Indiana Tribüne, Volume 14, Number 119, Indianapolis, Marion County, 18 January 1891 — Page 1
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M Unser wöchenllichcs Bulletin. In der Saurezurktnznt ist tS schwer, dal Interesse der Lmte zu gesinnen. Wir baden aber unser Lager durchgöbtkt und Sachen gesunden, die Jeden interes iiren verden. und haben dieselben im Vreise herabgesktzk, um Leben in? r schä't zu bringen. Hier ine &ste von Preisen, deren Durchsicht sich als p,osikab,l erOeisen ird: 11 Gtnt per vtück. 15e QuaMZt ganz leinene Damast HandtüZzer mlt gtknöosteg Fransen und farbigen Sordüren (S Nc 21 CentS per Stück. 7öc OualitZt leineae Damast Hand tüchrr mit aeksövtkn Franse.? und fax dten Boldüre ilt 1 VevtS p5?Ard 16c Qualität a?aue aeköserke ssllene Jlannelle, schsere Waare, wie sie von Ausschneidern alS 20c wert) ang'prikskn vzrd; 10c S Centö p't Zj zrd. 8e Qualität feine veibe Domet Flankllt.sehr billig G 6c. SS Gent 25c Qualität glstkiZte Kinder, und Damen Hauben. Reduzirt zu 25c. 10 GevU 25c Qualität waschechte gerippte fchsarze baumvolltne Dammstrümpfe ohne Naht S 19c. Spezielle Bargaius in Muölin -Unterzeug 11 ?eutS. 25 DuZ. Leibchen, kosten übnall 15c; unser PreiS He. IS (TentS. LO Dutzepd Coeset Leibchen, reguläre 2öc Waare mit Hamburger Stkerei und Spitzen verziert zu 18:. 2V SentS. 50 Dutz. weißt UnterröFe mit Cambric Garnirung, kosten Überall 35 bis 40c Unser Preis 29c 10 Gcntfl 25e Qualität MuSlin Hosen. Spe zZeller Bargain zu Z9c. 30 CentS. LOcOualikZtNachtSkmdkn mitTorchon Spitzen Q 39c. 50 CentS. 75c Qualität Nachthemden, reizend ver ziere Q 50c 7g tvtS. ZI Qualität Damen - Nacht Hemden, Lermtl und HalS mit Hamburger Stickerei und Einsatz verziert I 75c. FC'MKW, PdPEITElHi 0 AILIDIEnßHAEI 2S ß 28 lchx WgZhingkoo Str. .
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DrshtnschrZHten. Kommt AU Stande. Chicago. 17. Jan. Dtr .Trust der Hasermehl Mühlenbtstdtr ist zu Stande gkkommtn. Nur 15 Prozent der Müller find nicht dabei delheiligt.
700 Ttltgraphisttn ftreiktn. Chicago. 17. Jan. Nahezu 700 Telegraphisten und StatlonSagenten der Ch., M. 6z St. P. Bahn haben heute Morgen ihre Resignation eingereicht. Auf dem ganzen, grobm Vahnned wird nur ein BZckerdudknd Leute verblei den. NebraSta'S Gouvernör. Lincoln, Nebt.. 17. Jan. Von sei. nen drei Gouvernören ist dem Staat Nkbratta vorläufig blob n,ch einer übrig geblieben. Der seitherige Aepudlikaner Tbayer hat heute unter Protest seine AmtZvohnung aufgegeben. Das Ober geeicht hat lnstnuilen den Demokraten Aoyd anerkannt, der aber noch beweisen muß, dab er Bürger ist. Die Staatibe amten stehen auf seiner Seite. Die Le gittaturuntttstützt dagegen denAllianzler Povttö und wird Boyd alle Mittel zur Jüdrung der StaatZgeschäste verweigern. Koch'S Lymphe. Berlin. 17. Jan. Prof. VZrchow hat vorder medizinischen Gesellschaft seine Vorlesungen über die durch KochS Heil' mitte! berdeigifährten Todesfälle fortge sitzt. Er sazte, daß er nicht gegen daS Heilmittel eingenommen sei sondern nur gegen die Anwendung dkSselben warnen olle. Seiner Verlesung folgte eine Ub daste Debatte. Die Proftfforen Fränktl und BaginSky h'eitsn VrcdowS Tüeo?is oufreck?. daß ni' ff,an?deiiSkeimeu:pchMtk !u?Ä Ein' ionunzen n aeftttScO: 41 üdikka?n VZrden tönnkn. Z ldl'eichk V.ititnt? in Wien, die Vir. choS ASlsffgki netkiln. baden sich gewkizert. Mit d ode noch länger in Anendunj, dringen zu Liften. ProseZsir Aischow eettörte ferner, daß er in einigen PostmorterN'Untetsuchua gen an Patienten, die räch Einimpfung der Lymvbe starben, die rämlichen Symptome gefunden dabe. die bei To deZsüllen an UnterleibS-TyphuS vorliegen. Er neigt zu der U-berzeugung hin. dab das Koch'jche Heilmittel die Ursache davon war. Dr. Gutmann nahm hierauf dai Wort und sprach von einem Dutzend Patienten, die unter seiner Behandlung i'tzt der e sundheit entgegen gehen. Seiner An ficht nach dienen die von Prof. Birchom besprochenen Mißerfolge nur als Beweis. daß die Lymphe nur in den Anfangs ftadlen der Tuberkalose angewendet wer den soll. Vom deutsche Reichstag. Berlin. 17. Jan. Der Antrag des Abg. Auer. die Frage der Aufhebung der GetreidezSlle einer Kommission zu Über weisen, wuede heute im Reichstag abge lehnt. DaS Gleiche geschah mit dem An trag deS Abg. Eugen Richter aus Aufbe bung der Vieh und Getreidezölle. Für denselben fielen nur 106. dagegen aber 210 Stimmen. Die betreffende Kommisston des Reich tagS hat der Aufhebung der Zuckersteuer unter der Bedingung zugestimmt, daß die Zuckerprämien beibehalten werden, bis alle daran betheiligten Länder ihrer Ans Hebung zustimmen. Die meisten Nationalliberalen stimm ten aus PJrteirückstchten mit der Mehr heit. Die Vudgetkommisfion hat den Vor schlag der Kegkrung angenommin. die Vervilligung sür Ostosrika um 293 300 M. zu erhöhen und 200 000 331. für di, Erschließung Mittelasrika'S auszusetzen. Die Verwillkgung sisr-Ostafitta wurde um 100M M. herabgesttzt und ttklärl die dortigen Truppen sollten der kaiser lichtn Marine unterstellt werden. Koch'S Heilmittel. Berlin, 17. Jan. Amtlich wird be kannt gemacht, daß demrKHft Koch'sche Ly'nvbe in den Apsthkktn v ktauft wer den bll. Dahingehende Schritte find bereit gethan worden urd werden die nöthigen Vorbereijunsen in wenigen Tagen vorauSflStlich beendet ftin. Ein strenger Winter. London, 17. Jan Depeschen auS Deutschland melden, daß in Cuxhaven ein furchtbarer Sturm wüthet. Sieb zehn Dampfer, darunter die .Augusta Victoria liegen bei Blankenese und kön. nen ln Folge der Fluih nicht auölausen. In Folge de strengen Winter steigen dleiKohlenpreise in Hamburg. Äu Spanien werden weitere Schnee ßürme und neue heftige Fröste berichtet. Der Verkehr ist unterbroen pnd die
Postzügt erleiden allenthalben Verspätungen. Depeschen aus Frankreich melden AehnlicheS. In der Umgebung d'r Ort lchaften in der Nähe von Dünklrchen treiben sich Wölfe in grober Zahl herum und zahlreiche Jagdgesellschasten haben ftch gebildet, um die Bestien auszurotten.
SSisssVntnr. Alle Dampfek'Llnien sowie alle euro päischen Eisenbahnen haben ihre hiestse Haupt Agentur in Alex. Metzaer'S GeundeiaentbumS - Agentur, Wechsel Bank und Vollmacht?. Bureau. Etabllrt 1563. SiesigeS. Wollte selne Frau vergiften. Mamy Linch klagte gestern dem Squire Habich 'ihr traurige Schicksal. Sie ist seit sechs Jahren mit Martin Lynch tue hklraihet. Sie sagte, ihr Mann miß handle sie oft und am Mittwoch habe er ihr vergifteten Schnaps zu trinken gege ben. Dr. Reefe habe sie jedoch vom Tode gerettet. Da Gift muß eine ätzende Säure gc wesen sein, denn ihre Lippen waren noch ganz verbrannt. Der Squlre stellte vorläufig einen Haftbefehl unter der Anklage auS, daß er nicht für den Lebensunterhalt seiner Frau sorge. Der kleine Stadtbcrold. Herr William Kcüger und Gattin feiern heule daS Fest ihrer filbernen Hoch zeit. Frau Vhilippkne Schoppinhotst feiert heule Eedultttag. tS Heute Nachmittag um &3 Uhr findet in ter Holle des Sozialen Turn Vereins eire Sitzurg des öistauSZchufiiS fü: daS Turnfest statt. - ÄtuckoS Üi.ia,,en!aSra btfLZtat HA in no imon Wetktnaw msm Das stadUSthliche Komite welches sich zum Zwecke der Bisttlgung der Via dutte in Chicago bifunden hatte, ist qifi;rn wieder bierhier zurückgtkehrt. They bad a nice tirne. Salem Aleikum, Aurora Hosbräu; zu dezieben durch August Erbrich. Tele Phon 1032. t3- ES wird erzählt, daß Salomon Selig zu der Heirath in PittSburg von dem Bruder deS Mädchens mit dem Revolver in der Hand gezwungen rrorden sei, nachdem er ein Verhälm b mit dem Mädchen angeknüpft hatte. S aS daran ist. wird wohl der Prozeß erweisen. S- Rebekka Martin reichte gestern bei Squire Feibelman eine VaterschaftSklage ein. Dieselbe Klage war schon einmal bet Squlre Smock eingereicht und durch ein Abkommen erledigt worden. Die Klägerin will jedoch das Abkommen nicht gelten lasten. Merrschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen. Tiaaerenspitzen etc. bei Wm. ffU do. No 199 OS Walhtnawn St. Z-oei Nichten von H H. Hanna, 786 Nord Pennsylvania Straße wohn haft, wurden gkstern Abend nach 7 Uhr auf dem Heimwege von einem jungen Neger nahe Meridian und Prait Straße angefallen und eine derselben wurde ihrer Handtasche beraubt. Dieselbe ent hielt nur ein Opernglas. Andö EmSley ging gestern Abend nach No. ZU Süd Pennsylvania Straße, woselbst seineFrau elnProstitutionShauS führt. AlS man ihm keinen Einlaß ge währte, versuchte er die Thüre eknzu schlagen, woraufhin eine Insassin auf ihn zu schießen drohte. Ee ging darauf hin in'S StatlonSbau. um inen Ver bastSbefehl herauSzuschwören, aber man gab ihm den guten Rath, nach Hause zu gehen. Die Millionen. Erbschaft. vom Vudtker Schauddelich selbst erMr. Sehen Sie. meine Herren, ich bin nicht abergläubisch und ufks Karten' legen soll man eigejztlich hoH ooch nisch! geben, aber waS mir in die Beziehn. ng pasnrt ist, das lassen le sich mal er zählen. , ' - Ei.n?s Morgen sagte meine Olle beim Kaffee zu mir: .Nee, weißte Aujust sagt sie icf Hatt? Dir doch die Nacht einen merkwürdigen Traum, we?y der man mscht zu bedeuten hat!" Ach was brummte ich -? Träume sind Schaume! An so was gloobt keen vernünftiger Mensch nich, aber erzähle doch mal!" Na, nu petzte sie mir ooch richtig die janze Jeschichte haarklein aufeinander: zuerst hatte sie einen furchtbaren Dpnner gehört, dann war rhr jo'ne Seejungfrau, wie wir sie mal uff die Hasenhaide in 'ner Bude jesehen hatten, erschienen, die hatte ihr mit den kleeuen Finger jewunken und rhr eine Menge bis oben ran mit Zwanzigmark Üücke oeillllte Sacke zeigt; gerade, als
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ES ist wunderbar wie die Leute unsere Anzeige beachteten. Aber eö war zu erwarten, denn eS ist Thatsache, dag wir baltcu, waI wlr verspreche: Wir sagten, wlr bätten für die Jnblanavolisee eine ausgezeichnete Urberraschung und wlr bewiesen eö.
Mäntel, Umhänge, JaSen, Newinaekets. Alles wirb verschSenöert.
Kommen Sie früh am Montag, daS Ge dränge zu vermeiden.
meine Olle zugreifen wollte, 'wachte flr uff! Na, meine Herren, merkwürdig war der Traum und ick machte mein Rieke die größtm Vorwürfe, det sie ihn nicht ausgeträumt hatte! Die Sack mit d:e Joldstücker wollten uns nn ja: nich mehr aus'm Kopp und meine Olle ging nu zu 'ne Nachbarin rum, die alle Tage .Lenörmand wunderbar!" in'n Lokal Anzeiger mit Sprechstunde" stand. Vor dreißig Pfennige versprach die ihr nu, nachdem sie ihr sogar noch 'die Karten jelegt hätte, eene jroße Mib llionen Erbschaft weit über's Meer! Wissen Sie meinte die kluge Frau 'nicht bloß Jeld liegt Ihnen in'n Schooß, nee, ooch sogar Menschen, Dienerschaft. Wagen und Pferde werden Ihnen angeboten werden!" Meine Rieke war m natürlich janz weg. .Weeßte Aujuft sagte sie woher det Alles komm kann?" Nee sagte ich keene blasse Ah nung !" Aber Mann rief sie da denke doch blos an deinen Vetter Fritze, der vor fünfzehn Jahren mit'S Schiff nach Mexiko jing !" Hahaha muß ick nu 'lachen der? Der war ja arm wie eine Kirchenmaus und außerdem haben iwir ja auch nie wieder was von dem .Bengel gehört." Na, eben d'rum mnterbrach mir Rieke der kann ja lwährend die Jahre in das jroße Aus jland steinreich jeworden sind; man liest ja so was immer in die Bücher! Er:gentliä waren wir ooch nie sehr jut 'gegen ihn! Du hättest Dir doch 00 öfter 'mal nach ihm erkundigen können !" j Na, was soll ich Ihnen sagen, meme Herren, nachdem ich meine Olle noch seine Zeit lang hm und her jediskutirt hatte, einigten wir uns, durch meinen Zollen Freund Hiller, wat een tüchtiger .Volksanwalt ist, mal in Konstantinopel jründlich wejen meinen Vetter und seine? Verbleib anfragen zu lassen. Die janze nächste Zeit war meine Eh Hälfte jar nich mehr wie zurechnungs fähig ; immer malte sie sich schon aus, wie sie sich nu erst mang die Millioner benehmen würde; schließlich mußte ic! ihr ooch noch vor alle Fälle ein neues Kleid und zwei Hüte bestellen, damit sie den Abgesandten auS Mexiko, der doch alle Tage mit det ville Jett kommen mußte, ooch würdig empfange konnte. Selbstredend ließ ick mir ooch sofort einen seinen schwarzen Gehroö bauen, um mch gegen meine Olle vor den nobeln Terken abzustehen. Merk' würdig : Kammgarn sollte es sind uni den ganzen Tag 'mußte ick bürsten! Ein Tag verging nach dem anderen, ein Woche nach die andere, mein Frenni Hiller hollte sich uff die Millionen-Erb. schaft eenen Borschuß nach dem andern. Wir lebten schon wie im Fieber. Mein Rieke lief den janzen Tag mit dem Migräncstift vor 'ne Mark rum und bn nahe hatte es ooch das scheenste Nnglüä damit gegeben, weil mnn Alex, wat ee, so'n bisken naschhaftigeS Kind ist, daß Ding für'n Pfefferminzplätzchen hielt und ufflnabbern wollte.. Na, daS theur Kind wurde durch einen noch theurere, Pottsr jcrettet! Lange hättm wn nu die Ungewißheit nicht mehr ausge halten und richtig kam ooch endlich mei Freund, der Volksanwalt, jlückftrahleni an. Er hatte endlich eine Nachricht be kommen. Mein Vetter Fritz war vor einig?? Zeit am Hitzschlag gestorben uni hatte einen Brief an unS hinterlassen, der nu erst jetzt in unsere Hände je langte. Hiller, jieb mich ' den Brief, es iS det Testament!" sagte ich, aber mir kam ein Schwindel an, ich konnte ihn nicht öffnen. Rieke" sagt? ich und jab ihr den schon ganz vergilbten Brief lies Du!" und richtig, zitternd vor Erwarwng machte Rieke daS Couverl uff.dann las sie eenen Momang und denn siel sie mit eenem lauten Uffschrei ust unsern juten FotSlch. . Hurrjeh, die Freude hat ihr verrückt gemacht" schrie ich Hiller, WZensch, Linksa Watt, wir sind Millionter! Da, lies Du! Hiller hob den Zettel uff, der ff den Bodm jefallen war und las mit lauter Stimme vo?; .Meine lieben Verwandten!' Wenn Ihr Euch auch nie nach mir erkundigt? habt, so will ich doch nich! Gleiches mit Gleichem vergelten. Nach meinem Tode soll man sich Mühe geben. Eure genaue Adresse zu ermitteln, um Euch duse wenigen Zeilen zustellen zu tönern. : , - , r , :fHvit . " .
Solche Gelegenbekt
(ZdD West Washington Str. OT
1 Große Reichthümer vermache ich Eucy . . . .nicht, weil ich leider keine erwarb, aber ich bin Mormone geworden und hinterlasse sechs Frauen und vierund zwanzig, meist unerzogene Kinder, die rch dringend Eurer pecuniären Unterstützung empfehle: gern würden Alle (inclusive Schwiegermütter) aufWunsch nach Berlin kommen, um mit Euch eine glückliche Familie zu bilden. Sendet ihnen nur das Reisegeld " Weiter ließ ich HÄer'n nicht lesen'. Na. meine Herren, lange Zeit dauerte es, bis wir uns von dem Reinfall und den schabten Unkosten erholten! Komm! mir meine Rieke aber noch 'mal mit Träume oder mit's Kaneulegen, denn sage ick blos: Denke an die MillionenErbschaft!" Vorsichtshalber. In ein Stadt erscheint am Postschalter ein Ma chen, schüchtern und erröthend dem diensthabenden Beamten die Frage vor legend, ob dielleicht unter Chiffre A. B. 10 ein Brief postlagernd . eingegangen sei. Geschäfts- -oder Liebesbrief?" fragte im Scherz der Beamte. Ties errathend erfolgte die Antwort: Geschaftsbrief!" Da kein Brief vorzw finden ist, entfernt sich das Fräulein, kehrt jedoch nach einiger Zeit zurück uni fragt: Ach, Herr Expeditor, würden Sie wohl die Güte haben, doch auch 'mal unter den Liebesbriefen nachzw sehen?!" Soz. Sangerbund. Sonntag, IS. Januar '01. i tr MlännerekorLialle l Theater - Worsiellnng ! Avfgesührt wild : Das Gefängniß ! Lustspiel iu 4 Akten von K. BenldZx. Anfang prompt 8 Uhr. Eintritt 25 CentS G Person ach der Vorstellung: Tanz KräozÄkN. Dritter Zahkeö - Bak! -derSsvpenteeo Union No. 60, in der Mlosari-Halle l a Donnerstag, 22 Januar '91. Eintritt ... 50 CenlS. Musik von der Union Band. Großer Masken-Ball Kl Polmetto Unterst. Vereins, in dir M0Z4RT-HALLE, - Dienstag Abend, 27. Januar 1891. Ctotnit 60 kentl Herr und Dame. Jede veitere Dame SS Cents. 7 NS Nhr S6ntl wird Ux gki! HSurtlinz Red loud U stinen rtkg.r ttn,leötn. U10 ahr fiadt bt 0r5hlung mit Phonta mit Sapt. SmUh statt' Großer Masken -Aall! in Deuiscb Gsiiner Uni Vereins ikt ' VNosarl Lalle, ' n Donnerstag, 20. Januar J9l, Eintritt Herren . . 60 Cents. Damen 25 Cents.
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