iW:i
'i im U: m :;!!! f. ifl ' m :l:jfs. "fl! T 'I' !?! "3 :fl ii! ilpi '" 14 ISÜliBl -I .t :, lf i r w s. -31 ü .f W B m i , ? f "C 1 i -i i! .I'1 S d i M: -:4 ' ':!; jf M S ;'t'!PE! Yol y0. 1 li Ji $'f.
f
f Si; SliV'ii'iiii?!!'
!' I
;'i 'n ,f ,
Mk if'Sfi:.! : v!i I ': ' tXün H W
