Indiana Tribüne, Volume 14, Number 118, Indianapolis, Marion County, 17 January 1891 — Page 1

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Spat kommst du, doch du kommst. Es hat uns längst gewundert, daß der Telegraph" nicht die von der .New Jor ker Staatszeitung" fundene und längst abgethane Lüge, daß Schewitsch ein Spitzel gewesen sei, nacherzählt hat. ES Ware auch gar zu merkwürdig gewesen, wenn er sich daö hätte entgehen lassen. Die Thatsache, daß der Bundessenat die Freipragung von Silber beschlossen, sollte den Arbeitern die Augen über den Werth einer unabhängigen politischen Bewegung öffnen. Denn wenngleich den Besitzern der Silberminen ein Gesal len damit geschieht, so wurde die Bill doch hauptsachlich der Farmers Allianz zuliebe Passirt. Leider ist das Verlangen der Farmer ein thörichtes und sie werden es, freilich zu spät, noch einsehen. Die deutsche Einwanderung hat in den letzten Monaten zugenommen und man schreibt dies den Wirkungen der McKinley Bill zu, indem Tausende von Arbeitern brotlos geworden seien. Nun meldete aber kürzlich das Kabel, daß seit der Passirung der 'McKinley Bill die Ausfuhr nach Amerika eher zu als abgenommen hade. Wenn so, welche Urfache bestand dann in Deutschland für die zahlreichen Arbeiterentlassungen? Sollten die deutschen Fabrikanten bloß die Gelegenheit benützt haben, einen Druck auf den Arbeitslohn auszuüben ? Der englische Premier hat den StaatS'Sekretar Blaine in einer Weise flankirt, die gegen allen diplomatischen Brauch verstößt und ohne Zweifel ver letzend für unsere Regierung ist. Vor einigen Tagen wurde beim BundeS-Ober gericht ein Prozeß wegen Kaperung tu neS canadifchen Schiffes lmBehr!ngSMeer eingeleitet. Das wäre an sich nichts auffälliges. Ein Ausländer, der sich in seinen Rechten geschädigt glaubt, bat die Befugniß, sich klagend an unsere Gerichte zu wenden. Wenn man aber jetzt erfahrt, daß gle!chz?it!g eine zweite Klage in dieser Angelegenheit vom General Anwalt deS DominiumS Canada, mit Erlaubniß und Zustimmung der Reichs regierung von England" eingebracht wor den ist, so muß man doch ein solches Verfahren als höchst eigenthümlich be zeichnen. ES ist geradezu eine Bileidi gung für die amerikanische Regierung. Fremde Regierungen Pflegen miteinander durch ihre Diplomaten zu verhandeln, welche die vollstreckende Gewalt der R gierung repräsentiren. ES dü.fte wohl kaum jemals vorgekommen sein, daß eine fremde Regierung die Vertreter deS Lan deS, mit welchem eS im Streite liegt, unceremoniöS bei Seite schiebt und sich direkt an die Gerichte wendet. (Ein. Volksblatt.) Aus europaischen Blättern ersehen Wir, daß das Auftreten eines irischen Pfarrers Namens Walter Conway von Carrarre in Galway gegen die Nationali sten ziemliches Aufsehen erregt hat. Derselbe erhebt gegen die Patrioten" die Anklage, daß sie nichts für das Volk gkl than haben. Weder Parnell noch seine Kollegen ha ben sich darum gekümmert, der Nothlage in Irland abzuhelfen. Das Geld, welches die Amerikaner von jenseits des MeereS schicken, sagt er, werde für politische Zwecke vergeudet, anstatt damit die Blößen jener Kinder zu bedecken, welche auS Mangel an Kleidern und Schuhen nicht in die Schule gehen können und ohne jeden Unterricht aufwachsen müssen. Ist es nicht sonderbar, daß weder der Vertreter der affociirten Presse öon dem Auftreten des Pfarrers Conway Notiz genommen hat, noch daß eine linzige eng lisch e Zeitung aus europäischen Blättern etwas davon kopirt hat ? ös ist geradezu staunenerregend, wie unsere Parteiblätter sich scheuen, irgend etwas zu sagen, waS dem Jrländer nicht gefallen könnte. .Vollständig Recht hat jener Pfarrer aber doch. Weder Parnell, noch O'Brien, weder Healy noch Dillon kümmert sich viel um - daö Volk. Die nationalistische Bewegung ist eine kleinbürgerliche Be vegung, bei der eS sich lediglich um die politische Herrschaft im Lande handelt Das irische Volk wird unter sogenannter Home Rule nicht ein Jota besser daran sein, als jetzt. Ob der irische Bauer auf irisch oder auf englisch ausgebeutet wird, ob feine Gesetze in Dublin oder London

gemacht werden, das ist ganz einerlei. Die

ParnellS und O'BrienS gehören zu den Parioten alten Schlages, welche als Jr länder wahrscheinlich glauben, daß eS nicht so wehe thue, auf irisch zu derhungern, als auf englisch. Der einzige unter den sogenannten irischen Patrioten, welcher etwaS Ver ständniß für die Forderungen unserer Zeit zeigt, ist Michael Davitt, aber eS scheint, daß feine College durchaus nicht Willens sind, ihm auf diesem Gebiet zu folgen. Wir unsererseits haben für die ganze Bewegung wenig Sympathie, und be dauern nur, daß die hiesigen Jrländer ihr Geld nicht für bessere Zwecke zu verwen den Wissen. Drahtnal)ri)teu. Inland. rs etteaustSten. Für Jndlana: Trübe Wetter; helle Wetter am Sonntag Morgen. Biergesetze. Washington. 16. Januar. Der Congreßabgeordnete La Follette wurde heute befragt, was sein Ausschuß bezüg lkch der vorliegenden BrauerbillS mög' licherwelse thun erde. Der Ausschuß. von dem aelprochen wird, ist der AuS sduß für Mittel und Wege, der sich mit allen Zoll und Steuerfragen beschäftigt. La Fallette meinte, daß zwei derartig Bills jebt vor dem Hause schweben. Eine bestimmt, daß sür das in den Brauerelen von den Angestkllten getrunkene Bier keine Steuern bezahlt erde sollen und die andere schreibt vor, daß die Brauer nur Malz, Hopfn Und Master beim Brauen benutzen dürfen. Alle Anzeichen deuten jedt darauf hin. daß keine der beiden BillS in dieser Sisston angenommen wtkde, da der Ausschuß ahrscheln lich kein derselben rechtzeitig inreichen wird. ' Koch'S Lymphe. Washington, 16 Jan. Nun daß Dr. Koch die Zusammensetzung seiner Lymphe veröffentlichte, sagte Generalarzt Hamilton heute, werden wir unser Labo ratorium im NtQ York Marine Hospital, dem arosten in den Ver. Staate, m Stand sttztn, die LyAphe htrzusttllm Sobald Dr. Kooh. der nach Berlin ge schickt wurde, zurückkommt, werden wir tn die Arbeit gehen. Wir erwarten jedoch. daß der Congreß wenigstens 110.000 für den Zweck bewilligt. Eisenbahn. Unglück. Girard. I,, 17. Jan. Ein tgroJitl gebender Passagier der Chicago, Nilwaukee und St. Paul Eisenbahn stitß heute Abend drei Meilen westlich von hier mit einem ostwärts gehenden Feuchtzuae zusammen. Näherei darüber fehlt noch, doch heißt e?, daß neun Personen aetödtet und drei lebensgefährlich verletzt wurden. Atlanta. Ga. 16. Jan. Nachrichten von Madison melden, daß aus der Covington und Macon Bahn ein Vaffagierzug inen sechzia Fuß hohen Abhang hinunterstürzte. Ungefähr zehn Versonen wurden verletzt, der keine lebenSgefährlich. Großes Fuer. Philadelphia. 17. Jan. Dl Teppichweberei von John und JameS Debson ist niedergebrannt. Der Schaden beläufl sich auf 5600.000 bis 5700.000. 5lnöland. Allerlei au Deutschland. Berlin. 15 Jan. Einen Neujahr, scherz, dir sür die humorvolle Veranla gung seiner Urheber sehr beredt spricht, haben sich die Sazialdemokraten mit dem Kaiser erlaubt. Im königlichen Schloß traf, sie man erst heute erfährt, vor zwei Wochen aus Magdeburg in Kiste in, deren Deklsrlrung auf ein kostbares Geschenk schließen ließ. AIS man sie öffnet, fand man darin einen Pack sozialistischer Schristen. Die Kiste wurde nach Mag dedurg zurückgeschickt. Die Sache wird auf Veranlassung deS Kaisers behördlich untersucht werden. DaS .Bureau für Bremisch Statt, stik- hat soeben daö 1. Heft seines Jahr, buche? (.Zur Statistik des Schiff?, und WafferverkehrS im Jahre 1890") veröffentlicht. Außer einer Füll anderen in teressanten Materials ist dem Jahrbuche zu entnehmen, daß im abgelaufenen Jahre über Bremen circa 141,000 Personen aus gewandert, sind, also um ungefähr 38,000 Personen mehr als im Jahre 1889 (102,. 923 Auswanderer). Dieser Zuwachs ist zumeist von russischen Emigranten be stritten worden, welche nach Brasilien auswanderten. Von Deutschen sind um ungefähr 1000 weniger ausgewandert als

im Jahre 1889. " .

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dltSläbrtgeN Fabrikats. "i 3 Gestern find hundert russische Emi. geanten auf der Rückreise von Brasilien in wahrhast rbarmungSwirthtm Zu stände in Bremen eingetroffen und nach Berlin veitergereist. Paul Heyse ist an einem Nierenleiden schwer erkrankt. , Eine interessante Thatsache hat die Volkszählung in NledervörreSbach im Oldenburgischen ergeben. Vierzig Pro. zent der dortigen Bevölkerung sitzen sich auS jungen Wittwen zusammen. ES hängt dies mit dem Umstände zusammen. daß die in den Agatschleifereien beschäs. tkgten Arbeiter durchgängig im besten ManneSalter sterben, Der sozialistische Redakteur Geck und der Verleger Teufst! in Karlsruhe find wegen Aufreizung zu neun, resp, sechs monatlicher Gefängnißstrafe verurtheilt worden. Mehrere deutsche, Fabrikanten sind auf den Gedanken gekommen. Kaninchen in großem Maßstab zu züchten, um ihren Arbeitern derart billige Fleisch zu ver. schaffen. Dl Idee hat vielfach lebhaften Anklang gefundtn. In Lügum, Kloster (Schleswig) hat man drei reifende HandwerkSbursch auf freiem Felde erfroren aufgefunden. R e v o l u t i o n . i n Arg nt tnien. Buenos AyreS. 16. Jan. Eine große' Schaar Rebellen soll sich in der Provinz Entre RloS befinden und unter den Bürgern der Provinz herrscht große Unruhe. Die Telegrophendrühte find zerschnitten, und S zirkuliren die roll besten Gerüchte. Truppen zur Unter drückung de? Aufruhrs wurden abg. schickt. hiesiges. Das klingt etwaS anders. Wie berichteten gestern, daß ein gewis skr Wm. Fitch aus der Washington Straße von eine Unbekannten in die Sette gestochen worden sei. So lautete natürlich die Erzählung JltchS. aber die gestern Abend erfolgte Verhaftung feines Angreifers ließ die Sache in einem ganz andern LiSt erscheinen. Der Verhaftete heißt E. B. Mead und erzählt, daß er mit seiner Frau gegangen sei. als Fitch des Wegs daher kam. Fitch habe sich unverschämte Bemerkungen der Frau ge genüber erlaubt und er. Mead, habe ihn zurechtgewiesen. Als er trotzalledem in weitere Be. merkung machte, habe er ihm sein Messer in die Seite gestoben... ES scheint, daß Fitch mit den Mead'schen Eheleuten schon früher bekannt war, und daß ihr Verkehr nicht immer in sehr konventlo nellir gewesen sei. Man wird nächsten Freitag in Verhör im Polizetgerlcht zu bestehen haben. Polizeigericht. Grant Hatch war erst vor einigen Tagen auS der Untersuchungshaft entlassen worden, well man den Beweis, daß eine Anzahl Messer, die er in 'seinem Besitz hat. gestohlen war. nicht antreten konnte. Gestern wurde er schon wieder wegen DiebftahlS eingezogen und dies mal wird man wohl mit der BeveiSfÜH. rung glücklicher fein, denn man hat er. fahren, daß er auS dem Kosthaus dr Frau Martin, 76 Nord New Jersey Straße inen Anzug gestohlen hat. Er trug die gestohlenen Kleider als er verhastet wurde. ..Heute wurde er den Großgeschvorenen überwiesen. Warren La Rue, der angeklagt ist, eine Hose aus dem Grant Hotel gestohlen zuhaben, wird Dienstag prozesstrt werden. Harry Veach wurde, weil er Claude McLaughlin geschlagen hat, um tzö und Kosten bestraft. Papierschneider. Habel. Wurst Eandy. und Tabak.Messk ferner Rasir. messer undScheeren werden geschliffen 93otletsen werd'N volirt. .Alle Arbeit beer Qualität und garantkrt bei Er, P. Le. Nachfolger von N. Utthouse, 191 & 192 Süd Meridian Straße. . , ,

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AuS den Gerichtöböfen. Bundesgericht. Wm. I. Beck und Wm. H. Zimmermann, zwei Farmer von Pleafantville, welche sich geweigert haben, dem CensuS. beamten den nöthigen Aufschluß zu ge. den, bekannten sich schuldig und zahlten je 51 und Kosten. Von BundeSbeamten wurden folgende Verhaftungen vorgenommen : John Harmon von Greenkdurg wegen Verletz. ung des WahlgefttzeS; Hugh Eipy. John A. DavlS, John Wbitlock P. Thompson, Sam Hamilton und JameS Marble von Rising Sun wegen Ver letzung deS Postgesetzes. Superior Court. Zimmer No. 3. Philoxenlan Lodc No. 44 D. O. O. F. David Dearinger ; Notenklage. Wm. H.Watt gegen Christ Borkert; Btschlagnahmeverfahren. Niedergeschla gen. Wm. H. Watt gegen Geo. K. Sco. sield; Beschwgahmeverfahrn. Nieder geschlagen. Wm. Schriver u. A. gegen Simeon Coy; Schuldklagt. Niedergeschlagen. Jennl Moztngo gegen die Stadt; Sckadenersabklaa? Verdikt für 5500. ConsumerS GaS Trft Comp. gegen Thomas Powderly; Contraktsachez in Verhandlung. Circuit Court. Der .Board of ChildrenS GuardianS hat sich heute an di Circuit Cour! gewandt um in den Besitz des Kindes der Alice MoSby zu i gelangen. Der Richter hat noch kein Entscheidung abgegeben. Crimt n a lg erich,. CbarleS Bentley hatte eine Anzahl Schuhe gestohlen und erhielt 3 Monate Zuchthaus. Salem Aleikum. Aurora Hofbrüu ; zu dezieben durch August Erbrich. Tel. Phon 1032. Ein Mann Namen Nettel. der für den Bäcker Baumann den Abliife rungswagen sayrr, erlttt gellern x er auf den Wagen steigen wollte, das Pferd aber weglief und ihn zur Seit schleudert schlimme Schürfungen im Gesichte. Verlangt Macho ,yft Havanna (Haars. Vo Vn.ar.dt. Ueber den jüngst aufge fundenen Tizian wird aus Rom geschrieben: Vor einigen Monaten wurde von dem Historiker, der neueren Kunstgeschichte, Giovanni Cavalcaselle, in Padua im Hause deS Arztes Dr. Zotti unter andern alten Bildern ein von einer dichten Schicht Staubes bedeckter Tizian entdeckt, welchen er zuerst als der frühesten Manier des Meisters, bald aber als einer etwas späteren Zeit aw gehörend erkannte. Der Besitzer des Bildes hat dasselbe nun nach Rom ge bracht, wo es unter der Hand des Restaurators Bartolini neu ersteht und in den Besitz der Regierung übergehen soll. Der Kunstkritiker des Fra. cassa" hält das Bild für eine bedeu. tende, aber für keine der höchsten Leisrungen Tizians. Dasselbe stellt den heiligen Hieronymus dar. ein in d Malerei des 14. und 15. Jahrhunderts sehr beliebtes Thema. Es ist eirtd sah quadratische Tafel, 'wei Spannen hoch und beinahe so breit. Der sehr verblaßte, vergoldete Rühmen entstammt dem 17. Jahrhundert und hat einen seht gesuchten Stil. Der Heilige ist in hab der Figur dargestellt. Er ist nackt mü einem rothen Mantel, wie wir ihn aus den Bildern Spagnoletto's sehen, nm ist das "Roth weniger warm,' als es Ribera zu malen Pflegt, es ist das schönt venezianische Karmmrcth Gian Bellino's und Vecellio's. Der Ausdruck des Gesichts ist nicht sehr schmerzlich, der Kops ist das Gelungenste an dem Bilde unt mit Feinheit, Energie und Lebhastigkeil

des Lichtes spezteu an der Schlafe und am Ohr gemalt. - Der Bart hat an der Wange eine gewisse Härte der Linien. Der Kopf ist mehr als zu drei Vierteln zur Linken geneigt. Im Ganzen sog das Bild wohlerhalten sein, " ' " ': ' ' ' - . Ä;, ' ""' ' , . X-

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