Indiana Tribüne, Volume 14, Number 118, Indianapolis, Marion County, 17 January 1891 — Page 2
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SnMona Wböne. ech lZSslit) und Ssnnisgs. u ul'.4, .rfkani- esst bu,ch b?,s,eli tiall i Osch,, llt Contrtagl.Irt5ÜBi' 6 featl tit 13. Bctkt aaruBti 15 trat ftkei A CtBti ff f EtfQKlt Ve VK tnZl i K,IIW s n gZr. Ofgtgi 100 Q OscOlocSQgi Jsd;Dchs!!Z,!JÄ., 17. 3m 1891, Der Nassauer spricht französisch.' Es hat in Teutschland sehr der. schnupft, daß der neue Großherzog von Luxemburgs ehemalZge Gerzög Adolf tsM Mafiävty der französischen Sprache als Amtssprache bedient. Darüber wird nun aus Luxemburg ge schrieben: .'- , : .: Aus der französischen und belgischen Zeit ist dem luxemburgischen Lande ein Zopf haften geblieben: die französische Amtssprache. Die Bureaukratie leistet ihr Pensum seit einem Jahrhundert nach französischen Formularen und findet es bequemer, das altgewohnte Schema immer wieder abzuschreiben, als sich in neue sprachliche 'Formen hineinzuleben. Es hätte dazu nicht einmal großer Kraftanstrengung bedurft, denn die 33 waltunq der Reichseisenbahnen hat daK , Wunder mit ihren luxemburgischen Beamten in sehr kurzer Zeit fertig gebracht. . Man hatte vielfach die Erwartung gehegt, der neue Großherzog werde wenigstens seiner Person den überlieferten Zopf nicht anhängen und sich bei seinen öffentlichen Aeußerungen der deutschen Sprache bedienen. 1 Er hatte dazu ein verfassungsmäßiges Recht, denn nach Art. 29 des Grundgesetzes steht der Gebrauch der deutschen und französischen Sprache jedem Luxem burger' frei und" dieser Gebrauch darf keine Einschränkung erfahren. Persönsich wäre es dem Großherzog wohl an genehmer gewesen, von diesem Rechte Gebrauch zu machen und in feiner Muttersprache zu reden. Wer bis zu feinem 74. Lebensjahre fast ausschließlich deutsch gesprochen hat. dem bereitet es kein großes Vergnügen, in seinen alten Tugen in fremder Zunge zu reden. - . Freilich ist es wahr, daß die paar Hundert FranzöSlinge, die standige Be völkerung der hiesigen Cafes, mehr Lärm machen als das halbe Großher zogthum, aber sie sind und bleiben bei allem Lärm doch nur ein sehr geringer Bruchtheil des luxemburgischen Volkes. Von letzterem sprechen und verstehen einige Tausend Gebildete ftanzösisch, aber die breite Masse, welche hinter den die Ausnahme darstellenden Gebildeten steht.' versteht und spricht nur deutsch. Dem Volke ist es selbstverständlich an genehmer, wenn man in einer Sprache zu ihm spricht, die es versteht. SoeZaldemokratie und Armee.
Die von den Socialdemokraten jetzt betriebene Agitation unter dm deutschen Bauern und nam:ntlich unter dem Dienstpersonal scheint sich schon fühlbar zu machen. Die .Köln. Zeitung", die schroffste Gegnerin der Socialdemokrat ten, bespricht die Angelegenheit in einem Artikel unter obigem Titel, der deutlich' genug 'hie Befürchtung durchblicken latzt daß Gefahr im Anzüge ist. Die ftoU ische schreibt: Und nicht allein die Landwirthschast wird schwer darunter leiden, wenn beispielsweise die: Ernte, herannaht " und bei dem ohnehin schon jetzt fühlbaren Mangel an Arbeitskräften die ländlichen Tagelöhner die Arbeit 'niederlegen, die Ernte auf dem Felde 'perZaut ! Die Folgen wurden weit größere Kreise treffen, es würden Alle Gebiete unseres nattonalen Lebens, dC,GrndlMMMeS,StasieS in Mitleidenschaft" gezogen werden. Daß diese Befürchtung keine Schwarz seherei 'ist, dafür bürgt die bewährte Taktik der Socialdemokratie. Für sie ist eS von der größten Wichtigkeit, nun mehr die Landbevölkerung unter ihre Herrschaft zu beugen, wie eS ihr bei der Stadt- und JnduftriebevSlkerung gelun,en ist. Von den 47 Millionen Deutfchcn sind fast 21 Millionen Landbewvher. Laut Berufs statiftik von 1882 find in Deutschland , an unselbständigen männlichen landwirthschaftlichm , Arbeilern " (Knechte, Familienangehörige, Tagelöhner mit und ohne 'eigenen vrundbesid) im Alter von 15 bis 30 Jahren - ttwa 1,800,000 vorhanden. Wenn man einerseits in Betracht zieht, daß gerade der sogenannte kleine Mann wie auch die dienende Klasse zuerst den Angriffen der Socialdemokratie ausgesetzt werden wird und anderseits, It denkt daß eS gerade diese Kreise find, uS welchen der beste und größte Theil unseres Heeres besteht, und zwar so, daß man gewiß nicht zst hoch Greift,-lpnzn, man annimmt, daß 7S. Procent dessel? ben dem ländlichen Element entnommen sind, so eröffnet sich allerdings eine trübe Aussicht In dle Zuksnft:? Wer will die Möglichkeit leugnen, daß daS langsam : schleichende Gift der socialdemokratischen ' Lehre mit ihrer planmäßigen Untergrabnng Zeder Autorität auch in die jetzt noch feststehenden Grundlagen unserer Armee eindringe? Wie sollte nicht eine H schonungslose Bearbeitung der jungen Leute vor ihrem Eintritt in daS Heer die Fortsetzung ihrer socialdemokratischen Erziehung nach dem Austritt als Reser visten ihre verheerende Wirkung üben? 4V- -v; Schtternann'S Tod. Ueber den Tod Heinrich Schliemann vird der Mrnch. .Allg. Ztg." aus Nw pel gemeldet : Schliemann befand sich in 5,kaöel Zeit etwa acht Tagen. Gestern Mitte g wurde er iu einer Seitenstraße bewußtlos aufgefunden. Man brachte ihn ins Hotel, und der ihn behandelnde Ohrenar.tt zog Professor v. Schrön ixi
i2Ä"(fr?,f örätye, iti den Fan lozltity als leoena gefährlich bezeichnete, da zu einem alte ren Ohrcnleiöen Schliemann's noch ein Gehirnabszcß mit Meningitis (HirnHautentzündung) hinzugetreten war. Eck. starb bald darauf. Die Voss.Ztg." schreibt: Der Toi Heinrich Schliemanns muß einen erschütternden Emdruck auf, die gesammte gebildete Welt machen, denn mit ihm ist eine der festesten Erscheinungen unserer Zeit dahingegangen; ein Mann von 'ebenso erstaunlicher Tiefe wisfenschaftli cher Kenntniß, fast divinatorischer QnU deckergade, wie von erhobener Selbstlosigkeit der Gesinnung. Nicht um Schatze zu sammeln, wurde Schliemann zum Schatzgräber, fondern aus unwider stehlichem Dränge zur Wahrheit, feinen eiaenen Ruhm nur als den Ruhm seines ' Vaterlandes schälend. Manche Fehde S Ztnr'iAwr rnvfii in Scn iiitrn tut vw t' pv tj'r jf" ' wv. ,, sten Jahren auszusechten gehabt. Mancher Lorbeer ist ihm dargehracht worden. Niemals hat sich Schliemann als ein Mann gezeigt, der recht behalten wollte und nach Ehren geizte! Immer hatte er nur die Sache im Auge und war darum in einer Zeit fieberhafter Erwerbssucht und abstoßenden Streberthums ein um so anmuthenderer und bewundernswertherer Charakter." Alle europäischen Blätter widmen dem Verstorbenen ehrenvolle Nachrufe. Oroßartige Schulreformen in Paris. Besondere Sorgfalt verwendet Paris ufchie Sorge für die Gesundheit seiner' Schulen. Es gibt gegenwärtig 1261 Schulärzte, die vom Präfekten angestellt! werden und für ihre Bemühungen je' einen Gehalt von 800 Frs. bekommen jeder hat die Aufsicht über zwei oUt drei Schulen, also ungefähr über 600! bis 800 Schüler. ' Die Aufgabe der Aerzte ist. sich von der Ausführung der hygieinischen Vorschriften zu überzeug gen, die Ursachen von auftretenden Krankheiten zu erforschen und Mittel dagegen anzuwenden, die Verbreitung von Epidemien durch rechtzeitige Schutz' maßregeln zu hindern und darüber zu wachen, daß kein Kind, welches mit einer ansteckenden Krankheit behaftet ist, die Schule besuche. Jed? Schule muß mo natlich mindestens zweimal vom Arzte untersucht werden, und einmal monat lich muß die Untersuchung sich auf die Beschaffenheit der Augen, Zähne und Ohren, sowie des Gesammtbesindens jeKeS einzelnen Kindes erstrecken; über das Ergebniß der Untersuchung ist ein Bericht zu erstatten. Die Kosten der ärztlichen Schulinspekkion betrugen im Jahre 1888 194,500 Frs. Eine eigenartige Einrichtung ist die )er Schulküchen (Cantines scolaires). Bit bezweckt, armen Kindern, welche die Schule besuchen, und deren Angehörigen aicht in der Lage sind, ihnen eine ausreichende Nahrung zu verschaffen, warme Zcahrung für die Mittagsmahlzeit zu liesern, und zwar in den Volksschulen sowohl wie in den Kindergärten. Nur virklich arme Kinder bekommen das Zssen unentgeltlich ; wer nicht bedürftig ist, muß ganz oder theilweise bezahlen. Diesen Grundsatz befolgt die Behörde, licht blos weil die Kosten sonst zu groß vären. fondern hauptsächlich deswegen, veil sie es für nöthig hält, daß die Atern der Sorge für ihre Kinder nicht gänzlich enthoben werden. Der Preis für die in der Schulküche hergestellte Nahlzeit, die aus Suppe, Gemüse und Zleisch besteht, beträgt durchschnittlich 10 15 Centimes (23 Cents) für )ie Portion. Die Küche wird in der Ziegel besorgt durch die dienstthuenden Zrauen der Schule oder die Schuldiener. Dieselben dürfen indeß keine Bezahlung ?on den Kindern annehmen, sondern die öezahlung erfolgt durch Marken, die an Zlrme unentgeltlich gegeben werden? die änderen haben sie nach Maßgabe ihrer Nittel zu erwerben. Die Mahlzeit vird in geräumigen Sälen in der Zeit Ion 11s bis 1 Uhr eingenommen. Für ne Schulküchen der Elementarschulen allein gibt die Stadt jährlich etwa 375. WO Frcs. aus. Seit 1881 hat die Stadt auch eine Lasse gegründet für den vollständigen ttnterhalt solcher Kinder, die der elter lichen Fürsorge ganz entbehren (Caisse äes pupilles). So sind etwa 1000 Freistellen geschaffen worden, in denen Ue Kinder freie Wohnung, Kleidung, Beköstigung, Aussicht und Pflege erhal!en, und zwar vom 6. bis zum 13. Fahre. Dieser Theil kostete der Stadt kn Jahre 1883 748,375 Fr. Außerdem gibt es Stipendien für begabte Kinder dürstiger Eltern zum Besuch der höheren Volksschulen; sie sind eine Entschädigung der Eltern für den Ver ucht aus die Arbeit des Kindes, die dasselbe sonst sofort nach dem Verlassen der Elementarschule leisten müßte. Während der großen Ferien (vom 10. oder tö. August bis 1. Ottober) sind Fe rienklassen eingerichtet, in denen die Binder Beaufsichtigung u. s.w. erhalten. Dit Lehrer und Lehrerinnen, welche sich Dieser Aufgabe unterziehen, werden da sür besonders entschädigt. Das Unterrichtsbudget der Stadt Paris betrug 1877 für ' die Volks klementarschulen allein 7,313,000 Fr., 1883 war es auf 19,853,000 Fr. gewachsen. . Die Ausgaben der. Stadt Berlin betrugen für die gleichen Zwecke snach demEtat für 1890J91) 8,533,545 Mark. ' ' Von ganz besonderer Bedeutung sind )ie Maßnahmen, welche die Pariser Verwaltung für den Handfertigkeitsinterricht. für. das Zeichnen, Modells een, überhaupt für alle Gebiete getrof fen hat, wo es sich um die praktische Förderung der Künste, Gewerbe, Kunst-. Industrie u. f. w. handelt. Außer dem Allgemeinen ' Programm der gewöhn lichen Schulen arbeiten nach dieser Seite hin eine, besondere, praktische ZeichnenVorschule, eine Schule für die Anwenbung der schönsten Künste in der Jndustrie, ferner zahlreiche Fach- und Lehr- -lings schulen, so eine städtische Lehrlingslchule sür die Möbelindustrie, eine solche
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?ur technische Chemie und Pyystk :c.
Andere Schulen privaten Charakters werden von der Stadt unterstützt, so, die, Schulen für , Wagenbauer, Juweliere, Goldarbeiter, Präcisions Mechaniker, Tischler, Bauschlosser, Lithographen, , Schuhmacher u. f. w. Gerade in diesem Punkt zeigt es sich, daß die Pariser s Stadtverwaltung ein feines Gefühl für ' das besitzt, was sie thun muß, um der französischen Hauptstadt ihren hohen j Rang auf dem Gebiete des KunstgeWerkes und der Industrie' Zu Von den 20,939,508 Fr., welche die Stadt Paris im Jahre 1838 ' für den Volksschulunterricht ausgegeben hat, fallen allein auf den FortbildungS- und gewerblichen Unterricht ,1,663,517 Fr. Im Etat der Stadt Berlin sind pro 1890191 für den gleichen Zweck 393,225 Mark eingestellt. Schachern die deutsch.afrikanischen Offielere? Die Kreuz zeitung" bringt aus einem Privatbrief aus Damaraland folgende Mittheilung, deren Richtigkeit , sie aufttd)t halb1' ps heißt darin Die englischen Beamten .Polizeitruppen u. s. w. bezahlen auf den britischen Gebieten ihre Bedürfnisse baar, haben schöne Wohnungen und Ställe und zeigen den Eingeborenen ihre Ueberlegenheit nach allen Richtungen. Bei uns lst das anders. Die deutsche Schutztrupve baut sich in Tsaobis ein Felsennest, das man sehen muß. Es ist ein Steinktumpen aus unbehauenen Steinen, ohne Mörtel aufgeführt, mit Fellen und' Stroh gedeckt, mehr einer Räuberhöhle ähnlich, als dem Aufenthalt einer kaiserlich . deutschen Schutztruppe. Dann haben die, Herren' Ofsinere den Store ' der Colonialgesellschaft (für Südwestafrika) gekaust und treibm einen schwunghasten Handel mit den Eingeborenen. Man kann Kleider-' stoffe, Geschirre, alles, ja sogar Spiri tuosen und Munition bei der Truppe kaufen. Wir wirkliche Händler müssen i hohe Licenzen dafür bezahlen. Das deutsche Reich ist somit recht hübsch und würdig repräsentirt." Dazu sagt die Kölnische Zeitung" : Die Ehre des deutschen Namens verlangt, daß schleunigst von amtlicher Seite die Wahrheit oder Unwahrheit dieser Meldung festgestellt wird. Vorläusig können wir der Nachricht nur den zrößten Zweifel entgegenbringen. Ein derartiges Benehmen deutscher Ofsiciere halten wir für unmöglich.7 VBM Anlande. In 63 Jahren hat Mexikz 54 Präsidenten, eine Regentschaft uni ?inen Kaiser gehabt. Jay Gould hat ein Einkommen von $7,500, Rockefeller von 118,000, Astor von 23.000 per Tag. Vergleichsweife" ist Jay Gould ein bemitleidenswerther anner Teufel. Fast sämmtliche Gouver eure derjenigen Staaten, wodas australische Wahlsystem noch nicht eingeführt ist. haben in ihren ahresbotschasten eine Empfehlung desselben erlassen. Bis jeyt besteht das System erst in sechzehn Staaten. Ueber , den Niagara, soll demnächst eine neue großartige Brücke gebaut werden, zu welchem Zwecke In genieure kürzlich Vermessungen in der Nähe der amerikanischen Ortschaft Suspension Bridge bei den Fällen des Niagara vorgenommen haben. Die Brücke soll aus Kosten .der kanadischen Pacinc-Eisenbahn erbaut werden. Elf Millionen Acres Land in den Ver. Staaten befinden sich, wie der Einwanderungsausschuß des Congresses festgestellt hat. im Besitz von nicht anAZsigen Engländern. In den Cisenbahn-Änlagen des Landes, stecken viele Millionen englischen Capitals und neuerdings ist noch viel Capital in industriellen Unternehmungen angelegt worden. In Mexico ist ein Verfasfungsgesetz angenommeu worden, wo nach ein Präsident so oft hinter eivan der wieder gewählt werden kann, als eS der Bevölkerung gefällt. Weshalb man der Bevölkerung emeS freien Landes durch die Versassung erst vorschreiben soll, zu thun, was ihnen gefällt, ist eine Sache, über welche die unbefangenen Leute den Kopf schütteln werden. Der Verfassungszusatz sichert dem Präsidenten Diaz, der vor seinem jetzigen zweiten Termin schon einmal zweimal hin tereinander die Präsidentschaft bekleidete, die Wiederwahl . und erspart ihm die Mühe, an seiner Stelle einen Stroh mann in's Amt zu bringen. Aus Baltimore kommt die Nachricht, daß die Baltimore & OhioBahn, welche vor einem Monat etwa sich den controllirenden Aniheil der Äctien des Chesapeake-und Ohlo-Canäls zu sichern gewußt Hai, trotz des in jener Gegend herrschenden strengen Winters mit aller Macht ' an einer Wiederherstellung des stark in Verfall gerathenen Canals arbeiten läßt, und denselben wiederherstellen und der ursprünglichen Absicht gemäß, in seiner ganzen Länge auf 6 Fuß vertiefen will. Sie ist zu, Einsicht gekommen, daß sie sich selbst viel besser stehen wird, wenn sie die Kohlensracht, und überhaupt alle : schwere Fracht, die nicht besondere Elle hat, dem CanaZ überläßt, und durch seine Erwerbung schasst sie sich statt eines Wettbewerbers einen Bundesgenossen. Seehunde im New Jorke, Hasen. Das Geschrei betreffs Ausrob tung der Seehunde, welches , in ; letzte: Zeit in, allen Zeitungeff , erhoben ward scheint stark übertrieben gewesen zu sein, wenn man die seltene Kunde vernimmt, daß eine xrkleckliche Anzahl dieser wegen ihres Pelzes so , sehr gesuchten Thierk während . der . vergangenen Woche hier im New Aorker, Hafen . gesehen wurden. Vor' zwei Wochen , sollen schon einigt Exemplare im Loug Island Sund aufgetaucht sein. Die Staatsztg." meldet, , Thatsache ist, daß mehrere SeeHunde bei Gravesend beobachtet wurden Nnd , konnten ; sie auch von Bay Ridg nnd Staten Island aus in arSkere,
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Menge auf den Eisschollen ge',edett wer. den. Einzelne der Nordpolbewohnex Krochen sogar bei Fort Hamilton an's Äand und wälzten 'sich dort im Sande, 'bis ein unternehmender Jägersmann seinen Schießprügel holte und ihnen einige blaue Bohnen zusandte. Auch bemerkte Lieutenant Chadwell Seehunde m der Nähe von Ellis Island gegen Aber von Communipaw und an demseb ben Tage wurden mehrere bei Fort LZadsworth gesehen. Obgleich man Versuche anstellte, die Thiele zu fangen oder zu , tödten, so gelang es bis jetzt nicht. Es wurden schön in früheren Wintern Seehunde . in den New Borket Gewässern bemerkt, aber noch nie in so großer Anzahl, wie heuert In Jersey City hat vor einigen Tagen ein kinderloses deutsches Ehepaar Selbstmord begangen. ; Beide Gatten waren schon ziemlich betagt und beide litten derartig am Rheumatismus, daß ihnen das Leben ur Qual geworben war. Nachdem die Wohnung seit drei Tagen verschlossen geblieben war, wurde sie von der Polizei geöffnet und man fand Charles Thiele und dessen Frau als Leiche vor. Der Arzt stellte fest, daß die Frau, welche etwa 60 Jahre alt fein mochte, feit, drei Tagen todt war, während der um etwa zehn Jahre ältere Gatte erst in den letzten 43 Stunden den Geist aufgegeben hatte., Aus einem Tische stand ein Glas mit Gift in Wasser aufgelöst, vermuthlich Chlorsäure, und ein Schreibett Thieke's, welches jeden Zweifel, daß ein Selbstmord vorlag, beseitigte. In dem in deutscher Sprache abgefaßten Schreiben sagt Thiele: Mein letzter Wunsch nach Aufsindung unserer Leichen. Ich wünsche, daff meine Leiche und diejenige meiner Frau zusammen beerdigt werden. Fch bitte zu bedenken, das wir aus freien Stücken zusammen den Tod gesucht haben, da w;r des Lebens müde waren. Wollen die Behörden gefälligst einen Leichenbestatter beauftragen, uns von dem Erlös' des Verkaufs unseres Eigenthums zu beerdigen. Trennt uns nicht im Tode. Ich kann nicht mehr schreiben, da der Rheumatismus in meiner Hand mir furchtbare Schmerzen macht." Neben dem Schreiben lag eine Geschäftskarte des Mannes, welche ersehen ließ, daß Thieke in San Francisco als Lederarbeiter thätig war und ein eigenes Geschäft besaß, in welchem er Lkästchen und Etuis fabricirte. Ein Amerikaner in Berlin verurtheilt. Berliner Blätter melden: Der amerikanische Bürger Franklin Wilbur wurde gestern der dritten Strafkammer des Landgerichts I. aus der Untersuchungshaft vorgeführt, um sich wegen wiederholten Diebstahls zu verantworten. Der Bestohleue war sein Landsmann, ein Herr Whitny aus Amerika, den der 23 Jahre alte Ange klagte hier kennen gelernt hatte. Sie hatten gemeinschaftliche Touren unternommen, um Deutschland kennen zu lernen, und zuletzt hier eine gemeinsame Wohnung in der Flemmingstr. bezogen. Zwischen den beiden Gentlemen bestanden außerdem Beziehungen, welche im Interesse der Sitte erheischten, daß die Verhandlung ausgeschlossen wurde. Aus der Urtheilsverkündigung ging hervor, daß Wilbur seinen Landsmann in mindestens zwei Fällen bestohlen hatte, das eine Mal um ca. 1800 Mark baares Geld, das andere Mal um kostbare Schmucksachm. Das Urtheil lautete auf eine Gefängnißhaft von einem Jahre und drei Monaten, wovon drei Monate durch die erlittene Untersuchungshaft für verbüßt erachtet wurden. Teutsche Lokalnachrichten Königreich Bayern. Der unlängst in die Heimath zurück gekehrte Händler Alex. Holzbock von Scheppach wurde wegen Betruges zu Ij Jahr Gefängniß verurtheilt. Im Frühjahr 1886 hatte er einigen Ulmer Metzgern und Jettinger und Scheppacher Oekonomen etwa 3000'M. unterschlagen und war dann nach Amerika flüchtig gegangen. f Der ehemalige Hafnermeister Konrad Griesbeck, zuletzt Hrivatier zu Frauenbiburg. Er war einer von .den noch wenig Lebenden, die im Jahre .1833 den bayerischen Prinzen König Otto nach Griechenland beglei teten. Später begab sich Griesbeck nach Amerika,.wo er 15 Jahre zubrachte. Die älteste Einwohnerin von Bayern lebt in der Gemeinde Solla. Diese Person, eine Böhmin, ist geboren am 29. September 1782. also über 103 Jahre alt. Die Greisin ist vollkommen gesund und ihre Haltnng noch ausrecht. Der Bahnwärter Ludw. Stritzmger, welcher jüngst den Zusammenstoß zwischen Petershausen und Reichertshausen (Linie HünchenJnaoMdt) verhinoerte, hat vom " PnttzÄestenten die silberne Medaille des Civilverdienstordens der bayerischen Krone und eine. Belohnung von ,400'M bewilligt erhalten. t Laufen' soll demnächst auch durch elektrisches Licht beleuchtet wer den. Dem bei der Röhrmooser Eisen bahnkatastrophs Shr 'schwer verletzten Mühlbesitzer Ladenburger vonRennerts' Höfen, dessen Anwesen kürzlich subhastirt wurde, hat der Fiskus jetzt bis zur Erledigung des Prozesses, eine vorläusige : Rente von 3000 M. pro Jahr bewilligt. An der neueröffneten Lokalbahn von Neusorg nach Fichtelberg, sind Haltestellen in Ebnath. Brand, Unterlind uni Fichte! berg ' errichtet.'--' Wegen Veruntreuung amtlicher ' Gelder im Betragt von 300 M. verurtheilte das Schwur. ; ge richt ? Augsburg den : Postadjunkten Leberle von Maihingen, zuletzt in Nörd,lingen, zu 1$ Jahren Gefängniß., ! Die Ausfuhr aus dem Konsulatsbezirk, i Nürnberg nach hen Vereinigten Staates von Amerika erreichte im dritten Quav tale die Werthziffer , von 1,126,871 Doll. in Gold und wurde somit., um 154,288 Toll, kleiner als in der glei. chen Zeit des Vorjahres. In Rottenbürg 1 versieht der Todtengräber Franz j Steinhauser seit drei Jahren gleich' ; zeitig ' die Stelle des Fleischbeschauers ; ; da er fleißig beider Geschäfte waltete. wurde er Heuer auch ' noch lum Maai:
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f -w-y-Mf r?.,-vifc stratsraihe gewählt.-7 In trüuvtns der Frauen-' und Kinderarzt Dr. Ludwig Heiß. - Vom Landgericht , würd der vormalige Badbesitzer Christ Magr danz von Burghaufen wegen Betrugs zn drei Monaten Gefängniß verurtheilt. Die in VeitsbSchlein verstorben, Fräulein Karg, Schwester des verlebten Dechants Karg, hat ihrem Geburtsort Wermerichsbausen ihr Vermögen vor 24,000 M. hinterlassen. K 0 n i g r e i ch W ü r t t e m b e r g. Der Weinherbstertraz i)es Oberamts Besigheim betrug von 13,020 im Er trag stehender Weinberge 32,437 hl im Gesammtwerth von 1,363,448 Mt f In Langenargen der, Schultheiß Wo cher. In Dietenheim ließ der Kame rer Braun eine Kleinkinderschule neu errichten, welche barmherzige Schwestern von Reute leiten.' Der Geistliche er warb ein HauS sammt-schönem Garten. Der Kostenaufwand für Alles beläust sich auf21,000 Mk. - Der große Fchsaal" in der neuerbauten Musikhalle des Bahnhotels in Ludwigsburg wurde mit einem Festspiel, verfaßt von Dekav Lang, eingeweiht. roßherzogthum Baden. Karlsruhe: Wegen Abhaltung, einer gemeinsamen Feier zur Erinnerung an die 20jährige Wiederkehr der Gedenk tage bei Belfort sollen vom Stadtrath die erforderlichen Schritte eingeleitet werden. Die Schützengesellschaft hat einen neuen Schießplatz in den Anlagen des Hardtwaldes erworben im Flächeninhalt von ca. 45.000 Cubikmeter.' Auf demselben soll eine .Gartenwirthschaft mit 2stöckigem Restaurationsgebäudö und hieran anschließend die Schießhalle errichtet werden. Im Juli 1891 soll daselbst das Verbandsschießen des badu schen Landesschützenvereins, sowie des pfälzischenundmittelrheinischenSchützen. bundes abgehalten werden. f Der Geheime Finanzrath bei der Großh' Zolldirektion, Ludwig Kirsch. Wieder hat das Klima unserer Kolonien ein Opfer gefordert. Georg Donarsky, Premierlieutenant in der deutschen Schutztruppe für Ostafrika, Bureauvorstand der Verwaltungsabtheilung, ist in Sansibar gestorben. Dessen Eltern und Geschwister sind bier ansäina. Dem Amtsgefängniß in Engen wurde der Steuererheber R. Kaiser von Binningen wegen Verdachts der Unter fchlagung und Fälschung eingeliefert. Nach der ' Rückgabe der Pfarrkirche, welche bisher von der altkatholischen Gemeinde Kappel am Rhein (309 Seelen) benutzt wurde, hat die Gemeinde sich aufgelöst. Die Mehrzahl ist zu: katholischen Kirche zurückgekehrt. Dagegen sind 60 Mitglieder der altkatholischen Gemeinde Gätenbach zur evangelischen Kirche übergetreten f Privatier I. G. Thoma in Freiburg. Aus Hartschwand sind die Landwirthe Alois Badischweiler und Wilh. Frommherz, mit Hinterlassung zahlreicher Gläubiger und falscher Wechsel, nach Amerika durchgebrannt. Wegen Wuchers, zu Ungunsten eines jetzt in Baltimore, Md., wohnenden Prof. R., wurden in Heidelberg der Agent I. Fitzer und der Kaufmann Emil Ost zu je 4 Monaten Gefängniß und zu Geldstrafen von 350 resp. 700 M. verurtheilt. In Hugsweiler wurde einneues Rathhauseingeweiht.-Der Briefträger Hetzet von Kehl wird vermißt und mit ihm anvertraute Gelder in Summe von ca. 520 M. H. hinterläßt eine Frau nkit sechs Kindern. Der frühere Rech ner der Darlehenskasse in Schmieheim. Kaufmann G. Stulz, befindet sich in Unterjuchungshaft und wird sich näch' stens wegen betrügerischen' Bankerotts und Unterschlagung zu verantworten haben. Letzter Tage fand in Schöpfheim die Einweihung der neu- resp, um gebauten Kleinkinderschule statt. Aus der Rheinpfalz. Bei der Volkszählung am 1. December 1890 hatte Althornbach 437 Ein. wohner. Appenhofen.253 gegen 254 im Jahre 1885, Bindersbach 155, Birbach 695, Bornheim 569 (598), Bubenhausen 941, Burrweiler 947, . Erfweiler 707 (700), Eschdach 620 (632), Frankenholz 432 (401), Frankweiler 435 (870), Gerbach 474, Hainfeld 760 (806) Hassel 903, Herxheimweyer 354 (373), Hördt 1506 (1537), Hohenecken 672 (630), Jmpfllngett731(722), Jngenheim 1385, (1478), Jnsheim 1306 (1268), Jockgrim 1366 (1267), Leinsweiler 383 (379), Mertersheim 381, MörtheiM 553 (540), Neupfotz 1063 (1161) Oberschlettenbach 231 (250), Oberweilerthal 335 (358), Offendach 2239 (2204), Schaidt 1262 (1265 Studernheim 577 (542), Tha. leischweiler 921 (836 ), Volkmersweiler200 (214), Walshausen 343 (343), Wernersberg 621 (628). Weyher 709 (729)- Ueber das Vermögen M K aufmanns und Galanteriewaarenhändlers Otto Heinrich Schweppenhäuser in Speyer ist der Concurs eröffnet worden. 1 Einen Treffer in der Giesinger Lotterie mit 6.000 Mark hat der Ackers, mann I. Lang in Pleisweiler gewonmen. Die von einer Kölner BergWerksgesellschaft , in der Gegend von Oberweilerthal vorgenommenen Stein. koblen-Schürfungen hatten Erfolg, so daß zur Zeit ' schon zehn Bergleute mit Anlegung ' von : zwei Stollen beschäftigt sind. Im oberm Stollen ist ein 30 bis bis .35 Centimeter starkes Flötz angehauen. - ' ' ' Mecklenburg. ,' , Vom Schwürgericht in Güstrow wnr ben verurtheilt: , wegen .Unterschlagung der Stadtförster Heinr. Diesing in Waren unter Annahme mildernder Umstände zu 7, Monaten und wegen Kin- ! desmordes die Schnitterin Antonie Haß aus Alt-Körtnitz zu 2 Jahren Gefäng- : niß, wegen Brandstiftung der Erbpächter Fritz Pöhl aus Neueroda b. Redeffn zu 6 , Jahren und wegen Sittlichkeitsh Verbrechens der Schmied 1 Theodor Matz : aus Triebsees zu 1, Jahr 3 Monaten Zuchthaus.Unter den Schulkindern in Sabow grassiren Diphtheritis, KeuchL '!!''., k; ,, f-:.öi'; v''' !'f'' 'X.t7 !;( husten und Scharlach so heftig, daß bu ;chul:gcjloffmi; iiirtihfi';-.
äöMÄ 'iDii kükM M biniuh Uentt'Mil4' Ost, Qest, ord, Süd. ! Isestibal Zuego wtt den kem?' Parlor, Lehukrihke. nd l Speisewagens mit Dampf geheizt uud mit Slek WzUät beleuchtet. Die. fchökften Eifeubahn. Auge !n der Welt. Die vorzügliche ?eschaffenhkit der Seleile und der Maschinerie geüatt die rößtSchnelligkeit bn größter Sicherheit. Die einzige Linie, welch ihn Passagiere ach dem Grand Centtal Depot in New Vor k bringt und ihnen dadurch zwei Vtosdcu Zeit spart. Die Skfahrt in Chicago ermöglicht einen Uebnblick über den Mchigau den . Boulevard nd die schönften Straßen der Etavl. Die Zöge laufen ix den Central Bahnhös - dou T ineinnat i, die Union Depots do Cledeland, Buffals und Llb any, ferner t Lo ui. Peoria. Die Office iu Judiaukpolit befindet sich in, No. 1 Oft Washington Straße, j - n No. 138 Süd Illinois Straße, und dem Union Bahnhof, wo Tickets nach alle Theilen der Ver. Staaten, anada nnd Mexiko z den niedrigfie Raten n bekommen sind, mu alle gewünschte Nnsknaft ertheilt wird. Oscar GMarray, VerkehrSdieektor. v. B. Martin, en. Vaff. Agent. H. M. Bronson, Hilf Gen. Paff. Agent. Jndianavott. Ind. v. v& w. Die kurze Linie nach dem Osten u. Westen. Die einzige Linie mit doUsiändigen Zögen nach Vloommgum nd Peoria, mit Durchfshrts.Waggons nach Hauptpläje am Wtx sori.FInße Auch Dnrch-Schlaf! und Bahnftnhl.Waggous dia Dandille nd Chicago, so schnelle Zeit wie irgend eine andere Linie zn niedrigeren Raten machend Züge am Jndiauapoltt Union Bahnhöfe : Abfahrt, östlich gehend : 7 ÖOfhn, 4 OÖSrn. Abfahrt, westlich gehend : 7 4k$. l1 lft Rm, 12 0 Mittag und 5 OOrn. Lnknnft, born OSeu : 7 20Vm, 10 40Nm. Ankunft, domWeftea : 6 L0Nm, S 40Vm, Z40NmnudI0M. T K g l i ch. Alle Züge , haben die feinsten vnffet?, Schlaf- nd Rnheftnhl'OakgsnS. Wegen DcketS nnd genauer Auskunft wende man sich nach 42 und 41 Jackson Place, dem anpteingange der Indianapolis Unis Station gegenud, oder an irgend einen Agen. ten der Lahn. DlebeNeLlvke zwischen OlnÄnnatt, Dayton, Toledo, Detroit die Ekn und Canada. Indianapolis, St. Louis, Chicago, lülwankee, Peoria, Bloornington Keokuk, den Wegen und NordvtSen. Schlafwagen w Nachtzögen nnd LeHnftnHl wage w Tagzögea, zwischen Kin ein nati nd obigen Städten. Tickets zn dnlaufeu w allen Offie in da Ver. Staaten, Eanada nd Nerito. - C7 Nähere Information bei 1. H. Hhland, Venl. Vgt Toledo, O. S. N. ekord, Senl. Lzt., Snd'pU. H. S. Rhein. Ror. Paff. Agt., Detroit, Nich. S. vaftable D. P.V., Toledo, Ohio. O. H. Whtttleseh, Dahton, Ohis. H. A. Higgw, V. P. V., Chattanoozo, Tenn 2. S. ason, ich Paff. Agt., Ciuewnati, O S. P. Slonsh, T. V.V Cwcwnati, O. N. D. Qoodford, Vice Präs. u. Gcal' gr. 6. 0.Vekormick, V. P. T. L. Kauft Tickets via die rMtViue,KiwMiAfiCCHt nach Chicago und dern Nordvefien. Abfahrt don JndianapoUt: 11 25V.... . .Ankunft in Chicago 5 lVNm 12 40Bm . . m 5 ttB b leNm 9 9 Ltonsa s VVB ;: Abfahrt ds Chicago : . LOBÄ. . . . . . Lnknnft In Snd'pU , sonn 8LS5!...... , ' , 4bBm PcononA.... . 9 10 4 Vm " Frachtzng No. 4S derlSzt Alabmaftr. vard m ? 0b Vm. Ticket-Office: No. 2 Gfid 2llin,iZ vtr. I. D, Baldwlii, DtSNckt Cflffil Bsittt, Lux ! ' : . i ' fmmmmmmmm W MeWW Nollte' l (l &flTLttRb 00 a & I VäM). Dielt Fgeztichstti Ycchn besördr, V , , OlribianAtl Olrlcana, .. ' ' ' ' ' ' " -;' - B- ' uRxlo ri . ' " -. ' 'i ''S" I' !- 1 n i ' !' " i. .' " s' - ', so ttArn Scia f r Oölof baatfn .:: -i I ... '.;.: !, 1 ,;.!,.! ' . .1 : 1 ': i. - ' ' 1' t !,; esiss , .,.,,,,,1,1, ,1, ' .,t : : - ' . i! !? , ' k." ' i 'i, j; $JnDtcac3cIl3 i s w tfofk : l . - - - - tu , ,.-.'.Qc ÖOCS; ohn, OagsfkU :t v : : inumrtpVi s&y Cloradbi Csllför ! nlca csb Hcdio. . - . i:ö:ci:rlH"'' ? tt'- f0' , l ÖCÜa1bBäf sich ve: .ttf,jW;! ; ; "2 ;. ,s-:: i ,: ; ,i . f l.ii,?i,.::;f:f.!'li'iii'rvL:;,,sC!i:t ' "P':: "1 ' ;rtmtmtGtt 03. Utt2, j . ,. m:m;än Qt, i 1 1 1 l ' f i nimmmwmm
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