Indiana Tribüne, Volume 14, Number 119, Indianapolis, Marion County, 18 January 1891 — Page 5
MrZvH werden siches geheilt durch "'Sv fifefti, . i IT vs.snk" .--x 4j, M 3t. iFalxolbB OgL -410 Jahre gtlktten. Hr. D. M. ResriS, Const,SN!ine.M!H.,be. rtchkek, daß er dreißig Jabre cn Cchmene im ßüi eettuea hatt nu& iiirceile für Wochen gkjMugenvar das Sm zu bwn. Er eSrauchke St.Zakob Oel und wurde fcsittersd gehritt, Dkele Jahre getttten. 13. Zuli, 1838. Ich litt 22 Jahre s Cchmerz' im Kopfe, die lm ahre 18G2 durch elaes Sonnen stich cranlsßtkmden. Ich vsr häuns ge,wungea das Bett z hütea uadSttknAkrjte nur im Stande vtk jettweise LiudeniRg z erschaffen. Zch ßebrauchte vor 4 Jahre St. ZakobS Oel und wurde dauernd ßeheilt. Saml B. Shiplor. Varagon, Znd. tltt Jahre Schmerzen in dee Cekte. 10. Suqnst, 1885. Zwei Jahre litt ich a beftkqen Schmerze int Seite. Nichl, brach! Linderun MI ,ch kam Versuch mit St.JakokA Oel ach te, tselchez ich tcn ernd heilte. V. Lem moit, P. M., 2?a$ wesd, KsnS. PrettSa CentZ? ls all Kstheken in Halm, THE CHAUE3 A. VCGEUR CO.. L.A. UL Dr. August stcnl0i 0 Hamburger o Hrcsuicrpfiasier ist in ganz ,nz0gl!cheS HeNmtttek egen yelchwäre, SchnttttaS, Sra ai BrLh diuudrn, ?ro?ikulrn, Hüiurrugen,ete. 25 ff !t. tat Packet. I sVen A?s:he?en zuhake. THE CHARLES A- VOGELER CO.. Eiltlmor U4. Männer und Jünglinge ! Te einzZge Weg, verlorn Manneskrattwiederherzustelle. fsiz?ie frische, rersUete vnd fxlbst anfäeU ' ved uzh?:U'ire ltt tea CefchlechkZ krsa!bitea sicher und iasernd zu heile; serner, geuaue Aufüksnz Über Mana isttcU I Weiblichkeit 1 Chs t Hindentiffs tnselbeu mb Hellunz, zeigt das ges tikzeae Buch: Der RettungS ft 23. Ausiaze, 230 Seite, nM vielen lehrreiche LWern. Wird in leuifjer Sprache gezku ßiai send un va 25 Greta la Psstuisrken, ta inen bedruck!! Unischlaz wehk tetpaii, frei ersanit. AdreUre: DEUTSCHES HEIL-INSTITUT, 11 Clinton Place, New York, N. Y. -77irK .'KI I A Eine vorzügliche Gelegenheit zur lleierfahrt Mischen Deutschland und Amerika bietet di bewahrte uns beliebte Baltimore Lwiedes Morddeutschcn Lloyd ! Die rübrnNchä belauute, neuen und er pbteu PoLdampfer dieser Lwie fahreu rege!" maßiz wöchentlich zdifcheu Galtlmore und Bremen direer, und ebme Passagiere zu sehr 5iMgen Preifeu. Gute Verpflegung! SröötmSglichfte Sicherheit! Dolmetscher brgleit?n die inwan. derer aus der Reise naÄ dem Westen. LiS Sude 1L8S Kurden mit Llohd.Dampsern 1,883.313 Passagiere MZNch über den Ocean befordert, gewiß ew nte Ztnzniß für die Beliebtheit dieser Linie. Weitere SuStunft ertheilen: A.m Sclrnranolier & Co , General.Agente,'?!o.b Süd Say Str., BMI ras, Md., oder bereu Vertreter im Jnlande. Alex. Metzger uud Gebr. Fr enzel IndianapoU. Red Star Line. Ver. Staaten und Kömglich Be! gischs Poft-Dampser. Negelmäßtge Fahrten zwischen Ontwsrpev und Zttxx 0Ptl NnlwerpkA und Vbilabekpbla VsrzSalichtBekostZgLug.guteBedlennns und ckednae Preise. Lvtvttpea bietet Reisende von und nach Dtschlavd Oesterreich, Frankreich nd der SweiZ bekudeve Vortheile. Abfahrt von Fev Fort jeden Mittwoch ; bou rlUlVerpen zeoen 'vamixc!. v Kämpfer oic (et Lir'.e sind aXe neneSer Eonftruktion und erblndku SiSerhelt mit Sequemlichkeit und Sck!Iigkeit bei besonder niedrige Preisen. NäheuSbei: VsrlRlkt && HenerLl.aenten. New ork und Phttahel M,sd: Frevzek Btother, U Metz e r, SudtanspWUZ. . HL lh tjf KtzSUS. MÄ B0t QÜÜ DsfKW k Wm, Bartenick, Koutraltor u. Baumeister L31 OftMashütgtonSttsZe. M.xRUlbx?sZ. vorn woy ot ii.e nKi,ini . wacb yooaulckly howr to .ra ftoraiit , l dy t tt tart, n4 buw x f ck. i roy.A- " 'arwa, ro cornnimc : .ii iil. niiis tnörnenu onlv M Ott, Bullt rlf , mit. mwrm. I inz j . ' r ,-, r - artiv t - tb! wrork AU 1 . - C? 'of TrT rorTv e " 7" inuMuii WT siailT HPEKIULY luniiL Ä U PA rtlCUXAitä FHJEB. Addr. one, aSLl I A tO. JTÜBTlAJIO AUT
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Unser Jshr. Es ist männigllch bekannt, daß fast sämmtliche christlichen Volker der Erde in ihrer bürgerlichen Zeitrechnung, insoweit von dem Anfang, , der ,Dauer und der Eintheilung des Jahres die Rede ist, von dem durch Julius Cäsar gestifteten oder vielmehr verbesserten altrömischen Kalenderjahre ausgehen. Das Wesentliche desselben besteht in der Annahme eines aus 12 Monaten beste-
henden Jahres von 365 Tagen, dem in. . , . . r, . r . , r , i zeoem vlenen aqre ein iogenannin Schalttag hinzugefügt wird. . t Es liegen ganz untrügliche Zeugnisse darüber vor. daß Julius Cäsar dieses feste Jahr während seines Aufenthaltes in der ägyptischen Stadt Alexandrien kennen gelernt ljaUe. Mit Unterstützung des alexandrinischen MathematikersSo-' sigennes verwerthete er die erlangte Kenntnin des ägyptischen festen Jahres zur Verbesserung des römischen, das seit dieser Zeit unter dem Namen des Ma nischen Jahres in die Wissenschaft und das Leben eingeführt ist. Das Ver bältnitz dieses bürgerlichen Sonnenjahres dem astronomischen ode? mittleren tropischen Jahre gegenüber ist kem ganz genaues, denn der bestehende Fehler beträgt nach 128 Jahren bereits einen vollen Tag. Dieser Unterschied blieb im Laufe der Jahrhunderte nicht unbeachtet und wurde die Veranlassung, daß in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhuw derts die christliche Zeitrechnung auf 33e fehl des Papstes Gregor XIII. einn Verbesserung unterzogen wurde. In der genannten Epoche hatte der Fehler eine Hohe von 10 Tagen erreicht, um welche das julianische Jahr hinter dem tropischen zurückgeblieben war. Um ihn zu berichtigen und in Zukunft ein für alle Mal zu beseitigen, hatte der genannte Papst mit Rücksicht auf die kirchliche Festrechnung und in besonderem Zusammenhang mit dem Datum der Frühlingsnachtgleiche (am 21. März) den Befehl an die katholi. sche Christenheit ergehen lassen, nach dem Donnerstag, den 4. Oktober 1582 den darauf folgenden Freitag als den 15. October Zu zahlen, und später die durch 4 theilbaren Jahre nach wie vor als Schaltjahre anzusehen, jedoch mit der Beschränkung, jedes Säkularjahr, d. h. das hundertste eines , Jahrhunderts, welches nicht durch 400 theilbar sein sollte und dazu gehört auch das kom mende Jahr 1900 als ein gewöhn liches Gemeinjahr von 365 Tagen zu behandeln. Die päpstliche Bestimmung schuf da mit aus dem älteren julianischen Ka lender einen jüngeren oder den grego rianischen, der von sämmtlichen christ lichen Volkern der Erde angenommen worden ist. Nur diejenigen, welche sich zur griechischen Kirche bekennen, haben bekanntlich den Kalender alten Stiles beibehalten. Rechnungsmäßig besteht somit der Unterschied zwischen den bei den Kalendern in unserer Epoche darin, daß der neue Stil dem alten um 12 Tage voraneilt. In den fol genden beiden Jahrhunderten wird der Unterschied 13 Tage betragen und im Jahre 3000 schon auf 20 Tage gestiegen sein. Alle diese Dinge sind jedem Gebilde ten wohl bekannt und gehören zur Heu tigen Schulweisheit. Von dem, was ich folgen lasse, dürfte dasselbe nicht in gleichem Maße behauptet werden können. Zunächst sei es hervorgehoben, daß das Jahr von 365 Tagen und dem Schalttage in jedem vierten Jahre von den Aegvptern klängst vor Julius Cäsar's Zeit gekannt war und kalendarisch verwerthet wurde. Um zunächst ganz von den Denkmälernachrichten zu schweigen, sei nur angeführt, daß nach czesichertenklassischen Ueberlieferungen griechische Gelehrte wie Plato und Eudpxus auf Grund ägyptischer Lehrsätze schon vollkommen vertraut mit dem bürgerlichen Sonnenjahre der Aegypter von 365j Tagen gewesen waren. Denn ein solches Jahr bildete die eigentliche Grundläge ihrer astronomischen Rechnungen und trat nur in den Hintergrund, weil nach alter Sitte und '-Gewohnheit die Aegypter Jahrtausende hindurch sich eines bürgerlichen Jahres , von 365 Tagen zu bedienen Pflegten, das unter dem Namen des altägyptischen WandelZahres in die Wissenschaft eingeführt ist. Da der Neujahrstag desselben Ursprünge lich an den Frühausgäng des Sirius oder des Hunvsstemes geknüpft war, welchen die Aegypter mit dem Namen der Sptbis oder der'Göttin Jsts, als Sternbild gedacht, belegten, so konnte nur nach Verlauf von 1460 festen Jahren zu 3G5J Tagen oder 1461 Wandeljahren zu 365 Tagen dasselbe Vhänsmen an demselben Stemahrstaae von Nttiem öeshachtet werden. Das ist zu chron.ologischkn Berechnungen der grungen der einzelnen ägyptischen Könige unh ihrer Häuser vielfach der wendete und bäustz erwähnte Zeitkreis der sogenannten Sothispersyde, dem ohne die Vorstellnng eines festen Jahx?s jede Basis fehlen würde. - An Versuchen, dieses feste Jahr an Stelle des Wandeljahres zu setzen, hat es bei den Aegyptern selbe? nicht gt fehlt. Das bekannteste Beispiel liefert der dreisprachige Stein von Tanis. auch Decret von Kanopus gekannt, dessen Inhalt die Thatsache verbürgt, daß unter König Ptolemäus III.. und zwar in seinem 9. Regierungsjahre (247246 vor Chr.), in Folge eines priesterlichea Beschlusses das Wandeljahr abgeschafft und ein feste? Jahr von 365j Tagen an seine Stelle eingesetzt ward, dessen Neujahrstag auf den Mn Zag des FrühaufganZ des HundssterLks odr den 19. Juli nach dem julianischen Ka, Zender fiel. In der Folgezeit erfreute sich trotz der priesterlichen Autorität dieses feste Iah? feiner besonderen BeUcbtheit und ward Mgeachiet seines prsktlschenMuMs Mr däß bgxgergcbe und landwirthschaftliche Leben clluiaiv llch im Etich gelassen. Erst mit dem sogenannten ' asekZudnnischen Jahre, dessen Stiftung in die letzte Halste des Jahrhunderts vor dem Besinn unlerer
ZMrecynung Mt, eryleir vasMe Jahr von 365 Tagen mit seinem Schalttag in jeder vierjährigen Periode seine bleibende Stellung in Aegypten und zwar bis in unsere Epoche hinein, denn es ist dieselbe Jahresform, deren sich noch heutigen Tages die christlichen Aegypter oder die Kopien und mit ihnen die Abessinie? bedienen. - Ganz und gar dem Schema des altägyptischen, aus 12 dreißigtägigen Mo naten und fünf, bezüglich sechs Schalttagen am Schlüsse derselben bestehenden Jahres nachgebildet, wurde als Neujahrstag der 29. August des julianischen Jahres angesetzt und in jeder vierjähri' genPeriode ein sechster Schalttag hinzu gefügt. Die in einer, ägyptischen Inschrift vorkommende Bezeichnung dieses Jahres: Jahr des Joniers", d. h. griechisches Jahr im Gegensatz zu dem Jahr des Aegypters", d. h. dem alten Wandeljahre der Aegypter, das in den ersten Jahrhunderten unter den heidnischen Bewohnern des Nilthales und unter der Negierung der römischen Cäsaren dauernd bei Datirungen verwendet ward, führt auf griechische Ein flüsse hin, welche vor allem in Alexan dria. der Residenz der Ptolemäer unv der Hauptstadt Aegyptens unter den Römern, ihre dauernde Geltung behaupteten. Daher der Name des alexan drintschen Jahres für dasselbe bei den Schriftstellern. Das Datum des 29. August jnl. als Neujahrstag des alexandrinisch-griechi schen Jahres, welches in der letzten heidnischen Zeit Egyvtens fortan seine Stellt neben dem Wandeljahre der Vorsah' ren" behauptete, war nicht dem Zufall unterworfen. Im Jahre 25 v. Chr., also in der Regierungszeit des Kaisers Augustus, war der Neujahrstag dieses Wandeljahres auf den 29. August ge fallen. Man hielt diesen Tag gleichsam fest, indem man ihn zugleich als den Sttftungs-und Neujahrstag eines neu zu begründenden Kalenderjahres, eben des alexandrinischen, betrachtete, das aus 365 Tagen und einem Vierteltag! bestand. Die in egyptischen Inschriften aufgesundenen Doppeldatirungen aus der römischen Kaiserzeit lassen über die Anwendung des neu geschaffenen festen Jahres neben dem altherkömmlichen Wandeljahre keinen Zweifel übrig. Bei' spielsweise findet sich aus dem siebzehn ten Regierungsjahre des Kaisers Tiberius ein erster Mechir (sechster Monat des Jahres) des Egypters", d. h. pack dem alten Wandeljahre, erwähnt, welcher dem 18. Tybi (fünfter Monat des Jahres) des Joniers" oder des alexandrinischen Jahres gegenüberge stellt wird. In genauester Ueberein stimmung mit der Angabe der beiden Daten ergibt die chronologische Berechn nung den 13. Januar jul. des Jahres 31 nach Chr. Geburt. Waren bis vor Einführung des ale-
xandnnischen festen Jahres die reuglösen Feiertage der heidnischen Egypterin die laufenden Monate und Tage des Wandeljahres eingetragen worden, wo bei der 19. Fuli, wie es oben auseiw andergesetzt tst, als Jahresanfang festgesetzt wurde, so nahm man fortan sei nen Anstand, dieselben Festein ihrer kalendarischen ' Folge und Anordnung auf das alexandrinische Jahr zu über tragen, was einer Verschiebung von nicht weniger als 40 Tagen gleichkam, denn das neu gegründete feste Jahr feierte nicht am 20. Juli, sondern am 29, August ihren Jahrestag. Di einzelnen Feste, welche ursprünglich und wohl der Mehrzahl nach an die Erschein nung himmlischer und irdischer Phäno wen geknüpft waren, versoren hierdurch ihren bedeutsamen Character ode? ge .wannm einen ganz anderen Sinn, als den von ihren Stiftern zu Grunde t legten. Daraus mußte man aber schon bei der Anwendung des Wandeljahres, oder richtiger gesagt, eines Normaljahres gekommen sein, denn im Laufe von JahrHunderten und Jahrtausenden konnte man sich nicht der Beobachtung entziehen, daß z. B. das Vorrücken der Tag und Nachtgleichen die Anfänge der Iah' reszeiten und haß Eintreten der jährlichen Nilschwelle nach und nach verschob. War im Jahre 2700 die sommerliche Sonnenwende am 16. Juli eingetreten und der obere Nil im Beginn seiner Schwelle, so fanden dieselben Ereignisse im Yahre 100 vor Chr. bereits am 25. Juni statt. Man begreift deshalb die ungeheuren Schwierigkeiten, welche sich nach dieser Richtung hin dem Scharfe sinn der priesterlichen Gelehrsamkeit entgegenstellten, den neuen Kalender mit dem alten zu verquicken und dabei den astronomischen Bedingungen, wie sie zur Zeit seiner Stiftung maßgebend waren, gerecht zu werden. Der Versuch wurde dennoch gewagt und wie es scheint, nicht ohne Glück durchgeführt. Wir finden ihn in hie?yglyphischen' Bildern in ' Itz langen SchriftstreiffN an den beiden Eckpfeilern der Vorhalle des Tempels von Esne (in Oberägypten, von den Klassikern als Latopolis aufgeführt) eingemeißelt verzeichnet. Er kann nicht äster als die Zeit des Kaisers Claudius sein. Die Grundlage . bildet haß feste Iah mit dem Neujahrstage des oben bßsprochenen 29. August jul., welcher nach altem Muster als em doppelt glücklichen Tag" gepriesen wird mit dem Zusatz, daß man an ihm einen auf eine Hslztgfel geschriebenen Text vott dem. Empfangen eine's glücklichen ' Jahres abzulesen habe. Im Verlaufe der we? teren kalendarischen Angaben werden die astronomischen Hauptpunkte des Jahres nicht übergangen. Am 26. Tage des vierten Monats oder dem 22. December, weschen schon die Alten als Tag des Eifftrijts ,,,per Wfntfrwende bezeichneten, ist,, von einem Feste des Gottes Sokar von MemphsS die Rede, das schon in den ältesten Jnschnften als fjne echt memphitische .Feier genannt Wixb, In d?x Epoche des Kalenders von Esne erscheint derseshe Goft in ssjzter, neuen Auffassung als die ksejn? Sonne" am kürzesten Tage deö Jahres. Am 1. Tage des elften SonZtS oder
Dem 25. Juni ist von der Gedurt dei Sonne" die Rede. Wie man es leicht erkennt, handelt es sich in diesem Falle um die Sonne zur Zeit der Sonnenwende, die damals an dem genannten Tage einzutreten pflegte. Der Tag der Frühlingsgleiche dagegen wird, ähnlich wie bei Juden und Christen das Osterfest, nach dem Mondstande näher bestimmt. Setzte der Astronom Ptolemäus den 22. März oder nach alexandrinischem Kalender den 26. Tag des siebenten Monats dafür an, so lehrt der Kalender von Esne, daß der Verfasser desselben den Tag nach dem ewtretenden Neumond, welcher der Frühlingsgleiche folgte,. zum Ausgangspunkt der Berechnung nahm. Der Aufgang des Hundssterns odr des Sternes der Göttm Isis, welcher im normalen Wandeljahr Jahrtausende hindurch den Eintritt des Neujahrstages am 19. Juli anzeigte, hatte für das eingeführte neue feste Jahr seine ehemalige Bedeutung vollständig verloren. Dennoch durfte das altherkömmliche Fest in dem alexandrinischen Jahre nicht übergangen werden. Wir finden es thatsächlich am 29. Tage des elften Monats verzeichnet, d. h. am 23. Juli, an welchem wirklich der Aufgang des Hundssterns im Horizont von Alexandrien beobachtet wurde. Fand im vierten Jahrtausend das Eintreten der Sommerwende, der Beginn der Nilschwelle und der Aufgang des Hundssterns ziemlich gleichzeitig in derselben Epoche statt, so verschoben sich im Laufe der vorrückenden Jahrhunderte diese zur selben Zeit beobachteten Phänomene. Die Sommerwende und damit im Zusammenhang stehend die Nilschwelle trat schließlich vor dem Auf. gang des Sternes ein und hatte zur Zelt der Bildung des alexandrinischen Iahres bereits einen vollen Monat überschritten. Die Niltage und manche Anspielungen auf die eingetretene Ueberschwemmung erfüllen im Kalender von Esne den ganzen elften Monat und finden in dem 26. Tage des zehnten Monats oder dem 20. Juni ihren Ausgsngspunkt, der als ein Neujahrsfest und zwar des Niljahres anfgeführt erscheint. Im beutigen Nilkalender der koptischen Christen in Aegypten entspricht ihm auf das genaueste die söge nannte Nacht des Tropfens" (17. Juni), vier Tage vor dem Eintritt bei Sonnenwende im Laufe des koptischen Jahres. Diese Beispiele astronomischer Natur, die ich dem Kalender von Esne entlehne, werden genügen, um die Bedeutung des darin festgelegten alexandrinischen Iah res von 365 Tagen und seinem Schalttage in jeder vierjährigen Periode des selben dem Leser vor Augen zu führen. Hätte Julms Cäsar nicht den Gedanken verfolgt, mit Hilse dieses festen ägyptischen Jahres den altrömischcn Kalender zu reformiren, wie er heutzutage noch das unveränderte Eigenthum der Christenheit geblieben ist, so würde es sicherlich das alexandrinische Kalender jähr gewesen sein, welches noch heute bei den Kopten und den Anhängern der abessinischen Kirche in Afrika in Brauch ist, das auch in das christliche Europa seinen siegreichen Einzug gehalten hätte. Auf alle Fälle ist es durch die geschiehtlichen Zeugnisse erwiesen, daß uns heutiges christliches Jahr sich auf altägyptischer Grundlage aufgebaut hat, wenn auch die Erinnerung daran aus dem Gedächtniß der Mehrzahl unserer Zeitgenossen entschwunden ist.
Protest der Journalisten. Wer für das Recht die Feder führt, In rastlos heißem Arbeitsmühen, Wer sich am stillen Pult der K"raft . Bewahrt, für Hehres zu erglühen, Wer mit am Wedstuhle der Zeven Bescheiden wirkte, früh und spat Dem wird der Titel Schmerz bV ten : Du bist ein Hungercandidat!" Wer oft für Menschenwürd' und Recht Mit seinem Herzblut hat geichrieben, Wer nun so schal real die Welt Dem Idealen treu geblieben, Wer Schwererrungnes zu? prhaltm Sich sucht und fremde Gunst ich! kennt, er seufzt im Stillen ob des kalten Worts : Ein verbummelter Student !' Und wer so treu stets stand zmn Thron Wie jene, die ihn hüten wollen - Wer heut' den proßen Enkelsohn Des großen Wilhelm aus dem vollen Und warmen Herzen Ehrfurcht zollte. Den hat es eisig angefaßt, Als dumpf das Wort in'S Ohr iha grolltez Verkommener Gymnasiast!" Nein, dreimal nein ! Kein solche! . Wort Verdient der Mann der deutsche, Presse, Auch er ist deutsche? Mannheit Hort. Und werth, daß ihn ein Jeder messe Wie Alle, die sich Deutsche nennen. Als Mann, der Achtung werth, w Staat, Soll man den Journalisten kennm. Und nicht als .Hungercandidat! (Berl. Kauz.) Die LiebeSproben. ES war einmal ein Er, der Nebt, Axit Sie in der Einzahl, Und die Sie ilj der Mehrzahl, yämlich hie Eltern der Sie, wollten es nicht leiden. Da ging es nun. ryie i immer in solchen Fäl, len geht: es ging nämlich doch. In, Frühjahr machten Herr Er und Frau lein Sie Brautvisiten bei der Nachtigall und bei dem Eichhörnlein' im Waldez im Sommer ließen sich die Goldkinde pom Mondschein versilbern und im Minie? ließ sich Herr Er dyti Wind unl Frost blau anlaufen, wenn er auf seim Sie, wartete. Er konnte daher -mil Recht, sagen; Melne Liebe, hält all, Proben aus! Wirklich Weht sie du Wind- und Wetterproby. : Nun brach einmal .im Sause der 2ii ?echx auS, und w-il nun die Feuez. -11.' l. e"itVif,:..: fi:. r':t m
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